Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005

10. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Olympiastadion Helsinki
Olympiastadion Helsinki
StadtFinnland Helsinki, Finnland
StadionOlympiastadion Helsinki
Teilnehmende Länder191
Teilnehmende Athleten1688
Wettbewerbe47
Eröffnung6. August 2005
Schlusstag14. August 2005
Chronik
Paris/Saint-Denis 2003Osaka 2007
Medaillenspiegel (Endstand nach 47 Entscheidungen)
PlatzLandGSBGesamt
1Vereinigte Staaten USA148325
2Russland Russland76417
3Athiopien 1996 Äthiopien3429
4Kuba Kuba3317
5Frankreich Frankreich2338
6Schweden Schweden213
7Bahrain Bahrain22
8Jamaika Jamaika1528
9Kenia Kenia1247
9Deutschland Deutschland1247
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 10. Leichtathletik-Weltmeisterschaften (offiziell: 10th IAAF World Championships in Athletics Helsinki 2005) wurden zwischen dem 6. und 14. August,  Uhr 2005 in der finnischen Hauptstadt Helsinki ausgetragen.

Bewerbungen um den Austragungsort

Ursprünglich sollten die Weltmeisterschaften in London stattfinden. Ein Gutachten, das die britische Regierung in Auftrag gegeben hatte, kam jedoch zu dem Ergebnis, dass der erforderliche Neubau eines Leichtathletikstadions nicht rentabel sei. Der britische Leichtathletik-Verband schlug daher vor, die Weltmeisterschaften in Sheffield auszutragen. Als der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) darauf nicht einging, gab man die Ausrichtung der Weltmeisterschaften zurück.

Bei der Neuausschreibung bewarben sich Berlin, Brüssel, Budapest, Helsinki, Moskau und Rom um die Ausrichtung. Am 14. April 2002 entschied sich das IAAF-Council während seiner Sitzung in Nairobi überraschend für die finnische Hauptstadt.

Überblick

Abgesehen von den Straßenwettbewerben fanden die Wettkämpfe im modernisierten Olympiastadion statt, das bereits 1983 Schauplatz der 1. Leichtathletik-Weltmeisterschaften war.

Ältester Teilnehmer war der 50-jährige israelische Marathonläufer Haile Satayin (* 11. April 1955), der mit persönlicher Bestleistung von 2:17:26 h den 21. Platz belegte. Jüngste Teilnehmerin war die erst 14-jährige 100-Meter-Läuferin Rosa-Mystique Jones aus Nauru (Vorlauf: Platz acht in 13,16 s).

Wettbewerbe

Neu in das Wettkampfprogramm der Frauen wurde nun auch der 3000-Meter-Hindernislauf aufgenommen. So war das Angebot für Frauen und Männer nach langen Jahren der Entwicklung, in denen immer mehr Frauendisziplinen Einzug in den Wettkampfkatalog gehalten hatten, weitgehend angeglichen. Unterschiede gab und gibt es in den Gewichten der Wurfgeräte sowie in der Höhe von Hürden und Hindernissen.

Alleine den Männern vorbehalten blieb für einige Jahre noch das 50-km-Gehen, das 2017 ins Frauen-WM-Programm kam.

Prämien

Sportler, die in den Weltmeisterschaftswettkämpfen einen Weltrekord erzielten, erhielten von der veranstaltenden Internationalen Leichtathletik-Assoziation IAAF eine Prämie von 100.000 US-Dollar. Weitere Prämien waren ausgeschrieben für alle Teilnehmer, die im Endkampf unter die ersten Acht kamen:

Prämien bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 (in US-Dollar)
PlatzEinzeldisziplinenStaffelnMarathon-Cup
160.00080.00020.000
230.00040.00015.000
320.00020.00012.000
415.00016.00010.000
510.00012.00008.000
606.00008.00006.000
705.00006.000000
804.00004.000000

Sportliche Leistungen

Auch die zehnte Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften war wie die Veranstaltungen zuvor von einem hohen Leistungsniveau geprägt.

Erfolgreichste Sportler

Deutsche Mannschaft

Zur deutschen Mannschaft gehörten 52 Sportlerinnen und Sportler, die in 19 der 26 Disziplinen starteten.

DisziplinMännerFrauen
200 MeterTobias Unger, Sebastian Ernst
400 MeterSimon Kirch
800 MeterRené HermsMonika Gradzki
10.000 MeterSabrina Mockenhaupt
100 Meter HürdenKirsten Bolm
110 Meter HürdenThomas Blaschek
400 Meter HürdenChristian DumaClaudia Marx
4 × 100 MeterMarc Blume, Alexander Kosenkow, Marius Broening,
Tobias Unger, Sebastian Ernst, Till Helmke
4 × 400 MeterSimon Kirch, Bastian Swillims, Florian Seitz,
Kamghe Gaba, Ralf Riester
Claudia Hoffmann, Korinna Fink, Claudia Marx,
Ulrike Urbansky, Anja Neupert
20-km-GehenAndré HöhneSabine Zimmer, Melanie Seeger
StabhochsprungTim Lobinger, Danny EckerCarolin Hingst
WeitsprungNils WinterBianca Kappler
DreisprungCharles Friedek
KugelstoßenRalf BartelsPetra Lammert, Nadine Kleinert, Christina Schwanitz
DiskuswurfLars Riedel, Michael MöllenbeckFranka Dietzsch
HammerwurfMarkus Esser, Holger KloseBetty Heidler, Susanne Keil, Kathrin Klaas
SpeerwurfMark Frank, Christian NicolaySteffi Nerius, Christina Obergföll
SiebenkampfSonja Kesselschläger, Karin Ertl, Lilli Schwarzkopf
ZehnkampfAndré Niklaus

Doping

Wie die letzten beiden Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton und 2003 in Paris war auch diese Weltmeisterschaften bedingt durch nachträgliche Untersuchungen und Erkenntnisse heftig von der Dopingproblematik gekennzeichnet. Elf Sportlern, darunter drei Weltmeistern, wurden aufgrund von Verstößen gegen die Dopingbestimmungen ihre Platzierungen, Medaillen, Titel aberkannt.

