Heinrich-Böll-Stiftung

Heinrich-Böll-Stiftung
(hbs)
Logo
Rechtsformeingetragener Verein
Gründung1996
GründerAnnemarie Böll, Lukas Beckmann, Christa Nickels
SitzBerlin ()
Schwerpunktpolitische Bildung
VorsitzEllen Ueberschär, Barbara Unmüßig
GeschäftsführungSteffen Heizmann
Umsatz71.655.055 Euro (2019)
Beschäftigte276 (2019)
Websitewww.boell.de

Die Heinrich-Böll-Stiftung e. V. (hbs)[1] ist die nach Heinrich Böll benannte, parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen. Rechtlich und wirtschaftlich ist sie ein eingetragener Verein ohne Stiftungsvermögen. Mit ihrem Namensgeber, dem Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, verbindet die Stiftung laut ihrem Leitbild die Verteidigung von Freiheit, Zivilcourage, streitbare Toleranz sowie die Wertschätzung von Kunst und Kultur als eigenständigen Sphären des Denkens und Handelns.[2]

Strukturen

Zentrale der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin-Mitte, Schumannstr. 8 (Westseite)

Die Bundesstiftung ist Teil des föderal organisierten Stiftungsverbunds, der sich aus den sechzehn rechtlich und organisatorisch eigenständigen Landesstiftungen zusammensetzt. Die Landesstiftungen verfügen über einigen Einfluss und stellen in der Mitgliederversammlung, dem obersten beschlussfassenden Stiftungsorgan, 16 von insgesamt 49 Mitgliedern (mehr im Abschnitt Landesstiftungen). Die restlichen Mitglieder kommen aus der Bundespartei bzw. Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen (je vier) und dem Kreis der „Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung“ (25).[3]

Die satzungsgemäßen Aufgaben sind „die politische Bildung im In- und Ausland zur Förderung der demokratischen Willensbildung, des gesellschaftspolitischen Engagements und der Völkerverständigung“. Dabei orientiert sich die Stiftung an den politischen Grundwerten Ökologie, Demokratie, Solidarität und Gewaltfreiheit. Dazu kommen die Gemeinschaftsaufgabe „Teilhabe, Geschlechterdemokratie und Antidiskriminierung“[4] sowie das Querschnittsthema „Digitalisierung“, welche die gesamte Arbeit durchziehen.[5]

Den Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung bilden seit Juli 2017 Ellen Ueberschär und Barbara Unmüßig; Steffen Heizmann ist Geschäftsführer.[6]

Zur Stiftung gehören:

Auf europäischer Ebene ist die Bundesstiftung Mitglied der Green European Foundation.[8] Darüber hinaus ist sie Mitglied im European Network of Political Foundations (ENoP).[9]

Geschichte

Heinrich-Böll-Stiftung (Eingangsbereich)

Bereits vor 1983 verfügten Die Grünen in einigen der damals zehn Bundesländer Westdeutschlands über parteinahe Landesstiftungen. Diese hatten schon vor 1983 versucht, eine der Partei nahestehende Stiftung auf Bundesebene zu gründen. Neben den Landesstiftungen gab es bundesweit eine den Grünen nahestehende, von Frauen aus der Frauenbewegung getragene Frauenanstiftung in Hamburg. Die Bundeskonferenz unabhängiger Friedensgruppen und der Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen trugen die „alte“ Heinrich-Böll-Stiftung mit Sitz in Köln.

Einige Jahre lang war in der Anfangszeit von grüner Bewegung und Partei umstritten, ob es sinnvoll und wünschenswert sei, eigene parteinahe Stiftungen ins Leben zu rufen. Diese Diskussion war Teil der Geschichte der Grünen, die sich zu Beginn durchaus als Anti-Partei verstanden und, was die parteinahen Stiftungen anging, kritisierten, dass diese in der Praxis einer ungerechten, indirekten Parteienfinanzierung dienten. Für die Grünen reichte deshalb am 31. Januar 1983 die Kanzlei Schily, Becker, Geulen beim Bundesverfassungsgericht eine Organklage ein. Klagegrund war nicht nur die indirekte Parteienfinanzierung mit Bundesgeldern, sondern auch, dass diese Mittel ausschließlich an die etablierten Parteien gingen, was nach Ansicht der Kläger gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verstoße. In seinem Urteil, das erst 1986 erging, erklärte das Bundesverfassungsgericht die Finanzierung der parteinahen Stiftungen durch die öffentliche Hand für rechtens, mahnte aber an, dass die Unabhängigkeit der Stiftungen bislang ungenügend gewesen sei und gestärkt werden müsse.[10][11][12][13]

