Karl Biedermann (Bildhauer)

Bonhoeffer-Denkmal in Breslau

Karl Biedermann (* 1947 in Berlin) ist ein deutscher Bildhauer

Leben und Wirken

Karl Biedermann wuchs im Ostteil Berlins auf und begann 1963 eine Lehre als Stuckateur. 1968 war er am Aufbau der Kunstformerei der Staatlichen Museen zu Berlin beteiligt. Ab 1970 studierte er Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, u. a. bei Walter Arnold, und an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, u. a. bei Werner Stötzer. Er war dann von 1978 bis 2013 in Berlin als freischaffender Bildhauer tätig. 1984 nahm er unter Anleitung Wieland Försters die Totenmaske Franz Fühmanns ab.

Biedermann war bis 1990 als Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Werke (Auswahl)

Denkmal Der verlassene Raum auf dem Berliner Koppenplatz

Ausstellungen (mutmaßlich unvollständig)

  • 1980/1981, 1983, 1986 und 1989: Berlin, Bezirkskunstausstellungen
  • 1983: Berlin, Galerie am Prater („Retrospektive 1973 -1983“)
  • 1987: Dresden, Galerie Rähnitzgasse („Wirklichkeit und Bildhauerzeichnung“)

Literatur

  • Hansi Sprenger (Hrsg.): Das Brot, der Wein, die Kunst – Karl Biedermann [u. a.]: Skulpturen, Plastiken, Objekte, Bilder; Zionskirche Berlin-Prenzlauer Berg vom 20.6. – 19. Juli 1992. Berlin 1992.
  • Biedermann, Karl. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 76
Commons: Karl Biedermann – Sammlung von Bildern

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Koppenplatz Der verlassene Raum.jpg
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Koppenplatz in Berlin-Mitte, "Denkmal Der Verlassene Raum" (1995) by Karl Biedermann