Green Planet Energy
| Green Planet Energy eG | |
|---|---|
| Rechtsform | Genossenschaft |
| Gründung | 28. Oktober 1999 |
| Sitz | Hamburg |
| Leitung | Nils Müller, Sönke Tangermann |
| Mitarbeiterzahl | 216[1] |
| Umsatz | 249,6 Mio. Euro, 505,2 GWh Ökostrom 360,7 GWh Gas[1] |
| Branche | Energieversorgung |
| Website | green-planet-energy.de |
| Stand: 31. Dezember 2023 | |
Green Planet Energy eG (vormals Greenpeace Energy eG) ist ein bundesweiter Ökoenergieversorger.[2] Das Unternehmen versorgt rund 200.000 Strom- und Gaskunden, davon über 16.000 Geschäftskunden, und hat rund 44.000 Genossenschaftsmitglieder (Stand: April 2025).[3][1] Erklärtes Ziel der von Greenpeace Deutschland gegründeten eingetragenen Genossenschaft ist unter altem wie neuem Namen unter anderem die Bereitstellung möglichst umweltfreundlich gewonnener Energie, sowie die Förderung von und Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien – auch durch den Bau eigener Anlagen.[4] Der gelieferte Strom ist ausschließlich Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen (Wasser, Wind und Sonnenenergie).[5]
Tochtergesellschaften von Green Planet Energy sind die Green Planet Projects GmbH für Anlagenbau und die Green Planet Solutions GmbH & Co. KG für dezentrale Energiewendelösungen.[6][7]
Geschichte
Entstehung




Im Jahr 1998 startete die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Initiative „Stromwechsel“.[8] Dort konnten sich Verbraucher melden, die zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter wechseln wollten.[9][10] Aufgrund des großen Interesses an der Aktion wurde über ein öffentliches Ausschreibungsverfahren ein geeigneter Stromanbieter gesucht.[11] Während sich immer mehr Verbraucher bereit erklärten, den Stromanbieter zu wechseln, fand Greenpeace jedoch keinen Anbieter, der alle Kriterien erfüllte.[12] Deshalb wurde am 28. Oktober 1999 die Einkaufgenossenschaft Greenpeace Energy eG gegründet, die sich diesen Kriterien verpflichtete.[11][13] Die Namensverwendung war vertraglich mit der Bedingung verknüpft, dass Greenpeace Energy die vom Greenpeace e. V. aufgestellten Qualitätskriterien für „sauberen Strom“ erfüllt. Die Umweltschutzorganisation und das Unternehmen sind wirtschaftlich und rechtlich voneinander unabhängig.[6]
2000 bis 2021
Am 1. Januar 2000 startete Greenpeace Energy mit 186 Kunden.[14] Seit dem 28. April 2000 gibt es das „Strombarometer“ auf der Website von Greenpeace Energy, das anzeigt, wie hoch der jeweilige Anteil von Wind- und Wasserenergie im Strommix war.[15] Im Jahr 2001 wurde die Tochtergesellschaft Planet energy GmbH gegründet, um neue Kraftwerke zu planen und zu betreiben.[16] In Schwäbisch Hall wurde eine 100-Kilowatt-Solaranlage in Betrieb genommen. Zum Jahresbeginn 2001 hatte die Genossenschaft bundesweit etwa 10.000 Kunden und 6.500 Mitglieder.[17]
Die Zahl der Kunden wuchs bis zum Jahresende 2002 weiter auf ca. 17.000, die Genossenschaft hatte zu diesem Zeitpunkt mehr als 10.000 Mitglieder. Im Januar 2003 startete die Aktion Atomstromfreies Internet.[18][19] 2004 wurde die Stromkennzeichnung mit Strommix und Umweltbilanz auf den Stromrechnungen eingeführt.[20] Der Windpark Parndorf 2, an dem die Planet energy GmbH mit 34 Prozent beteiligt ist, wurde in Betrieb genommen. Im Jahr 2005 hatte die Genossenschaft 11.000 Mitglieder und 22.000 Kunden.[21][22] Am 25. Oktober 2005 wurde die Übernahme aller Stromkunden der Marke unit[e] naturstrom bekannt.[23][24] Zum Jahresende stieg die Kundenzahl dadurch auf 55.000 und die Mitgliederzahl auf 12.000.[25] Im Dezember 2006 wurde im bayerischen Landkreis Aichach-Friedberg eine 31.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Aufdachanlage mit einer Leistung von 1,56 MWp in Betrieb genommen,[26] deren Baukosten 8,2 Millionen Euro betrugen. 2001 wurde Planet energy Teil eines Konsortiums für die Konzeptentwicklung eines neuen Weserkraftwerks in Bremen[27] und 2006 lag der Link Planfeststellungsbeschluss für das geplante Weserkraftwerk vor.[28][29] Zum Jahresende wurde die Genossenschaft von 14.000 Mitgliedern getragen und versorgte 60.000 Kunden mit Strom.[30] 2008 hatte das Unternehmen 86.000 Kunden und 16.000 Mitglieder.[28] Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Kunden auf 95.000, die der Genossenschaftsmitglieder auf 18.000.[31] Ein neuer Windpark in Suderburg mit einer Windparkleistung von 6 MW (3 × 2 MW) wurde in Betrieb genommen.[31] 2011 stieg die Zahl der Kunden auf 110.000, die der Genossenschaftsmitglieder auf 23.000.[32]