Darüber hinaus wurde der ursprüngliche Silbermedaillengewinner Wadsim Dsewjatouski aus Belarus im Jahr 2013 des wiederholten Dopings überführt und zunächst disqualifiziert.[11] Er konnte jedoch in einer dreijährigen juristischen Auseinandersetzung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) durchsetzen, dass die Probe nicht als positiv gewertet wurde und seine Disqualifikation damit rückgängig machen.[12]

Verschoben gegenüber 2001 und 2003 hatten sich die Nationalitäten der Dopingsünder. Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften stammte die weitaus überwiegende Zahl aus den USA. In diesem Jahr kamen vier Sportler aus Belarus, drei aus Russland, drei aus der Ukraine und eine Athletin aus Indien. Betroffen waren ausschließlich die Wurf- und Stoßdisziplinen.

Resultate Männer

100 m

Justin Gatlin – Doppelweltmeister über 100- und 200 Meter
PlatzAthletLandZeit (s)
1Justin GatlinVereinigte Staaten USA09,88
2Michael FraterJamaika JAM10,05
3Kim CollinsSaint Kitts Nevis SKN10,05
4Francis ObikweluPortugal POR10,07
5Dwight ThomasJamaika JAM10,09
6Leonard ScottVereinigte Staaten USA10,13
7Marc BurnsTrinidad und Tobago TRI10,14
8Aziz ZakariGhana GHA10,20

Finale: 7. August, 21:35 Uhr

Wind: +0,4 m/s

200 m

PlatzAthletLandZeit (s)
1Justin GatlinVereinigte Staaten USA20,04
2Wallace SpearmonVereinigte Staaten USA20,20
3John CapelVereinigte Staaten USA20,31
4Tyson GayVereinigte Staaten USA20,34
5Stéphan BucklandMauritius MRI20,41
6Patrick JohnsonAustralien AUS20,58
7Tobias UngerDeutschland GER20,81
8Usain BoltJamaika JAM26,27

Finale: 11. August, 22:10 Uhr

Wind: −0,5 m/s

400 m

PlatzAthletLandZeit (s)
1Jeremy WarinerVereinigte Staaten USA43,93 WL
2Andrew RockVereinigte Staaten USA44,35
3Tyler ChristopherKanada CAN44,44 NR
4Chris BrownBahamas BAH44,48
5Timothy BenjaminVereinigtes Konigreich GBR44,93
6Brandon SimpsonJamaika JAM45,01
7Darold WilliamsonVereinigte Staaten USA45,12
8John SteffensenAustralien AUS45,46

Finale: 12. August, 21:35 Uhr

800 m

Rashid Ramzi siegte auf beiden Mittelstrecken
PlatzAthletLandZeit (min)
1Rashid RamziBahrain BRN1:44,24
2Juri BorsakowskiRussland RUS1:44,51
3William YiampoyKenia KEN1:44,55
4Wilfred BungeiKenia KEN1:44,98
5Djabir Saïd-GuerniAlgerien ALG1:45,31
6Mehdi BaalaFrankreich FRA1:45,32
7Belal Mansoor AliBahrain BRN1:45,55
8Gary ReedKanada CAN1:46,20

Finale: 14. August, 19:30 Uhr

1500 m

PlatzAthletLandZeit (min)
1Rashid RamziBahrain BRN3:37,88
2Adil KaouchMarokko MAR3:38,00
3Rui SilvaPortugal POR3:38,02
4Iwan HeschkoUkraine UKR3:38,71
5Arturo CasadoSpanien ESP3:39,45
6Juan Carlos HigueroSpanien ESP3:40,34
7Alex Kipchirchir RonoKenia KEN3:40,43
8Tarek BoukensaAlgerien ALG3:41,01

Finale: 10. August, 22:10 Uhr

5000 m

PlatzAthletLandZeit (min)
1Benjamin LimoKenia KEN13:32,55
2Sileshi SihineAthiopien 1996 ETH13:32,81
3Craig MottramAustralien AUS13:32,96
4Eliud KipchogeKenia KEN13:33,04
5Ali Saïdi-SiefAlgerien ALG13:33,25
6John Kemboi KibowenKenia KEN13:33,77
7Tariku BekeleAthiopien 1996 ETH13:34,76
8Dejene BerhanuAthiopien 1996 ETH13:34,98

Finale: 14. August, 20:20 Uhr

10.000 m

PlatzAthletLandZeit (min)
1Kenenisa BekeleAthiopien 1996 ETH27:08,33
2Sileshi SihineAthiopien 1996 ETH27:08,87
3Moses Cheruiyot MosopKenia KEN27:08,96
4Boniface Toroitich KipropUganda UGA27:10,96
5Martin Irungu MathathiKenia KEN27:12,51
6Zersenay TadeseEritrea ERI27:12,82 NR
7Abebe DinkesaAthiopien 1996 ETH27:13,09
8Abderrahim GoumriMarokko MAR27:14,64

Datum: 8. August, 19:20 Uhr

Marathon

PlatzAthletLandZeit (h)
1Jaouad GharibMarokko MAR2:10:10
2Christopher IsengweTansania TAN2:10:21
3Tsuyoshi OgataJapan JPN2:11:16
4Toshinari TakaokaJapan JPN2:11:53
5Samson RamadhaniTansania TAN2:12:08
6Alex MalingaUganda UGA2:12:12 NR
7Paul BiwottKenia KEN2:12:39
8Julio ReySpanien ESP2:12:51

