Geld

200-Euro-Banknote
Deutsches Geld vor der 1923er Währungsreform:
50-Pfennig-Stück

Geld sind die in einer Gesellschaft allgemein anerkannten Tausch- und Zahlungsmittel.

Etymologie

Das Wort stammt vom althochdeutschen gelt, das soviel bedeutete wie „Entgelt, Zins, Lohn, Opfer, Einkommen, Wert, gelten“ und erstmals im Jahre 790 auftauchte.[1][2] Später übernahm es das Mittelhochdeutsche als geld/gelt (bereits in der Bedeutung Geld und Zahlungsmittel), wie es noch mit den Begriffen Entgelt oder abgelten geläufig ist.

Definitionen

Verschiedene Wissenschaften wie die Volkswirtschaftslehre und die Soziologie haben klassische Definitionen hervorgebracht. Volkswirtschaftlich ist für Friedrich Bendixen Geld eine „Anweisung auf das Sozialprodukt“, die einzelne Geldeinheit stellt einen „hypothetischen Inhaberanteil am staatlichen Sozialprodukt, einen ideellen Anspruch auf das Potential wirtschaftlicher Befriedigungsmöglichkeiten, dar“.[3] Damit fasste er Geld als Legitimation zum Empfang von Gegenleistungen aufgrund von vorangegangenen Vorleistungen auf. Günter Schmölders sah im Geld ein „dokumentiertes Wertversprechen allgemeiner Geltung“.[4]

Aus juristischer Sicht ist Geld das vom Staat vorgeschriebene gesetzliche Zahlungsmittel mit vorgegebenen Denominationen, ein „Geschöpf der Rechtsordnung“.[5] Geld ist das vom Staat oder einer staatlichen Behörde als Wertträger zum Umlauf ausgegebene und für den öffentlichen Verkehr bestimmte Zahlungsmittel.

Im praktischen Gebrauch ist Geld ein Zahlungsmittel, das sich von einfachen Tauschmitteln dadurch unterscheidet, dass es nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sondern aufgrund allgemeiner Akzeptanz zu weiterem Tausch eingesetzt werden kann.

Das in der Währungsverfassung eines Staates als gesetzliches Zahlungsmittel bestimmte Geld bezeichnet man als Währung.

Geldarten

In einem zweistufigen Geldsystem gibt es Zentralbankgeld, entweder als Bargeld, das in Form von Münzen und Banknoten (Papiergeld) als Kassenbestand vorhanden ist oder Einlagen von Geschäftsbanken bei der Zentralbank. Weiterhin gibt es Buchgeld (bzw. Giralgeld), einem Zahlungsanspruch einer Nichtbank gegenüber einem Kreditinstitut auf einem Girokonto.[6] Bargeld ist nach Definition der Europäischen Zentralbank[7] im Aggregat außerhalb der Zentralbank (inklusive Kassenbestände der Geschäftsbanken) plus dem Zentralbankgeldbestand der Kreditinstitute auf Konten bei der Zentralbank enthalten.[8] Das Aggregat erfasst den Bargeldumlauf bei Nichtbanken (also ohne Kassenbestände der Geschäftsbanken) plus Sichteinlagen der Nichtbanken. In den weiteren Aggregaten und sind zusätzlich Verbindlichkeiten von Banken gegenüber Kunden mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren enthalten. Je länger die Bindungsdauer (Frist) einer Verbindlichkeit ist, desto mehr verliert sich deren Charakter als flüssiges Zahlungsmittel für den Inhaber. Daher sind Geldmengen von ihrer Definition abhängig. Diese unterscheiden sich zwischen den Währungsräumen.

Geldfunktionen

Heutzutage wird ein Großteil der Zahlungen bargeldlos über EC-Karten oder Kreditkarten abgewickelt. Der größte Teil der Geldmenge besteht aus Girokonto- und Tagesgeldguthaben (Sichteinlagen).

In der Volkswirtschaftslehre wird Geld funktional definiert.[9] Karl Marx beschreibt in seinem Hauptwerk Das Kapital die Funktion des Geldes als „spezifische Äquivalentware“, als „Maß der Werte“ im Prozess der „Warenzirkulation“, die wiederum mittels des Geldes Ausgangspunkt des Kapitals ist.[10]

Konstitutiv ist für das Wesen des Geldes hauptsächlich die Funktion als transaktionsdominierendes Tauschmittel.

Je besser ein Gut die Geldfunktionen erfüllt, umso eher wird es als Geld angesehen.

Geldschöpfung

Stylisierte Bilanzbilder bei Kreditgewährung durch Geschäftsbank(en), einzel- vs. gesamtwirtschaftliche Betrachtung, erstellt durch die Bank of England 2014.
Nicht jede Kreditgewährung führt zu einer Erhöhung der Geldmenge (Decker/Goodhart 2021), es hängt von den Zahlungsströmen ab – siehe auch Kreditmechanik.

Geld entsteht heutzutage üblicherweise im zweistufigen Bankensystem aus Zentralbank und (Geschäfts)-Banken.[11]

Zentralbankgeld besteht aus dem Bargeld und den Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank. Verkaufen die Geschäftsbanken der Zentralbank Wechsel, Devisen oder Wertpapiere, so erhalten diese Zentralbankgeld in Form von Geldscheinen, Geldmünzen oder Zentralbankguthaben. Zentralbankgeld kann auch durch verzinsliche Kreditvergabe der Zentralbank an Geschäftsbanken gegen Pfandhinterlegung entstehen. Den Prozess der Zentralbankgeldschöpfung kann die Zentralbank über ihr geldpolitisches Instrumentarium (insbesondere Leitzins und Offenmarktpolitik) steuern. Geld entsteht auch, wenn die Zentralbank Ausgaben tätigt, für die sie mit Zentralbankgeld bezahlt.

Giralgeld entsteht hauptsächlich, indem eine Bank einen Kredit vergibt und dem Kunden den entsprechenden Betrag auf seinem Konto gutschreibt (Giralgeldschöpfung). Hierbei kommt es zu einer Bilanzverlängerung; die Aktivseite der Bankbilanz wächst um den Kreditbetrag, die Passivseite wächst um das Kontoguthaben des Kunden. Banken können die Geldmenge jedoch nicht beliebig durch Kreditvergabe erhöhen, weil sie verpflichtet sind, diese Kredite je nach Ausfallrisiko mit bis zu 8 % Eigenkapital zu unterlegen. Weitere begrenzende Faktoren sind generell die Bereitschaft der Banken zu Kreditvergaben sowie der Kunden zu Kreditaufnahmen (im Falle von Banken-, Wirtschafts- oder Finanzkrisen kann die Giralgeldschöpfung nachlassen und die Giralgeldmenge sinken – vgl. Nettokreditaufnahme).