Am Ende des Jahres 2014 hatte die Genossenschaft 110.715 Stromkunden, 9.280 Gaskunden und 22.841 Genossenschaftsmitglieder.[33] Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 meldete die Genossenschaft 130.235 Stromkunden, 19.839 Gaskunden und 25.048 Genossenschaftsmitglieder.[34][35] Die Zahl der Mitarbeiter wurde mit 102 angegeben. Der Umsatz inklusive Stromsteuer betrug rund 102 Millionen Euro, die Bilanzsumme 62,8 Millionen Euro. Der Stromabsatz im Jahr 2018 wurde mit 387 Gigawattstunden angegeben.[35]
Die Bereiche Netzmanagement und Energieabrechnung wurden bis 2017 nicht von Greenpeace Energy selbst, sondern von den Stadtwerken Schwäbisch Hall als Dienstleister übernommen.[10][11] Seit dem Jahr 2018 werden diese Bereiche unternehmensintern von Hamburg aus geleitet.[36]
Umfirmierung und Weiterentwicklung
Im Herbst 2021 änderte das Unternehmen seinen Namen in Green Planet Energy.[37] Die Umfirmierung war bereits einige Monate zuvor von der Vertreterversammlung der Genossenschaft beschlossen worden. Der neue Name sollte die rechtliche, organisatorische und finanzielle Unabhängigkeit von Energiegenossenschaft und der Umweltschutzorganisation Greenpeace noch klarer erkennbar machen.[6][13] Im Jahr 2021 hatte das Unternehmen 210.000 Kunden und 26.321 Genossenschaftsmitglieder.[1]
Außerdem kam ein neuer Solarpark in Roigheim dazu.[38] Ebenso erwarb Green Planet Energy 2023 einen 20 prozentigen Anteil an einem neuen Batteriespeicher im fränkischen Haßfurt, der seit 2021 in Betrieb ist.[6][39]
Im Wärmesektor bietet Green Planet Energy Energiedienstleistungen an, die über die 2023 neu gegründete Tochtergesellschaft Green Planet Solutions GmbH vertrieben werden.[6][39] Die Tochtergesellschaft Planet energy GmbH wurde in Green Planet Projects GmbH umbenannt.[1]
Ende September 2024 erreichte die Genossenschaft 40.000 Mitglieder und ist damit neben der Prokon Regenerative Energien eG die mitgliederstärkste Bürgerenergiegenossenschaft Deutschlands.[13]
Die Genossenschaft
Green Planet Energy wählte bei der Gründung die Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft (eG). Ziel war es, von Banken und Großanteilseignern unabhängig zu sein und das Eigenkapital auf einer großen Basis von Anteilseignern aufzubauen sowie möglichst günstigen Strom anbieten zu können. Eine Rendite wurde erstmals für das Geschäftsjahr 2014 an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die Genossenschaft ist Mitglied im Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften.[40] Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft ist formell abhängig vom Strombezug – laut Satzung, §9, (1), f) kann ein Genossenschaftsmitglied, das „seinen Bedarf an elektrischer Energie nicht durch Lieferungen der Genossenschaft deckt“ ausgeschlossen werden. Dieses Recht seitens der Genossenschaft wird jedoch ausdrücklich nicht wahrgenommen, was unter anderem damit begründet wird, dass manche Genossenschaftsmitglieder den Strom von Green Planet Energy nicht beziehen können. Ein Genossenschaftsmitglied muss sich mit mindestens einem Anteil, kann sich aber mit bis zu 399 weiteren Geschäftsanteilen an der Genossenschaft beteiligen. Für Beteiligungen mit mehr als 100 Anteilen kann der Vorstand im gemeinsamen Beschluss mit dem Aufsichtsrat allgemeine Beschränkungen vorsehen. Per Intervallzeichnung können Mitglieder die regelmäßige Aufstockung ihrer Anteile veranlassen. Wie üblich bei Genossenschaften hat unabhängig von der Anzahl der Anteile jedes Mitglied nur eine Stimme auf der Generalversammlung. Auf diese Weise ist eine Übernahme oder eine Einflussnahme durch Großinvestoren ausgeschlossen. Nach eigener Aussage verfolgt die Genossenschaft explizit nicht das Ziel der Gewinnmaximierung. Ab der Grenze von 1.500 Mitgliedern tritt eine Vertreterversammlung an die Stelle der Generalversammlung. Fünfzig von den Mitgliedern gewählte Vertreter vertreten dann die Rechte der Mitglieder. Da Green Planet Energy deutlich mehr Mitglieder hat, werden alle vier Jahre Vertreter gewählt. Die Auswahl der Vertreter erfolgt durch einen Wahlausschuss. Die Aufgaben der Vertreterversammlung entsprechen gemäß Genossenschaftsgesetz den Aufgaben der Generalversammlung: Sie kann über Anträge abstimmen, den Aufsichtsrat und Vorstand wählen bzw. entlassen sowie über dessen Entlastung abstimmen und über die Ausschüttung eines etwaigen Gewinns entscheiden.[41] Als Gründungsmitglied hält der Verein Greenpeace e. V. einen symbolischen Anteil an der Genossenschaft.[42] Green Planet Energy bietet bundesweit denselben Preis an.
„Greenpeace-Kriterien für sauberen Strom“
Green Planet Energy arbeitet auf der Grundlage der „Greenpeace-Kriterien für sauberen Strom“.[43] Die Festlegung dieser Kriterien erfolgte durch den Greenpeace e. V., eine Anpassung an die Marktgegebenheiten fand zuletzt im November 2017 statt.[44]
Strommix-Kriterien
- Strom aus erneuerbare Energien (Windkraft, Windgas, Bioenergie, Wasserkraft, Photovoltaik, Solarthermie und Geothermie).