Datum: 13. August, 14:20 Uhr

Marathon-Cup

PlatzLandAthletenZeit (h)
1Japan JapanTsuyoshi Ogata
Toshinari Takaoka
Wataru Okutani
6:38:39
2Kenia KeniaPaul Biwott
Robert Cheboror
Joseph Riri
6:46:38
3Athiopien 1996 ÄthiopienGudisa Shentama
Ambesse Tolosa
Hailu Negussie
6:52:14
4Vereinigte Staaten USABrian Sell
Clinton Verran
Jason Lehmkuhle
6:53:55
5Brasilien BrasilienMarilson Gomes dos Santos
André Luiz Ramos
Claudir Rodrigues
6:57:57
6Spanien SpanienJulio Rey
José Manuel Martínez
Kamal Ziani
6:58:04
7Portugal PortugalLuís Jesus
Luís Novo
Alberto Chaíça
6:58:51
8Israel IsraelHaile Satayin
Wodage Zvadya
Asaf Bimro
7:03:21

Datum: 13. August, 14:20 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läufer je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

110 m Hürden

PlatzAthletLandZeit (s)
1Ladji DoucouréFrankreich FRA13,07
2Liu XiangChina Volksrepublik CHN13,08
3Allen JohnsonVereinigte Staaten USA13,10
4Dominique ArnoldVereinigte Staaten USA13,13
5Terrence TrammellVereinigte Staaten USA13,20
6Joel BrownVereinigte Staaten USA13,47
7Maurice WignallJamaika JAM13,47
8Matheus Facho InocêncioBrasilien BRA13,48

Finale: 12. August, 20:45 Uhr

Wind: −0,2 m/s

400 m Hürden

PlatzAthletLandZeit (s)
1Bershawn JacksonVereinigte Staaten USA47,30
2James CarterVereinigte Staaten USA47,43
3Dai TamesueJapan JPN48,10
4Kerron ClementVereinigte Staaten USA48,18
5Naman KeïtaFrankreich FRA48,28
6Louis Jacobus van ZylSudafrika RSA48,54
7Bayano KamaniPanama PAN50,18
DNFFélix SánchezDominikanische Republik DOM

Finale: 9. August, 21:50 Uhr

3000 m Hindernis

Saif Saaeed Shaheen, früher Stephen Cherono, verteidigte seinen Titel souverän
PlatzAthletLandZeit (min)
1Saif Saaeed ShaheenKatar QAT8:13,31
2Ezekiel KemboiKenia KEN8:14,96
3Brimin Kiprop KiprutoKenia KEN8:15,30
4Brahim BoulamiMarokko MAR8:15,32
5Simon VroemenNiederlande NED8:16,76
6Antonio David JiménezSpanien ESP8:17,69
7Paul Kipsiele KoechKenia KEN8:19,14
8Bouabdellah TahriFrankreich FRA8:19,96

Finale: 9. August, 21:20 Uhr

4 × 100 m Staffel

PlatzLandAthletenZeit (s)
1Frankreich FrankreichLadji Doucouré (Finale)
Ronald Pognon
Eddy de Lépine
Luéyi Dovy
im Vorlauf außerdem:
Oudéré Kankarafou
38,08 WL
2Trinidad und Tobago Trinidad und TobagoKevon Pierre
Marc Burns
Jacey Harper
Darrel Brown
38,10 NR
3Vereinigtes Konigreich GroßbritannienJason Gardener
Marlon Devonish
Christian Malcolm
Mark Lewis-Francis
38,27
4Jamaika JamaikaLerone Clarke
Dwight Thomas
Ainsley Waugh
Michael Frater
38,28
5Australien AustralienDaniel Batman
Joshua Ross
Kristopher Neofytou (Finale)
Patrick Johnson
im Vorlauf außerdem:
Matthew Shirvington
38,32
6Niederlandische Antillen Niederländische AntillenGeronimo Goeloe
Charlton Rafaela
Jairo Duzant
Churandy Martina
38,45 NR
7Deutschland DeutschlandAlexander Kosenkow
Marc Blume
Tobias Unger
Marius Broening
38,48
8Japan JapanShingo Suetsugu
Shinji Takahira
Tatsuro Yoshino
Nobuharu Asahara
38,77

Finale: 13. August, 21:40 Uhr

4 × 400 m Staffel

PlatzLandAthletenZeit (min)
1Vereinigte Staaten USAAndrew Rock (Finale)
Derrick Brew
Darold Williamson
Jeremy Wariner (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Miles Smith
LaShawn Merritt
2:56,91 WL
2Bahamas BahamasNathaniel McKinney
Avard Moncur
Andrae Williams
Chris Brown (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Troy McIntosh
2:57,32 NR
3Jamaika JamaikaSanjay Ayre
Brandon Simpson (Finale)
Lansford Spence
Davian Clarke
im Vorlauf außerdem:
Michael Blackwood
2:58,07
4Vereinigtes Konigreich GroßbritannienTimothy Benjamin (Finale)
Martyn Rooney
Robert Tobin
Malachi Davis
im Vorlauf außerdem:
Graham Hedman
2:58,82
5Polen PolenMarcin Marciniszyn
Robert Maćkowiak
Piotr Rysiukiewicz (Finale)
Piotr Klimczak
im Vorlauf außerdem:
Rafał Wieruszewski
3:00,58
6Frankreich FrankreichLeslie Djhone
Naman Keïta
Abderrahim El Haouzy
Marc Raquil
3:03,10
7Russland RusslandDmitri Forschow
Andrei Rudnizki
Oleg Mischukow (Finale)
Jewgeni Lebedew
im Vorlauf außerdem:
Andrei Polukejew
3:03,20
DSQTrinidad und Tobago Trinidad und TobagoAto Modibo
Julieon Raeburn
Renny Quow
Damion Barry
IAAF Rule 170.11
Meldefehler
Aufstellung
[13]

Finale: 14. August, 21:20 Uhr

20 km Gehen

Titelverteidiger Jefferson Pérez siegte mit mehr als einer Minute Vorsprung
PlatzAthletLandZeit (h)
1Jefferson PérezEcuador ECU1:18:35
2Francisco Javier FernándezSpanien ESP1:19:36
3Juan Manuel MolinaSpanien ESP1:19:44
4André HöhneDeutschland GER1:20:00
5Hatem GhoulaTunesien TUN1:20:19
6Wladimir StankinRussland RUS1:20:25
7Benjamin KucińskiPolen POL1:20:34
8Eder SánchezMexiko MEX1:20:45

