Bananen

Bananen

Dessertbanane (Musa × paradisiaca) 'Cavendish'

Systematik
Klasse:Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung:Ingwerartige (Zingiberales)
Familie:Bananengewächse (Musaceae)
Gattung:Bananen
Wissenschaftlicher Name
Musa
L.

Die Bananen (Musa), veraltet Paradiesfeigen, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bananengewächse (Musaceae) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Die etwa 80 Arten stammen alle aus dem tropischen bis subtropischen Asien und westlichen Pazifikraum.[1]

Einige Arten und Hybriden bilden essbare Früchte, von denen die der Dessertbanane (Musa × paradisiaca) für die Nahrungsmittelproduktion angebaut werden.

Beschreibung

Detail einer Blattspreite mit Mittelrippe und Seitennerven von unten
Illustration von Musa troglodytarum
Blütenstand von Musa × balbisiana
Die Beeren wilder Bananenarten enthalten teils große, harte Samen
Bananensamen von Zierbananen (Obstbananen dagegen sind steril)
Reife Bananenfrüchte in einem Supermarktregal
© Jörgens.mi, CC BY-SA 3.0
Quer- und Längsschnitte durch Bananen
Fruchtstand an der „Staude“

Erscheinungsbild und Blätter

Musa-Arten und -Sorten sind immergrüne, ausdauernde, krautige Pflanzen. Unterirdisch besitzen sie ein Rhizom, aus dem Ausläufer treiben. Die eigentliche Sprossachse bleibt bis zur Blütezeit sehr kurz. Der „Stamm“ ist ein aus den massiven Blattstielen bzw. Blattscheiden bestehender, nicht verholzender Scheinstamm mit in der Mitte einem echten Stamm. Er wird mindestens einen halben Meter, meist aber drei bis zehn Meter hoch. An der Basis kann er etwas verdickt sein. Die großen, einfachen, ganzrandigen Laubblätter sind in der Knospenlage gerollt: Wie auch bei der Schwestergruppe der Strelitziaceae zeigen die Laubblätter convolute Vernation (gerollte Knospenlage). Sie sind deutlich in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist länglich oder länglich-elliptisch geformt, sie erreicht eine Länge von zwei bis drei Metern bei einer Breite von 30 bis 60 Zentimetern. Ältere Blätter sind oft mehrfach bis zur Mittelrippe eingerissen.[2][3]

Blütenstände und Blüten

Der endständige Blütenstand hängt meist über, manchmal steht er jedoch auch aufrecht. Er ist meistens mit zahlreichen grünen, braunen oder rot-violetten spathaförmigen Hochblättern besetzt, die nach und nach abfallen. An der Unterseite eines jeden Hochblatts befinden sich mehrere Blüten in einer oder zwei Reihen. An der Basis des Blütenstandes sind die, von einem Hochblatt umgebenen Blüten weiblich (mit verkümmerten Staubblättern), zum Ende des Blütenstandes hin befinden sich schnell verblühende, röhrenförmige männliche Blüten mit fünf Staubblättern im sogenannten „Bananenherz“ (Glocke), einer großen herabhängenden farbigen Knospe. Die männlichen Blüten sind, in den von mehreren Hochblättern gebildeten Schichten (Knospe), in Reihen angeordnet, in der Knospenmitte befindet sich ein weißlicher Kern (das Herz). Fünf der sechs farbigen, gezahnten, gelappten Blütenhüllblätter der Blüten sind zu einer Röhre verwachsen, die an einer Seite bis zum Grund aufreißt. Der dreikammerige Fruchtknoten ist unterständig.[2][3] Zwittrige Blüten können zwischen den weiblichen und männlichen Blüten stehen. Die strukturell dreizähligen Blüten werden oft durch Fledertiere bestäubt (Chiropterophilie).[4][5][6]

Fruchtstände, Früchte und Samen

Der Fruchtstand von Bananen wird als „Büschel“ bezeichnet. Ein „Büschel“ kann aus 6 bis 19 sogenannten „Händen“ bestehen, welche die einzelnen Reihen eines Büschels umfassen.[7] Die einzelnen Früchte, die botanisch zu den Beeren gehören, werden meist 20 bis 35 Zentimeter lang und auch als „Finger“ bezeichnet. Sie sind länglich geformt, meist gekrümmt, im Querschnitt leicht kantig.[2][3] Die Krümmung entsteht aufgrund des negativen Gravitropismus.[8] Jede „Hand“ eines „Büschels“ enthält etwa 10 bis 20 „Finger“.

Bei Wildformen werden nach der Befruchtung in der Beere viele Samen gebildet. Bei parthenokarpen Kulturformen entwickeln sich keine Samen. Die Samen sind unregelmäßig kugelig bis linsenförmig.[2][3]

Die meisten Arten sind monokarp, sterben also ab, nachdem sie gefruchtet haben. In der Regel haben sich aber am Wurzelknollen Kindel gebildet, so dass die Pflanze ausdauernd ist.

