Berlin

Land Berlin
Flagge des Landes Berlins
BerlinBremenBremenHamburgNiedersachsenBayernSaarlandSchleswig-HolsteinBrandenburgSachsenThüringenSachsen-AnhaltMecklenburg-VorpommernBaden-WürttembergHessenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSchweizBodenseeÖsterreichLuxemburgFrankreichBelgienTschechienPolenNiederlandeDänemarkBornholm (zu Dänemark)Stettiner HaffHelgoland (zu Schleswig Holstein)NordseeOstseeKarte
Über dieses Bild
Landesflagge
Wappen des Landes Berlin
Landeswappen
Basisdaten
Amtssprache:Deutsch
Staatsform:parlamentarische Republik, teilsouveräner Gliedstaat eines Bundesstaates
Postleitzahlen:10115–14199
Telefonvorwahl:030
gesetzlicher Feiertag:8. März (Internationaler Frauentag) seit 2019
Kfz-Kennzeichen:B
Gemeindeschlüssel:11 0 00 000
Bruttoinlandsprodukt (BIP):153,3 Mrd. € (2019)[1]
BIP pro Kopf:41.967 € (2019)[2]
Schulden:57,175 Mrd. € (30. Juni 2020)[3]
ISO 3166-2:DE-BE
UN/LOCODE:DE BER
Anschrift des Regierenden Bürgermeisters und des Senates von Berlin:Berliner Rathaus
Rathausstraße 15
10178 Berlin
Website:www.berlin.de
Bevölkerung
Einwohner:3.664.088 (31. Dezember 2020)[4]
Ausländeranteil:20,94 % (31. Dezember 2020)[5]
Migrationshintergrundanteil:35,67 % (31. Dezember 2020)[5]
Arbeitslosenquote:9,4 % (September 2021)[6]
Bevölkerungsdichte:4.108 Einwohner je km²
(Rang: 1. als Land, 3. als Gemeinde)
Einwohner Metropolregion:6.195.632 (31. Oktober 2020)[7]
Geographie
Geographische Lage:52° 31′ N, 13° 24′ O
Fläche:891,69 km²[8]
(Rang: 14. als Land, 1. als Gemeinde)
• davon Wasserfläche:59,69 km² (6,7 %)
• Waldfläche:163,64 km² (18,4 %)
Höhe:29,5–115 m ü. NHN[9]
Stadtgliederung:12 Bezirke, 97 Ortsteile
Politik
Regierender Bürgermeister:Michael Müller (SPD)
Präsident des Abgeordnetenhauses:Ralf Wieland (SPD)
Regierende Parteien:SPD, Linke und Grüne
Sitzverteilung (160) im Abgeordnetenhaus seit der Wahl 2016:


  • SPD
  • 38
  • CDU
  • 31
  • Linke
  • 27
  • Grüne
  • 27
  • AfD
  • 22
  • FDP
  • 12
  • Sonstige
  • 03[10][11][12]
    Letzte Parlamentswahl:18. September 2016[13]
    Nächste Parlamentswahl:26. September 2021[14]
    Bundesratsstimmgewicht:4
    Aussicht von der Siegessäule auf die Straße des 17. Juni Richtung Berliner Mitte
    Blick von der Siegessäule im Tiergarten Richtung Berlin-Mitte mit Reichstagsgebäude, Fernsehturm, Rotem Rathaus und Brandenburger Tor

    Berlin ( [bɛɐ̯ˈliːn]) ist Hauptstadt und als Land eine parlamentarische Republik sowie ein teilsouveräner Gliedstaat der Bundesrepublik Deutschland.[15] Die Stadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union.[4] Die Stadt hat mit 4108 Einwohnern pro Quadratkilometer die dritthöchste Bevölkerungsdichte Deutschlands. In der Agglomeration Berlin leben knapp 4,7 Millionen Einwohner, in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.

    Im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, war Berlin in seiner Geschichte Hauptstadt der Mark Brandenburg, Preußens und Deutschlands. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem Viermächtestatus; Ost-Berlin hatte ab 1949 die Funktion als Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin sich eng an die alte Bundesrepublik Deutschland anschloss. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie der Bundesministerien, zahlreicher Bundesbehörden und Botschaften.

    Zu den bedeutenden Zweigen der Wirtschaft Berlins gehören unter anderem der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Schienen- und Luftverkehrs. Berlin zählt zu den aufstrebenden, internationalen Zentren für innovative Unternehmensgründer. Berlin verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Zahl der Erwerbstätigen.[16]

    Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften.[17][18][19][20] Die hiesigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, der lokale Sport und die Museen genießen internationalen Ruf.[21] Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents.[22] Architektur, Festlichkeiten und Nachtleben sind weltweit bekannt.[23]

    Geographie

    Lage

    Lage Berlins in Deutschland und der Europäischen Union

    Berlins markanter Bezugspunkt, das Rote Rathaus, hat die geographische Lage: 52° 31′ 7″ nördliche Breite, 13° 24′ 30″ östliche Länge, der Flächenschwerpunkt der Stadt liegt rund zwei Kilometer südlich davon in Kreuzberg (52° 30′ 10,4″ N, 13° 24′ 15,1″ O). Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 Kilometer, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 Kilometer. Die Fläche Berlins beträgt knapp 892 km². Die Stadt befindet sich im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland und ist vollständig vom Land Brandenburg umgeben.

    Das historische Zentrum liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten Stelle des Warschau-Berliner Urstromtals, das Berlin vom Südosten zum Nordwesten hin durchquert und von der Spree in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Der nordöstliche Teil Berlins liegt auf der Hochebene des Barnim, knapp die Hälfte der Stadtfläche im südwestlichen Bereich liegt auf der Hochebene des Teltow. Der westlichste Bezirk, Spandau, verteilt sich auf das Berliner Urstromtal, das Brandenburg-Potsdamer Havelgebiet und die Zehdenick-Spandauer Havelniederung. Die Landschaft Berlins entstand im Eiszeitalter während der jüngsten Vereisungsphase, der Weichsel-Eiszeit. Vor etwa 20.000 Jahren war das Gebiet Berlins vom mehrere 100 Meter mächtigen skandinavischen Eisschild (Gletscher) bedeckt. Beim Rückschmelzen des Gletschers entstand vor etwa 18.000 Jahren das Berliner Urstromtal.

    Gewässer und Erhebungen

    (c) Avda / www.avda-foto.de, CC BY-SA 3.0
    Ausdehnung des Stadtraums vom Zentrum in Richtung Norden

    Berlin hat zahlreiche Fließgewässer und Seen. Die Spree mündet in Spandau in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. Berliner Nebenflüsse der Spree sind die Panke, die Dahme, die Wuhle und die Erpe. Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine glaziale Rinne, ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft; die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee. Jeweils zum Teil in Berlin liegen die der Havel zufließenden Bäche Tegeler Fließ und Bäke. Größter See Berlins ist der Große Müggelsee in Treptow-Köpenick.

    In Berlin sind 13 Wasserschutzgebiete auf einer Fläche von rund 212 km² durch Wasserschutzgebietsverordnungen ausgewiesen. Im Verhältnis zur Gesamtstadtfläche von rund 890 km² sind damit etwa ein Viertel des Stadtgebietes als Wasserschutzgebiete ausgewiesen.[24]

    Die höchsten Erhebungen Berlins sind als höchste natürliche Bodenerhebung der Große Müggelberg (115 m ü. NHN) im Bezirk Treptow-Köpenick, die aus Bau-Abraum entstandenen Arkenberge (122 m ü. NHN) im Bezirk Pankow, der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs aufgeschüttete Teufelsberg (120 m ü. NHN) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Ahrensfelder Berge (114 m ü. NHN) im Landschaftspark Wuhletal im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Der tiefste Punkt Berlins liegt mit (28,1 m ü. NHN) am Spektesee im Bezirk Spandau.[25]

    Wälder und Parkanlagen

    Berlin besitzt neben ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes (Berliner Forsten) viele große Parkanlagen. Da auch fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Berlin als besonders grüne Stadt. In Berlin gibt es insgesamt rund 440.000 Straßenbäume, darunter 153.000 Linden, 82.000 Ahornbäume, 35.000 Eichen, 25.000 Platanen und 21.000 Kastanien.[26] Die über 2500 öffentlichen Grün-, Erholungs- und Parkanlagen haben eine Gesamtfläche von über 5500 Hektar und bieten vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Die größte heute als Park bezeichnete Anlage Berlins ist der Tempelhofer Park, der auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof entstand.

    Im Zentrum der Stadt liegt der Große Tiergarten. Er ist die älteste und mit 210 Hektar zweitgrößte und bedeutendste Parkanlage Berlins und wurde im Verlauf von mehr als 500 Jahren gestaltet. Ursprünglich ein ausgedehntes Waldareal vor den Toren der Stadt, genutzt von den preußischen Adeligen als Jagd- und Ausrittgebiet, wurde dieses nach und nach von der Stadtentwicklung umschlossen. Er erstreckt sich heute vom Bahnhof Zoo bis zum Brandenburger Tor und grenzt direkt an das Regierungsviertel. Einige große Straßen durchschneiden den Tiergarten, darunter die Straße des 17. Juni als Ost-West-Achse. Sie kreuzen sich am Großen Stern, in dessen Mitte seit 1939 die Siegessäule steht. Der Große Tiergarten hat die Gestalt einer naturnahen Parklandschaft: Charakteristisch sind die weiten, von kleinen Wasserläufen durchzogenen und mit Baumgruppen bestandenen Rasenflächen sowie die Seen mit kleinen Inseln und zahlreichen Brücken und Alleen. Anlagen wie der Englische Garten, die Luiseninsel und der Rosengarten setzen an einigen Stellen schmuckgärtnerische Akzente.

    Botanischer Garten in Lichterfelde

    Neben dem Tiergarten gehört der Treptower Park im Südosten Berlins zu den bedeutendsten Parks der Stadt. Er wurde von 1876 bis 1882 vom ersten Berliner Gartenbaudirektor Gustav Meyer angelegt. Die weite an der Spree sich hinziehende Gartenlandschaft ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner, nicht zuletzt auch wegen der bereits 1821/1822 von Carl Ferdinand Langhans als Gasthaus an der Spree erbauten heutigen Gaststätte Zenner.

    Eine Besonderheit unter den Parks ist der Botanische Garten. Im Südwesten der Stadt gelegen, wird er neben seiner wissenschaftlichen Bestimmung (er gehört zur Freien Universität Berlin) auch als Erholungspark genutzt. Die Vorgängereinrichtung existierte bereits seit 1697 auf dem Gelände des heutigen Kleist-Parks in Schöneberg. Ab 1897 erfolgte der Bau der neuen Parkanlage in Dahlem und Groß-Lichterfelde.[27] Nach dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 und der Gebietsreform von 1938 liegt der Botanische Garten heute im Ortsteil Lichterfelde. Mit einer Fläche von über 43 Hektar ist er der viertgrößte Botanische Garten der Welt. Er umfasst rund 22.000 verschiedene Pflanzenarten. Das 25 Meter hohe, 30 Meter breite, und 60 Meter lange Große Tropenhaus ist das höchste Gewächshaus der Welt.

    Weitere Parkanlagen in Berlin sind die Schlossgärten in Charlottenburg, Glienicke und auf der Pfaueninsel (die letzten beiden gehören zum UNESCO-Welterbe), die historischen Parkanlagen Lustgarten, Viktoriapark, Rudolph-Wilde-Park und Schillerpark und die zahlreichen großen Volksgärten. Im Britzer Garten fand 1985 die Bundesgartenschau statt, in den heutigen Gärten der Welt 1987 die Berliner Gartenschau. 2017 fand dort die Internationale Gartenausstellung statt. Der Mauerpark auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, das Naturschutzgebiet Schöneberger Südgelände, der Görlitzer Park und der Spreebogenpark gehören zu den jüngeren Parkanlagen Berlins.

    Zoos und Schutzgebiete

    Berlin - Jiao Qing - 2020.jpg
    Zoologischer Garten im Ortsteil Tiergarten, artenreichster Zoo der Welt und einziger Zoo in Deutschland mit Pandabären


    Berlin verfügt über mehrere zoologische Einrichtungen: den Zoologischen Garten nebst Aquarium und den Tierpark. Der bereits 1844 an der damaligen Stadtgrenze zu Charlottenburg eröffnete Zoologische Garten ist der älteste Zoo Deutschlands und zugleich der artenreichste der Welt (rund 15.000 Tiere in 1500 Arten). Der wesentlich jüngere Tierpark verdankt seine Entstehung der Teilung Deutschlands nach 1945: Weil der Zoologische Garten im Britischen Sektor der Stadt lag, fehlte der Hauptstadt der DDR eine eigene tiergärtnerische Einrichtung. 1954 wurde daher in Friedrichsfelde unter der Leitung von Heinrich Dathe ein Tierpark auf dem Gelände des Schlossparks Friedrichsfelde eröffnet. Er ist mit 160 Hektar der größte Landschaftstierpark Europas.

    In Berlin gibt es 43 Naturschutzgebiete (Stand: 2018) mit einer Gesamtfläche von 2668 Hektar, das entspricht etwa 3,0 Prozent der Landesfläche.[28] Hinzu kommen 56 Landschaftsschutzgebiete, die weitere 14 Prozent der Landesfläche einnehmen.[29] Zudem haben die Bezirke Pankow und Reinickendorf einen Flächenanteil von 5,4 Prozent am länderübergreifenden, 75.000 Hektar umfassenden Naturpark Barnim.[30]

    Klima

    Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen zum kontinentalen Klima. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts schwanken die Jahresmitteltemperaturen – mit steigender Tendenz – zwischen 7 °C und 11 °C.[31][32] Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 9,5 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 591 mm. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 19,1 beziehungsweise 18,2 °C, der kälteste der Januar mit 0,6 °C im Mittel. Der bisherige Temperaturhöchstwert in Berlin von 38,9 °C wurde am 7. August 2015 an der Station Kaniswall gemessen.[33] Der meiste Niederschlag fällt im August mit durchschnittlich 64 mm, der geringste im April mit durchschnittlich 33 mm (alle Mittelwerte von 1981 bis 2010 vom Deutschen Wetterdienst).[34]

    Hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten und der Windrichtungsverteilung ist ein zweigeteiltes Maximum zu verzeichnen. Demnach wird in Berlin am häufigsten Nordwest- und Südwestwind beobachtet, der besonders im Winter mit höheren Geschwindigkeiten verbunden ist und meist maritime, gut durchmischte und saubere Meeresluft herantransportiert. Das zweite Maximum aus Südost und Ost ist oft kennzeichnend für Hochdruckwetterlagen kontinentaler Luftmassen, was je nach Jahreszeit zu verhältnismäßig heißen bzw. kalten Tagen führen kann.

    Berlin
    Klimadiagramm
    JFMAMJJASOND
     
     
    42
     
    3
    -2
     
     
    33
     
    4
    -2
     
     
    41
     
    9
    1
     
     
    37
     
    13
    4
     
     
    54
     
    19
    9
     
     
    69
     
    22
    12
     
     
    56
     
    24
    14
     
     
    58
     
    24
    14
     
     
    45
     
    19
    11
     
     
    37
     
    13
    6
     
     
    44
     
    7
    2
     
     
    55
     
    4
    0
    Temperatur in °CNiederschlag in mm
    Quelle: DWD, Daten: 1971–2000[35]
    Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Berlin
    JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
    Max. Temperatur (°C)2,94,28,513,218,921,623,723,618,813,47,14,4Ø13,4
    Min. Temperatur (°C)−1,9−1,51,34,29,012,314,314,110,66,42,2−0,4Ø5,9
    Niederschlag (mm)42,333,340,537,153,868,755,558,245,137,343,655,3Σ570,7
    Regentage (d)10,08,09,17,88,99,88,47,97,87,69,611,4Σ106,3
    T
    e
    m
    p
    e
    r
    a
    t
    u
    r
    2,9
    −1,9
    4,2
    −1,5
    8,5
    1,3
    13,2
    4,2
    18,9
    9,0
    21,6
    12,3
    23,7
    14,3
    23,6
    14,1
    18,8
    10,6
    13,4
    6,4
    7,1
    2,2
    4,4
    −0,4
    JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
    N
    i
    e
    d
    e
    r
    s
    c
    h
    l
    a
    g
    42,3
    33,3
    40,5
    37,1
    53,8
    68,7
    55,5
    58,2
    45,1
    37,3
    43,6
    55,3
     JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
    Quelle: DWD, Daten: 1971–2000[35]

    Die geringen Höhenunterschiede innerhalb der Stadt bewirken eigentlich ein eher homogenes Stadtklima, allerdings führt die dichte Bebauung in der Stadt und den Bezirkszentren zu teilweise deutlichen Temperaturunterschieden im Vergleich zu großen innerstädtischen Freiflächen und vor allem zu den ausgedehnten Landwirtschaftsflächen im Umland. Vor allem in Sommernächten werden Temperaturunterschiede von bis zu 10 °C gemessen.[36] Insgesamt jedoch profitiert Berlin auch in diesem Zusammenhang von seinem großen Grünflächenanteil: Mehr als 40 Prozent des Stadtgebietes sind Grünbestand;[37] 2012 „säumten 439.971 Bäume die Straßen“.[38] Die große Anzahl kleinerer Freiflächen, besonders aber auch die innerstädtischen Grünflächen wie der Große Tiergarten, der Grunewald und der ehemalige Flughafen Tempelhof mit der direkt benachbarten Hasenheide erzeugen einen Kühlungseffekt und werden deshalb auch als „Kälteinseln“ bezeichnet.

    Stadtgliederung

    Die Verwaltung des Landes Berlin wird vom Senat von Berlin (der Hauptverwaltung) und den zwölf Bezirksverwaltungen wahrgenommen. Die Hauptverwaltung nimmt die gesamtstädtischen Aufgaben wahr und umfasst die Senatsverwaltungen, die ihnen nachgeordneten Behörden (Sonderbehörden) und nichtrechtsfähigen Anstalten sowie die unter ihrer Aufsicht stehenden Eigenbetriebe.

    Da Berlin eine Einheitsgemeinde ist, stellen die Bezirke keine eigenständigen Gemeinden dar, gemessen an der Einwohnerzahl sind sie jedoch mit größeren Landkreisen in Flächenstaaten vergleichbar. Die Bezirke unterliegen der Bezirksaufsicht durch den Senat.[39] In jedem Bezirk besteht eine Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Diese wählt das Bezirksamt, bestehend aus Bezirksbürgermeister und vier Stadträten, nach Parteienproporz. Der Bezirksbürgermeister wird von der größten Fraktion oder einer größeren Zählgemeinschaft mehrerer Fraktionen gestellt. Bezirksbürgermeister und Stadträte haben trotz ihrer quasipolitischen Wahl den Status eines Wahlbeamten inne. Die Bürgermeister der Bezirke bilden unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters den Rat der Bürgermeister, der den Senat berät.

    (c) Jochen Teufel, CC BY-SA 3.0
    Das Rathaus Pankow (links) ist Sitz des Bürgermeisters des Bezirks Pankow und Verwaltungsbehörde des Bezirksamtes Pankow von Berlin.

    Die Gliederung und Aufgaben der Berliner Verwaltung ergeben sich aus dem Allgemeinen Zuständigkeitsgesetz (AZG). Gliederung und Aufgaben der Berliner Bezirksverwaltung werden näher im Bezirksverwaltungsgesetz (BezVwG) festgelegt. Seit 1990 wird in Berlin in Teilschritten eine Verwaltungsreform vorgenommen.

    Die Verwaltungsstrukturen und Behörden des Stadtstaats werden gegenwärtig (Stand: 2016/17) sowohl innerhalb Berlins als auch deutschlandweit als zu langsam arbeitend und modernisierungsbedürftig eingestuft.[40][41]

    Berlin gliedert sich gemäß der Verfassung von Berlin in zwölf Bezirke. Diese unterteilen sich wiederum in 97 Ortsteile (Stand: 2021), wobei die Landesverfassung lediglich eine Einteilung in Bezirke vornimmt. Die Ortsteile stellen keine Verwaltungseinheiten dar, bilden aber die Grundlage amtlicher Ortsangaben und haben daher auch administrative Grenzen.

    Mit dem Groß-Berlin-Gesetz[42] wurden 1920 acht Städte sowie 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke zusammengefasst. Das neue Groß-Berlin umfasste ursprünglich 20 Bezirke mit damals 94 Ortsteilen, die mit unveränderten Grenzverläufen den vorherigen Gliederungen entsprachen. Von diesen 20 Bezirken lagen nach der Teilung der Stadt zwölf in West- und acht in Ost-Berlin.

    Anlässlich der Schaffung von Neubaugebieten am östlichen Stadtrand wurde – ohne Eingemeindungen – die Zahl der Bezirke in Ost-Berlin durch Ausgründungen zwischen 1979 und 1986 auf elf erhöht. Die Aufteilung in West-Berlin blieb unverändert (bis auf einen Gebietsaustausch im Jahr 1945, als der Ostteil von Groß Glienicke im Austausch gegen West-Staaken zu Berlin kam und der 95. Ortsteil wurde).

    Das wiedervereinte Berlin zählte 1990 somit zunächst 23 Bezirke, deren Zahl dann 2001 schließlich durch Bezirksfusionen im Rahmen einer Gebietsreform auf zwölf reduziert wurde. Zahl und Zuschnitt der Ortsteile wurden während der letzten Jahrzehnte ebenfalls mehrfach geändert.

    Bezirk MitteBezirk Friedrichshain-KreuzbergBezirk PankowBezirk Charlottenburg-WilmersdorfBezirk SpandauBezirk Steglitz-ZehlendorfBezirk Tempelhof-SchönebergBezirk NeuköllnBezirk Treptow-KöpenickBezirk Marzahn-HellersdorfBezirk LichtenbergBezirk ReinickendorfBrandenburg
    Die zwölf Bezirke von Berlin
    Eckdaten der Bezirke von Berlin am 31. Dezember 2020[43][4]
    Nr.Bezirk von BerlinEinwohner
    [Anm. 1]
    Fläche
    in km²
    Einwohner
    pro km²
    01.MitteBerlin Mitte383.360039,4709.733
    02.Friedrichshain-KreuzbergBerlin Friedrichshain-Kreuzberg289.787020,3414.246
    03.PankowBerlin Pankow410.716103,0703.956
    04.Charlottenburg-WilmersdorfBerlin Charlottenburg-Wilmersdorf341.392064,7205.289
    05.SpandauBerlin Spandau245.527091,8702.656
    06.Steglitz-ZehlendorfBerlin Steglitz-Zehlendorf308.840102,5603.010
    07.Tempelhof-SchönebergBerlin Tempelhof-Schöneberg349.539053,1006.622
    08.NeuköllnBerlin Neukölln327.945044,9307.338
    09.Treptow-KöpenickBerlin Treptow-Köpenick276.165168,4201.610
    10.Marzahn-HellersdorfBerlin Marzahn-Hellersdorf273.731061,7804.347
    11.LichtenbergBerlin Lichtenberg296.837052,1205.592
    12.ReinickendorfBerlin Reinickendorf266.123089,3102.970
    Berlin Land Berlin3.664.0880.891,6804.088
    1. Die Einwohnerzahl für Gesamt-Berlin stammt aus der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011 (dies ist die amtliche Einwohnerzahl für Berlin), die Zahlen der Bezirke hingegen aus dem städtischen Einwohnermelderegister. Die Summe der Einwohner der Bezirke kann daher von der Einwohnerzahl für die Gesamtstadt abweichen.

    Geschichte

    Namensherkunft und erste Besiedlungen

    Der Name Berlin ist ursprünglich slawisch. Er geht auf altpolabisch Birlin, Berlin zurück und bedeutet ‚Ort in einem sumpfigen Gelände‘. Zugrunde liegt altpolabisch birl-, berl- ‚Sumpf, Morast‘, ergänzt um das die Lage bezeichnende slawische Suffix -in. Die urkundliche Überlieferung mit dem Artikel („der Berlin“) spricht für einen ursprünglichen Flurnamen, der von den Siedlern aufgenommen wurde.[44][45] Wie alle slawischstämmigen Ortsnamen im nordöstlichen Mitteleuropa, die auf -in enden (Schwerin, Stettin, Eutin, Templin, Küstrin usw.), wird auch Berlin auf der letzten Silbe betont.

    Der Name Kölln ist vermutlich eine Namensübertragung von Köln am Rhein, der auf lateinisch colonia ‚Pflanzstadt in einem eroberten Land, Kolonie‘ zurückgeht. Nicht ganz auszuschließen ist jedoch auch eine Herleitung von einem altpolabischen Namen *kol’no, der zu kol ‚Pfahl‘ gebildet wäre.[44]

    Der Stadtname ist weder auf den angeblichen Gründer der Stadt, Albrecht den Bären, noch auf das Berliner Wappentier zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um ein redendes Wappen, mit dem versucht wird, den Stadtnamen in deutscher Interpretation bildlich darzustellen. Das Wappentier leitet sich demnach vom Stadtnamen ab, nicht umgekehrt.[46]

    Markgrafschaft und Kurfürstentum

    Rekonstruierter Plan von Berlin und Kölln um 1230 (Erstellt von K.F. von Klöden im 19. Jh.)

    Die auf der Spreeinsel gelegene Stadt Kölln wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt.[47] 1244 folgte dann die Erwähnung (Alt-)Berlins, das am nordöstlichen Ufer der Spree liegt. Neuere archäologische Funde belegen, dass es bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts vorstädtische Siedlungen beiderseits der Spree gegeben hat.[48] 1280 fand der erste nachweisbare märkische Landtag in Berlin statt. Dies deutet auf eine frühe Spitzenstellung, wie sie auch aus dem Landbuch Karls IV. (1375) erkennbar wird, als Berlin mit Stendal, Prenzlau und Frankfurt/Oder als die Städte mit dem höchsten Steueraufkommen nachgewiesen werden. Die beiden Städte Berlin und Kölln bekamen 1307 ein gemeinsames Rathaus.