Datum: 6. August, 18:40 Uhr

50 km Gehen

PlatzAthletLandZeit (h)
1Sergei KirdjapkinRussland RUS3:38:08
2Alexei WojewodinRussland RUS3:41:25
3Alex SchwazerItalien ITA3:41:54 NR
4Trond NymarkNorwegen NOR3:44:04 NR
5Zhao ChengliangChina Volksrepublik CHN3:44:45
6Omar ZepedaMexiko MEX3:49:01
7Roman MagdziarczykPolen POL3:49:55
8Yūki YamazakiJapan JPN3:51:15

Datum: 12. August, 11;35 Uhr

Hochsprung

PlatzAthletLandHöhe (m)
1Jurij KrymarenkoUkraine UKR2,32
2Víctor MoyaKuba CUB2,29
Jaroslaw RybakowRussland RUS2,29
4Mark BoswellKanada CAN2,29
5Jaroslav BábaTschechien CZE2,29
Nicola CiottiItalien ITA2,29
7Stefan HolmSchweden SWE2,29
8Wjatscheslaw WoroninRussland RUS2,29

Finale: 14. August, 18:35 Uhr

Stabhochsprung

PlatzAthletLandHöhe (m)
1Rens BlomNiederlande NED5,80 m
2Brad WalkerVereinigte Staaten USA5,75 m
3Pawel GerassimowRussland RUS5,65 m
4Igor PawlowRussland RUS5,65 m
5Tim LobingerDeutschland GER5,50 m
Nick HysongVereinigte Staaten USA5,50 m
Giuseppe GibiliscoItalien ITA5,50 m
8Daichi SawanoJapan JPN5,50 m

Finale: 11. August, 18:35 Uhr

Weitsprung

Titelverteidiger Dwight Phillips – Sieg mit Weltjahresbestleistung
PlatzAthletLandWeite (m)
1Dwight PhillipsVereinigte Staaten USA8,60 WL
2Ignisious GaisahGhana GHA8,34 NR
3Tommi EviläFinnland FIN8,25 w
4Joan Lino MartínezSpanien ESP8,24 w
5Salim SdiriFrankreich FRA8,21 w
6Irving SaladinoPanama PAN8,20 w
7Godfrey Khotso MokoenaSudafrika RSA8,11 w
8Wolodymyr SjuskowUkraine UKR8,06 w

Finale: 13. August, 19:45 Uhr

Dreisprung

PlatzAthletLandWeite (m)
1Walter DavisVereinigte Staaten USA17,57
2Yoandri BetanzosKuba CUB17,42
3Marian OpreaRumänien ROM17,40
4Leevan SandsBahamas BAH17,39 w
5Karl TaillepierreFrankreich FRA17,27
6Jadel GregórioBrasilien BRA17,20
7Kenta BellVereinigte Staaten USA17,11
8Arnie David GiraltKuba CUB17,09

Finale: 11. August, 20:00 Uhr

Kugelstoßen

PlatzAthletLandWeite (m)
1Adam NelsonVereinigte Staaten USA21,73
2Rutger SmithNiederlande NED21,29
3Ralf BartelsDeutschland GER20,99
4Christian CantwellVereinigte Staaten USA20,87
5Joachim OlsenDanemark DEN20,73
6Ville TiisanojaFinnland FIN20,57
7Tomasz MajewskiPolen POL20,23
8Tepa ReinikainenFinnland FIN20,09

Finale: 6. August, 21:00 Uhr

In dieser Disziplin traten zwei Dopingfälle auf:
Der Ukrainer Jurij Bilonoh, der mit 20,89 m auf den vierten Platz gekommen war, und der Belarusse Andrej Michnewitsch, der mit 20,74 m den sechsten Platz belegt hatte, wurden wegen Dopingvergehens nachträglich disqualifiziert.[1][2]

Diskuswurf

Mit Virgilijus Alekna war der dominierende Diskuswerfer dieser Jahre vorn
PlatzAthletLandWeite (m)
1Virgilijus AleknaLitauen LTU70,17 CR
2Gerd KanterEstland EST68,57
3Michael MöllenbeckDeutschland GER65,95
4Aleksander TammertEstland EST64,84
5Ian WaltzVereinigte Staaten USA64,27
6Frantz KrugerSudafrika RSA64,23
7Jarred RomeVereinigte Staaten USA64,22
8Jason TunksKanada CAN63,77

Finale: 7. August, 18:40 Uhr

Hammerwurf

PlatzAthletLandWeite (m)
1Wadsim DsewjatouskiBelarus BLR82,60
2Szymon ZiółkowskiPolen POL79,35
3Markus EsserDeutschland GER79,16
5Olli-Pekka KarjalainenFinnland FIN78,77
5Ilja KonowalowRussland RUS78,59
6Krisztián ParsUngarn HUN78,03
7Wadim ChersonzewRussland RUS77,59
8Libor CharfreitagSlowakei SVK76,05

Finale: 8. August, 18:40 Uhr

Dieser Wettbewerb wurde von gleich drei Dopingfällen überschattet:
Der Belarusse Iwan Zichan, der unrechtmäßig nach Gold gegriffen hatte, wurde im Jahr 2013 des wiederholten Dopings überführt, unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.[3] Mit Andrei Varantsou wurde ein weiterer Belarusse als Dopingsünder entlarvt.[5] Er war in der Qualifikation ausgeschieden. Der vierte überführte Werfer war der zunächst zwölftplatzierte Wladyslaw Piskunow aus der Ukraine.[4]
Darüber hinaus wurde der ursprüngliche Silbermedaillengewinner Wadsim Dsewjatouski aus Belarus im Jahr 2013 des wiederholten Dopings überführt und zunächst disqualifiziert.[11] Er konnte jedoch in einer dreijährigen juristischen Auseinandersetzung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) durchsetzen, dass die Probe nicht als positiv gewertet wurde und seine Disqualifikation damit rückgängig machen.[12]