Die Politikwissenschaftlerin Tine Stein fasste dieses Urteil wie folgt zusammen:

„Aus Sicht des BVerfG sprachen keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die staatliche Finanzierung politischer Bildungsarbeit durch politische Stiftungen. Der Grundsatz der staatlichen Neutralität sei dann nicht verletzt, wie das Gericht in seinem Urteil von 1986 aus Anlass der Klage der Grünen im Wesentlichen ausführte, wenn die politischen Stiftungen de jure und de facto unabhängig von den Parteien seien und wenn die Chancengleichheit gewahrt sei, also Offenheit gegenüber „Newcomern“ im politischen Bereich besteht. In diesem Zusammenhang hat das Gericht auch betont, dass die staatliche Finanzierung der Tätigkeitsfelder der politischen Stiftungen im öffentlichen Interesse liegt.[14]

Nach diesem Urteil mussten die Grünen entscheiden, ob – und wenn ja, in welcher Form – sie eine parteinahe Stiftung haben wollten. Zu diesem Zweck wurde am 24. August 1986 von der Partei eine Stiftungs-Kommission eingesetzt. Die Initiative zur Gründung der Heinrich-Böll-Stiftung konstituierte sich am 14. September 1986 in Köln. Am 1. Juli 1988 gründeten die Vertreter der damals existierenden acht grünnahen Landesstiftungen den Verein Buntstift-Föderation grünnaher Landesstiftungen und Bildungswerke e. V. mit Sitz in Göttingen. Am 26. Juli 1988 wurde der Stiftungsverband Regenbogen e. V. als Dachverband der Einzelstiftungen Buntstift, Frauen-Anstiftung und der alten Heinrich-Böll-Stiftung ins Leben gerufen, eine Konstruktion, die erforderlich war, weil nur über einen solchen Dachverband Bundesmittel für eine parteinahe Stiftung beantragt werden konnten. Am 15. August erkannte der Bundesvorstand der Grünen den Stiftungsverband Regenbogen als die ihm nahestehende politische Stiftung an.[15]

Die Fusion der Einzelstiftungen zur neuen Heinrich-Böll-Stiftung wurde auf einer Bundesversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im März 1996 in Mainz in die Wege geleitet.[16] „Geschlechterdemokratie“ und „Migration“ wurden als Gemeinschaftsaufgaben in der Satzung verankert. Die gemeinsame Verpflichtung, sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen einzusetzen, wurde ebenfalls berücksichtigt.[4]

In ihrer jetzigen Form existiert die Heinrich-Böll-Stiftung seit 1996/1997. Am 1. Juli 1997 nahm sie ihre Arbeit in den Hackeschen Höfen in Berlin auf; seit Juni 2008 – das Einweihungsfest fand zwei Monate später statt[17] – befindet sich der Hauptsitz in der Schumannstraße in Berlin-Mitte gegenüber dem Deutschen Theater.[18]

Finanzierung

Einnahmen und Ausgaben der Heinrich-Böll-Stiftung für das Jahr 2019[19]

Wie bei anderen parteinahen Stiftungen stammt der überwiegende Teil des Budgets aus Bundesmitteln; hinzu kommen projektbezogene Fördermittel der EU. Im Jahr 2019 betrugen die Einnahmen aus öffentlichen Fördermitteln ca. 71 Mio. Euro.[20][21][22]

Zur Art der Finanzierung führte die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Jutta Limbach aus:

„Wer das Grundgesetz kennt (...) der weiß, dass es zu Fragen der politischen Bildung eigentlich keine Aussagen trifft (...). Ich denke, ein ernsthafter Zweifel, dass das rechtlich möglich ist, hat sich auch nie ergeben, obwohl wir Deutsche immer sehr schwer haben lernen müssen, dass etwas, was nicht verboten ist, auch tatsächlich erlaubt ist. Es ist selbstverständlich, dass man politische Stiftungen gründen kann, die von staatlichen Geldern leben, und solche, die man ganz privat (...) gründen kann, die ihre Subsidien mehr aus den Bereichen der Wirtschaft erhalten.[23]

Freundeskreis und TuWas

Der Freundeskreis der Stiftung fördert durch Mitgliedsbeiträge und Spenden Projekte, die aufgrund des Zuwendungsrechts nicht aus Bundesmitteln finanziert werden dürfen. Hierzu gehören zahlreiche künstlerische und humanitäre Initiativen und Veranstaltungen, beispielsweise das Stipendienprogramm des Heinrich-Böll-Hauses[24] sowie Musiktheater- und Theaterausfführungen.[25]

Im Jahr 2013 wurde von Mitgliedern des Freundeskreises die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn errichtet. Auf diesem Wege ist es seitdem wie bei anderen parteinahen Stiftungen[26][27][28] möglich, die Arbeit der hbs durch Zustiftungen zu unterstützen.