    Berlin teilte das Schicksal Brandenburgs unter den Askaniern (1157–1320), Wittelsbachern (1323–1373) und Luxemburgern (1373–1415). Im Jahr 1257 zählte der Markgraf von Brandenburg zum ersten Mal zum einzig zur Königswahl berechtigten Wahlkollegium. Die genauen Regeln wurden 1356 mit der Goldenen Bulle festgelegt; seitdem galt Brandenburg als Kurfürstentum. Nachdem der deutsche König Sigismund von Luxemburg 1415 Friedrich I. von Hohenzollern mit der Mark Brandenburg belehnt hatte, regierte diese Familie bis 1918 in Berlin als Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg und ab 1701 auch als Könige in bzw. von Preußen.

    Ab dem 14. Jahrhundert war Berlin Mitglied der Hanse. 1518 trat Berlin formal aus der Hanse aus bzw. wurde von ihr ausgeschlossen.[49]

    1448 revoltierten Einwohner von Berlin im „Berliner Unwillen“ gegen den Schlossneubau des Kurfürsten Friedrich II. („Eisenzahn“).[50][51] Dieser Protest war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, und die Stadt büßte viele ihrer mittlerweile ersessenen politischen und ökonomischen Freiheiten ein. Kurfürst Johann Cicero erklärte 1486 Berlin zur Hauptresidenzstadt des brandenburgischen Kurfürstentums.

    Churfürstliche Residenzstadt Berlin und Cöln um 1645 (Kupferstich von Matthäus Merian)

    Die Reformation wurde 1539 unter Kurfürst Joachim II. in Berlin und Kölln eingeführt, ohne dass es zu großen Auseinandersetzungen kam. Der Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 hatte für Berlin verheerende Folgen: Ein Drittel der Häuser wurde beschädigt, die Bevölkerungszahl halbierte sich. Friedrich Wilhelm, bekannt als der Große Kurfürst, übernahm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater. Er begann eine Politik der Immigration und der religiösen Toleranz. Vom darauf folgenden Jahr an kam es zur Gründung der Vorstädte Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt.

    1671 wurde 50 jüdischen Familien aus Österreich ein Zuhause in Berlin gegeben. Mit dem Edikt von Potsdam 1685 lud Friedrich Wilhelm die französischen Hugenotten nach Brandenburg ein. Über 15.000 Franzosen kamen, von denen sich 6000 in Berlin niederließen. Um 1700 waren 20 % der Berliner Einwohner Franzosen, und ihr kultureller Einfluss war groß. Viele Einwanderer kamen außerdem aus Böhmen, Polen und Salzburg. Von 1658 bis 1683 wurde die Doppelstadt Berlin-Cölln zur Festung mit insgesamt 13 Bastionen ausgebaut.

    Preußen und Deutsches Kaiserreich

    Das Berliner Schloss, seit 1701 die Hauptresidenz der preußischen Könige und damit ab 1871 auch der Deutschen Kaiser (Bild um 1900)

    Berlin erlangte 1701 durch die Krönung Friedrichs I. zum König in Preußen die Stellung der preußischen Hauptstadt, was durch das Edikt zur Bildung der Königlichen Residenz Berlin durch Zusammenlegung der Städte Berlin, Kölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt am 17. Januar 1709 amtlich wurde.[52] Die Einwohnerzahl Berlins stieg dadurch auf etwa 55.000. Bald darauf entstanden neue Vorstädte, die Berlin vergrößerten. Um 1800 entwickelte sich die Stadt zu einem der Zentren der deutschen Kulturlandschaft, was in der als „Berliner Klassik“ bezeichneten großstädtischen Bürgerkultur zum Ausdruck kam.

    Nach der Niederlage Preußens 1806 gegen die Armeen Napoleons verließ König Friedrich Wilhelm III. Berlin Richtung Königsberg. Behörden und wohlhabende Familien zogen aus Berlin fort. Französische Truppen besetzten die Stadt von 1806 bis 1808. Unter dem Reformer Freiherr vom und zum Stein wurde 1808 die neue Berliner Städteordnung beschlossen, was zur ersten frei gewählten Stadtverordnetenversammlung führte. An die Spitze der neuen Verwaltung wurde ein Oberbürgermeister gewählt. Die Vereidigung der neuen Stadtverwaltung, Magistrat genannt, erfolgte im Berliner Rathaus.[53]

    Bei den Reformen der Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen spielte die von Wilhelm von Humboldt vorgeschlagene Bildung einer Berliner Universität eine bedeutende Rolle. Die neue Universität (1810) entwickelte sich rasch zum geistigen Mittelpunkt von Berlin und wurde bald weithin berühmt.[53] Weitere Reformen wie die Einführung einer Gewerbesteuer, das Gewerbe-Polizeigesetz (mit der Abschaffung der Zunftordnung), unter Staatskanzler Karl August von Hardenberg verabschiedet, die bürgerliche Gleichstellung der Juden und die Erneuerung des Heereswesens führten zu einem neuen Wachstumsschub in Berlin. Vor allem legten sie die Grundlage für die spätere Industrieentwicklung in der Stadt. Der König kehrte Ende 1809 nach Berlin zurück.[53] Am 28. Mai 1813 wurden in der Jungfernheide letztmals in Preußen Todesurteile durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen vollstreckt.[54][55]

    In den folgenden Jahrzehnten bis um 1850 siedelten sich außerhalb der Stadtmauern neue Fabriken an, in denen die Zuwanderer als Arbeiter oder Tagelöhner Beschäftigung fanden. Dadurch verdoppelte sich die Zahl der Einwohner durch Zuzug aus den östlichen Landesteilen.[53] Bedeutende Unternehmen wie Borsig, Siemens oder die AEG entstanden und führten dazu, dass Berlin bald als Industriestadt galt. Damit einher ging auch der politische Aufstieg der Berliner Arbeiterbewegung, die sich zu einer der stärksten der Welt entwickelte.[56]

    Im Ergebnis der Märzrevolution machte der König zahlreiche Zugeständnisse. 1850 wurde eine neue Stadtverfassung und Gemeindeordnung beschlossen, wonach die Presse- und Versammlungsfreiheit wieder aufgehoben, ein neues Dreiklassen-Wahlrecht eingeführt und die Befugnisse der Stadtverordneten stark eingeschränkt wurden. Die Rechte des Polizeipräsidenten Hinckeldey wurden dagegen gestärkt. In seiner Amtszeit bis 1856 sorgte er für den Aufbau der städtischen Infrastruktur (vor allem Stadtreinigung, Wasserwerke, Wasserleitungen, Errichtung von Bade- und Waschanlagen).[53][57]

    1861 wurden Moabit und der Wedding sowie die Tempelhofer, Schöneberger, Spandauer und weitere Vorstädte eingemeindet. Den Ausbau der Stadt regelte ab 1862 der Hobrecht-Plan. Die Blockbebauung mit einer Traufhöhe von 22 Metern prägt viele Berliner Stadtviertel. Durch den rasanten Bevölkerungsanstieg, Bauspekulation und Armut kam es zu prekären Wohnverhältnissen in den Mietskasernen der entstehenden Arbeiterwohnquartiere mit ihren für Berlin typischen mehrfach gestaffelten, engen Hinterhöfen.[58]

    Mit der Einigung zum kleindeutschen Nationalstaat durch den preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck am 18. Januar 1871 wurde Berlin Hauptstadt des Deutschen Reichs (bis 1945).[59] Nach der Entstehung des Kaiserreichs folgte die Gründerzeit, in der Deutschland zur Weltmacht und Berlin zur Weltstadt aufstieg. Berlin wurde im Jahr 1877 zunächst Millionenstadt und überstieg die Zweimillionen-Einwohner-Grenze erstmals im Jahr 1905. Der vier Jahrzehnte währende Frieden endete mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs 1914. Nach der Niederlage Deutschlands 1918 kehrte Kaiser Wilhelm II. nicht mehr nach Berlin zurück. Er floh in die Niederlande.

    Weimarer Republik und Groß-Berlin

    (c) Bundesarchiv, Bild 102-10299 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0
    Einstein eröffnet die Funkausstellung 1930

    Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde am 9. November 1918 in Berlin die Republik ausgerufen.[60] In den Monaten nach der Novemberrevolution kam es mehrfach zu teils blutigen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und ihren Freikorps sowie revolutionären Arbeitern. Anfang 1919 erschütterte der Januaraufstand die Stadt, zwei Monate später ein Generalstreik. Bei den Berliner Märzkämpfen wurden auf Befehl des sozialdemokratischen Reichswehrministers Gustav Noske Feldgeschütze, Mörser und Flugzeuge mit Bomben gegen die Bevölkerung eingesetzt. In Lichtenberg starben vom 3. bis zum 16. März insgesamt 1200 Menschen.[61]

    1920 kam es zum Blutbad vor dem Reichstag und später zum Kapp-Putsch. In der zweiten Jahreshälfte folgte mit der Gründung Groß-Berlins die größte Eingemeindung der Stadtgeschichte, bei der sich das bis dahin bestehende Berlin mit mehreren umliegenden Städten und Landgemeinden sowie zahlreichen Gutsbezirken zu dem vereinigte, was heute unter „Berlin“ verstanden wird. Die so vergrößerte Stadt hatte rund vier Millionen Einwohner und war in den 1920er-Jahren die größte Stadt Kontinentaleuropas und nach London und New York die drittgrößte Stadt der Welt. Dies ging mit einem großen Zukunftsaufbruch einher. Die Stadt erlebte in den Folgejahren eine Blütezeit der Kunst, Kultur, Wissenschaft und Technik[62][63] und wurde aufgrund der Eingemeindung der industriereichen Vororte 1920 in der Statistik zur größten Industriestadt Europas. Diese Epoche wurde später auch als die „Goldenen Zwanziger“ bekannt, die dann mit der Weltwirtschaftskrise zum Ende des Jahrzehnts, auch in Berlin, ihr jähes Ende fand.

    Nationalsozialismus

    Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 gewann Berlin als Hauptstadt des Dritten Reichs zunächst erneut an Bedeutung, vor allem aufgrund der Zentralisierung, die mit der „Gleichschaltung“ der Landesregierungen verbunden war. Adolf Hitler und Albert Speer entwickelten architektonische Konzepte für den Umbau der Stadt zur „Welthauptstadt Germania“, die jedoch nie verwirklicht wurden.[64]

    Das NS-Regime zerstörte Berlins jüdische Gemeinde, die vor 1933 rund 160.000 Mitglieder zählte. Nach den Novemberpogromen von 1938 wurden tausende Berliner Juden ins nahe gelegene KZ Sachsenhausen deportiert. Rund 50.000 der noch in Berlin wohnhaften 66.000 Juden wurden von 1941 an in Ghettos und Arbeitslager nach Litzmannstadt, Minsk, Kaunas, Riga, Piaski oder Theresienstadt deportiert.[65] Viele starben dort unter den widrigen Lebensbedingungen, andere wurden später während des Holocausts in Vernichtungslager wie Auschwitz verschleppt und ermordet.

    Während des Zweiten Weltkriegs wurde Berlin erstmals am 25. August 1940 von britischen Bombern angegriffen. Die alliierten Luftangriffe steigerten sich massiv ab 1943, wobei große Teile Berlins zerstört wurden. Die Schlacht um Berlin 1945 führte zu weiteren Zerstörungen. Fast die Hälfte aller Gebäude war zerstört, nur ein Viertel aller Wohnungen war unbeschädigt geblieben. Von 226 Brücken standen nur noch 98.[66]

    Geteilte Stadt

    Karte der geteilten Stadt

    Nach der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee und der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurde Berlin gemäß den Londoner Protokollen – der Gliederung ganz Deutschlands in Besatzungszonen entsprechend – im Juli 1945 in vier Sektoren aufgeteilt. Es entstanden die Sektoren der USA, des Vereinigten Königreichs, Frankreichs und der Sowjetunion. Weder in der Konferenz von Jalta noch im Potsdamer Abkommen war eine förmliche Teilung in Westsektoren und Ostsektor (West-Berlin und Ost-Berlin) vorgesehen. Diese Gruppierung ergab sich 1945/46 unter anderem durch das gemeinsame Interesse der West-Alliierten.

    Berliner Mauer, gesehen von Kreuzberg aus, 1986

    Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland schuf schon am 19. Mai 1945 einen Magistrat für Berlin. Er bestand aus einem parteilosen Oberbürgermeister, vier Stellvertretern und 16 Stadträten. Für Groß-Berlin blieb allerdings eine Gesamtverantwortung aller vier Siegermächte bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion führten nach einer Währungsreform in den West-Sektoren 1948/1949 zu einer wirtschaftlichen Blockade West-Berlins, die die Westalliierten mit der „Berliner Luftbrücke“ überwanden.

    (c) Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028 / CC-BY-SA 3.0
    Bornholmer Straße, 1989: Nach dem Fall der Mauer werden die Besucher aus der DDR von einem Willkommensspalier empfangen.

    Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands im Jahr 1949 verfestigte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihren Regierungssitz in Bonn einrichtete, proklamierte die DDR Berlin als Hauptstadt. West-Berlin war somit seit 1949 de facto ein Land der Bundesrepublik mit rechtlicher Sonderstellung und Ost-Berlin de facto ein Teil der DDR. Der Ost-West-Konflikt gipfelte in der Berlin-Krise und führte zum Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.

    Am 26. Juni 1963 besuchte der amerikanische Präsident John F. Kennedy die geteilte Stadt.[67]

    Der Osten und Westen der Stadt waren seitdem voneinander getrennt. Der Übergang war nur an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nicht mehr für die Bewohner der DDR und Ost-Berlins und bis 1972 nur in Ausnahmefällen für Bewohner West-Berlins, jene die nicht nur im Besitz des Berliner Personalausweises waren.

    1972 trat das Viermächteabkommen über Berlin in Kraft. Während die Sowjetunion den Viermächte-Status nur auf West-Berlin bezog, unterstrichen die Westmächte 1975 in einer Note an die Vereinten Nationen ihre Auffassung vom Viermächte-Status über Gesamt-Berlin. Die Problematik des umstrittenen Status Berlins wird auch als Berlin-Frage bezeichnet.

    In der DDR kam es 1989 zur politischen Wende, die Mauer wurde am 9. November geöffnet.

    Wiedervereinte Stadt

    (c) Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-400 / Grimm, Peer / CC-BY-SA 3.0

    Am 3. Oktober 1990 wurden die beiden deutschen Staaten durch den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vereint und Berlin per Einigungsvertrag Bundeshauptstadt.[68] Im Jahr 1994 zogen sich dann schließlich auch die Truppen der früheren Besatzungsmächte aus Berlin zurück.

    Am 20. Juni 1991 beschloss der Bundestag mit dem Hauptstadtbeschluss nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Stadt Sitz der deutschen Bundesregierung und des Bundestages sein solle.[69] 1994 wurde das Schloss Bellevue auf Initiative Richard von Weizsäckers zum ersten Amtssitz des Bundespräsidenten. In der Folgezeit wurde das Bundespräsidialamt in unmittelbarer Nähe errichtet. Im Jahr 1999 nahmen dann Regierung und Parlament wieder ihre Arbeit in Berlin auf. 2001 wurde das neue Bundeskanzleramt eingeweiht und vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder bezogen. Die überwiegende Zahl der Auslandsvertretungen in Deutschland verlegten in den folgenden Jahren ihren Sitz nach Berlin.

    Zum 1. Januar 2001 wurde die Zahl der Bezirke von 23 auf 12 reduziert, um eine effizientere Verwaltung und Planung zu ermöglichen.

    Bevölkerung

    Einwohnerentwicklung

    Population pyramid of Berlin (DE-2010-12-31).svg
    Bevölkerungspyramide von Berlin 2010
    Metropolregion-BerlinBrandenburg-Infrastruktur.svg
    Die Agglomeration Berlin hat rund 4,7 Millionen Einwohner.


    Berlin hatte am 31. Dezember 2020 insgesamt 3.664.088 Einwohner[4] und ist damit die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands. Berlin ist innerhalb der Verwaltungsgrenzen bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union.[70] Die Agglomeration Berlin zählt 4,7 Millionen Einwohner (31. Dezember 2019), die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, die beide Länder umfasst, etwa 6,2 Millionen Einwohner.

    Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war die Berliner Gegend nur spärlich bevölkert, der Dreißigjährige Krieg hatte die Bevölkerung Berlins noch einmal etwa halbiert. Doch nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater übernommen hatte, holte er unter anderem viele Hugenotten aus Frankreich in die Region. So stieg die Bevölkerung von rund 6.000 um 1648 auf rund 57.000 im Jahr 1709. Die Einwohnerzahl wuchs stetig, sodass Berlin 1747 zur Großstadt und 1877 zur Millionenstadt wurde.

    Einwohnerentwicklung
    von 1220 bis 2018
    von 1871 bis 2018

    Der Bevölkerungsanstieg im Berliner Raum hatte infolge der nach den Preußischen Reformen einsetzenden Industrialisierung eine Beschleunigung erfahren. Die Berliner im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts waren nur noch zu 40 % in Berlin geboren. Im Jahre 1900 stammten von den 1,9 Millionen Berlinern aus den preußischen Provinzen Brandenburg über 20 %, Ost- und Westpreußen 9 %, Schlesien 7 %, Pommern 6 %, Posen 5 Prozent und Sachsen 4 %. Eher gering war mit drei bis vier Prozent die Zuwanderung aus anderen Regionen Deutschlands und mit gut 1,5 % aus dem Ausland. Der Anteil der Berliner mit deutscher Muttersprache lag 1895 bei über 98 %.[71] Mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 stieg die Bevölkerungszahl durch Eingemeindung bisher unabhängiger Städte und Dörfer auf fast vier Millionen an. Berlin war damit in den 1920er und 1930er Jahren die flächenmäßig zweitgrößte Stadtgemeinde der Welt nach Los Angeles und nach New York City und London die bevölkerungsmäßig drittgrößte Stadt der Erde.[72] Die Einwohnerzahl überschritt in den 1920er Jahren die Viermillionengrenze und erreichte 1942 mit 4,48 Millionen ihren Höchststand (damals hingegen ein theoretischer Wert).

    Durch den Zweiten Weltkrieg fiel die Zahl wieder und lag seitdem konstant zwischen drei und dreieinhalb Millionen Einwohnern.[73] Jungen Männern aus dem Bundesgebiet bot zwischen 1957 und 1990 eine Übersiedlung nach West-Berlin die Möglichkeit, sich der Wehrpflicht zur Bundeswehr zu entziehen, weil dort die Wehrgesetzgebung der Bundesrepublik nicht galt. Die Zahl der Zuzüge wie der Fortzüge liegt seit 1991 jährlich zwischen 100.000 und 145.000.[74] Die oft zitierte Behauptung aus dem Jahr 2007, 1,7 Millionen Berliner hätten die Stadt nach der Wiedervereinigung (seit 1991) verlassen, 1,8 Millionen Menschen seien zugezogen und hätten damit für einen umfangreichen Bevölkerungsaustausch gesorgt,[75] beruht auf einer bloßen Addition sämtlicher Zuzüge und sämtlicher Fortzüge und überzeichnet die wirkliche Bevölkerungsfluktuation. Berlin hat seit jeher eine in Deutschland weit überdurchschnittliche räumliche Bevölkerungsbewegung. Allein im Jahr 2014 zogen 317.151 Menschen nach Berlin, zugleich zogen 275.259 Einwohner aus der Stadt, was eine positive Wanderungsbilanz von 41.892 ergibt.[76]

    Bevölkerungsgruppen

    Nationalitäten mit Hauptwohnsitz Berlin am 31. Dezember 2020[77]
    NationalitätStaatsangehörigkeit
    der Einwohner
    Deutsche Staatsbürger
    nach Herkunft
    DeutschlandDeutschland Deutschland2.980.8862.425.350
    TurkeiTürkei Türkei0.098.4370.083.969
    PolenPolen Polen0.055.9960.057.443
    SyrienSyrien Syrien0.041.4180.005.657
    ItalienItalien Italien0.032.1860.008.750
    BulgarienBulgarien Bulgarien0.031.7380.005.083
    RusslandRussland Russland0.027.3340.033.407
    RumänienRumänien Rumänien0.025.7190.005.240
    Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten0.020.9930.010.313
    SerbienSerbien Serbien0.020.2720.009.155
    FrankreichFrankreich Frankreich0.020.0660.009.285
    VietnamVietnam Vietnam0.020.4390.011.454
    Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich0.017.1650.008.713
    SpanienSpanien Spanien0.015.3490.005.085
    IndienIndien Indien0.015.2660.001
    1 nicht ausgewiesene Statistikwerte

    Berlin ist spätestens seit dem Ende des 17. Jahrhunderts Zuzugsgebiet für Deutsche aus dem deutschsprachigen Raum. Der Wanderungsgewinn gegenüber dem übrigen Bundesgebiet betrug im Jahr 2009 etwa 18.000 Personen.[78]

    Anfang 2020 waren von den 3,77 Millionen Berlinern 2,45 Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund, rund 777.000 Ausländer und 543.000 Deutsche mit Migrationshintergrund. Es haben somit 1,32 Millionen Menschen (rund 35 %) ausländische Wurzeln.[79][80]

    In den Jahrzehnten nach 1945 kamen viele Gastarbeiter aus Südeuropa und der Türkei nach West- und Vertragsarbeiter vor allem aus Vietnam nach Ost-Berlin. Seit den 1980er-Jahren machten sich viele russlanddeutsche Spätaussiedler und seit der deutschen Wiedervereinigung schließlich Juden aus dem Osten Europas, vor allem der Ukraine und Russland, sowie später aus Israel auf den Weg. In der Stadt leben Bürger aus rund 190 Staaten.[81]

    Unter den zahlreich in die Stadt zuwandernden Europäern gibt es einer Studie von 2015 zufolge mit 24,3 % einen besonders hohen Anteil junger Akademiker, vor allem bei Franzosen, Spaniern und Italienern.[82]

    Kreuzberg und Neukölln bilden Schwerpunkte der deutsch-türkischen Bevölkerung. Mit etwa 180.000 türkischstämmigen Bürgern gilt Berlin als eine der größten türkischen Gemeinden außerhalb der Türkei.[83] Zusätzlich leben rund 70.000 Afrodeutsche in Berlin.[84]

    Es gibt mehr als 25 Gruppen mit jeweils mehr als 10.000 Menschen, die einen Migrationshintergrund haben.

    Schätzungsweise leben in Berlin zwischen 100.000 und 250.000 nicht registrierte Immigranten, hauptsächlich aus Afrika, Asien, vom Balkan oder aus Lateinamerika.[85] Wegen der Schwierigkeiten, den Migrationshintergrund einheitlich zu definieren und in Befragungen zu erfassen, könnte der tatsächliche Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in relevantem Maße von den genannten Zahlen abweichen.

    Berlin will über die zugewiesene Quote hinausgehend zusätzliche Asylsuchende aufnehmen und organisiert sich zu diesem Zweck mit anderen Kommunen im Städtenetzwerk „Solidarity City“.[86]

    Sprache

    Amtssprache in Berlin ist Deutsch. Berlinisch (umgangssprachlich auch: Berlinerisch) ist eine sogenannte Ausgleichsmundart, die in Berlin als städtischem Zentrum im Laufe der Jahrhunderte aus verschiedenen sprachlichen Einflüssen entstand. Sprachwissenschaftlich handelt es sich beim Berlinischen tatsächlich um einen Metrolekt, eine städtische Sprachmischung, die nicht nur regionalen Ursprungs ist, sondern durch Mischung von Dialekten unterschiedlicher Herkunft entstanden ist. Als Substrat dient dabei das Niederdeutsche, das durch Zuwanderung aus anderen Regionen und den Einfluss des Ostmitteldeutschen allmählich überlagert wurde. Es hielten sich jedoch einzelne als „spezifisch berlinerisch“ wahrgenommene Formen wie det, wat, loofen, koofen (im Gegensatz zum Standarddeutschen das, was, laufen, kaufen).

    Werbeplakat in Berlin (1912)

    Das Berlinische nahm zahlreiche Wörter und Redewendungen aus anderen Sprachen und Dialekten wie dem Französischen (Ansiedlung von Hugenotten nach dem Dreißigjährigen Krieg), dem Jiddischen (jüdische Flüchtlinge seit dem 16., vor allem aber im 19. und 20. Jahrhundert) und dem Schlesischen/Polnischen (nach der Eroberung Schlesiens und den polnischen Teilungen Ende des 18. Jahrhunderts) auf. Berlinisch wird in Berlin und im Berliner Umland gesprochen, und es enthält auch nur dort übliche (Sprich-)Worte oder geprägte ironische Redewendungen, die sogenannten „Berolinismen“.

    In der Umgebung Berlins sowie in den Stadtteilen, die bis zur Eingemeindung Dörfer ohne nennenswerten Kontakt zur Hauptstadt waren, wurden ursprünglich mark-brandenburgische Dialekte des Ostniederdeutschen gesprochen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts strahlte Berlin als wachsende Metropole auch sprachlich zunehmend auf die Umgebung aus und die berlinerische Umgangssprache verdrängte die dortigen Dialekte oder veränderte sie zumindest erheblich. Tatsächlich ist das heutige Brandenburgische eine Varietät des Berliner Metrolekts.