- Mindestanteil an fluktuierenden erneuerbaren Energien. (26 Prozent in 2023, danach jährlicher Anstieg um 2 Prozent).
- Anteil aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Erdgas) muss geringer als der Anteil an fluktuierenden erneuerbaren Energien sein.[45]
Verbrauchsangepasste Versorgung
Der Strom wird zu jeder Zeit entsprechend dem Verbrauch eingespeist. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Versorgung für die Green Planet Energy-Kunden zu jeder Zeit ohne Strom aus Kern- oder Kohlekraftwerken auskommt (ohne Berücksichtigung der Netzverluste). Für die zeitgleiche Einspeisung muss immer eine Reservestrommenge vorgehalten werden, um auch den Ausfall einzelner Anlagen kompensieren zu können.
Bau von Neuanlagen
Jedes Jahr wird die abgenommene Strommenge der seit dem Vorjahr angeschlossenen Kunden ermittelt. Diese Menge muss spätestens im fünften Folgejahr aus Neuanlagen ins deutsche Stromnetz gespeist werden, die nicht älter als fünf Jahre sind oder deren Bau der Stromversorger initiiert hat. Dadurch wird der gelieferte Strom nicht nur durch Auskopplung aus dem Strommix gewonnen wie bei vielen anderen Anbietern, sondern es wird auch der Zubau von neuen umweltfreundlichen Anlagen gefördert.
Förderung der Photovoltaik
Bis zur Anpassung der „Greenpeace-Kriterien für sauberen Strom“ zum 1. Januar 2008 sahen diese vor, dass Green Planet Energy spätestens nach fünf Jahren mindestens 1 Prozent der verkauften Strommenge aus Photovoltaikanlagen beziehen oder aus neu gebauten Photovoltaikanlagen ins Netz einspeisen musste, wobei auch hier die geförderten Tarife laut Erneuerbare-Energien-Gesetz in Anspruch genommen werden durften. Aufgrund der Entwicklung der Photovoltaikindustrie wurde vor dem Hintergrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen, dass eine zusätzliche Förderung der Photovoltaik durch einen Aufkauf von Solarstrom nicht mehr notwendig ist. Somit wurde das entsprechende Kriterium gestrichen.
Zukunftsfähigkeit
Das Gesamtkonzept des Energieversorgers muss so ausgelegt sein, dass auch große Nachfragemengen langfristig bedient werden können.
Transparenz und Verbraucherschutz
Wichtige Punkte der Kriterien werden durch die OmniCert Umweltgutachter GmbH und den TÜV überwacht.[45][46] Dazu gehören:
- Überprüfung der Stromherkunft und der Einhaltung der Kriterien zum Strommix
- Zeitgleiche Stromeinspeisung
- Einhaltung der maximalen Emissionswerte
- Einhaltung der Neubauverpflichtung
Beteiligungen
Direkte Beteiligungen
- Green Planet Projects GmbH (100 %)
- Green Planet Solutions GmbH & Co. KG (100 %)
- Green Planet Energy Verwaltungsgesellschaft I mbH (100 %)
- Planet Energy Verwaltungsgesellschaft I mbH (100 %)
- Green Planet Energy Verwaltungsgesellschaft II mbH (100 %)
- Ladegrün! eG (20 %)
- Planet energy Kapitalverwatungsgesellschaft mbH (100 %)
- Energie des Nordens GmbH & Co. KG (51 %)
- Windgas Haßfurt GmbH & Co. KG (50 %)
Mittelbare Beteiligungen
| Gesellschaft | Gesellschafter | Höhe der Beteiligung |
|---|---|---|
| Windgas Haurup Verwaltungsgesellschaft mbH | Kommanditist: Energie des Nordens GmbH | 100 % |
| Windgas Haßfurt Verwaltungsgesellschaft mbH | Kommanditist: Windgas Haßfurt GmbH & Co. KG | 100 % |
| Green Planet Energy Windpark Frickenhofer Höhe GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Green Planet Energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Green Planet Energy Windpark Frickenhofer Höhe II GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Green Planet Energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Green Planet Energy Windpark Drackenstein GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Green Planet Energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Green Planet Energy Windpark Gemeinschaftsstrom GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Green Planet Energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Windpark Drackenstein Infrastruktur GmbH | Kommanditist: Green Planet Energy Windpark Drackenstein GmbH & Co. KG | 100 % |
| Green Planet Anlageservice GmbH | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Weikersheim Verwaltungsgesellschaft mbH | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Strom aus Wind Betriebsgesellschaft mbH | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Windpark Soltau GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Dachfonds I GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Solar I GmbH & co.KG | Kommanditist: Planet energy Dachfonds I GmbH & co.KG | 100 % |
| Planet energy Windpark Ketzin GmbH & co.KG | Kommanditist: Planet energy Dachfonds I GmbH & co.KG | 100 % |
| Planet energy Kraftwerk I GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Langenbrügge GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Roydorf GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Buchhain I GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Buchhain II GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Suderburg GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Schwanewede GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Wundersleben GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Windpark Tomerdingen GmbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft I mbH | 100 % |
| Planet energy Verwaltungsgesellschaft II mbH & co.KG | Kommanditist: Planet energy Windpark Sailershäuser Wald Beteiligungsgesellschaft mbH & co.KG | 100 % |
