Formationstanzen

Lateinformation des Aachener TSC Blau-Silber, 2007
B-Standardformation des 1. TC Ludwigsburg, 2009

Formationstanzen ist im Gegensatz zum Paartanz und Solotanz das gemeinsame koordinierte Tanzen von mehr als zwei Personen. Prinzipiell lässt sich das Formationstanzen in zwei Arten aufteilen. Zum einen gibt es Formationen aus Einzeltänzern und zum anderen Formationen aus Paaren. Formationen aus Einzeltänzern sind z. B. im Jazz-Modern-Dance und im Gardetanz, als auch im Hip-Hop, Showdance und Stepptanz verbreitet. Formationen aus Paaren tanzen entweder einen einzelnen Tanz oder eine größere Anzahl von Tänzen ähnlicher Art.

Je nach getanzten Tänzen kann wiederum in eine Vielzahl von Arten untergliedert werden. Im deutschsprachigen Raum am etabliertesten sind die Standard- und Latein-Formationen, welche in den Ligen des Deutschen Tanzsportverbands (DTV) starten. Zehn-Tänze-Formationen, die alle zehn Standard- und Lateintänze tanzen, gibt es derzeit in Deutschland nicht.

Dieser Artikel behandelt in erster Linie den Formationssport im Bereich der Standard- und Lateintänze, wie er vom DTV und der WDSF reglementiert wird. Hier besteht ein Formationsteam aus mindestens sechs und maximal acht Paaren. Ein Turnier wird in der Regel mit acht Paaren bestritten. Sonstige Formationen, die Rock ’n’ Roll, Boogie-Woogie oder Jazz-Modern-Dance tanzen, werden in den Artikeln der jeweiligen Tänze behandelt.

Charakteristik

Musik

Die Musik darf bei Standard- und Lateinturnierformationen maximal sechs Minuten lang sein. Sie besteht aus Einmarsch, Hauptteil und Ausmarsch, wobei nur der Hauptteil in die Wertung eingeht. Der Hauptteil muss zwischen drei und viereinhalb Minuten lang sein. Der Ein- und Ausmarsch darf zusammen nicht länger als anderthalb Minuten sein, wobei deren Aufteilung beliebig ist. Sie sind dazu da, das Publikum auf das jeweilige Thema einzustimmen, werden vom Wertungsgericht aber nicht in die Wertung mit einbezogen. Die einzelnen Teile werden durch ein akustisches Signal, meist durch einen Gongschlag, voneinander getrennt.

In der Regel ist die Musik ein Arrangement von bekannten Musikstücken, die durch Bearbeitung an den jeweiligen Tanz angepasst werden. Jede Formationsmusik hat ein Thema, wie z. B. den Namen einer Musikgruppe, von der die Stücke stammen, oder ein Thema wie „Gipsy“ (engl. „Zigeuner“), „Swing“ oder „Cuba“. Im Grunde genommen ist dem Choreografen bei der Wahl der Musik keine Grenze gesetzt, solange die gewählte Musik der Charakteristik der jeweiligen Tänze entspricht.

Die Produktion einer solchen Formationsmusik kann bis zu 15.000 Euro und mehr kosten, wenn diese von einem Orchester passend auf die Bedürfnisse einer Formation eingespielt wird. Das wird in der Hauptsache von finanzstarken Vereinen der Bundesligen praktiziert, die diese in den Folgejahren zur Refinanzierung an andere Teams unterer Ligen vermieten. Eine zusammengeschnittene Formationsmusik ist hingegen deutlich günstiger und kann – je nach vorhandenem musikalischen Kenntnissen und technischem Wissen – durchaus in Eigenarbeit erstellt werden. Da der Arbeitsaufwand und die nötige Erfahrung zur Erstellung einer geschnittenen Musik nicht gering ist, wird oftmals jedoch, in Vereinen jeder Größe, auf eine gemietete Musik zurückgegriffen.

Bilder

Durch die Veränderungen der Tanzpositionen werden sogenannte Bilder gestellt. So sehen die Wertungsrichter zum Beispiel Rauten, Diamanten, Linien, Kreise, Reihen und Diagonalen. Die Bildentwicklung macht einen großen Teil der choreografischen Leistung aus, da die Wirkung der Schritte und Posen auch stark von den Bildern abhängig ist. Alle Teile müssen aufeinander abgestimmt werden.

