Pelden (Adelsgeschlecht)

Wappen derer von Pelden genannt Cloudt

Pelden oder Pelden genannt Cloudt ist der Name eines Uradelsgeschlechts aus der Grafschaft Moers und dem Herzogtum Cleve.

Geschichte

Das Geschlecht entlehnt seinen Familiennamen von dem Hof Pelden. Hier war 1310 Claes von Pelden ansässig. Die Stammreihe der Familie beginnt mit Goswin von Pelden genannt Cloydt, welcher 1375 urkundlich genannt wurde.

Der preußische Hauptmann August von Pelden genannt Cloudt (1770–1848) erhielt am 19. Dezember 1827 die preußische Anerkennung des Freiherrenstandes, verbunden mit den Eintrag in die Rheinischen Adelsmatrikel. Am 23. April 1828 erhielt auch der preußische Major Franz von Pelden genannt Cloudt (1788–1851) die preußische Anerkennung des Freiherrenstandes, ebenfalls verbunden mit den Eintrag in die Rheinischen Adelsmatrikel. Die Nachkommen des preußischen Kammerherrn Jobst Friedrich von Pelden genannt Cloudt (1755–1841) erhielten am 5. Mai 1913 in Wiesbaden die preußische Anerkennung des Freiherrenstandes.

Wappen

Blasonierung: In Rot ein silberner Schrägrechtsbalken. Auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein rotes und ein silbernes Büffelhorn.

Angehörige

Literatur

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Justus Perthes, Gotha 1914, S. 585–589.
  • Anton Fahne: Geschichte der kölnischen, jülichschen und bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, Band 2. Ergänzungen und Verbesserungen zum 1. Teil und Stammfolge und Wappenbuch der clevischen, geldrischen und moersschen Geschlechter, soweit sie in dem Herzogtume Juelich Cleve Berg ansaessig waren. A–Z. Köln 1853, S. 110 f. (hhu.de).
  • Reinhard Feinendegen: Der niederrheinische Adel der Neuzeit und sein Grundbesitz. Eine Untersuchung über die Moerser Drostenfamilie von Pelden gen. Cloudt. (= Rheinisches Archiv. Band 55). Ludwig Röhrscheid, Bonn 1961.
  • Herbert M. Schleicher: Ernst von Oidtman und seine genealogisch-heraldische Sammlung in der Universitäts-Bibliothek zu Köln, Band 12 (Mappe 916–994) (Pampus (Hoven gt P.)–De Reux) (= Veröffentlichungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e. V., Nr. 84), Köln 1997, S. 33–44 (mit ausführlichen Stammfolgen).

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