Speerwurf

PlatzAthletLandWeite (m)
1Andrus VärnikEstland EST87,17
2Andreas ThorkildsenNorwegen NOR86,18
3Sergei MakarowRussland RUS83,54
4Tero PitkämäkiFinnland FIN81,27
5Alexander IwanowRussland RUS79,14
6Ēriks RagsLettland LAT78,77
7Ainārs KovalsLettland LAT77,61
8Mark FrankDeutschland GER77,56

Finale: 10. August, 17:30 Uhr

Zehnkampf

Klarer Sieg mit Weltjahresbestleistung für Bryan Clay
PlatzAthletLandPunkte
1Bryan ClayVereinigte Staaten USA8732 WL
2Roman ŠebrleTschechien CZE8521
3Attila ZsivoczkyUngarn HUN8385
4André NiklausDeutschland GER8316
5Alexander PogorelowRussland RUS8246
6Kristjan RahnuEstland EST8223
7Romain BarrasFrankreich FRA8087
8Tomáš DvořákTschechien CZE8068

Datum: 9./10. August

Resultate Frauen

100 m

PlatzAthletinLandZeit (s)
1Lauryn WilliamsVereinigte Staaten USA10,93
2Veronica CampbellJamaika JAM10,95
3Christine ArronFrankreich FRA10,98
4Chandra SturrupBahamas BAH11,09
5Me’Lisa BarberVereinigte Staaten USA11,09
6Sherone SimpsonJamaika JAM11,09
7Muna LeeVereinigte Staaten USA11,09
8Julija NeszjarenkaBelarus BLR11,10

Finale: 8. August, 21:35 Uhr

Wind: +1,3 m/s

Hier gab es einen Dopingfall:
Wie schon bei den vorangegangenen Weltmeisterschaften wurde die hier im Halbfinale ausgeschiedene Ukrainerin Schanna Block des Dopings überführt und disqualifiziert.[7]

200 m

Erster Titelgewinn für Allyson Felix
PlatzAthletinLandZeit (s)
1Allyson FelixVereinigte Staaten USA22,16
2Rachelle SmithVereinigte Staaten USA22,31
3Christine ArronFrankreich FRA22,31
4Veronica CampbellJamaika JAM22,38
5LaTasha ColanderVereinigte Staaten USA22,66
6Julija GuschtschinaRussland RUS22,75
7Kim GevaertBelgien BEL22,86
8Cydonie MothersilleCayman Islands CAY23,00

Finale: 12. August, 19:30 Uhr

Wind: +0,2 m/s

400 m

PlatzAthletinLandZeit (s)
1Tonique Williams-DarlingBahamas BAH49,55
2Sanya RichardsVereinigte Staaten USA49,74
3Ana GuevaraMexiko MEX49,81
4Swetlana PospelowaRussland RUS50,11
5DeeDee TrotterVereinigte Staaten USA51,14
6Olesja SykinaRussland RUS51,24
7Monique HendersonVereinigte Staaten USA51,77
8Amy Mbacké ThiamSenegal SEN52,22

Finale: 10. August, 20:00 Uhr

800 m

PlatzAthletinLandZeit (min)
1Zulia CalatayudKuba CUB1:58,82
2Hasna BenhassiMarokko MAR1:59,42
3Tatjana AndrianowaRussland RUS1:59,60
4Maria de Lurdes MutolaMosambik MOZ1:59,71
5Mayte MartínezSpanien ESP1:59,99
6Larissa ZhaoRussland RUS2:00,25
7Swetlana TscherkassowaRussland RUS2:00,71
8Hazel ClarkVereinigte Staaten USA2:01,52

Finale: 9. August, 21:35 Uhr

1500 m

PlatzAthletinLandZeit (min)
1Tatjana TomaschowaRussland RUS4:00,35
2Olga JegorowaRussland RUS4:01,46
3Bouchra GhezielleFrankreich FRA4:02,45
4Jelena SobolewaRussland RUS4:02,48
5Maryam Yusuf JamalBahrain BRN4:02,49
6Natalia RodríguezSpanien ESP4:03,06
7Anna JakubczakPolen POL4:03,38
8Gelete BurkaAthiopien 1996 ETH4:04,77

Finale: 14. August, 19:55 Uhr

Die zunächst zweitplatzierte Russin Julija Tschischenko wurde nach dem Rennen disqualifiziert, weil sie Maryam Yusuf Jamal absichtlich behindert hatte.

Doping:
Sämtliche Medaillengewinnerinnen dieses Rennens Tatjana Tomaschowa, Olga Jegorowa und Bouchra Ghezielle sowie die viertplatzierte Jelena Sobolewa hatten im späteren Verlauf ihrer Karrieren Sperren wegen Dopings hinzunehmen.[14][15]

5000 m

Tirunesh Dibaba gewann auf beiden Bahn-Langstrecken
PlatzAthletinLandZeit (min)
1Tirunesh DibabaAthiopien 1996 ETH14:38,59 CR
2Meseret DefarAthiopien 1996 ETH14:39,54
3Ejegayehu DibabaAthiopien 1996 ETH14:42,47
4Meselech MelkamuAthiopien 1996 ETH14:43,47
5Xing HuinaChina Volksrepublik CHN14:43,64
6Zakia MrishoTansania TAN14:43,87 NR
7Priscah Jepleting CheronoKenia KEN14:44,00
8Isabella OchichiKenia KEN14:45,14

Finale: 13. August, 20:10 Uhr

10.000 m

PlatzAthletinLandZeit (min)
1Tirunesh DibabaAthiopien 1996 ETH30:24,02
2Berhane AdereAthiopien 1996 ETH30:25,41
3Ejegayehu DibabaAthiopien 1996 ETH30:26,00
4Xing HuinaChina Volksrepublik CHN30:27,18
5Edith MasaiKenia KEN30:30,26 NR
6Werknesh KidaneAthiopien 1996 ETH30:32,47
7Sun YingjieChina Volksrepublik CHN30:33,53
8Galina BogomolowaRussland RUS30:33,75