Arbeitsschwerpunkte

Heinrich-Böll-Stiftung (Nordseite)

Ihrem Leitbild zufolge hat die Heinrich-Böll-Stiftung sieben Hauptanliegen[29]:

Diese werden – je nach regionalen Gegebenheiten und politischer Notwendigkeit – auf die folgenden Arbeitsschwerpunkte heruntergebrochen:

Auslandspräsenzen

Die Stiftung unterhält derzeit 33 Auslandsbüros. Die internationale Projektarbeit beschränkt sich dabei nicht auf jene Länder, in denen ein Büro besteht (von denen einige für eine ganze Region zuständig sind). Insgesamt arbeitet die Stiftung mit über hundert Partnerprojekten in mehr als 60 Ländern zusammen.

Bereits vor Gründung der neuen Heinrich-Böll-Stiftung im Jahre 1997 hatten einige ihrer Vorläuferorganisationen Auslandsbüros, welche von der hbs weitergeführt wurden. Als erstes Auslandsbüro entstand das Büro Prag, das im August 1990 eröffnet wurde.[30] Das Büro in Pakistan wurde 1993 eröffnet.[31] Als nächstes entstanden 1994 die Büros in der Türkei und Kambodscha,[32] gefolgt von den Büros in Russland, Nigeria und dem Mittelamerika-Büro in El Salvador (alle 1995).

Von den Auslandsbüros wurde im Laufe der Jahre allein das Büro in Äthiopien (in Addis Abeba) wieder geschlossen – und zwar im Jahre 2012 – da, nach Aussage der Stiftung, die „politischen Rahmenbedingungen und die Gesetzeslage in Äthiopien“ (…) „eine politisch vertretbare und praktikable Arbeit der Stiftung“ verhinderten.[33] Aus Sicherheitsgründen wurde Anfang 2013 die Leiterin des Büros in Kabul aus Afghanistan abberufen. Das Büro selbst setzt jedoch seine Arbeit mit Ortskräften fort.[34]

Besetzt sind die Büros mit einer Leitung, die in das Projektland entsandt wird und welche in der Regel die deutsche Staatsangehörigkeit hat, sowie von Ortskräften, wozu gelegentlich noch weiteres aus Deutschland entsandtes Personal kommen kann. Zu den namhaften ehemaligen und aktuellen Büroleitern der Heinrich-Böll-Stiftung gehören u. a. Milan Horácek (Prag), René Wildangel (Ramallah) und Kerstin Müller (Tel Aviv). Die Entsendung von Kerstin Müller (ab Ende 2013)[35] war umstritten. Die israelische Jerusalem Post warf Kerstin Müller vor, die von ihr unterstützte Initiative zur Kennzeichnung israelischer Produkte greife Nazi-Methoden auf.[36] Manchen Büroleitern wurde vorgeworfen, ihre Mitarbeiter einzuschüchtern und sich nicht an in Deutschland übliche Standards zu halten. Da die Mitarbeiter aus rechtlichen Gründen nicht vom Betriebsrat der Stiftung vertreten werden können, wurden bei den parteinahen Stiftungen anderen Parteien zumindest Ombudsstellen eingerichtet. Diese gibt es bei der Böll-Stiftung nicht, so dass die Büroleiter sowohl Arbeitgeber als auch einzige Beschwerdestelle sind.[37]

Gremien und Belegschaft

Vorstand

Zu Beginn hatte die Stiftung keine dezidierte Geschäftsführung. Der Vorstand war stattdessen mit drei Personen besetzt (wovon wenigstens zwei Frauen sein mussten), und die geschäftsführerischen Aufgaben wurden von einem der Vorstandsmitglieder übernommen. Diese Struktur wurde im Jahre 2002 geändert. Seither gibt es in der Praxis einen zweiköpfigen Vorstand (dem mindestens eine Frau angehören muss) sowie eine Geschäftsführung. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt fünf Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.[38] Barbara Unmüßig gehört der Vorstand seit 2002 an und seit 2017 ist Ellen Ueberschär[39] die zweite Person im Vorstand.