    In der Geschichte war das Berlinische die Sprache der einfachen Leute, die Bildungsschicht pflegte zumeist ein einwandfreies Hochdeutsch. Viele Neu-Berliner nahmen zwar Teile des Berlinischen an, aber die ständige Verwendung wurde als eher „unfein“ betrachtet. In der DDR änderte sich diese Einstellung teilweise, sodass Berlinerisch auch in gebildeten Kreisen teilweise gepflegt wurde. Dadurch finden sich die Zentren der verstärkten Verwendung meist in den ehemaligen Ostbezirken, den alten westlichen Arbeiterbezirken und dem Umland. Unverändert wird die Sprache in Berlin von Zuwandererwellen und medial geprägten Sprachgewohnheiten beeinflusst, wodurch die verwendete Umgangssprache sich stetig weiterentwickelt.

    Religionen und Weltanschauungen

    Religionen in Berlin (Stand: 2017)[87]

    Beim Zensus 2011 wurde ermittelt, dass 21,6 % der Berliner Bevölkerung der evangelischen Landeskirche angehörten, 9,6 % der katholischen Kirche, 1,5 % einer orthodoxen Kirche und 0,7 % einer evangelischen Freikirche.[88] Insgesamt bezeichneten sich 37,4 % der Bevölkerung als Christen, 9,0 % rechneten sich einer anderen Religion oder Glaubensrichtung zu, 23,4 % fühlten sich keiner zugehörig und 30,2 % machten keine Angaben.[89] Nach einer Berechnung aus den Zensuszahlen für die Personen mit Migrationshintergrund lag der Bevölkerungsanteil der Muslime in Berlin im Jahr 2011 bei 7,6 Prozent (rund 249.200 Personen),[90] nahe bei der vom Statistischen Landesamt für 2009 veröffentlichten Zahl (rund 249.000),[91] wohingegen die BAMF-Studie Muslimisches Leben in Deutschland von rund 279.800 Muslimen in Berlin im Jahr 2008 ausging (6,9 Prozent von rund 4.055.100 Muslimen in der Bundesrepublik Deutschland).[92]

    Von den rund 3,8 Millionen Berlinern waren Ende 2020 13,9 % evangelisch, 8,1 % katholisch und 78 % gehörten anderen Konfessionen und Religionen oder keiner an. In den östlichen Bezirken der Stadt, die ehemals zur DDR gehörten, ist der Anteil christlich gebundener Personen besonders niedrig.[93] Im Vorjahr 2019 waren 14,4 % der Einwohner evangelisch und 8,3 % katholisch.[94] Islamischen Glaubensrichtungen wurden 2018 nach Untersuchungen 250.000 bis 300.000 (7–9 %) Personen zugerechnet.[95]

    In Berlin sind mehrere humanistische und andere Vereinigungen nichtreligiöser Menschen vertreten. So haben der Humanistische Verband Deutschlands, dessen Berliner Landesverband rund 7.800 Mitglieder im Jahr 2012 zählte, und die Humanistische Akademie Deutschland ihren Sitz in Berlin.[96] 1982 erfolgte im Westteil Berlins die Einführung des Schulfaches Humanistische Lebenskunde, dessen Teilnehmerzahl sich 2017 auf knapp 62.650 Schüler beläuft.[97][98]

    Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist Christian Stäblein. Erzbischof von Berlin und Metropolit der Berliner Kirchenprovinz ist seit 2015 Heiner Koch.

    Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, die im Stadtgebiet mit acht Kirchengemeinden vertreten ist, ging zumeist aus der 1830 entstandenen Evangelisch-lutherischen Kirche hervor. Diese Kirchengemeinden gehören zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg, der von Superintendent Peter Brückmann, Wedding, geleitet wird.[99]

    Ebenfalls in Berlin ansässig sind ein russisch-orthodoxer und ein bulgarisch-orthodoxer Bischof, die meisten anderen orthodoxen und altorientalischen Nationalkirchen sind ebenfalls mit Gemeinden vertreten.

    Die Anglikanische Gemeinschaft bzw. die Church of England hat eine sogenannte „Chaplaincy“ (Gemeinde), St. George’s Anglican/Episcopal Church. Die Gemeinde hat ihre Kirche in Westend in der Preußenallee.[100] Ferner existiert in Wilmersdorf eine altkatholische Gemeinde, die in der Alt-Schöneberger Dorfkirche zu Gast war,[101] seit 2010 aber eine eigene Hauskirche nahe dem Bundesplatz besitzt.[102] Die alt-katholische und anglikanische Gemeinden stehen in Kirchengemeinschaft und feiern gemeinsame Gottesdienste in der Marienkirche.[102]

    Baptisten gibt es in Berlin seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit ihren 36 Gemeinden bilden sie die größte Freikirche der Stadt. Unter anderem gibt es auch 29 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche. Es gibt sechs Gemeinden der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Die älteste Berliner Mennonitengemeinde besteht seit 1887.

    Berlin ist seit 1999 Sitz des Zentralrats der Juden in Deutschland. Der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der größten Gemeinde jüdischen Glaubens in Deutschland, werden über 12.000 Mitglieder zugerechnet. Es befinden sich über elf Synagogen, mehrere buddhistische Tempel, sieben Moscheebauten und 91 islamische Gebetsräume in der Stadt.[103] Seit 1907 gibt es Bahai in Berlin, die regelmäßig am interreligiösen Dialog in Berlin teilnehmen. Zudem leben rund 7.000 Hindus in Berlin.[104]

    Persönlichkeiten

    Ehrenbürger sind in der Liste der Ehrenbürger von Berlin aufgeführt, in der Stadt geborene Persönlichkeiten in der Liste von Söhnen und Töchtern Berlins, Biografien von Menschen mit deutlichem Bezug zu Berlin werden in der Kategorie Person (Berlin) gesammelt. Die Mitglieder der Berliner Landesregierungen seit 1948 finden sich in den Auflistungen Regierender Bürgermeister von Berlin und Liste der Senatoren von Berlin. Verschiedene Stadtoriginale sind unter Berliner Originale zusammengefasst.

    Politik

    Deutsche Hauptstadt

    Der Deutsche Bundestag entschied 1991 nach der Wiedervereinigung im sogenannten „Hauptstadtbeschluss“, dass Berlin als Bundeshauptstadt auch Sitz des Bundestages und der Bundesregierung werden sollte. Das Berlin/Bonn-Gesetz ist eine Folge des Hauptstadtbeschlusses vom 20. Juni 1991, in dem Berlin auch zum Regierungssitz bestimmt wurde.

    Seit 1994 befindet sich der Erste Amtssitz des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin. 1999 zog der größte Teil der Bundesregierung von Bonn nach Berlin um. Bundestag (im Reichstagsgebäude), Bundesrat und Bundesregierung haben seitdem ihren Betrieb in der Bundeshauptstadt aufgenommen. Im Jahr 2001 wurde das Bundeskanzleramt eingeweiht und erstmals von Bundeskanzler Gerhard Schröder bezogen. Die neuerrichtete Zentrale des Bundesnachrichtendienstes wurde im November 2018 bezogen.[105]

    Von den derzeit 14 Bundesministerien des 17. deutschen Bundeskabinetts haben acht ihren Hauptsitz in Berlin. Darunter sind das Auswärtige Amt sowie die Bundesministerien für Finanzen; für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; für Arbeit und Soziales; des Innern; der Justiz und für Verbraucherschutz; für Wirtschaft und Energie; für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die übrigen sechs Bundesministerien haben ihren Hauptsitz in der Bundesstadt Bonn. Alle Ministerien, auch die in der Hauptstadt ansässigen, haben einen Zweitsitz in der jeweils anderen Stadt.

    In Berlin sind die Bundesministerien für Bildung und Forschung; für Ernährung und Landwirtschaft; für Gesundheit; für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; der Verteidigung und für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit einem Zweitsitz vertreten. Etwa zwei Drittel der Ministeriumsbeschäftigten, rund 12.600 Beamte und Tarifbeschäftigte (Stand: 2018), arbeiten in Berlin.[106][107]

    In Berlin haben 158 Staaten ihren deutschen Botschaftssitz,[108] während die 16 Bundesländer mit Landesvertretungen repräsentiert sind. Eine Vielzahl der diplomatischen Vertretungen sind im Tiergartenviertel niedergelassen.

    Als Regierungssitz des Staates mit der größten Volkswirtschaft Europas zählt Berlin zu den einflussreichen und gesuchten Zentren der europäischen Politik.[109] Parteizentralen, Gewerkschaften, Stiftungen, Verbände und Lobbyvertretungen von Unternehmen haben dort ihren Sitz, um vor Ort ihren Einfluss auf Entscheidungsprozesse in Parlament und Regierung geltend machen zu können. Staatsbesuche und Empfänge auf allen politischen Ebenen sowie Staatsakte und gesellschaftlich bedeutende Feierlichkeiten prägen den politischen Jahreskalender Berlins. Das Bundesgesetzblatt hingegen wird bis heute in Bonn herausgegeben,[110] und kein einziges Bundesgericht hat seinen Sitz in Berlin.

    Land Berlin

    (c) Rehman Abubakr, CC BY-SA 4.0

    Von 1808 bis 1935 und von 1945 bis 1948 wurde die preußische Landeshauptstadt Berlin von einem Magistrat verwaltet, an dessen Spitze ein Oberbürgermeister stand. In der Zeit von 1935 bis 1945 gab es gemäß der Deutschen Gemeindeordnung keinen Magistrat. Von 1948 bis zur Wiedervereinigung 1990 bestanden in der geteilten Stadt ein Magistrat in Ost-Berlin und ein Senat in West-Berlin.

    Das heutige Berlin (Länderanhangscode BE) ist im staatsrechtlichen Sinne erst seit der Wiedervereinigung auch ein deutsches Land. Dieses umfasst exakt die Stadt Berlin. Zwar erklärte neben der Berliner Landesverfassung von 1950 auch das deutsche Grundgesetz das Land Berlin zum Gliedstaat der Bundesrepublik Deutschland, wegen der Vorbehalte der Alliierten war dies bis dahin jedoch völkerrechtlich unwirksam. Faktisch war West-Berlin seit 1949 mit einigen Einschränkungen Teil der Bundesrepublik Deutschland, während dasselbe für das formal miteinbezogene Ost-Berlin keine faktische Wirksamkeit hatte.[111] In Artikel 3 des Einigungsvertrages[112] ist die ständige Rechtsauffassung der Bundesrepublik, dass das Grundgesetz in West-Berlin bereits vor der Wiedervereinigung gegolten hat, festgeschrieben.

    Legislative

    Das Landesparlament des Landes, die gesetzgebende Gewalt, ist nach der Verfassung von Berlin das Abgeordnetenhaus von Berlin. In ihm sind derzeit Abgeordnete aus SPD, CDU, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, AfD und FDP vertreten.

    Preußischer Landtag, Sitz des Abgeordnetenhauses von Berlin

    Exekutive

    Der Senat von Berlin, bestehend aus dem Regierenden Bürgermeister und zehn Senatoren, bildet die Landesregierung. Der Regierende Bürgermeister ist zugleich das Oberhaupt des Landes und der Stadt und seit 2016 auch zuständig für die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung.[113] Die Senatsverwaltungen entsprechen den Ministerien in Flächenländern und konstituieren sich gegenwärtig (Stand: 2017) wie folgt: Senatsverwaltung für Finanzen,[114] Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales,[115] Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie,[116] Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung,[117] Senatsverwaltung für Inneres und Sport,[118] Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung,[119] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen,[120] Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe,[121] Senatsverwaltung für Kultur und Europa,[122] sowie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.[123] Der Berliner Senat wird seit 2001 von der SPD angeführt. Daran beteiligt war seitdem zumeist die Partei Die Linke, teilweise aber auch die CDU und Bündnis 90/Die Grünen.

    Nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus vom 18. September 2011 wurde der Senat von SPD und CDU unter Führung von Klaus Wowereit (SPD) als Regierendem Bürgermeister gebildet. Nach Wowereits Rücktritt bildete der Senat Müller I am 11. Dezember 2014 die neue rot-schwarze Regierung. Seit 2016 regiert mit dem Senat Müller II in Berlin die bundesweit erste rot-rot-grüne Landesregierung, die von der SPD geführt wird.

    Das Land Berlin ist in zwölf Bezirke untergliedert.

    Finanzen

    Die Ausgaben des Landes Berlin 2012 betrugen 22,5 Milliarden Euro.[124] Die Gesamtverschuldung des Landes Berlin betrug 2013 etwa 59,8 Milliarden Euro bzw. 57,72 % des Bruttoinlandsprodukts.[125] Für den Gesamthaushalt erhielt das Land 2012 etwa 3,2 Milliarden Euro aus dem Länderfinanzausgleich und etwa 2,4 Milliarden Euro Bundesergänzungszuweisungen.[126] Die Europäische Union steuert während der Periode 2014–2020 rund 850 Millionen Euro zum Haushalt hinzu.[127] 2018 führte Berlin mit 4,4 Milliarden Euro an Zuwendungen aus dem Länderfinanzausgleich die Liste der vier Empfängerländer mit deutlichem Abstand an.[128]

    Wappen und Flaggen

    Landessymbol Berlins (zur freien Verwendung, nicht zu verwechseln mit dem offiziellen Wappen)

    Das Berliner Wappen zeigt im silbernen (weißen) Schild einen rot bewehrten und rot gezungten, aufrecht schreitenden schwarzen Bären, den sogenannten Berliner Bären. Auf dem Schild ruht eine goldene fünfblättrige Laubkrone, deren Stirnreif als Mauerwerk mit geschlossenem Tor in der Mitte ausgelegt ist. Die Herkunft des Bären als Wappentier ist ungeklärt, Dokument oder Unterlagen fehlen hierzu. Es gibt mehrere Theorien, warum sich die Stadtvertreter für den Bären entschieden. Eine davon besagt, dass die Berliner an Albrecht den Bären, den Begründer der Mark Brandenburg dachten. Eine andere geht von der lautmalerischen Interpretation des Stadtnamens aus. Der Bär ist erstmals auf einem Siegel von 1280 zu sehen. Über mehrere Jahrhunderte musste sich der Bär die Siegel- und Wappenbilder mit dem brandenburgischen und preußischen Adler teilen. Erst im 20. Jahrhundert konnte sich der Berliner Bär endgültig gegen die Adler als Hoheitszeichen der Stadt durchsetzen.

    Standardbeflaggung (Sichtrichtung auf die Landesdienstgebäude):
    EuropaflaggeBundesflaggeLandesflagge

    Die Berliner Landesflagge zeigt den Berliner Bären vor weißem Hintergrund, mit einem roten Streifen am oberen und unteren Rand der Flagge. Sie wird mit geringfügigen stilistischen Änderungen seit 1911 von Berlin geführt und wehte das erste Mal 1913 über dem Roten Rathaus. Vorher führte Berlin eine Flagge in den Farben Schwarz-Rot-Weiß, die wegen ständiger Verwechslungen mit der später entstandenen Flagge des Deutschen Kaiserreichs gegen die Bärenflagge getauscht wurde. Das Landessymbol ist der Bärenschild ohne Laubkrone in drei Farbausführungen. Es wird von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport bereitgestellt, um Privatpersonen, Unternehmen und nichthoheitlichen Einrichtungen zu ermöglichen, die Verbundenheit mit Berlin mit einem Symbol zu dokumentieren. Die Berliner Bezirke besitzen eigene Wappen. Als verbindendes Element aller Berliner Bezirke mit der Stadt Berlin, aber auch untereinander, ruht auf den Schilden eine dreitürmige Mauerkrone, deren mittleren Turm mit dem Berliner Wappenschild (silber) belegt ist.

    Städtepartnerschaften

    Das Land Berlin unterhält folgende Städtepartnerschaften:[129]

    Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles, Vereinigte Staaten (1967)
    FrankreichFrankreich Paris, Frankreich (1987)
    SpanienSpanien Madrid, Spanien (1988)
    TurkeiTürkei Istanbul, Türkei (1989)
    PolenPolen Warschau, Polen (1991)
    RusslandRussland Moskau, Russland (1991)
    UngarnUngarn Budapest, Ungarn (1991)
    BelgienBelgien Brüssel, Belgien (1992)
    IndonesienIndonesien Jakarta, Indonesien (1993)
    UsbekistanUsbekistan Taschkent, Usbekistan (1993)
    MexikoMexiko Mexiko-Stadt, Mexiko (1993)
    China VolksrepublikVolksrepublik China Peking, Volksrepublik China (1994)
    JapanJapan Tokio, Japan (1994)
    ArgentinienArgentinien Buenos Aires, Argentinien (1994)
    TschechienTschechien Prag, Tschechien (1995)
    NamibiaNamibia Windhoek, Namibia (2000)
    Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London, Vereinigtes Königreich (2000)

    Die einzelnen Berliner Bezirke unterhalten weitere Partnerschaften, häufig auch mit einem einzelnen Stadtteil anderer Großstädte.

    Polizei und Feuerwehr

    Einsatzwagen der Polizei Berlin

    Die Polizei Berlin (bis März 2021 „Der Polizeipräsident in Berlin“) ist die Polizei des Landes Berlin. Die Landespolizei ist in fünf örtliche und eine überörtliche Direktion sowie das Landeskriminalamt unterteilt.

    Die Polizei Berlin beschäftigt rund 23.000 Bedienstete,[130] davon rund 16.000 im Polizeivollzugsdienst und ca. 3.000 in der Verwaltung. Die Gesamtausgaben für die Innere Sicherheit und die Polizei in Berlin belaufen sich auf rund 1,1 Milliarden Euro pro Jahr.

    Dem Bundesinnenministerium untersteht der Dienststab der Bundespolizeidirektion Berlin mit Sitz in Oberschöneweide. Der Stab ist für die Länder Berlin und Brandenburg zuständig und mit rund 3.700 Mitarbeitern besetzt (Stand: 2017).

    Die Berliner Feuerwehr wurde im Jahr 1851 gegründet und ist damit die erste Berufsfeuerwehr Deutschlands.[131] Mit ihren rund 4.050 Mitarbeitern (Stand: 2016)[132][133] und 34[133] Berufsfeuerwachen ist sie auch die größte städtische Feuerwehr in Deutschland. Unterstützt wird sie durch 58 Freiwillige Feuerwehren mit rund 1.400 aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern und ggf. durch das Technische Hilfswerk (THW).[133]

    Justiz

    Im Gerichtsbezirk Berlin gibt es 15 Untere Landesgerichte und vier Obere Landesgerichte. Von den vier Standorten der Oberverwaltungsgerichte in Berlin gehören zwei zum Gerichtsbezirk der Länder Berlin und Brandenburg.

    Der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin besteht seit 1990. Im Jahr 2020 verfügte das Land über acht Justizvollzugsanstalten.

    Wirtschaft

    Institut im Technologie- und Gründerzentrum WISTA in Adlershof

    2019 betrug das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes Berlin 153,3 Milliarden Euro.[134] Gemessen am nominalen BIP ist Berlin die größte städtische Wirtschaft in Deutschland und die drittgrößte innerhalb der Europäischen Union.

    Zwischen 2009 und 2019 stieg das Bruttoinlandsprodukt um jahresdurchschnittlich 4,5 %, gegenüber bundesweit 3,5 %.[135] 2019 betrug das BIP pro Kopf im Land Berlin 41.967 Euro und lag erstmals seit 1990 über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Die Zahl der Erwerbstätigen in Berlin lag im selben Jahr bei rund 2,064 Millionen Personen. Das waren 2,4 % mehr als im Vorjahr.[136]

    Laut dem Sozialbericht 2019 des Amtes für Statistik waren in Berlin 16,5 % der Bevölkerung armutsgefährdet. Dagegen lebten 9,1 % der Bevölkerung über der Reichtumsgrenze in Einkommensreichtum.[137] Im Jahr 2016 lebten 489 Einkommensmillionäre in Berlin.[138] Bis 2019 stieg diese Anzahl in ganz Berlin um mehr als 50 % auf 749 Einkommensmillionäre.[137]

    (c) Diego Delso, CC BY-SA 4.0
    Berlin ist ein inter­nationaler Dienst­leistungs­standort und gilt als Weltstadt mit hoher Lebensqualität.[139]

    Die bedeutendsten Wirtschaftszweige Berlins sind die Kreativ- und Kulturwirtschaft, Tourismus, Biotechnologie, Medizintechnik, pharmazeutische Industrie, Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie, Bauwirtschaft, Einzelhandel, Verkehrssystemtechnik, Optik sowie die Energietechnik. Die Gesamtwirtschaftsleistung Berlins wird zu rund 80 % durch den Dienstleistungssektor erbracht.[140]

    Zu den wesentlichen Standortfaktoren der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zählen unter anderem die renommierte Universitäts- und Forschungslandschaft, die kulturelle Attraktivität der Metropole, eine Vielzahl von akademisch ausgebildeten Arbeitnehmern, die Nähe zum Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland, die internationale Bekanntheit der Metropole, der Zugang zu Wagniskapitalgebern sowie die hochausdifferenzierte lokale Verkehrsinfrastruktur und medizinische Versorgung. In verschiedenen international angelegten Studien und Ranglisten wird die Lebensqualität Berlins zudem als sehr überdurchschnittlich bewertet.[141][142][143][144]

    Zu den größten Problemfeldern der Berliner Wirtschaft zählt die im internationalen Vergleich zu niedrige Geburtenrate und der hohe Grad an Kinderlosigkeit in weiten Teilen der Bevölkerung. Mittel- und langfristig könnte dies zu einem ansteigenden Fachkräftemangel und einem Verlust an Innovationsfähigkeit führen.[145] Im Zukunftsatlas 2019 belegte die Stadt Berlin Platz 93 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland. Berlins größte Stärke ist, laut dem Report, die hohe Dynamik der Stadt, während das vergleichsweise niedrige Wertschöpfungssniveau die größte Schwäche darstellt.[146]

    Unternehmen

    Von den 30 deutschen im DAX gelisteten Konzernen haben Delivery Hero SE, Deutsche Wohnen SE und die Siemens AG (geteilt mit München) einen nominellen Hauptsitz in Berlin.[147] Berlin ist damit aktuell nach München die Stadt mit zweitmeisten Dax-Unternehmen in Deutschland. Ferner hat das Dax-Mitglied Siemens Energy SE seine Konzernleitung in Berlin angesiedelt.[148] Unter den umsatzstärksten Unternehmen der Welt (Fortune Global 500) ist die Deutsche Bahn AG mit ihrem Berliner Hauptsitz im Jahr 2020 auf Rang 232 verzeichnet.[149] Von den 50 MDAX-Unternehmen haben im Jahr 2021 AUTO1 Group SE, HelloFresh SE, und Zalando SE ihren Sitz in Berlin.[150] Im selben Jahr waren drei weitere Berliner Unternehmen im SDAX gelistet.[151] Weitere bekannte Berliner Unternehmen sind Axel Springer SE und Rocket Internet SE. Das umsatzstärkste Berliner Familienunternehmen ist der Süßwarenhersteller August Storck.

    Nach dem Jahr 2000 verzeichnete Berlin ein im deutschen und europäischen Vergleich sehr überdurchschnittliches Gründungsgeschehen. In einer Vielzahl von Branchen wurden neue Unternehmen aufgebaut. Sowohl Deutsche als auch internationale Jungunternehmer verwirklichten ihre Geschäftsmodelle in Berlin. 2015 wurden 41.400 Unternehmen geschaffen. Bezogen auf 10.000 Einwohner gab es in Berlin 29 neue Gewerbe (Bundesdurchschnitt: vier).[152] Aufgrund der Dynamik bei neugeschaffenen Unternehmen wird Berlin weltweit zu den zehn herausragenden Gründerstandorten gezählt.[153] 2019 wurde 60 Prozent des investierten Kapitals in Deutschland in Berliner Firmen investiert. Im Jahr 2019 floss in den Berliner Start-up-Unternehmen mit 3,5 Milliarden Euro vergleichsweise das meiste Wagniskapital deutschlandweit.[154]

    (c) Ansgar Koreng / CC BY-SA 4.0
    Der Bahntower am Potsdamer Platz (drittes Hochhaus v. l.) ist Sitz der Deutschen Bahn AG.
    Die zehn größten in Berlin vertretenen Unternehmen nach Beschäftigten im Jahr 2020[155]
    RangNameHauptsitzMitarbeiter
    in Berlin
    Wirtschaftszweig
    01.Deutsche BahnBerlin20.770Verkehr/Logistik
    02.CharitéBerlin17.527Gesundheit
    03.VivantesBerlin16.136Gesundheit
    04.Berliner VerkehrsbetriebeBerlin14.589Verkehr
    05.SiemensBerlin/München11.600Elektrotechnik
    06.EdekaHamburg10.625Handel
    07.DaimlerStuttgart10.200Automobil
    08.Deutsche Post DHLBonn10.000Logistik
    09.Deutsche TelekomBonn08.000Telekommunikation
    10.ZalandoBerlin07.300Digitalwirtschaft

    Die starke Präsenz namhafter Unternehmen in Berlin kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wirtschaft der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten in beträchtlichem Umfang industrielle Arbeitsplätze infolge von Unternehmensschließungen und -verlagerungen (z. B. General Electric,[156] Philip Morris,[157] Daimler,[158] Samsung[159] u. a.) verloren hat. Insbesondere in den 1990er und 2000er Jahren wurden zahlreiche Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe abgebaut. In den Jahren nach der Wiedervereinigung gingen rund drei Viertel der Industriearbeitsplätze verloren,[160] gleichwohl setzte in den 2010er Jahren eine Trendumkehr ein. Der relative Anteil von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe ist nichtsdestotrotz deutlich niedriger als in anderen deutschen Großstädten.

