Ukrainische Gegenoffensive in Cherson im Jahr 2022

Ukrainische Gegenoffensive in Cherson im Jahr 2022

Karte vor Beginn der Gegenoffensiven
DatumEnde August bis November 2022
OrtOblast Cherson
AusgangRückeroberung von jenem westlich des Dnepr liegenden Teils der Oblast Cherson
Konfliktparteien

Ukraine Ukraine

Russland Russland

Befehlshaber

Generalmajor Andrij Kowaltschuk[1]


Die ukrainische Gegenoffensive in Cherson im Jahr 2022 ist ein von August bis November 2022 geführter militärischer Vorstoß der ukrainischen Streitkräfte im Rahmen der Eskalation des Russland-Ukraine-Kriegs 2022. Dabei gelang der ukrainischen Seite ab Anfang September ein Durchbruch durch die russische Frontlinie im Norden des Oblast Cherson. Im Oktober 2022 gelangen bedeutende Durchbrüche in Richtung der Stadt Cherson. Anfang November 2022 zogen sich die russischen Kräfte hinter den Dnepr auf das östliche Ufer zurück; am 11. November wurde die Stadt Cherson durch ukrainische Truppen befreit.

Ausgangslage

Russische Truppen von der Krim kommend erreichten schon kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine den Fluss Dnepr. Nach heftigen Kämpfen um die Antoniwkabrücke Ende Februar 2022, gelang den russischen Kräften weite Gebiete des Oblast Cherson westlich des Flusses, einschließlich der Provinzhauptstadt Cherson, die weitgehend kampflos gefallen war, und Teile der Oblast Mykolajiw zu besetzen. Ein weiterer russische Vorstoß von Cherson in Richtung Odessa scheiterte jedoch bei Mykolajiw und weiter nördlich bei Wosnessensk, da russische Kräfte an der durch den südlichen Bug gebildeten natürliche Barriere aufgehalten wurden. Ab Ende März gingen die Russen in dem Frontabschnitt Cherson in eine defensive Haltung über. Zu dem Zeitpunkt verlief die Front westlich des Dnepr in etwa entlang der Grenzen des Oblast Cherson; im Nordwesten bildete der Fluss Inhulez eine natürliche Barriere nach Westen.

In der Folge zog die ukrainische Führung zunehmend Reserven im Raum nördlich von Mykolajiw zusammen; bei westlichen Beobachtern wurde ab Sommer 2022 zunehmend vom Bevorstehen einer ukrainischen Offensive spekuliert. In Reaktion darauf verstärkte die russische Führung die Präsenz westlich des Dnepr von ca. 12 auf bis zu 30 Bataillonskampfgruppen; es wurde vermutet, dass die russischen Truppenstärke sich somit auf bis zu 25.000 belief, darunter Eliteeinheiten der russischen Luftlandetruppen.[2][3]

Ab Juni 2022 erhielten die Ukraine zunehmend moderne Waffensysteme von westlichen Staaten, darunter moderne Artilleriesystem vom Typ HIMARS (US-amerikanische Raketenwerfer), CAESAR (französische Haubitzen auf Lastwagen) und die deutsche Panzerhaubitze 2000. Dies ermöglichte den ukrainischen Kräften eine umfangreiche Bekämpfung russischer Munitionsdepots, Kommandostände, Kommunikationsknoten und anderer logistischer Einrichtungen; insbesondere wurden die wenigen Übergänge über den Dnepr durch Beschuss unwegsam gemacht (erstmaliger Beschuss der Antoniwkabrücke am 19. Juli 2022, sowie des Übergang am Staumauer des Kachowkaer Stausee bei Kachowka), was zu erheblichen Versorgungsschwierigkeiten für die westlich des Dnepr gelegenen Truppenteile führte. Die wenige Kilometer flussaufwärts gelegene Eisenbahnbrücke wurde Ende Juli ebenfalls unbrauchbar gemacht. Die von den Russen eingesetzten Pontonbrücken und Fähren wurden fortan regelmäßig beschossen. Schwere Militärtechnik konnten nicht mehr über die schwer beschädigten Brücken des Dnepr auf die Westseite des Flusses transportiert werden.[4]