| Planet energy Windpark Sailershäuser Wald Beteiligungsgesellschaft mbH & co.KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG Komplementärin: Planet energy Verwaltungsgesellschaft II mbH & co.KG | 100 % |
| Bürgerwindpark Sailershäuser Wald GmbH & Co. KG | Kommanditist: Planet energy Windpark Sailershäuser Wald Beteiligungsgesellschaft mbH & co.KG Komplementärin: Energiewende Haßberge Verwaltungs-GmbH | 25 % |
| Energiewende Haßberge Verwaltungs-GmbH | Kommanditist: Bürgerwindpark Sailershäuser Wald GmbH & Co. KG | 100 % |
| Bürgerwind 2 Neubronn GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Kraftwerk XV GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Bürgerwindpark Rodewald GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Kraftwerk XIV GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Kraftwerk XIII GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Kraftwerk VIII GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Kraftwerk XVII GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Photovoltaikentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Kraftwerk XVIII GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Windpark Wilsickow GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Windpark Rinteln GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| GPP Bürgerwind Röte. Straße GmbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Planet energy Windpark Uetersen Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | Kommanditist: Green Planet Energy eG | 100 % |
| Strom aus Wind Betriebsgesellschaft mbH & Co. Windpark Uetersen KG | Kommanditist: Planet energy Windpark Uetersen Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Komplementärin: Strom aus Wind Betriebsgesellschaft mbH | 68,06 % |
| oekostrom Produktions GmbH & Co. KG (i.L.) | Kommanditist: Planet energy Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | 34 % |
| oekostrompark Parndorf 7 GmbH & Co. KG | Kommanditist: Planet energy Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | 27 % |
| Bürgerwindpark Uetersen GmbH & Co. KG | Kommanditist: Strom aus Wind Betriebsgesellschaft mbH & Co. Windpark Uetersen KG Komplementärin: Strom aus Wind Betriebsgesellschaft mbH | 82 % |
Quelle: Bundesanzeiger[1]
Stromerzeugung
Gemeinsam mit dem hundertprozentigen Tochterunternehmen Green Planet Projects erzeugt Green Planet Energy eigenen Strom.
Eigene Kraftwerke liefern an Netzbetreiber, Lieferantenkraftwerke an Green Planet Energy-Kunden.
Ein Großteil der Green Planet Projects Anlagen speisen den erzeugten Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein. Dabei ist der Netzbetreiber dazu verpflichtet, den Strom zu der Höhe der für 20 Jahre staatlich garantierten Einspeisevergütung abzunehmen. Würde man an die Green Planet Energy-Kunden liefern, müsste man auf diesen staatlichen indirekten Fördermechanismus verzichten, der die Last der Energiewende auf die Schultern aller EEG-Umlage Zahlenden verteilt und könnte den Ausbau nicht so effizient vorantreiben. Daher liegen die Lieferantenkraftwerke, aus denen der Strom bezogen wird, außerhalb der Fördermöglichkeiten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (z. B. Österreich und Deutschland), während mehrere der selbst betriebenen Kraftwerke häufig die EEG-Förderung nutzen.[47]
Eigene Anlagen
| Anlage | Ort | Leistung | Fertigstellung |
|---|---|---|---|
| Elektrolyseur | Haurup | 1 MW | 2021 |
| Elektrolyseur | Haßfurt | 1,3 MW | 2016 |
| Photovoltaikanlage | Dasing | 1,5 MW | 2006 |
| Windpark | Parndorf II, Österreich | 4 MW | 2004 |
| Windpark | Soltau | 3,9 MW | 2006 |
| Photovoltaikanlage | Stuttgart, Neue Messe | 3,8 MW | 2008 |
| Windpark | Ketzin | 8 MW | 2009 |
| Windpark | Roydorf | 2,4 MW | 2009 |
| Windpark | Langenbrügge | 4 MW | 2010 |
| Windpark | Suderburg | 6 MW | 2010 |
| Windpark | Wundersleben | 6 MW | 2011 |
| Windpark | Buchhain I+II | 14 MW | 2012 |
| Windpark | Drackenstein | 9,9 MW | 2020 |
| Windpark | Rinteln | 4,8 MW | 2015 |
| Windpark | Sailershäuser Wald | 6 MW | 2015 |
| Windpark | Schwanewede | 6,4 MW | 2015 |
| Windpark | Tomerdingen | 7,2 MW | 2013 |
| Windpark | Uetersen Bestand | 4,4 MW | 2001 |
| Windpark | Uetersen Repowering | 12 MW | 2015 |
| Windpark | Frickenhofer Höhe I+II | 10,8 MW | 2016 |
| Gesamt: 23 | Summe: 127,4 MW |
Quelle: Unternehmensregister[1]
Stromerzeugung durch Dritte
Da die Genossenschaft keinen ausreichend großen Anlagenpark besitzt, wird Strom zu einem großen Teil zugekauft, um die eigenen Kunden jederzeit versorgen zu können. Eine Liste dieser Kraftwerke ist auf der Website von Green Planet Energy veröffentlicht.[48] Der zugekaufte Strom wird von verschiedenen Lieferanten aus Österreich und Deutschland bezogen und stammt aus Wind-, Solar- und Wasserkraftanlagen. 2023 bezog Green Planet Energy Strom aus 113 Windkraftanlagen, 8 Photovoltaikanlagen und 4 Wasserkraftwerken.[45]
Die Genossenschaft nimmt nicht von allen Lieferantenkraftwerken den gesamten erzeugten Strom ab. Da es sich bei den Lieferantenkraftwerken zum Teil um Kraftwerke handelt, die Grundlast abdecken (Wasserkraftwerke) oder nicht steuerbar sind (Windkraftanlagen), kann die schwankende Nachfrage und Erzeugung nur durch ebenso schwankenden Zukauf aus den Grundlast-Kraftwerken ausgeglichen werden. Langfristig ist jedoch geplant, den Kraftwerkspark so auszubauen, dass die zeitgleiche Versorgung der Kunden gewährleistet werden kann, ohne den Ausgleich der Schwankungen Dritten überlassen zu müssen. Damit soll demonstriert werden, dass Stromversorgung ausschließlich auf Basis von erneuerbaren Energie möglich ist.