    Tourismus

    Bikini-Haus in Charlottenburg, im Hintergrund die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das Zoofenster

    Berlin ist eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus. Im Jahr 2016 wurden bei über 12,7 Millionen Gästen etwa 31 Millionen Übernachtungen in Berliner Beherbergungsbetrieben gezählt.[161][162] Dies stellt im Vergleich zum Jahr 2001 (11,3 Millionen Übernachtungen von 4,9 Millionen Gästen) einen Zuwachs von etwa 250 % dar. Die Stadt ist damit nach London und Paris ein bevorzugtes Reiseziel innerhalb Europas.[163]

    Die Berliner Beherbergungslandschaft bestand 2015 aus 814 Unterkünften mit einer Bettenkapazität von rund 136.000 und einer Durchschnittsauslastung von 60,5 %. Die Verweildauer der Hotelgäste beträgt im Durchschnitt 2,4 Tage. Internationale Gäste machen etwa 40 % der Besucherzahlen aus. Hierbei liegen Besucher aus dem Vereinigten Königreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und den Vereinigten Staaten in der Spitzengruppe. Hauptanziehungspunkte sind Architektur, historische Stätten, Museen, Festlichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten, das Nachtleben sowie Großveranstaltungen, die jährlich mehrere hunderttausend Besucher zählen.

    Durch die positive Entwicklung ist die Tourismusbranche in Berlin zu einer wichtigen Säule der regionalen Wirtschaft geworden. Neben der Hotellerie und Gastronomie profitiert auch der Einzelhandel in großem Maße von den Berlintouristen.[164]

    Messe- und Kongresswirtschaft

    Haupteingang des Berliner Messegeländes und der Funkturm in Westend

    Berlin ist einer der besucher- und umsatzstärksten Messe- und Kongressstandorte der Welt.[165] Im Jahr 2011 wurden etwa 115.700 Veranstaltungen mit rund 9,7 Millionen Teilnehmern durchgeführt.[166] Laut ICCA Statistik ist Berlin, gemessen an der Anzahl von Kongressen mit internationaler Beteiligung im Jahr 2015, auf Rang 1 aller Kongressstädte gelistet.

    Das Messegelände im Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf rund um den Funkturm wurde 1921 mit einer Automobilausstellung, damals in einer einzigen Ausstellungshalle, eröffnet und weist eine Hallenausstellungsfläche von 160.000 Quadratmetern und eine Freifläche von etwa 100.000 Quadratmetern aus. Betreiber ist der zu 99 % stadteigene Veranstaltungsträger Messe Berlin.

    Eine Vielzahl international relevanter Leitmessen sind auf dem Berliner Messegelände (Berlin ExpoCenter City) und auf dem Berlin ExpoCenter Airport in Brandenburg etabliert. Hierzu gehören u. a. die Konsumelektronikmesse IFA, die Tourismusbörse ITB, die Luft- und Raumfahrtschau ILA Berlin Air Show, die Schienenverkehrsmesse InnoTrans, die Landwirtschaftsschau Grüne Woche, die Ernährungsmesse Fruit Logistica sowie die Fachmesse für Erotik & Erwachsenenunterhaltung Venus Berlin. Der European Film Market findet während der Berlinale im Martin-Gropius-Bau statt.

    Die Kongresswirtschaft, zu der international, national sowie lokal ausgerichtete Tagungen, Informationsveranstaltungen und geschäftliche Zusammenkünfte aller Art gehören, ist ein weiterer Zweig der Berliner Wirtschaft. Eine Vielzahl von Hotels sind auf Tagungen eingestellt und erzielen hiermit einen wichtigen Teil ihres Jahresumsatzes.

    Gesundheitswirtschaft

    Sitz der Division Pharmaceuticals der Bayer AG im Wedding

    Die Gesundheitswirtschaft gilt mit einer Bruttowertschöpfung von 10,7 Milliarden Euro im Jahr 2009 oder einem Wertschöpfungsanteil von über 13 % an der städtischen Gesamtwirtschaft als einer der Wachstumsmotoren Berlins. Es umfasst dabei das Gesundheits- und Sozialwesen, die Pharmaindustrie, den Fach-, Einzel- und Großhandel und die Medizintechnik. Dabei hat mit Abstand das Gesundheits- und Sozialwesen den größten Anteil (66 %) an der Bruttowertschöpfung.[167]

    Insgesamt sind 226.000 Personen, das sind 14 % der Berliner Erwerbstätigen, in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt. Davon sind 79 % im Gesundheits- und Sozialwesen tätig und jeweils knapp 6 % im verarbeitenden Gewerbe sowie im Handel.[168]

    Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zählt in Europa zu den führenden Standorten der Biotechnologie. In Berlin-Brandenburg sind rund 200 kleine und mittlere Biotechnologieunternehmen und über 20 Pharmaunternehmen[169] mit rund 3700 Beschäftigten in Produktion, Forschung und Entwicklung tätig.[170]

    Kreativwirtschaft

    Berlin gehört zu den führenden Standorten der Informations- und Kreativwirtschaft in Europa. Der Wirtschaftsbereich umfasst den Buch- und Pressemarkt, Softwareentwicklung, Telekommunikationsleistungen, den Werbemarkt, Marktforschung, die Film- und Rundfunkwirtschaft, den Kunstmarkt, die Musikwirtschaft, die Architektenbranche, die Designwirtschaft und den Markt für Darstellende Künste.

    Die Kreativ- und Kulturwirtschaft ist ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsfaktor in Berlin und wächst kontinuierlich. Im Jahr 2017 erwirtschafteten über 41.000 meist kleine und mittelständische Unternehmen mit etwa 202.000 Beschäftigten einen Umsatz von 25,7 Milliarden Euro und erreichten damit einen Anteil von über 15 % am Gesamtumsatz der Berliner Wirtschaft.[171] Die größten Umsatzträger stellten dabei die Software/Spiele/Informations- und Kommunikationstechnik-Branche, der Buch- und Pressemarkt und die Film- und Rundfunkwirtschaft dar.

    Die Textil- und Modeindustrie hat in Berlin ebenfalls einen wichtigen Standort. Insgesamt gibt es in Berlin über 2.500 Unternehmen mit mehr als 22.000 Beschäftigten in der Modebranche (Stand: 2017). Ihre Leitveranstaltung ist die jährlich im Januar und Juli stattfindende Berlin Fashion Week samt einer Vielzahl von begleitenden Modemessen.[172]

    In Europa gehört Berlin zu den führenden Zentren der Internetwirtschaft. Im europäischen Städte-Ranking belegte die Metropole 2015 gemessen an den Investitionen in die Branche vor London, Stockholm und Paris den ersten Platz.[173]

    Medien

    Hauptsitz der Axel Springer SE in Kreuzberg

    Eine Vielzahl von Fernsehsendern, Radiostationen, Verlagen, Filmgesellschaften, Musiklabels, Printmedien, Werbeagenturen, Produzenten von Computerspielen, Pressediensten, sozialen Netzwerken und Internetmedien haben ihren Sitz in Berlin.

    Mehr als 20 Nachrichtenagenturen aus aller Welt sind in der Stadt mit Niederlassungen vertreten, u. a. dpa, Thomson Reuters, AFP und ANSA.[174] Der öffentlich-rechtliche Sender rbb und die privaten Sender TV Berlin und Welt sind in Berlin ansässig. Die meisten deutschen überregionalen Sender wie Das Erste, ZDF oder RTL betreiben Studios und Redaktionsgebäude. Fernsehproduzenten wie die Deutsche Welle haben Dependancen in der Stadt. Mehr als 30 Radiostationen mit lokaler und nationaler Reichweite verbreiten ihr Programm aus Berlin.

    Berlin ist mit 151 Verlagen im Jahr 2016 einer der bedeutendsten Verlagsstandorte in Europa.[175] Zu den umsatzgrößten europäischen Medienkonzernen zählt die Axel Springer SE. Die Bildungs- und Wissenschaftsverlage Walter de Gruyter, Cornelsen Verlag sowie die international tätige Springer Nature Gruppe haben ihren Sitz in der Stadt.[176] Zu den wichtigen Publikumsverlagen zählen u. a. der Berliner Verlag, der Aufbau-Verlag und der Suhrkamp Verlag.

    In keiner anderen deutschsprachigen Stadt erscheinen mehr Tageszeitungen und deren Internetportale. Zu den meistrezipierten überregionalen Tageszeitungen zählen die Bild und die Welt. Auch die taz sei hier erwähnt, die wohl größte als Genossenschaft betriebene Zeitung. Täglich erscheinende lokale Zeitungen und deren Internetableger sind die Berliner Zeitung, die Berliner Morgenpost sowie Der Tagesspiegel. Außerdem gibt es in Berlin die lokalen Boulevardzeitungen B.Z. und den Berliner Kurier und Stadtmagazine wie der tip und den englischsprachigen Exberliner. Zu den in Berlin produzierten Magazinen zählen u. a. der Focus, Cicero und Capital.

    Durch die hohe Konzentration von Produzenten der Medien- und Unterhaltungsbranche in der Stadt zählte Berlin 2014 zu zehn umsatzstärksten Medienstandorten der Welt.[177]

    Industrie

    Der Industriesektor, zu dem 333 Betriebe mit rund 79.300 Beschäftigten zählen, erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 23,5 Milliarden Euro.[178] Die umsatzstärksten Produzenten im verarbeitenden Gewerbe sind Hersteller von chemischen Erzeugnissen (8,2 Mrd.), Ernährungsindustrie (2,3 Mrd.), Maschinen- und Anlagenbauunternehmen (2,1 Mrd.) und elektrotechnische Industrie (4,5 Mrd.).

    Motorrad aus dem BMW-Werk Berlin

    Das 1847 in Berlin gegründete Unternehmen Siemens betreibt einen wichtigen Standort in Siemensstadt und produziert im Bezirk Mitte Gasturbinen für den internationalen Markt.[179] Das 1902 gegründete Mercedes-Benz-Werk Berlin der heutigen Daimler AG ist mit etwa 2500 Mitarbeitern einer der größten industriellen Arbeitgeber in Berlin. In dem Werk in Marienfelde werden verschiedenste Fahrzeuge hergestellt.

    Das 1969 eröffnete BMW-Werk Berlin in Spandau beschäftigt etwa 2000 Mitarbeiter.[180] In dem Werk werden täglich rund 700 Motorräder für den Weltmarkt hergestellt.

    Stadler Rail, ein Schweizer Hersteller von Schienenfahrzeugen betreibt in Pankow ein Werk. In Tempelhof produzieren der Backwarenhersteller Bahlsen und Procter & Gamble Waren für den deutschen und europäischen Markt. In Reinickendorf betreibt die Berliner Lebensmittelhersteller Freiberger Lebensmittel eine der größten Pizza-Fabriken Europas.

    Handel und Finanzwirtschaft

    Berlin ist einer der umsatzstärksten Standorte des stationären Einzelhandels in Europa.[181] Von internationalen Handelsketten, die in Berlin repräsentative Vorzeigeläden betreiben, über eine große Anzahl von Einkaufszentren, bis hin zu individuellen Ladenkonzepten in belebten Kiezen sind alle Formen des Einzelhandels in der Stadt vertreten.[182] 2014 gab es in Berlin 65 Einkaufszentren.[183] Zu den bekanntesten Einzelhandelsbetrieben zählt das KaDeWe.

    Entwicklung des in Berlin durch Immobiliengeschäfte erzielten Umsatzes in absoluten Zahlen gegenüber dessen Anteil am deutschlandweiten Umsatz.[184]

    Berlin ist Deutschlands umsatzstärkster Standort für den Immobilienhandel. 2015 wurden Berliner Grundstücke und Immobilien im Wert von acht Milliarden Euro gehandelt.[185] Der jährlich durch Immobiliengeschäfte erzielte Umsatz lag in Berlin von 2007 bis 2016 zwischen 6 und 17 Milliarden Euro. Dabei entwickelten sich von 2007 bis 2013 der Umsatz in absolute Zahlen und dessen Anteil am bundesweiten Umsatz parallel zueinander. Im ersten Jahr nachdem Berlin die Möglichkeiten aus dem Mietrechtsänderungsgesetz anwandte,[186] änderte sich dies: Während der absolute Umsatz wie in den Vorjahren bis 2015 weiter anstieg, sank der Anteil am bundesweiten Umsatz. Ab 2015, als die Mietpreisbremse eingeführt wurde, sank auch der absolute Umsatz.[184]

    Die 1695 gegründete Börse Berlin ist eine Regionalbörse und hat ihren Sitz im Ludwig-Erhard-Haus. Der Jahresumsatz der Börse betrug im Jahr 2017 etwa 56 Milliarden Euro. 48 Kreditinstitute und 25 Finanzdienstleister nahmen am Handelsgeschehen teil.[187]

    Nach dem Jahr 2000 hat sich Berlin zu einem wichtigen Standort für Unternehmen des elektronischen Handels entwickelt. Zu den erfolgreichsten Händlern gehören u. a. Zalando, Home24 und kfzteile24.

    Zu den wesentlichen in Berlin ansässigen Banken zählen u. a. die Deutsche Kreditbank (DKB), eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bayerischen Landesbank und die Berliner Sparkasse, ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut. Die Sparkassen-Finanzgruppe, die mehr als 600 dezentral arbeitende Unternehmen in Deutschland im Bereich der Finanzdienstleistungen umfasst hat ihren Sitz ebenfalls in der Stadt. Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist das zentrale Förderinstitut des Landes Berlin. Zu den größten privaten Bankinstituten gehören die Berlin Hyp, die Weberbank, die Quirin Privatbank und N26.

    Seit etwa 2015 ist Berlin die Stadt mit der größten Anzahl an privaten Wagniskapitalgesellschaften in Deutschland.[188] Rund ein Viertel aller Investmentunternehmen im Land haben dort ihren Sitz.

    Infrastruktur

    Die Berliner Straßen sind nach zwei verschiedenen Hausnummerierungssystemen nummeriert. Bis 1929 wurde die rundlaufende Hufeisennummerierung verwendet, seitdem die im Zickzack verlaufene Orientierungsnummerierung. Da nicht zuletzt wegen der politischen Umbrüche zahlreiche Berliner Straßen umbenannt wurden und diese Änderungen ab 1929 oftmals zur Einführung der Orientierungsnummerierung in der betreffenden Straße genutzt wurden, ist auch in vielen älteren Straßen die Orientierungsnummerierung anzutreffen.

    Öffentlicher Verkehr

    Berlin ist im internationalen Fernverkehr ein wichtiger Knotenpunkt insbesondere für Züge zwischen West- und Osteuropa. 2006 wurden der Hauptbahnhof als zentrale Bahnstation und im Zusammenhang damit der Tunnel Nord-Süd-Fernbahn, die Fernbahnhöfe Gesundbrunnen und Südkreuz sowie die Regionalbahnhöfe Potsdamer Platz (unterirdisch), Jungfernheide und Lichterfelde Ost in Betrieb genommen. Damit erhielt der Regional- und Fernverkehr der Bahn gemäß dem sogenannten Pilzkonzept zusätzlich zu der in Ost-West-Richtung angelegten Stadtbahn eine unterirdische Regional- und Fernverkehrsverbindung in Nord-Süd-Richtung. Der Umstieg zwischen dem Nord-Süd-Fernbahntunnel und der Stadtbahn erfolgt am Hauptbahnhof. Züge, die Berlin aus südlicher Richtung erreichen, fahren seitdem meist über die neue Nord-Süd-Trasse von Lichterfelde Ost über Südkreuz, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof über die Überführung nach Gesundbrunnen oder Richtung Westen über Jungfernheide nach Spandau.

    Dem innerstädtischen öffentlichen Personennahverkehr dienen 16 S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Berlin GmbH) sowie neun U-Bahn-, 22 Straßenbahn-, 150 Bus- und sechs Fährlinien (alle betrieben von der BVG). Die Innenstadt wird in Ost-West-Richtung von der als Viaduktbahn angelegten Stadtbahn durchquert, die parallel von S-Bahn sowie Regional- und Fernverkehr befahren wird. Sie verbindet den Ostbahnhof mit dem Bahnhof Charlottenburg und passiert dabei unter anderem die Bahnhöfe Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße und Alexanderplatz. In Nord-Süd-Richtung übernehmen die U-Bahn-Linien U9 und U6 den größten Teil des Fahrgastaufkommens, ergänzt durch die unterirdische Nord-Süd-Trasse der S-Bahn. Diese S-Bahn-Trasse kreuzt am Bahnhof Friedrichstraße die Stadtbahn. Vervollständigt wird der Bahnverkehr durch die Ringbahn, die die Innenstadt umschließt. Alle anderen Linien berühren diese Trassen. Die Barrierefreiheit der Bahnhöfe wird weitgehend gewährleistet.[189]

    U-Bahn-Zug der Linie U1 auf der Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg

    Das Stadtbusnetz gliedert sich in Expressbusse (Buchstabe X), MetroBusse (Buchstabe M) und Omnibusse (mit dreistelliger Nummer). In gleicher Weise wird ein Teil der Straßenbahnlinien (zweistellige Nummer) durch Voranstellung eines ‚M‘ als MetroTram besonders herausgehoben. Nachtbusse haben als Linienbezeichnung ein ‚N‘ vor der Liniennummer, Metro-Linien (sowohl Busse als auch Straßenbahnen) fahren auch nachts. In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen fahren zusätzlich fast alle S- und U-Bahn-Linien durchgehend, bei der S-Bahn teilweise mit veränderter Streckenführung. Der Fernbusverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über den Zentralen Omnibus-Bahnhof am Funkturm (ZOB) abgewickelt. Die Berliner Nahverkehrsbusflotte soll bis 2030 elektrifiziert werden.[190][191]

    Im Berliner Taxigewerbe waren 2008 etwa 3100 Unternehmen tätig, über drei Viertel davon mit nur einem Fahrzeug.[192] Berlin hatte im Januar 2012 rund 7600 Taxis[193] und ist damit die Stadt mit den meisten Taxis in Deutschland. In Berlin gibt es keine Farbfreigabe und keine Zulassungsbeschränkung der Konzessionen.[194]

    S- und U-Bahn-Linien Berlin.svg
    S- und U-Bahn-Linien in Berlin, zentral die Ringbahn
    Berlin U-Bahn IK at Olympia-Stadion (3).jpg
    U-Bahn-Zug der neuesten Baureihe IK der Berliner Verkehrsbetriebe
    Baureihe 483-484 der S-Bahn Berlin.jpg
    S-Bahn-Zug der neuesten Baureihe 483/484 der Deutschen Bahn


    Straßenverkehr

    Übersichtskarte des Berliner Straßen- und Autobahnnetzes

    Im Jahr 2019 waren 335 Personenkraftwagen auf 1.000 Einwohner in Berlin zugelassen,[195] 2012 waren es 324 gewesen, im Jahr 2008 319. Im Vergleich mit anderen deutschen Stadtstaaten hat Berlin die niedrigste Dichte an Personenkraftwagen.[192]

    Die Innenstadt wird von Westen her von einem Autobahnhalbkreis (A 100 – Berliner Stadtring) umgeben, der langfristig zu einem Ring vervollständigt werden soll und eine reine Stadtautobahn darstellt. Der sogenannte Abschnitt BA 16 der A 100 befindet sich im Bau (Stand: 2021).[196] Die A 100 beim Dreieck Funkturm ist der meistbefahrene Autobahnabschnitt in Deutschland. Rund um Berlin verläuft die Autobahn A 10 (E 55 – Berliner Ring).

    Von der A 100 aus führen innerhalb des Stadtgebietes mehrere Autobahnabschnitte in Richtung Berliner Ring. Die A 111 (E 26) führt in nach Nordwesten in Richtung Hamburg und Rostock. Die A 113 in Richtung Südosten (nach Dresden und Cottbus) beginnt am Dreieck Neukölln und führt zum Schönefelder Kreuz (A 10) und bindet den Flughafen Berlin Brandenburg an das Autobahnnetz an. Die A 115 (E 51) erstreckt sich nach Südwesten (Richtung Hannover und Leipzig). Deren nördliches, gerades Teilstück ist als AVUS bekannt.

    Zusätzlich hierzu gibt es im Norden der Stadt die A 114 von der Prenzlauer Promenade im Bezirk Pankow zur A 10 in Richtung Stettin. Die nur wenige Kilometer lange ehemalige A 104, die im Südwesten der Stadt den Berliner Stadtring (A 100) nach Süden hin mit dem Ortsteil Steglitz verbindet, wurde inzwischen zur Autostraße herabgestuft. Die A 103 (Westtangente), auf der die Bundesstraße 1 verläuft, verbindet den Berliner Stadtring – von einem weiter östlich gelegenen Anschluss – nach Südwesten hin mit dem Steglitzer Kreisel in Richtung Potsdam.

    Die historische Mitte Berlins wird vom Innenstadtring umschlossen. Ferner verlaufen durch Berlin die Bundesstraßen B 1, B 2, B 5, B 96, B 96a, B 101, B 109 und B 158.

    Die Autobahn GmbH des Bundes mit Sitz in Berlin ist für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen in Berlin und Deutschland zuständig.

    Fahrradverkehr

    Fahrradfahrer in Berlin

    In Berlin existieren an stark befahrenen Straßen angelegte Radwege und Fahrradstreifen, einige ruhigere Straßen wurden als Fahrradstraßen gekennzeichnet. Etwa 1,5 Millionen Wege, rund 13 % des gesamten Personen-Transportaufkommens, wurden 2013 täglich mit dem Fahrrad als Hauptverkehrsmittel zurückgelegt.[197] Deshalb zählt Berlin zu den Millionenmetropolen in Europa mit sehr überdurchschnittlich vielen Fahrradnutzern.

    Der Anteil des Fahrradverkehrs am Gesamtaufkommen des Verkehrs in Berlin hat sich seit 1992 mehr als verdoppelt. Im Jahr 1992 wurden etwa sieben Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt,[198] 2009 waren es bereits etwa 15 %.[199] Die durchschnittliche Entfernung einer mit dem Rad zurückgelegten Strecke beträgt 3,7 Kilometer.[197] Die Radfahrstreifen wurden von insgesamt 50 Kilometer im Jahr 2004 auf 191 Kilometer im Jahr 2014 ausgebaut.[200] Im Jahr 2016 erreichte die Initiative Volksentscheid Fahrrad einen Antrag auf ein Volksbegehren. 2018 wurde das Berliner Mobilitätsgesetz beschlossen, das wesentliche Ziele der Initiative zugunsten des Radverkehrs übernahm.

    Durch Berlin führen überregionale touristische Radfernwege wie der Radweg Berlin–Kopenhagen, der Radweg Berlin–Usedom, der Radweg Berlin–Leipzig, der Europaradweg R1, die D-Netz-Route D11 sowie die D-Netz-Route D3 (Europaroute). Entlang des früheren Verlaufs der Berliner Mauer führt der Berliner Mauerweg. Mehrere tausend Mietfahrräder können im Innenstadtbereich per Telefonanruf oder (mobilem) Internet ausgeliehen werden. In einigen Gebieten der Stadt verkehren zur touristischen Nutzung Fahrradtaxis.

    Flugverkehr

    (c) Arne Müseler / www.arne-mueseler.com, CC BY-SA 3.0 de
    Flughafen Berlin-Brandenburg, Terminal 1

    Der Flughafen Tegel (IATA-Flughafencode: TXL) war der letzte in Betrieb befindliche Flughafen auf Berliner Stadtgebiet. Im Jahr 2016 wurden dort etwa 21,3 Millionen Fluggäste abgefertigt.[201] Am 8. November 2020 wurde der Flughafen Tegel für den regulären Flugbetrieb geschlossen.

    Der unmittelbar außerhalb der Stadtgrenze gelegene Flughafen Berlin Brandenburg (BER) gehört zur Gemeinde Schönefeld. Der darin integrierte, ehemals eigenständige Flughafen-Schönefeld-Standort war der zweite internationale Flughafen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und fertigte im Jahr 2016 etwa 11,7 Millionen Passagiere ab. Auf dem nach Süden erweiterten Schönefelder Flughafengebiet wurde seit 2006 der Flughafen Berlin Brandenburg errichtet, der am 31. Oktober 2020 eröffnet wurde.[202]

    Binnenschifffahrt

    Binnenwasserstraßen in Berlin

    Berlin liegt im Zentrum des Bundeswasserstraßengebietes Ost. Die Stadt wird wasserseitig auf mehreren Wegen erschlossen, der Binnenschifffahrt stehen von und nach Berlin drei Wasserstraßen zur Verfügung. Dabei kommt der Verbindung über Havel, Elbe-Havel-Kanal und Mittellandkanal zu Elbe und Nordsee beziehungsweise Weser und Rhein die größte Bedeutung zu. Außerdem verbindet die Havel-Oder-Wasserstraße Berlin mit der unteren Oder und der Ostsee. Beschränkt ausgebaut ist auch die Spree-Oder-Wasserstraße als Verbindung über die Spree zur oberen Oder.

    Zum Warenumschlag können drei öffentliche Hafenanlagen genutzt werden: der Hafen Neukölln, der Südhafen Spandau sowie der Westhafen. Letzterer liegt in Moabit am Nordrand der Berliner Innenstadt und ist von allen drei Häfen der größte und bedeutendste. Die Anlagen am Westhafen und am Südhafen Spandau ermöglichen auch den Warenumschlag zwischen Binnenschiff, Eisenbahn und Lastwagen. Betrieben werden die Häfen von der BEHALA.

    Brücken

    Glienicker Brücke, die Wannsee (rechts) mit Potsdam (links) verbindet

    Berlin hat durch seine exponierte Lage an Flussläufen und Kanälen und durch sein ungewöhnlich großes Territorium eine Vielzahl an Brücken und Überführungen in seinem Stadtgebiet. Offiziell gibt es 916 Brücken in Berlin. Davon verbinden 732 öffentliche Straßen, die restlichen 184 Wege und Straßen in Grünanlagen.[203] Je nach Definition und Verständnis werden weitere Bauwerke in Berlin zu den Brücken gezählt. So gibt es 564 Brücken über Gewässer jeder Art und 300 Hochbahnviadukte der U-Bahn.[204]

    Die ältesten Berliner Spreequerungen sind Jungfern-, Mühlendamm-, Rathaus- und Roßstraßenbrücke, wobei die heutigen Bauwerke jeweils jüngeren Datums sind. Die längste Brücke der Stadt ist, mit über 930 Metern, die Rudolf-Wissell-Brücke, während die Oberbaumbrücke, als Wahrzeichen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, und die Glienicker Brücke als Verbindung nach Potsdam zu den bekanntesten Brücken Berlins zählen.