Datum: 6. August, 21:12 Uhr

Marathon

Paula Radcliffe siegte mit neuem WM-Rekord
PlatzAthletinLandZeit (h)
1Paula RadcliffeVereinigtes Konigreich GBR2:20:57 CR
2Catherine NderebaKenia KEN2:22:01
3Constantina TomescuRumänien ROM2:23:19
4Derartu TuluAthiopien 1996 ETH2:23:30
5Zhou ChunxiuChina Volksrepublik CHN2:24:12
6Yumiko HaraJapan JPN2:24:20
7Rita Jeptoo SitieneiKenia KEN2:24:22
8Harumi HiroyamaJapan JPN2:25:46

Datum: 14. August, 14:20 Uhr

Marathon-Cup

PlatzLandAthletinnenZeit (h)
1Kenia KeniaCatherine Ndereba
Rita Jeptoo
Hellen Jemaiyo Kimutai
7:12:37
2Japan JapanYumiko Hara
Harumi Hiroyama
Megumi Oshima
7:16:35
3Vereinigtes Konigreich GroßbritannienPaula Radcliffe
Mara Yamauchi
Hayley Haining
7:27:04
4Athiopien 1996 ÄthiopienDerartu Tulu
Asha Gigi
Shitaye Gemechu
7:28:09
5Korea Nord NordkoreaJong Yong-ok
Oh Song-suk
Ryang Gum-hwa
7:38:25
6Vereinigte Staaten USATurena Johnson-Lane
Jill Boaz
Emily Levan
7:49:44
7Neuseeland NeuseelandShireen Crumpton
Liza Hunter-Galvan
Rebecca Moore
8:07:26

Datum: 14. August, 14:20 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

100 m Hürden

PlatzAthletinLandZeit (s)
1Michelle PerryVereinigte Staaten USA12,66
2Delloreen Ennis-LondonJamaika JAM12,76
3Brigitte Foster-HyltonJamaika JAM12,76
4Kirsten BolmDeutschland GER12,82
5Marija KorotejewaRussland RUS12,93
6Jenny KallurSchweden SWE12,95
7Irina SchewtschenkoRussland RUS12,97
DSQJoanna HayesVereinigte Staaten USAIAAF Rule 168.7
Nichtüberquerung der Hürde
[16]

Finale: 11. August, 21:20 Uhr

Wind: −2,0 m/s

400 m Hürden

PlatzAthletinLandZeit (s)
1Julija PetschonkinaRussland RUS52,90 WL
2Lashinda DemusVereinigte Staaten USA53,27
3Sandra GloverVereinigte Staaten USA53,32
4Anna JesieńPolen POL54,17
5Huang XiaoxiaoChina Volksrepublik CHN54,57
6Andrea BlackettBarbados BAR55,06
7Tetjana Tereschtschuk-AntipowaUkraine UKR55,09
8Małgorzata PskitPolen POL55,58

Finale: 13. August, 19:05 Uhr

3000 m Hindernis

Dorcus Inzikuru – erste Weltmeisterin der neuen Frauen-Disziplin
PlatzAthletinLandZeit (min)
1Dorcus InzikuruUganda UGA9:18,24 CR
2Jekaterina WolkowaRussland RUS9:20,49
3Jeruto Kiptum KiptubiKenia KEN9:26,95 NR
4Korene HindsJamaika JAM9:33,30 NR
5Salome ChepchumbaKenia KEN9:37,39
6Jelena SadoroschnajaRussland RUS9:37,91
7Cristina CasandraRumänien ROM9:39,52
8Mardrea HymanJamaika JAM9:39,66

Finale: 8. August, 20:35 Uhr

4 × 100 m Staffel

PlatzLandAthletinnenZeit (s)
1Vereinigte Staaten USAAngela Daigle
Muna Lee
Me’Lisa Barber
Lauryn Williams
41,78 WL
2Jamaika JamaikaDanielle Browning
Sherone Simpson
Aleen Bailey
Veronica Campbell (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Beverly McDonald
41,99
3Belarus BelarusJulija Neszjarenka
Natallja Salahub
Alena Neumjarschyzkaja
Aksana Drahun
42,56 NR
4Frankreich FrankreichPatricia Buval
Lina Jacques-Sébastien
Fabé Dia
Christine Arron
42,85
5Brasilien BrasilienRaquel Martins da Costa
Lucimar Aparecida de Moura
Thatiana Regina Ignácio
Luciana dos Santos
42,99
6Kolumbien KolumbienMelisa Murillo
Felipa Palacios
Darlenys Obregón
Norma González
43,07
7Nigeria NigeriaGloria Kemasuode
Endurance Ojokolo
Oludamola Osayomi
Mercy Nku
43,25
8Polen PolenIwona Dorobisz
Daria Onyśko
Dorota Dydo
Iwona Brzezińska
43,49

Finale: 13. August, 20:40 Uhr

4 × 400 m Staffel

PlatzLandAthletinnenZeit (min)
1Russland RusslandJulija Petschonkina (Finale)
Olesja Krasnomowez
Natalja Antjuch
Swetlana Pospelowa (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Tatjana Firowa
Olesja Sykina
3:20,95
2Jamaika JamaikaShericka Williams
Novlene Williams
Ronetta Smith
Lorraine Fenton
3:23,29
3Vereinigtes Konigreich GroßbritannienLee McConnell
Donna Fraser
Nicola Sanders
Christine Ohuruogu
3:24,44
4Polen PolenAnna Guzowska
Monika Bejnar
Grażyna Prokopek
Anna Jesień (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Zuzanna Radecka
3:24,49 NR
5Ukraine UkraineAntonina Jefremowa
Oksana Iljuschkina
Lilija Piljuhina
Natalija Pyhyda
3:28,00
6Deutschland DeutschlandClaudia Marx
Claudia Hoffmann
Corinna Fink
Ulrike Urbansky
3:28,39
DSQBrasilien BrasilienMaria Laura Almirão
Geisa Aparecida Coutinho
Josiane Tito
Lucimar Teodoro
IAAF Rule 170.20
Aufstellungs-/
Wechselfehler
[17]
Belarus BelarusAlena Neumjarschyzkaja (Finale)
Natallja Salahub
Hanna Kosak
Ilona Ussowitsch
im Vorlauf außerdem:
Juljana Schalnjaruk
IAAF Rule 163.2
Behinderung
[18]

