Liste der Baudenkmäler in Ampfing

Wappen von Ampfing.svg

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberbayerischen Gemeinde Ampfing zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Kirchenplatz in Ampfing

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Ampfing

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Bei der Zangberger Straße; Zangberger Straße 19
(Standort)
WohnhausZweigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, eisernen Balkongitter und reicher Putzgliederungen in historisierenden Formen, Ende 19. JahrhundertD-1-83-112-9BW
Kirchenplatz 11
(Standort)
StadelStänderbohlenstadel mit Satteldach, Bund- und reichem Gitterwerk, erstes Viertel 19. JahrhundertD-1-83-112-1BW
Marktplatz 10
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. MargarethaEinschiffiger netzgewölber Bau mit polygonalem Chorschluss und Westturm, im Kern spätgotisch, 1894 erweitert; mit Ausstattung

Friedhofskapelle zur Schmerzhaften Muttergottes, kleiner barocker Saalbau, von Marx Weidinger 1738–41; mit Ausstattung

Friedhof, ummauert, wohl spätmittelalterlich

D-1-83-112-3Katholische Pfarrkirche St. Margaretha
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Mühldorfer Straße 1
(Standort)
Ehemaliger Gasthof zur PostZweigeschossiger langgestreckter Putzbau mit Bodenerker und Krüppelwalmdach, 17./18. Jahrhundert, Erkerturm wohl um 1900, 1985/86 zum Geschäftshaus umgebautD-1-83-112-5BW
Mühldorfer Straße 4; Mühldorfer Straße 4a
(Standort)
Hof- und GartenmauerGroße gewinkelte Mauer mit Blendbögen, 17. oder 18. Jahrhundert; ehemals zu Haus Nr. 1 gehörigD-1-83-112-6BW
Nähe Martin-Greif-Straße
(Standort)
Kapelle St. Marien, sogenannte FischerwirtskapelleKleiner barocker Satteldachbau mit Putzgliederung, 18. Jahrhundert; mit AusstattungD-1-83-112-4BW
Sankt-Martin-Straße 5
(Standort)
Ehemalige Pfarrökonomie, sogenanntes TheresianumZweigeschossiger Bau mit steilem Satteldach und gewölbter Erdgeschosshalle, zweite Hälfte 17. Jahrhundert (Dachwerk dendrochronologisch datiert 1675/76), im Zusammenhang mit dem Rüstungswerk im Mühldorfer Hart 1944/45 als Casino der Oberbauleitung der Organisation Todt (OT) genutzt, 1946 bis 48 vom Jüdischen Komitee Ampfing als Synagoge eingerichtet, mit Wand- und Deckenmalereien

Ehemaliger Luftschutzbunker der OT, halbunterirdischer, flach gedeckter Betonbau, 1944; südwestlich im Pfarrgarten

D-1-83-112-45BW
Schweppermannstraße 11a
(Standort)
Stadel, jetzt GemeindebauhofGroßer langgestreckter Bundwerkstadel mit Satteldach, verputztem ziegelgemauertem Sockel und reichem Gitterwerk, um 1860D-1-83-112-8BW

Salmanskirchen

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Salmanskirchen 2
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus, sogenanntes Oberes Schloss, jetzt PfarrhausZweigeschossiger barocker Satteldachbau mit Fensterrahmungen und profiliertem Trauf- und Giebelgesims, 18. Jahrhundert, auf baulicher Grundlage des 16./17. JahrhundertsD-1-83-112-25Ehemaliges Benefiziatenhaus, sogenanntes Oberes Schloss, jetzt Pfarrhaus
Salmanskirchen 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Johannes Evangelist und St. Johannes BaptistKleiner spätgotischer Saalbau mit polygonaler Chorapsis und Westturm, Weihe 1505, 1713 Erweiterung, 1733 Neubau des Turms; mit Ausstattung

Friedhof, wohl 16. Jahrhundert

Friedhofsmauer, wohl 16. Jahrhundert

D-1-83-112-24Katholische Filialkirche St. Johannes Evangelist und St. Johannes Baptist
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Salmanskirchen 27a
(Standort)
WohnhausTeil des ehemaligen Schlosses, zweigeschossiger einfacher Satteldachbau auf künstlicher Erhebung, wohl 17. JahrhundertD-1-83-112-28BW
Salmanskirchen 64
(Standort)
StadelMassiver verputzter Stadel mit Satteldach und Gitterbundwerk, erste Hälfte 19. Jahrhundert, nach Norden erweitertD-1-83-112-29BW

