Liste der Baudenkmäler in Teublitz

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der Oberpfälzer Stadt Teublitz zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Schloss Teublitz

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Teublitz

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Maxhütter Straße 19; Schwedenschanze
(Standort)
Wallanlage, sogenannte SchwedenschanzeRechteckige, etwa einen Meter hohe Umwallung in den Längen 20 × 15 m, mit diagonal gestellten Vorsprüngen an den Ecken, in Bruchstein gemauerte Eingänge an der mittigen Längsseite, wohl mittelalterlich; auf begrünter Sandsteinkuppe am südlichen Ortsrand von Teublitz, zwischen den Bahngleisen und Straße nach Maxhütte.D-3-76-170-3BW
Münchshofener Straße 9; Nähe Münchshofener Straße; Platz der Freiheit 11; Regensburger Straße 57
(Standort)
Schlossruine, sogenanntes Altes SchlossDreiseitig erhaltene Außenwände des ehemaligen dreigeschossigen Schlossgebäudes mit Stichbogenfenstern, aus Bruchsteinmauerwerk, 13. Jahrhundert, im Dreißigjährigen Krieg zerstört; im ehemaligen Schlosspark.D-3-76-170-2Schlossruine, sogenanntes Altes Schloss
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Platz der Freiheit 1
(Standort)
Historische Ausstattung der modernen Pfarrkirche von 1930Spätgotische Altarfragmente, spätes 15./frühes 16. Jahrhundert, Grabplattenreliefs, spätes 16. Jahrhundert, beide aus der ehemaligen Schlosskapelle;

barocke Christusfigur und Geißelungsszene;

Glocke von 1769.

D-3-76-170-11Historische Ausstattung der modernen Pfarrkirche von 1930
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Regensburger Straße 69; Regensburger Straße; Regensburger Straße 67
(Standort)
Ehemalige Schlossanlage, sogenanntes Neues Schloss, jetzt AltenheimZweigeschossiger Mansarddachbau mit profiliertem Traufgesims, Putzfassade mit Lisenen- und Gesimsgliederung, erbaut für Karl Wilhelm Teufel von Pirkensee, zweite Hälfte 18. Jahrhundert;

Wirtschaftsgebäude, drei massive Flügelbauten mit Satteldächern, im Kern 17. Jahrhundert, zum Teil verändert;

an Hofeingang zwei Torpfeiler, darüber Steinlöwen mit Wappen, zweite Hälfte 18. Jahrhundert;

zwei eingemauerte Steintafeln.

D-3-76-170-1Ehemalige Schlossanlage, sogenanntes Neues Schloss, jetzt Altenheim
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Münchshofen

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Schloßstraße 3; Schloßstraße 5; Schloßstraße 1
(Standort)
SchlossDreiflügelanlage, teils verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach und geohrten Fensterfaschen, Mittelbau mit Wappen und Uhr- bzw. Treppenturm mit Kuppeldach und Laterne, Seitenflügel mit rundbogigen Einfahrtstoren und Volutengiebeln mit Obelisken, Ende 16. Jahrhundert;

Schlosshofmauer, verputztes Bruchsteinmauerwerk mit Eingangspfeilern, Ende 16. Jahrhundert;

nordöstlich vorgelagerte Schlosskapelle Hl. Kreuz, dreiseitig geschlossener Walmdachbau mit seitlichem Vorzeichen und geschweiften Fenstern, südlicher Turmanbau mit Glockendach, geohrten Fensterfaschen und Gesimsgliederung, um 1772; mit Ausstattung;

Ökonomiegebäude, erdgeschossiger Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach, wohl Ende 16. Jahrhundert;

Durchfahrtstor, Bruchsteinmauer mit Rundbogentor, wohl Ende 16. Jahrhundert.