Tanztypische Besonderheiten

Zusätzlich zu den üblichen Figuren eines Tanzes gibt es spezielle, die nur in Formationsdarbietungen vorkommen. Dazu gehören bei Lateinformationen neben sonstigen Effekten das Roundabout, auch als Wanderroundabout und mit Bodenwischer, Pirouetten, Lankenaus, Kettenreaktionen, die sogenannte Velberter Rose, Potstirrer und der Wind, deren gute Ausführungsqualität sehr publikumswirksam sind. Auch sind Herrensoli wegen der meistens dunklen Kleidung und des hellen Parketts sehr beliebt, da hier die Synchronität besonders leicht zu erkennen ist. Im Ein- und Ausmarsch sind zudem Hebefiguren erlaubt.

Kleidung

Im Bereich der Standardformationen ist für alle Herren ein Frack oder eine Weste in schwarz oder mitternachtsblau vorgeschrieben. Im Lateinbereich sind die Herren in der Regel schwarz gekleidet, da so der Kontrast zum hellen Parkett am größten ist und Bilder leichter zu erkennen sind. Die Regeln sind hier jedoch liberaler. So müssen die Tänzer lediglich einheitlich gekleidet sein. Die Damen dürfen im Rahmen der Kleiderordnung der Turnier- und Sportordnung des DTV unterschiedliche Kleider tragen, was jedoch nur sehr selten der Fall ist.[1]

Bewertung

Die Wertungsrichter bewerten die Leistungen der Mannschaften mit Hilfe eines Punktesystems relativ zueinander. Hierbei stehen ihnen vier Wertungsgebiete zur Verfügung, die, im Gegensatz zum Wertungssystem bei Einzelwettbewerben, gleichberechtigt nebeneinander stehen.[2]

  • Musik – Alle Tänzer müssen dem Rhythmus und dem Takt der Musik folgen. Alle Bewegungen sollen zeitgleich ausgeführt werden. Die Musik selbst (also die Auswahl der Musikstücke) wird nicht bewertet.
  • Tänzerische Leistung – Gewertet wird die Durchschnittsleistung der Formation. Es sollten also alle Tänzer/Paare auf einem ähnlichen Niveau tanzen. Übergänge zwischen Bildern sollen mittels tanztypischer Figuren ertanzt und nicht gelaufen werden.
  • Ausführung der Choreographie – Gewünscht sind gerade Linien und runde Kreise, harmonische und „gut lesbare“ Übergänge zwischen den Bildern. Die Aufteilung der Mannschaft im Raum sollte innerhalb der Choreographie ausgewogen um die Mitte und die Mittelachsen gestaltet sein. Die Fläche sollte vollständig ausgenutzt werden.
  • Durchgängigkeit und Charakteristik – Die Tänze sollen ab dem ersten Takt anhand ihrer charakteristischen Bewegungen erkennbar sein. Der gesamte Vortrag sollte dabei ohne überflüssige Stopps durchgehend gezeigt werden. Ausnahmen bilden Posen, die als „Klatschpausen“ genutzt werden.

In der Vorrunde werden die Wertungen noch verdeckt gegeben, und die Mannschaften in ein großes und ein kleines Finale eingeteilt. Jedes Finale wird dann für sich mit offenen Platzempfehlungen gewertet, aus welchen sich durch Anwendung des Majoritätssystems der finale Platz ergibt. Ausnahmen bildet die Deutsche Meisterschaft sowie WM und EM, bei denen eine Vor-, Zwischen und Endrunde getanzt wird. Letztere wird dann auch offen gewertet.

Wettbewerbe

Ligastruktur in Deutschland

Ligabereiche im DTV (Nord, West und Süd)

Das Ligasystem des Deutschen Tanzsportverbandes ist weltweit einzigartig und gliedert sich in drei Ligabereiche: Nord, West und Süd. Im Lateinbereich fünfstufig, reicht es von den Landesligen über die Ober- und Regionalligen der einzelnen Ligabereiche bis zur 2. und 1. Bundesliga, die eingleisig geführt sind. Im Standardbereich beginnen die Turniere erst in der Ober- oder Regionalliga, da die Anzahl der Mannschaften hier insgesamt geringer ist. Auch wurde schon die Regionalligen der Bereiche Nord und West zusammengelegt, da nicht genügend Teilnehmer vorhanden waren. Da in den neuen Bundesländern nur vereinzelt Formationstanz betrieben wurde, war die Schaffung eines eigenen Ligabereiches Ost mangels Teilnehmer bisher nicht sinnvoll, so dass Vereine aus diesen Gebieten den Ligabereichen Nord (z. B. Berlin) oder Süd (z. B. Thüringen) zugeteilt worden sind. Außerdem besteht der Ligabereich West nur aus dem nordrhein-westfälischen Landesverband (TNW).

