Egilwart

Egilwart war von 802 bis 809 Bischof in Würzburg.
In der kurzen Amtszeit Egilwarts[1] und seines Vorgängers Liutrit knüpften die beiden Bischöfe an die slawische Missionierungstätigkeit von Berowelf an. Für die Main- und Rednitzwenden wurden Kirchen erbaut.
Schenkungstätigkeiten an das Kloster Fulda strapazierten die wirtschaftliche Lage des Würzburger Bistums. Die Privilegien, die Karl der Große der Benediktinerabtei Neustadt am Main zuteilwerden ließ, führten zu einer größeren Autonomie des Klosters und einer Herauslösung aus dem Diözesanverband.
Literatur
- Peter Kolb, Ernst-Günter Krenig (Hrsg.): Unterfränkische Geschichte. Band 1: Von der germanischen Landnahme bis zum hohen Mittelalter. Echter, Würzburg 1989, ISBN 3-429-01263-5.
Einzelnachweise
- ↑ nach Kolb/Krenig von 803 bis 810
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Liutrit | Bischof von Würzburg 802–809 | Wolfgar |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Egilwart |
| KURZBESCHREIBUNG | Bischof von Würzburg |
| GEBURTSDATUM | 8. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 9. Jahrhundert |
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Egilwart 802 - 809 Bishop of Würzburg.
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Das Wappen ist eine Mischung aus dem Wappen des Hochstiftes Würzburg (bis ca. 1803) und dem der Diözese Würzburg (nach 1814)