Green Planet Energy legt Wert darauf, keinen Strom an der Strombörse zu kaufen und keine RECS-Zertifikate zu verwenden.[49]
Strommix
Der Strommix besteht zur Hälfte aus Wind- und aus Wasserkraft.[50] Da die verfügbare Menge an Windenergie über das Jahr schwankt und so immer wieder von den Prognosen abweicht, muss das Unternehmen trotz langfristiger Lieferverträge zusätzliche Strommengen über kurzfristige Handelsverträge bei seinen Lieferanten beschaffen.[51]
Der aktuelle Strommix kann auf der Website abgelesen werden. Im Jahresdurchschnitt ergaben sich folgende Werte:
| Energiequelle | bundesdeutscher Durchschnitt 2021 | Green Planet Energy 2008 | Green Planet Energy 2009 | Green Planet Energy 2010 | Green Planet Energy 2011 | Green Planet Energy 2021 | Green Planet Energy 2022 | Green Planet Energy 2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erneuerbare Energien | 45,2 % | 100 % | 100 % | 100 % | 100 % | 100 % | 100 % | 100 % |
| Windenergie | 0 % | 73,7 % | 78,0 % | 98,4 % | 98,3 % | 60,1 % | 60,1 % | 59,5 % |
| Wasserkraft | 0 % | 5,9 % | 5,0 % | 1,6 % | 1,7 % | 38,1 % | 36,4 % | 34,2 % |
| Solarstrom | 0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 1,8 % | 3,5 % | 6,3 % |
| Biomasse | 0,0 % | 1,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0 % | 0 % |
| EEG-Strom | 39,2 % | 19,4 % | 17,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 57,2 % | 58,9 % | - |
| Kernenergie | 12,9 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0 % | 0 % |
| Fossile Energieträger + Sonstiges | 1,2 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0 % | 0 % |
| Radioaktiver Abfall (µg/kWh) | 0,0003 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| CO2-Emissionen (g/kWh) | 310 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Zeitgleiche Einspeisung
Zwar gibt es auch andere Stromversorger, die 100 Prozent Ökostrom anbieten, doch Green Planet Energy ist einer der wenigen, die zu jedem Zeitpunkt jene Energiemenge einkaufen, die von ihren Kunden verbraucht wird. Für kleine Verbraucher wird hierzu ein gemitteltes Lastprofil angenommen, das die Gesamtleistungsaufnahme der kleinen Verbraucher zu jedem Zeitpunkt sehr genau wiedergibt (siehe Energiedaten-Management). Die zeitgleiche Einspeisung bewirkt gegenüber der mengengleichen, bei der nur im Durchschnitt über das ganze Jahr die verbrauchte Energiemenge eingespeist wird, folgendes:
- Es wird kein Strom von konventionellen Kraftwerken, die als besonders umweltschädlich gelten (Kohlekraftwerke), Kernkraftwerke[52], verbraucht (ausgenommen die Übertragungsverluste, welche von den Netzbetreibern ersetzt werden; ca. 5–10 Prozent).[50]
- Der Kunde bezahlt mit seiner Stromrechnung (nahezu) ausschließlich umweltfreundliche Kraftwerke.
Übergangsweise wird der Strom nur formell zeitangepasst eingekauft, der nicht-eingekaufte Strom wird in das allgemeine Stromnetz eingespeist und muss von den zuständigen Netzbetreibern durch Regelmaßnahmen stabilisiert werden. Dies kann zumindest auf Ebene der Geldströme der Green-Planet-Energy-Kunden ökologisch vorteilhaft sein. Jedoch ist das längerfristige Ziel, eine verbrauchsangepasste Versorgung des Gesamtmarkts mit regenerativer Energie zu ermöglichen. Dazu investiert Green Planet Energy in technische Entwicklungen zum physikalischen Ausgleich von Bedarfsschwankungen.