    Wasserversorgung

    Die Wasserversorgung Berlins wird durch die neun Wasserwerke Beelitzhof, Friedrichshagen, Kaulsdorf, Kladow, Spandau, Stolpe, Tegel, Tiefwerder und Wuhlheide sichergestellt, die von der Berliner Wasserbetriebe (AöR) betrieben werden. Der Wasserverbrauch der Stadt ist nach 1990 deutlich zurückgegangen. Aufgrund der geringeren Grundwasserentnahme kam es in weiten Teilen des Urstromtals zu einem deutlichen Anstieg des Grundwasserspiegels. Vor allem in der Nähe der Wasserwerke verursachte dies Vernässungsschäden an Gebäuden.[205]

    Pro Tag wurden 2018 durchschnittlich 546.000 m³ Trinkwasser für die Berliner Haushalte, Industrie und Gewerbe bereitgestellt und rund 624.000 m³ Abwasser durch die Klärwerke gereinigt.[206][207] Über das rund 9500 km lange Kanalsystem gelangen die Abwasser in sechs Großklärwerke.[208]

    Energieversorgung

    Während der Zeit der deutschen Teilung war die Energieversorgung West-Berlins ab 1951 vom Stromnetz des Umlandes und des Ostberliner Gebiets getrennt. Die Stromversorgung musste über im westlichen Stadtgebiet gelegene thermische Kraftwerke wie das Kraftwerk Reuter-West und andere erfolgen. Im Jahr 1993 wurde die unterbrochene Leitungsverbindung mit dem Umland wiederhergestellt. In den Westbezirken Berlins sind mit wenigen Ausnahmen alle Stromleitungen als Erdkabel ausgeführt. Die Erdkabelsektion der 380-kV-Kabeldiagonale zwischen den Umspannwerken Reuter und Marzahn ist das längste 380-kV-Erdkabel in Deutschland.

    Kraftwerke in Berlin und Umgebung, 2021

    Bis 1997 hielt das Land Berlin die Mehrheit der Anteile an der Bewag, dem bis dahin größten kommunalen Energieversorgungsunternehmen der Stadt. 2003 wurden die Anteile vollständig vom Vattenfall-Konzern aufgekauft. Seitdem ist das Unternehmen zusammen mit der GASAG der umsatzstärkste Energieversorger in Berlin. Mit Gründung der Berliner Stadtwerke im Jahr 2014 verfügt Berlin wieder über einen eigenen kommunalen Energieversorger, der mit dem Bau eigener Solar- und Windkraftanlagen das Ziel der Klimaneutralität Berlins bis 2050 unterstützen soll.[209] Im Jahr 2021 leitete das Land Berlin eine Rekommunalisierung des Verteilnetzbetreibers Stromnetz Berlin GmbH ein.[210]

    Die Stromerzeugung in Berlin fußt im Wesentlichen auf der Nutzung von Steinkohle und Erdgas. Der Beitrag der Steinkohlenutzung an der Nettostromerzeugung betrug 45 % im Jahr 2009 und lag damit weit über dem bundesweiten Durchschnitt von 18 %. Auch die Erdgasnutzung ist überdurchschnittlich: Ihr Anteil umfasste 42 % und befand sich damit ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt von 13 %. Braunkohle trug mit 9 % zur Erzeugung bei und lag weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 24 Prozent. Ebenfalls unterdurchschnittlich ist der Beitrag der erneuerbaren Energien: Ihr Anteil lag bei 3 % im Gegensatz zum deutschlandweiten Schnitt von 17 %.[211]

    Im Jahr 2017 beschloss das Land Berlin den Kohleausstieg und beendete im selben Jahr die Nutzung der als besonders klimaschädlich geltenden Braunkohle, indem das Heizkraftwerk Klingenberg und das Heizkraftwerk an der Markgrafenstraße auf die Verfeuerung von Erdgas umgestellt wurden.[212] Gemäß Energiewendegesetz des Landes Berlin muss die Nutzung der Steinkohle spätestens bis zum Jahr 2030 beendet werden. Nachdem im Jahr 2019 Block C des Kraftwerks Reuter stillgelegt wurde, werden noch die Kraftwerke Reuter West und Moabit des Konzerns Vattenfall sowie das Holzheizkraftwerk Berlin-Neukölln und das Heizkraftwerk Schöneweide mit Steinkohle betrieben.[213][214] Im Jahr 2021 wurde das Solargesetz Berlin mit dem Ziel beschlossen, im Rahmen des Masterplan Solarcity den Anteil der Solarenergie an der Stromerzeugung in Berlin auf 25 % zu erhöhen[215]. Die Berliner Stadtwerke betreiben 13 Windräder (Stand: August 2021).[216]

    Der Endenergieverbrauch umfasste im Jahr 2010 rund 267,8 Petajoule. Damit lag der Verbrauch um 7,4 % höher als im Vorjahr, gegenüber 1990 ist er jedoch nur geringfügig um 2,4 % gestiegen.[217] Der Endenergieverbrauch pro Einwohner im Land betrug im Jahr 2010 somit 77,4 Gigajoule. Der Anstieg dieses Anteils fällt mit 1,3 % im Vergleich zu 1990 geringer aus als der Anstieg des gesamten Endenergieverbrauchs im Land.[218] Umgerechnet auf Sektoren zeigt sich, dass der Bereich „Gew. v. Steinen u. Erden, sonst. Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe“ mit 6,3 % den geringsten Anteil am Endenergieverbrauch besitzt. Der Verkehrsbereich benötigt mit 24,6 % fast das Vierfache an Energie. Der größte Anteil entfällt allerdings auf den Sektor „Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen und übrige Verbraucher“ mit 69,1 %.[219]

    Wissenschaft und Bildung

    Hochschulen

    Berlin schaut auf eine mehr als 200-jährige Wissenschaftsgeschichte zurück. 40 Nobelpreisträger lehrten und arbeiteten an den Instituten und Hochschulen der Stadt. In Berlin konzentrieren sich auch gegenwärtig eine Vielzahl von international ausstrahlenden Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Als Universitätsstadt zählt Berlin zu den weltweit angesehenen Bildungsstandorten.[220]

    In Berlin waren im Wintersemester 2016/17 an insgesamt 42 Universitäten und Hochschulen, darunter vier Kunsthochschulen, rund 180.000 Studenten eingeschrieben.[221] Damit verzeichnet die Stadt die größte Anzahl an Studenten in Deutschland. Im globalen Umfeld zählt Berlin zu den Weltstädten mit sehr vorteilhaften Studienbedingungen.[222]

    Die vier Berliner Universitäten stellen gemeinsam rund 110.000 Studenten. Die im Zuge der Preußischen Reformen durch Wilhelm von Humboldt gegründete und im Jahr 1809 eröffnete Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat gegenwärtig über 35.000 Studenten.[223] Die Freie Universität Berlin (FU) hat über 37.000, die Technische Universität Berlin (TU) rund 34.000 und die Universität der Künste Berlin (UdK) etwa 4.500 Studenten. Die Beuth Hochschule für Technik zählt über 12.000 Studenten, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin hat über 13.000 Immatrikulierte und an der Charité sind rund 7.200 Studenten eingeschrieben.

    Die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität und der Humboldt-Universität wurden 2003 zur Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammengefasst. Seitdem ist diese mit ihren vier Standorten die größte medizinische Fakultät Europas.[224]

    Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurden die FU Berlin und die HU zu Berlin in der dritten Förderlinie positiv begutachtet. Das bereits 2007 ausgezeichnete Zukunftskonzept „International Network University“ der Freien Universität wurde in der Evaluation 2012 bestätigt. Die Humboldt-Universität war mit ihrem Konzept „Bildung durch Wissenschaft“ 2012 erfolgreich. Damit zählen beide Hochschulen zu den elf deutschen Eliteuniversitäten.[225][226][227] Mit der Bekanntgabe des Ergebnisses der Exzellenzstrategie 2019 gehören die FU, die HU, die TU und die Universitätsmedizin der Charité als Einrichtungen der Berlin University Alliance[228] gemeinsam zu den insgesamt elf deutschen Exzellenzuniversitäten.[229][230]

    Die European School of Management and Technology (ESMT) besitzt Promotionsrecht und gehört zu den führenden Wirtschaftshochschulen in Deutschland und Europa.[231] Niederlassungen weiterer Hochschulen sind u. a. ESCP Europe Campus Berlin, die Mediadesign Hochschule, die Games Academy und das SAE Institute.

    Forschung

    Supercomputer im Konrad Zuse-Institut

    Berlin ist seit 2012 die forschungsstärkste Region in Deutschland.[232][233] Jährlich werden in Berlin rund 1,8 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in Wissenschaft und Forschung investiert.

    Über 60.000 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an den über 70 außeruniversitären öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Auch die großen nationalen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sind mit mehreren Instituten vertreten, ebenso verschiedene Bundesministerien mit insgesamt acht Forschungsinstituten. Die meisten Einrichtungen der Wissenschaft konzentrieren sich an den Standorten in Buch, Charlottenburg, Dahlem, Mitte sowie am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof. Das Land Berlin ist „Korporativ Förderndes Mitglied“ der Max-Planck-Gesellschaft.[234]

    Die Internationale Mathematische Union, ein Mathematik-Weltverband, der alle vier Jahre die global renommierte Fields-Medaille verleiht, hat ihren Sitz in Berlin.[235]

    Kinderbetreuung und Schulsystem

    In Berlin besteht ab dem vollendeten ersten Lebensjahr für jedes Kind ein Rechtsanspruch auf eine tägliche Halbtagsförderung von bis zu sieben Stunden in einer Kindertagesstätte bzw. in der Kindertagespflege. Krippenplätze sind seit August 2018 beitragsfrei.[236] Etwa 46 % der unter Dreijährigen in der Stadt und etwa 95 % der 3- bis 6-Jährigen wurden im Jahr 2016 in Kitas betreut.[237]

    Berlin hat eine sechsjährige Grundschule und seit 2010 ein sich anschließendes zweigliedriges Oberschulsystem mit Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien. Im Schuljahr 2015/16 gab es in Berlin knapp 340.000 Schüler an 799 allgemeinbildenden Schulen, darunter 138 Privatschulen. Das Land verfügt über 433 Grund- und 165 integrierte Sekundarschulen, des Weiteren 113 Gymnasien, 10 Waldorf- und 77 Sonderschulen.[238]

    Im Januar/Februar 2004 verabschiedete das Abgeordnetenhaus ein neues Schulgesetz[239] mit folgenden wesentlichen Reformen. Eine Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur (Allgemeine Hochschulreife) von dreizehn auf zwölf Jahre, der in der zehnten Klasse stattfindende Mittlere Schulabschluss und eine schriftliche Prüfung zum Erhalt des Realschulabschlusses. Diese Prüfung wird auch an den Gymnasien abgelegt. Das Zentralabitur wurde in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen eingeführt. An dreizehn Gymnasien mit „Schnellläuferprogramm“ ist es möglich, das Abitur ein Jahr früher abzulegen, das heißt, seit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes nach elf Jahren.

    Insgesamt 38.633 Lehrlinge befanden sich 2016 in einer Berufsausbildung, darunter 9.355 im Handwerk.[240] Die am stärksten besetzten Ausbildungsberufe in Berlin waren in dem Jahr Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (2.572) gefolgt von Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel (2.251).[241] 18.273 Azubis erwarben einen Berufsabschluss.

    Bibliotheken

    Die Staatsbibliothek zu Berlin mit einem Bestand von 25 Millionen Werken ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschen Sprachraum und eine der bedeutendsten in der Europäischen Union.

    Weitere große wissenschaftliche Bibliotheken sind die Universitätsbibliothek der Freien Universität, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität und die Zentralbibliothek der TU und UdK. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin ist die öffentliche Zentralbibliothek des Landes Berlin.

    Die Berliner Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin stellt mit ihrem Bestand (ca. 400.000 Bände zur europäischen Kunstgeschichte und rund 1400 internationale Zeitschriften) eine der bedeutendsten kunstwissenschaftlichen Spezialbibliotheken in Deutschland dar.

    In jedem Berliner Bezirk gibt es mindestens eine Bezirksbibliothek, weitere Filialen sind in den Ortsteilen angesiedelt. Im Jahr 2014 zählten die Berliner Bibliotheken mehr als neun Millionen Besucher, die rund 23 Millionen Entleihungen vornahmen.[242]

    Kultur

    Die Toten Hosen @ SO36.jpg
    Konzert im SO36


    Berlin ist ein international herausragendes Zentrum der Künste und genießt den Ruf einer europäischen Weltstadt.[243] Als Produktionsstätte verschiedener Zweige der Kreativwirtschaft ist die Metropole Anziehungspunkt für Kulturschaffende.[244] Erstmals zu überregionaler Bedeutung gelangte das Kulturleben der Stadt in der auch als „Berliner Klassik“ bezeichneten Bürgerkultur in Berlin um 1800.

    Renommierte Einrichtungen, täglich stattfindende Ereignisse der populären Künste und ein sich stetig im Wandel befindliches Szeneleben prägen die kulturelle Landschaft Berlins.

    Zu den bedeutenden Institutionen der Stadt zählt u. a. die Deutsche Filmakademie, die jährlich den Deutschen Filmpreis in Berlin verleiht. Die Europäische Filmakademie, gegründet 1988, hat ihren Sitz ebenfalls in Berlin.

    Musik

    In Berlin bestehen mehrere Orchester: Die international renommierten Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Berlin, das Konzerthausorchester Berlin, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor. Diese Ensembles treten im Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie und in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf.

    Daneben verfügt Berlin über drei Opernhäuser: die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper und die Komische Oper. Mit der Berliner Waldbühne und der Kindl-Bühne Wuhlheide werden zwei Freiluftbühnen regelmäßig für Musikveranstaltungen genutzt.

    Im Chorverband Berlin sind 236 Laienchöre mit über 10.000 Mitgliedern vereinigt. Die Sing-Akademie zu Berlin besteht als Wiege der bürgerlichen Musikpflege in Berlin seit 1791.

    Zu den berühmten Komponisten und Dirigenten Berlins zählen Paul Lincke, Walter Kollo, Herbert von Karajan, Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle und Kurt Sanderling.

    Festlichkeiten

    Berlinale, jährliche Filmfestspiele im Februar

    Mehrere tausend Veranstaltungen mit den unterschiedlichsten kulturellen Ausrichtungen finden jeden Monat in Berlin statt. Im Februar werden die Internationalen Filmfestspiele abgehalten. Die auch Berlinale genannte Festlichkeit gilt als die größte Publikumsveranstaltung der Welt. Der Wettbewerb schließt mit der Verleihung des Goldenen und der Silbernen Bären.

    Während des gesamten Jahres ist Berlin Spielstätte weiterer internationaler Festlichkeiten, von denen einige unter dem organisatorischen Dach der Berliner Festspiele stattfinden. Beim Berliner Theatertreffen werden die bemerkenswertesten deutschsprachigen Theaterinszenierungen einer Saison präsentiert. Weitere Festlichkeiten sind das Literaturfestival, Tanztage Berlin, Tanz im August, Young Euro Classic und die Berlin Biennale.

    Umzüge, Paraden und Freiluftkonzerte sind ebenfalls etablierte Ereignisse im Veranstaltungskalender der Stadt. Der Karneval der Kulturen, der Christopher Street Day Berlin und das Berliner Myfest gehören zu den bekanntesten.

    Das Jazzfest Berlin wird seit 1964 veranstaltet. Die Veranstaltungsreihe Pop-Kultur präsentiert alternative Musikstile. Seit 2015 findet das Lollapalooza in Berlin statt. Das Festival of Lights Berlin gehört zu den bekanntesten Lichtkunstveranstaltungen weltweit.

    In keiner anderen europäischen Metropole werden zur Weihnachtszeit vergleichbar viele Weihnachtsmärkte eingerichtet. Mehr als 80 Weihnachtsmärkte fanden in Berlin jedes Jahr bis 2019 statt. Die Silvesterfeier am Brandenburger Tor zählt zu den bestbesuchten des Kontinents.

    Theater

    Zahlreiche Theaterbühnen prägen die kulturelle Landschaft der Metropole. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Schaubühne am Lehniner Platz, das Deutsche Theater, das Maxim-Gorki-Theater, das Renaissance-Theater sowie die Jugendtheater Grips-Theater und Theater an der Parkaue.

    Das Theater des Westens und das Theater am Potsdamer Platz bieten in erster Linie Musicals. Groß inszenierte Revuen werden im Friedrichstadt-Palast gezeigt. Der Wintergarten in dem jährlich das International Burlesque Festival stattfindet und das Chamäleon sind für ihr Varieté berühmt.

    Bühnen wie die Wühlmäuse, die Distel oder der Quatsch Comedy Club sind für Kabarett und satirische Unterhaltungsprogramme bekannt. Das Radialsystem V hat sich mit Tanz- und Performancestücken einen Namen gemacht.

    Museen

    (c) Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0
    Bode-Museum auf der Museumsinsel in Mitte

    Berlin verfügt über eine Vielzahl von Museen. Im Jahr 1841 bestimmte eine königliche Order, die von Spree und Kupfergraben umflossene Museumsinsel im nördlichen Teil der Spreeinsel zu einem „der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“. Schon zuvor war dort das Alte Museum am Lustgarten entstanden, dem mehrere Museen, wie das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das heutige Bode-Museum und das Pergamonmuseum folgten. Diese Museen sind in erster Linie durch ihre Exponate aus der Zeit der Antike berühmt. 1999 wurde die Museumsinsel in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.[245]

    Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen verschiedener Themengebiete: Das Naturkundemuseum ist mit über 30 Millionen Objekten und dem höchsten Dinosaurierskelett der Welt eines der bedeutendsten Naturkundemuseen weltweit. Im Deutschen Technikmuseum Berlin werden auf 25.000 m² Exponate und Experimente rund ums Thema Technik ausgestellt. Die Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen im Kulturforum, das Bauhaus-Archiv ist ein Architekturmuseum. Das Deutsche Historische Museum im Zeughaus Unter den Linden veranschaulicht deutsche Geschichte aus 2000 Jahren. Einen ebenso langen Zeitraum jüdisch-deutscher Geschichte zeigt das Jüdische Museum in einer ständigen Ausstellung.

    Das Jagdschloss Grunewald beherbergt eine Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. In Lichtenberg befinden sich auf Arealen des früheren Ministeriums für Staatssicherheit der DDR die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße und die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Das Mauermuseum am Checkpoint Charlie zeigt Geschichten und Geschehnisse über die Berliner Mauer. In der Nähe des Potsdamer Platzes steht das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“.

    In Berlin hat die vom Bund und allen Bundesländern gemeinsam getragene Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihren Hauptsitz. Auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg unterhält hier wichtige Standorte. Beide verwalten, bewahren, pflegen und ergänzen in ihren international bedeutenden Einrichtungen die Kulturgüter des ehemaligen Staates Preußen.

    Die Stiftung Stadtmuseum Berlin vereinigt weitere traditionsreiche Museen Berlins. Die 1995 gegründete Stiftung ist das größte stadthistorische Museum Deutschlands. Als Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins ist es in seinem Kern aus der Vereinigung von Märkischem Museum (1874 gegründet) und Berlin Museum (1962 gegründet) entstanden. Die breite Palette der verschiedenen, zum Teil schon im 19. Jahrhundert begründeten Sammlungen dokumentieren in großer Vielfalt alle Bereiche der Entwicklung Berlins von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Steinzeit bis zur Gegenwart.

    Bauwerke

    Das 1791 errichtete Brandenburger Tor ist eines der bedeutendsten Berliner Wahrzeichen und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria gekrönt. Das Tor ist das westliche Ende des Boulevards Unter den Linden, der sich bis zu der über den Spreekanal führenden Schloßbrücke zieht. Jenseits der Brücke, auf der Spreeinsel, befinden sich unter anderem der Lustgarten, die Museumsinsel, der Berliner Dom und das Humboldt Forum.

    In diesem Areal liegen mit der im Jahr 1743 im Stil des Palladianismus erbauten Staatsoper Unter den Linden, dem Kronprinzen- und dem Prinzessinnenpalais, der 1780 errichteten, Alten Bibliothek, sowie dem 1706 nach Plänen von Andreas Schlüter vollendeten barocken Zeughaus fünf Prachtbauten aus dem 18. Jahrhundert direkt am Boulevard Unter den Linden. Dazu kommt das ebenfalls damals entstandene und heute der Humboldt-Universität dienende Palais des Prinzen Heinrich und die klassizistische Neue Wache. Südlich an die Oper angrenzend liegt die 1773 errichtete St.-Hedwigs-Kathedrale, die Hauptkirche des katholischen Erzbistums Berlin. Der Französische Dom am Gendarmenmarkt war im 17. Jahrhundert Mittelpunkt des französischen Viertels. Auf dem Gendarmenmarkt befinden sich auch das heute als Konzerthaus genutzte Schauspielhaus von Karl Friedrich Schinkel sowie der Deutsche Dom als Pendant zum Französischen Dom, ebenfalls von Carl von Gontard.

    Östlich der beiden Spreearme, die die Spreeinsel umfließen, liegt der Alexanderplatz mit vielen Geschäften und Restaurants, ganz in der Nähe davon der 368 Meter hohe Fernsehturm – das höchste Bauwerk Deutschlands –, das Rote Rathaus sowie das Stadthaus.

    1987 wurde das Nikolaiviertel in Anlehnung an seine historische Gestalt wiedererrichtet. Die Nikolaikirche im Zentrum ist die älteste Kirche Berlins. Die Oranienburger Straße war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Mit ihrem Wiederaufbau 1995 verbunden war unter anderem die Restaurierung der 1866 fertiggestellten Neuen Synagoge, die heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur dient. Ebenfalls in der Spandauer Vorstadt hat sich die barocke Sophienkirche erhalten.

    Der Potsdamer Platz ist eine Verkehrsdrehscheibe im Zentrum Berlins. Er hatte sich im 19. Jahrhundert vor dem Potsdamer Tor, an dem eine Ausfallstraße ausging, entwickelt. Bis 1940 war der Potsdamer Platz einer der verkehrsreichsten Plätze Europas. Im Jahr 1961 wurde er durch die Berliner Mauer geteilt und die Gegend verfiel. Durch die Neubebauung des Platzes nach 1990 wurde er zum belebten Wirtschaftsstandort. Der Sitz des Preußischen Herrenhauses dient heute als Bundesratsgebäude, während der Bau für den Preußischen Landtag heute als Berliner Abgeordnetenhaus dient.

    Blick über den Boulevard Unter den Linden zum Potsdamer Platz

    Nördlich in der Nähe des Brandenburger Tors befindet sich das 1894 erbaute Reichstagsgebäude. Seit 1973 wird das Gebäude vom Deutschen Bundestag genutzt[246] und ist seit 1999 sein Sitz. Jährlich wandeln zwei Millionen Menschen durch seine gläserne Kuppel. Der Reichstag ist der zweitstärkste Touristenmagnet der Bundesrepublik.[75]

    Berliner Funkturm von 1926 am Messegelände

    Das Schloss Bellevue liegt weiter westlich am Nordrand des Großen Tiergartens zwischen der Spree und der Siegessäule. Die klassizistische Dreiflügelanlage wurde 1786 erbaut und dient heute dem Bundespräsidenten als Amtssitz. Die bekannteste Einkaufspromenade in Berlin ist der Kurfürstendamm mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde 1895 erbaut. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Die östliche Verlängerung des Kurfürstendamms bildet die Tauentzienstraße, wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das 1965 erbaute Europa-Center befinden.

    In Charlottenburg steht der 150 Meter hohe Funkturm, der 1926 anlässlich der 3. Deutschen Funkausstellung entstand und sehr schnell zu einem der Wahrzeichen Berlins avancierte. Weitere Bauwerke sind das Schloss Charlottenburg (Baubeginn 1695), ein barocker Repräsentationsbau der Hohenzollern mit bedeutender Gemäldesammlung, die Zitadelle Spandau sowie das an Havel und Glienicker Brücke gelegene Schloss Glienicke. In dem ebenfalls im Stil des Klassizismus durch Karl Friedrich Schinkel umgebauten Schloss Tegel sind die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt aufgewachsen. Im Ortsteil Prenzlauer Berg befinden sich viele Wohnbauten aus der Gründerzeit und belebte Straßen wie die Kastanienallee.

    Die heutige Karl-Marx-Allee wurde im repräsentativen Stil des sozialistischen Klassizismus erbaut. Sie verläuft vom Alexanderplatz bis zum Frankfurter Tor. Die beiden Türme entstanden in Anlehnung an die doppelten Kuppeln des Gendarmenmarktes unter dem deutschen Architekten Hermann Henselmann.

    Auf der internationalen Bauausstellung Interbau im Jahr 1957 präsentierten namhafte Architekten wie Walter Gropius, Le Corbusier und Oscar Niemeyer ihre Entwürfe. Realisiert wurden die Bauvorhaben im Hansaviertel. Die Kongresshalle mit der freitragenden Dachkonstruktion wurde 1957 als Beitrag der Vereinigten Staaten errichtet.