Zu beobachten ist, dass im Süden eher Standard und im Norden eher Latein getanzt wird und die Leistungsdichte dort jeweils höher ist.

Getanzt werden in der Regel fünf Turniere (im Ligabereich Süd sind es teilweise auch sieben oder acht) mit allen Mannschaften einer Ligagruppe, die möglichst aus acht Mannschaften besteht. Am Ende des fünften Turnieres werden die Mannschaften nach der Summe ihrer Ergebnisse sortiert und steigen entweder direkt auf oder nehmen an Aufstiegsturnieren teil. Der Abstieg ist in allen Ligen direkt, d. h., dass es keine echten Relegationsturniere gibt. Die genaue Anzahl der Auf- und Absteiger richtet sich nach Mannschaftszahl und wird jährlich vom Sportwart des DTV bestimmt.

Höhepunkt der Saison ist die Deutsche Meisterschaft der Formationen, zu der die Mannschaften der 1. Bundesligen (Standard und Latein) teilnahmeberechtigt sind. Zu beachten ist hier, dass das Abschneiden in der 1. Bundesliga als Tabellenführer noch nicht den Deutschen Meister kürt. Abgesehen von der Vergabe des nationalen Titels wird auch um die Startplätze der internationalen Wettbewerbe der WDSF gestritten.

In der Saison 2006/07 tanzten 145 Latein-Formationen aus 90 Vereinen und 38 Standard-Formationen aus 29 Vereinen. Die größten Vereine waren der Grün-Gold-Club Bremen mit fünf Latein-Formationen sowie der TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg und der Aachener TSC Blau-Silber mit je vier startenden Latein-Teams.

In der Saison 2008/09 war der GGC Bremen mit 7 Lateinformationen der größte Verein.

Die folgenden „Liga-Pyramiden“ stellen den Aufbau des deutschen Ligasystems der Saison 2008/09 des DTV schematisch dar. Der aktuelle Tabellenstand und die Termine der Turniere aller Ligen können auf der offiziellen Webseite des Deutschen Tanzsportverband e.V. eingesehen werden.

Latein

Die Bundesligen1. Bundesliga

Zwei direkte Auf- und Absteiger
2. Bundesliga

Aufstiegsturnier und zwei direkte Absteiger 
Die RegionalligenRegionalliga Nord (1)Regionalliga West (2)Regionalliga Süd (3) (4) (5)
AufstiegsturnierAufstiegsturnierDrei direkte Auf- und Absteiger
Die OberligenOberliga Nord Gruppe AOberliga Nord Gruppe BOberliga West IOberliga West IIOberliga Süd 1 (3)Oberliga Süd 2 (4)Oberliga Süd 3 (5)
AufstiegsturnierAufstiegsturnierDirekter Auf- und AbstiegDirekter Auf- und AbstiegDirekter Auf- und Abstieg
Die LandesligenLandesliga Nord Gr. ALandesliga Nord Gr. BLandesliga West ILandesliga West IILandesliga West IIILandesliga Süd 1Landesliga Süd 2Landesliga Süd 3
(1) nördl. Bundesländer; (2) TNW (Nordrhein-Westfalen); (3) HTV (Hessen), TRP (Rheinland-Pfalz), SLT (Saarland), TTSV (Thüringen); (4) TBW (Baden-Württemberg); (5) Bayern

Standard

Die Bundesligen1. Bundesliga

Zwei direkte Auf- und Absteiger
2. Bundesliga

Aufstiegsturnier
Die RegionalligenRegionalliga Nord (1)Regionalliga West (2)Regionalliga Süd (3) (4) (5)
(1) nördl. Bundesländer; (2) TNW (Nordrhein-Westfalen); (3) HTV (Hessen), TRP (Rheinland-Pfalz), SLT (Saarland), TTSV (Thüringen); (4) TBW (Baden-Württemberg); (5) Bayern

