Währungsreserve

Währungsreserven (auch Valutareserven) sind die von einer Zentralbank auf der Aktivseite ihrer Bilanz in Fremdwährung, Edelmetallen, Sonderziehungsrechten und Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds gehaltenen Mittel zu Devisenmarktinterventionen und zur Finanzierung von Außenhandelsdefiziten.

Allgemeines

Währungsreserven werden in der Zahlungsbilanz (Unterkonto: Kapitalbilanz, Devisenbilanz) eines Landes oder einheitlichen Währungsraumes erfasst. Sie liegen meist in Form von Guthaben auf kurze Sicht beziehungsweise auf liquiden Mitteln vor. Sie entstehen durch Leistungsbilanzüberschüsse eines Staates oder Wirtschaftsraumes.[1] Prinzipiell handelt es sich um Nettowährungsreserven, wenn die Fremdwährungsschulden der eigenen Währungsbehörde von den gesamten Währungsreserven, also Bruttowährungsreserven, subtrahiert wurden.[2]

Internationale Währungsreserven von 1957 bis 2007 in Mrd. US-Dollar[3]

Entwicklung

Die Geschichte der Währungsreserven ist eng mit der Entwicklung der Geld- und Devisenmärkte und der verschiedenen Währungssysteme verbunden. Währungsreserven dienen der Gestaltung von Währungspolitik.

Geschichte

Das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert ist überwiegend vom klassischen Goldstandard mit Goldumlaufswährung/Goldwährung (Gold, Banknoten und Scheidemünzen zirkulieren) und der damit verbundenen Goldparität gekennzeichnet. In Deutschland etwa wurde 1875 die sogenannte „Dritteldeckung“ eingeführt, wonach der Betrag der umlaufenden Banknoten zu einem Drittel durch Goldreserven gedeckt sein musste.[4] Nach dem Ersten Weltkrieg herrschten kurzfristig freie flexible Wechselkurse in Form der Goldbarrenwährung/Goldkernwährung (nur Banknoten zirkulieren). Ab 1924 kehrten die meisten Länder zu festen Wechselkursen zurück. Sie folgten nun einem Golddevisenstandard, das heißt, dass ihre Zentralbanken Gold oder Devisen im Wert eines Teils der umlaufenden Geldsumme vorrätig hielten. Dieses System brach in der Weltwirtschaftskrise zusammen. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist dagegen vom 1944 im amerikanischen Bretton Woods beschlossenen Abkommen über die Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Einführung der Konvertierbarkeit aller Währungen geprägt.[5] Der US-Dollar avancierte zur internationalen Leitwährung, die US-Notenbank verpflichtete sich dafür, Dollar zu einem festgelegten Kurs in Gold zu tauschen. Diese Verpflichtung konnte Anfang der 1970er Jahre aufgrund des enormen Leistungsbilanzdefizits der USA nicht mehr eingehalten werden. Die USA gaben daraufhin den Wechselkurs des Dollars frei und setzten die Goldkonvertibilität des Dollars außer Kraft. Das Fixkurssystem war endgültig gescheitert. Gold als wichtigstes Reserveaktivum wurde durch die Sonderziehungsrechte abgelöst und verlor bis heute nach und nach an Bedeutung.[6]

Gegenwart

Im 21. Jahrhundert wird die Sicherheit des Geldes überwiegend durch andere Währungen und die Funktion des Internationalen Währungsfonds sowie der Notenbanken in den einzelnen Mitgliedsländern garantiert.[7]

Die globalen Währungsreserven betragen im Januar 2008 laut IWF rund 6,5 Billionen US-Dollar. Rund zwei Drittel der Reserven halten asiatische Staaten. In den letzten Jahren sind die Weltwährungsreserven stark angestiegen. Noch Anfang 2003 lagen diese bei ca. 2,3 Billionen US-Dollar. Im Dezember 2007 erreichten die Weltwährungsreserven einen Betrag von 6,561 Billionen US-Dollar. Steigen die Weltwährungsreserven wesentlich schneller als die Leistung der Weltwirtschaft, kann dieses ein Indikator für globale Inflation sein.

