Viersen

WappenDeutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten:51° 15′ N, 6° 23′ O
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk:Düsseldorf
Kreis:Viersen
Höhe:41 m ü. NHN
Fläche:91,1 km2
Einwohner:78.208 (31. Dez. 2022)[1]
Bevölkerungsdichte:858 Einwohner je km2
Postleitzahlen:41747, 41748, 41749, 41751
Vorwahlen:02162, 02156, 02153Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen:VIE, KK
Gemeindeschlüssel:05 1 66 032
Stadtgliederung:4 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausmarkt 1
41747 Viersen
Website:viersen.de
Bürgermeisterin:Sabine Anemüller[2] (SPD)
Lage der Stadt Viersen im Kreis Viersen
KarteKreis ViersenNordrhein-WestfalenKreis KleveKreis WeselDuisburgKrefeldRhein-Kreis NeussMönchengladbachKreis HeinsbergNiederlandeNettetalTönisvorstGrefrathNiederkrüchtenBrüggenViersenWillichKempenSchwalmtal
Karte
Haupteingang der Festhalle von Viersen

Die Stadt Viersen liegt am linken Niederrhein im Westen des Landes Nordrhein-Westfalen und ist eine „Große kreisangehörige Stadt“ sowie Sitz des Kreises Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Der Stadtname leitet sich von dem alten Namen „Viers“ ab, dem heutigen Dorfer Bach in der Nähe der Kaisermühle.

Geografie

Geografische Lage

Der Stadtkern von Viersen liegt bei 51°16' nördlicher Breite und 6°24' östlicher Länge auf etwa 40 Meter über NN.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Viersen erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 91 km², darunter etwa 16 km² bebaute Flächen, etwa 45 km² landwirtschaftlich genutzte Flächen und etwa 20 km² Garten, Wald-, Grün- und Wasserflächen.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Viersen ist in folgende vier Stadtbezirke gegliedert:[3] (Einwohner am 31. März 2022[4])

Geschichte

Turm der Pfarrkirche von Süchteln
Altes Rathaus – Portal

Viersen besteht aus den drei ehemals selbständigen Städten Viersen, Dülken und Süchteln. Diese schlossen sich bei der kommunalen Neuordnung 1970 zur heutigen Stadt Viersen zusammen. Bereits 1968 hatte sich der kleinste heutige Stadtteil, die Gemeinde Boisheim, der Stadt Dülken angeschlossen. Bis dahin verlief die Entwicklung der einzelnen Orte recht unterschiedlich. Dülken, Süchteln und Boisheim gehörten zum Amt Brüggen im Herzogtum Jülich. Viersen lag als Exklave des geldrischen Amtes Krickenbeck zwischen dem Herzogtum Jülich und dem auf der anderen Niersseite angrenzenden Kurfürstentum Köln. Die Franzosen beendeten diese Situation im Oktober 1794[5]: sie besetzten das linke Rheinufer; die Franzosenzeit begann. Die Annexion wurde im Frieden von Campo Formio (1797) vorbereitet und im Frieden von Lunéville (1801) völkerrechtlich anerkannt. 1798 wurde die Verwaltung des Gebiets nach französischem Vorbild reorganisiert; es wurden vier Départements gebildet. Viersen bildete nun eine Mairie und einen Kanton im Arrondissement Krefeld des Rur-Departements (Département de la Roer), dessen Hauptort (chef-lieu) Aachen war.[6] Ab 1815 (Wiener Kongress) gehörte der Niederrhein zum Königreich Preußen; 1822 bildete Preußen die Rheinprovinz. Viersen wurde eine preußische Bürgermeisterei im neuen Kreis Gladbach.[7]

Die frühere Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Territorien hatte Einfluss auf die Entwicklung der drei Gemeinden. Dülken und Süchteln wurden vom Jülicher Landesherrn gefördert und ausgebaut, weil er sie als Grenzstädte gegenüber Geldern bzw. Kurköln stärken wollte. In Viersen behielt das Kölner Stift St. Gereon als Grundherr lange Zeit bedeutenden Einfluss. Es hatte kein Interesse am Ausbau Viersens zu einer Stadt.