14. August, 20:55 Uhr

20 km Gehen

PlatzAthletinLandZeit (h)
1Olimpiada IwanowaRussland RUS1:25:41 WR
2Ryta TurawaBelarus BLR1:27:05 NR
3Susana FeitorPortugal POR1:28:44
4María VascoSpanien ESP1:28:51
5Barbora DibelkováTschechien CZE1:29:05 NR
6Athina PapayianniGriechenland GRE1:29:21
7Elisa RigaudoItalien ITA1:29:52
8Claudia ȘtefRumänien ROM1:30:07

7. August, 11:35 Uhr

Hochsprung

PlatzAthletinLandHöhe (m)
1Kajsa BergqvistSchweden SWE2,02 WL
2Chaunté HowardVereinigte Staaten USA2,00
3Emma GreenSchweden SWE1,96
4Anna TschitscherowaRussland RUS1,96
5Wita PalamarUkraine UKR1,93
6Tia HellebautBelgien BEL1,93
7Wita StjopinaUkraine UKR1,93
8Amy AcuffVereinigte Staaten USA1,89

Finale: 8. August, 19:20 Uhr

Stabhochsprung

PlatzAthletinLandHöhe (m)
1Jelena IssinbajewaRussland RUS5,01 WR
2Monika PyrekPolen POL4,60
3Pavla HamáčkováTschechien CZE4,50
4Tatjana PolnowaRussland RUS4,50
5Gao ShuyingChina Volksrepublik CHN4,50
6Dana EllisKanada CAN4,35
Anna RogowskaPolen POL4,35
8Vanessa BoslakFrankreich FRA4,35

Finale: 12. August, 18:10 Uhr

Weitsprung

PlatzAthletinLandWeite (m)
1Tianna MadisonVereinigte Staaten USA6,89
2Eunice BarberFrankreich FRA6,76 w
3Yargelis SavigneKuba CUB6,69
4Anju Bobby GeorgeIndien IND6,66
5Oxana UdmurtowaRussland RUS6,53
6Grace UpshawVereinigte Staaten USA6,51
7Kelly SothertonVereinigtes Konigreich GBR6,42 w
8Jackie EdwardsBahamas BAH6,42 w

Finale: 10. August, 18:35 Uhr

Doping:
Die Russin Tatjana Kotowa, die mit 6,79 m auf den zweiten Platz gekommen war, wurde wegen Dopingvergehens nachträglich disqualifiziert.[6]

Dreisprung

PlatzAthletinLandWeite (m)
1Trecia SmithJamaika JAM15,11 WL
2Yargelis SavigneKuba CUB14,82
3Anna PjatychRussland RUS14,78
4Yamilé AldamaSudan SUD14,72
5Chrysopigi DevetziGriechenland GRE14,64
6Kéné NdoyeSenegal SEN14,47
7Baya RahouliAlgerien ALG14,40
8Magdelín MartínezItalien ITA14,31

Finale: 7. August, 19:40 Uhr

Kugelstoßen

PlatzAthletinLandWeite (m)
1Olga RjabinkinaRussland RUS19,64
2Valerie ViliNeuseeland NZL19,62
3Nadine KleinertDeutschland GER19,07
4Yumileidi CumbáKuba CUB18,64
5Li MeijuChina Volksrepublik CHN18,35
6Natallja CharanekaBelarus BLR18,34
7Christina SchwanitzDeutschland GER18,02
8Misleydis GonzálezKuba CUB18,01

Finale: 13. August, 18:40 Uhr

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • 2012 wurde der belarussischen Siegerin Nadseja Astaptschuk (20,51 m) in einer Nachuntersuchung Dopingmissbrauch nachgewiesen. Folgerichtig verlor sie ihre Goldmedaille und die Nächstplatzierten rückten nach.[8]
  • Die Russin Swetlana Kriweljowa, die zunächst mit 19,49 m den vierten Platz belegt hatte, wurde ebenfalls nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.[9]

Diskuswurf

PlatzAthletinLandWeite (m)
1Franka DietzschDeutschland GER66,56
2Natalja SadowaRussland RUS64,33
3Věra CechlováTschechien CZE63,19
4Beatrice FaumuinaNeuseeland NZL62,73
5Nicoleta GrasuRumänien ROM62,05
6Ma ShuliChina Volksrepublik CHN61,33
7Dragana TomaševićSerbien und Montenegro SCG60,56
8Olena AntonowaUkraine UKR59,37

Finale: 11. August, 20:00 Uhr

Es gab einen aufgedeckten Dopingfall:
Die bereits in der Qualifikation ausgeschiedene Inderin Neelam Jaswant Singh wurde überführt, gegen die Dopingbestimmungen verstoßen zu haben, und disqualifiziert.[10]

Hammerwurf

PlatzAthletinLandWeite (m)
1Yipsi MorenoKuba CUB73,08
2Tatjana LyssenkoRussland RUS72,46
3Manuela MontebrunFrankreich FRA71,41
4Zhang WenxiuChina Volksrepublik CHN69,82
5Iryna SekatschowaUkraine UKR69,65
6Kamila SkolimowskaPolen POL68,96
7Candice ScottTrinidad und Tobago TRI66,55
8Clarissa ClarettiItalien ITA64,76

Finale: 12. August, 19:50 Uhr

Doping:

Der Russin Olga Kusenkowa wurde ihr Sieg im März 2013 wegen Dopingvergehens aberkannt.[9]

Auch die nun auf den zweiten Platz vorgerückte Russin Tatjana Lyssenko, die später mehrfach wegen nachgewiesener Verstöße gegen die Antidopingbestimmungen Sperren hinzunehmen hatte[19][20], stand im Verdacht, hier in Helsinki gedopt gewesen zu sein.[21] Ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde jedoch nie aberkannt, dieser Verdacht blieb folgenlos.

