Starship

Starship
Starship
Ein Prototyp der Rakete auf dem Startplatz (2023)
LandVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
BetreiberSpaceX
HerstellerSpaceX
Statusin Entwicklung
Aufbau
Höhe121 m (aktuelle Prototypen)[1]
ca. 140 m (geplant)[2]
Durchmesser9 m
Startmasseca. 5000 t (aktuelle Prototypen)
Stufen2
Stufen
1. StufeSuper Heavy („Booster“)
Höhe71 m (aktuelle Prototypen)
Triebwerk33× Raptor
Treibstoffflüssiges Methan,
Flüssigsauerstoff
2. StufeStarship
Höhe50 m (aktuelle Prototypen)
≫ 50 m (geplant)[3][2]
Triebwerk3× Raptor
3× Raptor Vacuum
(zukünftig 9 Triebwerke?[4])
Treibstoffflüssiges Methan,
Flüssigsauerstoff
Starts
Erststart20. April 2023, 13:33 UTC (Suborbitalflug, Fehlschlag)[5]
StartplätzeStarbase
LC-39A, Kennedy Space Center (im Bau)
LandeplätzeStarbase (geplant)
Kennedy Space Center (geplant)[6]
Nutzlastkapazität (geplant)[1][6]
Kapazität LEO250 t (nicht wiederverwendbar)
100–150 t (wiederverwendbar)
Kapazität GTO21 t (wiederverwendbar)
> 100 t (mit Auftanken im Erdorbit)
Kapazität Mond> 100 t (mit Auftanken im Erdorbit)
Kapazität Mars> 100 t (mit Auftanken im Erdorbit)

Starship (vormals BFR) ist ein Großraketenprojekt des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens SpaceX. Die Rakete besteht aus dem Booster Super Heavy und einer ebenfalls Starship genannten oberen Stufe, die zugleich als Raumschiff dienen soll. Beide Stufen werden durch Triebwerke des Typs Raptor angetrieben. Ziel ist die Entwicklung eines vollständig wiederverwendbaren und dadurch sehr kostengünstigen Trägersystems für bis zu 150 Tonnen Nutzlast, das langfristig alle anderen von SpaceX betriebenen Flugkörper ersetzen soll: die Raketen Falcon 9 und Falcon Heavy sowie das Raumschiff Dragon 2. Darüber hinaus soll das Starship bemannte Missionen zum Mond und zum Mars ermöglichen.

Im äußersten Süden von Texas errichtete SpaceX ein Startgelände und eine Fabrik, in der seit Ende 2019 Starship-Prototypen gefertigt werden. In den Jahren 2020 und 2021 fanden dort mehrere atmosphärische Testflüge der oberen Stufe statt. Die ersten beiden Starts von Prototypen der kompletten Rakete im April und November 2023 endeten jeweils nach einigen Minuten mit einer Explosion beider Stufen.

Verwendung

Die Entwicklung des Starship-Raketensystems zielt darauf ab, dass es alle Missionen übernehmen kann, die bislang von Falcon 9, Falcon Heavy und Dragon 2 geflogen werden:[7] Kommerzielle Satellitenstarts, Starts für Regierungsorganisationen, Versorgungs- und Zubringerflüge zur Internationalen Raumstation (ISS), den weiteren Aufbau der SpaceX-Satellitenkonstellation Starlink und weltraumtouristische Flüge. Durch vollständige und häufigere Wiederverwendbarkeit möchte SpaceX dabei noch einmal deutlich niedrigere Betriebskosten erreichen[8] als bei der Falcon 9. Es wird zunächst eine Transportkapazität für sehr schwere Nutzlasten von über 100 t in sonnensynchrone Umlaufbahnen (SSO) und 21 t in eine geostationäre Transferbahn angestrebt. Ohne Wiederverwendung soll eine Transportkapazität von 250 t in niedrige Erdumlaufbahnen (LEO) erreicht werden.[1] Außerdem sieht das Konzept vor, solche großen Lasten nach mehreren Betankungsvorgängen im LEO auch in höhere Umlaufbahnen oder in eine Fluchtbahn zu bringen.[9][10][1]

Das Raumschiff Starship soll darüber hinaus auch auf anderen Himmelskörpern sowohl mit als auch ohne Atmosphäre landen und von dort wieder starten können.[9] So wählte die NASA das Starship als Mondlandefähre für die geplanten Missionen Artemis 3 und Artemis 4.[11][12] Langfristig strebt SpaceX auch regelmäßige bemannte Flüge zum Mars an.[13] Der SpaceX-Gründer Elon Musk hatte 2016 eine erste bemannte Marsmission für das Jahr 2024 angekündigt.[14] 2022 gab Musk als Ziel das Jahr 2029 aus.[15]

Als eine weitere Einsatzmöglichkeit schlug SpaceX suborbitale Langstreckenflüge um die Erde vor. Damit solle es möglich werden, jeden Punkt der Erde in weniger als 60 Minuten zu erreichen.[16][17][18] Ein möglicher Nutzer ist das US-Militär; seit 2020 zeigt die Air Force Interesse an Frachttransporten mit dem Starship.[19][20]

Geschichte

Vorgeschichte

Der Unternehmer Elon Musk gründete nach eigener Darstellung die Firma SpaceX mit dem Ziel, die Besiedlung eines anderen Planeten zu ermöglichen.[21]

Entwürfe von Raketen für sehr große Nutzlasten präsentierte SpaceX erstmals 2010 während einer Tagung des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA). Dort wurde unter anderem bekanntgegeben, dass das Unternehmen an einer vergrößerten Version des Merlin-Triebwerks arbeite, das die Falcon-1- und Falcon-9-Raketen antreibt. Das neue Triebwerk – es wurde als Merlin 2 bezeichnet – sollte wie das Merlin mit Raketenkerosin (RP-1) betrieben werden und die Erststufe der neuen Großrakete antreiben. Für die Oberstufe war das Triebwerk Raptor geplant, das mit flüssigem Wasserstoff (LH2) betrieben werden sollte.[22]

Mars Colonial Transporter

2012 wurden die Entwürfe für das Raptor-Triebwerk geändert. Es sollte nun mit flüssigem Methan betrieben und sowohl in der Erst- wie auch der Zweitstufe verwendet werden. Dazu wurde das geplante Triebwerk vergrößert. Das Projekt Merlin 2 wurde fallengelassen.[22]

Im Jahr 2013 gab SpaceX bekannt, an Konzepten für ein Transportsystem zum Mars zu arbeiten, damals unter dem Namen MCT (Mars Colonial Transporter). Es handelte sich dabei um Studien, die in den folgenden Jahren mehrfach stark überarbeitet wurden.[23]

Erste Tests von Komponenten des Raptor-Triebwerks begannen 2014.

Interplanetary Transport System (ITS)

Im September 2016 stellte Musk auf dem 67. Internationalen Astronautischen Kongress in Nachfolge des MCT das Interplanetary Transport System (ITS) vor, mit dem erstmals ein bemannter Flug zum Mars ermöglicht werden solle.[24] Im selben Monat wurde erstmals ein Raptor-Triebwerk auf einem Teststand gezündet. Das ITS sollte 122 m hoch sein und bis zu 550 t Nutzlast in einen niedrigen Erdorbit transportieren können. Das Raumschiff sollte einen Durchmesser von 12 m aufweisen. Ziel war es, mit dem System 100 Menschen in durchschnittlich 115 Tagen zum Planeten Mars zu befördern. Die erste bemannte Marsmission sollte nach Musks Konzept frühestens im Jahr 2024 starten.

BFR / Starship und Super Heavy

BFR nach der Stufentrennung (künstlerische Darstellung)

Am 29. September 2017 präsentierte Musk auf dem 68. Internationalen Astronautischen Kongress ein überarbeitetes Raketenkonzept namens BFR[9] (Big Falcon Rocket,[25][26] anfangs auch Big Fucking Rocket genannt[27][28][29][30]). Das BFR-Konzept wurde gegenüber dem ITS-Entwurf erheblich verkleinert. Im Rahmen dieser Änderungen wurden auch die Ziele für das Raptor-Triebwerk nach unten skaliert. Statt des zunächst geplanten Schubs von 3050 kN (3500 kN im Vakuum) sollte es nur noch 1700 kN (1900 kN im Vakuum) erzeugen.[31][32]

Im November 2018 gab Elon Musk die Umbenennung der BFR in Starship und Super Heavy bekannt.[33] Seitdem änderte sich das Design der Rakete mehrfach. So wurde die geplante Gesamtlänge etwas vergrößert und der Schub des Raptor-Triebwerks auf etwa 2250 kN angehoben.[34] Bei einem Triebwerkstest im Mai 2023 wurden 2640 kN erreicht.[35] Eine weitere Verlängerung der Rakete ist geplant.[3]

Entwicklung der technischen Daten

Die folgende Tabelle zeigt die beiden Entwürfe von 2010 (Falcon X und Falcon XX) sowie die neueren Konzepte im Vergleich zur Saturn V und dem SLS, den Raketen des Apollo- und des Artemis-Mondprogramms.