Seit Juli 2022 lief auch eine Reihe ukrainischer Angriffe zur Gefechtsfeldaufklärung, welche von den Russen jeweils zurückgedrängt worden seien.[5]

Verlauf der Offensive

Ukrainische Vorstöße

In den letzten Augusttagen 2022 gingen die ukrainischen Kräfte von drei Achsen (Norden, Mitte und Süden) aus in die Offensive und konnten teilweise die russische Front durchbrechen;[3] dabei konnten die ukrainischen Truppen im mittleren Abschnitt einen Brückenkopf östlich des Inhulez bei Dawydiw Brid ausbauen und gleichzeitig die Russen im nördlichen Abschnitt nach Süden drängen, trafen dabei aber auch auf erheblichen Widerstand, so dass die Offensive zunächst stockte.

Das russische Verteidigungsministerium berichtete, das ukrainische Militär bezahle seine Gegenoffensive mit hohen Verlusten. So seien bis zum 3. September weitere 230 ukrainische Soldaten getötet sowie 23 Panzer und 27 weitere Kampffahrzeuge zerstört worden.[6] Bereits am 31. August hatte das Ministerium erklärt, dass mit dem Beginn der ukrainischen Gegenoffensive am 29. August innerhalb von zwei Tagen 1700 ukrainische Soldaten getötet worden seien.[7]

Ukrainische Soldaten bestätigten, dass ihre Streitkräfte empfindliche Verluste erlitten hätten; die russischen Truppen gingen in der Oblast Cherson professionell vor: „Wir erkennen das auf unseren Drohnenbildern daran, wie sie sich bewegen.“ Da die Zahl ukrainischer Truppen im Gebiet um die Stadt Cherson unter derjenigen der russischen lag, versuchten ukrainische Soldaten mit Distanzangriffen hinter feindliche Linien, die russischen Besatzer in den Stellungen zu zermürben.[4] Am 14. September erfolgten gezielte russische Raketenangriffe auf einen Karachaun-Damm bei der nördlich der Front gelegenen Stadt Krywyj Rih; dabei kam es zu einem Dammbruch und in Folge stieg Inhulez an;[8] es wurde vermutet, dass damit die flussabwärts gelegenen Pontonbrücken der ukrainischen Streitkräfte bei Dawydiw Brid beeinträchtigt werden sollte, die dort erfolgreich einen Brückenkopf ausgeweitet hatten.[9]

In den folgenden drei Wochen war der Fortschritt der Ukraine bei Cherson gering, während sich die überraschende ukrainische Gegenoffensive in der Ostukraine bei Izium, Kupiansk und Lyman erfolgreich entfaltete. Am 2. Oktober jedoch durchbrachen ukrainische Truppen entlang der westlichen Flussseite des Dnepr russische Verteidigungslinien und verbuchten in der Folge bedeutende Geländegewinne mit der Einnahme der Dörfer Chreschtscheniwka und Solota Balka am rechten Ufer des Dnepr. Laut Angaben der ukrainischen Regierung wurden auch die im Umkreis von 42 Kilometern gelegenen Dörfer Archanhelske und Myrolyubiwka zurückerobert; russische Kräfte waren dadurch akut von einer Einkesselung bedroht.[10][11]