Geschäftsführer ist seit März 2019 Steffen Heizmann.[40]

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat „führt die Aufsicht über die Tätigkeit des Vorstandes“. Er „besteht aus neun Personen (...). Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates wählen: die Mitgliederversammlung aus ihren Reihen sieben, die hauptamtlichen Mitarbeiter zwei Personen.“[41][42]

Frauenrat

Der Frauenrat wurde durch die Mitgliederversammlung gewählt. Ihm gehörten zwischen sieben und zehn Frauen an, welche den Vorstand der Stiftung beraten, Schwerpunkte in den Bereichen Frauenpolitik entwickeln sowie für Kriterien die Projektarbeit entwerfen sollten.[43][44] Durch eine Satzungsänderung im Jahr 2017 wurde der Frauenrat in den „Fachbeirat Gemeinschaftsaufgabe Teilhabe, Geschlechterdemokratie und Antidiskriminierung“ eingegliedert. Die Absicht ist, so neben der Kategorie Geschlecht auch weitere Formen von Benachteiligungen mitzuberücksichtigen.

Fachbeiräte

Die Fachbeiräte sind ehrenamtliche Gremien. Sie beraten die Stiftung in einer Reihe von Arbeitsfeldern. Aktuell (2020) gibt es die Fachbeiräte Studienwerk, Nord-Süd, Europa/Transatlantik sowie den Fachbeirat Gemeinschaftsaufgabe „Teilhabe, Geschlechterdemokratie und Antidiskriminierung“.[45]

Belegschaft und Betriebsrat

Im Jahr 2019 beschäftigte die Stiftung nach eigener Auskunft 234 Personen im Inland sowie 42 ins Ausland entsandte Personen. Von den im Inland beschäftigten Personen arbeiteten 115 in Vollzeit, 119 in Teilzeit. Der Frauenanteil in der Belegschaft liegt bei ca. 70 Prozent.[46]

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat einen Betriebsrat.

Laut Aussagen der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) Berlin hat die Stiftung jahrelang den Aufbau bzw. Abbau und das Catering für Veranstaltungen über illegale Leiharbeit abgewickelt. Das Arbeitsgericht Berlin hat in seinem Urteil vom 5. September 2013 die Stiftung dazu verurteilt, die betroffenen Personen direkt zu beschäftigen.[47][48] Die Heinrich-Böll-Stiftung hat das Urteil akzeptiert und darauf hingewiesen, sie sei, als Empfänger von Steuermitteln des Bundes, an das Zuwendungs- und Vergaberecht gebunden und könne Beschäftigte nicht nach eigenem Belieben bezahlen. Die FAU hat in der Folge weiter gegen die Stiftung protestiert und direkte Verhandlungen gefordert, was die Stiftung jedoch zurückwies, da die „FAU nicht tariffähig“ sei und entsprechend nicht über Tarife oder Arbeitsbedingungen verhandeln könne.[49][50]

Landesstiftungen

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat 16 rechtlich eigenständige Landesstiftungen – in jedem Bundesland eine. Diese haben, mit Ausnahme der bayrischen Landesstiftung, alle den Namensbestandteil „Heinrich-Böll-Stiftung“, wobei mehrere der Landesstiftungen bereits vor der Bundesstiftung entstanden.

In der Satzung der Bundesstiftung heißt es über die Landesstiftungen:

„Die Landesstiftungen fördern die Ziele der Stiftung auf der Ebene der Bundesländer. Sie sind ein konstituierendes Element der föderalen Bundesstiftung und beteiligen sich an der Konzeptentwicklung und an der Verwirklichung der Satzungszwecke der Bundesstiftung. (§ 11a Landesstiftungen)[51]

Des Weiteren ist geregelt, dass es in jedem Bundesland nur eine Landesstiftung der Heinrich-Böll-Stiftung geben kann, und dass diese von der Bundesstiftung als solche anerkannt wird und deren Satzungszwecke teilt. Die Bundesstiftung stellt den Landesstiftungen für eine föderal ausgerichtete politische Bildungsarbeit Globalmittel zur Verfügung, wozu, von Fall zu Fall, auch Projektmittel kommen können.[52]

In das oberste beschlussfassende Gremium der Heinrich-Böll-Stiftung, die Mitgliederversammlung, entsendet jede Landesstiftung einen stimmberechtigten Vertreter; die Landesstiftungen haben in der Mitgliederversammlung somit 16 der insgesamt 49 Stimmen.