- Beteiligung an Pilotprojekten zu virtuellen Kraftwerken, welche die Machbarkeit einer stabilen Versorgung mit regenerativen Energien und KWK-Anlagen demonstriert.[53][54]
- Entwickeln von Windgas-Speichertechnologie: Überschüssiger Strom aus Windkraftanlagen wird zur elektrolytischen Erzeugung gut speicherbaren Wasserstoffs verwendet.[55]
Prinzipielle Zulässigkeit von Erdgas
Um den Ausstieg aus der Kernkraft- und der kohlebasierten Elektroenergieerzeugung zu beschleunigen, setzte Green Planet Energy anfangs noch in beschränktem Maße erdgasbetriebene KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) ein. Voraussetzung war jedoch, dass die Anlage einen energetischen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 80 Prozent erreichte. Der KWK-Anteil darf seit 2017 nicht höher sein als der fEE-Anteil (Fluktuierende erneuerbare Energien, also Photovoltaik und Windkraft) am Strommix.[44] Im Jahr 2007 wurde der KWK-Anteil im Strommix durch Windenergie ersetzt. Damit liegt der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix von Green Planet Energy seit 2007 bei 100 Prozent.[50]
Windgaskonzept
Mit proWindgas bietet Green Planet Energy für Gaskunden einen Gastarif an, der die Windgas-Technologie fördert.[56][57] Der von Green Planet Energy angebotene Erdgas-/Windgasmix besteht (Stand 2023) zu 0,6 Prozent aus Windgas (Grüner Wasserstoff) sowie zu 34,9 Prozent aus Biogas und zu 64,5 Prozent aus fossilem Erdgas. Die Quote erneuerbaren Gases stieg von 0,86 Prozent im Jahr 2018 auf 34,92 Prozent im Jahr 2023[58] und bis 2027 soll der Gasmix ausschließlich aus erneuerbaren Gasen bestehen.[45]
Unter anderem fördert Green Planet Energy Windgas-Technologien durch einen Förderbeitrag pro Kilowattstunde und investiert in neue Windgas-Technologien und -Anlagen.[1] Dazu gehört die Anlage der Windgas Haßfurt GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen, welches Green Planet Energy zusammen mit dem Stadtwerk Haßfurt betreibt.[59] Die Windgas-Technologie ermöglicht die Nutzung überschüssigen Windstroms zur Elektrolyse von Wasser, wobei Wasserstoff erzeugt wird, der ins Gasnetz eingespeist werden kann. Dies soll die Integration erneuerbarer Energien in das bestehende Energiesystem fördern.[45]
Tests
Von der Stiftung Warentest wurde Green Planet Energy als einer von vier unabhängigen Ökostromanbietern in Deutschland bezeichnet, das Ergebnis der Untersuchung wurde im Februar 2012 veröffentlicht.[60] In der Januar-Ausgabe 2021 der Verbraucherzeitschrift Öko-Test wurde der Ökostrom-Tarif „Ökostrom aktiv“ von Green Planet Energy mit „sehr gut“ ausgezeichnet.[61]
Green Planet Energy ist zudem einer der vier empfohlenen Ökostromanbieter der ehemaligen Aktion „Atomausstieg selber machen“ der großen Umweltverbände Deutschlands, die Ende 2006 ins Leben gerufen wurde.[62]
Politisches Engagement und weitere Aktivitäten

Green Planet Energy engagiert sich an verschiedenen Initiativen und Projekten mit Bezug auf Umweltschutz. Hierbei arbeitet Green Planet Energy unter anderem mit dem Bündnis Bürgerenergie zusammen.[63]
Durch Green Planet Energy entstand die Initiative Atomstromfreies Internet. Hier werden Hoster vorgestellt, die ihre Server mit umweltfreundlich erzeugtem Strom betreiben.[18][19] Die Kunden des Ökostromtarifs nova naturstroum des luxemburgischen Stromversorgers Enovos werden von Green Planet Energy beliefert, sodass auch in Luxemburg ein Strombezug über Green Planet Energy möglich ist.[64]
2017 setzte Green Planet Energy sich mittels einer Klage gegen die Firma Stromnetz Hamburg für die Legalisierung von Minisolaranlagen für den Balkon ein, da diese sich mit Verweis auf die fehlenden Normen noch weigert, solche Module in ihrem Netz zuzulassen. Der von den Minisolaranlagen erzeugte Strom kann über die Steckdose einfach in das Stromnetz eingespeist werden, was in Deutschland bis dahin allerdings nicht erlaubt war.[65]
Ebenfalls seit 2017 bietet Green Planet Energy den Tarif Solarstrom plus an, bei dem der Nutzer pro Kilowattstunde verbrauchten Strom einen Fördercent extra zahlt, aus dem Photovoltaikanlagen für Privathaushalte, aber auch für öffentliche Einrichtungen wie Kirchen oder Kindertagesstätten speziell in den deutschen Braunkohlegebieten finanziert werden.[66]
Seit 2021 engagiert sich Green Planet Energy vermehrt für den Kohleausstieg und beauftragt Studien hinsichtlich der Energiesicherheit und des Umstiegs auf erneuerbare Energien.[67] Im Rahmen des Kohleausstiegs legte Green Planet Energy 2021 Beschwerde gegen das Beihilfeverfahren für die RWE ein.[68]
Zudem spricht sich Green Planet Energy gegen den Neubau von Atomkraftwerken aus, beispielsweise wurde gegen das Kernkraftwerk Hinkley Point vorgegangen, dessen Bau von diversen Zeitverzögerungen und Kostensteigerungen geprägt wurde.[69][70]
Weiterhin setzt sich Green Planet Energy für Initiativen aus dem Bereich Energy Sharing[63] sowie für Projekte für erneuerbare Energien in Braunkohlegebieten ein.[66]
Kritik
Die geschäftlichen Interessen von Green Planet Energy und seiner Anteilseigner, insbesondere der Bau großer Windräder, stießen schon auf Widerstand von Anwohnern und Naturschutzorganisationen. Im Landkreis Schaumburg im Weserbergland versuchte der Nabu Schaumburg über mehrere Jahre auch mit juristischen Mitteln, die Installation von zwei knapp 150 Meter hohen Rotoren im Naturpark Schaumburg-Hameln zu verhindern. Hier bedrohten die Planungen von Green Planet Energy den Fortbestand zweier Brutpaare von Fischadler und Seeadler. Das Natur- und Vogelschutzgebiet Auenlandschaft Hohenrode könnte angeblich ebenfalls massiv beeinträchtigt werden.[71]
Das Online-Magazin „Flugbegleiter“, das sich Vogelthemen widmet, kritisierte im September 2018, dass sich Green Planet Energy zwar aus diesem Windenergie-Projekt zurückgezogen hat, aber das Baurecht einer anderen Firma überließ.[72]
2020 wurde bekannt, dass das Erdgas, welches über proWindgas bereitgestellt wurde, nur zu 0,67 Prozent aus grünem Wasserstoff bestand. Der restliche Anteil bestand aus russischem Gas.[73]
Siehe auch
- Ökostrom Zertifizierung und Anbieter von Ökostrom
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g h Green Planet Energy eG, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023, veröffentlicht im Unternehmensregister am 12. Dezember 2024, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Grüne Energie ist nachhaltige Energie. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 4. Oktober 2023.