Anteil der Währungen an den Währungsreserven[8]

Traditionellerweise nimmt der US-Dollar als einstige Leitwährung eine Schlüsselstellung ein. Inzwischen hat sich jedoch der Euro zunehmend als Alternative „auf Augenhöhe“[9] etabliert. Die Deutsche Bank[10] prognostizierte 2007, dass der Euro-Anteil an den Währungsreserven bis zum Jahr 2010 schrittweise auf 30 bis 40 Prozent ansteigt. Sie begründet dies mit den großen Wechselkurs-Unsicherheiten, denen der US-Dollar ausgesetzt ist (unter anderem aufgrund des enormen Leistungsbilanzdefizits der USA). Die Bank vermutet, dass die Unsicherheit Stabilität suchende Zentralbanken zu einer stärkeren Diversifikation ihrer Reserven veranlassen könnte. Darüber hinaus ist in mehreren Ländern eine sukzessive Änderung der Währungspolitik (weg von einer reinen Dollarbindung, hin zu einer Bindung an einen Währungskorb) zu beobachten. Ein dritter Grund ist im Anstieg der Währungsreserven selbst zu sehen; Zentralbanken stehen unter politischem Druck, die Reserven zinsbringend anzulegen. Aus diesem Grund erscheint eine Diversifikationsstrategie lohnend.

Bestandteile

Devisen

Devisen werden im Zusammenhang mit der Währungsreserve grundlegend in drei verschiedene Forderungen eines Landes oder einheitlichen Wirtschaftsraumes gegenüber Devisenausländern unterteilt: Bankeinlagen, Wertpapiere und Einlagen bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Bei den Bankguthaben in ausländischer Währung wird wiederum hauptsächlich zwischen Tages- oder Termingeldern unterschieden. Die verbrieften Geldmarktanlagen außerhalb des eigenen Währungsgebietes bestehen zumeist in Form von relativ sicheren Schuldverschreibungen ausländischer Staaten und zunehmend aus anderen verzinslichen Anlagen in Wirtschaftsräumen oder Ländern in Fremdwährung, da hier eine höhere Rendite erzielt werden kann. Ebenfalls zu den Devisen zählen effektive Bestände an fremden Banknoten und Münzen, den sogenannten Sorten.[11]

Internationale Goldreserven von 1845 bis 2012 in Tonnen[12]

Gold

Gold ist ein physisches Gut, welches in Form von Barren oder Münzen gehalten wird. Seine Menge kann eindeutig durch Wiegen bestimmt werden. In der Regel werden die Goldbestände der einzelnen Länder von den Zentral- bzw. Notenbanken gehalten. Veränderungen des Goldbestandes als Währungsreserve können aus Preis- und Mengenänderungen resultieren. Der Anteil der internationalen Goldreserven an den gesamten Währungsreserven ist in den letzten drei Jahrzehnten durch eine geringere Bedeutung für die Währungssicherung durch Gold (im Vergleich zu jener durch Fremdwährungen) und im geringen Umfang auch durch Verkäufe von 60 % im Jahr 1980 auf 9 % im Jahr 2005 zurückgegangen.[13]

Internationale Währungsreserven von 1957 bis 2007 in Mio. Sonderziehungsrechten[14]

Sonderziehungsrechte (SZR)

Diese künstliche Währung, die nur als Buchgeld existiert, wurde 1969 von den im IWF vertretenen Staaten zusätzlich geschaffen, um der „Abschwächung des Reservewachstums und absoluten Verringerung der Goldreserven“[15] entgegenzuwirken und Liquidität für den internationalen Handel zu gewährleisten. Ihr Wechselkurs ist an einen Währungskorb (heute: US-Dollar, Euro, Yen, Yuan und Britisches Pfund) gebunden und sie können von den einzelnen Mitgliedern in Abhängigkeit von den jeweiligen Quoten (Höchstbetrag an Finanzmitteln, den der IWF zur Verfügung stellt) in Anspruch genommen werden.

Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds (Ziehrechte)

Es handelt sich um verzinsliche liquide Forderungen auf Guthabenbasis eines Mitgliedes gegenüber dem Internationalen Währungsfonds, welche bei Nachfrage eingelöst werden. Der Zinssatz richtet sich nach dem gewichteten Zins für kurzfristige Finanzanlagen der Mitgliedsstaaten Frankreich, Deutschland, Japan, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.[16]

Bedeutung und Anwendungsbeispiel

Vereinfachtes Beispiel zur Stützung des Wechselkurses:[17]

Voraussetzungen:[18]

  • Die Leistungsbilanz wird nur durch die Handelsbilanz beeinflusst; die Handelsbilanz ist zunächst ausgeglichen.
  • Der „Saldo der Vermögensübertragungen“ findet keinen Niederschlag.
  • Die Kapitalbilanz besteht nur aus den Positionen Wertpapiertransaktionen, Direktinvestitionen und Devisenbilanz.
  • Die Zahlungsbilanz ist bei der jeweils gewählten Alternative immer ausgeglichen.
  • Die Tatsache, dass langfristige Handelsbilanzdefizite problematisch sind, bleibt unberücksichtigt.

Wird bei Importgütern mit unelastischer Nachfrage der Preis angehoben, entstehen Leistungsbilanzdefizite im Inland. Da die importierten Güter in Fremdwährung bezahlt werden müssen, entsteht ein Nachfrageüberhang nach den Devisen des Exportlandes. Dieser Nachfrageüberschuss führt bei flexiblen Wechselkursen und ansonsten konstanten Bedingungen zu einer Abwertung der eigenen Währung. Ebendiese Abwertung der eigenen Währung kann durch Kapitalbewegungen der Währungsbehörden verhindert werden. Zum einen könnte das Ausland – etwa durch ein höheres Zinsniveau oder Anreize zu Direktinvestitionen im Inland – dazu veranlasst werden, die durch die Preiserhöhung gestiegenen Einnahmen im Inland zu investieren (Wertpapiertransaktionen und Direktinvestitionen). Oder die Währungsbehörden des Auslandes könnten ihren Anteil an den Währungsreserven des Inlandes aufstocken (Devisenbilanz). In allen drei Fällen würde die Überschussnachfrage nach Devisen des Auslandes beseitigt.

Sonderrolle der exportstarken asiatischen Länder

Währungsreserven von 1999 bis 2008 im Vergleich[3]

Exportstarke asiatische Länder verzeichneten seit etwa einem Jahrzehnt ein rasantes Anwachsen der Währungsreserven. Besonders deutlich wird dies am Beispiel der Volksrepublik China. Dieses Land hat nach mehreren Jahren einer äußerst erfolgreichen Handelsbilanz im Jahr 2006 sogar Japan in der Summe der Währungsreserven überholt und besitzt seitdem die höchsten Währungsreserven der Welt. Per 31. März 2008 beliefen sich diese auf 1,682 Billionen US-Dollar.[19] Im April 2011 betrugen die Devisenreserven Chinas erstmals über drei Billionen US-Dollar,[20] Anfang 2014 3,82 Billionen US-Dollar.[21]

Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass China etwa 40 % der produzierten Waren exportiert und eine außergewöhnlich hohe Sparquote von 35 % hat.[22] Philip D. Wooldridge hat die Rolle Chinas in Bezug auf die weltweiten Währungsreserven wie folgt definiert: „Die Währungsreserven Chinas sind so umfangreich, dass schon geringe Veränderungen ihrer Zusammensetzung bedeutende Auswirkungen auf Schlussfolgerungen bezüglich Trends in aggregierten Daten haben können.“[23] Japan verfügte mit 1,015 Billionen US-Dollar per 31. März 2008 über die zweithöchsten Reserven der Welt und damit nicht minder bedeutend.[19] Über die dritthöchsten Währungsreserven verfügte Saudi-Arabien (ca. 700 Milliarden US-Dollar).[24] Asien verfügte im März 2008 insgesamt (ohne Japan) über etwa 2 Billionen US-Dollar und damit de facto über ein Drittel der weltweiten Währungsreserven.[19] Eine Ursache für das „Horten“ von US-Dollar ist hierbei in der Asienkrise zu sehen.

Währungsreserven in Millionen US-Dollar

Die Euroländer wurden getrennt erfasst, da die unterschiedlichen Mitgliedsstaaten eigene Währungsreserven unterhalten, die in der Bilanz der landeseigenen Zentralbank des jeweiligen Euro-Landes erfasst werden. Zum Beispiel ist die Deutsche Bundesbank die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und zudem Mitglied der Europäischen Zentralbank (EZB). Durch den vertraglich fixierten, einheitlichen Währungs- und Wirtschaftsraum der Europäischen Union unterwirft sich die Deutsche Bundesbank weitestgehend der Währungspolitik der EZB.

Liste der Länder nach Devisenreserven (in Millionen US-Dollar)[25]
Land1999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520162017
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China[26] 154.675[26] 165.574[26] 212.165[26] 286.407[26] 403.251[26] 609.932[26]
818.872
[26] 1.066.344[26] 1.528.249[26] 1.946.030[26] 2.399.152[26] 2.454.275[27] 3.201.680



