Pia Lilian Kübler

Pia Lilian Kübler
NationDeutschland Deutschland
Geburtstag8. Oktober 2002 (21 Jahre)
Karriere
VereinSV Zschopau
TrainerMarcel Höhlig
Henry Glaß
Nationalkaderseit 2019
Statusaktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen0 × Goldmedaille0 × Silbermedaille2 × Bronzemedaille
OPA-Medaillen0 × Goldmedaille1 × Silbermedaille0 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen0 × Goldmedaille0 × Silbermedaille1 × Bronzemedaille
 Nordische Junioren-Ski-WM
Bronze2020 OberwiesenthalTeam
Bronze2022 ZakopaneTeam
 Nordische Skispiele der OPA
Silber2018 PlanicaTeam
 Deutsche Meisterschaften
Bronze2021 OberhofTeam
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup01. Februar 2020
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix26. Juli 2019
 Gesamtwertung Grand Prix55. (2022)
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC19. Januar 2019
 Gesamtwertung COC06. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen1.2.3.
 Einzelspringen011
letzte Änderung: 11. Dezember 2022

Pia Lilian Kübler (* 8. Oktober 2002) ist eine deutsche Skispringerin.

Werdegang

Lilly Kübler, die für den SV Zschopau startet, gab ihr internationales Debüt im Mai 2010 beim 35. Internationalen Mattenspringen auf einer Kinderschanze am Kottmar. Kübler wurde Dritte, Siegerin war die Tschechin Štěpánka Ptáčková. Ihren ersten Wettkampf im Rahmen der FIS absolvierte sie im August 2015 beim Youth-Cup-Wettbewerb von der Europa-Park-Schanze in Hinterzarten, bei dem sie den vierten Rang mit knapp 60 Punkten Rückstand auf die Siegerin Lucile Morat erreichte. Drei Tage später debütierte sie in Klingenthal im Alpencup. In den folgenden Jahren konkurrierte sie regelmäßig in dieser Wettkampfserie der OPA. Ab der Saison 2017/18 trainierte Kübler am Bundesstützpunkt Klingenthal unter der Leitung ihrer Heim-Trainer Henry Glaß sowie im Besonderen Marcel Höhlig. Erste Früchte trug die neue Zusammenarbeit Anfang Februar 2018 in Garmisch-Partenkirchen, als Kübler den Meistertitel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gewann. Wenige Wochen später landete sie bei den Nordischen Skispielen der OPA 2018 in Planica auf dem neunten Rang unter den Juniorinnen sowie gemeinsam mit Sandra Müller und Jenny Nowak auf dem zweiten Platz beim Teamspringen.

Ende Januar 2019 debütierte Kübler in Planica im Continental Cup, wo sie direkt in die Punkteränge sprang. Rund einen Monat später verpasste sie in Villach zweimal als Vierte nur knapp das Podest im FIS Cup, was ihre bis dato beste Platzierung bei einem Einzelspringen war. Im Juli 2019 debütierte Kübler in Hinterzarten im Grand Prix, verfehlte jedoch die Punkteränge. Im restlichen Sommer trat sie daher im Continental Cup an, belegte allerdings nur die hinteren Ränge. Ein Leistungssprung vollzog sich im Winter 2019/20, was sich an ihrer ersten Podestplatzierung als Zweite in Rena im Continental Cup manifestierte. Tags darauf belegte sie den vierten Platz, wodurch sie sich berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung zu den Juniorenweltmeisterschaften 2020 machte.[1] Bei ihrem Weltcup-Debüt eine Woche später in Oberstdorf wurde Kübler disqualifiziert. Nachdem sie in Brotterode erneut auf das Podest im Continental Cup sprang, nahm sie tatsächlich an den Juniorenweltmeisterschaften 2020 in Oberwiesenthal teil. Während sie im Einzel als Dreizehnte deutlich hinter den Medaillenrängen zurückblieb, gewann sie gemeinsam mit Michelle Göbel, Josephin Laue und Selina Freitag Bronze mit dem Team, ehe sie mit dem Mixed-Team die Juniorenweltmeisterschaften auf dem vierten Platz abschloss.

Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2022 im polnischen Zakopane wurde sie im Einzelspringen 17. Im Mannschaftsspringen der Juniorinnen gewann sie gemeinsam mit Christina Feicht, Anna-Fay Scharfenberg und Michelle Göbel die Bronzemedaille. Im Mixed-Teamwettbewerb wurde sie mit der deutschen Mannschaft Sechste.

Statistik

Grand-Prix-Platzierungen

SaisonPlatzPunkte
202255.03

Continental-Cup-Platzierungen

SaisonSommerWinterGesamt
PlatzPunktePlatzPunktePlatzPunkte
2018/1951.01065.010
2019/2062.02004.26406.284
2020/2118.02418.024

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Weitenjägerin sorgt auf großer Bühne für Furore. In: freiepresse.de. 27. Januar 2020, abgerufen am 28. Januar 2020.

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