Saturn V
(1968)
SLS (2022)Falcon X
[22]
Falcon XX
[22]
ITS
(2016)[31]
BFR
(2017)[32]
Starship
(2019)[36][10]
Starship
(2023)[1][3]
Starship V3 (2024)[2]
Höhe110 m98 m93 m100 m122 m106 m119 m> 121 mca. 140 m
Durchmesser10,1 m8,38 m6 m10 m12 m9 m
Startmasse2.934 t2.500 tk. A.10.500 t4.400 t5.000 tk. A.k. A.
Nutzlast
(LEO)
133 t95 t38 t140 t300 t
(550 t1)
150 t
(250 t1)
> 100 t
(k. A.1)
100–150 t
(250 t1)
200 t
Startschub33.851 kN33.379 kN16.000 kN45.360 kN128.000 kN52.700 kN62.000 kN> 80.000 kN90.000 kN
Besatzung34k. A.max. 100[37][38]12[39][40]
1 
ohne Wiederverwendung

Konzept

Wiederverwendbarkeit

Ein Kernelement des Konzepts ist die volle Wiederverwendbarkeit aller Raketenbestandteile, mit der ein besonders kostengünstiger Betrieb der Rakete realisiert werden soll.[41] Mit zunehmender Anzahl an Wiederverwendungen verringern sich die Kosten pro Start, da sich die Herstellungskosten auf eine größere Anzahl von Nutzungen aufteilen. Lediglich die variablen Kosten z. B. für Treibstoff und Wartung fallen jeweils in voller Höhe an. Die Planungen für das Interplanetary Transport System zielten auf eine zwölfmalige Wiederverwendbarkeit des bemannten interplanetaren Raumschiffs, eine hundertmalige Wiederverwendung einer als Tankschiff modifizierten Version und bis zu 1000 Starts der Erststufe ab.[31] Zum Vergleich: Bei der Falcon 9 war ein Ziel von zehn Wiederverwendungen ausgegeben; erreicht wurden bislang zwanzig Starts derselben Erststufe (Stand: April 2024).[42] Nicht zuletzt erlaubt die Wiederverwendbarkeit ein schnelleres Testprogramm, das an die Testflüge von Flugzeugen angelehnt ist: Prinzipiell kann nach jedem Start die Abnutzung von Bauteilen studiert und die Flugsteuerung verbessert werden.

Grundfähigkeiten wie Rückflug und aufrechte Landung einer Raketenstufe mittels der eigenen Triebwerke (propulsive landing) wurden bereits mit dem Versuchsträger Grasshopper erprobt und dann bei den Falcon-9-Raketen zur Serienreife gebracht.

Serienfertigung

SpaceX setzt bereits bei den aktuellen Raketen auf Serienfertigung in relativ großer Stückzahl. Durch den entstehenden Skaleneffekt können identische Bauteile günstiger produziert werden;[43] zudem können Konstruktionsfehler schneller erkannt und ausgemerzt werden. Bei der Falcon 9 werden zum Beispiel neun identische, relativ kleine Merlin-1D-Triebwerke in der Erststufe sowie ein Vakuum-optimiertes Aggregat in der Oberstufe verwendet, das sich hauptsächlich durch die vergrößerte Ausströmdüse unterscheidet. Für die Falcon Heavy werden 27 baugleiche Merlin-Triebwerke in der Erststufe verwendet und wiederum ein Vakuum-Merlin in der Oberstufe.[43][44] Die Starship-Erststufe ist mit 33 identischen Raptor-Triebwerken ausgestattet, die Oberstufe mit sechs Raptor-Triebwerken.

Treibstoff

Obwohl flüssiger Wasserstoff (LH2) in Verbindung mit flüssigem Sauerstoff (LOX) einen höheren spezifischen Impuls liefert als Methan mit LOX, entschied sich SpaceX gegen diese Treibstoffkombination. Hintergrund ist eine angestrebte Methanherstellung auf dem Mars. Zudem hat LH2 eine erheblich geringere Dichte (≈ 71 kg/m³) als verflüssigtes Methan (≈ 420 kg/m³), was größere und schwerere Tanks erfordert. Der bei der Falcon 9 verwendete Treibstoff RP1 wäre mit dem derzeitigen Stand der Technik auf dem Mars nicht herstellbar. Ein weiterer Nachteil von RP1 ist die eine Wiederverwendung erschwerende stärkere Verrußung der Triebwerke.[22]

Üblicherweise werden kryogene Treibstoffe im Bereich der Siedetemperatur eingesetzt. Bei Starship und Super Heavy soll hingegen – wie bereits bei der Falcon 9 und der Falcon Heavy – der Treibstoff supergekühlt eingesetzt werden, also bei Temperaturen in der Nähe des Gefrierpunkts. Das führt zu einer Erhöhung der Dichte der Treibstoffe und erlaubt bei gegebenen Tankvolumen 10–12 % mehr Treibstoffmasse unterzubringen, was wiederum die mögliche Nutzlast erhöht. Zudem verringert es das Risiko von Kavitation in den Treibstoffpumpen und erhöht somit deren Lebensdauer. Andererseits erhöht es auch die Viskosität von Kohlenwasserstoffen wie Methan, was das Pumpen des Treibstoffs erschwert.

Während ein Rückflug von der Mondoberfläche ohne erneute Betankung möglich sein soll, müsste der für einen Rückflug vom Mars benötigte Treibstoff vor Ort produziert werden. Das SpaceX-Konzept sieht vor, das auf dem Mars vorhandene Wassereis abzubauen und mittels Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff aufzuspalten. Der Sauerstoff würde danach verflüssigt und eingelagert werden. Aus dem Wasserstoff soll dann zusammen mit Kohlendioxid aus der Marsatmosphäre im Sabatier-Prozess Methan produziert werden. Dieses müsste ebenfalls verflüssigt und gelagert werden. Das beim Sabatier-Prozess entstehende Wasser würde wiederum der Elektrolyse zugeführt werden. Die für die Treibstoffgewinnung nötige Energie möchte SpaceX mit einem Solarkraftwerk gewinnen.[9]

Erststufe (Super Heavy)

Zeichnung der Erststufe des ITS, eines Vorgängerentwurfs der Super Heavy, bei der Landung

Die als Super Heavy oder „Booster“ bezeichnete erste Stufe ist mit 33 Raptor-Triebwerken ausgerüstet, die beim Start alle zum Einsatz kommen. Eine innere Gruppe von 13 Triebwerken ist schwenkbar angebracht und übernimmt die Schubvektorsteuerung.[45] Die Erststufe soll nach ihrer Abtrennung zur Erde zurückfliegen.[10] SpaceX möchte versuchen, sie in einer Fangvorrichtung direkt am Startturm auf der Startrampe landen zu lassen, um einen schnellen Neustart zu ermöglichen. Dadurch würden auch das Gewicht und die Kosten für Landebeine eingespart.[46][47][48]

Für die tragende Struktur und die Tanks sah die ursprüngliche Planung kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff (CFK) vor.[31] Ab Ende 2018 wurde zu einer Edelstahlbauweise gewechselt. Die Konstruktion ist einwandig ausgeführt, das heißt, die Tankhülle ist gleichzeitig die Außenhülle der Rakete;[49][50] zudem sind Sauerstoff- und Methantank nur mit einem einfachen Blechschott getrennt. Die Druckbeaufschlagung der Tanks erfolgt mithilfe von Methan- und Sauerstoffmengen, die in den Triebwerken erhitzt und von dort zurück in die Tanks geleitet werden.[51]

Oberstufe (Starship)