Deshalb entwickelte sich die Siedlungsstruktur Viersens (weit gestreute, einzelne Honschaften) auch anders als die der Nachbarorte Dülken und Süchteln (Stadtkern, Stadtbefestigung). Die seit dem Mittelalter vorhandene Siedlungsstruktur der Gemeinde wurde erst im 19. Jahrhundert verändert. Die Industrialisierung und wachsende Bevölkerungszahlen drückten der Landschaft ihren Stempel auf. Mit dem Straßenbau und der Eisenbahn[8] wurden wichtige Verkehrsverbindungen geschaffen, die den wirtschaftlichen Aufstieg begünstigten. Die Textilindustrie war die stärkste treibende Kraft. Bedeutende Unternehmen entstanden, die in zahlreiche Länder exportierten.

Am 1. August 1929 wurde Viersen ein eigener Stadtkreis.

Bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 wählten 31 Prozent der Abstimmenden die NSDAP. Oberbürgermeister Peter Gilles (Zentrumspartei) wurde von der NSDAP als Gegner eingestuft, am 8. Mai 1933 beurlaubt und später in den Ruhestand versetzt. NSDAP-Mitglied Heinz Gebauer war bis 1936 Oberbürgermeister und dann bis 1945 Werner Koch.[9] Beim Luftangriff am 9. Februar warfen 97 US-Bomber 780 Bomben über dem Stadtzentrum ab. Am 24. Februar griffen 210 US-Bomber an. Insgesamt starben rund 260 Menschen. Die Remigiuskirche wurde stark beschädigt.[10][11] Am 1. März 1945 schließlich nahmen Soldaten der 84. US-Infanteriedivision von Mönchengladbach-Rasseln aus kommend Viersen und Süchteln ein.[12]

Nach dem Zweiten Weltkrieg brach die Textilentwicklung ab.[13] Es entstand eine neue, stärker diversifizierte Gewerbestruktur, die z. T. an Strukturen der Vorkriegszeit anknüpfte, z. B. in der Eisen- und Metallverarbeitung und in der Lebensmittelbranche.

Das geistige Leben der drei Städte wurde im Wesentlichen bis in die 1950er Jahre durch den Katholizismus geprägt. Die Reformation fasste nur zaghaft Fuß. Gleichwohl kommt einigen Protestanten ein bedeutender Anteil an der Entwicklung Viersens zu. In Viersen waren z. B. fast alle führenden Industriellenfamilien protestantisch, z. B. Friedrich von Diergardt. Viele der von 1945 bis 1950 nach Viersen kommenden Heimatvertriebenen waren evangelisch.

Eingemeindungen

Panoramablick über den Remigiusplatz in Alt-Viersen

Mit Wirkung vom 1. Januar 1970 wurde die bis dahin kreisfreie Stadt Viersen („Alt-Viersen“) mit den zum damaligen Kreis Kempen-Krefeld gehörenden Städten Dülken und Süchteln sowie der ebenfalls kreisangehörigen Gemeinde Boisheim zur neuen Stadt Viersen vereint.[14] Der Widerstand gegen die Eingemeindung war vor allem in Dülken groß. Auf den Namen Viersen konnte man sich nicht einigen. Die Vertreter der Gebietskörperschaften wollten den Namen Dreistadt, der Gesetzgeber blieb bei Viersen.[15]
Trotz der durch diese Eingemeindungen bewirkten Vergrößerung des Stadtgebiets, bei der sich die Einwohnerzahl seinerzeit nahezu verdoppelte, verlor das alte Viersen seine Kreisfreiheit. Es wurde aber zum 1. Januar 1975 als nunmehr mit Abstand größte Kommune des Kreisgebiets zur Kreisstadt aufgewertet, während das kleinere Kempen diesen Status verlor. Aus dem Kreis Kempen-Krefeld wurde so der Kreis Viersen. Der neue Kreis bekam die Gemeinde Niederkrüchten vom alten Kreis Erkelenz und verlor den Kempener Stadtteil Hüls an die kreisfreie Stadt Krefeld.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung von Viersen von 1818 bis 2017

Im Mittelalter und am Beginn der Neuzeit hatte Viersen nur wenige hundert Einwohner. Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs seine Bevölkerung schnell. Lebten 1818 erst 3.500 Menschen in dem Ort, so waren es 1900 bereits 25.000. Durch die Eingemeindung der Städte Dülken (22.555 Einwohner 1969) und Süchteln (18.606 Einwohner 1969) stieg die Einwohnerzahl der Stadt von 44.010 im Jahre 1969 auf 85.171 am 1. Januar 1970.