3.406.111

3.097.845
[28] 3.235.895
JapanJapan Japan361.638401.959469.728673.529844.543846.897895.320973.3651.030.6471.049.3971.096.1851.295.8411.268.1251.266.8151.260.5481.233.2141.216.9031.264.283
SchweizSchweiz Schweiz53.72451.86061.52669.61874.62057.63064.47075.40474.017135.001270.661332.047531.275535.883545.400602.494679.359811.197
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien[27] 502.190732.353616.418535.797...
HongkongHongkong Hongkong107.545111.174111.921118.387123.569124.280133.210152.702182.539255.816268.731285.408317.336311.185328.510358.823386.241...
RusslandRussland Russland124.541182.240303.732477.890427.080439.450479.379498.649537.618509.595385.460368.399377.741432.742
Korea SudSüdkorea Südkorea210.391238.956262.224201.223269.995291.571306.402326.968346.460363.593367.962371.102...
BrasilienBrasilien Brasilien33.01135.86637.82349.29652.93553.79985.839180.334193.783238.520288.575352.012373.147358.808363.551356.464365.016373.972
IndienIndien Indien[29] 131.192[29] 170.071275.316255.968283.470297.334296.688295.638293.877320.649350.381358.898...
SingapurSingapur Singapur80.17075.67782.21996.244112.575116.173136.261162.957174.196187.809225.754237.737259.307273.065256.860247.747246.575279.900
DeutschlandDeutschland Deutschland93.46787.29582.15089.14296.84797.165101.668111.636136.235138.036180.854216.598238.858248.878198.250192.732173.682185.274200.094
MexikoMexiko Mexiko35.58544.81450.67459.02864.19874.11076.33087.21195.30299.893120.587149.209167.050180.200195.682177.597178.025...
ThailandThailand Thailand32.66133.04838.92442.14849.83252.06666.98587.455111.008138.418172.129175.124181.608167.289157.108156.514171.853...
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich57.70151.14659.07267.50776.67179.16085.64797.25565.49483.264106.567121.926134.261132.929135.589155.879158.548184.192
FrankreichFrankreich Frankreich63.55258.75661.71570.78977.37174.37398.251115.726102.930133.090166.319172.206184.551144.950143.456138.169146.781156.425
ItalienItalien Italien46.86546.21255.62263.26360.93465.95475.77394.325105.272132.797158.926173.302181.683145.516142.223130.770136.043151.199
TschechienTschechien Tschechien13.13914.46423.70926.95528.44829.55531.45434.90537.01341.61142.49340.29144.88356.21754.49364.49185.726148.020
IndonesienIndonesien Indonesien[29] 33.14042.58656.92051.63966.10596.207110.123112.78199.387111.862105.931116.362130.196
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten66.93068.62178.63587.24687.10464.47366.05370.68478.334131.174132.737146.665151.372145.740132.221118.457114.671122.178
PolenPolen Polen27.46426.56529.79433.97536.78342.57148.48465.74562.18079.59193.51497.866108.915106.219100.43894.921114.392113.279
IsraelIsrael Israel23.32623.97526.14727.01927.93129.00628.56442.72260.61671.28474.73675.87881.61585.69690.50698.447113.251
TurkeiTürkei Türkei23.36919.96128.09435.16937.61252.37863.18676.41574.25474.82985.96888.340119.167131.035127.308110.533106.111107.635
