Gunther Wennemuth

Gunther Wennemuth (* 1968 in Ziegenhain, Hessen[1]) ist ein deutscher Anatom und Zellbiologe. Gegenwärtig hält er die W3-Professur für Anatomie der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen inne[2] und ist Vorsitzender des dortigen Promotionsausschusses.[3] Im Rahmen seiner Forschung beschäftigt er sich vorwiegend mit Spermienphysiologie.[4]

Leben

Gunther Wennemuth wurde 1968 im hessischen Ziegenhain geboren. Er studierte Humanmedizin in Marburg, schloss 1995 sein Studium der Humanmedizin ab und promovierte ein Jahr später am Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg zu einem zellbiologischen Thema. Nach seiner Zeit als Arzt im Praktikum (AiP), gefolgt von einem Auslandsaufenthalt in den USA, arbeitete Wennemuth als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Philipps-Universität Marburg. Dort habilitierte er sich 2003 und wurde zum Privatdozenten (PD) ernannt. In seiner Zeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter gründete er 2005 die NanoRepro GmbH, die in Zusammenarbeit mit dem in Sulzbach/Saar ansässigen Fraunhofer-Institut Kryokonservierung von adulten Stammzellen anbot. Im Jahr 2007 nahm Wennemuth einen Ruf an die Universität des Saarlandes an und bekleidete dort die W3-Professur für Anatomie.[1] Im Jahr 2013 wechselte Wennemuth auf eine W3-Professur an das Anatomische Institut der Universität Duisburg-Essen, als dessen geschäftsführender Direktor er fungiert.[5]

Einzelnachweise

  1. a b Neuer Professor für Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes. In: Bildungsklick. 28. März 2007, abgerufen am 16. Februar 2021.
  2. Our Team. In: Anatomie-Essen. Abgerufen am 16. Februar 2021.
  3. Promotionsausschüsse. In: Medizinische Fakultät der Universität Suisburg-Essen. Abgerufen am 16. Februar 2021.
  4. Gunther Wennemuth. In: Anatomie-Essen. Abgerufen am 16. Februar 2021 (deutsch).
  5. Professor Wennemuth berät Medizinstudierende: Effektive Lehre mit neuen Medien. In: Universität Duisburg-Essen. 28. Juni 2013, abgerufen am 16. Februar 2021.