Nationale Wettbewerbe des DTV

Neben dem Ligabetrieb wird einmal im Jahr die Deutsche Meisterschaft in Form eines einzelnen Turnieres veranstaltet. Sie ist gleichzeitig auch Auftaktturnier einer Saison und dient vielen Teams zur Vorstellung von neuen Choreographien für die dann kommenden Bundesligaturniere. Teilnahmeberechtigt sind alle Teams der 1. Bundesligen in ihrer jeweiligen Tanzart. So starten auch die Aufsteiger aus der 2. Bundesliga und müssen sich an der Konkurrenz aus der 1. Liga messen.

Aufgeführt sind hier der Erste und Zweite der Meisterschaften.

JahrAustragungsortStandardLatein
GoldSilberGoldSilber
2022Bremen
2021Bremerhaven
2020Düsseldorfabgesagtabgesagt
2019HamburgTSC Schwarz-Gold GöttingenBraunschweiger TSCGrün-Gold-Club Bremen1. TSZ Velbert
2018BraunschweigBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club Bremen1. TSZ Velbert
2017Bremen1. TC LudwigsburgTSC Schwarz-Gold GöttingenGrün-Gold-Club BremenFG TTC Rot-Weiss-Silber Bochum / TSZ Velbert
2016BambergBraunschweiger TSCTSC Schwarz-Gold GöttingenGrün-Gold-Club BremenFG TTC Rot-Weiss-Silber Bochum / TSZ Velbert
2015Bremen1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCGrün-Gold-Club BremenFG TSZ Aachen / TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2014LudwigsburgBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club BremenFG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2013BraunschweigBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club BremenFG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2012DüsseldorfBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club BremenFG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2011BremenBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club BremenFG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss
2010NürnbergBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club BremenTSZ Velbert
2009Braunschweig1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCGrün-Gold-Club BremenTSZ Velbert
2008Bremen1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCGrün-Gold-Club BremenTSZ Velbert
2007Bochum1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCGrün-Gold-Club BremenTSG Bremerhaven
2006Stuttgart1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTSG BremerhavenGrün-Gold-Club Bremen
2005BremenBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club BremenTSG Bremerhaven
2004DüsseldorfBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgGrün-Gold-Club BremenTSG Bremerhaven
2003BraunschweigBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTSG BremerhavenGrün-Gold-Club Bremen
2002BremenBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTSG Bremerhaven
2001SindelfingenBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTSG BremerhavenTSC Schwarz-Gelb Aachen
2000BremerhavenBraunschweiger TSCTC Allround BerlinTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1999KarlsruheTC Allround BerlinBraunschweiger TSCTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1998KölnTC Allround BerlinTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTSC Schwarz-Gelb AachenTSG Bremerhaven
1997BremenBraunschweiger TSCTC Allround BerlinTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1996Sindelfingen1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTSC Schwarz-Gelb AachenTSG Bremerhaven
1995KölnBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTSC Schwarz-Gelb AachenTSG Bremerhaven
1994BerlinBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1993Bremerhaven1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTSG Bremerhaven
1992Stuttgart1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTSG BremerhavenTSC Schwarz-Gelb Aachen
1991KölnBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTSC Schwarz-Gelb AachenTSG Bremerhaven
1990BremenBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTSG BremerhavenTSC Schwarz-Gelb Aachen
1989DüsseldorfBraunschweiger TSC1. TC LudwigsburgTSG BremerhavenTSZ Velbert
1988Bremen1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTSG BremerhavenTSZ Velbert
1987Stuttgart1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTSG BremerhavenTSZ Velbert
1986Offenbach1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTSZ VelbertTSG Bremerhaven
1985Braunschweig1. TC LudwigsburgBraunschweiger TSCTSG BremerhavenTSZ Velbert
1984DüsseldorfTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß1. TC LudwigsburgTSG BremerhavenTSZ Velbert
1983OffenbachTD TSC Düsseldorf Rot-WeißClub Saltatio HamburgTSG BremerhavenTSC Kongress Gelsenkirchen
1982HamburgTF Weiß-Blau DüsseldorfClub Saltatio HamburgTSC Kongress GelsenkirchenTSG Bremerhaven
1981BraunschweigTF Weiß-Blau DüsseldorfClub Saltatio HamburgTSG BremerhavenTSC Kongress Gelsenkirchen
1980HamburgTF Weiß-Blau DüsseldorfTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1979BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTF Weiß-Blau DüsseldorfTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1978DüsseldorfTF Weiß-Blau DüsseldorfTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1977BraunschweigTF Weiß-Blau DüsseldorfTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTSG BremerhavenTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1976MindenTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTanzsport-Club NeussTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTSG Bremerhaven
1975NürnbergTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC Harburg
1974BremerhavenTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC Harburg
1973NeussTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC Harburg
1972BremenTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC Harburg
1971OldenburgTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC Harburg
1970HannoverTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1969NeussTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC Harburg
1968HamburgTTC HarburgTTC Rot-Weiß BielefeldTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1967BerlinTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-WeißTTC HarburgTD TSC Düsseldorf Rot-Weiß
1966NeussGesellschaftskreis und Junioren-Club DüsseldorfTTC HarburgTTC HarburgGesellschaftskreis und Junioren-Club Düsseldorf
1965KölnGesellschaftskreis und Junioren-Club DüsseldorfGrün-Weiß Klub KölnGesellschaftskreis und Junioren-Club DüsseldorfGrün-Weiß Klub Köln