Im Jahr 1972 erreichte die Bevölkerungszahl mit 87.013 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2006 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Viersen nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 75.975 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Das war seit 1972 ein Rückgang um 12,7 % (11.038 Personen).

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei 1818 handelt es sich um eine Schätzung, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

In der Liste der Groß- und Mittelstädte in Deutschland nimmt Viersen Rang 108 ein (Stand der Daten von 2017).

Jahr (Stichtag)Einwohner
18183.500
1840 (01.12.)¹4.543
1855 (03.12.)¹7.379
1861 (03.12.)¹14.100
1864 (03.12.)¹15.100
1867 (03.12.)¹16.700
1871 (01.12.)¹18.474
1875 (01.12.)¹19.700
1880 (01.12.)¹21.100
1885 (01.12.)¹22.228
1890 (01.12.)¹22.198
1895 (02.12.)¹22.795
1900 (01.12.)¹24.761
1905 (01.12.)¹27.577
1910 (01.12.)¹30.172
Jahr (Stichtag)Einwohner
1916 (01.12.)¹26.973
1917 (05.12.)¹26.802
1919 (08.10.)¹29.799
1925 (16.06.)¹32.037
1933 (16.06.)¹33.597
1939 (17.05.)¹34.062
1945 (31.12.)32.086
1946 (29.10.)¹32.963
1950 (13.09.)¹36.974
1956 (25.09.)¹39.711
1961 (06.06.)¹41.890
1965 (31.12.)43.605
1970 (27.05.)¹85.326
1975 (31.12.)84.220
1980 (31.12.)81.114
Jahr (Stichtag)Einwohner
1985 (31.12.)78.489
1987 (25.05.)¹76.445
1990 (31.12.)77.453
1995 (31.12.)77.338
2000 (31.12.)77.130
2005 (31.12.)76.330
2006 (31.12.)75.975
2011 (31.12.)74.974
2014 (31.12.)75.058
2015 (31.12.)75.931
2017 (31.12.)76.586
2018 (31.12.)76.905
2019 (31.12.)77.102
2020 (31.07.)77.254
2022 (30.03.)77.838[16]

¹ Volkszählungsergebnisse

Politik

Stadtrat

Die Sitzverteilung im Stadtrat nach der Kommunalwahl vom 13. September 2020:[17]

Liste:CDUSPDGrüneLinkeFDPAFDGesamt
Sitze:22131133254 Sitze

Kurz vor Konstitution des neuen Stadtrates im November 2020 trat eine gewählte CDU-Ratsfrau aus der Partei aus und wechselte zur Partei die Grünen, wodurch sich auch die Fraktionsgröße entsprechend zugunsten der Grünen korrigierte.[18]

Im März 2021 hat sich die Fraktion der Grünen aufgrund innerparteilicher Differenzen aufgespalten, so dass der Viersener Stadtrat nun zwei Fraktionen der Grünen mit sechs bzw. fünf Mitgliedern hat. (Bündnis 90/Die Grünen und Grüne im Rat der Stadt Viersen)

Bürgermeister

Bürgermeisterin von Viersen ist Sabine Anemüller (SPD). Sie gewann die Stichwahl bei der Bürgermeisterwahl im September 2020 knapp (mit 50,81 %) gegen den Herausforderer Christoph Hopp (CDU).[19]

Ehemalige Oberbürgermeister

Wappen

Wappen von Viersen
Wappen von Viersen
Blasonierung: „In Blau drei silberne Mispelblüten, 2:1 gestellt“
Wappenbegründung: Im Viersener Stadtwappen lebt die Tradition fort: Die silbernen Mispelblüten symbolisieren den Zusammenschluss von Dülken mit Boisheim, Süchteln und Viersen zu einer neuen Stadt. Die Mispelblüte, auch „geldrische Rose“ genannt, war mindestens seit 1450 Symbol des Viersener Wappenbildes. Sie wies über Jahrzehnte auf die Zugehörigkeit zur Geldener Verwaltungshoheit hin. Die Viersener Stadtfarben sind Blau und Silber.

