Burgk (Adelsgeschlecht)


Burgk bzw. Dathe von Burgk ist der Name eines sächsischen Briefadelsgeschlechts.
Geschichte
Die Familie ist benannt nach Schloss Burgk bei Freital. Carl Friedrich August Krebß wurde am 2. März 1822 in Dresden vom König von Sachsen in den Freiherrenstand des Königreichs Sachsen erhoben und fortan nach dem Familiennamen seiner Erbtante Dathe und dem von dieser ererbten Schloss Burgk Dathe von Burgk genannt.
Wappen
Blasonierung: Durch Spitzenschnitt in drei Felder geteilt; oben rechts in Silber drei pfahlweise gestellte rote Rosen; oben links in Blau ein goldener gekrönter Löwe mit goldenem Ring in der Vorderpranke; unten in Rot ein silberner Pelikan mit Jungen im Nest. Auf dem gekrönten Helm mit rechts rot-silbernen und links blau-goldenen Helmdecken der Löwe mit Ring wachsend.
Persönlichkeiten
- Carl Friedrich August Dathe von Burgk (geb. Carl Friedrich August Krebß; 1791–1872), deutscher Montanunternehmer und Politiker
- Arthur Dathe von Burgk (1823–1897), deutscher Montanunternehmer und Politiker
- Maximilian Dathe von Burgk (1853–1931), deutscher Montanunternehmer und Politiker
Literatur
- Otto Titan von Hefner: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 2 (Blühender Adel deutscher Landschaften), 3. Abt.: Der Adel des Königreichs Sachsen, Nürnberg 1857, S. 8 (uni-heidelberg.de) und Tfl. 7 (uni-heidelberg.de).
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Wappen der Dathe von Burgk
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30.05.2021 01705 Freital-Burgk, Altburgk 61: Schloß Burgk (GMP: 51.003118,13.669465). Die Herrschaft Burgk gehörte bis 1742 den Herren von Zeutsch, die um 1580 das noch heute vorhandene Schloß errichteten. 1707 wurde es im barocken Stil umgestaltet. Carl Friedrich August Dathe Freiherr von Burgk ließ es dann 1846 zu seinem heutiges Aussehen umbauen. Die letzte Besitzerin des Rittergutes wurde 1945 enteignet. Im Schloß wurde 1946 das Museum "Haus der Heimat" eröffnet. Sicht von Westen zum Altan. [SAM4834.JPG]20210530210DR.JPG(c)Blobelt