Bielefeld

Der folgende Artikel ist ein Satire-Artikel. Es kann sein, dass er nicht ganz ernst gemeinte Aussagen enthält. Es kann aber auch sein, dass der Artikel irgendeine tiefgründige Botschaft vermitteln möchte.

(Fiktives) Wappen Bielefelds.

Bielefeld ist eine fiktive Stadt nirgendwo in Deutschland - vermutlich in Ostwestfalen, aber das weiß niemand so genau. Weltweit bekannt wurde Bielefeld durch die Tatsache, dass seine Entfernung zu Gurkenburg vor Hannover länger ist als nach Hannover. Diese Beobachtung des Straßenbauamtes Hannover gilt in der Wissenschaft als der bislang einzige direkte Beweis, für die von Einstein aus der allgemeinen Relativitätstheorie postulierten Krümmung des Raumes. Gerüchten zufolge dient Bielefeld als Tarnung für das Militärgefängnis "Bielefeld Bay" von Microsoft, wo 3500 Außerirdische an der Weiterentwicklung der Microsoft-Produkte sowie an der Konzipierung und Umsetzung von Kopierschutzsystemen arbeiten sollen. Andere Quellen bezweifeln das. Von Außerirdischen wäre etwas mehr als Windows Vista zu erwarten gewesen. Wieder andere Quellen behaupten, die Aliens würden die Arbeit bewusst sabotieren. Angesehene Universitäten bestätigten den Verdacht, Bielefeld sei ein Keks. In Wirklichkeit handelt es sich bei Bielefeld um eine Dauerbaustelle in der Nähe des , wo man beim Verlassen vom Ikea nach zwei Stunden zwanzig Meter weiter ist. Anschließend kommt man in den nächsten Verkehrsstau und wird dann umgeleitet auf eine andere Umleitung, wo gerade gebaut wird.

Die Stadt

So sollen Bielfelds Bezirke aussehen. Offensichtlich erfundene Fantasienamen.

Laut inoffizieller und rein spekulativer Informationen hat Bielefeld etwa 330.000 Einwohner, die hauptsächlich amerikanische Einwanderer und indische Computerfachleute sein sollen, unteranderem auch die LINDA. Die LINDA - fälschlicherweise oft mit einer alten Kartoffelsorte verwechselt - ist ein Projekt des Microsoft Konzerns, mit dem sie erhoffen, die Weltherrschaft zu erlangen. Ein in der deutschen Bevölkerung verbreiteter Glaube sei, laut einer im Jahr 2002 durchgeführten Umfrage, dass es "Bielefeld eigentlich gar nicht gäbe". Außerdem lockt Bielefeld laut Society Experten jährlich ca. 3000 Prominente zum Sommerurlaub an. Unter ihnen George Clooney, Paris Hilton, Michael Ballack, Elvis Presley, John F. Kennedy und , da sie das schlechte Wetter in ihren Wohnorten hinter sich lassen möchten und sich in Bielefeld von der Außenwelt abschirmen können.
Das sich am Jahnplatz befindende Burj Al Arab ist das luxuriöseste und bekannteste Hotel Bielefelds. Um genau zu sein ein richtig harter Keks, denn er scheint sehr schwer zu verdauen zu sein. Das Unglaubliche ist aber, dass die Arminia Bielefeld nur eine Saison bis jetzt gespielt hat und von der Kreisliga C in die erste Bundesliga aufgestiegen ist, denn die restlichen Ligen wurden im Jahre 1000 vor Christus abgeschafft. Es gibt Spekulationen, nach denen die Topografie von Bielefeld auf einem Stadtplan festgehalten wurde, dem Pescetarismus.