Kritik

Im Juli 2017 startete die Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Gunda-Werner-Institut den Betrieb des Online-Lexikon Agent*In, welches nach Eigenaussage Wissen, Daten, Fakten und Zusammenhänge über die Einflussnahme von antifeministischen Akteur*innen auf Politik und Öffentlichkeit sammelt und organisiert.[53] Das Projekt stieß medial auf Kritik, so wurde der Heinrich-Böll-Stiftung u. a. vorgeworfen, sie betreibe eine Plattform für „öffentliche Denunziation“ mit dem „Charakter [eines] Prangers“.[54][55] In Folge dessen entschuldigte sich die Böll-Stiftung und stellte das Projekt ein.[56][57]

Ende Januar 2021 warb die Vorsitzende Ellen Überschär in einem Debattenbeitrag im Tagesspiegel[58] für Deutschlands „nukleare Teilhabe“ und mehr Unterstützung der NATO, was zu Irritationen bei den Grünen führte, da das nicht mit deren Grundsatzprogramm vereinbar ist.[59][60]

Im Juli 2021 wurde der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock von verschiedenen Medien vorgeworfen, sie habe ihr von 2009 bis 2012 von der Stiftung bezogenes Promotionsstipendium nicht nach den Förderrichtlinien des Bundesforschungsministeriums verwendet. Sie hatte angegeben, mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit für ihre Tätigkeit für die Brandenburger Grünen aufgewendet zu haben. Die Stiftung kündigte daraufhin an, zu prüfen, ob eine Rückzahlung notwendig sei.[61] Der Focus warf der Stiftung im August vor, die Klärung im Hinblick auf den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 zu verzögern.[62] Kurz darauf wurde die Einschätzung der Stiftung bekanntgegeben, Baerbock habe das Stipendium gemäß den Richtlinien bezogen.[63] Die Welt am Sonntag kritisierte, es sei unklar, auf welcher Basis die Stiftung zu diesem Ergebnis gekommen sei und verwies darauf, dass die Freie Universität Berlin die Akten zu Baerbocks Promotionsvorhaben vernichtet hat.[64] Der Tagesspiegel kritisierte, dass die Stiftung keine Details zur Entscheidung veröffentlichte. Es sei unklar, welche konkreten Dokumente aus dem Förderungszeitraum der Stiftung noch vorlägen.[65]

Preise

Die Heinrich-Böll-Stiftung vergibt folgende Preise:

Petra-Kelly-Preis

Der Petra-Kelly-Preis wird alle zwei Jahre vergeben an Menschen und zivilgesellschaftliche Vereinigungen, „die sich auf besondere Weise für die Achtung der Menschenrechte, für das gewaltfreie Lösen von Konflikten und den Schutz unserer Umwelt einsetzen.“ Der Preis ist nach Petra Kelly, einer Mitbegründerin der bundesdeutschen Grünen, benannt und mit 10.000 Euro dotiert.

Hannah-Arendt-Preis

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken geht jährlich an Personen, welche in der Tradition Hannah Arendts zu öffentlichem politischen Denken und Handeln beitragen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Friedensfilmpreis

Der Friedensfilmpreis wird jährlich im Rahmen der Berlinale verliehen. Er ist mit 5.000 Euro und einer Plastik des Künstlers Otmar Alt dotiert.

Anne-Klein-Frauenpreis

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis werden jährlich Frauen ausgezeichnet, die sich durch herausragendes Engagement für die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie auszeichnen. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert.

Der Heinrich

Der Heinrich ist der Ideenpreis der Landesstiftung Nordrhein-Westfalen. Er wird seit 2004 jährlich von der Heinrich-Böll-Stiftung Nordrhein-Westfalen vergeben. Mit dem Preis, der nicht dotiert ist, sollen jährlich Projekte, Aktionen, Kampagnen und Initiativen gewürdigt werden, die beachtliches geleistet haben so „auch Müde und Zweifelnde zum Nachmachen (...) ermuntern“.[66]

Ausgewählte Publikationen

Atlanten

Seit mehreren Jahren gibt die Heinrich-Böll-Stiftung Atlanten zu Schwerpunktthemen heraus, die Wissen in besonders kompakter und anschaulicher Form vermitteln sollen.[67]

Bücher

Eine Liste aller Publikationen findet sich im Schriftenverzeichnis der Heinrich-Böll-Stiftung.[68]

Im Folgenden ein repräsentativer Querschnitt:

Periodika

Blogs

Audio und Video

Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet eine Reihe von Podcasts an, u. a.:

  • Böll.Fokus – Dokumentation von Veranstaltungen und Konferenzen
  • Böll.Spezial – Tonbeiträge zu Schwerpunkten der Stiftungsarbeit

Was audiovisuelle Angebote anbetrifft, betreibt die Stiftung

Schreibweise des Stiftungsnamens

Obwohl die gesamte Website der Stiftung mit „Heinrich-Böll-Stiftung“ überschrieben ist, entspricht die offizielle Schreibweise den üblichen Rechtschreibregeln, d. h. mit Bindestrichen. Davon abweichend schreiben die Landesstiftungen in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz diesen Namensbestandteil jedoch ohne Bindestrich – und die Landesstiftung in Bremen nur mit einem Bindestrich zwischen „Böll“ und „Stiftung“.

Die korrekte Abkürzung des Namens der Stiftung lautet hbs. Die in anderen Publikationen immer wieder zu findende Großschreibung ist falsch.[71]

Literatur

Weblinks

Commons: Heinrich Böll Foundation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kleinschreibung zur Unterscheidung von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die HBS abgekürzt wird.
  2. Leitbild der Heinrich-Böll-Stiftung
  3. Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung, §6
  4. a b Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung. § 10 Fachbeirat „Teilhabe, Geschlechterdemokratie und Antidiskriminierung“. Heinrich-Böll-Stiftung, abgerufen am 3. Juni 2019.
  5. Bis Ende 2017 galten als Gemeinschaftsaufgaben „Geschlechterdemokratie“ und „Migration“ bzw. „Diversity“, siehe beispielsweise hier: Mekonnen Mesghena: Diversity für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit (2013). Dort heißt es: „Die beiden Gemeinschaftsaufgaben „Geschlechterdemokratie“ und „Diversity“ sind fester Bestandteil des Leitbildes der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie finden als Querschnittaufgaben Eingang in die verschiedenen Ebenen der Projektarbeit, der Personalpolitik und der Betriebskultur.“
  6. Neues Vorstands-Team ab Juli 2017: Barbara Unmüßig und Ellen Ueberschär mit großer Mehrheit gewählt Heinrich-Böll-Stiftung, 25. November 2016
  7. Jahresbericht 2017 der Heinrich-Böll-Stiftung, S.4 – dort werden 33 Niederlassungen aufgezählt, ohne die Zentrale in Berlin
  8. Die Heinrich-Böll-Stiftung ist Mitglied oder Beisitzerin in folgenden Organisationen:. (PDF; 117 kB) In: www.boell.de. Heinrich-Böll-Stiftung, Juni 2011, abgerufen am 2. Januar 2021.
  9. Die Heinrich-Böll-Stiftung. Members. In: www.enop.eu. European Network of Political Foundations (ENoP), 2021, abgerufen am 2. Januar 2021 (englisch).
  10. Vera Lorenz: 35 grüne Jahre, Folge 19: Heinrich-Böll-Stiftung Beitrag auf gruene.de vom 30. Juli 2010
  11. Homepage der Heinrich-Böll-Stiftung: Wer wir sind – Geschichte
  12. GRÜNE – Fuß hinein, in: Der Spiegel, 25/1983 vom 20. Juni 1983
  13. Wolfgang Hoffmann: Parteienfinanzierung – Die Klage der Grünen, in: Die Zeit, 4. Februar 1983
  14. Tine Stein, Universität Kiel: Politische Bildung als öffentliche Aufgabe – ein Beispiel für Public Private Partnership? in: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Die Steuerung und Finanzierung politischer Stiftungen, Berlin 2010, S. 17 (PDF)
  15. Völlig durchgeknallt – Heinrich-Böll-Stiftung oder reiner Frauenverein? Feministinnen, Fundis und Realos streiten um Namen und Zielrichtung der geplanten Grünen-Stiftung in Der Spiegel, 28/1987 vom 6. Juli 1987
  16. gruene.de – Über uns: 1994–1998 (Memento vom 12. September 2015 im Internet Archive)
  17. Heinrich-Böll-Stiftung: Bundespräsident eröffnet neue Stiftungszentrale der grünen Heinrich-Böll-Stiftung. In: boell.de. 25. September 2008, abgerufen am 25. Oktober 2017.