MalaysiaMalaysia Malaysia28.70829.89633.74144.20866.20970.18382.457101.34591.53696.678106.498133.642139.724134.911115.93795.29094.525102.446
KanadaKanada Kanada32.42434.24837.16936.26834.46633.01835.06341.08143.87254.35757.15165.81968.54671.93774.70079.75382.718...
PhilippinenPhilippinen Philippinen15.06315.69216.36517.06316.22818.49422.96733.75137.55144.24362.37375.30283.83183.18779.54180.66780.692...
DanemarkDänemark Dänemark22.86915.21818.12827.89638.24540.16734.02731.08434.32342.31976.64376.52985.05489.70488.72275.37565.18864.25075.245
Europaische UnionEuropäische Union Europäische Zentralbank49.48542.15743.38647.72846.65547.79648.91252.60658.33565.90468.81775.88779.12281.64373.89673.45871.38772.82174.401
SpanienSpanien Spanien35.57734.25240.30326.81219.75817.22519.34019.05720.24428.20431.94247.10150.59546.32050.34753.97063.14369.412
PeruPeru Peru8.6339.4599.91912.30113.73616.89427.37230.86432.80343.76548.36763.47165.12861.77560.96261.14663.067
NorwegenNorwegen Norwegen27.86423.54732.41237.72044.30846.98756.84560.86551.02848.73752.83948.78651.86058.28864.79457.45260.443...
SchwedenSchweden Schweden17.70615.64019.34022.41024.75924.88028.00831.06229.71847.26748.29550.36252.26265.37962.53358.16459.395...
AustralienAustralien Australien18.81518.66221.56033.25036.92043.25755.07826.90932.92741.72142.26846.80449.22252.73353.89149.27255.054...
ArgentinienArgentinien Argentinien25.14814.94510.49613.93519.64628.08732.03746.16646.38647.96752.19046.37643.29030.60031.40825.56339.30855.055
SudafrikaSüdafrika Südafrika11.29712.55115.53025.07732.95820.65025.61232.97934.10039.70543.83448.86150.73649.58849.10245.78747.35650.722
KolumbienKolumbien Kolumbien9.00610.24510.84410.92113.53914.95715.44020.95523.67024.99128.07831.91136.99843.15846.80746.22346.17747.132
RumänienRumänien Rumänien[29] 21.538[29] 30.24340.02239.34344.45548.03748.20046.72448.86843.10738.63339.95644.502
ChileChile Chile14.74114.22615.35115.85116.01616.96319.42916.91023.16225.37327.86441.97941.64941.09440.44738.64340.49438.982
NiederlandeNiederlande Niederlande17.63616.92619.01621.56721.61220.46323.90326.89028.50839.61046.24151.26654.81646.35242.92138.25936.30038.497
KasachstanKasachstan Kasachstan4.9629.2807.07019.11317.39219.40123.09128.27529.32828.28924.70328.87327.87629.530...
BulgarienBulgarien Bulgarien6.8279.3368.69511.75617.57217.69318.61117.33917.27220.52019.89520.07422.08525.19228.378
UngarnUngarn Ungarn11.22910.74810.40412.80915.94018.54621.59524.12133.45744.19244.99648.87644.70346.58941.98233.01225.70328.026
MarokkoMarokko Marokko16.50320.67024.73022.78623.60323.95920.44917.39019.04920.52223.00825.366...
BelgienBelgien Belgien12.25613.56614.69914.45313.98711.99413.43516.50515.64423.98526.85029.43430.77626.93925.38824.09823.56226.160
PortugalPortugal Portugal14.22715.08117.70112.82011.68410.3649.88211.54611.94715.98521.00221.33722.66017.55519.61619.39625.13226.111
AgyptenÄgypten Ägypten[29] 21.915[29] 26.073[29] 31.717[29] 32.22534.13736.19418.31314.85116.56514.87715.88623.614...