    Sport

    In Berlin gab es im Jahr 2016 etwa 2400 Sportvereine, in denen sich rund 640.000 Aktive dem Breitensport widmeten.[247] Im Jahr 2015 waren 73 Berliner Mannschaften in den verschiedenen ersten deutschen Bundesligen sowie 70 Mannschaften in den zweiten Bundesligen vertreten.[248] Einige Vereine sind dabei im Bereich des professionellen Sports tätig. Zu den prominentesten Vertretern zählen hier Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin (Fußball), Alba Berlin (Basketball), die Eisbären Berlin (Eishockey), die Füchse Berlin (Handball), die Berlin Recycling Volleys (Volleyball).[249] und die Wasserfreunde Spandau 04 (Wasserball).

    Berlin war in der Geschichte mehrfach Austragungsort internationaler Sportwettkämpfe. 1936 wurden die Olympischen Sommerspiele in der Stadt abgehalten. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurden drei Spiele der ersten Finalrunde in Berlin ausgetragen. 2006 fanden Vorrunden-, ein Viertelfinal- und das Finalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im Olympiastadion statt. 2009 wurden auch die Leichtathletik-Weltmeisterschaften dort ausgetragen.

    Berlin-Marathon 2016

    Jedes Jahr findet einer der weltgrößten Marathonläufe, das Finale des DFB-Pokals sowie die Leichtathletik-Veranstaltung ISTAF in Berlin statt. Seit 2015 wird der Berlin E-Prix, ein Automobilrennen der FIA-Formel-E-Meisterschaft, in Berlin ausgetragen.

    Alle zwei Jahre jeweils zur Fußball Europa- und Weltmeisterschaft finden große öffentliche TV-Übertragungen statt, bei denen zehntausende Zuschauer die Fußballspiele auf Großbildleinwänden verfolgen. Der Veranstaltungsort, die Fanmeile, hat seinen Platz in der Straße des 17. Juni.

    In Berlin wurden die aktuellen Weltrekorde (Stand: 2021) im Marathon- (Eliud Kipchoge), im 100- und 200-Meter-Lauf (beide Usain Bolt) aufgestellt.[250]

    Der Deutsche Olympische Sportbund betreibt mit dem Olympiastützpunkt Berlin einen von 19 Olympiastützpunkten. Rund 500 Bundeskaderathleten aus über 30 olympischen Sportarten bilden das leistungssportliche Kontingent.[251] Bekannte Berliner oder in Berlin lebende Olympioniken sind Franziska van Almsick, Christoph und Robert Harting, Katarina Witt sowie Claudia Pechstein.

    Zu den größten Sportstätten der Stadt gehören das Olympiastadion mit 74.649 Plätzen,[252] das Stadion An der Alten Försterei mit rund 22.000 Plätzen, der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mit 19.000 Plätzen, die Mercedes-Benz Arena mit maximal 17.000 Plätzen, das Velodrom mit maximal 12.000 Plätzen und die Max-Schmeling-Halle mit bis zu 11.900 Plätzen.

    Freizeit

    Etwa 18 Prozent der Berliner Stadtfläche ist bewaldet. Die Stadtforstverwaltung Berliner Forsten betreut mit rund 29.000 Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Zu den größten Wäldern gehört der Grunewald, der von der Grunewaldseenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird, sowie der Spandauer Forst im äußersten Nordwesten. Mit dem Wannsee liegt in Zehlendorf ein viel besuchtes Naherholungsgebiet, das vor allem durch das Strandbad bekannt ist.

    Badewiese am Schlachtensee

    Im Südosten Berlins bildet der Müggelsee mit den Müggelbergen und dem Strandbad Müggelsee in Rahnsdorf ein großes Erholungsgebiet. Am Westhang des Kleinen Müggelbergs wurde der Müggelturm errichtet. Er bietet einen Ausblick über die Seen und Wälder der Umgebung. Unweit davon befindet sich die Wuhlheide, ein Waldgebiet mit dem ehemaligen Volkspark Wuhlheide und dem Freizeit- und Erholungszentrum,[253] und dem Modellpark Berlin-Brandenburg.

    In den urbaneren Bereichen der Stadt haben sich an den Fluss- und Seenlandschaften der Spree und Havel einige Strandbars etabliert. Die 20 grünen Hauptwege vernetzen als Wanderwege einen großen Teil der Parks, Grünanlagen, umliegenden Regionalparks und Berliner Wasserläufe.

    Berlin ist außerdem weltweit für sein Nachtleben bekannt.[254] Die hohe Zahl an Studenten in der Stadt, eine große kreative Musikszene, viele junge feiernde Touristen und der besonders nach dem Mauerfall verbreitete Leerstand waren für die Entstehung der Clublandschaft mitverantwortlich. Besondere Bekanntheit genießen in diesem Zusammenhang ehemalige Clubs wie das Kunsthaus Tacheles oder das E-Werk und bestehende Nachtclubs wie der Tresor, das Watergate, der KitKatClub, der Club der Visionaere, das Berghain, der Salon zur Wilden Renate und das Kater Blau (Stand: 2018).

    Küche

    Splitterbrötchen

    In Berlin existieren etwa 5000 Cafés, Bars und Restaurants (Stand: 2018).[255] Die Spitzengastronomie in Berlin hat sich seit Beginn der 2000er Jahre erfolgreich entwickelt. Im Jahr 2020 verzeichnete der Guide Michelin mit dem Rutz ein Restaurant mit drei Michelin-Sternen, fünf Restaurants mit zwei und 17 Restaurants mit einem Stern.[256] Berlin zählte damit zu den europäischen Städten mit den meisten Sterne-Restaurants.

    Als typische Berliner Speisen gelten beispielsweise Kasseler, Bulette und Leber nach „Berliner Art“. Die Kartoffel ist in deutschsprachigen Haushalten in ihren diversen Zubereitungsformen eine allgegenwärtige Essensbeilage. Die Schrippe, Splitterbrötchen und der Berliner Pfannkuchen sind berlintypische Gebäcke. Das Deutsche Brotinstitut hat seinen Sitz in Berlin.

    Die am häufigsten verkauften Imbissgerichte in der Stadt sind Currywurst (häufig mit Pommes frites) und verschiedenste Varianten des Döner Kebabs. Daneben besaß Berlin bis Ende des 20. Jahrhunderts Berlin eine Brautradition. Die gängigste Biersorte ist das Pilsener. Als traditionelles Mixgetränk gilt der Futschi.

    Berlin in der Kunst

    Film

    Berlin spielte als Produktionsstandort in der Filmgeschichte eine besondere Rolle. Zur Blütezeit, in den Jahren nach 1920, war die Berliner Filmindustrie für ihre stil- und genreprägenden Kinofilme berühmt. Viele Produktionen entstanden in den Studios von Babelsberg. Nach 1945 und 1990 manifestierte sich jedoch eine schwach ausgeprägte Stellung des Films innerhalb des deutschen Kulturfördersystems.[257] Obwohl die Stadt in der Gegenwart einen der größten Filmproduktionsorte in Deutschland darstellt, fällt es den dort hergestellten Filmen schwer im heimatlichen und europäischen Markt Zuschauer anzuziehen.

    Berlin ist Schauplatz und Drehort vieler deutscher und internationaler Filmproduktionen

    Folgende Auswahl von Berliner Filmproduktionen spielen in Berlin oder handeln von der Metropole: Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (1927), M (1931), Der Hauptmann von Köpenick (1956), Die Legende von Paul und Paula (1973), Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), Der Himmel über Berlin (1987), Linie 1 (1988), Lola rennt (1998), Sonnenallee (1999), Good Bye, Lenin! (2003), Das Leben der Anderen (2006) und Who Am I – Kein System ist sicher (2014).

    Neben deutschen Produktionen fanden seit den 1950er-Jahren auch immer wieder internationale Film- und Serienproduktionen in Berlin statt. U. a. waren das Eins, Zwei, Drei, Cabaret, James Bond 007: Octopussy, Æon Flux, die Jason-Bourne-Reihe, Bridge of Spies – Der Unterhändler, Homeland, Die Tribute von Panem und Das Damengambit.

    Seit Jahrzehnten gibt es auch viele deutsche Serien die in Berlin spielen und/oder Berlin thematisieren. Darunter waren u. a. Drei Damen vom Grill, Ich heirate eine Familie, Liebling Kreuzberg, Verliebt in Berlin, Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Berlin, Berlin, Charité, Deutschland 83, 4 Blocks, Babylon Berlin und Unorthodox.

    Malerei

    Eine Künstlergemeinschaft von E. L. Kirchner, 1926

    Ab 1893 fand jährlich die überregional bedeutende Große Berliner Kunstausstellung statt. Mit dem Aufkommen der Berliner Secession 1898, die den Impressionismus in der Malerei prägte, etablierte sich Berlin als herausragendes Zentrum der bildenden Kunst in Deutschland.

    Durch den Umzug der expressionistisch arbeitenden Künstlergruppe „Brücke“ nach Berlin erlangte die Kunstszene der Metropole Weltgeltung. Nach 1933 und 1945 gelang der Anschluss an die internationale Kunstwelt jedoch nicht mehr.

    Erst mit Beginn des 21. Jahrhunderts hat die Bedeutung der Stadt für die bildenden Künste wieder wesentlich zugenommen. Seitdem leben und arbeiten eine Vielzahl anerkannter Kunstschaffender in der Stadt. Durch die im internationalen Vergleich sehr hohe Anzahl von über 300 ansässigen Galerien spielt der Standort innerhalb Deutschlands auch auf dem Kunstmarkt eine wichtige Rolle.[258]

    Literatur

    Zahlreiche erfolgreiche Schriftsteller, Philosophen, Dramaturgen, Historiker, Kritiker, Humoristen und Drehbuchautoren leben und arbeiten in Berlin. Zu den in der Vergangenheit und Gegenwart anerkanntesten Literaten zählen u. a. Moses Mendelssohn, Wilhelm von Humboldt, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Theodor Mommsen, Georg Simmel, Alfred Kerr, Alfred Döblin, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky, Walter Benjamin, Bertolt Brecht, Vladimir Nabokov, Erich Kästner, Christopher Isherwood, Robert Jungk, Günter Grass, Heiner Müller, Christa Wolf, Wolfgang Kohlhaase, Heinrich August Winkler, Herta Müller, Max Goldt, Jonathan Franzen und Maxim Biller.[259]

    Musik

    Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich, 1932
    (c) Jean-Luc Ourlin, CC BY-SA 2.0

    Seit der Entwicklung Berlins zur Millionenmetropole Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in der Popkultur eine Vielzahl von Liedern, die den Berliner Zeitgeist und das Leben in der Stadt widerspiegeln.[260][261]

    Eines der frühen Musikstücke ist Berliner Luft (1899), das mitunter als inoffizielle Landeshymne gespielt wird. Weitere bekannte Lieder sind u. a. Pack die Badehose ein (1951), Heimweh nach dem Kurfürstendamm (1963) und Berlin (1980).

    Zu den erfolgreichsten Künstlern, Sängern und Bands, die in Berlin geboren wurden oder langjährig gewirkt haben oder wirken, gehören u. a. Comedian Harmonists, Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Conny Froboess, Rio Reiser, Gebrüder Blattschuss, Ideal, City, Nina Hagen, Thomas Quasthoff, Tangerine Dream, Max Raabe, Harald Juhnke, Ton Steine Scherben, Reinhard Mey, Roland Kaiser, Helga Hahnemann, Frank Zander, Die Ärzte, Rammstein, Seeed, Bushido und Paul van Dyk.

    Internationale Musiker wie Leonard Cohen, David Bowie, Iggy Pop, Lou Reed oder die Band U2 sangen über Berlin oder produzierten ihre Alben in der Stadt. Die Hansa-Tonstudios waren dabei für viele Künstler eine wichtige Anlaufstelle um ihre Musikaufnahmen zu realisieren. Durch die große und vielseitige Musikszene Berlins zählt die Metropole zu den meistbesungenen Städten der Welt.[262]

    Siehe auch

    Literatur

    alphabetisch nach Nachnamen geordnet

    • Udo Arnold: Preußen und Berlin. Beziehungen zwischen Provinz und Hauptstadt. Verlag Nordostdeutsches Kulturwerk, Lüneburg 1981, ISBN 3-922296-21-1.
    • Michael Bienert: Literarisches Berlin: 100 Dichter, Schriftsteller und Publizisten; Wohnorte, Wirken und Werke. 3. Aufl. Verlag Jena 1800, Berlin 2013, ISBN 978-3-931911-18-8.
    • Horst Bosetzky, Jan Eik: Das Berlin-Lexikon. Jaron Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-932202-57-0.
    • Deutscher Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e. V. (Hrsg.): Unvollendete Metropole. Band 1: 100 Jahre Städtebau für Groß-Berlin. Band 2: Internationaler Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2070. Blick nach Europa. Berlin 2020, ISBN 978-3-86922-241-7.
    • Christian Härtel: Berlin. Eine kleine Geschichte. Unter Mitarbeit des Bildarchivs Preußischer Kulturbesitz, bebra-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89809-041-8 (englische, italienische und spanische Ausgaben).
    • Jacob Hein: Gebrauchsanweisung für Berlin. Vollständig überarbeitete Neuausgabe. Piper, München 2009, ISBN 978-3-492-27576-7.
    • Joachim Herrmann u. a. (Hrsg.): Berlin. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme (= Werte unserer Heimat. Bd. 49/50). Akademie-Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-05-000379-0.
    • Wilhelm Heyne Verlag (Hrsg.): Das kleine Buch für den Berliner mit Herz und Schnauze, mit Bildern von Michel Meyer, Verlag Wilhelm Heyne, München 1994, ISBN 3-453-08068-8.
    • Stefan Krätke: Berlin – Stadt im Globalisierungsprozess. In: Geographische Rundschau. 56 (4), 2004, ISSN 0016-7460, S. 20–25.
    • Susanne Kähler: Die symbolische Deutung des Stadtraums - Denkmalstürze und Bildersturm in Berlin. In: Susanne Kähler, Wolfgang Krogel (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins (= Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins. Jahr 2020). Band 70. Westkreuz-Verlag, 2020, ISSN 0522-0033, S. 169–188.
    • Heinz Kullnick: Berliner und Wahlberliner. Personen und Persönlichkeiten in Berlin von 1640–1914. Hayn, Berlin 1961.
    • Kurt Pomplun: Berliner Häuser – Geschichte und Geschichten (= Berliner Kaleidoskop. Bd. 14). 2. Aufl. Hessling, Berlin 1975, ISBN 3-7769-0119-5.
    • Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Geschichte Berlins. 2 Bde. 3. Aufl. Berlin 2002 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Standardwerk anlässlich des 750. Jubiläums von Berlin).
    • Bodo Rollka (Hrsg.): Berliner biographisches Lexikon. 2. Aufl. Haude & Spener, 2003.
    • Jutta Rosenkranz (Hrsg.): Berlin im Gedicht – Gedichte aus 250 Jahren. 2. Aufl., Husum Druck und Verlagsgesellschaft, Husum 2006, ISBN 3-89876-264-5.
    • Uwe Schaper (Hrsg.) in Verbindung mit dem Landesarchiv Berlin: Berlinische Lebensbilder. Historische Kommission zu Berlin, Duncker & Humblot, Berlin 1987 ff. (Stand 2015: 10 thematische Einzelbände).
    • Reimer Wulf (Fotos), Karl Kessler (Texte): Über den Dächern des Neuen Berlin. Herbig, München 2004, ISBN 3-7766-2403-5 (Luftaufnahmendokumentation).

    Weblinks

    Weitere Inhalte in den
    Schwesterprojekten der Wikipedia:

    Commons-logo.svgCommons– Medieninhalte (Galerie)
    Wiktfavicon en.svgWiktionary– Wörterbucheinträge
    Wikinews-logo.svgWikinews– Nachrichten
    Wikiquote-logo.svgWikiquote– Zitate
    Wikisource-logo.svgWikisource– Quellen und Volltexte
    Wikivoyage-Logo-v3-icon.svgWikivoyage– Reiseführer
    Wikidata-logo.svgWikidata– Wissensdatenbank