Tanksektionen der Starship-Prototypen SN10 und SN11
Das Innere eines Starship-Prototyps (englisch)

Die geplante Triebwerksauslegung der Oberstufe – des Starship (vormals BFS für Big Falcon Spaceship[52] oder Big Fucking Spaceship[53]) – wechselte mehrmals. Die seit 2023 gestarteten Prototypen besitzen sechs Raptor-Triebwerke, drei davon identisch mit denen der Erststufe und drei vakuumoptimierte Motoren – kurz RVac genannt – mit wesentlich größerer Düse.[54] Eine Erweiterung auf neun Triebwerke ist möglich.[4] Wie bei der Super Heavy dient eine innere Gruppe von einzeln schwenkbaren Triebwerken, um die herum die starr befestigten übrigen Motoren angeordnet werden, zur Schubvektorsteuerung. Lageveränderungen während des Raumflugs sollen mit kleineren Steuertriebwerken erfolgen, die aus separaten Hochdrucktanks ebenfalls mit Flüssigsauerstoff und Methan versorgt werden.[10] Die Triebwerke des Starship zünden noch vor der Stufentrennung, um den Geschwindigkeitsverlust während einer antriebslosen Flugphase zu vermeiden und so höhere Nutzlasten zu ermöglichen (sogenanntes hot staging, „heiße Stufentrennung“). Oben auf der Erststufe ist dazu ein Gitterring montiert, durch den die Starship-Triebwerksabgase entweichen können.[55][56]

Die Druckbeaufschlagung der Tanks sollte wie bei der Erststufe mithilfe von Methan- und Sauerstoffmengen erfolgen, die in den Triebwerken erhitzt und von dort zurück in die Tanks geleitet werden.[51] Beim ersten Landeversuch mit einem Starship-Prototyp stellte sich allerdings heraus, dass der so erzeugte Druck in dem gesonderten Methantank, der während dieser Flugphase genutzt wird (dem sogenannten header tank am Bugende), nicht ausreichte. Darum wurde hierfür zumindest vorläufig zu einer konventionellen Druckbeaufschlagung mit Helium gewechselt.

Die Außenhülle entwickelte sich wie bei der Super Heavy von einem CFK-Entwurf zu einer Konstruktion aus zusammengeschweißten Blechen aus rostfreiem Chromnickelstahl (Typ 304L[57][58]). Dieses Material ist bei sehr hohen und sehr niedrigen Temperaturen wesentlich stabiler als CFK und kann den Infrarotanteil der Sonnenstrahlung im All zum größten Teil reflektieren. Zudem ist Stahl weitaus preiswerter und einfacher als CFK zu verarbeiten. Anfangs wurden vier Millimeter dicke Bleche verwendet, doch das sollte im späteren Verlauf auf 3 Millimeter verringert werden, um Gewicht einzusparen.[59][10] Die Unterseite des Starship ist mit keramischen Hitzeschutzkacheln versehen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Raketenkonstruktionen ist die Oberstufe des Starship-Systems fest mit der Nutzlastsektion verbaut, sodass beide eine Einheit bilden. Der Durchmesser beträgt 9 Meter, und als maximale Nutzlastmasse sind über 100 Tonnen geplant. Eine volle Nutzung des Treibstofftanks und der Transportkapazität für interplanetare Flüge soll möglich werden, indem weitere Raumschiffe (Tanker) den Treibstoff in Portionen in den Erdorbit transportieren und dort das Raumschiff etwa für einen Flug zum Mars betanken.

Das Starship verfügt über vier seitliche, flügelähnliche Brems- und Steuerflächen für Landungen auf Planeten mit Atmosphäre. Zwei kleine sind ähnlich Canards am vorderen (beim Start oberen) Ende des Raumschiffs angebracht, zwei größere am hinteren Ende. Diese Klappen wirken nach demselben Prinzip wie die Arme und Beine eines Fallschirmspringers: Während das Raumschiff mit dem „Bauch“ (der mit Hitzeschutz versehenen Seite) voran nach unten fällt, werden die Klappen unabhängig voneinander bewegt, um es in der Waagerechten bzw. dem gewünschten Anstellwinkel zu halten. In der Endphase des Landeanflugs dreht sich das Schiff um 90 Grad um die Querachse, fliegt rückwärts und landet wie die Falcon 9 mit Triebwerksbremsung, aber in Fangarmen des Startturms anstatt auf Landebeinen. Nur bei den ersten Testflügen von Prototypen wurden Landebeine genutzt. Bei der Rückkehr von interplanetaren Flügen soll das Starship mit Atmosphärenbremsung landen, das heißt, vor dem Landen mehrmals in die Erdatmosphäre eintauchen, um schrittweise die Bewegungsenergie abzubauen ohne zu überhitzen.[10]

Die Oberstufe ist in mindestens sieben verschiedenen Ausführungen geplant: Als Starlink-Frachter, als Frachter für große Satelliten, als Tanker, als orbitales Treibstoffdepot, als bemanntes Raumschiff, als Mondlandefähre und als interplanetarer Frachter.

  • Frachter für große Satelliten: Diese Frachtversion des Starship soll eine große Bugklappe für den Transport von Satelliten oder Raumstationsmodulen erhalten. Den maximalen Durchmesser der Nutzlast gibt SpaceX mit 8 Metern an, bei einer Höhe von maximal 17,24 Metern. Das nutzbare Volumen des Frachtraums soll etwa 660 m3 betragen.[6]
  • Starlink-Frachter: Diese Variante soll als erste zum Einsatz kommen und Starlink-Satelliten transportieren. Sie besitzt statt der Bugklappe nur ein schmales seitliches Frachttor, was eine in sich stabilere und somit leichtere Konstruktion ermöglicht.[60]
  • Bemanntes Raumschiff: Die Druckkabine soll nach einem Konzept von 2019 über etwa 1000 m3 Raum unter Atmosphärendruck verfügen,[10] mehr Raum als das Hauptdeck eines Airbus A380 (775 m3). Ein erstes Konzept für Marsflüge sah u. a. 40 kleine Kabinen und große Gemeinschaftsräume für Passagiere vor. Hinter der Kabine soll sich eine Nutzlastsektion befinden, die nicht unter Druck steht.[32] Erste bemannte Flüge sind mit bis zu 12 Personen geplant.
  • Tanker: Fürs Erste plant SpaceX, gewöhnliche Starship-Frachter als Tanker einzusetzen. Erst für einen späteren Zeitpunkt ist die Entwicklung eines dedizierten Tankers geplant.[61]
  • Treibstoffdepot: Diese Variante soll zum Betanken von bemannten Starship-Raumschiffen eingesetzt werden, die anschließend den Erdorbit verlassen.[62] So würde die Wartezeit des bemannten Schiffs in der Erdumlaufbahn verkürzt, da die mehreren benötigten Tankflüge bereits alle vor dem Start der Raumfahrer stattfinden.
  • Mondlandefähre: Mit diesem Projekt nimmt SpaceX am Artemis-Programm der NASA teil. Das Starship soll Astronauten zwischen einem Orion-Raumschiff beziehungsweise der Raumstation Lunar Orbital Platform-Gateway und der Mondoberfläche hin- und herbefördern. Der Hitzeschild und die Steuerklappen für den Atmosphärenflug entfallen, da die Artemis-Raumfahrer mit einer Orion-Kapsel zur Erde zurückkehren sollen.[63][64] SpaceX arbeitet bei der Entwicklung des Starship und der Mondfähre eng mit der NASA zusammen.[65][66]
  • Interplanetarer Frachter: Um den Aufbau einer Mond- oder Marsbasis zu ermöglichen, arbeitet SpaceX an Starship-Konzepten für unbemannte Schwerlasttransporte zur Mond- und zur Marsoberfläche. Die Entwicklung eines Mondfrachters wird von der NASA im Rahmen des Artemis-Programms gefördert.[67][68]

Angedacht ist auch ein Einsatz als Raumstation im Erdorbit.[69][70]

Die Form der Starship-Oberstufe orientiert sich nach Aussagen von Elon Musk am Design der Rakete im Tim-und-Struppi-Comic Schritte auf dem Mond und einer Rakete im Film Der Diktator.[71][72]