Wettbewerbsstruktur in Österreich

Das derzeitige österreichische Ligasystem besteht seit dem 1. Januar 2009 und gliedert sich in 1. und 2. Bundesliga. Startberechtigt in der 1. und 2. Bundesliga sind Formationen mit Startkarte des Österreichischen Tanzsportverbandes (ÖTSV). Die Hobbyliga ersetzt die bis Ende 2008 durchgeführten Breitensportturniere, hier sind alle Formationen ohne Startkarte startberechtigt. Das am Ende der Saison auf dem ersten Platz liegende Team der 2. Bundesliga steigt automatisch in die erste Liga auf. Das auf dem letzten Platz liegende Team der 1. Bundesliga steigt automatisch in die 2. Bundesliga ab. Der Abstieg erfolgt jedoch nur, wenn zum Ende der Saison inklusive der aufgestiegenen Teams zumindest sechs Teams in der 1. Bundesliga verbleiben.[3]

Zurzeit (Stand 2019) befinden sich TSC Schwarz Gold (A-Team, B-Team und C-Team), HSV Zwölfaxing (A-Team und B-Team) und UFTSC Perchtoldsdorf in der 1. Bundesliga Latein. In der 2. Bundesliga Latein sind zurzeit Mannschaften unter anderem folgender Clubs vertreten: HSV Zwölfaxing, TSC blau-grün Wien, TSC Dancefire Wiener Neustadt, UFTSC Perchtoldsdorf, TSC Rot-Weiss Wien und TSK Wienerwald Mödling. In der Bundesliga Standard tanzen TSK Juventus, TSC Schwarz Gold (A-Team und B-Team) und TSK Wienerwald Mödling.[4]

Zusätzlich findet jährlich eine Staatsmeisterschaft der Formationen statt. Die bisherigen österreichischen Staatsmeister der Latein-Klasse stellten unter anderem der UTSC Forum Wien (1991, 1993, 1999–2003),[5] der 1. SFTC Rot-Weiss 90, Salzburg (1992, 1994–1997)[6], der HSV-Zwölfaxing (2004–2015, 2018, 2019)[7] sowie der TSC Schwarz Gold (2016, 2017). Seit 2016 wird für die Teams der Bundesliga Standard eine österreichische Meisterschaft ausgetragen. Den österreichischen Meistertitel der Formationen Standard konnte 2016 sowie 2018 der TSC Schwarz Gold ertanzen, 2017 ging der Titel an den TSK Wienerwald Mödling, 2019 erreichte der TSK Juventus den ersten Platz.