OsterreichÖsterreich Österreich17.56315.60813.04412.64012.06111.89112.84118.21916.69818.05522.29925.16127.21423.29724.94022.23623.35721.576
NeuseelandNeuseeland Neuseeland3.9543.5664.9646.0866.9458.89714.05817.23611.15415.58216.72517.01217.58216.32115.86014.70117.80920.682
JordanienJordanien Jordanien[29] 6.5936.9797.9298.91912.13913.63712.1078.81413.82416.04416.30315.540...
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KroatienKroatien Kroatien3.4324.7045.8868.1918.7598.80111.48913.67512.95814.89614.13914.48514.80417.76615.42414.96814.248...
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Costa RicaCosta Rica Costa Rica4.0664.6274.7566.8577.3317.2117.8347.5747.150
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MauritiusMauritius Mauritius[29] 1.365[29] 1.3001.8221.7802.3022.6012.7783.0463.4913.9194.2604.967...
HondurasHonduras Honduras2.6992.7932.5333.0083.4583.7553.8144.708
LettlandLettland Lettland9191.2181.3271.5352.0222.3614.5095.7585.2486.9057.6056.3867.5237.8923.2283.4463.5144.619
LitauenLitauen Litauen3.5943.8165.7737.7126.4426.6276.5988.2118.5308.0738.7281.6972.6024.451
IrlandIrland Irland5.6405.4824.1612.9168788439401.0382.1552.1201.7041.7091.6381.7922.2033.5914.414
JamaikaJamaika Jamaika1.8182.4742.9143.291...
El SalvadorEl Salvador El Salvador1.8931.7121.5911.9101.8931.8331.9082.1982.5452.9872.8832.5043.1432.6922.6932.7873.2383.567
AlbanienAlbanien Albanien2.6653.1393.109...
SlowakeiSlowakei Slowakei3.4254.0774.1899.19612.14914.91315.48013.36418.97618.8301.8202.1662.4192.5082.1532.6342.8742.8923.414
GeorgienGeorgien Georgien1.3611.4802.1102.2642.8182.8732.8232.6992.5212.7573.039
Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau7751.3341.6721.4801.7181.9652.5152.8212.1571.7572.2062.803
NordmazedonienNordmazedonien Nordmazedonien2.6772.8912.7292.9632.4712.7552.802
EcuadorEcuador Ecuador[29] 2.146[29] 2.023[29] 3.520[29] 3.511[30] 2.600...
NicaraguaNicaragua Nicaragua1.7991.8921.8871.9932.2762.4922.448...
ArmenienArmenien Armenien5065496741.0721.6571.4052.0031.8591.9591.7992.2531.4891.7712.2002.314
KirgisistanKirgisistan Kirgisistan5656088141.1731.2211.5841.7171.8312.0622.2351.8551.6831.8832.087
SlowenienSlowenien Slowenien3.1964.3977.0638.5988.8998.1607.1391.0669561.0791.0739929539231.017857744891
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern[29] 4.327[29] 5.871[29] 6.206[29] 1.1281.1411.2061.201919890806817888
LuxemburgLuxemburg Luxemburg[29] 2792662063998118511.014991964863771974879
MaltaMalta Malta[29] 2.536[29] 2.915[29] 3.694538541512704600619572677833
SeychellenSeychellen Seychellen279308425464536523545
EstlandEstland Estland9238231.0031.3851.7961.9492.7913.2953.9723.9812.568208301316437415352...
Palastina AutonomiegebietePalästina Palästina664685672581313...
EurozoneEurozone Eurozone373.804351.712346.069383.906387.331382.692377.617429.119511.088520.778666.087789.963863.136909.532747.587743.395701.385745.917802.828