Speerwurf

PlatzAthletinLandWeite (m)
1Osleidys MenéndezKuba CUB71,70 WR
2Christina ObergföllDeutschland GER70,03 ER
3Steffi NeriusDeutschland GER65,96
4Christina ScherwinDanemark DEN63,43 NR
5Zahra BaniItalien ITA62,75
6Paula TarvainenFinnland FIN62,64
7Sonia BissetKuba CUB61,75
8Angeliki TsiolakoudiGriechenland GRE57,99

Finale: 14. August, 19:25 Uhr

Siebenkampf

Carolina Klüft behauptete sich mit starker Leistung
PlatzAthletinLandPunkte
1Carolina KlüftSchweden SWE6887
2Eunice BarberFrankreich FRA6824
3Margaret SimpsonGhana GHA6375
4Austra SkujytėLitauen LTU6360
5Kelly SothertonVereinigtes Konigreich GBR6325
6Marie CollonvilléFrankreich FRA6248
7Naide GomesPortugal POR6189
8Karin RuckstuhlNiederlande NED6174

Datum: 6./7. August

Weblinks

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b US-Kugelstoßer Nelson erhält nachträglich Olympia-Gold. In: Augsburger Allgemeine 27. Juni 2013, augsburger-allgemeine.de, abgerufen am 2. Oktober 2020
  2. a b Michnewitsch gesperrt – Bartels erwartet Silber, Focus Online 13. Juni 2013 auf focus.de, abgerufen am 2. Oktober 2020
  3. a b Revision of results following sanctions of Tsikhan and Ostapchuk, iaaf.org (englisch). abgerufen am 4. Oktober 2020
  4. a b 6 from 2005 worlds caught doping , espn.com (englisch). 8. März 2013, abgerufen am 4. Oktober 2020
  5. a b Doping Cases in Athletics. popflock.com (englisch), abgerufen am 4. Oktober 2020
  6. a b 2013: Gay, Powell und Campbell-Brown – Die positive Sprint-Elite, Sportschau, 7. August 2014, sportschau.de; abgerufen am 12. Oktober 2020
  7. a b Ex-100m world champ Block under doping probe, cbc.ca, 24. März 2011 (englisch), abgerufen am 5. Oktober 2020
  8. a b Doping-Tests von WM 2005: Drei Weltmeister überführt, Focus Online, 8. August 2013, focus.de; abgerufen am 13. Oktober 2020
  9. a b c d Russisches Trio für zwei Jahre gesperrt, Focus Online, 2. April 2013, focus.de; abgerufen am 15. Oktober 2020
  10. a b Neelam drags India into dope fiasco. In: The Tribune, 13. August 2005, tribuneindia.com; abgerufen am 14. Oktober 2020
  11. a b Drei Weltmeister nachträglich überführt. In: Der Tagesspiegel 8. März 2013, tagesspiegel.de, abgerufen am 4. Oktober 2020
  12. a b IAAF verschärft Blick auf Hochrisiko-Länder. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 29. Juli 2018, faz.net, abgerufen am 4. Oktober 2020
  13. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 121 (PDF; 7 MB), abgerufen am 29. September 2020
  14. Doping: Russische Topathleten ausgeschlossen. In: Tagesspiegel. 1. August 2008 (archive.org).
  15. Dreieinhalb Jahre Sperre für Sportlerin. In: RP Online 30. Mai 2008, rp-online.de, abgerufen am 7. Oktober 2020
  16. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 93 (PDF; 7 MB), abgerufen am 7. Oktober 2020
  17. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 122f (PDF; 7 MB), abgerufen am 9. Oktober 2020
  18. Wettkampfregeln der IAAF, Seite 88 (PDF; 7 MB), abgerufen am 9. Oktober 2020
  19. Doping Rule Violation, World Athletics, worldathletics.org, 19. Mai 2008 (englisch); abgerufen am 15. Oktober 2020
  20. IOC sanctions Tatyana Lysenko for failing anti-doping test at London 2012, olympic.org, 11. Oktober 2016 (englisch); abgerufen am 15. Oktober 2020
  21. Olympic hammer champion Beloborodova of Russia suspended, mailOnline, 5. April 2016, dailymail.co.uk (englisch); abgerufen am 15. Oktober 2020

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Die Flagge der Dominikanischen Republik hat ein zentriertes weißes Kreuz, das bis zu den Rändern reicht. Dieses Emblem ähnelt dem Flaggendesign und zeigt eine Bibel, ein Kreuz aus Gold und sechs dominikanische Flaggen. Um den Schild herum sind Oliven- und Palmzweige und oben am Band steht das Motto "Dios, Patria, Libertad" ("Gott, Land, Freiheit") und zur liebenswürdigen Freiheit. Das Blau soll für Freiheit stehen, Rot für das Feuer und Blut des Unabhängigkeitskampfes und das weiße Kreuz symbolisierte, dass Gott sein Volk nicht vergessen hat. "Dominikanische Republik". Die dominikanische Flagge wurde von Juan Pablo Duarte, dem Vater der nationalen Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik, entworfen. Die erste dominikanische Flagge wurde von einer jungen Dame namens Concepción Bona genäht, die in der Nacht des 27. Februar 1844 gegenüber der Straße von El Baluarte, dem Denkmal, an dem sich die Patrioten versammelten, um für die Unabhängigkeit zu kämpfen, wohnte. Concepción Bona wurde von ihrer Cousine ersten Grades unterstützt Maria de Jesús Pina.
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