Städtepartnerschaften

Viersen pflegt Partnerschaften mit folgenden Städten:

Lambersart

Im Jahr 1964 nahmen das Gymnasium an der Löh (heutiges Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium) und das Humanistische Gymnasium der Stadt (gegr. 1904, als Lateinschule 1526), initiiert durch Frau Gerta Holzapfel, Rektorin des Gymnasiums an der Löh[22], den ersten Kontakt mit Frau Cheileville vom Lycée Jean Perrin in Lambersart auf.[23] Bereits im darauffolgenden Jahr kam es zum ersten Schulaustausch zwischen den beiden Städten. 50 Schüler aus Viersen verbrachten eine Woche in französischen Gastfamilien in Lambersart[24]. Ziel des Austauschs war das gegenseitige Kennenlernen der jeweiligen Schulsysteme als auch die Stärkung des Verständnisses für die Kultur des Nachbarn. Weitere regelmäßige Begegnungen führten am 26. Juni 1970 zur Gründung der Städtepartnerschaft.[25] Die starken Verbindungen zwischen den beiden Städten haben dazu geführt, dass sich neben dem jährlichen Schulaustausch des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums auch der Deutsch-Französische Jugendverband Viersen e. V. im Juli 2010 gegründet hat. Der Verein ist anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und beteiligt sich mit der Veranstaltung zweier sogenannter „Weekend International de la jeunesse“ sowie über Sprachkurse und Kulturprogramm an der Schulung interkultureller Kompetenzen der Jugend der beiden Städte.[26]

New Star von Mark di Suvero

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Bauwerke

Viersen

Dülken

Boisheim

  • Pfarrkirche St. Peter Viersen-Boisheim
  • Luzien-Kapelle

Süchteln

  • Neugotische Pfarrkirche St. Clemens mit altem Turm
  • Evangelische Kirche Hindenburgstraße
  • Pfarrkirche St. Franziskus (Süchteln-Vorst)
  • Irmgardiskapelle auf den Süchtelner Höhen
  • Ehemaliges Süchtelner Tor
  • Weberbrunnen
  • Weberhaus und Tendyckhaus
  • Irmgardisstift
  • Kreiskriegerdenkmal
    von Architekt August Hartel
  • St.-Maria-Hilfe-der-Christen-Kirche Süchteln-Dornbusch

Parks

  • Alter Stadtgarten
  • Casinogarten
  • Jubiläumsgarten (Viersen Hoser/Bockert)
  • Wildfreigehege mit Dam-, Rot- und Schwarzwild
  • Süchtelner Höhen
  • Romantische Landschaft an der Nette (Tor zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette)
  • Niersaue
  • Kletterwald Niederrhein
  • Marienpark – alter kath. Friedhof (Dülken)
  • Holtappelsgarten (Dülken)
  • Rathausgarten (Dülken)
  • Mühlturmgarten (Dülken)

Sehenswürdigkeiten im Rahmen der EUROGA 2002plus

Bismarckturm

in Ortsteilen von Viersen

  • Begehbares Labyrinth im geografischen Mittelpunkt der Stadt, von J. Vossen
  • Anatols Steinkreis aus zehn Findlingen im neuen Viertel Stadtpark Robend von Anatol Herzfeld
  • Bockerter Heide, Naturschutz- und Waldgebiet im Südwesten von Alt-Viersen, ca. 1,7 km² bäuerliche Kulturlandschaft
  • Bismarckturm, fertiggestellt 1901, saniert 2003
  • Fietsallee am Nordkanal