Ukrainische Kräfte setzten ihre Territorialgewinne mit ihren Offensiven im Osten und Süden in den folgenden Tagen fort. Russische Truppen fielen derweil großräumig südlich auf eine Linie zwischen dem seit Monaten umkämpften Dawydiw Brid am Inhulez und Dudtschany am Dnepr zurück.[12] Die Ukraine meldete am 4. Oktober acht Siedlungen entlang der gesamten Front im Nordosten der Oblast Cherson als zurückerobert,[13] was bestätigte, dass die von der Einkesselung bedrohte russische Verteidigung in diesem Gebiet zusammengebrochen war. Über den Tag erhöhte sich die Gesamtzahl der von der ukrainischen Armee wieder eingenommene Ortschaften auf etwa 18.[14] Auch die russischen Generalstabskarten beim täglichen Pressebriefing des russischen Verteidigungsministeriums räumten nun im Vergleich zum Vortag bedeutende Gebietsverluste westlich des unteren Dnipro (Dnepr) ein.[15]

Am 8. Oktober wurden durch eine oder mehrere Explosionen die Krim-Brücke über die Meerenge von Kersch schwer beschädigt; auf der oberhalb neben der Autobahn verlaufenden Eisenbahnbrücke geriet ein aus Kesselwagen bestehender Güterzug in Brand.[16][17] Durch die Schäden war die Brücke nur noch sehr eingeschränkt nutzbar und die Hauptverbindungslinie von Russland in die Oblast Cherson stark beeinträchtigt, was die Logistik der russischen Truppen weiter unter Druck setzte. Bis zum 12. Oktober konnte die Ukraine weitere fünf Siedlungen in der Oblast Cherson befreien,[18] die allerdings alle schon einmal vom 4. bis zum 6. Oktober von der ukrainischen Armee eingenommen worden waren.[19] Danach wurden sie offenbar von der russischen Armee zurückerobert, was für heftige Kämpfe an der Frontlinie im Nordwesten der Oblast spricht. Bis zum 14. Oktober wurden bis zu 75 Orte in der Region Cherson zurückerobert.[20] Allerdings behauptete Russland am 16. Oktober erneut, aus Cherson und Mykolajiw kommende Gegenoffensiven abgewehrt zu haben.[21]

Russische Evakuierungen und Rückzug hinter den Dnepr

Trotz russischer Widerstände an der Front schätzten die russischen Militär- und Besatzungsbehörden ihre Möglichkeiten, das Gebiet westlich des Dnepr (rechts des Dnepr) mit Cherson auf Dauer halten zu können, aufgrund der isolierten Lage westlich des Dnepr als sehr gering ein und gingen ab Mitte Oktober zur Evakuierung der Bevölkerung, insbesondere der russischen Besatzungsverwaltung und deren Zivilangestellten, nach Russland über.[22] Es mehrten sich die Zeichen eines bevorstehenden Rückzugs russischer Kräfte aus dem Gebiet. Bereits am vierten November wurde im Falle eines Angriffs eine Ausgangssperre über die Stadt verhängt, nachdem Kolonnen ukrainischer Fahrzeuge nahe dem Frontverlauf gesichtet wurden.[23] Im Gebiet um die Stadt Cherson wurden Anfang November 2022 fortgesetzte massive und organisierte Plünderungen durch russisches Militär beobachtet. Es seien sowohl Konvois mit gestohlenen Autos, Haushaltsgeräten und Baumaterialien beobachtet als auch die Demontage von Mobilfunkmasten und -anlagen wahrgenommen worden. Als am 6. November die Stromversorgung ausfiel, gaben die Russen einem ukrainischen Angriff auf eine Straße in der Nähe der Stromleitungen die Schuld – andere Quellen wiederum berichteten, dass Russen in Beryslaw Strommasten niedergerissen hätten.[24]

Am 9. November 2022 wurde in einer öffentlichen Inszenierung für das russische Fernsehen der bevorstehende Rückzug aller westlich des Dnipro befindlichen russischen Einheiten durch den russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu angeordnet. Vor der Verkündung des Rückzugsbefehls war vermeldet worden, dass sich ukrainische Truppen westlich des Dnipro, bei der Stadt Snihuriwka, 50 Kilometer nördlich von Cherson, an einer Eisenbahnstrecke festsetzen konnten.[25] Rund 40 kleinere Orte wie Kyseliwka, Tschornobajiwka, Schmidtowe, Suwore oder Ternowi Pody nördlich von Cherson und am Fluss Inhulez wie beispielsweise Kalyniwske, Baratiwka, Pawliwka oder Afanasiwka wurden von der ukrainischen Armee in den ersten beiden Novemberwochen zurückerobert.[26][27]