- ↑ Newsletter vom 27. September 2024
- ↑ Green Planet Energy eG: Greenpeace Stromkriterien. Abgerufen am 5. September 2025.
- ↑ Ökostrom: 2 Tarife vom Ökostromanbieter. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 4. Oktober 2023.
- ↑ a b c d e Volker Stephan: Green Planet Energy zufrieden mit leichtem Plus. In: Powernews. 6. Juli 2023.
- ↑ Strom für 14 500 Haushalte. In: Neue Württembergische Zeitung, S. 18. 16. Mai 2023.
- ↑ Greenpeace will Strom anbieten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 261, S. 31. 9. November 1999.
- ↑ Kristina Simons: Von allen für alle. In: taz. Die Tageszeitung, S. 35. 7. Juli 2018.
- ↑ a b Greenpeace sammelt Erfahrungen als Stromhändler. In: taz. Die Tageszeitung, S. 23. 29. Januar 2000.
- ↑ a b c Greenpeace agiert als Stromhändler. In: Handelsblatt, Nr. 218, S. 18. 10. November 1999.
- ↑ Gernot Knödler: Greenpeace goes business. In: taz. Die Tageszeitung, S. 9. 21. September 2000.
- ↑ a b c Greenpeace Energy nimmt Greenpeace aus dem Namen. In: Energate. 22. Juni 2021.
- ↑ Energy, Das Magazin von Green Planet Energy. (PDF; 3,6 MB) 25 Jahre, 1999: Alles beginnt mit Greenpeace. In: green-planet-energy.de. Green Planet Energy, 7. November 2024, abgerufen am 24. Mai 2025 (Seite 4).
- ↑ Greenpeace will Transparenz bei Íkostrom steigern. In: Nordkurier. 30. Mai 2000.
- ↑ Konstantin Schwarz: Greenpeace-Tochter baut Solardach für Messe. In: Stuttgarter Nachrichten, S. 16. 15. April 2008.
- ↑ Das erste eigene Kraftwerk von Greenpeace geht im April ans Netz. In: Die Welt, Nr. 74, S. 43. 28. März 2001.
- ↑ a b Neue Kampagne in kürze gegen Atomstrom. In: taz. Die Tageszeitung, S. 9. 27. Januar 2003.
- ↑ a b Titus Arnu: Klimakiller Internet. In: Süddeutsche Zeitung, S. 12. 23. Oktober 2007.
- ↑ Cerstin Gammelin: Versorger müssen Herkunft ihres Stroms offenlegen. In: Financial Times Deutschland. 4. Januar 2005.
- ↑ Gernot Knödler: Mit dem Knopf im Ohr. Greenpeace energy hat in fünf Jahren 22.000 Kunden gewonnen und feiert das Jubiläum mit einem Kongress an der Universität Hamburg. In: taz. Die Tageszeitung, S. 22. 14. Oktober 2004.
- ↑ Öko-Strom: „Unsere Zeit kommt noch“. In: Die Presse, S. 28. 18. September 2004.
- ↑ Übernahme in der Ökostrombranche. In: Frankfurter Rundschau, S. 9. 25. Oktober 2005.
- ↑ Übernommen. In: taz. Die Tageszeitung, S. 22. 25. Oktober 2005.
- ↑ Gernot Knödler: Ökostrom nah dran. In: taz. Die Tageszeitung, S. 29. 14. Januar 2006.
- ↑ Andreas Scherer: Günstige Strompreise per Mausklick – Energieportal "findhouse AG" ermöglicht einfachen Wechsel zum billigeren Anbieter. In: Allgemeine Zeitung. 22. November 2007.
- ↑ Historie – Weserkraftwerk Bremen. In: Weserkraftwerk Bremen. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ a b Ralf Köpke: Kunden und Versorger ziehen an einem Strang. In: Financial Times Deutschland. 9. Dezember 2008.
- ↑ Harald Czycholl: Strom aus der Weser für 17 000 Haushalte. In: Die Welt, Nr. 252, S. 29. 28. Oktober 2011.
- ↑ Strom von Greenpeace. In: Rheinische Post. 31. Januar 2007.
- ↑ a b Norbert Bangert: Eigene Ökokraftwerke als Ziel. In: Rheinische Post. 4. Februar 2011.
- ↑ Interesse am Ökostrom sinkt. In: Südkurier, S. 7. 23. Dezember 2011.
- ↑ Wolfgang Kempkens: Ökostrom-Speicher: Kraftwerk speist Wasserstoff aus Windkraft ins Gasnetz. In: Wirtschaftswoche Green. 12. Dezember 2014.
- ↑ Jürgen Flauger: Kampf um grünen Strom. In: Handelsblatt, Nr. 64, S. 20. 3. April 2018.