D-3-76-170-4Schloss
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Uferstraße 28
(Standort)
Ehemaliges Schleif- und Polierwerk auf altem MühlenstandortZweigeschossiger und überwiegend unverputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach, im Südosten firstgedrehter Satteldachanbau in Ziegelbauweise mit Stichbogenfenstern, 1890; mit technischer Ausstattung von 1935;

zugehöriges Wohnhaus, lang gestreckter eingeschossiger Satteldachbau mit zwei firstgedrehten, spitzgiebligen Anbauten, überwiegend unverputztes Bruchsteinmauerwerk, im Kern 18. Jahrhundert, Umbau 1880.

D-3-76-170-12Ehemaliges Schleif- und Polierwerk auf altem Mühlenstandort

Premberg

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Am Seeberg 12
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. MartinFlachgedeckter und verputzter Satteldachbau mit eingezogenem, quadratischem Chor, wohl um 1150, westliche Langhauserweiterung 1873, an der südlichen Langhausseite verputzter Turm aus Bruchsteinmauerwerk mit Zwiebelhaube, Gesims- und Pilastergliederung, Turmunterbau 12. Jahrhundert, Turmoberbau mit Haube 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, Steinkreuz und Steintafel mit Figurenrelief und Inschrift, nach 1918.

D-3-76-170-6Katholische Pfarrkirche St. Martin
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Biethäcker
(Standort)
Wallfahrtskapelle, sogenannte Hoferbrünnel-KapelleKleiner verputzter Satteldachbau mit Glocken-Dachreiter, eingezogenen Rundbogenfenstern und Ecklisenen, 18. Jahrhundert, nach Zerstörung 1826–28 wiederaufgebaut, Dachreiter von 1992; westlich der Straße nach Münchshofen.D-3-76-170-7Wallfahrtskapelle, sogenannte Hoferbrünnel-Kapelle

Saltendorf

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Rötlsteinstraße 3; Rötlsteinstraße 3 a
(Standort)
Wallfahrtskirche Mariä HimmelfahrtVerputzter Langhausbau mit Satteldach, eingezogenem Polygonalchor und umlaufenden Stützkeilen, Eingangsportal mit gesprengtem Giebel, nordöstlicher Turm mit Zwiebelhelm, Gesims- und Pilastergliederung, wohl 1368, im 17./18. Jahrhundert verändert, Presbyterium 19. Jahrhundert; mit Ausstattung;

ehemalige Friedhofskapelle, ursprünglich wohl Karner, dreiseitig geschlossener und verputzter Satteldachbau mit Glockengiebel, Spitzbogenfenstern und Gruft, spätgotisch; mit Ausstattung.

D-3-76-170-8Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
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Rötlsteinstraße 3a
(Standort)
Ehemalige FriedhofskapelleSpätgotisch, mit Gruft, ursprünglich wohl Karner; mit Ausstattung; östlich an der Kirchhofmauer.D-3-76-170-9Ehemalige Friedhofskapelle
Rötlsteinstraße 19
(Standort)
Ehemaliger ZweiseithofEhemaliges Wohnstallhaus, zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau;

Stadel, erdgeschossiger Bruchsteinmauerwerksbau mit hohem Satteldach; 18. Jahrhundert.

D-3-76-170-10Ehemaliger Zweiseithof

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

Weblinks

Commons: Baudenkmäler in Teublitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Burgruine im Stadtpark von Teublitz.
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Ehemaliges Schleif- und Polierwerk, Münchshofen
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Kath._Pfarrkirche_Mariä_Heimsuchung_(Saltendorf)
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Bauernhof(Saltendorf)
Premberg, Hoferbrünnel-Kapelle.JPG
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Hoferbrünnel-Kapelle, Teublitz, Ortsteil Premberg
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Pfarrkirche Herz Jesu_(Teublitz)
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Neues Schloss Teublitz (Teublitz)
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Pfarrkirche St. Martin (Premberg)
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Neues Schloss Teublitz (Teublitz)
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Friedhofskapelle (Saltendorf)
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Schloss Münchshofen (Stadt Teublitz, OT Münchshofen)