St. Peter (Manching)
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Peter steht in Manching, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Das Bauwerk ist in der Liste der Baudenkmäler in Manching als Baudenkmal unter der Nr. D-1-86-137-1 eingetragen. Die Kirche gehört zum Dekanat Pfaffenhofen im Bistum Augsburg.
Beschreibung
Die spätromanische Saalkirche bestand aus dem Langhaus und dem Chorturm im Osten. Um 1510 erfolgte die spätgotische Erhöhung und Einwölbung des Kirchenschiffs. Daran wurde 1956/57 nach Westen ein neues Langhaus angefügt. Im Zuge dieses Langhausneubaus erhielt der Turm eine Erhöhung um vier auf 38 Meter für die Turmuhr und sein abschließendes Pyramidendach.
Das im Inneren von einem Netzgewölbe auf Konsolen abgeschlossene spätromanische Langhaus dient seit der Kirchenerweiterung Chor. Das neue Langhaus ist innen mit einer gewölbten Holzdecke überspannt. Der spätromanische Chor im Erdgeschoss des Chorturms zeigt eine bei den Bauarbeiten 1956 entdeckte Darstellung des Gleichnisses von den klugen und törichten Jungfrauen.
Orgel

Die Orgel mit 33 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 2002 von Martin ter Haseborg als op. 16 gebaut. Die Disposition lautet:[1]
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Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV, München und Oberbayern. Deutscher Kunstverlag, München 2006, S. 668.
Weblinks
Einzelnachweise
Koordinaten: 48° 43′ 1,4″ N, 11° 29′ 41″ O
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Katholische Pfarrkirche St.Peter in Manching.
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Katholische Pfarrkirche St. Ulrich in Ainau (Geisenfeld) im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern/Deutschland)
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Katholische Pfarrkirche St.Peter in Manching.
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Orgel von St. Peter in Manching (2002, M. ter Haseborg, II/33)