Chromosomensätze

Je nach Sektion beträgt die Chromosomengrundzahl x = 10 oder 11. Bei den Wildformen ist meist Diploidie vorhanden. Kulturformen weisen andere Ploidiegrade, beispielsweise Triploidie auf.

Schädlinge

Auf den Staudenblättern der Dessertbanane breitet sich der Pilz Black sigatoka aus,[9] weshalb industriell betriebene Bananenplantagen einmal pro Woche mit Fungiziden besprüht werden.[10]

Rote Bananen (ein triploider Kultivar von Musa acuminata), die wie die übrigen Dessertbananen für den Frischverzehr verwendet werden

Nutzung

Nahrungsmittel

Aufgeschnittene Banane

Das Fruchtfleisch vieler Sorten der Musa × paradisiaca und anderer Hybriden ist essbar. Die Zuchtbananen bringen es heute zusammen auf über 1000 Kreuzungen und Varianten.[11]

Im Vergleich mit anderen Obstsorten enthalten die herkömmlichen Zuchtbananen viel Fruchtzucker, also viele Kohlenhydrate und deshalb viel Nahrungsenergie. Dennoch sind Bananen neben den Äpfeln das beliebteste Obst der Deutschen. Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 besagt, dass der Durchschnittsbürger in Deutschland pro Jahr ca. 12 Kilogramm Bananen verzehrt.[12] Trotz des hohen Anteils des Einfachzuckers Fruktose (Monosaccharid) ist in der Ernährungswissenschaft aber nach wie vor unumstritten, dass die Hybriden der Musa x paradisica gesund sind. Der hohe Anteil an Calcium, Antioxidantien und Vitaminen begünstigt die Muskelfunktionen, hemmt Entzündungsherde und reguliert die Stoffwechselprozesse. Weltweit stellen Bananen gerade in Schwellenländern einen großen Teil des Grundumsatzes und des Vitaminbedarfs sicher.

Neben den mehlig-süßen Dessertbananen sind auch Kochbananen eine bedeutende Nahrungsquelle. Ihr weißlich-gelbes Fruchtfleisch, das im Geschmack mild bis leicht säuerlich ist, ist nicht zum Rohverzehr geeignet. Es wird sowohl gekocht als auch gebacken oder gegrillt. Ferner werden auch Bananenblüten (auch als „Bananenherzen“ bezeichnet) in der südostasiatischen Küche als Frucht verwendet, während Bananenblätter oft als eine Art Serviertablett oder geschmackstragende Back- und Grillhülle dienen.

Essbar ist auch das „Bananenherz“, sowohl der fleischige, weißliche Kern (das Herz) als auch die Hochblätter und die Blüten.

Textilien

Von den in Indonesien verbreiteten Faserbananen (Musa textilis), Abacá genannt, werden die sogenannten Manilafasern der Blattscheiden zu Netzen, Tauwerk und Garnen verarbeitet.

Aufrechter Blütenstand von Musa velutina

Zierpflanzen

Einige Bananenarten werden, vor allem in tropischen und subtropischen Ländern, als Zierpflanzen verwendet.[13] Darunter sind sowohl Sorten, die über Samen, als auch solche, die vegetativ mittels Ablegern vermehrt werden. Die am weitesten verbreitete Zierpflanze ist Musa ornata[14], diese wurde schon in europäischen Ziergärten gepflanzt, bevor sie wissenschaftlich beschrieben war.[15] Während Zierbananen in tropischen Klimaten rund ums Jahr wachsen und blühen, legen sie in subtropischen und warmtemperaten (mediterranen) Klimaten im Winter eine Dormanzphase ein. Es existieren moderat frostharte Sorten, die auch im Freiland ohne besonderen Schutz im Boden überwintern und im Folgejahr neu austreiben. Eine bekannte „winterharte“ Bananenart ist die Japanische Faserbanane (Musa basjoo); von ihr sind mehrere Sorten mit verbesserter Frostresistenz gezüchtet worden.[16]

Krankheiten und Sorten

Anfang des 20. Jahrhunderts waren Anbauregionen von der Panamakrankheit betroffen. Der Pilz Fusarium oxysporum f. sp. cubense, Stamm TR1 (= tropical race 1), der jahrelang im Boden ausdauert, drang in die Wurzeln ein. Um 1960 wurde von der Sorte Gros Michel breit auf die widerstandsfähigere Cavendish umgestellt. Eine neue Variante des Pilzes – TR4 – wurde in mehreren Untervarianten in den 1990ern in Südostasien entdeckt und breitete sich auch auf Afrika und den Nahen Osten aus. Inzwischen tritt der Pilz fast weltweit, in allen größeren Anbaugebieten, darunter Malaysia, Indonesien, Thailand, Indien, China und den Philippinen, und damit in den größten Anbaugebieten weltweit, auf. Varianten kommen auch in subtropischen Anbaugebieten vor. Nun wird angestrebt, die Cavendish-Monokulturen durch neue Sorten zu ersetzen, um die massive Verbreitung einer Krankheit in Zukunft zu erschweren. Keine der bisher registrierten Sorten dürfte dafür in Frage kommen.[17]

An der KU Leuven existiert eine Gendatenbank mit derzeit über 1530 Bananensorten.[18][19] Hierdurch wird sichergestellt, dass diese verschiedenen Sorten für zukünftige Generationen erhalten bleiben.