Geldmengendefinitionen

Die Geldmenge im Euro-Raum im März 2012

Die Geldmenge ist eine wichtige ökonomische Größe, weil sie im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen steht und Hinweise auf die zukünftige Preisentwicklung liefert. Die Geldmengendefinition ist nicht ganz einheitlich; im Folgenden wird beispielhaft die Geldmengendefinition der Europäischen Zentralbank dargestellt. Um den Umfang des geschöpften Giralgeldes zu messen, beobachtet die Zentralbank die Geldmengen M1-M3, die den Geldbestand von Nichtbanken erfassen. Die Geldmengen M1-M3 werden nach dem Grad der Verfügbarkeit des Geldes für die Bankkunden unterteilt.[12]

Geldmarkt und Geldpolitik

Über den Geldmarkt können Zentralbanken auf das Verhältnis von Geldangebot und Geldnachfrage einwirken. Das Geldangebot kann die Zentralbank weitgehend steuern. Die Geldnachfrage ist abhängig von dem Verhalten der Wirtschaftssubjekte (Unternehmen, Privathaushalte, der Staat nebst seinen Untergliederungen).

Monetäre Ursachen für Inflation und Deflation: Übersteigt das Geldangebot die Geldnachfrage, so steigen die Preise (Inflation). Ist das Geldangebot kleiner als die Geldnachfrage, fallen die Preise (Deflation). Zentralbanken haben ein geldpolitisches Dilemma. Einerseits möchten sie durch niedrige Zinsen für Zentralbankgeld die Wirtschaft ankurbeln, denn niedrige Zinsen fördern Investitionen und Wirtschaftswachstum. Andererseits soll das Geldangebot (die EZB beobachtet hauptsächlich die Geldmenge M3[15]) die Geldnachfrage nicht übersteigen, damit die Inflation niedrig bleibt. Hierzu muss ggf. durch Zinserhöhungen gegengesteuert werden. Zinserhöhungen verteuern die Geldschöpfung von Zentralbankgeld. Die Zentralbanken müssen also immer den situativ richtigen Zinspfad finden.[16]

Realwirtschaftliche Ursachen: Inflation ist nicht immer ein monetäres Phänomen, sie kann auch realwirtschaftliche Ursachen haben. Auf dem Gütermarkt können sich bestimmte Güter z. B. Rohöl verknappen, dies führt zu Preissteigerungen, die sich als Preissteigerungen in nachgelagerten Märkten (z. B. Transportgewerbe) fortpflanzen.[17]

Geldtheorie

Die Geldtheorie ist eine Disziplin der Volkswirtschaftslehre, in der Wesen und Funktionen, Wert sowie Wirkungen des Geldes untersucht werden. Teilgebiete der Geldtheorie sind unter anderem die Theorie der Geldnachfrage, die Theorie des Geldangebotes (siehe Geldschöpfung), die Erklärung des geldpolitischen Transmissionsmechanismus, die Inflationstheorie, die Zinstheorie und die Theorie der Geldpolitik.

Rechtsfragen

Braunschweiger Geldschein (Staatskassenschein, Notgeld), 10 Mark

Auch der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit dem (strafrechtlichen) Begriff des Geldes befassen müssen. Danach ist Geld „… jedes vom Staat oder einer durch ihn ermächtigten Stelle als Wertträger beglaubigte, zum Umlauf im öffentlichen Verkehr bestimmtes Zahlungsmittel ohne Rücksicht auf einen allgemeinen Annahmezwang“.[18] Hierin kommen die bisher bereits erwähnten Grundfunktionen des Geldes zum Ausdruck. Regelmäßig ist der Staat oder eine von ihm beauftragte Stelle für die Ausgabe dieses verkehrsfähigen Zahlungsmittels zuständig, das als Wertträger fungieren soll. Dieses Monopol des Staates, Geld zu drucken und in Umlauf zu bringen, schließt mithin aus, dass nicht Autorisierte ebenfalls Geld drucken und in Umlauf bringen, sodass deren Handlungen als strafbare Fälschung von Zahlungsmitteln gelten (vgl. Falschgeld).

Nach deutschem Recht wird Geld als Rechtsbegriff den Inhaberpapieren gleichgestellt (§ 935 Abs. 2 BGB). Das bedeutet, dass Geld gutgläubig sogar dann noch erworben werden kann, wenn es dem rechtmäßigen Eigentümer gestohlen wurde, verloren gegangen oder sonst abhandengekommen ist. Für andere bewegliche Sachen gilt das nicht (§ 935 Abs. 1 BGB), weil bei Geld und Inhaberpapieren deren Verkehrsfähigkeit nicht eingeschränkt werden soll.

Münzen und Scheine gehen ins Eigentum des Inhabers über; die oft behauptete Aussage, die Europäische Zentralbank sei Eigentümer, der Inhaber nur berechtigter Besitzer, gilt nicht für den Euro. Das Eigentum an Geld wird wie bei Inhaberpapieren durch einfache Einigung und Übergabe verschafft (§ 929 Satz 1 BGB). Euroscheine sind Sachen im Sinne von § 90 BGB. An Sachen kann jeder Eigentum gemäß allgemeinen zivilrechtlichen Regelungen erwerben. Banknoten und Münzen gehören somit demjenigen, dem sie übereignet worden sind. Der Eigentümer kann mit ihm gehörenden Sachen in den durch die Rechtsordnung gesetzten Grenzen nach Belieben verfahren. Für den Euro gilt, dass die Zerstörung von Zahlungsmitteln weder rechtswidrig noch strafbar ist.[19] In Deutschland gilt § 903 BGB, wonach der Eigentümer mit seinen Sachen grundsätzlich nach Belieben verfahren darf. Jeder Besitzer von Geld kann entscheiden, sein Geld nie mehr auszugeben und damit für immer aus dem Umlauf zu nehmen. Mit einer unumkehrbaren Beschädigung von Zahlungsmitteln wird Geld auch nicht vernichtet, sondern nur unumkehrbar aus dem Umlauf genommen. Die Bundesbank leistet jedoch für absichtlich beschädigte Geldscheine keinen Ersatz.[20]

In manchen Ländern (wie den USA[21]) kann die Zerstörung von Zahlungsmitteln strafbar sein, beispielsweise wenn durch die Zerstörung die Abbildung eines Staatsoberhauptes oder geschützte Symbole beschädigt werden und eine solche Beschädigung strafbar ist.

Geschichte

Video: Geschichte des Geldes
Im 8. Jahrhundert wurden in Japan Pfeilspitzen, Reis und Goldpuder als Tauschmittel benutzt.

