Tobias Billström

Tobias Billström (2011)

Tobias Lennart Billström (* 27. Dezember 1973 in Malmö) ist ein schwedischer Politiker der Moderata samlingspartiet (dt. Die Moderaten). Er war von 6. Oktober 2006 bis 29. September 2014 Minister für Asyl- und Migrationsfragen in der Regierung Fredrik Reinfeldt. Seit 18. Oktober 2022 ist er Außenminister in der Regierung Kristersson.

Lebenslauf

Tobias Lennart Billström wurde 1973 in der schonischen Stadt Malmö geboren. Im Jahr 2000 erlangte er den Bachelor in Geschichte, Politikwissenschaften, moderner internationaler Geschichte sowie Ost- und Zentraleuropakunde an der Universität Lund. 2002 erlangte er den Master in Geschichte an der Universität Lund sowie den Master of Philosophy in Geschichte der Universität Cambridge.

Von 1993 bis 1998 war Billström Mitglied des lokalen Vorstands des Moderata ungdomsförbundet, der Jugendorganisation der Moderata samlingspartiet. Von 1998 bis 2002 war er Mitglied des Gemeinderats von Malmö sowie Vize-Vorsitzender des Ausschusses für Bildungsfragen in Malmö. 2001 war er zudem politischer Redaktor der Nordvästra Skånes tidningar. 2002 wurde er in den Schwedischen Reichstag gewählt, dort war er unter anderem bis 2006 Mitglied des Ausschusses für Sozialfragen. Von 2005 bis 2006 war Billström zusätzlich noch Mitglied des Vorstands der Migrationsbehörde.

Nach den Wahlen 2006 und dem Wahlsieg der Allianz für Schweden wurde Tobias Billström vom neuen Regierungschef Fredrik Reinfeldt zum Minister für Asyl- und Migrationsfragen ernannt. Von Juni 2010 bis nach den Wahlen im Oktober führte er zudem ad interim als Arbeitsminister das Arbeitsministerium bis Hillevi Engström das Amt übernahm.[1]

Tobias Billström ist verheiratet und hat zwei Kinder.[2]

Weblinks

Commons: Tobias Billström – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Littorin avgår: Jag är ingen stålman. In: Svenska Dagbladet. 7. Juli 2010, abgerufen am 14. Februar 2013 (schwedisch).
  2. Werdegang

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Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
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