Sport

  • Der 1. FC Viersen ist das fußballerische Aushängeschild Viersens. Der langjährige Oberligist spielt seit 2005 wieder in der Niederrheinliga.
  • Jedes Jahr findet in Viersen das internationale Hochsprung-Meeting, organisiert vom Förderverein Viersener Hochsprungmeeting und der LG 47 Viersen, statt.
  • Viersen ist seit 1990 Austragungsort der Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften, die alljährlich Ende Februar/Anfang März in der Festhalle Viersen veranstaltet wird.
  • Größter Verein der Stadt ist mit rund 3.100 Mitgliedern der ASV Süchteln.
  • Der Tanzsportverein Viersen e. V. hat seit 2001 eine Abteilung Rollstuhltanz.[27]
  • SG-Dülken
  • Dülkener FC
  • Der American Football Schiefbahn Riders e. V.[28] ist der erste Sportclub für American Football und Cheerleading im Kreis Viersen.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Internationales Jazzfestival im September in der Festhalle Viersen
  • Große Karnevalsumzüge in den drei Stadtteilen Viersen, Dülken und Süchteln
  • Seit mehr als drei Jahrzehnten findet in Viersen jährlich der größte Kinder- und Jugendflohmarkt Deutschlands statt. Er lockt in manchen Jahren bis zu 100.000 Besucher[29] in die Innenstadt. Die Händler dürfen nicht jünger als sechs und nicht älter als 17 Jahre sein. Standgebühren werden nicht erhoben.
  • Im Sommer fand von 2006 bis 2019 jährlich an drei Tagen als Open-Air-Musikveranstaltung das Eier mit Speck-Festival statt.
  • Der Schöppenmarkt am Aschermittwoch jeden Jahres im Stadtteil Dülken ist einer der größten deutschen Krammärkte.
  • Seit 2000 findet in Alt-Viersen, Dülken und Süchteln alle zwei Jahre die Aktion „Viersen blüht“ statt, bei der die Innenstädte mit Blumenarrangements geschmückt werden.[30]
  • Weiße Mainacht – Open-Air auf dem Remigiusplatz[31]
  • Jährlich am zweiten Septemberwochenende organisiert der „Motorradclub MC Viersen e.V“ das „Internationale Bikertreffen“ am Stadion Hoher Busch.
  • Es gibt zwölf jährliche Schützenfeste (teilweise im Wechsel) im Bezirksverband Viersen-Mitte, Dülken-Boisheim und Süchteln.
  • Jährlich findet in der Woche nach dem 4. September an der Irmgardiskapelle auf dem Heiligenberg in Süchteln die Irmgardisoktav statt.
  • Dülkener Bierbörse
  • Dülkener Mühlenfest an jedem letzten Sonntag im August mit „Dölker Daach“ am Sonntag des Festwochenendes.
  • Dülken Kulturbunt
Geerntete Mispeln

Kulinarische Spezialitäten

Aus der Echten oder u. a. „Deutschen Mispel“, der Viersener Stadtwappenpflanze, werden zahlreiche Speisen wie z. B. Mispel-Streuselko-ek (Mispelstreuselkuchen), -Konfekt, -Marmelade, aber auch -Likör zubereitet. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Heimatverein fördern seit Jahren den Anbau und geben die alten Rezepte weiter.[32]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Viersen ist Heimat für eine Reihe mittelständischer Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Der Süßwarenhersteller Mars Deutschland (Mars (Schokoriegel)) hatte hier seine deutsche Zentrale. Es existieren mehrere Gewerbegebiete.[33]

Telekommunikation

Ein 102 Meter hoher Fernmeldeturm aus Stahlbeton der Deutschen Telekom AG befindet sich bei 51°16'56"N 6°20'50"E. Von dem Turm wird das Programm der Welle Niederrhein auf 100,6 MHz mit 1 kW ERP abgestrahlt.

Verkehr

Straßen

Viersen liegt an der Bundesautobahn 61 (Venlo-Mannheim) und besitzt drei Anschlussstellen:

Südlich davon liegt an der Grenze zu Mönchengladbach das Autobahnkreuz Mönchengladbach, wo die Bundesautobahn 61 die Bundesautobahn 52 (Roermond-Düsseldorf) kreuzt. Früher führten auch die Bundesstraßen 7 und 59 durch die Stadt.

Öffentlicher Verkehr

Das öffentliche Nahverkehrsangebot in Viersen und Umgebung ist im Tarif des VRR nutzbar.

Viersen verfügt über einen zentral gelegenen Busbahnhof, an dem insgesamt sechzehn Buslinien überwiegend im Stundentakt die Stadtteile und das Umland miteinander verbinden.

Der Bahnhof Viersen wird im Schienenpersonennahverkehr von Regional-Express- und Regionalbahn-Linien regelmäßig u. a. mit Aachen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Krefeld, Mönchengladbach, Münster, Neuss, Recklinghausen, Venlo und Wuppertal verbunden. Ferner liegen im Stadtgebiet die Stationen in Dülken und Boisheim an der Bahnstrecke Viersen–Venlo.