International erreichten der HSV-Zwölfaxing und der TSC Schwarz Gold einige Finalplatzierungen bei Europa- und Weltmeisterschaften. Der HSV-Zwölfaxing ertanzte sich etwa bei der Europameisterschaft 2008 den 6. Platz sowie bei der Weltmeisterschaft 2015 in Wiener Neustadt und der Europameisterschaft 2012 der 5. Platz. Der TSC Schwarz Gold tanzte sich bei Europameisterschaften zwischen 2010 und 2014 mehrmals ins Finale und schaffte 2015 auch den Finaleinzug bei einer Weltmeisterschaft. Der TSC blau-grün Wien belegte in der Vergangenheit bei der Weltmeisterschaft 2008 den 14. Platz sowie bei der Europameisterschaft 2009 in Vilnius den 8. Platz.

An Europa- und Weltmeisterschaften darf der Gesamtsieger der (1.) Bundesliga und der Sieger der Staatsmeisterschaft teilnehmen. Ist der Staatsmeister und Sieger der Bundesliga dieselbe Mannschaft, dann darf zusätzlich der zweitplatzierte aus der Bundesliga zu internationalen Meisterschaften entsandt.

Österreichische Staatsmeisterschaft der Formationen

Die Österreichischen Meisterschaften finden für die Disziplinen Standard und Latein jeweils in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Meisterschaft Kür (Showdance) statt. Aufgeführt sind hier der ersten drei Mannschaften der Staatsmeisterschaft Latein sowie der österreichischen Meisterschaft Standard. Diese Meisterschaft findet jährlich im Mai/Juni statt und ist das letzte Turnier der Bundesliga-Saison. Hier wird über die Mannschaften entschieden, die in der folgenden Saison die Möglichkeit haben an internationalen Meisterschaften teilzunehmen.

JahrAustragungsortLateinStandard
GoldSilberBronzeGoldSilberBronze
2021PerchtoldsdorfHSV ZwölfaxingTSC Schwarz Gold (A-Team Latein)FTSC PerchtoldsdorfTSK Juventus (A-Team)TSC Schwarz Gold (A-Team Standard)TSK Juventus (B-Team)
2019PurkersdorfHSV ZwölfaxingTSC Schwarz Gold (A-Team Latein)FTSC PerchtoldsdorfTSK JuventusTSC Schwarz Gold (A-Team Standard)TSK Wienerwald Mödling
2018St. PöltenHSV Zwölfaxing (A-Team)TSC Schwarz Gold (A-Team Latein)HSV Zwölfaxing (B-Team)TSC Schwarz Gold (A-Team Standard)TSK Wienerwald Mödling-
2017HollabrunnTSC Schwarz Gold (A-Team Latein)HSV ZwölfaxingFTSC PerchtoldsdorfTSK Wienerwald MödlingTSC Schwarz Gold (A-Team Standard)-
2016HitzendorfTSC Schwarz Gold (A-Team Latein)HSV ZwölfaxingFTSC PerchtoldsdorfTSC Schwarz Gold (A-Team Standard)TSK Wienerwald Mödling-
2015PerchtoldsdorfHSV ZwölfaxingTSC Schwarz GoldFTSC Perchtoldsdorfkeine Meisterschaft Standard vor 2016
2014SteyrHSV ZwölfaxingTSC Schwarz Gold (A-Team)TSC Schwarz Gold (B-Team)
2013HollabrunnHSV ZwölfaxingTSC Schwarz Gold (A-Team)TSC Schwarz Gold (B-Team)
2012WienHSV ZwölfaxingTSC Schwarz Gold (A-Team)TSC Schwarz Gold (B-Team)
2011KremsHSV ZwölfaxingTSC Schwarz GoldTSC blau-grün Wien
2010PerchtoldsdorfHSV ZwölfaxingTSC Schwarz GoldTSC blau-grün Wien
2009OberwartHSV Zwölfaxing (A-Team)TSC blau-grün WienHSV Zwölfaxing (B-Team)
2008PerchtoldsdorfHSV ZwölfaxingTSC blau-grün WienATK Wien Auhof
2007HornHSV ZwölfaxingATK Wien AuhofTSC blau-grün Wien
2006KremsHSV ZwölfaxingATK Wien AuhofTSC Vienna Dance
2005PerchtoldsdorfHSV Zwölfaxing (A-Team)HSV Zwölfaxing (B-Team)ATK Wien Auhof
2004PerchtoldsdorfHSV Zwölfaxing (A-Team)HSV Zwölfaxing (B-Team)ATK U2 Rathaus Wien
2003k. A.UTSC Forum WienHSV Zwölfaxing1. SFTC Salzburg