Betankung im Orbit

Für einen kostengünstigen interplanetaren Transport erachtet Elon Musk die Wiederbetankung der Raumschiffe in der Erdumlaufbahn als unverzichtbar. Eine Technik zum vollautomatischen Rendezvous und Ankoppeln realisierte SpaceX bereits mit dem Raumschiff Dragon 2. Beim Starship sollen jeweils zwei Schiffe – davon eines ein Tanker – an dieselben Elemente ankoppeln, an denen die Treibstoffleitungen der Startanlage angeschlossen werden. Es sind dann jeweils die Seiten einander zugewandt, die nicht mit den Hitzeschutzkacheln bedeckt sind.[73]

Die nötige Anzahl von Tankerflügen, um ein Starship für einen interplanetaren Weiterflug vorzubereiten, ist Gegenstand eines seit 2021 andauernden Disputs. Während Musk von maximal acht Betankungen für eine Mondlandung sprach, rechnen NASA-Verantwortliche mit etwa der doppelten Anzahl oder mit um die zehn Tankflügen. Noch ungeklärt ist, wie viel Treibstoff zwischen den einzelnen Betankungen durch Erwärmung und Verdunstung verloren geht. Die nötige Flugzahl hängt dementsprechend auch von der Flugfrequenz ab. Laut NASA werden für einen Mondflug Tankerstarts von beiden Starship-Startplätzen, der Starbase in Texas und dem Kennedy Space Center in Florida, nötig sein.[74][75]

Bei der Entwicklung der Wiederbetankungstechnik arbeitet SpaceX mit dem Glenn Research Center und dem Marshall Space Flight Center der NASA zusammen.[76] Die NASA fördert das Vorhaben auch mit einem Betrag von 53 Millionen Dollar.[77]

Vorläufige technische Daten

Das Design von Starship und Super Heavy ist noch im Fluss. Falls das Projekt erfolgreich ist, wird die Transportleistung unter anderem von der genauen Triebwerksleistung und dem Leergewicht abhängen; beides steht noch nicht fest. Auch die Höhe der Rakete kann sich noch ändern. Der erste Prototyp des Starship (Mk I) wog 200 Tonnen; angestrebt wurden zunächst maximal 120 Tonnen,[10] langfristig unter 100 Tonnen.[78] Beworben wird das System mit 100–150 t Höchstnutzlast beziehungsweise 250 t ohne Wiederverwendbarkeit.[1] Auf den Durchmesser von etwa 9 Metern hat sich SpaceX durch die Auslegung der Raketenfabrik und Startanlagen in Boca Chica festgelegt.

Vorläufiges Datenblatt der geplanten Rakete[1][46][36][3]
Ganze RaketeErststufe
(Super Heavy)
Zweitstufe
(Starship)
Nutzlast (LEO)wiederverwendbar: 100–150 t
Einfachnutzung: 250 t
Nutzlast (GTO)Einfachflug, wiederverwendbar: 21 t[6]
wiederbetankt, wiederverwendbar: über 100 t
Einfachnutzung: k. A.
Nutzlast für Landung50 t[10] (Stand 2019)
Rumpfdurchmesser9 m
Höhe> 121 m≥ 71 m> 50 m
Leergewicht≤ 120 t
Startmasse> 5000 t
Triebwerke33 Raptor-Triebwerke[79]6 oder 9 Raptor-Triebwerke,
davon 3 oder 6 vakuumoptimiert[80][4]
Tankkapazität≥ 3400 t, davon ca. 34 O2> 1200 t, davon ca. 34 O2

Umsetzung

Finanzierung

Die Entwicklungskosten für das ursprünglich geplante ITS wurden 2016 auf rund 10 Milliarden US-Dollar veranschlagt,[24] die Kosten für die BFR zunächst auf 2–10 Mrd. Durch den Wechsel auf die Stahlbauweise erwartete man eine beschleunigte Entwicklung und weitere Einsparungen, sodass 2019 ein Aufwand von etwa 3 Mrd. Dollar angestrebt wurde.[10] Die finanziellen Mittel zur Entwicklung der Rakete sollen einerseits durch kommerzielle Satellitenstarts, Versorgungsflüge zur ISS und Weltraumtourismus erwirtschaftet werden, andererseits durch Einnahmen aus dem Betrieb der eigenen Starlink-Satellitenkonstellation. Einen wesentlichen Beitrag leistet auch der Mondpassagier und Milliardär Yusaku Maezawa.[81] Die NASA steuerte im Rahmen des Artemis-Programms zunächst 135 Millionen Dollar bei[82] und im Rahmen des Technologieförderprogramms „Tipping Point“ weitere 53 Millionen.[77] An der Entwicklung der Starship-Mondlandefähre beteiligt sich die NASA mit 2,89 Milliarden Dollar. Dieser Betrag schließt auch die Durchführung je einer unbemannten und bemannten Test-Mondlandung mit ein.[83][11] Durch die Konzentration auf Starship und Super Heavy als einzige zukünftige SpaceX-Raketenplattform wurden auch Kapital und Entwicklungskapazitäten freigesetzt, da kaum noch Aufwand für eine Weiterentwicklung von Falcon 9, Falcon Heavy und Dragon anfällt.[9]

Prototypenbau und erste Tests

Test eines Raptor-Prototyps am 25. September 2016

Ein verkleinerter Prototyp des neuen Raptor-Triebwerks wurde 2016 erstmals getestet. 2017 wurde aus einem für kryogene Anwendungen optimierten Kohlenstofffaser-Verbundmaterial (CFK) ein Prototyp des Sauerstofftanks für das ursprünglich geplante ITS hergestellt und getestet.[84][9]

2018 begann die Entwicklung des BFR-Raumschiffs und – auf einem Gelände am Liegeplatz 240 des Port of Los Angeles – der Bau eines ersten Raumschiffprototyps aus CFK. SpaceX bereitete die Errichtung einer Fabrik auf dem Hafengelände vor; die produzierten Raketen wären von dort zu den Startplätzen verschifft worden. Für längere Landtransporte sind Starship und Super Heavy zu groß.[85][86][87]

Der Starhopper (2019)

Im Winter 2018/19 verlegte das Unternehmen die Raketenmontage zur SpaceX South Texas Launch Site in Boca Chica (Texas) und präsentierte dort ein noch unfertiges Fluggerät in Stahlbauweise.[88] Den Standort am Hafen von Los Angeles gab SpaceX auf;[89] die Spezialausrüstung für die CFK-Raumschiffproduktion wurde verschrottet.[90]

Im Sommer 2019 fanden in Boca Chica mit dem mittlerweile als „Starhopper“ bekannten Testvehikel zwei Flüge bis zirka 20 beziehungsweise 150 Meter Höhe statt. Bei beiden kam das sechste gebaute Raptor-Triebwerk zum Einsatz.[91] Parallel dazu begann der Bau der beiden Prototypen Starship Mk I und Starship Mk II (kurz für Mark 1 und Mark 2). Sie wurden von Teams in Texas (Mk I) und in Florida (Mk II) gebaut, die in Konkurrenz zueinander arbeiteten.[92] Das Starship Mk I wurde dann bei einem Betankungstest im Dezember 2019 zerstört, der Bau von Mk II wurde anschließend gestoppt. Die nächsten, in Boca Chica gebauten Prototypen Starship SN1 (Seriennummer 1) und SN3 gingen ebenfalls beim Betanken zu Bruch.[93][94] Beim Starship SN4 wurde im Mai 2020 erstmals ein Raptor-Triebwerk eingebaut und kurz gezündet.[95] Wenig später explodierte dieser Prototyp nach einem weiteren Triebwerksprobelauf.[96]

Elon Musk inspiziert die Überreste des Starship SN8 (2020)

Am 4. August 2020, etwa ein Jahr nach den Starhopper-Testflügen, hob mit SN5 der erste Starship-Prototyp zu einem erfolgreichen Testflug bis 150 Meter Höhe ab. Am 3. September folgte mit SN6 ein weiterer erfolgreicher 150-Meter-Test. Im Dezember demonstrierte SN8 planmäßig verschiedene Flugmanöver in größerer Höhe, insbesondere den kontrollierten waagerechten Fall mit Klappensteuerung, setzte jedoch bei der Landung hart auf und explodierte. Ursache der Bruchlandung war ein Konstruktionsfehler; die Triebwerke hatten während des Bremsvorgangs wegen zu geringen Tankdrucks nicht genug Treibstoff erhalten.[97][98] Das Starship SN8 besaß erstmals drei Raptor-Triebwerke; alle vorherigen Prototypen hatten nur ein Triebwerk. Im Februar 2021 fand mit SN9 der nächste Testflug statt, der wie bei SN8 zunächst erfolgreich verlief, dann aber wegen eines Triebwerkausfalls mit einer Bruchlandung und einer Explosion endete.[99] Beim folgenden Testflug mit dem Prototyp SN10 landete das Starship aufrecht, setzte allerdings wegen zu wenig Triebwerksschub und dem Versagen mehrerer Landebeine zu hart auf, geriet in Brand und explodierte nach wenigen Minuten.[100][101][102] Die erste erfolgreiche Landung gelang im Mai 2021 mit dem Starship SN15.[103]

Da an dem Projekt ungewöhnlich öffentlich gearbeitet wird, bildete sich eine wachsende Fangemeinde, die den Fortschritt in Streams und Videos dokumentiert. Teils sind stationäre Kameras installiert, die rund um die Uhr streamen, oder es finden Überflüge statt, die einen Überblick über das gesamte SpaceX-Gelände bieten. Hierdurch erhalten auch Außenstehende einen Einblick in die Entwicklung des Projekts und können diese live verfolgen.