Wirtschaft

Hauptsächlich gibt es in der Gegend um Bielefeld Dienstleistungsunternehmen, von denen die häufig direkt nebeneinander aufgereihten Tankstellen Schätzungen zu Folge 95 Prozent des jährlichen Umsatzes ausmachen, Altenheime, in denen der Großteil der Bielefelder Bevölkerung untergebracht sind, und die privaten Sicherheitsdienste. Des Weiteren gibt es am Stadtrand von Bielefeld einen riesigen schwer gesicherten Komplex, dessen Eigentümer allerdings noch ungeklärt ist.

Wissenschaft

In der Wissenschaft ist die Stadt Bielefeld insbesondere durch die Bielefelder Zahlen bekannt, die nach ihr benannt wurden.
Die Bielefelder Zahl ist eine Zahl, deren Quadrat eine nicht-positive reelle Zahl ist. Da nach Auffassung herkömmlicher Mathematik solche Zahlen nicht existieren, sondern nur imaginär (eingebildet) sein können, wurden sie nach einem allgemein bekannten imaginären Ort "Bielefeld" benannt. Anwendung finden solche Zahlen z.B. in der Theorie der Elektrotechnik, die natürlich völlig praxisfern ist.
Definition einer Bielefelder Zahl:

[math]\mathrm{Bi}^2 = -1 \, [/math]

Kultur

Das Telekom Building; Bielefelds Antwort auf New York, Dubai und

In kultureller Hinsicht hat Bielefeld wirklich etwas zu bieten. Es gab zwar vor einiger Zeit Pläne, ein Amphitheater zu bauen, aber der Vorschlag wurde aus Kosten-, Publikums- und Personalmangel verworfen. Stattdessen entschied man sich, eine Parkbank zu bauen, die seither rege genutzt wird. Das immense Potential durch Einwohner wie Elvis Presley wird hingegen überhaupt nicht genutzt. Auch Kammerkonzerte im dort befindlichen Bernsteinzimmer wurden bislang immer verschoben.

Antikes

Wer sich für Geschichte interessiert, ist in Bielefeld gut aufgehoben. Bei freiem Eintritt sind viele historische Anlaufpunkte zu bewundern, unter Anderem folgende:

Der Monolith

In der Innenstadt wurde bei Bauarbeiten eines neuen Apple-Stores ein massiver Monolith gefunden. Als Bauarbeiter aus Interesse den schwarzen Quader berührten, sendete dieser ein elektromagnetisches Signal in Richtung des Planeten Jupiter. Der Monolith gilt als einziger Beweis für außerirdisches Leben. Steve Jobs präsentierte den Fund persönlich während einer Keynote als Revolution der Menschheit, die gerade erst begonnen hat.

Der Spiegel

Ein Metallgerüst, das den Namen "Spiegel" trägt. Der Name gibt Rätsel auf, wie die Herkunft des Bauwerks insgesamt. Man vermutet, dass es beim Bau der nahe gelegenen Stadthalle als Hebel zum Anheben von Baumaterialien benutzt wurde. Bei der schweren, körperlichen Arbeit hatten die Arbeiter bei völliger Erschöpfung vermutlich Halluzinationen und sahen sich selbst "im Spiegel". Im alten Ägypten bediente man sich ähnlicher Hilfsmittel beim Bau der Pyramiden. Allerdings wurden diese dort wieder abgebaut.

Der Sternenhimmel

Teile der Fußgängerzone sind mit grobmaschigem Draht überspannt. Gerüchten zufolge sollen sich nach dem zweiten Weltkrieg an den Knotenpunkten Laternen befunden haben, die es dem hungernden Volk ermöglichten, auch bei Dunkelheit mit großen Mörsern und viel Geduld das Straßenpflaster zu Puddingpulver zu verarbeiten.

Bildung

Im Gegensatz zum raren kulturellen Angebot der Stadt bietet Bielefeld allerdings viele Schulen. Unter anderem die sechs Rütli-Schulen, die in den letzten acht Jahren den Titel der "Inländerfeindlichsten Schule Deutschlands" unter sich ausmachten. Abgesehen davon gibt es noch vier Waldorfschulen und eine Unität. Ermöglicht wurde dieses immense Bildungsangebot von der zur Bauzeit herrschenden NPD. Da sich allerdings alle Schulangebote auf den Bau von Bomben spezialisierten wurde die NPD in Bielefeld verboten und seither sind viele Bürger Anhänger der DVU.