Vogging

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Flur Vogging
(Standort)
Bildstock18. JahrhundertD-1-83-112-38BW
Vogging 1
(Standort)
BrunnenkapelleAchteckiger kleiner Zentralbau mit Zeltdach, vor 1600, Umgestaltung Ende 19./Anfang 20. JahrhundertD-1-83-112-37BW
Vogging 2
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Ulrich, ehemalige WallfahrtskircheKleiner Saalbau mit polygonalem Chorschluss und Westturm, erbaut 1607; mit AusstattungD-1-83-112-36BW

Weitere Ortsteile

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Berg 1
(Standort)
HofkapelleKleiner neugotischer Satteldachbau, bezeichnet mit dem Jahr „1877“; mit AusstattungD-1-83-112-11BW
Dorneck, Dornberg
(Standort)
BildstockSteinmonolith, von 1685D-1-83-112-44BW
Edgarten 1
(Standort)
ParallelhofEhemaliges Wohnstallhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit neugotischen Schmuckformen und traufseitigem Balkon, um 1841, Stallteil zu Wohnzwecken ausgebaut

Stadel, massiver Satteldachbau mit einfachen neugotischen Zierformen, bezeichnet mit dem Jahr „1841“

D-1-83-112-12BW
Haid
(Standort)
Bildstock18. JahrhundertD-1-83-112-15BW
Notzen, Ampfinger Holz
(Standort)
Ehemaliges Rüstungswerk im Mühldorfer HartRuine einer halbunterirdischen, auf ca. 400 m Länge und ca. 80 m Breite angelegten und mit einer segmentbogig gewölbten Betonschale von ca. 3 m Stärke frei überspannten Flugzeugmontagehalle, unter dem Tarnnamen „Weingut I“ Mitte 1944 begonnen und bei Kriegsende zu etwa zwei Dritteln fertig gestellt, nach Konstruktionsplänen von Franz Dischinger/Berlin unter Leitung der Organisation Todt (OT) von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und Häftlingen der umliegenden Außenlager des KZ Dachau (Lagergruppe Mühldorf) errichtet, technische Ausführung durch Baufirma Polensky & Zöllner; 1947 größtenteils gesprengt

Reste von sechs Gewölbebögen und ein Bogenfeld in ganzer Spannweite und Stärke erhalten, in eisenarmiertem Beton errichtet unter Verwendung des Fundament-Kiesaushubs als Schalungskern, mit Kiesentnahmetunnel in der Längsachse und Luftzufuhr- und Versorgungsschächten in den seitlichen Widerlagern

D-1-83-112-46Ehemaliges Rüstungswerk im Mühldorfer Hart
Notzen 1
(Standort)
StadelEintenniger Bundwerkstadel mit Satteldach, massivem Sockel und Riegelwand, erste Hälfte 19. JahrhundertD-1-83-112-18BW
Radlbrunn 1
(Standort)
Stall eines ehemaligen VierseithofsMassiver Satteldachbau mit Zierputzgliederung und Nischenmadonna an der östlichen Längswand, Mitte 19. JahrhundertD-1-83-112-20BW
Ratzing 4
(Standort)
StadelStänderbohlenbau mit Bundwerk und Steilsatteldach, Mitte 19. JahrhundertD-1-83-112-22BW
Reit
(Standort)
KapelleNeubarocker Satteldachbau mit Putzgliederung, Dachreiter und Lourdesgrotte, 1912; mit AusstattungD-1-83-112-23BW
Schicking 1
(Standort)
HofkapelleNeugotischer kleiner Satteldachbau, Ende 19. Jahrhundert; mit AusstattungD-1-83-112-30BW
Stefanskirchen, Stefanusstraße 20
(Standort)
Ehemaliger Rossstall und Wirtschaftsgebäude des Gasthofs StoiberNördlich ehemaliger Rossstall, massiver neubarocker Satteldachbau mit geschweiften Giebeln, Fischgrätmusterzierputz und Bundwerktenne, 1849

Westlich Wirtschaftsgebäude, langgestreckter neubarocker Krüppelwalmdachbau mit Fischgrätmusterzierputz, 1830