Geld ist, was Geldfunktion erfüllt. Im Alltag sind dies vor allem Münzen und Banknoten. Aber auch immaterielles Geld in Form von Bankguthaben und Karten mit Geldfunktion spielt eine große Rolle. Entwickelt haben sich die heutigen Geldformen aus Primitivgeld, z. B. Muscheln oder Reis, die im Geschäftsleben als Tauschmittel akzeptiert wurden.[22] Geld gehörte anfangs zur kultischen und rechtlichen Sphäre und bezeichnete „das, womit man Buße und Opfer erstatten bzw. entrichten kann“. Erst nach dem 14. Jahrhundert nahm es seine aktuelle Bedeutung als „geprägtes Zahlungsmittel“ an.[2] Ab Mitte des 19. Jahrhunderts existierte in vielen Ländern der Goldstandard, bei dem der Umtausch von gesetzlichen Zahlungsmitteln (Münzen, Banknoten) in eine feststehende Menge Gold versprochen wurde. Um 1930 haben fast alle größeren Staaten den Goldstandard aufgegeben. An die Stelle eines solchen Standards traten geldpolitische Maßnahmen der Notenbanken, die eine Preisniveaustabilität sicherstellen sollten. Mit der Einführung der Blockchain-Technologie wurde digitales Geld ermöglicht, sogenannte Kryptowährungen.

Volkstümliche Bezeichnungen

Aufgrund der universellen Verbreitung und der großen Bedeutung des Geldes für den Alltag entstehen im Volksmund dafür immer wieder zahlreiche synonyme Bezeichnungen, wobei die Benennungsmotive unterschiedlicher Art sein können.

Für Geld generell

Viele Bezeichnungen stammen aus einer anderen Sprache, so etwa die weit verbreiteten Ausdrücke

  • Cash (englisch für „Bargeld“)
  • Kies (jiddisch kis, „Geldbeutel“)
  • Mäuse (jiddisch meus, „Geld“)
  • Moneten (lateinisch moneta, „Münze“; vgl. engl. money)
  • Moos (jiddisch und rotwelsch moos, mous (Plural), „Geld“)
  • Möpse (seit 1749 aus Henese Fleck in die deutschen Studentensprache übernommen, von Mopp, „Knopf“)[23]
  • Penunze (berlinisch Penunse, von polnisch pieniądze, aus dem Westgermanischen, verwandt mit althochdeutsch pfenning)
  • Zaster (rotwelsch saster, „Eisen“)

Einige Bezeichnungen beziehen sich auf Brennstoffe:

  • Kohle, Koks, Holz
  • Asche
  • Pulver (gemeint ist Zündpulver; vgl. sein Geld verpulvern, veraltet: verzünden)

Einige Synonyme für Geld bezeichnen Lebensmittel oder haben eine entsprechende Wortherkunft:

  • Eier, Fett
  • Bimbes/Bims (rotwelsch bimbes = „Brot“)[24]
  • Diridari (bairisch, entstanden aus Diradey = Gemisch aus Roggen und Gerste)

Bezeichnungen für Tiere:

  • Kröten, Mücken

Folgende Wörter werden für bestimmte Arten von Geld verwendet:

  • für Kleingeld, Münzen: Schotter, Steine, Kies (jiddisch kis, „Geldbeutel“), abschätzig Negergeld[25]
  • für Papiergeld: Scheine, Lappen
  • für einen geringen, unbedeutenden Betrag: Peanuts, Obolus (von Obolos, altgriechisches Münznominal; für einen kleinen, meist freiwillig geleisteten Beitrag zu etwas)
  • für eine große unbestimmte, aber bedeutsame Menge: Zaster (siehe oben), Mammon (vom aramäischen oder arabischen Wort aman = „das, worauf man vertraut“)
  • für Falschgeld: Blüte

Einige weitere Benennungen verschiedenen Ursprungs sind oder waren nur regional oder bei bestimmten Personengruppen üblich:

  • Draht, Flocken, Keulen, Kikerlinge, Klötze, Knaster, Knöpfe, Knosse, Knüppel, Krazacken, Marie, Moos, Ocken/Öcken, Patte, Piepen, Pimperlinge, Pinke/Pinkepinke, Schabangas, Schleifen, Schnee, Sickel, Stutz, Tacken
  • Der häufige saloppe Begriff Knete stammt vermutlich aus der Jugendsprache der 1970er Jahre.[26]

Für spezielle Denominationen

Für spezielle Denominationen werden bei bestimmten Geldwerten vorwiegend lautliche Varianten und Verballhornungen der entsprechenden Zahlwörter gebildet oder stehen meist in anderem unmittelbaren Zusammenhang mit dem jeweiligen Geldstück bzw. -schein, so etwa:

  • Papiergeld: Ameise (auf der alten Schweizer 1000er-Note war eine Ameise abgebildet), Riese/Tausi/Taui (in Österreich:) Blauer (Tausender), Hunni/Blauer (Hunderter; Blauer nur für die D-Mark), Bauernzehner/Burazehner (Hunderter; im Bregenzerwald), Lappen (Hunderter; in der Schweiz), Fuffi (Fünfziger), Lübecker (auf dem 50 D-Mark-Schein war das Holstentor abgebildet), Pfirsich (Vierzig), Zwanni/Zwackel/Pfund (Zwanziger), Blaue Fliese oder Blaue Kachel (in der DDR der 100-Mark-Schein der „Westmark“).
  • Münzgeld: Groschen (10 Pfennig oder selten 10 Eurocent), Heiermann (5-Mark-Stück), Sechser (lange noch in Berlin für das 5-Pfennig-Stück), Fünfliber (5-Franken-Stück in der Schweiz), Zwickel (2-Mark-Stück, 2-Euro-Stück), Fünferli (5-Rappen-Stück in der Schweiz)

Für bestimmte Währungen

Bei volkstümlichen Bezeichnungen für bestimmte Währungen wird oft ein scherzhafter Charakter offenkundig. Mit solchen neuen Wörtern ist aber vielfach nicht (nur) die Währung als solche gemeint, sondern das stoffliche Äquivalent, also Münze oder Schein, und der Wert 1 dieser Währung. Daher wird in solchen Fällen der Ausdruck in erster Linie gemeinsam mit einem Zahlwort verwendet.

  • Alpendollar (für die frühere österreichische Währung; sollte den Schilling nach Vorbild des US-Dollars als Hartwährung positiv charakterisieren)
  • Euronen (Pluralform von Euro)
  • Stutz (schweizerisch für Franken; aus der Studenten- und Soldatensprache; wahrscheinlich entstanden aus dem alten Wort stutzen = „tauschen“)
  • Kujambels (Währung aus Übersee)
  • Greenback (US-Dollar)

Rezeption

Mythologie

In Mythen und Märchen spielt auch das Geld eine Rolle. Die antike Sage, dass der kleinasiatische König Midas sich von den Göttern gewünscht habe, alles, was er berühre, solle zu Gold werden, und der deshalb zu verhungern und zu verdursten drohte, ist wahrscheinlich ein Echo der Tatsache, dass Münzgeld historisch zuerst in Lydien geprägt worden ist.

In Träumen und Märchen kann Geld die Bedeutung von Reichtum und Macht wie auch von Lebensenergie haben, aber auch die des moralisch Schmutzigen.