Die Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland betrugen ohne Goldreserven im Sommer 1991 rund 58 Milliarden US-Dollar.

Literatur

  • Olivier Blanchard, Gerhard Illing: Makroökonomie. 4. Auflage. München 2006. ISBN 3-8273-7209-7.
  • Francois Bochud: Zahlungsbilanz und Währungsreserven. 1. Auflage. Tübingen 1970. ISBN 3-16-330152-5.
  • Peter Bofinger: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre. Eine Einführung in die Wissenschaft von Märkten. 2. Auflage. München 2006. ISBN 3-8273-7076-0.
  • Manfred Borchert: Außenwirtschaftslehre. 7. Auflage. Wiesbaden 2001. ISBN 3-409-63907-1.
  • Barry Eichengreen: Vom Goldstandard zum EURO – Die Geschichte des internationalen Währungssystems. 1. Auflage. Berlin 1996. ISBN 3-8031-3603-2.
  • Hans-Joachim Jarchow, Peter Rühmann: Monetäre Außenwirtschaft II – Internationale Wirtschaftspolitik. 5. Auflage. Göttingen 2002. ISBN 3-525-03174-2.
  • Paul Krugman, Maurice Obstfeld: Internationale Wirtschaft – Theorie und Politik der Außenwirtschaft. 7. Auflage. München 2006. ISBN 3-8273-7199-6.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Olivier Blanchard, Gerhard Illing: Makroökonomie. 4. Auflage. München 2006, S. 527 ff.
  2. Hans-Joachim Jarchow, Peter Rühmann: Monetäre Außenwirtschaft II – Internationale Wirtschaftspolitik. 5. Auflage. Göttingen 2002, S. 117 ff.
  3. a b Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund, 31. März 2008, eigene Darstellung
  4. Hans Joachim Jarchow, Peter Rühmann: Monetäre Außenwirtschaft II – Internationale Wirtschaftspolitik. 5. Auflage. Göttingen 2002, S. 17 ff.
  5. Francois Bochud: Zahlungsbilanz und Währungsreserven. 1. Auflage. Tübingen 1970, S. 1 ff.
  6. Manfred Borchert: Außenwirtschaftslehre. 7. Auflage. Wiesbaden 2001, S. 423 ff.
  7. Barry Eichengreen: Vom Goldstandard zum EURO – Die Geschichte des internationalen Währungssystems. 1. Auflage. Berlin 1996, S. 21 ff.
  8. In Anlehnung an: Annual Report, 2007. International Monetary Fund, 28. März 2008, Appendix, S. 3, eigene Darstellung
  9. Norbert Walter: Dollar bleibt Nummer eins. Deutsche Bank AG, 17. Januar 2008, 5. April 2008.
  10. Internationale Reservewährung Euro im Aufwind. (PDF) In: EU Monitor, 46, 24. April 2007, Deutsche Bank AG, 8. April 2008
  11. Philip D. Wooldridge: Veränderte Zusammensetzung von Währungsreserven - BIZ Quartalsbericht September 2006. (PDF) Bank for International Settlements, 29. März 2008, S. 35 ff.
  12. @1@2Vorlage:Toter Link/www.gold.org(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Annual time series on World Official Gold Reserves since 1845.) World Gold Council
  13. Philip D. Wooldridge: Veränderte Zusammensetzung von Währungsreserven - BIZ Quartalsbericht September 2006. (PDF) Bank for International Settlements, 29. März 2008, S. 36.
  14. Thomson Financial Datastream – International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 3. April 2008, eigene Darstellung
  15. Hans Joachim Jarchow, Peter Rühmann: Monetäre Außenwirtschaft II – Internationale Wirtschaftspolitik. 5. Auflage. Göttingen 2002, S. 140–141.
  16. Die Kreditvergabe des IWF – Informationsblatt. International Monetary Fund, 29. März 2008.
  17. Hans Joachim Jarchow, Peter Rühmann: Monetäre Außenwirtschaft II – Internationale Wirtschaftspolitik. 5. Auflage. Göttingen 2002, S. 199 ff.
  18. Olivier Blanchard, Gerhard Illing: Makroökonomie. 4. Auflage. München 2006, S. 526 ff.
  19. a b c Thomson Financial Datastream – International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 30. April 2008
  20. Chinas Devisenreserve erstmals über 3000 Mrd. Dollar. (Memento vom 15. April 2011 im Internet Archive) Financial Times Deutschland
  21. Handelsüberschuss: Chinas Reserven wachsen um 500 Milliarden Dollar. Spiegel Online, 14. Januar 2014
  22. Jim Rogers: Investieren in China – So profitieren sie vom größten Markt der Welt. 1. Auflage. München 2008, S. 93.
  23. Philip D. Wooldridge: Veränderte Zusammensetzung von Währungsreserven - BIZ Quartalsbericht September 2006. (PDF) Bank for International Settlements, 29. März 2008, S. 40.
  24. Öl in Saudiarabien. In: Die Zeit, Nr. 24/2015.
  25. Data Template on International Reserves and Foreign Currency Liquidity (IRFCL) - Section I and IV of the Reserves Data Templates. Internationaler Währungsfonds (englisch) abgerufen am 7. Februar 2018
  26. a b c d e f g h i j k l www.safe.gov.cn >> Data and Statistics >> Forex Reserves >> Foreign Exchange Reserves. State Administration of Foreign Exchange, China. Archiviert vom Original am 9. Februar 2018. Abgerufen am 9. Februar 2018. - Abgerufen am 9. Februar 2018
  27. a b BLZ Galanty: Quelle Bloomberg. Entnommen: Berliner Zeitung, 26. Oktober 2011 (Stand: 09/2011)
  28. www.safe.gov.cn >> Data and Statistics >> Forex Reserves >> Official Reserve Assets. State Administration of Foreign Exchange, China. Archiviert vom Original am 9. Februar 2018. Abgerufen am 9. Februar 2018. - Abgerufen am 9. Februar 2018
  29. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am Thomson Financial Datastream - International Financial Statistics des International Monetary Fund vom 31. März 2008, eigene Darstellung (Stand: 30.12.2005, 29.12.2006, 31.12.2007 und 31.01.2008)
  30. a b c d WKO-Länderprofile weltweit (Kenia + Venezuela: Stand 12/2010; Bangladesch: Stand 01/2011; Ecuador: Stand 04/2011) abgerufen am 12. November 2011

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Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
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Flagge Portugals, entworfen von Columbano Bordalo Pinheiro (1857-1929), offiziell von der portugiesischen Regierung am 30. Juni 1911 als Staatsflagge angenommen (in Verwendung bereits seit ungefähr November 1910).
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