Kleiner Arius

Kleiner Arius
2020 Südwestpfalz 0223 Felsenwald Felsentor.JPG

Felsentor an der Südostseite des Berges

Höhe433 m ü. NHN [1]
LageStadt Pirmasens; Rheinland-Pfalz (Deutschland)
GebirgeMittlerer Pfälzerwald, Pfälzerwald
Koordinaten49° 11′ 59″ N, 7° 39′ 4″ O
Kleiner Arius (Rheinland-Pfalz)
(c) Karte/Map: NordNordWest/Lencer, Lizenz/Licence: Creative Commons by-sa-3.0 de
TypRückenberg
Besonderheitenmarkante Buntsandsteinfelsformationen

Der Kleine Arius ist ein 433 m ü. NHN[1] hoher Berg im Mittleren Pfälzerwald, einem Teil des Pfälzerwaldes. Am Berg finden sich zahlreiche Buntsandsteinfelsformationen. Die Felsen Hubertuswand (ND-7317-183), Felsentor (ND-7317-189) und Geißenfelsen (ND-7317-174) sind als Naturdenkmale ausgewiesen.

Geographie

Lage

Der Kleine Arius liegt im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord und im Naturpark Pfälzerwald, geographisch am Südwestrand des Mittleren Pfälzerwaldes bzw. am Ostrand des Zweibrückener Westrich. Der Rückenberg verläuft ausgehend vom Pirmasenser Ortsteil Ruhbank über etwa 3,5 Kilometer nordostwärts zum Lamsbachtal. Im Nordwesten trennt das Glastal den Berg vom Glasberg, im Südosten das Finsterbachtal vom Großen Arius. Das Waldgebiet gehört zum Staatsforst Westrich, der vom Forstamt Westrich betreut wird.[2][3] Der Berg liegt auf der Gemarkung der Stadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz.

Naturräumliche Zuordnung

Der Kleine Arius gehört zum Naturraum Pfälzerwald, der in der Systematik des von Emil Meynen und Josef Schmithüsen herausgegebenen Handbuches der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und seinen Nachfolgepublikationen[4] als Großregion 3. Ordnung klassifiziert wird. Betrachtet man die Binnengliederung des Naturraums, so gehört er zum Mittleren Pfälzerwald.[5]

Zusammenfassend folgt die naturräumliche Zuordnung damit folgender Systematik:

  1. Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
  2. Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland
  3. Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
  4. Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Mittlerer Pfälzerwald

Zugang und Wandern

Der Berg ist vollständig bewaldet. Zum Gipfel führt ein kleiner Forstweg. Um und über den Berg verlaufen einige Wander- und Forstwege. Der zertifizierte Prädikatswanderweg Pirmasenser Felsenwald verläuft über den Bergrücken vorbei an den Felsformationen.[6] An der Südseite befinden sich das privat bewirtschafte Forsthaus Beckenhof und das Waldhaus Starkenbrunnen des Pfälzerwald-Vereins, wo entsprechende Wanderparkplätze vorhanden sind.

Einzelnachweise

  1. a b LANIS: Kleiner Arius auf topographischer Karte vom Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 10. Januar 2022.
  2. Landesforsten Rheinland-Pfalz, Forstamt Westrich
  3. LANIS: Staatsforst Westrich auf topographischer Karte vom Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 8. Januar 2022.
  4. Adalbert Pemöller: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 160 Landau i. d. Pfalz. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. → Online-Karte (PDF; 4,2 MB)
  5. Helmut Beeger u. a.: Die Landschaften von Rheinhessen-Pfalz – Benennung und räumliche Abgrenzung. In: Berichte zur deutschen Landeskunde, Band 63, Heft 2, Trier, 1989, S. 327–359
  6. Felsenwald auf wanderinstitut.de

Auf dieser Seite verwendete Medien

2020 Südwestpfalz 0223 Felsenwald Felsentor.JPG
Autor/Urheber: Steffen 962, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Felsentor (Pirmasens Naturdenkmal ND-7317-189)