Philosophie

Nach den Ausführungen von Karl Marx in seinem Hauptwerk Das Kapital erhält im Geld der Tauschwert als Warenfetisch eine eigene Existenzweise. Im Gegensatz zu den anderen Waren sei Geld keinerlei materieller Gebrauchswert, sondern nur – ähnlich einem „Fetisch“ – ein in der Gesellschaft allgemein anerkannter Tauschwert beizumessen.

„Eine Ware scheint nicht erst Geld zu werden, weil die anderen Waren allseitig ihre Werte in ihr darstellen, sondern sie scheinen umgekehrt allgemein ihre Werte in ihr darzustellen, weil sie Geld ist.“ Im Geld fänden die übrigen Waren „ihre eigne Wertgestalt fertig vor als einen außer und neben ihnen existierenden Warenkörper.“

Marx, Das Kapital Bd. 1, MEW 23: 107

Etliche Klassiker (so Georg Simmel und Alfred Sohn-Rethel) haben bedeutende Beiträge vorgelegt. Beachtenswert ist die wissenssoziologische Analyse Sohn-Rethels, dass die abstrakte Wertform, die das Geld seit seiner Einführung als Münzgeld im Lydien des 7. vorchristlichen Jahrhunderts verkörperte, auch denkerischen Abstraktionen in anderen Bereichen (so in der frühen ionischen Naturphilosophie) angebahnt habe. Untermauert wird dieser von Sohn-Rethel gesehene Geld-Geist-Zusammenhang durch die neueren Arbeiten des Altphilologen Richard Seaford. Eine ökonomietheoretische und soziologische Aufarbeitung der historischen Befunde zu den Anfängen dieser Parallelentwicklung hat Othmar Franz Fett[27] geliefert.

Banknoten verschiedener Länder

Zeichen- und wertetheoretisch wirksam und wichtig ist der früh (1897) von dem Philosophen und Begründer der Soziologie in Deutschland Ferdinand Tönnies ausgearbeitete Ansatz einer Loslösung der Begriffe aus einer natürlichen Denkungsart hin zu einer der Wissenschaft angemessenen Terminologie. Mit einer Analogie von „Begriff“ und „Geld“ unternimmt Tönnies, die Bedeutung der Zeichen – und dann die Kategorie der Werte – und das Verständnis von Geld als Zeichen herzustellen. Eine anfangs auf einer Situationserfahrung basierende Terminologie strebt hin zu einem unabhängig von sonstigen Vorstellungen und Gedanken entkontextualisiertem Konstruktionsprinzip einer reinen Wissenschaft, nämlich dass eigentliche Wissenschaft sich ihre „Begriffe ausschließlich für ihre eigenen Zwecke, als bloße Gedankendinge, gleichgültig gegen ihr Vorkommen in irgendwelcher Erfahrung, ja mit dem Wissen der Unmöglichkeit eines solchen Vorkommens“ bildet.[28] Über die natürliche Entstehung allgemeiner Begriffe bzw. Begriffsnamen, die Tönnies „Allgemeinvorstellungen“ nennt, wird die Zeichen-Bedeutungs-Relation bis zur „Erfindung“ fort entwickelt, d. h. Konstruktion und Fiktionalisierung des zu benennenden Gegenstandes, der als „Ding oder Vorgang gedacht“ wird.[29] Die damit implizierte Identität von Gegenstand und Idee ermöglicht im Gegensatz zur Merkmalsverarmung der Allgemeinvorstellung im Abstraktionsprozess eine zweckbestimmte, tendenziell geradezu unbegrenzte Merkmalausstattung des konstruierten Begriffs,[30] der damit seiner eigenen Idee, der Idee eines Allgemeinen, das zugleich singulär (individuell) ist, entspricht. Daher kommt wie den Begriffen auch dem Geld Bedeutung zu. Wie Begriffe auf die natürliche Sprache zurückzuführen sind und insofern empirisch gegeben sind, so hat auch das „abstrakte“ Geld empirisch nur Bedeutung durch seinen Bezug auf das natürliche, also das gemünzte Geld.

Tönnies unterscheidet das „ursprüngliche Geld“, das durch den Gebrauch als absatzfähiges Gut, also als allgemein gültiges Tauschmittel etabliert wird, aber erst durch den öffentlichen Glauben als vom Gemeinwesen mit Garantiestempel geprägte Münze bestimmtes Gewicht und damit bestimmte Bedeutung erhält. Durch die Verpflichtung des Gemeinwesens, Geld als Kredit der Staatsregierung anzuerkennen, wird konventionelles Papiergeld – vorerst als nur kaufmännischer Kredit – dem Geld angeähnelt, ihm wird kraft künstlichen sozialen Willens Bedeutung als gesetzliches Zahlungsmittel zugewiesen. Die Bedeutung des Geldes als etwas, das nicht ist, sondern nur bedeutet und gilt, wird in der Banknote zum Zeichen materiellen Wertes, durch die Abkunft vom Metallgeld jedoch noch mitgedacht als Gegenstand. Damit stellt Tönnies die soziale Funktion der jeweiligen Zeichen – hier zum Beispiel des Geldes – in Beziehung zu den jeweiligen Erfordernissen sozialer Organisationen hinsichtlich der Generierung und Stabilisierung normativer Regelungen des sozialen Lebens, die zunehmend abstrakter und zweckrationaler werden.

Soziologie

Oft traten in der Neuzeit ein Unbehagen über das Geld und ein damit verbundenes Gefühl von Ungerechtigkeit zutage. Es gab deshalb viele Entwürfe utopischer Gesellschaften, die ohne Geld auszukommen versuchten. Sie alle waren aber mit einer gemeinschaftsorientierten sittlichen Pflicht zur Arbeit verbunden, die die individuelle Freiheit einschränkte. Solche Entwürfe stammen etwa von Robert Owen, Francois Babeuf oder Pierre-Joseph Proudhon.

Anfänglich gab es bis in die Gegenwart hinein Stammes- und Volkswirtschaften, die ohne Geld auskamen. Solche Wirtschaftsformen sind als Naturalwirtschaft oder Subsistenzwirtschaft bekannt. In diesen herrscht entweder eine Verteilwirtschaft (in Stammeskulturen wird die Ernte gemeinschaftlich eingebracht und nach bestimmten Regeln an die Stammesmitglieder verteilt), oder es herrscht weitgehende Selbstversorgung, bei welcher kaum Handel und dann nur Tauschhandel getrieben werden.

Das „Schatzhaus der Athener“ in Delphi – zugleich Tempel und Thesaurós (Depotbank)

Soziologisch wird darauf verwiesen, dass die ursprüngliche Etablierung von gemünztem Geld im 6. vorchristlichen Jahrhundert historisch auf große Schwierigkeiten stieß und dass dabei die antiken Tempel als erste Depotbanken dessen Einführung erleichterten, weil die dem gemünzten Geld zunächst eine diffuse symbolische (sakrale) Garantie mitgaben (vergleiche den Tempel der Iuno Moneta im alten Rom).