Testflüge des Gesamtsystems

Erster Testflug des Gesamtsystems, 20. April 2023

Ein erster, als Suborbitalflug geplanter Test des Gesamtsystems – von SpaceX und Elon Musk zeitweise als „orbitaler Testflug“ bezeichnet, letztlich aber „Integrated Flight Test 1“ (Integrierter Flugtest 1, IFT-1) genannt – fand am 20. April 2023 statt. Dabei sollte das Starship SN24 nahezu Orbitalgeschwindigkeit erreichen. Nach einer teilweisen Erdumrundung sollte es bei der hawaiianischen Insel Kauaʻi im Pazifik wassern.[104][105] Während der ersten Flugminuten entstand jedoch ein Brand in der Triebwerkssektion der Erststufe, der die Verbindung der Triebwerke zum Bordcomputer unterbrach. Bis zu sechs der 33 Erststufentriebwerke fielen aus, und die meisten anderen waren nicht mehr steuerbar. Oberhalb von 30 km Höhe geriet die Rakete daher ins Taumeln. Etwa vier Minuten nach dem Abheben wurde sie durch Auslösung der Selbstzerstörungssysteme beider Stufen gesprengt.[106][107][108] Die Selbstzerstörung erfolgte unplanmäßig mit einer Verzögerung von 40 Sekunden. Trümmerteile der beim Start zerstörten Betonbodenplatte der Startrampe verteilten sich auf einer Fläche von 155 Hektar im umliegenden Naturschutzgebiet; zudem entstand auch dort ein Brand.[109][110] SpaceX untersuchte diese Vorfälle unter Überwachung durch die Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA und erarbeitete mit der FAA 63 „Korrekturmaßnahmen“, von denen 57 vor dem nächsten Starship-Start umzusetzen waren[111][112] und umgesetzt wurden.[113][114] Die FAA sieht sich durch die Auswirkungen des Startversuchs ihrerseits mit einer Klage mehrerer Umweltschutzgruppen konfrontiert, die ihr mangelhafte Sorgfalt bei der Genehmigung vorwerfen.[115]

Um erneute Schäden am Startplatz zu vermeiden, versah SpaceX diesen mit einer Bodenplatte aus Stahl und mit einem Wasserüberflutungssystem,[116] wie es bei den meisten Orbitalraketenstartplätzen üblich ist. Durch die Prüfung der 57 „Korrekturmaßnahmen“ und die nötige Umweltverträglichkeitsprüfung des Überflutungssystems verzögerte sich die Genehmigung des nächsten Testflugs um etwa zwei Monate.[117][118]

Der zweite Testflug des Gesamtsystems („Integrated Flight Test 2“, IFT-2) fand am 18. November 2023 statt. Geplant war eine Wiederholung von IFT-1 mit teilweiser Erdumrundung und Wasserung des Starship bei Hawaii.[118] Zudem sollte erstmals eine Stufentrennung im Hot-Staging-Verfahren erprobt werden, bei dem die Triebwerke der oberen Raketenstufe bereits vor der Trennung zünden. Im Gegensatz zum ersten Startversuch funktionierten diesmal alle 33 Super-Heavy-Triebwerke. Das Hot Staging verlief planmäßig und der Booster bremste ab, um im Golf von Mexiko zu wassern,[119][120] explodierte jedoch einige Sekunden später infolge eines schweren Triebwerksschadens.[121][122] Das Starship beschleunigte weiter, auch nachdem es die geplante Flughöhe von ungefähr 150 Kilometern erreicht hatte. Währenddessen kam es beim Ablassen von überschüssigem Sauerstoff zu einer Verpuffung und mehreren Bränden.[123][122] Wegen der dadurch entstandenen Schäden löste der Bordcomputer nach insgesamt etwa acht Flugminuten und bei einer Geschwindigkeit von rund 24.000 km/h die Sprengladungen zur Selbstzerstörung aus.[124][125] Zum besseren Schutz des Boosters vor den Triebwerksabgasen des Starship erwog SpaceX bereits vor dem Start von IFT-2 den Einbau eines abwerfbaren Hitzeschildes, der bei diesem Testflug aber noch nicht vorhanden war.[126] Nach diesem zweiten Start weiteten die Umweltschutzgruppen ihre Klage gegen die FAA aus, während der texanische Senator Ted Cruz und die NASA-Mangerin Pamela Melroy sich für unkomplizierte Genehmigungsverfahren aussprachen.[127]

Der dritte Testflug „IFT-3“ fand am 14. März 2024 statt. Geplant war ein suborbitaler Flug mit halber Erdumrundung und Wasserung des Starship im Indischen Ozean. Der Booster bremste wieder nach dem Hot Staging ab, um im Golf von Mexiko zu wassern, geriet allerdings während des Landeanflugs ins Taumeln und explodierte in einem halben Kilometer Höhe. Das Starship flog nach der Stufentrennung noch mindestens 46 Minuten lang weiter (geplant waren 62 Minuten) und erreichte bis zu 234 km Höhe. Währenddessen fanden drei Tests statt: Die Nutzlastluke für das Aussetzen von Starlink-Satelliten (→ Starlink-Frachter) wurde geöffnet, es wurde Treibstoff von einem der header tanks in einen Haupttank umgepumpt, und die Nutzlastluke wurde wieder geschlossen. Der Treibstofftransfer war eine von der NASA finanzierte Erprobung von Wiederbetankungstechnik, wie sie später für den Start der Starship-Mondlandefähre im Rahmen des Artemis-Programms benötigt wird. Während des Wiedereintritts in die Atmosphäre geriet das Starship dann ebenfalls ins Taumeln, und in etwa 65 km Höhe brach es auseinander.[128][129][130][131][132]

Weitere Starship- und Super-Heavy-Prototypen sind im Bau oder auf dem SpaceX-Fabrikgelände in Boca Chica gelagert. Im Jahr 2024 sollen noch mehrere Testflüge der Rakete stattfinden,[133] der nächste davon (IFT-4) im Mai.[134]

Start- und Landeplätze

Montage des Versorgungsturms für Starship-Starts und -Landungen in Südtexas mit einem Liebherr LR 11350 (2021)

Für kurze Testflüge der Starship-Prototypen wurden zwei Startgestelle und eine Landefläche auf der Starbase genutzt. Am selben Ort entstand seit Sommer 2020 auch eine Startrampe für Orbitalflüge,[135] die mit dem Erstflug der Rakete im April 2023 in Betrieb ging. Ein zweiter Orbitalstartplatz auf der Starbase ist geplant.[136] Als zweiter Standort ist der Startkomplex 39A des Kennedy Space Centers in Florida vorgesehen.[6] Dort waren alle Mondflüge des Apollo-Programms gestartet. Außerdem bereitet SpaceX den Bau eines Starship-Startplatzes auf der Cape Canaveral Space Force Station vor.[137]

Um die Lärmbelastung und Gefahren für Anwohner in Südtexas zu reduzieren, erwägt SpaceX als längerfristige Lösung einen „Offshore-Weltraumbahnhof“ mit schwimmenden Start- und Landeplattformen vor der texanischen Golfküste.[138] Dazu erwarb das Unternehmen im Jahr 2020 zwei ausgediente Ölbohrplattformen des Ensco-8500-Typs, die zu Start- und Landeplattformen umgebaut werden sollten.[139] Anfang 2023 wurden diese jedoch wieder verkauft.[140]

