Lo sceriffo che non spara

Film
OriginaltitelLo sceriffo che non spara
ProduktionslandItalien, Spanien
OriginalspracheItalienisch
Erscheinungsjahr1965
Länge86 Minuten
Stab
RegieJosé Luis Monter
(als J.J. Monter)
Renato Polselli (realiter)
(als Lionel A. Prestol)
DrehbuchGuido Malatesta
Vincenzo Cascino
(als Vincent Cashino)
Renato Polselli
José Luis Monter
Carmen Martínez
Reinat Rizlang
ProduktionSergio Newman
Vincenzo Cascino
MusikFelice Di Stefano
(als Felix de Stephen)
KameraAiace Parolin
SchnittOtello Colangeli
(als Angel Coly)
Besetzung
  • Mickey Hargitay: Allan
  • Vincenzo Cascino: Baron Vermont
    (als Vincent Cashino)
  • Aïché Nana: Desiree Vermont
  • Marco Mariani: Sheriff Jim Day
    (als Dan Clark)
  • Sancho Gracia: Sam, einer von Allans Leuten
  • Solvi Stübing: Rita
  • Pilar Clemens: Desiree Vermont
  • Angel Ter: Deputy
  • Gianni Dei: Sheriff Stephen
  • German Grech
  • Victor Kasline
  • José Luis Lizalde: Postkutschenpassagier
Synchronisation

Lo sceriffo che non spara ist ein Italowestern aus dem Jahr 1965, der im deutschsprachigen Raum bislang keine Aufführung erhielt. Unter der Regie von José Luis Monter spielt Mickey Hargitay eine der Hauptrollen.

Handlung

Der junge Jim hat, nachdem er seinen Vater bei einem Schießunfall tödlich verletzte, dem Gebrauch von Waffen abgeschworen. Er nimmt trotzdem den Posten als Sheriff von Richmond an, in der eine Bande die Einwohner drangsaliert und ein Klima der Angst verbreitet. Unter anderem überfallen sie ein Kutsche, in der Jims Verlobte Desiree fährt. Die Angelegenheit verkompliziert sich, als Jim feststellt, dass sein Bruder Allan der Anführer der Gangster ist. Der weiß um Jims Ablehnung des Waffengebrauchs und setzt seine Einschüchterungen, Überfällen und anderer Verbrechen ungerührt fort. Jim versucht sein möglichstes, die Stadt ungeachtet der Anfeindungen zu befrieden; ein Zwist um die Beuteverteilung innerhalb der Gangstergruppe hilft ihm dabei, da sich die Anzahl der Mitglieder dadurch deutlich reduziert. Als er sich mit den übrigen und seinem Bruder zum Kampf trifft, geht er siegreich daraus hervor, kann den Drahtzieher der Bande – Desirees Vater, der Bankier Vermont – entlarven und seine Geliebte ehelichen.

Kritik

Genrekenner Christian Keßler bezeichnet den Film als frühen Sleaze-Western mit Bizarrerien.[1] Die italienischen Kollegen der Segnalazioni Cinematografiche verdeutlichten: „Ein Western geringen Aufwandes, mit konfuser Geschichte und widersprüchlichen Geschehnissen. Sehr gewöhnlich in Regie und Darstellung.“[2]

Anmerkungen

Das Filmplakat, diverse Aushangbilder und einige Verzeichnisse zeigen als Titel Il sceriffo non spara.

In Interviews erklärte Renato Polselli, er sei der tatsächliche Regisseur des Filmes gewesen; der Spanier Monter habe aus steuerlichen Gründen seinen Namen dafür gegeben. Polselli drehte des Öfteren mit Mickey Hargitay.

Die Kostüme stammen von Tygano and the Pharo; die Lieder singt Carol Danell.[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Christian Keßler: Willkommen in der Hölle. 2002, S. 220/221
  2. Segnalazioni Cinematografiche, Vol. 59, 1966
  3. Roberto Poppi, Mario Pecorari: Dizionario del cinema italiano: I film Vol. 3, dal 1960 al 1969. Gremese, Rom, 1992, S. 471