Auf die Bedeutung des neu entstandenen Münzgeldes für das abstrakte Denken, zuerst in der ionischen Naturphilosophie, hat Alfred Sohn-Rethel hingewiesen (Theorem der „Realabstraktion“).

Die neuere, über die Soziologie hinaus greifende Systemtheorie abstrahiert den Geldbegriff und sieht darin ein „symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium“.[31]

Religionswissenschaft/Theologie

Das Verhältnis von Religion(en) zu Geld ist historisch gesehen kontrovers insofern, als Geld mitunter kritisiert wird als falscher Gott in Form des Mammon (dem man nicht gleichzeitig dienen kann)[32] oder als „irdischer got“ (H. Sachs) oder als „allergewöhnlichsten Abgott auf Erden“ (M. Luther).[33] Es gibt aber auch Religionen, in denen eine positive, affirmative Beziehung zum Geld als Repräsentant von ökonomischer Prosperität zu finden ist, etwa im Konfuzianismus, bei bestimmten Hindu-Gottheiten wie Lakshmi oder entsprechend der These Max Webers im Protestantismus.

Psychologie

Zu den psychologischen Aspekten gehört, dass es nicht zuletzt vom Geldbesitz abhängt, ob das individuelle Streben nach Freiheit (finanzielle Unabhängigkeit, Autonomie) und Zufriedenheit, aber auch nach sozialem Einfluss und Macht befriedigt werden kann. Geld zu bekommen wirkt als Belohnung. Menschen sind bereit, für Geld zu arbeiten; dabei werden sie zu Wettbewerbern und Konkurrenten.

Geld im Sinne von Besitz und Vermögen beeinflusst die Persönlichkeit und das Sozialverhalten der Menschen. Eine Untersuchung des Psychologen Dacher Keltner stellte die Tendenz fest, dass Großzügigkeit beim Spenden und das Interesse am Wohlergehen der Mitmenschen bei ärmeren Menschen stärker ausgeprägt sind.[34]

Elias Canetti bezeichnet in Masse und Macht Geld in Form des „Schatzes“ als ein wirkmächtiges „Massensymbol“, das vergleichbar mit den Naturmächten Feuer, Meer und Regen als „Kulturprodukt[35] einen verstörenden Einfluss auf die Psyche, das Bewusstsein und Verhalten der Menschen hat: „Kämpfe und Kriege sind um Schätze entstanden, und mancher hätte mit einem kleineren Schatz länger gelebt. So wird er oft notgedrungen geheimgehalten. Das Eigentümliche des Schatzes besteht also in der Spannung zwischen dem Glanze, den er verbreiten soll, und dem Geheimnis, das ihn schützt.“[36] In dem Buch Mysterium Geld brachte Bernard Lietaer Geld mit Archetypen im Sinne Carl Gustav Jungs in Verbindung.

Pädagogik

Gelderziehung vermittelt ein Verständnis für den Wert von Gütern, Arbeit und Dienstleistungen sowie für Geldbeträge, den Umgang mit Zahlungsmitteln und das Geldwesen insgesamt. Im Vordergrund der Gelderziehung stehen traditionell das Taschengeld, Hinzuverdienste im Haus und mit Schülerjobs sowie der Umgang mit Sparbüchern und Schülerkonten. Heute sind auch das Online-Shopping und der Umgang mit Schulden ein Thema der Gelderziehung. Laut einer Jugendstudie der Direktbank Revolut im Jahr 2021 sind rund die Hälfte der Eltern in Deutschland (wie auch in Europa) der Meinung, dass sich Kinder schon im Alter von 6 bis 10 Jahren mit dem Thema Geld auseinandersetzen sollten.[37]

Da die Angebote an Finanzprodukten sehr vielfältig geworden sind und die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge zugenommen hat, wird immer wieder gefordert, eine finanzielle Grundbildung an den Schulen zu vermitteln.[38] Eine Jugendstudie mit 1600 deutschen Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren ergab im Jahr 2019, dass mehr als 90 % der Befragten ein Schulfach „Finanzwissen“ befürworten (43 % als Wahlfach und fast 50 % als Pflichtfach).[39]

Anwendung physikalischer Begriffe

Populär ist die Annahme, Geld könne mit „Energie“ verglichen werden. Aus der Sicht der Physik ist dieser Vergleich nicht sinnvoll, weil Geld vernichtet werden kann – Energie jedoch nicht (Energieerhaltungssatz). Auch in den Wirtschaftswissenschaften ist die Akzeptanz von physikalischen Analogien zu Geld eher niedrig.

Der Mathematiker Georg Helm postulierte in seiner Lehre von der Energie (1887), Geld sei das ökonomische Äquivalent niedriger Entropie. Nicholas Georgescu-Roegen brachte im Jahr 1971 Helms Gedanken wieder in Erinnerung.[40]

Sprache

Karl Friedrich Wilhelm Wander hat in seiner fünfbändigen Ausgabe von Deutsches Sprichwörter-Lexikon (Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon) im ersten Band 1420 Sprichwörter zu „Geld“ gesammelt, sieht man einmal von den damit zusammengesetzten Worten (Geldbeutel, Geldbrotz, Geldgeber usw.) ab.

