Fritz-Kohlrausch-Preis

Der Fritz-Kohlrausch-Preis ist ein Physikpreis, der zu Ehren des österreichischen Physikers Fritz Kohlrausch von der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) für Leistungen in der Experimentalphysik vergeben wird.[1] „Für die Preiszuerkennung kommt eine ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit aus dem Gesamtgebiet der Physik in Betracht.“[2]

Die erste Preisverleihung erfolgte 1955; seit 1964 wird der Preis alle zwei Jahre im Wechsel zum Ludwig-Boltzmann-Preis für eine theoretische Publikation vergeben.[3] Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert (Stand: Januar 2016).[2]

Preisträger

  • 1955: K. Lintner
  • 1964: Franz Viehböck
  • 1966: H. Ebel und H. Münzer
  • 1968: H. R. Kirchmayr
  • 1970: O. J. Eder
  • 1972: M. Pachel und Peter Skalicky
  • 1974: Erich Gornik und N. Schwarz
  • 1976: G. Bauer und Werner Lindinger
  • 1978: D. Hammer und W. Polanschütz
  • 1980: Hans-Peter Karnthaler
  • 1982: Wolfgang Jantsch und W. Steiner
  • 1984: G. Magerl
  • 1986: H. Krenn und Hans-Peter Steinrück
  • 1988: G. Leising
  • 1990: R. Höpfel und Paul Scheier
  • 1992: Manfred Helm
  • 1994: Ferenc Krausz
  • 1996: Gunther Springholz und Harald Weinfurter
  • 1998: C. Spielmann
  • 2000: Markus Arndt
  • 2002: T. Pichler
  • 2004: E. J. List
  • 2006: J. Stangl
  • 2008: Markus Aspelmeyer
  • 2010: Francesca Ferlaino und T. Müller
  • 2012: Daniel Kiener und Alexander Jesacher
  • 2014: Katrin Amann-Winkel
  • 2016: Rinaldo Trotta und Thomas Monz
  • 2018: Johannes Fink
  • 2020: Karin Hain und Aleksandar Matkovic
  • 2022: Paul Martini[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Elisabeth Guggenberger: Johannes Fink vom IST Austria mit Fritz Kohlrausch Preis geehrt. In: Dossiers, 29. November 2018. APA-OTS Originaltext-Service. Auf Science.APA.at, abgerufen am 19. November 2020.
  2. a b Physik-Preis der ÖPG (Fritz Kohlrausch- bzw. Ludwig Boltzmann-Preis). Allgemeine Bedingungen für die Zuerkennung des Fritz Kohlrausch- bzw. Ludwig Boltzmann-Preises, ergänzt und beschlossen in der Vorstandssitzung am 18. Januar 2016. In: Preise der ÖPG. Österreichische Physikalische Gesellschaft, 2020. Auf OePG.at, abgerufen am 19. November 2020.
  3. Michael J. Higatsberger: Österreichische Physikalische Gesellschaft. In: Physikalische Blätter. 1. April 1975, Band 31, Ausgabe 4, S. 179–180. Auf Wiley.com, abgerufen am 19. November 2020.
  4. Paul Martini erhielt Fritz Kohlrausch-Preis. Universität Innsbruck, 8. November 2022, abgerufen am 12. November 2022.