D-1-83-112-33BW
Stefanskirchen, Stefanusstraße 15
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. StephanGotischer Saalbau mit eingezogenem Kastenchor, 12./13. Jahrhundert, 1874 neugotischer Ausbau und westliche Erweiterung nach Plänen von Josef Elsner, 1886 einheitliche Regotisierung durch Josef Elsner; mit AusstattungD-1-83-112-31Katholische Pfarrkirche St. Stephan
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Unterneuling
(Standort)
BildstockMit Putzgliederung, Ende 19./Anfang 20. JahrhundertD-1-83-112-19BW
Utzing 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines VierseithofsZweigeschossiger langgestreckter Satteldachbau mit Traufschrot in der Form eines firstgedrehten Stockhauses, Mitte 19. Jahrhundert;

Stadel, mächtiger massiver Schopfwalmdachbau mit Zierputz in Rautenmuster mit Dreiecken, Mitte 19. Jahrhundert

D-1-83-112-35Wohnstallhaus eines Vierseithofs
Wimpasing, Kapellenstraße 12
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Johann Baptist (sogenannte Schweppermannkapelle)Barocker, achteckig überkuppelter Zentralbau mit Lisenengliederung, Zeltdach und Westturm, von Silvester Mayrhofer, 1721/22; mit AusstattungD-1-83-112-39Katholische Filialkirche St. Johann Baptist (sogenannte Schweppermannkapelle)
Wimpasing 1
(Standort)
BauernhausErdgeschossiger übertünchter Mitterstubenbau in Blockbauweise mit Kniestock und Satteldach, Wohnteil einheitlich Mitte 16. Jahrhundert (dendrochronologisch datiert), Stall-/Wirtschaftsteil wohl 19. JahrhundertD-1-83-112-40BW
Zollbruck 1
(Standort)
KleinbauernhausErdgeschossiger übertünchter Satteldachbau in Blockbauweise mit Kniestock und Giebelschrot, Ende 17. JahrhundertD-1-83-112-43BW

Ehemalige Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr. Objekte, die in anderem Zusammenhang also z.B. als Teil eines Baudenkmals weiter eingetragen sind, sollen hier nicht aufgeführt werden. Aktennummern in diesem Abschnitt sind ehemalige, jetzt nicht mehr gültige Aktennummern.

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Salmanskirchen
Salmanskirchen 8 a
(Standort)
WohnhausZweigeschossiges kleines Traufseithaus mit Satteldach und Putzgliederung, erste Hälfte 19. JahrhundertD-1-83-112-26BW

Abgegangene Baudenkmäler

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr existieren, z. B. weil sie abgebrochen wurden. Aktennummern in diesem Abschnitt sind ehemalige, jetzt nicht mehr gültige Aktennummern.

LageObjektBeschreibungAkten-Nr.Bild
Ampfing
Waldkraiburger Straße 54
(Standort)
WohnhausZweigeschossiger neubarocker Walmdachbau mit Eingangsrisalit und Eckerkerturm, um 1900D-1-83-112-2BW

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur

  • Wilhelm Neu, Volker Liedke: Oberbayern. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band I.2). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52392-9.

Weblinks

Commons: Baudenkmäler in Ampfing – Sammlung von Bildern

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Der Ampfinger Kirchplatz mit Ludwig-der-Bayer-Brunnen und Pfarrkirche St. Margareta
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Schweppermannkapelle in Ampfing
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St. Stephanus die Pfarrkirche in Stefanskirchen (Gemeinde Ampfing, Landkreis Mühldorf am Inn, Oberbayern). Die ursprünglich gotische Kirche (einem romanischen Vorgänger folgend) wurde im 18. Jahrhundert barockisiert, 1882-1887 erweitert und im neugotischen Stil umgestaltet (regotisiert). Die letzte Maßnahme bestimmt bis heute das Erscheinungsbild.
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Wappen Landkreis Muehldorf am Inn Gespalten von Schwarz und Gold; vorne ein linksgewendeter rotgekrönter und bewehrter goldener Löwe, hinten ein rotbewehrter schwarzer Löwe.
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Die Pfarrkirche St. Margareta in Ampfing
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Das obere Schloss in Salmanskirchen
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Notzen, Ampfinger Holz - Ehemaliges Rüstungswerk im Mühldorfer Hart