Kritik

Siehe auch

Literatur

Einführung
  • Karl Marten Barfuß, in Volkswirtschaftslehre: Geld und Währung. Hrsg.: Neubäumer, Hewel. Gabler Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3-8349-1704-4.
  • Wolfgang Trapp: Kleines Handbuch der Münzkunde und des Geldwesens in Deutschland. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1999, ISBN 3-15-018026-0.
  • Thorsten Schilling (Red.): Thema Geld. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): fluter. Nr. 41. DUMMY Verlag, 2011, ISSN 1611-1567 (fluter.de (Memento vom 24. März 2012 im Internet Archive) [PDF; 3,2 MB]).
  • Hans Harlandt: Das Geld: Eine Einführung in Wesen und Funktionen. Schäuble-Verlag, Rheinfelden/ Berlin 1994, ISBN 3-87718-542-8.
  • Deutsche Bundesbank (Hrsg.): Geld & Geldpolitik: Ein Heft für die Schule Sekundarstufe II. 2014, ISBN 978-3-86558-998-9 (bundesbank.de [PDF; 21,0 MB]).
Geschichte
  • Wolfram Weimer: Geschichte des Geldes: Eine Chronik mit Texten und Bildern. Insel-Verlag, Frankfurt am Main/ Leipzig 1992, ISBN 3-458-16265-8.
  • Selma Gebhardt: Von der Kaurimuschel zur Kreditkarte. Geldentwicklung im Zivilisationsprozeß. Rosenholz Verlag, Kiel/ Berlin 1998, ISBN 3-931665-10-0.
  • Hanno Pahl: Das Geld in der modernen Wirtschaft: Marx und Luhmann im Vergleich. Dissertation Universität, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-593-38607-2.
  • Michael North: Das Geld und seine Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. C.H. Beck Verlag, München 1994, ISBN 3-406-38072-7.
  • Stephen Zarlenga: Der Mythos vom Geld. Die Geschichte der Macht. Conzett Verlag, Zürich 1999, ISBN 3-905267-00-4.
  • Dieter Schnaas: Kleine Kulturgeschichte des Geldes. Wilhelm Fink Verlag, München 2010, ISBN 978-3-7705-5033-3.
  • Michael North: Von Aktie bis Zoll. Ein historisches Lexikon des Geldes. C.H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-45002-4.
  • Michael North: Kleine Geschichte des Geldes. Vom Mittelalter bis heute. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-58451-0.
  • Caspar Dohmen: Let’s Make Money – Was macht die Bank mit unserem Geld? orange press, Freiburg 2008, ISBN 978-3-936086-41-6.Untersuchung und Dokumentation zu den globalen Zusammenhängen zwischen Staatsverschuldung, Steuerparadiesen, Spekulationsgewinnen, Sweatshops und Subprimekrisen; Buch zum gleichnamigen Dokumentarfilm Let’s Make Money von Erwin Wagenhofer
Theorie
  • Ferdinand Tönnies: Philosophische Terminologie in psychologisch-soziologischer Ansicht. Leipzig 1906.
  • Jens Martignoni: Das Geld neu erfinden – Alternative Währungen verstehen und nutzen. Versus Verlag, 2018, ISBN 978-3-03909-228-4.
  • Friedrich August von Hayek: Entnationalisierung des Geldes: Eine Analyse der Theorie und Praxis konkurrierender Umlaufsmittel. Mohr Verlag, Tübingen 1977, ISBN 3-16-340272-0.
  • Bernhard Laum: Heiliges Geld. Semele Verlag, Frankfurt am Main 1924 (Neudruck: 2006, ISBN 3-938869-02-X).
  • Georg Simmel: Philosophie des Geldes. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-29184-X.
  • Karl Marx: Das Kapital. Erster Band, Erster Abschnitt: Ware und Geld und Zweiter Abschnitt: Die Verwandlung von Geld in Kapital, Dietz Verlag Berlin 1972, S. 49–191
  • Josette Baer, Wolfgang Rother (Hrsg.): Geld. Philosophische, literaturwissenschaftliche und ökonomische Perspektiven. Schwabe, Basel 2013, ISBN 978-3-7965-2913-9.
  • Christina von Braun: Der Preis des Geldes : eine Kulturgeschichte. Aufbau, Berlin 2012. ISBN 978-3-351-02710-0.
  • Otmar Issing: Einführung in die Geldtheorie. Vahlen Verlag, München 2003, ISBN 3-8006-2993-3.
  • Christoph Asmuth, Burkhard Nonnenmacher und Nele Schneidereit (Hrsg.): Texte zur Theorie des Geldes. reclam, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-15-019370-9.
  • Ludwig von Mises: Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel. 2005, ISBN 3-428-11882-0 (mises.org [PDF; 23,1 MB] Erstausgabe: 1924).
  • Alfred Sohn-Rethel: Das Geld, die bare Münze des Apriori. Wagenbach Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-8031-5127-9.
Problematik
  • Ingo Focke, Mattias Kayser, Uta Scheferling (Hrsg.): Die phantastische Macht des Geldes. Ökonomie und psychoanalytisches Handeln. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94785-4.
  • Ansgar Knolle-Grothusen, Stephan Krüger, Dieter Wolf, in Geldware, Geld und Währung. Grundlagen zur Lösung des Problems der Geldware: Gesellschaftliche Praxis und das Problem der Geldware. Argument Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88619-345-5.
  • Peter Seele: „Gelt ist auff erden der irdisch got“ : Überlegungen zu einer Religionsökonomie des Geldes. In: Theologische Fakultät der Universität Basel (Hrsg.): Theologische Zeitschrift. Nr. 4. Friedrich Reinhardt, Basel 2009, S. 346–365.
  • Bernd Senf: Der Nebel um das Geld. Zinsproblematik – Währungssysteme – Wirtschaftskrisen. Ein Aufklarungsbuch. 10. Auflage. Projekte-Verlag Cornelius, Kiel 2009, ISBN 978-3-87998-456-5.
  • Oliver Fohrmann: Im Spiegel des Geldes. Bildung und Identität in Zeiten der Ökonomisierung. transcript, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3583-6.
Literarisches
  • Evelyne Polt-Heinzl und Christine Schmidjell (Hrsg.): Das liebe Geld, mit 19 Abbildungen, Philipp Reclam jun., Stuttgart 1998, ISBN 3-15-009728-2.