Bildung

Grundschulen
  • Erich-Kästner-Grundschule Boisheim
  • Agnes-van-Brakel-Schule
  • Kreuzherrenschule
  • Körnerschule
  • Remigiusschule
  • Zweitorschule
  • Gemeinschaftsgrundschule Rahser
  • Paul-Weyers-Schule
  • Städt. kath. Grundschule an der Zweitorstraße
  • Martinschule
  • Brüder-Grimm-Schule
  • Gemeinschaftsgrundschule Dammstraße Dülken
  • Albert-Schweitzer-Schule Viersen
  • Primus-Schule Viersen
PRIMUS Schule
  • PRIMUS-Schule Viersen (primusschule-viersen.de)
Gymnasien
Realschulen
  • Realschule an der Josefskirche Viersen
  • Johannes-Kepler-Realschule Süchteln
Hauptschulen
  • Gemeinschaftshauptschule Süchteln
Gesamtschule
  • Anne-Frank-Gesamtschule
Förderschulen
  • Diergardtschule (Förderschwerpunkt Lernen)
  • Förderschule des Kreises Viersen (Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung)
  • Franziskusschule (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung)
  • Gereonschule (Förderschwerpunkt Sprache)
Berufsbildende Schulen
  • Berufskolleg Viersen mit Wirtschaftsgymnasium
Weitere Bildungseinrichtungen
  • BZK Viersen Bildungsträger für Logistik, Kraftfahrer und kaufmännische Berufe
  • Volkshochschule Viersen
  • Euro-Schulen Niederrhein

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Bis 1900

  • Matthias Nethenus (1618–1686), Theologe
  • Gustav Mevissen, seit 1884 Gustav von Mevissen (1815–1899, Dülken), Unternehmer und Politiker
  • Matthias Büssem (1848–1914), Geistlicher
  • Max Nonnenbruch (1857–1922), Maler
  • Ferdinand Emmerich (1858–1930), Forscher, Weltreisender und Reiseschriftsteller
  • Wilhelm von den Steinen (1859–1934), Zeichner und Illustrator
  • Ludwig Kohlen (1870–1951), Politiker
  • Hans Hermann (1877–1914), Architekt
  • Joseph Dommers Vehling (1879–1950), Koch, Autor, Übersetzer, Kochbuchhistoriker und Sammler
  • Peter Terkatz (1880–1954), Bildhauer
  • Karl Müller (1884–1964), Politiker
  • Kornelius Feyen (1886–1957), Pädagoge und Maler
  • Theodor Frings (1886–1968), Germanist und Sprachwissenschaftler
  • Otto Wehr (1886–1960), evangelischer Widerstandskämpfer
  • Hermann Hülser (1888–1973), Politiker und Oberbürgermeister
  • Paul Weyers (1890–1972), Mundartdichter
  • Wilhelm Warsch (1895–1969), Kommunalbeamter und Politiker
  • Hermann Dortans (1898–1976), Politiker
  • Alois Theissen (1899–1961), katholischer Geistlicher und NS-Opfer
  • Illa Martin (1900–1988), Zahnärztin, Autorin, Dendrologin (Sequoiafarm Kaldenkirchen)

1901 bis 1950

Selbstporträt des Künstlers Hermann Schmitz (1904–1931)