Internationale Wettbewerbe der WDSF

Teilnehmerstaaten der WM 2006 (Standard)
Teilnehmerstaaten der WM 2006 (Latein)

Die internationalen Wettbewerbe der World Dance Sport Federation (WDSF) wurden bis Ende der 1990er-Jahre klar von deutschen Mannschaften (insbesondere von der TSG Bremerhaven) dominiert.[8][9] Nach dem Fall des eisernen Vorhanges sind viele deutsche Trainer nach Osteuropa gegangen und haben dort beim Aufbau von Formationen entscheidenden Einfluss gehabt, sodass die dortigen Teams immer stärker wurden. Nach vier dominanten Jahren des Teams aus Litauen konnte 2006 der Grün-Gold-Club Bremen den Weltmeistertitel (Latein) wieder nach Deutschland holen.

Obwohl die internationalen Meisterschaften wie EM und WM von der WDSF ausgerichtet werden und diese heute über 80 nationale Mitgliedsvereinigungen auf fünf Kontinenten verfügt, kommen die teilnehmenden Teams hauptsächlich aus Mittel- und Osteuropa. So vertraten zum Beispiel bei der Weltmeisterschaft 2006 in Bremen (Latein) und Moskau (Standard) Mannschaften aus folgenden Nationen ihre Heimatländer:

Teilnehmerstaaten der WM 2006
LateinStandard
24 Mannschaften aus 14 Nationen[10]18 Mannschaften aus 11 Nationen[11]
(*) durch zwei Mannschaften vertreten

Dadurch unterscheidet sich sowohl im Latein- als auch im Standardbereich das Teilnehmerfeld der Welt- und Europameisterschaften praktisch nicht, so dass es zweimal im Jahr zu einem Treffen der jeweiligen Spitzenteams kommt.

Die Veranstaltungstermine liegen meist im Herbst oder im Frühjahr und gliedern sich daher nicht immer ideal in die Saison des deutschen Ligasystems ein.

Weltmeisterschaft

Weltmeisterschaften werden seit 1973 durchgeführt. Im Lateinbereich konnte die TSG Bremerhaven seitdem 14 Titel für sich gewinnen, gefolgt vom Grün-Gold-Club Bremen mit zehn Titeln und dem Klaipėda University Team Žuvėdra, welches siebenmal siegen konnte. Im Standardbereich ertanzte sich die Formation des 1. Tanzclubs Ludwigsburg elf Titel, gefolgt vom Team des Braunschweigers TSC mit zehn Meisterschaften.

Europameisterschaft

Die Europa- und Vizeeuropameister seit 1995:

JahrAustragungsortStandardAustragungsortLatein
1995DoetinchemBraunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
BourgesTSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
1996Oldenburg1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
BremerhavenTSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
TSC Schwarz-Gelb Aachen, DeutschlandDeutschland Deutschland /
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen (1)
1997LudwigsburgBraunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
WarschauTSC Schwarz-Gelb Aachen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
1998KischinjowDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
TC Allround Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
BudapestTSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, DeutschlandDeutschland Deutschland
1999’s-HertogenboschTC Allround Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, DeutschlandDeutschland Deutschland
Gommel (2)Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
Rainbow Colours, RusslandRussland Russland
2000KishinevDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
Jantar Elbląg, PolenPolen Polen
OstravaTSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
2001Ústí nad LabemDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
Budapest (2)Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
Savaria TSE UngarnUngarn Ungarn
2002’s-HertogenboschDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
’s-HertogenboschTSG Bremerhaven, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
2003KishinevDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
Ústí nad LabemKlaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
TSZ Aachen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2004KishinevDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
BremenKlaipėda University Team Žuvėdra, Litauen 1989Litauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2005BraunschweigBraunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland /
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland (1)
BremenKlaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2006KishinevDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
Braunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
VilniusKlaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2007KishinevDSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
DüsseldorfGrün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
2008MoskauVera Tyumen, RusslandRussland Russland
DSC Kodryanka Kishinev, Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
EssenGrün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
2009Miskolc1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
VilniusKlaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2010LudwigsburgBraunschweiger TSC, DeutschlandDeutschland Deutschland
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
BremenGrün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
20112011 fand keine Europameisterschaft Standard statt.TjumenVera Tyumen, RusslandRussland Russland
Klaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
20122012 fand keine Europameisterschaft Standard statt.SchwechatKlaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
20132013 fand keine Europameisterschaft Standard statt.VilniusKlaipėda University Team Žuvėdra, LitauenLitauen Litauen
Vera Tyumen, RusslandRussland Russland
20142014 fand keine Europameisterschaft Standard statt.DürenFG TSZ Aachen / TD TSC Düsseldorf Rot-Weiss, DeutschlandDeutschland Deutschland
Grün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
2015ElblągVera Tyumen, RusslandRussland Russland
Lotos-Jantar, PolenPolen Polen
2015 fand keine Europameisterschaft Latein statt.
20162016 fand keine Europameisterschaft Standard statt.2016 fand keine Europameisterschaft Latein statt.
20172017 fand keine Europameisterschaft Standard statt.2017 fand keine Europameisterschaft Latein statt.
2018SotschiVera Tyumen, RusslandRussland Russland
1. TC Ludwigsburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
KaliszGrün-Gold-Club Bremen, DeutschlandDeutschland Deutschland
Duet Perm, RusslandRussland Russland
20192019 fand keine Europameisterschaft Standard statt.2019 fand keine Europameisterschaft Latein statt.
2020GöttingenabgesagtSchwechatabgesagt
20212021 findet keine Europameisterschaft Standard statt.Schwechatverschoben auf den 28. Mai 2022
(1) geteilter 2. Platz
(2) ohne deutsche Beteiligung