- ↑ a b Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018. Greenpeace Energy eG. In: Bundesanzeiger. Veröffentlicht am 18. März 2020.
- ↑ Green Planet Energy Blog: Komplett auf eigenen Füssen; abgerufen am 1. Januar 2018.
- ↑ Greenpeace Energy bekommt einen neuen Namen. In: Hamburger Abendblatt, S. 29. 23. Juni 2021.
- ↑ Rudolf Landauer: Sonnenstrom vom "Himmel" kann bald fließen. In: Heilbronner Stimme, S. 29. 23. April 2022.
- ↑ a b Green Planet Energy wird Mitbetreiber einer netzgekoppelten 9-Mw-Batterie. In: Europe Oil Telegram, Heft 14/2023, S. 5–6.
- ↑ Mitglieder. In: Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften. Abgerufen am 26. September 2023.
- ↑ Green Planet Energy eG: Satzung. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 4. Oktober 2023.
- ↑ Geschichte. In: Green Planet Energy eG. Abgerufen am 2. Oktober 2023.
- ↑ Anne-Kathrin Bronsert: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. In: Die Welt, Nr. 252, S. 19. 29. Oktober 2007.
- ↑ a b Kriterien von Greenpeace für sauberen Strom. In: Greenpeace. November 2017, abgerufen am 28. September 2023.
- ↑ a b c d e Qualitätsbericht zur Stromlieferung von Green Planet Energy eG im Jahr 2023. In: Green Planet Energy. 15. Juli 2024, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Zertifizierungen. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Frank-Thomas Wenzel: Ökostrom: Was ist das überhaupt und warum sind nicht alle Energien erneuerbar? In: Redaktionsnetzwerk Deutschland. 15. Mai 2024, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Übersicht Kraftwerke. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 4. Oktober 2023.
- ↑ Konzerne am Pranger. In: Südwest Presse, S. 7. 8. Januar 2008.
- ↑ a b c Tarif Ökostrom aktiv. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 28. September 2023.
- ↑ Ruth Fend: Die Illusion vom sauberen Strom. In: Die Zeit, Nr. 1, 7. Oktober 2022.
- ↑ Sophie Jankowski: Sollten wir mehr Kernkraftwerke bauen, um das Klima zu schützen? 3. August 2013, abgerufen am 31. Oktober 2025.
- ↑ Im Schwarm unterwegs. In: Archive today. 1. Februar 2013, abgerufen am 4. Oktober 2023.
- ↑ Heißer Speicher. In: Archive today. 6. November 2009, abgerufen am 4. Oktober 2023.
- ↑ Windgas. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 4. Oktober 2023.
- ↑ Petra Pinzler, Friederike Oertel und Stefan Schmitt: Das politische Element. In: Die Zeit, Nr. 8, S. 39. 13. Februar 2020.
- ↑ Wolfgang Braunschmidt: Bürger bringen Solarkraftwerke auf den Weg. In: Nordbayerischer Kurier, S. 4. 14. Februar 2020.
- ↑ Unser Windgas-Tarif im Detail. In: Green Planet Energy. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Eine Stadt lebt die Energiewende. In: Bayerische Gemeindezeitung. 2. Juni 2023, S. 11.
- ↑ Ökostromtarife: Guten Ökostrom wählen. In: Stiftung Warentest. 3. Februar 2012, abgerufen am 26. September 2023.
- ↑ Ökostrom im Test: Viele Produkte fallen durch. In: Ökotest. 12. Mai 2021, abgerufen am 28. September 2023 (deutsch).
- ↑ Atomausstieg selber machen. In: Naturfreunde. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ a b Ralph Diermann: Bündnis Bürgerenergie und Green Planet Energy entwickeln gesetzliches Fördermodell für regionales Energy Sharing. In: PV Magazin. 4. Juli 2023, abgerufen am 22. Oktober 2025 (deutsch).
- ↑ Alle Züge werden mit grünem Strom fahren. In: Luxemburger Tageblatt. 16. November 2007.
- ↑ Bernward Janzing: Guerilla-Solaranlagen jetzt legal. In: taz. Die Tageszeitung, S. 9. 4. Dezember 2017.
- ↑ a b Ein Fördercent für die "Sonnenwende" in den Braunkohlerevieren. In: Klimareporter. 18. September 2023, abgerufen am 28. September 2023 (deutsch).
- ↑ Theresa Martus, Björn Hartmann: Droht jetzt der Strompreis-Hammer? In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 15. April 2023, S. 4.
- ↑ Hans Diehl sagt: EU-Kommission genehmigt Kohleausstiegsbeihilfe für RWE – Green Planet Energy prüft Klage. In: PV Magazin. 12. Dezember 2023, abgerufen am 22. Oktober 2025 (deutsch).
- ↑ Rumänien: Kohleausstieg und nukleare Kraftwerkspläne. In: Energiezukunft. 6. Juni 2022, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Tilman Weber: Atomkraft und Erdgas wieder Schwerpunkt der Energiewirtschaft? In: Erneuerbare Energien. 25. Januar 2024, abgerufen am 22. Oktober 2025.
- ↑ Geld siegt über Moral. In: Schaumburger Zeitung. 26. Februar 2017.
- ↑ Thomas Krumenacker: Greenpeace energy flieht aus der Verantwortung. In: Riffreporter. 26. September 2018, abgerufen am 26. September 2023.
- ↑ Robert Goebbels: Unser Energiebedarf ist nicht durch Ideologie zu stillen. In: Luxemburger Wort. 19. März 2023, abgerufen am 22. Oktober 2025.
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