Russische Besatzungstruppen zerstörten bei ihrem Rückzug am oder vor dem 10. November 2022 wichtige Teile der Infrastruktur der Stadt Cherson: Ein Kraftwerk, Heizkraftwerke, eine lokale Rundfunkanstalt und Funkmasten wurden gesprengt.[28] Auch die Antoniwkabrücke über den Dnepr wurde durch die russischen Truppen beim Abzug gesprengt.[29] Erste ukrainische Einheiten konnten am 10. November nach dem angekündigten Abzug in den Verkehrsknotenpunkt Snihuriwka einrücken.[30] Russische Truppen hatten das rechte Dnepr-Ufer bis zum Morgen des 11. November weitgehend geräumt; die Bewohner von Cherson und anderer befreiten Ortschaften feierten überschwänglich die eintreffenden ukrainische Truppen.[31] Russische Medien stellten den Rückzug als Erfolg dar, alle Soldaten und alle Ausrüstung, "selbst reparaturbedürftige",[32] sei erfolgreich ans linke Ufer gebracht worden.[33]

Ab dem 14. November berichteten sowohl russische wie westliche Quellen von möglichen amphibischen Operationen ukrainischer Kräfte auf dem linken, östlichen Ufer des Dnepr, auf der im Mündungsgebiet vorgelagerten, strategisch gelegenen Kinburn-Halbinsel,[34] die den Zugang für die Schifffahrt von den Häfen von Mykolajiw und Cherson zum Schwarzen Meer kontrolliert.