  18. Eine ausführliche Darstellung findet sich bei Ulrich Heisterkamp: Think Tanks der Parteien?: Eine vergleichende Analyse der deutschen politischen Stiftungen, Springer VS, Wiesbaden, 2. aktualisierte Auflage, 2018, ISBN 978-3-658-18521-3 – zur Heinrich-Böll-Stiftung siehe S.396–437
  19. Jahresbericht 2019 der Heinrich-Böll-Stiftung, S.3 (PDF)
  20. Heinrich-Böll-Stiftung: Jahresbericht 2019, Berlin 2020, S. 3 – online unter Jahresbericht 2019 (PDF; 5,2 MB)
  21. Eine ausführliche, wenn auch nicht ganz aktuelle Darstellung findet sich bei Ulrich Heisterkamp: Think Tanks der Parteien?: Eine vergleichende Analyse der deutschen politischen Stiftungen, Springer VS, Wiesbaden, 2. aktualisierte Auflage, 2018, ISBN 978-3-658-18521-3
  22. Holger Klaassen: Die Finanzierung parteinaher Stiftungen in den Ländern. Zugleich eine Diskussion des Begriffes der „parteinahen Stiftung“, Tectum Verlag, Marburg 2016, ISBN 978-3-8288-6427-6
  23. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a.D.: Politische Bildung als öffentliche Aufgabe – ein Beispiel für Public Private Partnership? in: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Die Steuerung und Finanzierung politischer Stiftungen, Berlin 2010, S. 8 (PDF)
  24. Website der Erbengemeinschaft Heinrich Böll
  25. Freundeskreis der Heinrich-Böll-Stiftung – Wen wir unterstützen. In: www.boell.de. Abgerufen am 27. November 2020.
  26. Civitas-Bernhard-Vogel-Stiftung: Zustiftung in den Vermögensstock der Civitas-Bernhard-Vogel-Stiftung. In: www.kas.de, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Abgerufen am 30. Mai 2014.
  27. Flyer der Friedrich-Ebert-Stiftung „DEMOKRATIE BRAUCHT DEMOKRATEN – Unterstützung für ein Engagement im Geiste Friedrich Eberts“. In: www.fes.de, 110923 FES Spendenfolder.pdf. Abgerufen am 30. Mai 2014.
  28. Spenden an die Stiftung für die Freiheit – Unterstützen Sie die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.freiheit.org. Archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 30. Mai 2014.
  29. Unser Leitbild. In: www.boell.de. Heinrich-Böll-Stiftung, 2020, abgerufen am 22. Dezember 2020.
  30. Renè Böll: Ein kleiner Rückblick Rede von Heinrich Bölls Sohn René. Dort heißt es u. a.: „1990 gründeten wir das erste Auslandsbüro in Prag, am geschichtsträchtigen 21. August.“
  31. Information auf der Seite des Büros Pakistan (Memento vom 14. April 2015 im Internet Archive) (englisch)
  32. Information auf der Seite des Türkei-Büros
  33. Heinrich-Böll-Stiftung schließt Landesbüro in Äthiopien Pressemitteilung der Heinrich-Böll-Stiftung vom 7. November 2012
  34. Matthias Gebauer und Otfried Nassauer: Sicherheitslage in Afghanistan: Böll-Stiftung zieht Direktorin aus Kabul ab Spiegel Online, 8. Oktober 2012
  35. Kerstin Müller übernimmt Israel-Büro der Heinrich-Böll-Stiftung, Pressemitteilung der Heinrich-Böll-Stiftung vom 15. April 2013.
  36. Benjamin Weinthal: The Nazi roots of the German Greens, in: Jerusalem Post vom 7. Juli 2013, Webarchiv, abgerufen am 29. Dezember 2021.
  37. Malte Kreutzfeldt: Kündigungen bei Böll-Stiftung: Rauswurf leicht gemacht, TAZ-online vom 21. Oktober 2020
  38. Die Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung – dort §7 Vorstand
  39. Ellen Ueberschär wird Vorsitzende der Böll-Stiftung. In: evangelisch.de. 26. November 2016, abgerufen am 26. November 2016.
  40. Steffen Heizmann neuer Geschäftsführer der Heinrich-Böll-Stiftung. In: www.boell.de, Pressemitteilung vom 27. Februar 2019. Abgerufen am 20. November 2020.
  41. Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung, § 8
  42. Aufsichtsrat der Heinrich-Böll-Stiftung – Übersicht und Mitglieder
  43. Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung, § 10
  44. Der Frauenrat der Heinrich-Böll-Stiftung
  45. Die Fachbeiräte der Heinrich-Böll-Stiftung
  46. Heinrich-Böll-Stiftung: Jahresbericht 2019 (PDF) – dort S. 57