Formationstanz in weiteren Ländern

Niederlande

In den Niederlanden werden Formationssportturniere durch den Nederlandse Algemene Danssport Bond (NADB) durchgeführt. Amtierende Niederländische Meister sind das Team DSV Sway of Life (Standard) und Rekordmeister das Team Double V aus Hoorn (Latein).

Schweiz

In der Schweiz werden keine organisierten Formationssportturniere durchgeführt.

Shows

Neben dem Turniersport tanzen viele Formationen auch Showauftritte. Informationen dazu können bei den Formationen selbst eingeholt werden. Diese Einnahmen und Sponsorengelder machen den kostenintensiven Formationssport erst möglich.

Siehe auch

Quellen

  1. Das GGC Bremen wollte an der WM 2014 in verschiedenfarbigen Kleidern auftreten, Marco Sietas, Sportdirektor der WDSF drohte jedoch die Mannschaft zu disqualifizieren (ggcbremen.de (Memento des Originals vom 29. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ggcbremen.de, Abschnitt Grün-Gold-Formation droht das Aus, 6. November 2014).
  2. Wertungsrichtlinien des DTV für Formationswettbewerbe (Memento des Originals vom 24. Oktober 2005 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tanzsport.de (PDF; 199 kB).
  3. Erläuterungen zur Turnierordnung des ÖTSV (PDF) Mai 2009.
  4. Ergebnisse Staatsmeisterschaft 2019. Abgerufen am 2. Juni 2019.
  5. Erfolge der UTSC Forum Wien
  6. Clubgeschichte des 1. SFTC Rod-Weiss 90 (Memento des Originals vom 24. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tanzschule-seifert.at
  7. Website des HSV Zölfaxing Sektion Tanzsport
  8. Ergebnisse aller internationalen Meisterschaften (Memento des Originals vom 23. August 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.formationen.de
  9. Ergebnisse aller WDSF-Turniere
  10. spaeker.de
  11. spaeker.de

Weblinks

Commons: Formationstanzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Videos

Standard

Latein

Auf dieser Seite verwendete Medien

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Union Jack, Flagge des Vereinigten Königreichs
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Flagge der Republik Moldau
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Länder, die 2006 bei der Weltmeisterschaft im Formationstanzen (Latein) teilgenommen haben.
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C-Team des Aachener TSC Blau-Silber
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Länder, die 2006 bei der Weltmeisterschaft im Formationstanzen (Standard) teilgenommen haben.
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Ein Turnier der zweiten Bundesliga der Standardformationen in Rüsselsheim, Deutschland, 20.02.2009; das Bild zeigt die B-Formation des 1. TC Ludwigsburg.
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Thornard, Diskussion, 22:56, 25. Mär. 2008 (CET)

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Ligabereiche Formationstanzen im DTV