UFO-Sichtungen

Rund um Bielefeld () werden regelmäßig undefinierbare Flugobjekte gesichtet, von denen teilweise Videoaufnahmen in hoher Qualität vorliegen und die von Experten bislang nicht identifiziert werden konnten.

Oft wird auf solchen Videos bemerkt, dass die Flugobjekte abzustürzen scheinen, was den Schluss nahe legt, dass diese Objekte mit Windows-Software gesteuert werden.

Vertraulichen Quellen zufolge handelt es sich hierbei vermutlich um Sonden, welche der Vatikan seit 1950 zum Mars schickt.

Kontroverse

Du willst mehr? Hauptartikel: Bielefeldverschwörung

Die Tatsache, dass sich in Bielefeld ein geschlossener Gebäudekomplex befindet, dessen Eigentümer ungeklärt ist, lässt im Zusammenhang mit den vermehrten UFO-Sichtungen durchaus den Schluss einer Verschwörung zur Ausbeutung von Außerirdischen zu wirtschaftlichen Zwecken zu.

Seltsam ist auch, dass bislang keine offiziellen Nachforschungen angestrebt wurden, um den Eigentümer ausfindig zu machen oder ins Innere des Komplexes vorzudringen.

Vor allem Microsoft wird von Verschwörungstheoretikern beschuldigt, weil die meisten zuständigen Staatsorgane Kontakte zu Lobbyisten Microsofts unterhalten.

Ein weiterer mysteriöser Fakt ist, dass es anscheinend mehrere dieser Komplexe in der Welt gibt. Bielefeld nimmt hier die sog. Area B ein. Einen weiteren Komplex findet man unter der Bezeichnung . Hierbei steht das A für Alabama, was den amerikanischen County im Süd-Osten der vereinigten Staaten kennzeichnet.

Mysteriöses

Bielefeld?

Bielefeld wurde als extrem unwichtig eingestuft, weshalb der Standort der Stadt offiziell gelöscht wurde. Navigationssysteme machen deshalb anstatt Bielefeld anzuzeigen die Bemerkung: "Demnächst auf der linken Seite...NICHTS". Durch mysteriöse Umstände liegt Bielefeld immer auf der linken Seite, unabhängig von der Anfahrtsrichtung, obwohl die Stadt bis heute nicht gefunden wurde. Sie ist auch nie in einer Sendung von "Galileo Mystery" erschienen.

Führende Wissenschaftler vermuten aufgrund der unterirdischen Leistungen der örtlichen Fußballmannschaft, dass die Stadt in jenen Regionen zu suchen sein müsse.

Im Jahr 2010 startete Google seinen "Street View" Dienst auch in Deutschland. Zu Werbezwecken kann man neben bekannten Großstädten auch die fiktiven Häuserfassaden von Bielefeld anklicken. Gerüchten zufolge wurden hierfür Requisiten vergangener Big Brother Staffeln verwendet. Diese ließ der Internetgigant von ehemaligen Hausbewohnern auf unbekanntem Gelände zusammentragen. Die Mitwirkenden wurden anschließend gezwungen, sich auf den Fotos immer wieder in Szene zu setzen, um ein möglichst authentisches Stadtbild nachzustellen.

Immer wieder tauchen Gerüchte über die Existenz des auf. Führende Wirtschaftswissenschaftlicher der Bielefelder Universität (Rütli-Schule) versuchen die Mankiiiw'sche Existenz zu beweisen. Doch das Mankiiiw wird von der höchsten Bildungsschicht der Bielefelder, den HartzIV-Empfängern, verteufelt. Fest steht daher also nur, das es sich dabei um ein Pokémon handelt.