  47. Heinrich-Böll-Stiftung: Illegale Leiharbeit durch Arbeitsgericht Berlin bestätigt, FAU-Website, 5. September 2013
  48. Der Heinrich-Böll-Stiftung werden prekäre Arbeitsbedingungen vorgeworfen, Der Tagesspiegel, 28. August 2013
  49. Böll-Stiftung verweigert Verhandlungen, FAU-Website, 16. Oktober 2013
  50. Information der Heinrich-Böll-Stiftung zu den Vorwürfen der „Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union“ (FAU), 25. Juni 2014
  51. Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung
  52. Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung
  53. „Gender raus“ und „Agent*in“ erschienen, boell.de, 17. Juli 2017
  54. Die verlorene Ehre der Böll-Stiftung, nzz.ch, 15. August 2017
  55. Antifeminismus-Liste der Böll-Stiftung – Aber doch nicht so!, taz.de, 27. Juli 2017
  56. Antifeminismus-Pranger vom Netz genommen – vorübergehend, welt.de, 7. August 2017
  57. Stellungnahme des Vorstands zum endgültigen Ausstieg aus dem Wiki „Agent*in“. Gunda-Werner-Institut, 4. November 2017, abgerufen am 9. November 2017.
  58. Ellen Überschär ; Patrick Keller: „Wir brauchen eine neue Übereinkunft!“ In: Tagesspiegel. 19. Januar 2021, abgerufen am 23. Januar 2021.
  59. Bullion, Constanze von: Grüne verärgert über Heinrich-Böll-Stiftung. In: Süddeutsche Zeitung. 22. Januar 2021, abgerufen am 23. Januar 2021.
  60. Schulze, Tobias: Böll für die Bombe : Grüne und transatlantische Beziehungen. In: taz. 20. Januar 2021, abgerufen am 24. Januar 2021.
  61. Stipendium der Böll-Stiftung - Neue Vorwürfe gegen Baerbock. Abgerufen am 10. August 2021.
  62. FOCUS Online: Baerbocks fragwürdiges Stipendium über 41.000 Euro: Aufklärung erst nach der Wahl? Abgerufen am 10. August 2021.
  63. DER SPIEGEL: Annalena Baerbock: Böll-Stiftung sieht Entlastung bei Stipendium. Abgerufen am 12. August 2021.
  64. Claus Christian Malzahn: Nach Pannenserie: Wie Baerbock nun versucht, ihre Wahlkampagne zu retten. In: DIE WELT. 15. August 2021 (welt.de [abgerufen am 16. August 2021]).
  65. Böll-Stiftung und Grüne schweigen zu den Details. Abgerufen am 7. September 2021.
  66. Heinrich-Böll-Stiftung NRW: Der Heinrich – Unser Ideen- und Initiativpreis
  67. Unsere Atlanten. Unsere Atlanten vermitteln Wissen in besonders kompakter und anschaulicher Form. Hier finden Sie alle bisherigen Ausgaben zum Download als pdf, mobi oder epub, die zugehörigen Online-Dossiers mit allen Beiträgen und Infografiken sowie zusätzlichen Videos und Podcasts. In: www.boell.de. Heinrich-Böll-Stiftung, November 2020, abgerufen am 14. November 2020.
  68. Buch, auf boell.de
  69. Das Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung
  70. Heinrich-Böll-Stiftung: Perspectives
  71. Kleinschreibung zur Unterscheidung von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die HBS abgekürzt wird.

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Autor/Urheber: Molgreen, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Zentrale der Heinrich-Böll-Stiftung, 10117 Berlin, Schumannstaße 8, am 31.05.2014
Hbs einnahmen ausgaben 2019.jpg
Autor/Urheber: Heinrich-Böll-Stiftung, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Einnahmen und Ausgaben der Heinrich-Böll-Stiftung 2019. der Jahresbericht steht unter CC-Lizenz
Berlin, Mitte, Schumannstrasse 8, Heinrich-Boell-Stiftung.jpg
Autor/Urheber: Jörg Zägel, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Gebäude der Heinrich-Böll-Stiftung in der Schumannstraße 8 in Berlin-Mitte. Das Gebäude wurde nach einem Entwurf von e2a (eckert eckert architekten) Zürich errichtet und 2008 fertiggestellt.
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Autor/Urheber: Molgreen, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Zentrale der Heinrich-Böll-Stiftung, 10117 Berlin, Schumannstaße 8, am 31.05.2014