Weblinks

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Einzelnachweise

  1. Gerhard Köbler, Etymologisches Rechtswörterbuch, 1995, S. 150
  2. a b Geld. In: Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen
  3. Friedrich Bendixen, Das Wesen des Geldes, 1918, S. 5 ff.
  4. Günter Schmölders, Gutes und schlechtes Geld: Geld, Geldwert und Geldentwertung, 1968, S. 21
  5. Georg Friedrich Knapp, Staatliche Theorie des Geldes, 1923, S. 3
  6. Springer Gabler Verlag (Hrsg.): Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Geld
  7. Europäische Zentralbank, Monetary aggregates, abgerufen am 16. August 2011
  8. Bundesbank, Glossar, Zentralbankgeld, abgerufen am 16. August 2011
  9. G. Crowther: An Outline of Money. Nelson, London 1940. zitiert in Open University The Fundamentals of Finance. Open University, Milton Keynes, 2003, ISBN 0-7492-5726-1.
  10. Karl Marx: Das Kapital. Erster Band, 3. und 4. Kapitel, Dietz Verlag Berlin 1972, S. 109–191
  11. Springer Gabler Verlag, Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Geldtheorie
  12. Geld und Geldpolitik – Schülerbuch für die Sekundarstufe II. (PDF) Deutsche Bundesbank, S. 70.
  13. Springer Gabler Verlag (Hrsg.): Gabler Wirtschaftslexikon. Stichwort: Geldmenge
  14. a b Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Geldmenge
  15. Geld und Geldpolitik – Schülerbuch für die Sekundarstufe II. (PDF) Deutsche Bundesbank, S. 69.
  16. Dietmar Dorn, Rainer Fischbach, Volker Letzner: Volkswirtschaftslehre. Band 2, 5. Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2010, ISBN 978-3-486-59094-4, S. 96 ff.
  17. Dietmar Dorn, Rainer Fischbach, Volker Letzner: Volkswirtschaftslehre. Band 2, 5. Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2010, ISBN 978-3-486-59094-4, S. 103 f.
  18. BGH WM 1984, 222
  19. Geldvernichtung. In: Die Zeit. Nr. 40/2003.
  20. Beschädigtes Geld (Memento vom 7. August 2013 im Internet Archive), Deutsche Bundesbank abgerufen am 30. Juli 2013.
  21. 18 U.S.C. § 333: US Code – Section 333: Mutilation of national bank obligations
  22. Geld und Geldpolitik – Schülerbuch für die Sekundarstufe II (PDF) Deutsche Bundesbank, S. 12.
  23. Christoph Gutknecht: Mäuse, Moos und Möpse – Wie aus der hebräischen Münze das jiddische Wort für Geld wurde. Jüdische Allgemeine, 8. August 2013, abgerufen am 9. April 2018
  24. Bimbes mit Bimbes. SPON, 31. Januar 2000, abgerufen am 16. Juni 2017 (Repro der Printausgabe von Der Spiegel 5/2000).
  25. Rhein-Zeitung, 12. September 2007, zitiert nach dem Textkorpus des Instituts für Deutsche Sprache, Projektseite (mit Registrierungspflicht). Vgl. Georg Schramm: Rotarier und Lioner. In: Georg Schramm: Lassen Sie es mich so sagen. München 2007, ISBN 978-3-89667-348-0, S. 108 f.
  26. Herkunft der Bezeichnung Knete für Geld. Auf Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. Abgerufen am 26. April 2016.
  27. Othmar Franz Fett: Der undenkbare Dritte. Vorsokratische Anfänge des eurogenen Naturverhältnisses. (= edition diskord, Perspektiven. Band 18). Tübingen 2000, ISBN 3-89295-693-6.
  28. Ferdinand Tönnies: Philosophische Terminologie in psychologisch-soziologischer Ansicht. Leipzig 1906, S. 30 f.
  29. Ferdinand Tönnies: Philosophische Terminologie in psychologisch-soziologischer Ansicht. Leipzig 1906, S. 31 und 32.
  30. Ferdinand Tönnies: Philosophische Terminologie in psychologisch-soziologischer Ansicht. Leipzig 1906, S. 33.
  31. Niklas Luhmann: Geld als Kommunikationsmedium. In: Die Wirtschaft der Gesellschaft. 1988, ISBN 3-518-28752-4, S. 230–271 (Kap. 7)
  32. Douglas Oakman: The radical Jesus: you cannot serve God and Mammon. In: Biblical theology bulletin. 34, 2004, S. 122–129.
  33. Peter Seele: „Gelt ist auff erden der irdisch got“. Überlegungen zu einer Religionsökonomie des Geldes. In: Theologische Zeitschrift. 65, 2009, S. 348 f.
  34. Jochen Paulus: Geld macht geizig. In: badische-zeitung.de, 24. Dezember 2011, abgerufen am 2. Januar 2011.
  35. Vgl. Yuval Noah Harari: Eine kurze Geschichte der Menschheit. (Übersetzung aus dem Englischen von Jürgen Neubauer.); Pantheon Verlag, München 2013, ISBN 978-3-570-55269-8. Siehe hier: 37. Auflage, Kapitel 10, Der Geruch des Geldes., S. 213 ff.
  36. Elias Canetti: Masse und Macht.; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1980, S. 103, ISBN 3-596-13050-6.
  37. Gelderziehung für den Nachwuchs. Kinder und Kohle: So wird in Deutschland und Europa mit Taschengeld umgegangen focus.de, 31. Januar 2022.
  38. Sparen will gelernt sein: Warum finanzielle Grundbildung wichtig ist faz.net, 14. Juni 2018.
  39. Studie: Viele Jugendliche wünschen sich Schulfach Finanzen rnd.de, 25. September 2019.
  40. Nicholas Georgescu-Roegen: The Entropy Law and the Economic Process. 1971, S. 283.
  41. Gerhard Hanloser: Krise und Antisemitismus. Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute. Unrast Verlag, 2004.
  42. Gabriela Cabaña, Julio Linares: Decolonising money: learning from collective struggles for self-determination. In: Sustainability Science. Band 17, Nr. 4, Juli 2022, ISSN 1862-4065, S. 1159–1170, doi:10.1007/s11625-022-01104-3, PMID 35381978, PMC 8969811 (freier Volltext).
  43. Anitra Nelson: Beyond money. A Postcapitalist Strategy. Pluto Press, London 2022, ISBN 978-1-78680-780-9.
  44. Postmonetär denken: Eröffnung eines Dialogs. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-21705-1, doi:10.1007/978-3-658-21706-8.
  45. Guenther Sandleben: Gesellschaft nach dem Geld Arbeitszeitrechnung als Alternative. 1. Auflage. Köln 2022, ISBN 978-3-89438-785-3.
  46. Ralph Heidenreich, Stefan Heidenreich: On a Post-Monetary Network Based Economy. In: Geert Lovink, Nathaniel Tkacz, Patricia de Vries (Hrsg.): MoneyLab Reader. A Intervention in Digital Economy. Institute of Network Cultures, Amsterdam 2015, ISBN 978-90-822345-5-8, S. 44–55.
  47. Stefan Heidenreich: G̶e̶l̶d für eine non-monetäre Ökonomie. Originalausgabe Auflage. Berlin 2017, ISBN 978-3-88396-390-7.
  48. Stefan Heidenreich: "KI löst Verteilungsprobleme besser als der freie Markt". Netzwerke, Algorithmen und KI. Für Stefan Heidenreich, Co-Autor des Sammelbands "Postmonetär denken", eröffnet die Digitalisierung ideale Bedingungen für die Utopie einer geldlosen Ökonomie. In: VolkswagenStiftung. 4. September 2019, abgerufen am 24. August 2022.
  49. Sigrun Preissing, Gottfried Schubert, Heidi Lehner, Mandelbaum Verlag Michael Baiculescu: In Zukunft ohne Geld? Theoretische Zugänge & gelebte Alternativen. 1. Auflage. Wien 2021, ISBN 978-3-85476-906-4.

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Credit Mechanics 4 mechanical interrelationships governing the credit volume (Table 1 by F. Decker & C. Goodhart 2021).PNG

Table: Four mechanical interrelationships governing the credit volume.

"Credit mechanics and related approaches were developed by a group of German monetary economists during the 1920s-1960s. [...] assesses the analysis of credit mechanics ‘Kreditmechanik’ within the context of the current money supply debate, arguing that the theory qualified a one-sided, bank-centric view of money creation which is now often encountered in monetary theory. With the old standard textbook models of money creation now discredited, the authors advocate a more general approach to money supply theory involving credit mechanics." (Decker/Goodhart [2018] in abstract of [reduced] column, presented by Charles Goodhart to WEF in Dec. 2018).
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Money supply Euro in March 2012
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In the past, people used salt as a medium of exchange, i.e. as "money". A look at history shows that money can mean many things. To this day it is a question of trust. It only works if everyone accepts the respective good as a means of payment.
Thesaurus (2005-04).jpg
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Athenean Treasury at Delphi, Doric distyle (two column) building of 6th century BCE
Commercial Banks Balance Sheets (stylized) - Pic-Fusion comparing Aggregated View to Single View (Pic Source Bank of England 2014).PNG

Commercial Banks Balance Sheet pics comparing aggregated view (money creation theory) with single bank view (classical theory of loanable funds).