SpaceX möchte Super Heavy und Starship direkt in Fangarmen an der Startvorrichtung landen lassen, um einen schnellen Neustart zu ermöglichen und das Gewicht von Landebeinen einzusparen. Die Fangarme sollen die beiden Raketenstufen wieder zurück auf die Startplattform setzen. Landebeine wären nur bei Mond- und Mars-Versionen des Starship erforderlich.[46][47][48]

Starts

Testflüge

Lfd.
Nr.
Datum (UTC)Raketen-
Prototyp
Nutzlast /
Mission
Höhe
(km)
Anmerkungen
0126. Juli 2019Starhopper0,02Erfolg, Testflug mit Landung
0227. Aug. 2019Starhopper0,15Erfolg, Testflug mit Landung
034. Aug. 2020[141]Starship SN50,15Erfolg, Testflug mit Landung
043. Sep. 2020[142]Starship SN60,15Erfolg, Testflug mit Landung
059. Dez. 2020[143]Starship SN812,5Testflug mit Bruchlandung
Zu wenig Triebwerksschub beim Landeanflug wegen zu geringem Tankdruck; das Starship zerschellte auf dem Boden.
062. Feb. 2021[144]Starship SN910Testflug mit Bruchlandung
Eines der Triebwerke zündete während des Landevorgangs nicht; das Starship zerschellte auf dem Boden.
073. März 2021
[145][146][147][148]
Starship SN1010Testflug mit Bruchlandung
Mehrere Landebeine rasteten nicht ein und das im Endanflug aktive Triebwerk entwickelte zu wenig Schub. Das Starship setzte zu hart auf, wurde dabei beschädigt, geriet in Brand und explodierte einige Minuten später.
0830. März 2021
[149][150][151]
Starship SN1110Testflug mit Explosion
Durch ein Methanleck an einem der Triebwerke entstand ein Brand, der Teile der Avionik zerstörte und unmittelbar nach der Zündung für den Landeanflug zur Explosion des Starship führte.
095. Mai 2021[152]Starship SN1510Erfolg, Testflug mit Landung
1020. Apr. 2023
[153]
Starship SN24
Booster BN7
IFT-139Testflug mit Explosion
Wegen eines Treibstofflecks entstand ein Brand in der Triebwerkssektion der Erststufe. Die Rakete geriet außer Kontrolle und wurde nach 3–4 Minuten gesprengt.[154]
1118. Nov. 2023Starship SN25
Booster BN9
IFT-2148Testflug mit Explosionen
Der Super-Heavy-Booster explodierte kurz nach der Stufentrennung, das Starship nach insgesamt etwa acht Minuten Flugzeit.
1214. März 2024
[155][156][157]
Starship SN28
Booster BN10
[158]
IFT-3234Testflug mit Zerstörung
Der Booster explodierte kurz vor der geplanten Wasserung, das Starship brach während des Wiedereintritts in die Atmosphäre auseinander.
13frühestens
Mai 2024[159]
Starship SN29
Booster BN11
IFT-4Testflug

Zukünftige Orbitalstarts

Folgende Starship-Einsätze sind geplant oder werden von SpaceX angestrebt:

  • Start der dritten Generation von Starlink-Satelliten ab Ende 2024[160][161]
  • Start des geostationären Kommunikationssatelliten Superbird-9 für Sky Perfect JSAT, beauftragt für 2024[162]
  • Testflug mit unbemannter Mondlandung im Auftrag der NASA, geplant für 2025[163]
  • bemannter Charterflug im Rahmen des Polaris-Programms des Piloten und Weltraumtouristen Jared Isaacman[164]
  • Dear Moon – bemannte Mondumrundung mit Yusaku Maezawa und acht weiteren Passagieren
  • mindestens eine weitere Mondumrundung mit zwölf Weltraumtouristen, darunter Dennis Tito[39]
  • Artemis 3 – Mondlandung mit zwei NASA-Astronauten, geplant für 2026, erwartet für frühestens 2027[165]
  • Artemis 4 – Mondlandung mit vier NASA-Astronauten, geplant für 2028[166]
  • Start der Raumstation Starlab von Voyager Space und Airbus,[167] geplant für 2028[168]
  • unbemannter Marsflug mit Materiallieferung, angestrebt für Ende 2028[169][161]
  • erster bemannter Marsflug, angestrebt für die frühen 2030er Jahre[161]

Bisherige Ziele und Projektplanungen von SpaceX erwiesen sich meist als zu optimistisch; bei Großprojekten kam es regelmäßig zu Verzögerungen von mehreren Jahren.[170]

Vergleich ausgewählter Schwerlastraketen mit der Starship-Oberstufe (2. von links) und dem Starship-System (rechts)

Ähnliche Neuentwicklungen

Die NASA betreibt seit 2022 mit dem Space Launch System (SLS) eine ähnlich große Trägerrakete, die ebenfalls bemannte Missionen zum Mond und zum Mars ermöglichen soll. Das auf der Space-Shuttle-Raketentechnologie basierende SLS ist nicht wiederverwendbar und weist bei gleicher Nutzlast etwa das Fünfzigfache der für das Starship-System angestrebten Startkosten auf.[171] Auch China plant mit der Langer Marsch 9 (CZ-9) eine Superschwerlastrakete für Flüge zum Mond und zum Mars.

Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen Blue Origin entwickelt mit der New Glenn ebenfalls eine sehr große Trägerrakete (96 Meter Höhe, 7 Meter Durchmesser) mit wiederverwendbarer Erststufe. Als Anwendungen wurden Missionen in Erdumlaufbahnen und zum Mond genannt. Die New Glenn soll nur etwa ein Drittel der Starship-Nutzlastkapazität bieten.

Die stärksten derzeit verfügbaren oder in Entwicklung befindlichen Trägerraketen für den Transport in niedrige Erdumlaufbahnen (LEO) sind:

RaketeHerstellerStufenSeiten­boostermax. Nutzlastwieder­verwendbarbemannte Missionenorbitaler Erstflug
LEOGTO
StarshipVereinigte StaatenVereinigte Staaten SpaceX2≫ 250 t
≫ 100 t1
> 21 t[172]
(≫ 100 t2)
voll­ständiggeplantStarlink v3, 2024 (angestrebt)
CZ-9China Volksrepublik CALT2–3150 t
100 t1
> 50 t
> 35 t1
Erststufenicht geplantca. 2033 (geplant)
SLS Block 1BVereinigte StaatenVereinigte Staaten Boeing22105 t> 42 tneingeplantArtemis 4, 2028 (geplant)
SLS Block 1Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boeing22≫ 095 t> 27 tneingeplantArtemis 1, 2022
CZ-10China Volksrepublik CASC32≫ 070 t> 25 tneingeplant2027 (geplant)
Falcon HeavyVereinigte StaatenVereinigte Staaten SpaceX22≫ 064 t> 27 tErst­stufe,
Seitenbooster,
Nutzlast­verkleidung
nicht geplantFH Demo, 2018
New GlennVereinigte StaatenVereinigte Staaten Blue Origin2≫ 045 t1> 13 t1Erst­stufegeplantEscapade, 2024 (angestrebt)
Angara A5VRusslandRussland Chrunitschew34≫ 037,5 t> 12 tneingeplant2027 (angestrebt)
Terran RVereinigte StaatenVereinigte Staaten Relativity Space2≫ 033,5 t
≫ 023,5 t1

> 05,5 t1
Erst­stufenicht geplant⁠2026 (angestrebt)
VulcanVereinigte StaatenVereinigte Staaten ULA20–6≫ 027 t> 14,5 tneinunklar3Peregrine M1, 2024
CZ-5China Volksrepublik CASC2–34≫ 025 t> 14 tneinnicht geplantShijian 17, 2016
1 
Maximale Nutzlast bei Wiederverwendung aller wiederverwendbaren Komponenten. Ohne Wiederverwendung wäre eine wesentlich größere Nutzlast möglich, beim Starship mehr als 150 t (angestrebt 250 t).
2 
Bei Wiederbetankung im Orbit.
3 
Im Jahr 2016 kündigte ULA an, die Vulcan zusammen mit einer neuen Oberstufe für bemannte Missionen zertifizieren zu wollen, was später aber nicht mehr aktiv weiterverfolgt wurde. Bislang (Stand: Anfang 2023) sind keine bemannten Starts geplant, allerdings besteht daran Interesse.