Ab 1951

  • Dieter Bongartz (1951–2015), Kinderbuch-, Jugendbuch- und Drehbuchautor (Der zehnte Sommer)
  • Stefan Kaiser (* 1952), Künstler und Kunsterzieher
  • Udo Voigt (* 1952), Politiker (Die Heimat/NPD)
  • Jürgen Moos, Künstlername giorgio (* 1954), Holzbildhauer und Maler
  • Winfried Boecken (* 1955), Rechtswissenschaftler, Richter und Hochschullehrer
  • Margret Eicher (* 1955), Künstlerin
  • Clemens Füsers (* 1955), Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur
  • Barbara Schroeren-Boersch (* 1956), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Peter Eisheuer (* 1957), Jazz- und Klassik-Schlagzeuger, Pianist und Komponist
  • Gaby Appel (* 1958), Feldhockeyspielerin und Olympiateilnehmerin 1984 und 1988
  • Holger Henke (* 1960), Politikwissenschaftler, Fachbuchautor und Herausgeber
  • Florian Scheurle (* 1960), Ministerialbeamter, Präsident des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen
  • Thomas Kessler (* 1962), Architekt und Jazzmusiker
  • Frank Rehfeld (* 1962), Fantasy-Schriftsteller
  • Jakob Peters-Messer (* 1963), Opernregisseur
  • Michael Antwerpes (* 1963 in Dülken), Sportmoderator
  • Elmar Goerden (* 1963), Regisseur
  • Robert Klanten (* 1964), Verleger
  • Bernhard Schröder (* 1965), Sprachwissenschaftler
  • Torsten Eßer (* 1966), Autor und Journalist
  • Kai-Oliver Knops (* 1966), Zivilrechtswissenschaftler
  • Lars Brocker (* 1967), Jurist
  • Christopher Gerhard (* 1967), Unternehmer, Leichtathlet und Automobilrennfahrer
  • Elmar Theveßen (* 1967), Journalist
  • Michael Maria Ziffels (* 1967), Komponist, Musiker und Klangforscher
  • Markus Orths (* 1969), Schriftsteller
  • Roland Adelmann (* 1970), Arzt und Politiker
  • Martina Hannen (* 1970), Politikerin, MdL (FDP)
  • Till Brönner (* 1971), Jazzmusiker
  • Oliver Hilmes (* 1971), Publizist und Schriftsteller
  • Dietmar Hirsch (* 1971), Fußballspieler
  • Mirja Boes alias „Möhre“ (* 1971 in Boisheim), Schauspielerin, Comedian und Sängerin
  • Dieter Könnes (* 1971), Radio- und Fernsehmoderator
  • Olaf Kröck (* 1971), Dramaturg und Regisseur
  • Diana Menschig (* 1973), Phantastik-Autorin
  • Norman Magolei (* 1979), Fernsehmoderator, Schlagersänger und Animateur
  • Michael Baier (* 1980), Basketballspieler
  • Martin Plum (* 1982), Politiker (CDU)
  • Uli Lindner (* 1984), Autor und Redakteur im Bereich Fantasy
  • Charlotte Berger, geborene Barden (* 1985), Flötistin und Oboistin
  • Laura Katharina Sophia Neumann (* 1985), Rechtswissenschaftlerin und Hochschullehrerin
  • Johannes van den Bergh (* 1986), Fußballspieler
  • Robert Fleßers (* 1987), Fußballspieler
  • Julian Schmit alias Schmyt, Sänger / Rapper
  • Marius Lauber alias Roosevelt (* 1990), Musikproduzent und Sänger
  • Philipp Max (* 1993), Fußballspieler
  • Lena Kesting (* 1994), Journalistin
  • Linda Belinda Podszus (* 1996), Schauspielerin und Sprecherin
  • Tim Stützle (* 2002), Eishockeyspieler

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Literatur

  • Albert Pauly: Skulpturensammlung Viersen. In: Muschelhaufen. Jahresschrift für Literatur und Grafik. Nr. 41. Viersen 2001. ISSN 0085-3593
  • Reihe Viersen. Beiträge zu einer Stadt. Verein für Heimatpflege e. V. Viersen. Verlag Buchhandlung Eckers, Viersen Nr. 1 (1982) bis zuletzt Band 32 (2006). Einige beispielhafte Ausgaben:
    • Karl Aymanns, Karl Fonyo: Geschichte der Gemeinde Boisheim. Nr. 11 (1987)
    • Walter Tillmann: Viersener Industriegeschichte am Beispiel des Textilwerkes Pongs & Zahn. Nr. 21 (1998). ISBN 3-9805339-2-1
    • Karl L. Mackes: Die Alt-Viersener Straßennamen. Ihre Entstehung, Erklärung und Deutung. Nr. 23 (2001). ISBN 3-9805339-4-8
    • Gunnar Schirrmacher: Der Siegfried. Annäherung an ein Denkmal in Dülken. Nr. 24 (2002). ISBN 3-9805339-6-4
  • Franz Joseph Schröteler: Die Herrlichkeit und Stadt Viersen. Ein Beitrag zur Geschichte des Niederrheines. Meyer. Viersen 1861
  • F. W. Lohmann: Geschichte der Stadt Viersen von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Verlag der Stadt Viersen. 1913
  • Karl L. Mackes: Aus der Vor-, Früh- und Siedlungsgeschichte der Stadt Viersen. Verlag der Stadt Viersen. 1956
  • Peter Norrenberg: Chronik der Stadt Dülken. Ihre Geschichte und ihr Volksleben. Baederker’sche Verlagsbuchhandlung. Viersen und Dülken. 1974
  • Paul Eßer /Torsten Eßer: Viersener Köpfe. Bekannte Bürger(innen) unserer Stadt und ihre Geschichte(n). Kater Verlag, Viersen 2023, ISBN 978-3-944514-21-5