    Einzelnachweise

    1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Letzter Abruf am 22. Juni 2020.
    2. Bruttoinlandsprodukt – in jeweiligen Preisen – je Einwohner in Deutschland nach Bundesländern 1991 bis 2015 (Memento vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) (Berechnungsstand vom August 2015/Februar 2016). Statistische Ämter des Bundes und der Länder. Abgerufen am 21. Mai 2016.
    3. Vorläufiger Schuldenstand der Länder. Destatis, 30. Juni 2020, abgerufen am 12. November 2020.
    4. a b c d Fortgeschriebene Bevölkerungszahlen vom 31. Dezember 2020 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg ([1]) (Hilfe dazu).
    5. a b Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin Grunddaten am 31. Dezember 2020. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Letzter Abruf am 11. Februar 2021.
    6. Arbeitslosenquoten im September 2021 – Länder und Kreise. In: statistik.arbeitsagentur.de. Statistik der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 30. September 2021.
    7. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand in Berlin Oktober 2020, Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand in Brandenburg Oktober 2020, abgerufen am 11. Februar 2021.
    8. Fläche von Berlin am 31. Dezember 2012. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg.
    9. statistik-berlin-brandenburg.de (PDF)
    10. Abgeordnetenhaus von Berlin – Suche nach Fraktionen. Abgerufen am 18. Januar 2019.
    11. Nach rassistischen Äußerungen. Berliner AfD-Fraktion schließt Andreas Wild aus. In: rbb-online.de. 18. Juni 2017. Abgerufen am 18. Juni 2017.
    12. sth/dpa: Hitlerwein-Fotos: AfD schließt Berliner Abgeordnete aus. In: Spiegel Online. 6. November 2018
    13. Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2016 in Berlin. wahlrecht.de, abgerufen am 20. März 2018.
    14. Senat setzt Wahltermin für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen fest. In: berlin.de. 9. Februar 2021, abgerufen am 16. März 2021.
    15. Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 22. In: gesetze-im-internet.de. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, abgerufen am 10. Januar 2017.
    16. Berlin ist Europas Startup-Hauptstadt. W&V vom 21. Januar 2016, abgerufen am 3. März 2017.
    17. Global Power City Index 2015 (PDF; 1,2 MB). Abgerufen am 10. April 2016.
    18. Revealed: Cities that rule the world – and those on the rise. In: CNN. abgerufen am 14. April 2010 (englisch).
    19. Leading cities in cultural globalisations/Media. GaWC, abgerufen am 14. April 2010 (englisch).
    20. Bernhard Meyer: Berlin – Stadt der Nobelpreisträger. In: Berlinische Monatsschrift (Luisenstädtischer Bildungsverein). Heft 4, 2000, ISSN 0944-5560, S. 58–64 (luise-berlin.de).
    21. London crowned as SportBusiness’ 2012 Ultimate Sports City (Memento vom 18. August 2012 im Internet Archive). In: sportbusiness.com, abgerufen am 26. November 2012.
    22. Tourismusreport 2014. (PDF; 105 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) IHK Berlin, 2. Februar 2015, archiviert vom Original am 6. September 2015; abgerufen am 18. April 2019.
    23. Berlin, the Big Canvas. In: The New York Times abgerufen am 16. April 2010 (englisch).
    24. Umweltportal der Stadt Berlin: Wasserschutzgebiete. Online unter berlin.de. Abgerufen am 31. Juli 2019.
    25. Stefan Jacobs: Der höchste Berg von Berlin ist neuerdings in Pankow. In: tagesspiegel.de, 22. Februar 2015, abgerufen am 12. Mai 2016.
    26. Ein Pilz lässt Platanen brechen. In: Berliner Zeitung, 15. November 2008, S. 19.
    27. C. Kress: Das Wohngebiet am Botanischen Garten; Wohnformen und städtebauliche Leitbilder vor und nach dem Ersten Weltkrieg. In: Adolf Sommerfeld – Andrew Sommerfield: Bauen für Berlin 1910–1970. Lukas Verlag, 2011, ISBN 978-3-86732-081-8.
    28. Naturschutzgebiete, Übersicht. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, abgerufen am 30. Juli 2018.
    29. Schutzgebiete. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, abgerufen am 16. Mai 2010.
    30. Der länderübergreifende Naturpark Barnim. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin. Abgerufen am 16. Mai 2010.
    31. GISS Surface Temperature Analysis, Station Data: Berlin-Tempelhof. National Aeronautics and Space Administration, Goddard Institute for Space Studies; (englisch).
    32. GISS Surface Temperature Analysis (v4), Station Data: Berlin Tempelhof. National Aeronautics and Space Administration, Goddard Institute for Space Studies; (englisch).
    33. Stefan Jakobs: Wetterdienst sucht neuen Platz für Messstation in Berlin. In: www.tagesspiegel.de. Der Tagesspiegel, 13. Dezember 2020, abgerufen am 14. Mai 2021.
    34. mittlere Temperaturen von 1981 bis 2010 vom DWD (Memento vom 17. Juli 2013 im Webarchiv archive.today), mittlere Niederschläge von 1981 bis 2010 vom DWD (Memento vom 1. Juni 2013 im Webarchiv archive.today)
    35. Klimainformationen Berlin. World Meteorological Organization, abgerufen am 4. Januar 2013.
    36. Berliner Umweltatlas, 1993/2001 (Memento vom 18. August 2017 im Internet Archive). (PDF; 94 kB) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, abgerufen am 16. April 2010.
    37. Berliner Umweltatlas, 2008. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, abgerufen am 16. April 2010.
    38. Stadtbäume: Übersichten der Bestandsdaten. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, abgerufen am 16. April 2010.
    39. Allgemeines Zuständigkeitsgesetz AZG Berlin, § 9 Gesetz über die Zuständigkeiten in der Allgemeinen Berliner Verwaltung (Allgemeines Zuständigkeitsgesetz – AZG) (Memento vom 25. Juli 2013 im Internet Archive) (PDF; 224 kB). Abgerufen am 16. April 2010.
    40. Umfrage – Die Berliner Verwaltung schneidet im europäischen Vergleich schlecht ab. In: Berliner Zeitung. 14. April 2016, abgerufen am 13. August 2016.
    41. Andreas R. Becher: Schluss mit dem Stillstand im Wohnungsbau! In: Der Tagesspiegel, 25. Juli 2017, abgerufen am 25. August 2017.
    42. Groß-Berlin-Gesetz. Luisenstädtischer Bildungsverein
    43. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2020, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 11. Februar 2021 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).
    44. a b Deutsches Ortsnamenbuch. Hrsg. von Manfred Niemeyer. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-018908-7, S. 60.
    45. Arnt Cobbers: Kleine Berlin-Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 2. aktualisierte Auflage. Jaron Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89773-142-4, S. 14.
    46. Herbert Schwenk: Zur Herkunft der Namen der Doppelstadt „Berlin“ und „Cölln“. (Nicht mehr online verfügbar.) In: luise-berlin.de. Luisenstädtischer Bildungsverein, 1. Juli 2007, archiviert vom Original am 1. Januar 2015; abgerufen am 18. April 2019 (aus: Herbert Schwenk: Berliner Stadtentwicklung von A–Z. Edition Luisenstadt, Berlin 1997).
    47. H.G. Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter. Erlangen 1863, S. 181–196.
    48. Die deutsche Hauptstadt altert um Jahrzehnte. In: welt.de. 18. Oktober 2012.
    49. Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Geschichte Berlins. 3. Aufl. Berlin 2002, S. 182, 268–271.
    50. Berliner Unwillen. In: diegeschichteberlins.de. Verein für die Geschichte Berlins e. V., abgerufen am 30. Mai 2013.
    51. Was den „Berliner Unwillen“ erregte. In: tagesspiegel.de. 26. Oktober 2012.
    52. Bernd Horlemann (Hrsg.), Hans-Jürgen Mende (Hrsg.): Berlin 1994. Taschenkalender. Edition Luisenstadt Berlin, Nr. 01280.
    53. a b c d e Wolfgang Ribbe, Jürgen Schmädeke: Reformzeit, Revolution und Reaktion (1800 bis 1860). Das Ende der friderizianischen Epoche: Berlin in der Phase des Umbruchs. In: Kleine Berlin-Geschichte. Herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin in Verbindung mit der Historischen Kommission zu Berlin, Stapp Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-87776-222-0, S. 80–128.
    54. Brigitte Beier: Die Chronik der Deutschen. Gütersloh und München 2007, S. 198.
    55. Kalenderblatt 28. Mai in: Nordbayerischer Kurier vom 28. Mai 2019, S. 2.
    56. Axel Weipert: Das Rote Berlin. Eine Geschichte der Berliner Arbeiterbewegung 1830–1934. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-8305-3242-2.
    57. Robert Springer: Berlins Straßen, Kneipen und Clubs im Jahre 1848. Verlag Friedrich Gerhard, Berlin 1850, DNB 207078831 (Nachdruck).
    58. Horst Ulrich, Uwe Prell, Ernst Luuk: Berlin Handbuch. Das Lexikon der Bundeshauptstadt. FAB Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-927551-27-9, S. 557 (Hobrechtplan), 818 f. (Mietskasernen), 1388 f. (Wohnungsbau).
    59. Zum staatsrechtlichen Status siehe: Deutsches Reich#Staatsrechtliche Fragen nach 1945.
    60. Axel Weipert: Das Rote Berlin. Eine Geschichte der Berliner Arbeiterbewegung 1830–1934. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-8305-3242-2, S. 138–162.
    61. Birgitt Eltzel: „Schießbefehl für Lichtenberg“ – LiMa+. In: lichtenbergmarzahnplus.de. 28. Februar 2019, abgerufen am 6. Mai 2019.
    62. Nicola Schwannauer: Tüftler Zaschka: ein Freiburger, der alles kleinkriegte. In: Badische Zeitung. 15. Mai 2016, abgerufen am 3. April 2017.
    63. YouTube-Video über Engelbert Zaschka. SWR Fernsehen, 16. Mai 2016, abgerufen am 6. November 2016.
    64. Matthias Donath: Bunker, Banken, Reichskanzlei – Architekturführer Berlin 1933–1945. Lukas, Berlin 2005, ISBN 3-936872-51-1.
    65. Gedenkbuch. Suche im Namenverzeichnis. Suchen nach: Berlin – Wohnort. In: bundesarchiv.de, abgerufen am 17. August 2017.
    66. Johannes Strempel: Berlin. Ende in Trümmern. In: GEO Epoche. Nr. 44, Hamburg 2010, S. 146–162, hier S. 162.
    67. Ein großer Tag in der Geschichte unserer Stadt, Presse- und Informationsamt des Landes Berlin 1963, Broschüre gedruckt im Druckhaus Tempelhof
    68. Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Auszug (PDF; 56 kB) auf berlin.de, abgerufen am 31. Mai 2013.
    69. Vollendung der Einheit Deutschlands (PDF; 213 kB) Deutscher Bundestag, 12. Wahlperiode, 1991, auf berlin.de, abgerufen am 31. Mai 2013.
    70. Statistiken über europäische Städte. (Memento vom 3. August 2016 im Internet Archive) Eurostat, archiviert von archive.org am 3. August 2016.
    71. Gerundete Zahlen, zusammengestellt aus:
      Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Geschichte Berlins. Band II. Von der Märzrevolution bis zur Gegenwart. C. H. Beck, München 1987, S. 692–697.
      Otto-Friedrich Gandert, Berthold Schulze, Ernst Kaeber und andere (Hrsg.): Heimatchronik Berlin. Archiv für deutsche Heimatpflege, Köln 1962, S. 427.
      Max Mechow: Die Ost- und Westpreußen in Berlin. Ein Beitrag zur Bevölkerungsgeschichte der Stadt. Haude & Spener, Berlin 1975, S. 112/113.
      Königliches statistisches Bureau (Hrsg.): Statistisches Handbuch für den preußischen Staat. Verlag des königlichen statistischen Bureaus, Berlin 1898, zur Muttersprache S. 128/129, zum Ausländeranteil S. 114/115.
    72. Berlin zwischen Barock und Moderne. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 12. Oktober 2018.
    73. Statistisches Jahrbuch 2011 (PDF; 3,9 MB) statistik-berlin-brandenburg.de. Abgerufen am 2. Juli 2012.
    74. gehe auf „Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin-Brandenburg, Ausgabe (5/2012)“, dort S. 25 (Dokumentseite 27)
    75. a b Großstadt ohne Größenwahn. In: Der Spiegel. Nr. 12, 2007, S. 22–38 (online19. März 2007).
    76. Räumliche Bevölkerungsbewegung. (Nicht mehr online verfügbar.) In: statistik-berlin-brandenburg.de. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, archiviert vom Original am 4. November 2015; abgerufen am 18. April 2019 (Bevölkerungsstand: 30. November 2013): „Berlin und Brandenburg: über die Grenze der Region, ohne Wanderungen zwischen Berlin und Brandenburg“
    77. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 20 Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2020. (PDF) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2021, abgerufen am 2. März 2021.
    78. Statistik Berlin-Brandenburg, Tabelle 01.33 (PDF; 664 kB).
    79. 35 Prozent der Berliner haben Migrationshintergrund. In: Der Tagesspiegel
    80. Amt für Statistik Berlin Brandenburg – Statistiken. Abgerufen am 11. November 2020.
    81. Statistischer Bericht A I 5 – hj 1 / 17 – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2017. Liste 10 Ausländische Einwohnerinnen und Einwohner in Berlin am 30. Juni 2017 nach Land der Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Altersgruppen.
    82. Junge EU-Akademiker zieht es nach Berlin. Bei: Rundfunk Berlin-Brandenburg, 29. Oktober 2015.
    83. Bericht vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit Stand vom 31. Dezember 2010.
    84. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Yonis Ayeh: ISD Online. Isdonline.de. Abgerufen am 15. September 2011.
    85. Berlin will illegalen Einwanderern helfen. In: Der Tagesspiegel, 23. Februar 2009.
    86. Susanne Memarnia: Aufnahme von Seenot-Flüchtlingen: Berlin will endlich Hafen werden. In: Die Tageszeitung. 14. Juni 2019, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 18. September 2019]).
    87. Kirchenmitglieder und Konfessionsfreie in Berlin, 1867–2017. Tabelle 2.2. Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland, ein Projekt der Giordano-Bruno-Stiftung, 18. März 2019, abgerufen am 17. Februar 2021.
    88. Zensus 2011.
    89. Zensus 2011 – Fakten zur Bevölkerung in Deutschland. (XLS; 2,0 MB) Pressekonferenz am 31. Mai 2013 in Berlin. (Nicht mehr online verfügbar.) In: destatis.de. Statistisches Bundesamt, 31. Mai 2013, archiviert vom Original am 14. November 2013; abgerufen am 31. Mai 2019 (Tabellenmaterial: „Ausgewählte sozio-demographische Daten (Erwerbstätigkeit, Bildung, Migration, Religion)“, Tabelle 9, Eintrag „Berlin“).
    90. Kartenseite: Muslime in den Großstädten beim Zensus 2011. (PDF) 27. März 2017, abgerufen am 30. Juni 2020.
    91. Statistisches Jahrbuch Berlin 2013. (PDF; 500 kB) Abgerufen am 30. Juni 2020.
    92. Sonja Haug, Stephanie Müssig, Anja Stichs: Muslimisches Leben in Deutschland. im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz. Hrsg.: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (= Forschungsbericht. Band 6). 1. Auflage. Nürnberg 2009, ISBN 978-3-9812115-1-1, S. 107 (bamf.de [PDF; 5,9 MB; abgerufen am 30. Juni 2020]).
    93. Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner nach Religion am 31. Dezember 2020. (PDF; 1,1 MB) Statistik Berlin Brandenburg, S. 37, abgerufen am 17. Februar 2021.
    94. Statistischer Bericht – Einwohner nach Religion am 31. Dezember 2019. (PDF; 3,5 MB) Statistik Berlin Brandenburg, S. 37, abgerufen am 22. Juni 2020.
    95. Studie zu islamischem Gemeindeleben. (Memento vom 11. Dezember 2018 im Internet Archive) In: rbb24. 16. Juli 2018, abgerufen am 31. Juli 2018.
    96. Statistisches Jahrbuch für Berlin 2015, (PDF) abgerufen am 17. Juni 2016 (PDF; 583 kB).
    97. Zahl der Schüler_innen steigt. In: humanistisch.de. 10. April/2. Mai 2017, abgerufen am 25. August 2017.
    98. Antwort auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Hakan Taş (Die Linke): Religions- bzw. Weltanschauungsunterricht gemäß § 13 Schulgesetz an Berliner Schulen. (PDF; 127 kB) Drs. 17/15795, abgerufen am 27. April 2015.
    99. Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg. In: lutherisch-in-berlin.de, abgerufen am 29. April 2015.
    100. Website der Gemeinde St. George’s. Abgerufen am 17. Februar 2021.
    101. Alt-Katholiken / Gemeinde Berlin. (Memento vom 27. November 2009 im Internet Archive) In: alt-katholisch.de, abgerufen am 16. April 2010.
    102. a b Alt-Katholiken / Gemeinde Berlin, abgerufen am 8. Juli 2014.
    103. Studie: In Berlin gibt es fast 100 Moscheen und Gebetsräume. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 31. Juli 2018.
    104. Stefan Strauß: Berlin-Neukölln: Die Zeit für Deutschlands größten Hindu-Tempel wird knapp. In: Berliner Zeitung. 11. März 2017, abgerufen am 11. März 2021.
    105. morgenpost.de: Neue BND-Zentrale in Berlin: So verlief der geheime Umzug
    106. Ziehen nun doch alle Ministerien nach Berlin? In: Die Welt, abgerufen am 8. Oktober 2015.
    107. Peter Gassner: Bonn/Berlin-Gesetz: Bonn-Quote sinkt unter ein Drittel. In: General-Anzeiger. 12. Januar 2018, abgerufen am 24. Januar 2018.
    108. Diplomatic Berlin (Memento vom 22. Juli 2012 im Internet Archive). Deutschland Online (englisch) abgerufen am 19. Mai 2010.
    109. All roads lead to Berlin. (englisch), the Globe and Mail, abgerufen am 13. August 2012.
    110. Bundesgesetzblatt
    111. Eine geringfügige Ausnahme stellte die bis 1961 bestehende Möglichkeit dar, in Ost-Berlin wohnhafte Personen, also nach DDR-Lesart DDR-Bürger, über eine vom Abgeordnetenhaus von Berlin gewählte Landesliste einer bundesdeutschen Partei in den Deutschen Bundestag zu bringen, wovon Kurt Neubauer und Margarete Berger-Heise Gebrauch machten.
    112. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, juris GmbH (Hrsg.): Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands (Einigungsvertrag) – Art 3 Inkrafttreten des Grundgesetzes. (gesetze-im-internet.de [abgerufen am 31. Mai 2017]).
    113. Der Regierende Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei, abgerufen am 25. August 2017.
    114. Senatsverwaltung für Finanzen, abgerufen am 25. August 2017.
    115. Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, abgerufen am 25. August 2017.
    116. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, abgerufen am 25. August 2017.
    117. Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, abgerufen am 25. August 2017.
    118. Senatsverwaltung für Inneres und Sport, abgerufen am 25. August 2017.
    119. Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, abgerufen am 25. August 2017.
    120. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, abgerufen am 25. August 2017.
    121. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, abgerufen am 25. August 2017.
    122. Senatsverwaltung für Kultur und Europa, abgerufen am 25. August 2017.
    123. Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, abgerufen am 25. August 2017.
    124. Senatsverwaltung Finanzen (PDF; 581 kB) Berlin.de, abgerufen am 10. Juli 2013.
    125. Schulden der Bundesländer in Deutschland am 30. Juni 2018. Abgerufen am 30. November 2018
    126. Länderfinanzausgleich und Bundesergänzungszuweisungen. bpb.de, 11. Juni 2014.
    127. Europäische Strukturfonds 2014–2020 in Berlin Berlin.de, abgerufen am 14. August 2016.
    128. Manfred Schäfers: Bayern zahlt mehr als die Hälfte. In: FAZ, 21. Januar 2018
    129. Städtepartnerschaften
    130. Berlin.de, abgerufen am 21. November 2012.
    131. Wolfgang Hornung-Arnegg: Feuerwehrgeschichte. 4. Aufl. Kohlhammer, 1995, ISBN 3-17-013203-2, S. 61.
    132. Jahresbericht der Berliner Feuerwehr 2016. S. 82. – Jahresberichte. Online bei: berliner-feuerwehr.de, abgerufen am 17. August 2017.
    133. a b c Zum Vergleich: 3922 Stellen, 35 Feuerwachen, 1357 Freiwillige (Stand: Dezember 2014). In: Jahresbericht der Berliner Feuerwehr 2014, S. 83 f.
    134. Bruttoinlandsprodukt von Berlin bis 2019. Abgerufen am 18. Juli 2020.
    135. Wirtschaftsleistung. 9. Juni 2020, abgerufen am 18. Juli 2020.
    136. Erwerbstätige. Abgerufen am 18. Juli 2020.
    137. a b Erik Peter: Berlin und seine Millionär*innen: Die Stadt der Reichen. In: Die Tageszeitung. 19. September 2020, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 25. Januar 2021]).
    138. Reichtum in Berlin: Hier wohnen Berlins Millionäre. In: Berliner Zeitung. Abgerufen am 22. Januar 2021.
    139. Global Power City Index 2011 (PDF; 1,3 MB), abgerufen am 3. Juli 2013.
    140. Berliner Wirtschaft in Zahlen 2012 (Memento vom 1. November 2012 im Internet Archive). (PDF; 7,4 MB) IHK-Berlin, 24. August 2012, abgerufen am 4. September 2012.
    141. Quality of Living Ranking 2016. In: mercer.com. 23. Februar 2016, abgerufen am 19. Dezember 2016 (englisch).
    142. The Wealth Report. A Global Perspective on Prime Property and Wealth 2011 (Memento vom 1. Juli 2011 im Internet Archive). In: knightfrank.com, abgerufen am 25. August 2017 (PDF; 19,3 MB).
    143. Monocle Quality of Life Survey (Video), abgerufen am 24. Februar 2015.
    144. Cushman & Wakefield Romania S. R. L.: European Cities Monitor 2011 (Memento vom 8. April 2013 im Internet Archive). In: oldrbd.doingbusiness.ro. 21. Oktober 2011 (englisch) abgerufen am 14. Juli 2017.
    145. Berlin ist die Hauptstadt des Fachkräftemangels. In: Der Tagesspiegel, abgerufen am 9. Februar 2016.
    146. Zukunftsatlas 2016. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018.
    147. DAX 30 Liste | DAX Werte | DAX Aktien. Abgerufen am 25. August 2020.
    148. Warum Siemens Energy seine Konzernzentrale nach Berlin verlegt. Abgerufen am 23. Juli 2021.
    149. Fortune Global 500, abgerufen am 12. August 2020.
    150. MDAX Liste | MDAX Werte | MDAX Aktien. Abgerufen am 12. August 2020.
    151. SDAX Liste | SDAX Werte | SDAX Aktien. Abgerufen am 12. August 2020.
    152. Berlin ist die Metropole der Wagemutigen. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 14. Juli 2017.
    153. Silicon Valley is no longer #1 for talent says huge global startup report. In: The Next Web, abgerufen am 14. Juli 2017.
    154. Pauline Schnor 18 Jun 2020: „Corona bedroht unsere Existenz“, sagen 80 Prozent der Berliner Startups. 18. Juni 2020, abgerufen am 20. Januar 2021.
    155. Ranking: So schneiden die 10 größten Arbeitgeber Berlins ab. In: kununu.com. 22. Januar 2020, abgerufen am 20. Januar 2021.
    156. General Electric streicht 1600 Stellen: Berlin-Werk wird geschlossen. In: bz-berlin.de. 7. Dezember 2017, abgerufen am 17. Juni 2021.
    157. manager magazin: Philip Morris schließt Zigarettenwerk in Berlin. Abgerufen am 17. Juni 2021.
    158. 2.000 Entlassungen: Daimler-Mitarbeiter entsetzt über Quasi-Schließung des Werks in Berlin. In: bw24.de. 13. November 2020, abgerufen am 17. Juni 2021.
    159. 750 Mitarbeiter betroffen: Samsung macht Berliner Bildröhrenwerk dicht. Abgerufen am 3. August 2021.
    160. Millionenschwer und unsichtbar. In: tagesspiegel.de. Abgerufen am 17. Juni 2021.
    161. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Abteilung Wirtschaft: Berlin-Tourismus in Zahlen mit Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 27. Februar 2018
    162. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Stand: 2016, abgerufen am 21. Mai 2016.
    163. Tourismuskonzept der Stadt Berlin. Handlungsrahmen 2011+ (Memento vom 28. Oktober 2012 im Internet Archive) (PDF; 3,4 MB). In: service-in-the-city.de, abgerufen am 20. September 2012.
    164. Wirtschaftsfaktor Tourismus. (PDF; 2,7 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: berlin.de. 2009, archiviert vom Original am 13. Oktober 2012; abgerufen am 25. April 2018 (IHK Berlin).
    165. Kongressland Österreich weiterhin ganz vorne. In: tourismuspresse.at. Pressemeldung, 3. Oktober 2011, abgerufen am 6. Mai 2012.
    166. Messe- und Kongressstandort. (Memento vom 11. August 2012 im Internet Archive) Business Location Center, Pressemeldung, abgerufen am 13. August 2012.
    167. Gesundheitswirtschaft in Berlin. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ihk-berlin.de. IHK Berlin, Januar 2012, archiviert vom Original am 13. Februar 2013; abgerufen am 18. April 2019: „Eigene Darstellung in Anlehnung an Hilbert et al. 2002“
    168. Berliner Cluster in Zahlen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ihk-berlin.de. 2012, archiviert vom Original am 13. Februar 2013; abgerufen am 18. April 2019.
    169. BioTop Report 2010. (PDF; 8,8 MB), abgerufen am 9. August 2012.
    170. Kompetenzfeld Biotechnologie bei Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (Memento vom 22. Dezember 2013 im Internet Archive). In: berlin.de, abgerufen am 9. August 2012.
    171. Wirtschafts- und Innovationsbericht Berlin Berlin.de, 3. Oktober 2018.
    172. 2500 Unternehmen, mehr als 22.000 Beschäftigte – die Branche boomt. Eine Bilanz zur Fashion Week. In: Berliner Morgenpost. 22. Januar 2017.
    173. Rekordsumme für deutsche Start-ups – Berlin ist Europas Start-up-Hauptstadt, abgerufen am 15. März 2016.
    174. Nachrichtenagenturen und Presseagenturen, Berlin.de, abgerufen am 28. April 2018.
    175. Statista: Ranking der Städte mit den meisten Verlagen in Deutschland im Jahr 2016, nach Daten des Börsenvereins
    176. The World’s 50 Largest Publishers, 2017. In: Publishers Weekly, abgerufen am 28. April 2018.
    177. Das sind die 10 wichtigsten Medienstädte. Bei: Absatzwirtschaft.de, abgerufen am 28. April 2018.
    178. Jahresbilanz der Berliner Industrie: Umsätze fast unverändert (PDF), Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 11. Mai 2018.
    179. Corinna Visser: Die Turbinen drehen langsamer. In: Der Tagesspiegel. 20. Dezember 2012, abgerufen am 6. April 2018.
    180. Das BMW Werk Berlin auf einen Blick. In: bmw-werk-berlin.de, abgerufen am 18. August 2018.
    181. Europe’s retail centres ranked, CoStar, abgerufen im August 2018.
    182. Top 25 Most Attractive European Retail Destinations, Europe Real Estate, abgerufen am 9. August 2018.
    183. Die Hauptstadt platzt aus allen Nähten. In: Der Tagesspiegel. 2. Juni 2014, abgerufen am 15. März 2018.
    184. a b Deutsche Bundesregierung: Geldwäsche im Immobiliensektor, Drucksache 19/2449. In: Deutscher Bundestag (Hrsg.): Kleine Anfrage. Juni 2018 (bundestag.de [PDF]).
    185. Berlin mit München teuerster Investmentstandort Deutschlands. In: Immobilien Zeitung. 11. Januar 2017, abgerufen am 15. März 2018.
    186. Neuvermietungen bleiben ohne Mietpreisbremse. Abgerufen am 17. Februar 2021.
    187. Börse Berlin. Bei: Berlin.de, abgerufen am 9. August 2018.
    188. Wagniskapital zwischen lokaler Nähe und dem neuen Sog Berlins. (PDF; 536 kB) In: nationalatlas.de, abgerufen am 23. Januar 2018.
    189. Barrierefreiheit in den Bereichen Verkehr und Bau, Senatsverwaltung für Soziales, abgerufen am 16. Mai 2010.
    190. Claudius Prößer: Höchste Zeit für eine Wende. In: Die Tageszeitung: taz. 25. Mai 2019, ISSN 0931-9085, S. 41, 44–45 (taz.de [abgerufen am 5. Juli 2019]).
    191. Thomas Fülling: BVG-Busflotte wird bis 2030 unter Strom gesetzt. Nach einem China-Besuch sehen Verkehrssenatorin Regine Günther und BVG-Chefin Sigrid Nikutta diese Aufgabe als groß, aber lösbar an. In: morgenpost.de. 11. September 2018, abgerufen am 6. Juli 2019.
    192. a b Zahlen über den Taxi- und Mietwagenverkehr. (PDF; 926 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e. V. (BZP), 22. Oktober 2015, archiviert vom Original am 17. April 2016; abgerufen am 2. Mai 2016.
    193. Info: Taxigewerbe in Berlin. In: Berliner Morgenpost. 19. Januar 2012, abgerufen am 15. Februar 2012.
    194. Einkommensteuerrecht: Taxigewerbe: Schätzung und Benennungsverlangen. In: Urteil des Dritten Senats, 3 K 13/09. Finanzgericht Hamburg, 7. September 2010, abgerufen am 31. März 2012: „In Hamburg wird die Zahl der Taxikonzessionen, wie auch in Berlin, aber im Unterschied zu allen anderen deutschen Kommunen, nicht beschränkt.“
    195. Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 11. September 2020
    196. Bund bezahlt die A 100. In: Berliner Zeitung. 28. November 2012.
    197. a b Radverkehrsstrategie 2013 (PDF) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (PDF; 556 kB).
    198. Kenndaten zur Mobilität (2008). (PDF) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, abgerufen am 8. November 2012.
    199. Berliner fahren weniger Auto. In: Der Tagesspiegel, 17. April 2009.
    200. Berlins Kampf gegen das Auto. In: Berliner Kurier. 11. April 2014.
    201. Verkehrsbericht Dezember 2016. Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. 12. Januar 2017. Abgerufen am 12. Januar 2017.
    202. „Die Inbetriebnahme des BER war noch nie so sicher“. Abgerufen am 29. April 2020.
    203. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg – Straßenverkehr Abgerufen am 19. Januar 2013.
    204. Berlin besitzt 564 Brücken. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 16. Mai 2010.
    205. Grundwasseranstieg. In: stadtentwicklung.berlin.de. Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, abgerufen am 12. November 2011.
    206. Wasserwerke, Berliner Wasserbetriebe, abgerufen am 12. Mai 2021.
    207. Abwasserbeseitigung. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Berlin.de, das offizielle Hauptstadtportal. Umweltportal – eine Kooperation der Berliner Umweltämter, der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, archiviert vom Original am 13. Februar 2011; abgerufen am 13. Februar 2011.
    208. Das Kanalnetz. (Nicht mehr online verfügbar.) In: bwb.de. Berliner Wasserbetriebe, archiviert vom Original am 18. April 2011; abgerufen am 18. April 2011.
    209. Klimaneutrales Berlin. Berliner Stadtwerke, abgerufen am 26. November 2019.
    210. Berlin kauft das Stromnetz für 2,18 Milliarden Euro zurück. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 13. Mai 2021.
    211. Anteil der Energieträger an der Nettostromerzeugung in Deutschland nach Bundesländern im Jahr 2009. Bei: Statista, abgerufen am 3. August.
    212. Abgeordnetenhaus Berlin (Hrsg.): Mitteilung – zur Kenntnisnahme – Beendigung der Kohlenutzung in Berlin. Drucksache 18/1203. Berlin 28. Juni 2018.
    213. Ulrike Kiefert: Mit 50 in Rente: Block C im Kraftwerk Reuter geht vom Netz. In: Spandauer Volksblatt. FUNKE Berlin Wochenblatt GmbH, 7. Oktober 2019, abgerufen am 6. August 2021.
    214. Abgeordnetenhaus Berlin (Hrsg.): Mitteilung – zur Kenntnisnahme – Beendigung der Kohlenutzung in Berlin. Drucksache 18/3907. Berlin 25. Mai 2021.
    215. Berlin führt Solarpflicht ein. In: Der Spiegel. 17. Juni 2021, abgerufen am 6. August 2021.
    216. Jetzt dreht’s 13: Neuer Windpark in Albertshof am Netz. Berliner Stadtwerke, 10. März 2021, abgerufen am 6. August 2021.
    217. Energie- und CO2-Bilanz in Berlin 2010. (PDF; 476 kB) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, S. 13, abgerufen am 2. August 2013.
    218. Energie- und CO2-Bilanz in Berlin 2010. (PDF; 476 kB) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, S. 15, abgerufen am 2. August 2013.
    219. Energie- und CO2-Bilanz in Berlin 2010. (PDF; 476 kB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, S. 26, abgerufen am 2. August 2013.
    220. Mapping the World’s Knowledge Hubs, Richard Florida – Citylab.com, abgerufen am 11. Juli 2017.
    221. Darum kommen junge Menschen aus aller Welt nach Berlin. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 11. Juli 2017.
    222. Die besten Studentenstädte der Welt, UNICUM, abgerufen am 11. Juli 2017.
    223. Nobelpreisträger. In: hu-berlin.de, abgerufen am 2. Dezember 2011.
    224. Dichte – Vielfalt – Exzellenz. berlin-sciences.com. Archiviert vom Original am 25. August 2012. Abgerufen am 21. August 2012.
    225. Entscheidungen in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative. Pressemitteilung Nr. 26. In: dfg.de. 15. Juni 2012, abgerufen am 21. August 2012.
    226. Exzellenzinitiative für Spitzenforschung an Hochschulen. In: bmbf.de. 15. August 2012, abgerufen am 21. August 2012.
    227. Tilmann Warnecke: Berlin hat jetzt zwei Eliteunis. In: Der Tagesspiegel. 15. Juni 2012, abgerufen am 21. August 2012.
    228. Exzellenzstrategie. Berlin University Alliance, abgerufen am 27. Juni 2020.
    229. Entscheidungen in der Exzellenzstrategie: Exzellenzkommission wählt zehn Exzellenzuniversitäten und einen Exzellenzverbund aus. DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft, abgerufen am 27. Juni 2020.
    230. Exzellenzstrategie. Land Berlin, abgerufen am 27. Juni 2020.
    231. Best International Business Schools 2016, Bloomberg Businessweek, abgerufen am 11. Juli 2017.
    232. DFG stellt „Förderatlas 2012“ vor: Wettbewerb um Drittmittel als „selbstverständlicher Alltag“. Pressemitteilung Nr. 24. In: dfg.de. 24. Mai 2012, abgerufen am 21. August 2012.
    233. Berlin vor München forschungsstärkste deutsche Region. In: focus.de. Deutsche Presse-Agentur, 24. Mai 2012, abgerufen am 21. August 2012.
    234. Liste der Korporativ Fördernden Mitglieder der MPG (Memento vom 14. Januar 2011 im Internet Archive; PDF; 445 kB)
    235. Berlin wird Welthauptstadt der Mathematik. IDW; abgerufen am 1. August 2018.
    236. Ab Anfang August entfällt die Kita-Gebühr, Tagesspiegel, abgerufen am 9. Dezember 2017.
    237. Kita-Betreuung Studie kritisiert Erzieher-Mangel in Berlin. In: Berliner Zeitung.
    238. statistik-berlin-brandenburg.de Schulstatistik 2016/17, Amt für Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 9. Dezember 2017.
    239. Gesetzestext
    240. Ausbildungstatistik 2016, HWK-Berlin, abgerufen am 9. Dezember 2017.
    241. Pressemitteilung Nr. 161 vom 5. Juli 2017 (PDF), Amt für Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 9. Dezember 2017.
    242. Jahresbericht 2014-Berliner öffentliche Bibliotheken für die Zukunft, jahresbericht_voebb_2014.pdf, abgerufen am 27. Juli 2018.
    243. Global Power City Index (englisch; PDF; 2,1 MB), Institute for Urban Strategies Tokio am 22. Oktober 2009, abgerufen am 16. April 2010.
    244. In Berlin, Artists Find a Home. In: The New York Times, 24. April 2018, abgerufen am 1. August 2018.
    245. World Heritage Site Museumsinsel. UNESCO (englisch), abgerufen am 16. April 2010.
    246. Darstellung auf bundestag.de
    247. Vereine und Verbände. In: berlin.de. Senatsverwaltung für Inneres und Sport, 2018, abgerufen am 24. April 2018.
    248. Bundesligamannschaften, lsb-berlin.net, abgerufen am 8. November 2017.
    249. Deutsche Volleyball-Liga. Abgerufen am 2. Mai 2016.
    250. Bolt holt Gold und Weltrekord. In: Spiegel Online, abgerufen am 8. November 2017.
    251. Olympiastützpunkt Berlin – Stützpunkt – Sportarten. In: osp-berlin.de. Trägerverein des Olympiastützpunktes Berlin e. V., abgerufen am 8. Juni 2017.
    252. Zahlen und Fakten zum Berliner Olympiastadion (Memento vom 15. August 2012 im Internet Archive). In: olympiastadion-berlin.de, abgerufen am 17. Mai 2014.
    253. Das Fröhliche Brot im FEZ Wuhlheide, abgerufen am 12. August 2014.
    254. World’s best nightlife cities, CNN, abgerufen am 10. Juli 2018.
    255. Restaurants in Berlin, Berlin.de, abgerufen am 21. August 2018.
    256. Guide MICHELIN Deutschland Berlin Restaurants
    257. Reich, aber unsexy. Bei: Spiegel Online; abgerufen am 14. August 2018.
    258. Berlin ist weltweit die Stadt mit den meisten Galerien. In: Berliner Morgenpost, 6. April 2008, abgerufen am 1. Januar 2018.
    259. Michael Bienert: Literarisches Berlin – 100 Dichter, Schriftsteller und Publizisten – Wohnorte, Wirken und Werke, Verlag Jena 1800, Berlin 2013, ISBN 978-3931911-18-8
    260. Der Berlin-Song hat echte Konjunktur. In: Die Welt, abgerufen am 16. Mai 2010.
    261. Johannes Koepp, Wilhelm Cleff: Lieber Leierkastenmann. Berliner Lieder. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 2015, ISBN 978-3-89479-920-5.
    262. Die meistbesungenen Städte der Welt, Der Standard, Abgerufen am 11. Mai 2021.