Weblinks

Commons: SpaceX Starship – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g Starship auf der SpaceX-Website, abgerufen am 26. November 2023 (englisch).
  2. a b c Twitter-Nachricht von SpaceX mit Video, 12. Januar 2024. Schub ab Minute 41:47, 200 t Nutzlast ab 46:08, ca. 140 Meter hoch ab 51:25.
  3. a b c d Elon Musk shares that a new version of Starship is coming soon. Space Explored, 26. November 2023. „Version 2 of the ship holds more propellant“ bedeutet, dass das Starship – voraussichtlich ab dem Prototyp SN33 – verlängert wird.
  4. a b c SpaceX Starship Orbital Launch Delayed Further Into 2022. Forbes, 4. Januar 2022.
  5. Live coverage: SpaceX’s Starship rocket explodes after successful liftoff. Spaceflight Now, 20. April 2023.
  6. a b c d e Starship Users Guide Revision 1.0. März 2020 (PDF; 2,0 MB). Nutzlastvolumen auf Seite 2, Nutzlastmassen auf Seite 5.
  7. Stephen Clark: Elon Musk wants to move fast with SpaceX’s Starship. Spaceflight Now, 29. September 2019.
  8. How SpaceX lowered costs and reduced barriers to space. The Conversation, 1. März 2019.
  9. a b c d e f Präsentation von Elon Musk vom 29. September 2017 am 68. International Astronautical Congress in Adelaide, Australien (YouTube-Video). Tank aus einem neu entwickelten CFK-Werkstoff („new carbon fiber matrix“) ab 04:30, Wiederbetankung ab 27:00, Ersatz für alle anderen SpaceX-Systeme ab 28:20, Treibstoffproduktion ab 33:50, Planung der Marsflüge ab 37:00, Interkontinentalverkehr ab 40:00.
  10. a b c d e f g h i j Starship Update. Präsentation von Elon Musk im 29. September 2019 (YouTube-Video).
  11. a b Christian Davenport: Elon Musk’s SpaceX wins contract to develop spacecraft to land astronauts on the moon. In: The Washington Post. 16. April 2021, abgerufen am 16. April 2021.
  12. NASA Awards SpaceX Second Contract Option for Artemis Moon Landing. NASA, 15. November 2022.
  13. SpaceX IPO Will Have To Wait Until Regular Trips To Mars. Investors Business Daily, 22. Mai 2018.
  14. Guido Meyer: Der Traum einer Mars-Kolonie – SpaceX will das Sonnensystem besiedeln. In: deutschlandfunk.de. 29. Mai 2014, abgerufen am 29. April 2023.
  15. mdr.de: Menschen auf dem Mars: SpaceX will zehn Jahre vor der NASA da sein. In: mdr.de. 9. Mai 2022, abgerufen am 29. April 2023.
  16. Chris Bergin: Point-To-Point transportation gains boost via NASA/Virgin Galactic SAA. Nasaspaceflight.com, 5. Mai 2020.
  17. Dear NASA: What’s in It for Me?. Wallstreet Journal, 13. Dezember 2020.
  18. Thomas Burghardt: Preparing for “Earth to Earth” space travel and a competition with supersonic airliners. Nasaspaceflight.com, 26. Dezember 2020.
  19. U.S. Transportation Command to study use of SpaceX rockets to move cargo around the world. Spacenews, 7. Oktober 2020.
  20. Air Force: Using commercial rockets to deliver supplies not as far-fetched as it sounds. Spacenews, 4. Juni 2021.
  21. Max Chafkin: The Companies of Elon Musk. (Memento vom 3. Januar 2008 im Internet Archive). In: Inc.com, 1. Dezember 2007, Datenblatt zu Musks Firmen.
  22. a b c d e Spaceflight101.com: SpaceX – Launch Vehicle Concepts & Designs. Abgerufen am 21. Oktober 2017.
  23. Robert Zubrin: A Critique of the SpaceX Interplanetary Transport System. In: The New Atlantis. 21. Oktober 2016.
  24. a b SpaceX: Making Humans a Multiplanetary Species, Präsentation von Elon Musk vom 27. September 2016 (YouTube-Video).
  25. Artist S Rendering Of The Big Falcon Rocket. (Memento vom 7. August 2017 im Internet Archive). spacex.com, abgerufen am 23. Oktober 2017.
  26. Full Replay: 1st National Space Council Meeting with VP Mike Pence. space.com, 5. Oktober 2017.
  27. „Big Fucking Rocket“-Mission zum Mars. (Memento vom 29. September 2017 im Internet Archive). tagesschau.de, 29. September 2017.
  28. „Big Fucking Rocket“ bald auf dem Weg zum Mars? (Memento vom 6. Oktober 2017 im Internet Archive). sueddeutsche.de, 30. September 2017.
  29. Raketenpläne von Elon Musk: In 60 Minuten um die Erde. In: Spiegel Online. 29. September 2017.
  30. Elon Musk: SpaceX can colonise Mars and build moon base. In: The Guardian. 29. September 2017.
  31. a b c d Elon Musk: Making Humans a Multi-Planetary Species. In: New Space. Band 5, Nr. 2, Juni 2017, S. 46–61 (pdf).
  32. a b c SpaceX: Making Life Multiplanetary (pdf). (PDF) Archiviert vom Original am 22. Oktober 2017; abgerufen am 19. Oktober 2017.
  33. Elon Musk renames BFR spacecraft to ‘Starship Super Heavy’. inquirer.net, 20. November 2018, Zugriff am 9. Dezember 2018.
  34. Raptor 1 vs Raptor 2: What did SpaceX change?. Everyday Astronaut, 14. Juli 2023.
  35. Twitter-Nachricht von Elon Musk, 13. Mai 2023.
  36. a b Katy Smith: Draft Environmental Assessment for the SpaceX Starship and Super Heavy Launch Vehicle at Kennedy Space Center (KSC). (PDF; 20,9 MB) NASA, 1. August 2019, S. 27, abgerufen am 20. August 2019 (englisch).
  37. SpaceX’s Starship May Fly for Just $2 Million Per Mission, Elon Musk Says. Space.com, 6. November 2019.
  38. Twitter-Nachricht von SpaceX, 29. September 2019.
  39. a b Dennis Tito and wife to be on second Starship flight around the moon. Spacenews, 12. Oktober 2022.
  40. Human Spaceflight. SpaceX, abgerufen am 4. April 2024.
  41. Mike Wall: SpaceX’s Starship May Fly for Just $2 Million Per Mission, Elon Musk Says. Space.com, 6. November 2019.
  42. SpaceX launches Falcon 9 booster on record-breaking 20th flight. Spaceflight Now, 12. April 2024.
  43. a b Bernd Leitenberger: Das Konzept von SpaceX, abgerufen am 28. September 2023.
  44. Bernd Leitenberger: Die Versionen des Merlin-Triebwerks, abgerufen am 28. September 2023.
  45. Elon Musk: „Final decision made earlier this week on booster engine count. Will be 33 at ~230 (half million lbs) sea-level thrust. All engines on booster are same, apart from deleting gimbal & thrust vector actuators for outer 20.“ Twitter, abgerufen am 10. Dezember 2021.
  46. a b c What is Elon Musk’s Starship? In: BBC News. 8. Januar 2021, abgerufen am 21. Januar 2021.
  47. a b SpaceX’s Next Idea: to Catch Super Heavy Boosters With the Launch Tower. Universe Today, 11. Januar 2021.
  48. a b SpaceX targets bold new ‘catch’ strategy for landing Super Heavy rockets. Space.com, 30. Dezember 2020.
  49. Elon Musk: The new design is metal. In: @elonmusk. 8. Dezember 2018, abgerufen am 31. Dezember 2018 (englisch).
  50. As told to Ryan D’Agostino: Elon Musk: Why I’m Building the Starship out of Stainless Steel. 22. Januar 2019, abgerufen am 22. Januar 2019 (englisch): „Elon Musk: Yes. The design of Starship and the Super Heavy rocket booster I changed to a special alloy of stainless steel.“
  51. a b Das Starship ist fertig – als Prototyp. golem.de, 11. Januar 2019, abgerufen am 13. Januar 2019.
  52. Mike Wall: What’s in a Name? SpaceX’s ‘BFR’ Mars Rocket Acronym Explained. space.com, 7. Oktober 2017.
  53. Sean O’Kane: SpaceX unveils the Interplanetary Transport System, a spaceship and rocket to colonize Mars. The Verge, 27. September 2016.
  54. Stephen Clark: SpaceX test-fires Starship prototype with three engines. Spaceflight Now, 20. Oktober 2020.
  55. SpaceX changing Starship stage separation ahead of next launch. Spacenews, 24. Juni 2023.
  56. Twitter-Nachricht von SpaceX mit Fotos des Hot-Staging-Adapters für Super Heavy, 18. August 2023.
  57. 5 Facts About the SpaceX Starship That Set It Apart from Other Rockets. Thomas Insights, 11. Dezember 2020.