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Commons: Viersen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2022 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 20. Juni 2023. (Hilfe dazu)
  2. Archivierte Kopie (Memento desOriginals vom 29. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahl.krzn.de
  3. Hauptsatzung der Stadt Viersen vom 14. Dezember 1994, abgerufen am 2. 2015
  4. Stadt Viersen: Zahlen und Fakten, Internetauftritt der Stadt Viersen
  5. 2. Oktober: Schlacht bei Aldenhoven; 3. Oktober: Die Zitadelle von Jülich wird kampflos an die Franzosen übergeben; 4. Oktober: Die Franzosen marschieren in Mönchengladbach ein; besetzen am 6. Oktober Köln und erobern am 23. Oktober Koblenz
  6. GenWiki: Kanton und Mairie Viersen
  7. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, S. 132, abgerufen am 11. November 2022 (Digitalisat).
  8. 1866 Bahnstrecke Viersen-Kaldenkirchen-Venlo, 1878 Bahnstrecke Neuss–Viersen, 1886 Übergabegleis der Bahnstrecke Viersen–Niep
  9. virtuelle-gedenkstaette-viersen.de
  10. Rheinische Post, 19. September 2012: Bombenhagel über Viersen
  11. rp-online 31. Januar 2020
  12. Klaus Marcus: Die letzten Tage Viersen Dülken, Süchteln. Bericht über die Einnahme von Viersen, Dülken, Süchteln und Boisheim durch die 9. US-Armee am 1. März 1945. 1984, 2. Auflage
  13. Franziska Hein (rp-online.de vom 7. Oktober 2014): Wie das Textil aus Viersen verschwand
  14. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 115.
  15. Rudolf H. Müller (Oberkreisdirektor des Landkreises Kempen-Krefeld): Der Bericht 1968, erschienen im Heimatbuch des Landkreises Kempen-Krefeld 1969 (Memento desOriginals vom 19. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.kreis-viersen.de, Kempen (Ndrh) 1968
  16. Zahlen & Fakten | Stadt Viersen. Abgerufen am 5. Dezember 2020.
  17. Wahlergebnispräsentation Stadt Viersen Bürgermeisterwahl. Abgerufen am 6. Oktober 2020.
  18. Martin Röse: Anne Kolanus verlässt CDU: CDU-Ratsfrau wechselt zu den Grünen. In: WZ.de (Westdeutsche Zeitung). 6. November 2020, abgerufen am 18. November 2020 (kostenpflichtig).
  19. Wahlergebnispräsentation Stadt Viersen Bürgermeisterwahl. Abgerufen am 6. Oktober 2020.
  20. Arie Nabrings: Seite 4 Fußnote 7 (PDF; 10 MB))
  21. Marcus Evers: Die Viersener Bürgermeister von 1800 bis 1969. In: Heimatbuch des Kreises Viersen. Viersen 2008 und 2009
  22. http://www.erasmus-viersen.de/erasmus/partnerschaft/fr/2003/images/zeitung_89.jpg
  23. http://www.erasmus-viersen.de/erasmus/partnerschaft/fr/2003/images/zeitung_65_fr.jpg
  24. http://www.erasmus-viersen.de/erasmus/partnerschaft/fr/2003/geschichte.htm
  25. http://www.viersen.de/C125704A004B545A/html/0933496F4EEE930DC125716400349CBE?OpenDocument
  26. Archivierte Kopie (Memento desOriginals vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dfjv-viersen.de
  27. Tanzsportverein ViersenRollstuhltanz, abgerufen am 5. Dezember 2011
  28. https://www.schiefbahn-riders.de
  29. Rheinische Post vom 15. Mai 2008
  30. Über Viersen blüht auf www.viersen-blueht.de
  31. RP ONLINE: Veranstaltung in Viersen: Weiße Mainacht statt weiße Weihnacht. 30. April 2019, abgerufen am 16. Dezember 2020.
  32. Maria Franken: Niederrheinische Küche. Viersen 1995
  33. GMG Viersen: Wirtschaftsstandort Viersen
  34. Ulrich Meier: Kaiser, Josef. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 11, Duncker & Humblot, Berlin 1977, ISBN 3-428-00192-3, S. 43 (Digitalisat).

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Mispel: Die Mispel ist ein kleinwüchsiger, bis 5 Meter hoher Baum mit unregelmäßig geformtem Stamm, der einen Durchmesser von 20 bis 25 Zentimetern, selten bis 50 Zentimeter erreicht. Weitere deutsche Namen sind: Echte Mispel, Nispel, Aschperln, Asperl, Dörrlitzen, Dürgen, Dürrlitzen, Hespelein, Hundsärsch, Mispelche, Nespoli.