    Empfehlungen


    Auf dieser Seite verwendete Medien

    Coat of arms of Charlottenburg-Wilmersdorf.svg
    Wapen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
    Flag of Syria.svg
    Das Bild dieser Fahne lässt sich leicht mit einem Rahmen versehen
    Flag of the United Kingdom.svg
    Union Jack, Flagge des Vereinigten Königreichs
    Flag of Europe.svg
    Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

    Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

    Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
    Flag of Namibia.svg
    Flagge Namibias
    Karte der Berliner Wasserstraßen.png
    Autor/Urheber: Diese Karte wurde als Kartenwunsch in die Kartenwerkstatt eingebracht. Auch du kannst bei uns neue Kartenwünsche einbringen., Lizenz: CC BY-SA 2.5
    Karte der Wasserstraßen um Berlin
    Flag of Bavaria (lozengy).svg
    Die Rautenflagge des Freistaates Bayern seit 1971. Das Seitenverhältnis ist nicht vorgegeben, Abbildung 3:5.
    Flagge Königreich Württemberg.svg
    Flagge des Königreichs Württemberg; Verhältnis (3:5)
    Über den Dächern von Berlin.jpg
    Blick vom Berliner Dom in Richtung Potsdamer Platz in Berlin-Mitte. Zu erkennen sind im Vordergrund der Boulevard Unter den Linden mit dem Kommandantenhaus, dem Prinzenpalais und dem Bebelplatz. Der Turm links im Bild gehört zum Gendarmenmarkt. Im Hintergrund ist die Skyline vom Leipziger Platz und vom Potsdamer Platz zu sehen.
    Country symbol of Berlin color.svg
    Das Landessymbol des Landes und der Stadt Berlin, farbig.
    Berlin Marathon 2016.jpg
    Autor/Urheber: mw238, Lizenz: CC BY-SA 2.0
    Läufer beim Berlin Marathon 2016
    Rundumberlin.jpg
    Berliner Werbeplakat, 1912
    Baureihe 483-484 der S-Bahn Berlin.jpg
    Autor/Urheber: Mirkone, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Die Baureihe 483/484 der S-Bahn Berlin GmbH auf der Zweigbahn Schöneweide-Spindlersfeld am Bahnübergang Bruno-Bürgel-Weg in Berlin-Treptow
    Berlin - Jiao Qing - 2020.jpg
    Autor/Urheber: Avda, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Jiao Qing in May 2020
    Berlin Schering Building.jpg
    Autor/Urheber: Kuli, Lizenz: CC0
    Berlin, Hauptgebäude von Schering
    Rathaus Pankow (2009).jpg
    (c) Jochen Teufel, CC BY-SA 3.0
    Dies ist ein Foto des Berliner Kulturdenkmals mit der Nummer
    Schlachtensee in Berlin2019.jpg
    Autor/Urheber: Lear 21, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Schlachtensee sun bathing lawn in Berlin, Germany (2019)
    Berlin Brandenburg Airport Terminal 1.jpg
    (c) Arne Müseler / www.arne-mueseler.com, CC BY-SA 3.0 de
    Berlin Brandenburg Airport Terminal 1
    De-berlin-2-article.ogg
    Autor/Urheber:

    Sprecher: Pianist_Berlin

    Autoren des Artikels, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

    Das ist der erste Teil der gesprochenen Version des Wikipedia-Artikels: Berlin
    Diesen Teil anhören (Hilfe)
    Gehe zum nächsten Teil

    Berlin - Schloss Bellevue1.jpg
    Autor/Urheber: Taxiarchos228, Lizenz: FAL
    Berlin: Schloss Bellevue
    Einwohnerentwicklung von Berlin - ab 1871.svg
    Autor/Urheber: Summer ... hier!, Lizenz: CC0
    Einwohnerentwicklung von Berlin
    Potsdamer Platz 1945.jpg
    Der Potsdamer Platz 1945. Links das Columbushaus, rechts die Ruine des Hotels Fürstenhof
    AVROs danstoernooi in het Kurhaus te Scheveningen optreden van Conny Froboess, Bestanddeelnr 911-0298.jpg
    Autor/Urheber: Herbert Behrens / Anefo, Lizenz: CC0
    Collectie / Archief : Fotocollectie Anefo

    Reportage / Serie : [ onbekend ]
    Beschrijving : AVROs danstoernooi in het Kurhaus te Scheveningen optreden van Conny Froboess
    Datum : 13 februari 1960
    Locatie : Scheveningen, Zuid-Holland
    Trefwoorden : Optreden, danstournooien
    Persoonsnaam : Conny Froboess
    Instellingsnaam : Kurhaus
    Fotograaf : Behrens, Herbert / Anefo
    Auteursrechthebbende : Nationaal Archief
    Materiaalsoort : Negatief (zwart/wit)
    Nummer archiefinventaris : bekijk toegang 2.24.01.03

    Bestanddeelnummer : 911-0298
    Mercedes Benz Dome Berlin (47035514414).jpg
    Autor/Urheber: dronepicr, Lizenz: CC BY 2.0
    Mercedes Benz Dome Berlin
    KarnevalderKulturenBerlin2012.jpg
    Autor/Urheber: michael.berlin, Lizenz: CC BY-SA 2.5
    Karneval der Kulturen in Berlin, 2012
    Berlin, Mitte, Invalidenstrasse, Bundesministerium fuer Wirtschaft und Technologie 01.jpg
    Autor/Urheber: Jörg Zägel, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Das Hauptgebäude des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Invalidenstraße 47-48 in Berlin-Mitte. Das Gebäude wurde 1905-1910 nach einem Entwurf der Architekten Cremer & Wolffenstein als Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärische Bildungswesen erbaut. Es ist als Baudenkmal gelistet.
    Tmp 21594-2016FEB27 HMT BMW Scrambler-1868503802.jpg
    Autor/Urheber: San Andreas, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Motorcycle

    Manufacturer: BMW

    Type: R nineT Scrambler
    2Al-Quds 2014 Berlin 20140725 160547.jpg
    Autor/Urheber:

    Denis Barthel

    , Lizenz: CC-by-sa 4.0

    Demonstration Al-Quds 2014 Berlin Kurfürstendamm - Polizei

    Flag of Rhineland-Palatinate.svg
    Zivil- und Landesdienstflagge des Landes Rheinland-Pfalz
    Neue Synagoge, Berlin-Mitte, 160328, ako.jpg
    (c) Ansgar Koreng / CC BY 3.0 (DE)
    Neue Synagoge, Oranienburger Straße, Berlin-Mitte.
    Berlin Unter den Linden Victoria Hotel um 1900.jpg
    Berlin, Unter den Linden, Victoria Hotel zwischen 1890 und 1900
    2016 Charite Hospital.jpg
    Autor/Urheber: INTERRAILS, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Charité University Hospital Berlin after renovation in 2016
    Population pyramid of Berlin (DE-2010-12-31).svg
    Autor/Urheber: Jwnabd, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Die Bevölkerungspyramide von Berlin am 31. Dezember 2010 nach Alter, Geschlecht und Staatszugehörigkeit.
    The Thin White Duke 76.jpg
    (c) Jean-Luc Ourlin, CC BY-SA 2.0
    David Bowie at the O'Keefe Centre, Toronto, Ontario Canada on 28 February 1976.
    De-Berlin.ogg
    Autor/Urheber: John Wiesel, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
    Berlin pronounced in German (by a Berlin native).
    Konfessionsbild Berlin 2017.PNG
    Autor/Urheber:

    Aldera (Diskussion)

    , Lizenz: CC-0 1.0

    Konfessionsbild Berlin (2017)

    Reichstag building Berlin view from west before sunset.jpg
    Autor/Urheber: Jürgen Matern Edit this at Structured Data on Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Reichstagsgebäude von Westen, kurz vor Sonnenuntergang. Edit this at Structured Data on Commons
    Berlin Philharmonie asv2018-05 img2.jpg
    Autor/Urheber: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace), Lizenz: FAL
    Philharmonie und Kammermusiksaal in Berlin
    HLRN III Konrad Cray C30 XC40.jpg
    Autor/Urheber: Jürgen Keiper, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Cray XC30/XC40 "Konrad" at Zuse Institute Berlin
    2020-04-16 P4160889 St.Hedwigs-Kathedrale, Bebelplatz.jpg
    Autor/Urheber: Eleda2020, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Dieses Bild zeigt ein Baudenkmal.
    Es ist Teil der Denkmalliste von Berlin, Nr. 09095937.
    Bikinihaus Berlin-1210760.jpg
    Autor/Urheber: Harald Krichel, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Bikini-Haus, Berlin. Im Hintergrund: Gedächtniskirche, Upper West und Zoofenster
    Duitse zangeres Hildegard Knef maakt TV opnamen Hildegard Knef met microfoon, Bestanddeelnr 254-8442.jpg
    Autor/Urheber: Eric Koch / Anefo, Lizenz: CC0
    Collectie / Archief : Fotocollectie Anefo

    Reportage / Serie : Duitse zangeres Hildegard Knef maakt TV-opnamen
    Beschrijving : Duitse zangeres Hildegard Knef maakt TV opnamen; Hildegard Knef met microfoon
    Datum : 14 maart 1969
    Trefwoorden : microfoons, zangeressen
    Persoonsnaam : Knef, Hildegard
    Fotograaf : Koch, Eric / Anefo
    Auteursrechthebbende : Nationaal Archief
    Materiaalsoort : Dia (kleur)
    Nummer archiefinventaris : bekijk toegang 2.24.01.07

    Bestanddeelnummer : 254-8442
    Die ärzte Köln 1998.jpg
    Autor/Urheber: Mandy from Mannheim, Germany, Lizenz: CC BY-SA 2.0
    Die Ärzte live in Köln 1998
    Berliner Funkturm.jpg
    Autor/Urheber: Eva K. / Eva K., Lizenz: CC BY-SA 2.5
    Berliner Funkturm und Messegelände
    Bundesarchiv Bild 183-1989-1118-028, Berlin, Grenzübergang Bornholmer Straße.jpg
    (c) Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028 / CC-BY-SA 3.0
    Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
    ADN-ZB-Lochmann-10.11.89-Berlin: Grenze-Schüler aus dem Westberliner Stadtteil Wedding bildeten auf der Böse-Brücke an der Bornholmer Straße Spalier und bereiteten den Besuchern aus der DDR einen ersten Empfang.
    Metropolregion-BerlinBrandenburg-Infrastruktur.svg
    Autor/Urheber: Broadway, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Infrastruktur der Metropolregion Berlin-Brndenburg
    WMCON17 - Sightseeing - Sun (14).jpg
    (c) Rehman Abubakr, CC BY-SA 4.0
    Wikimedia Conference 2017 in Berlin, Germany.
    Sunrise Berlin 2014.jpg
    Autor/Urheber: Lear 21, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Berlin Panorama 2014
    StabiBerlin2018.jpg
    Autor/Urheber: Paul Korecky, Lizenz: CC BY-SA 2.0
    Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden, 2018
    Marzahn Gaerten der Welt 08-2015 img06 Christian Monastery Garden.jpg
    Autor/Urheber: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace), Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Gärten der Welt Berlin-Marzahn: Christlicher Klostergarten
    Berlin Straßenverkehr Übersichtskarte.png
    Autor/Urheber: , Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Berlin, Straßenverkehr Übersichtskarte
    Berlin Tiergarten Siegessäule Luftansicht.jpg
    Autor/Urheber: beedubz, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
    Der Tiergarten in Berlin mit der Siegessäule in der Mitte, dahiner Südliches Hansaviertel, Spree und Moabit
    Bundesarchiv Bild 183-1990-1003-400, Berlin, deutsche Vereinigung, vor dem Reichstag.jpg
    (c) Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-400 / Grimm, Peer / CC-BY-SA 3.0
    Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
    ADN-ZB-Grimm-3.10.90-Berlin: Vereinigung/Hunderttausende waren dabei, als vor dem Reichstag die schwarz-rot-goldene Bundesfahne gehißt wurde. (Translated: Hundreds of thousands were there when the black, red and gold federal flag was hoisted in front of the Reichstag.)
    Berlin Dance Performance 2010.jpg
    Autor/Urheber: User:Boris_Vasiljev, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Revue im Friedrichstadt-Palast 2010, Berlin
    Flag of Baden-Württemberg.svg
    Landesflagge Baden-Württembergs nach Artikel 24, Absatz 1 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg: „Die Landesfarben sind Schwarz-Gold“;
    (#F9DD16) ist aber nicht das heraldische Gold (#FCDD09)
    Glienicker Brücke.JPG
    Glienicker Brücke, fotografiert vom Park Babelsberg
    Moabit AnderPutlitzbrücke-1.jpg
    Autor/Urheber: Fridolin freudenfett (Peter Kuley), Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Berlin-Moabit An der Putlitzbrücke Kraftwerk Berlin-Moabit
    Berlinale 2017.jpg
    Autor/Urheber: Martin Kraft, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    English: The red carpet during at the Berlinale Palast 2017 Deutsch: Der rote Teppich am Berlinale Palast 2017
    S- und U-Bahn-Linien Berlin.svg
    Autor/Urheber: S. Gollin, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    S- und U-Bahn-Linien Berlin - topografische Karte
    Berlin - Aerial view - 2016.jpg
    (c) Avda / www.avda-foto.de, CC BY-SA 3.0
    Aerial view over Berlin, 2016
    Berlin U-Bahn IK at Olympia-Stadion (3).jpg
    Autor/Urheber: Bahnsteigkante from www.bahninfo-forum.de, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Baureihe IK der Berliner U-Bahn, auf dem Testgleis am U-Bhf Olympia-Stadion (Betriebswerkstatt Grunewald)
    Hamburger Bahnhof (Berlin) (6342999201).jpg
    Autor/Urheber: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France, Lizenz: CC BY 2.0
    Hamburger Bahnhof est la seule gare en impasse de Berlin à avoir survécu à la dernière guerre.
    07.08.21.Bundeskanzleramt.jpg
    Autor/Urheber: Martin Künzel, Berlin Edit this at Structured Data on Commons, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
    Das Bundeskanzleramt in Berlin-Mitte Edit this at Structured Data on Commons
    Skyline von der Siegessäule aus.jpg
    Autor/Urheber: https://www.flickr.com/photos/anapaulahrm/, Lizenz: CC BY-SA 2.0
    Berliner Innenstadt, von der Siegessäule aus fotografiert.
    Potsdamer Platz, Berlin, 160606, ako (1).jpg
    (c) Ansgar Koreng / CC BY-SA 4.0
    Hochhäuser am Potsdamer Platz in Berlin während der blauen Stunde. Von links nach rechts: Atrium-Tower (Renzo Piano), Kollhoff-Tower (Hans Kollhoff), BahnTower (Helmut Jahn), Beisheim-Center (verschiedene Architekten).
    Zentrum-fuer-Photonik-und-Optik ZPO.jpg
    Autor/Urheber: Mathias Schormann (Fotograf) / WISTA-MANAGEMENT GMBH (Nutzungsrecht), Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Zentrum für Photonik und Optik (ZPO) in Adlershof
    Berlin Charlottenburg TU ZEMS.jpg
    Autor/Urheber: Nikolai Schwerg, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
    Technische Universität Berlin - darin u. a. das Zentrum für moderne Sprachen [ZEMS] und eine TU-Cafeteria im 20. Stock mit Blick über die Stadt
    Berlin Cycle Tour.jpg
    Autor/Urheber: Rae Allen, Lizenz: CC BY 2.0
    Cycle tour, Saturday morning, Prenzlauer Berg, Berlin
    State Council building in Berlin.jpg
    Autor/Urheber: Gryffindor, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Staatsratsgebäude in Berlin
    Panthera tigris corbetti (Tierpark Berlin) 841-723-(118).jpg
    Autor/Urheber: Lotse, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Hinterindische Tiger (Indochina-Tiger) in der großen westlichen Freianlage des Alfred-Brehm-Hauses im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde
    Berlin, Kreuzberg, Axel-Springer-Strasse 56, Axel-Springer-Hochhaus 01.jpg
    Autor/Urheber: Jörg Zägel, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Hochhaus des Axel-Springer-Verlags in der Axel-Springer-Straße 56 in Berlin-Kreuzberg, hier gesehen von der Rudi-Dutschke-Straße. Es wurde 1959-1966 nach Entwürfen der Architekten Melchiorre Bega, Gino Franzi, Franz Heinrich Sobottka und Gustav Müller erbaut. 1992-1994 erfolgte einer Erweiterung nach Plänen von Gerhard Stössner, die im rechten Winkel zum ursprünglichen Hochhaus steht (rechts im Bild). Das ursprüngliche Hochhaus ist als Baudenkmal gelistet.
    De-berlin-1-article.ogg
    Autor/Urheber:

    Sprecher: Pianist_Berlin

    Autoren des Artikels, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

    Das ist der erste Teil der gesprochenen Version des Wikipedia-Artikels: Berlin
    Diesen Teil anhören (Hilfe)
    Gehe zum nächsten Teil

    Messe Berlin mit Funkturm 2.jpg
    Autor/Urheber: Hans Knips, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Eingangsbereich des Messegebäudes am Hammarskjöldplatz mit Funkturm im Hintergrund.Denkmal Nr. 09040498 Berliner Denkmalliste
    Berlin-Charlottenburg Schaubuehne 05-2014.jpg
    Autor/Urheber: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace), Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Deutschland
    Berlin osthafen eierkuehlhaus 20050203 p1000092.jpg
    Autor/Urheber: Georg Slickers, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
    Berlin-Friedrichshain, Osthafen – das Eierkühlhaus am Osthafen, Architekt: Oskar Pusch, gebaut: ca. 1929 (Bild bearbeitet: farbkorrigiert, Original mit Blaustich)
    Fernsehturm Weltzeituhr Berlin.jpg
    Die Urania-Weltzeituhr am Alexanderplatz in Berlin mit dem Fernsehturm im Hintergrund. Edit this at Structured Data on Commons
    Berlin Museumsinsel Fernsehturm.jpg
    (c) Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0
    Berliner Museumsinsel mit Bode-Museum, links die Monbijoubrücke und im Hintergrund der Fernsehturm
    Abgeordnetenhaus.jpg
    Autor/Urheber: Abghs, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Abgeordnetenhaus von Berlin - Hausansicht des Berliner Landesparlaments in der Niederkirchnerstraße, Berlin Mitte.

    Seit 1993 tagt das Berliner Abgeordntenehaus im Gebäude des ehemaligen Preußischen Landtags.

    Das Haus wurde 1899 entworfen und gebaut im Stil der italienischen Hochrenaissance vom Geheimen Baurat Friedrich Schulze.
    Berlinermauer.jpg
    (c) Noir, CC-BY-SA-3.0
    Dieses Bild wurde 1986 von Thierry Noir am Bethaniendamm in Berlin-Kreuzberg fotografiert. Man sieht eine Grenzstreife der DDR.
    Brandenburger Tor-Berlin.jpg
    Autor/Urheber: Tobi 87, Lizenz: CC BY 3.0
    Brandenburger Tor, Berlin
    Splitterbrötchen blauert - 3.jpeg
    Autor/Urheber: Z thomas, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Splitterbrötchen der Bäckerei Blauert in Berlin Lichtenberg
    Bundesarchiv Bild 102-10299, Berlin, Einstein eröffnet die Funkausstellung.jpg
    (c) Bundesarchiv, Bild 102-10299 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0
    Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
    Die feierliche Eröffnung der 7. großen Funkausstellung am Kaiserdamm in Berlin! Zum ersten Male sprach Prof. Dr. Albert Einstein während der Eröffnung. Prof. Dr. Albert Einstein am Rednerpult während seiner bedeutsamen Eröffnungsrede auf der Funkausstellung.
    Flag of Berlin.svg
    Die Flagge des Landes und der Stadt Berlin.
    Berlin Sehitlik-Moschee 3.JPG
    Autor/Urheber: Zairon, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Sehitlik-Moschee, Berlin, Deutschland
    L'université Humboldt (Berlin) (9634657735).jpg
    Autor/Urheber: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France, Lizenz: CC BY 2.0

    Bâtiment principal de l'université Humboldt Unter den Linden

    Le bâtiment initial a été construit en 1748, il a reçu des extensions au début du XXème siècle. Il a été reconstruit après la dernière guerre par le gouvernement de la RDA.
    Berlin location map.svg
    (c) TUBS, CC BY-SA 3.0
    Positionskarte Berlin, Deutschland. Geographische Begrenzung der Karte:
    Flag of Württemberg-Baden.svg
    Flagge von Württemberg-Baden
    In Berlin durch Immobilien erzielter Umsatz absolut vs Anteil am deutschlandweiten Umsatz.jpg
    Autor/Urheber: Reichtumsdaten, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Basierend auf Daten aus Kleiner Anfrage, Drucksache 19/2449. In Berlin durch Immobilien erzielter Umsatz in absoluten Zahlen vs Anteil am bundesweiten Umsatz
    Occupied Berlin.svg
    Autor/Urheber: Stefan-Xp, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
    Die vier Sektoren des besetzten Berlins
    Die Toten Hosen @ SO36.jpg
    Autor/Urheber: Montecruz Foto, Lizenz: CC BY-SA 2.0
    Toten Hosen concert at SO36 in Berlin, Germany 07.11.2018
    Einwohnerentwicklung von Berlin.svg
    Autor/Urheber: Summer ... hier! (Diskussion) 12:09, 20 May 2018 (UTC), Lizenz: CC0
    Einwohnerentwicklung von Berlin
    Wikidata-logo.svg
    The Wikidata logo without text
    Berlin Nationaldenkmal Kaiser Wilhelm mit Schloss 1900.jpg
    Berlin, Kaiser Wilhelm memorial on the western side of Berlin city palace
    Botanischer Garten Berlin-Dahlem 10-2014 photo01 pond.jpg
    Autor/Urheber: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace), Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Botanischer Garten Berlin-Dahlem im Herbst 2014, Eichenteich, unteres Becken, mit Blick zu den Gärtnerwohnhäusern
    2011FUBerlin.jpg
    Autor/Urheber: Karl Ludwig Poggemann, Lizenz: CC BY 2.0
    Die FU Berlin (2011)
    Berlin, administrative divisions (+districts -boroughs -pop) - de - colored.svg
    Autor/Urheber: TUBSEmail Silk.svg Gallery, Lizenz: CC BY-SA 3.0
    Karte der politischen Gliederung von XY (siehe Dateiname)