  58. Mike Brown: SpaceX Starship: Elon Musk explains why it needs to beat water towers. 7. Februar 2020, abgerufen am 8. Januar 2021 (englisch, Andere Quellen sprechen von „9 gauge sheet metal“, das exakt 3.797 mm dick ist.).
  59. Elon Musk: Why I’m Building the Starship out of Stainless Steel. In: Popular Mechanics. 22. Januar 2019, abgerufen am 22. Januar 2019 (englisch).
  60. Everyday Astronaut: Elon Musk Explains Updates To Starship And Tours Starbase! (Spring 2022) (ab 0:19:20) auf YouTube, 14. Mai 2022.
  61. Antworten von Elon Musk an einer Reddit-Fragerunde, 14. Oktober 2017.
  62. NASA Releases Details on how Starship Will be Part of its Return to the Moon. Universe Today, 18. März 2022.
  63. Michael Sheetz: NASA awards contracts to Jeff Bezos and Elon Musk to land astronauts on the moon. CNBC, 30. April 2020.
  64. Stephen Clark: Companies release new details on human-rated lunar lander concepts. Spaceflight Now, 30. April 2020.
  65. On-time Artemis landings by SpaceX, Blue Origin possible, but face “great challenges”. Spaceflight Now, 27. Oktober 2023.
  66. Spaceflight Now: The latest from NASA on SpaceX, Blue Origin Moon landers (ab 0:05:56) auf YouTube, 3. Dezember 2023.
  67. Blue Origin and SpaceX start work on cargo versions of crewed lunar landers. Spacenews, 21. Januar 2024.
  68. Twitter-Nachricht von SpaceX mit Video, ab Minute 57:11, 12. Januar 2024.
  69. Stephen Clark: SpaceX teases another application for Starship. Arst Technica, 24. Juli 2023.
  70. NASA eyeing SpaceX’s Starship as possible space station. Space.com, 27. Juli 2023.
  71. Mike Wall: The New BFR: How SpaceX’s Giant Rocket-Spaceship Combo for Mars Has Changed. In: space.com. 21. September 2019, abgerufen am 21. Februar 2023: „He also cited the new design’s resemblance to the rocket used by the comic-book character Tintin in the 1954 adventure “Explorers on the Moon.” – “I love the Tintin rocket design, so I kind of wanted to bias it towards that,” Musk said. “If in doubt, go with Tintin.”“
  72. Mike Wall: ‘Make it pointy’: Elon Musk drew inspiration for Starship design from Sacha Baron Cohen movie. In: Space.com. 16. Februar 2021, abgerufen am 21. Februar 2023 (englisch).
  73. Elon Musk auf Twitter. Abgerufen am 10. August 2021.
  74. Jeff Foust: Starship lunar lander missions to require nearly 20 launches, NASA. Spacenews, 17. November 2023.
  75. Stephen Clark: What NASA wants to see from SpaceX’s second Starship test flight. Ars Technica, 17. November 2023.
  76. Jeff Foust: Blue Origin and SpaceX among winners of NASA technology agreements for lunar landers and launch vehicles. In: Spacenews. 31. Juli 2019, abgerufen am 31. Juli 2019.
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  78. Chris Bergin: Note: Jumping between Super Heavy and Starship. In: twitter.com. NASASpaceflight, 31. August 2020, abgerufen am 20. April 2023 (englisch).
  79. 29 Raptor engines and 4 grid fins have been installed on Super Heavy ahead of first orbital flight. In: twitter.com. SpaceX, 3. August 2021, abgerufen am 20. April 2023 (englisch).
  80. All 6 engines mounted to first orbital Starship. In: twitter.com. Elon Musk, 4. August 2021, abgerufen am 20. April 2023 (englisch).
  81. Japan’s Yusaku Maezawa revealed as first customer for SpaceX trip around the moon. Geekwire, 17. September 2018.
  82. Stephen Clark: Blue Origin wins lion’s share of NASA funding for human-rated lunar lander. Spaceflight Now, 30 April 2020.
  83. As Artemis Moves Forward, NASA Picks SpaceX to Land Next Americans on Moon. NASA-Pressemeldung vom 16. April 2021.
  84. Elon Musk hopes to make SpaceX’s Falcon, Dragon fleet obsolete with Mars rocket. In: Spaceflight Insider. 29. September 2017, abgerufen am 6. Oktober 2019.
  85. Stephen Clark: SpaceX to build BFR factory in Southern California. In: Spaceflight Now. 21. April 2018, abgerufen am 25. April 2018.
  86. Eric Berger: SpaceX indicates it will manufacture the BFR rocket in Los Angeles. In: ars Technica. 19. März 2018, abgerufen am 1. April 2018.
  87. Elon Musk gewährt den bisher aufschlussreichsten Blick auf die SpaceX-Rakete, die zum Mond und Mars fliegen soll. Business Insider, 27. September 2018.
  88. In blow to Los Angeles, SpaceX is moving its Mars spaceship and booster work to Texas. In: Los Angeles Times. 16. Januar 2019, abgerufen am 16. Januar 2019.
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  171. https://www.nationalgeographic.com/science/article/spacex-starship-rocket-launch-space-elon-musk.
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SN10 and SN11 are growing up nicely.jpg
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From SpaceX Boca Chica
Elon & The Starship (50710186528).jpg
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Starship SN8 wreckage. A long contemplative gaze at the sun-splashed sculpture on the landing pad. Also Elon’s dog is present.
SpaceX launch tower, under construction (51439001865).jpg
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66 megapixel panorama
StarshipLaunch (crop 2-3).jpg
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Launch of SpaceX's Starship during its Integrated Flight Test from Boca Chica, Texas.
SpaceX Starhopper.jpg
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Starhopper under construction by workers nearby. Its large legs and stubby construction is easily visible. Stainless-steel sheets are applied haphazardly. It would eventually perform a series of test and become the first Starship prototype to ever take flight.
Starship internal structure.jpg
From original document: Figure 2 shows an internal cross section of the Starship vehicle immediately prior to impact with key vehicle hardware noted; station heights are given in millimeters relative to the full stack vehicle frame, which has an origin at the base of the Super Heavy booster. The location of residual liquid fuel (methane) is shown in the highlighted red region. During entry, the fuel main tank is isolated from the transfer tube such that liquid fuel residuals are fully contained within the approximately 13-meter long transfer tube that runs through the liquid oxygen (LOX) tank. The locations of residual LOX are shown in the highlighted blue regions. LOX residuals will exist in both the LOX main tank, the LOX header tank, and the LOX header tank feedlines. LOX main tank residuals will be mostly concentrated on the windward side of the tank due to the drag force experienced by the vehicle falling through the atmosphere.
Full Stack starship crop straight.jpg
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The SpaceX Starship Booster 7/Ship 24 stack, assembled on the Orbital Launch Mount at Starbase in Boca Chica, Texas, four days before launching on its first test flight, April 16, 2023
Creator: Jenny Hautmann for Supercluster
BFR at stage separation 2-2018.jpg
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The 2018 version of the Big Falcon Rocket at stage separation: Starship (foreground) and Super Heavy (background)
Raptor-test-9-25-2016.jpg
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First test firing of the SpaceX Raptor engine sideways on 25 September 2016, with a purple-orange flame.
Interplanetary Transport System (29937260386).jpg
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Interplanetary Transport System booster (ITS booster, version 2016) during return-to-the-launch-site (RTLS) operations
Space Launchers.png
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payload mass to Low Earth Orbit, Geosynchronous Transfer Orbit, Trans Lunar Injection and Mars transfer orbit