Lithiumstearat

Strukturformel
Stearation Lithiumion
Allgemeines
NameLithiumstearat
Andere Namen
SummenformelC18H35LiO2
Kurzbeschreibung

farbloses Pulver[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer4485-12-5
EG-Nummer224-772-5
ECHA-InfoCard100.022.521
PubChem517357
WikidataQ420096
Eigenschaften
Molare Masse290,41 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,025 g·cm−3 [3]

Schmelzpunkt

220 °C[3]

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[4]
keine GHS-Piktogramme

H- und P-SätzeH: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze[4]
Toxikologische Daten

15.000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)[5][6]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Lithiumstearat, C17H35COOLi ist das Lithiumsalz der Stearinsäure und zählt zu den Metallseifen. Das farblose, nahezu nicht wasser- und alkohollösliche Pulver mit einem Schmelzpunkt von 220 °C wird vorwiegend zur Herstellung von Schmierfetten und Wachsen aus Ölen[7] eingesetzt. Die entstehenden Schmierfette sind bis etwa 150 °C thermostabil und bleiben auch bis −20 °C schmierfähig. Dies war vor dem Erfolg von Lithiumbatterien die mengenmäßig größte Anwendung des Metalls Lithium. In geringeren Mengen dient Lithiumstearat auch zur Produktion von Bleistiften.[8] Die Toxizität der Verbindung ist bei oraler Gabe äußerst gering, weshalb es auch in kosmetischen Produkten eingesetzt wird.[9]

Einzelnachweise

  1. ↑ Eintrag zu LITHIUM STEARATE in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 17. September 2021.
  2. ↑ a b Datenblatt Lithium stearate bei AlfaAesar, abgerufen am 26. Dezember 2019 (PDF) (JavaScript erforderlich).
  3. ↑ a b D. L. Perry, S. L. Phillips: Handbook of Inorganic Compounds: An Electronic Database. CRC Press, 1995, ISBN 978-0-8493-8671-8.
  4. ↑ a b Eintrag zu Lithiumstearat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 17. November 2022. (JavaScript erforderlich)
  5. ↑ Eintrag zu Lithium octadecanoate in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM), abgerufen am 17. November 2022. (Seite nicht mehr abrufbar)
  6. ↑ Journal of the American College of Toxicology. Vol. 1(2), S. 143, 1982.
  7. ↑ Uniterra.de: Lithium.
  8. ↑ Brockhaus ABC Chemie in zwei Bänden, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig, 1965, Seite 805.
  9. ↑ G. Milne: Gardner's Commercially Important Chemicals: Synonyms, Trade Names, and Properties. Wiley-IEEE, 2005, ISBN 978-0-471-73661-5.

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Struktur des Stearat-Ions
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Struktur des Li+-Ions