Pics by Bank of England (stylized), McLeavy et al. (2014) postulating money creation by commercial banks, both balance sheet pics fusioned and helplines added by CGB. A synthesis of both credit theories you can find within "credit mechanics" (german: Kreditmechanik).

Within Money Creation in the modern economy (by Bank of England 2014) the authors explain in view of the single commercial bank (sheet) giving loan, that the (buyer´s) bank could retrieve its lost reserves and so a deposit (bank money) seems created in the exact amount of the loan. (in the sense of "loans create deposits"). This is a rather inadequate explanation of money creation by the commercial banking system. To understand this exactly, it requires a macroeconomic view to accounting by banks (see for example Hans Gestrich 1936: Balance sheets of Lending in Lockstep). Knowing this model of Lending in Lockstep, in the context of a prosperous economic phase (only), it is possible to agree with BoE, McLeavy et al.: “But if all banks simultaneously decide to try to do more lending, money growth may not be limited in quite the same way. Although an individual bank may lose deposits to other banks, it would itself be likely to gain some deposits as a result of the other banks making loans.” That seems probable in theory, but a total compensation won´t be possible for smaller banks (especially in countries with balance of payments deficit) – see also Stützel (2011: 27) [Note: C.G.BRANDSTETTER 2023].

Reference:

“He Stützel argued that the view that new bank loans generally lead to an increase in the volume of bank credit originated from a fallacy of composition. While for a subset of banks an increase in new lending could lead to an increase in their balance of loan assets, this did not necessarily have to be the case for the group of banks as a whole (Stützel 1953 [1979]). [...] Hence, Stützel argued that there was no direct relationship between the increase in new loans per period and the credit volume. This is contrary to what a naïve interpretation of a ‘loans create deposits theory’ would suggest.” (Decker/Goodhart 2018).

References (german):

„Die Zunahme der Geldströme infolge Kreditgewährung, also die Giralgeldschöpfung der Kreditinstitute, wird erst bei einer zusammenfassenden Betrachtung aller Banken deutlich.“ (Claus Köhler: Der Geldkreislauf, Berlin 1962, S. 39).

„Für das Verhältnis zwischen Neuausleihungen pro Periode und den Veränderungen des Bankkreditvolumens kommt es nun ausschließlich darauf an, wie sich der [...] Strom von Neuausleihungen in die dort genannten beiden Ströme ‚Kreditrückzahlung‘ und ‚Neueinlagen‘ aufteilt.“ (Stützel 2011: 49).

„Durch Zahlungstransaktionen innerhalb der Gruppe der Bankgläubiger wird das Bankkreditvolumen nicht berührt, ebensowenig durch Zahlungstransaktionen innerhalb der Gruppe der Bankschuldner.“ (Stützel 2011: 220).

„So muß z. B. eine kleine Bank damit rechnen, dass die Überweisungen ihrer Kreditnehmer aus den ihnen eingeräumten Krediten vollständig bei anderen Banken landen, Kreditgewährung also zu einem gleichgroßen Liquiditätsverlust führt [...]. Eine größere Bank mit weit verstreutem Filialnetz kann bereits damit rechnen, dass ein Teil der Überweisungen ihrer Kreditnehmer auf den Konten von anderen eigenen Kunden landet, deren Einlagen erhöhen oder deren Kreditinanspruchnahme verringern. [...] Infolgedessen führt nahezu jede Schmälerung der flüssigen Mittel bei einer einzelnen Bank zu einer Vermehrung der flüssigen Mittel anderer Banken dieser Gesamtheit (Größenmechanik).“ (Stützel 2011: 27).

Credit Crunch and Balance Sheet Recession
In times of disinflation or deflation typically bank (book) money amount stagnates or shrinks:

See Decker/Goodhart: Wilhelm Lautenbach´s credit mechanics, 2021, p. 33: "Arguably, one of the key reasons why the monetary aggregate M3 did not significantly increase despite the rapid increase of central bank reserves following the great financial crisis was limited wage growth." 
See: Lautenbach: Kapitalbildung und Kapitalverwendung, Berlin 1932: „[…] dass aber die gewünschte Belebung der Wirtschaft ausgeblieben ist.  […] die unerhörten Anstrengungen und Vorkehrungen das Kreditangebot zu verbilligen und zu vermehren, waren ein Schlag ins Wasser, weil der Kreditnehmer ausblieb, auf den man gerechnet hatte. Es wurde nicht neuer, zusätzlicher Produktionskredit in Anspruch genommen, sondern nahezu ausschließlich Kredit zur Umschuldung, namentlich für Farmer, Eisenbahngesellschaften und illiquide Banken.“ 
See  Gestrich: Neue Kreditpolitik, Stuttgart und Berlin 1936, S. 40: „Besteht eine starke eingefrorene Verschuldung der wirtschaftlichen Unternehmungen, so werden die neu entstehenden Girogelder in der ersten Periode einer Kreditausweitung zunächst von den Empfängern zum Abbau ihrer Schulden benutzt.“ 
See: Rittershausen: Bankpolitik. Frankfurt 1956. S. 32: „Umgekehrt bedeutet die Tilgung einer Bankschuld eine Sterilisierung von Kredit. Auch hier liegt wieder einer der Fälle vor, auf welche die Banken und die staatliche Wirtschaftspolitik nur sehr wenig Einfluß nehmen können: so war die Stagnation der 30er Jahre in Deutschland und anderen Ländern besonders dadurch gekennzeichnet, daß die Versuche der Banken und der staatlichen Stellen, den Kredit auszudehnen, jahrelang an der Neigung der Kundschaft scheiterten, vorhandene Schulden zurückzuzahlen. Es kam immer wieder durch die deflationären Wirkungen von Tilgungen zu einer Kompensation und damit Vernichtung jener aktiven Effekte, welche eingeleitet worden waren.“

Valuation

This publication Money creation in the modern economy (2014) has been influental to central bank publications following (for example BoE 2015, 2019), to publications by International Monetary Fund (The Truth about Banks 2016) and the "bank of central banks" Bank for International Settlements (2020) – like a trail laid to CBDC policies in open economies (BIS 2023).
Japan commodity money before the 8th century.jpg
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Japan_commodity_money before the 8th century
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"10 Mark" Bill of "Herzogtum Braunschweig", 1918
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Money of different countries
Weimar Republik 50 Pfg 1919 D Al- Coin. Obverse.jpg
Denomination above date, curved above: "Deutsches Reich"/ 2 lines over sheaf: "Sich regen bringt Segen", mint mark below. KM 27.

Medallists:

Louis Oppenheim, 1879 Coburg - 1936 Berlin and Reinhard Kullrich, 1869 Berlin - 1947

Condition: EXTREMELY FINE, no hidden faults.
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Autor/Urheber: Robert Kalina, Lizenz: ECB decisions ECB/2003/4 and ECB/2003/5
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