Einzelnachweise

  1. Mick Ryan: A tale of three generals — how the Ukrainian military turned the tide - Engelsberg Ideas, 14. Oktober 2022
  2. yahoo news: Russia has up to 15,000 troops in occupied Kherson Oblast, says presidential advisor, 17. Juli 2022
  3. a b Financial Times: Ukraine says counter-offensive against Russian forces near Kherson has begun, 29. August 2022
  4. a b Ann-Dorit Boy, Oliver Imhof, Alexander Sarovic: (S+) Ukraine – Selenskyjs Offensive bei Cherson: Ist das der Befreiungsschlag? In: Der Spiegel. 2. September 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 3. September 2022]).
  5. Salzburger Nachrichten: Ukraine startet Gegenoffensive im Süden. 12. Juli 2022, abgerufen am 16. Oktober 2022.
  6. Liveblog: ++ AKW Saporischschja schränkt Stromlieferungen ein ++. In: tagesschau.de. Abgerufen am 3. September 2022.
  7. Liveblog: + Ostafrika begrüßt Nahrungsmittellieferungen +. In: tagesschau.de. Abgerufen am 31. August 2022.
  8. Florian Hassel: Gezielter Dammbruch. In: Tages-Anzeiger. 15. September 2022 (tagesanzeiger.ch).
  9. Institute for the Study of War (understandingwar.org): Russian Offensive Campaign Assessment, September 14, 14. September 2022 (englisch)
  10. David Axe: Ukrainian Forces Are Advancing In Southern Ukraine. Abgerufen am 3. Oktober 2022 (englisch).
  11. tagesschau.de: Ukraine-Liveblog: ++ Siedlungen in Region Cherson zurückerobert ++. Abgerufen am 3. Oktober 2022.
  12. Zeit Online: Ukraine-Überblick: Ukraine rückt im Süden vor, Selenskyj verbietet Gespräche mit Putin, 4. Oktober 2022
  13. Ukrajinska Prawda: Ukraine’s Armed Forces confirm liberation of 8 settlements in Kherson Oblast. Abgerufen am 4. Oktober 2022 (englisch).
  14. Kateryna Stepanenko, Karolina Hird, Katherine Lawlor, Riley Bailey, Grace Mappes, Frederick W. Kagan (Institute for the Study of War): Russian Offensive Campaign Assessment, October 4. (Kapitel: Southern Ukraine): (Kherson Oblast) (mit Karte). Abgerufen am 6. Oktober 2022 (englisch).
  15. Ukrajinska Prawda: Russia’s Defence Ministry shows map with lost territories. Abgerufen am 4. Oktober 2022 (englisch).
  16. Russland-Ukraine-Krieg: Schwere Schäden an Krim-Brücke nach Explosion. In: Der Spiegel. 8. Oktober 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2022]).
  17. Philipp Saul, Juri Auel, Kassian Stroh, Jens Schneider, Oliver Klasen: Ukraine News: Explosionen auf der Krim-Brücke. Abgerufen am 8. Oktober 2022.
  18. Ukraine claims gains near Kherson as Nato allies send air defence systems. In: The Guardian. 12. Oktober 2022.
  19. Institute for the Study of War: Russian Offensive Campaign Assessment, October 14 (Kapitel „Southern Ukraine (Kherson Oblast)“, Angaben auf der Karte. Die vom „The Guardian“ erwähnten Dörfer Novovasylivka, Novogrygorivka (eigentlich Novohryhorivka), Nova Kamyanka und Chervone wurden schon einmal am 4. Oktober als eingenommen gemeldet, Tryfonivka am 6. Oktober-siehe auch Tagesabschnitt oben.) Eingesehen: 14. Oktober 2022.
  20. krone.at: Ukraine hat über 600 Ortschaften zurückerobert. 14. Oktober 2022, abgerufen am 16. Oktober 2022.
  21. tagesschau.de: Liveblog: + Lage im AKW Saporischschja verschlechtert +. Abgerufen am 16. Oktober 2022.
  22. Der Tagesspiegel: Truppen erwarten Kämpfe im Stadtgebiet: Russland baut nach Rückzug neue Front in Region Cherson auf. 13. Oktober 2022.
  23. tagesschau.de: Liveblog: ++ US-Militär plant Zentrale in Deutschland ++. Abgerufen am 12. November 2022.
  24. В Херсоне пропал свет. Российская администрация заявила о «теракте» на линии электропередачи, Meduza, 6. November 2022
  25. tagesschau.de: Liveblog: ++ Vize-Verwaltungschef in Cherson tot ++. Abgerufen am 9. November 2022.
  26. n-tv.de: Moskau: "Transfer" abgeschlossen, 11. November 2022
  27. Welt.de: „Wir haben hier einen riesigen Aufholbedarf“, warnt der Heeresinspekteur
  28. Russian forces blow up boiler rooms and local TV centre in Kherson before retreating. In: Ukrajinska Prawda. 10. November 2022, abgerufen am 11. November 2022 (englisch).
  29. n-tv.de: Brücke in Cherson über den Dnjepr ist zerstört, 11. November 2022
  30. RedaktionsNetzwerk Deutschland: Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen rücken in Gebiet Mykolajiw vor. Abgerufen am 12. November 2022.
  31. Telegram 14:18, 11. November Ukrajinska Prawda, Freudentränen in den letzten 3 Sekunden beachten....
  32. Минобороны РФ заявило о выводе на левый берег Днепра более 30 тысяч военных и всей техники, Interfax, 11. November 2022
  33. Eingeklemmt zwischen Frontlinie und Dnipro: Wie Russland der schwierige Rückzug aus Cherson gelingen konnte, NZZ, 12. November 2022
  34. A Strategic Strip Of Sand. Rumors Of Ukrainian Raids. As Russian Forces Retreat, Keep An Eye On The Kinburn Spit. In: Forbes. 14. November 2022, abgerufen am 14. November 2022 (englisch).

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