Elektrochemie

Die sogenannte Bananatrode ist ein elektrochemischer Biosensor für Dopamin auf der Basis von Bananengewebe.

Etymologie

Das Wort Banane gelangte über das portugiesische banana ins Deutsche. Es stammt ursprünglich aus einer westafrikanischen Sprache, vermutlich aus dem Wolof. Die Banane bekam ihren wissenschaftlichen Namen, als der Botaniker Carl von Linné 1753 die Flora der Welt klassifizierte. Er nannte die Banane unter Verwendung der arabisch-persischen Bezeichnung موز / mauz für die Frucht Musa paradisiaca (für die Kochbanane) bzw. Musa sapientium (für die Dessertbanane)→ Musa Cliffortiana.

Systematik

Die Gattung Musa wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2, S. 1043[20] aufgestellt. Als Lectotypusart wurde 1763 Musa paradisiacaL. durch Michel Adanson in Familles des plantes, 1. Auflage, Band 2, S. 525, 580 festgelegt.[21]

Sektionen und Arten

Die Einteilung der Gattung Musa in Sektionen hat sich wiederholt gewandelt. Nach Wong et al. 2002 wird die Gattung Musa in die drei Sektionen Musa, Callimusa und Ingentimusa eingeteilt; sie stellten die Arten der Sektion Rhodochlamys in die Sektion Musa und die der Sektion Australimusa in Callimusa. Markku Häkkinen stellte 2013 auch Ingentimusa in Callimusa; somit sind es nur noch zwei Sektionen, die sich beispielsweise in der Chromosomengrundzahl x = 11 und x = 10 unterscheiden.

Die Gattung Musa wird seither nur noch in die zwei Sektionen Musa und Callimusa gegliedert und enthält etwa 83 Arten und einige Unterarten bzw. Varietäten.[22][1][23][24]

Sektion Musa
In diese Sektion werden auch die Arten der früher gesondert betrachteten Sektion Rhodochlamys gestellt.
Die Chromosomengrundzahl beträgt x=11.
Sie enthält etwa 34 Arten (hier mit ihren Verbreitungsgebieten)[1]:
Blütenstand von Musa mannii
Blütenstand von Musa ornata
Habitus und Laubblätter von Musa rubra
  • Musa acuminataColla (inkl. Musa tomentosaWarb. ex K.Schum.): Sie kommt ursprünglich in sieben Unterarten und drei Varietäten im tropischen und subtropischen Asien vor.[1] Sie ist weltweit (vor allem durch Kultivation) verbreitet.
  • Musa aurantiacaG.Mann ex Baker: Sie kommt in drei Varietäten vom nördlichen Assam bis nördlichen Myanmar vor.[1]
  • Musa balbisianaColla: Sie kommt in sieben Varietäten im tropischen und subtropischen Asien vor.[1]
  • Musa basjooSiebold & Zucc., Japanische Faserbanane: Sie kommt in drei Varietäten ursprünglich nur im südlichen China vor.[1]
  • Musa celebicaWarb. ex K.Schum.: Sie kommt nur im nördlichen Sulawesi vor.[1]
  • Musa cheesmaniiN.W.Simmonds: Sie kommt von Arunachal Pradesh bis Assam vor.[1]
  • Musa chuniiHäkkinen: Sie kommt nur in Yunnan vor.[1]
  • Musa flavifloraN.W.Simmonds: Sie gedeiht im Unterholz immergrüner Wälder im indischen Assam, Nagaland, Manipur sowie Meghalaya und Arunachal Pradesh.[25][1]
  • Musa griersoniiNoltie: Sie kommt nur im südlichen Bhutan vor.[1]
  • Musa insularimontanaHayata: Dieser seltene Endemit kommt nur im südöstlichen Teil der taiwanischen Insel Lan Yü vor.[1]
  • Musa itineransCheesman: Sie kommt mit 10 Varietäten von Assam bis Taiwan und in Indochina vor.[1]
  • Musa kattuvazhanaK.C.Jacob: Sie kommt im südwestlichen Indien und vom südlichen Yunnan bis Indochina vor.[1]
  • Musa lanceolataWarb. ex K.Schum.: Sie kommt nur auf Sulawesi vor.[1]
  • Musa manniiH.Wendl. ex Baker: Sie kommt in zwei Varietäten in Arunachal Pradesh vor.[1]
  • Musa nagensiumPrain: Sie kommt von Assam bis ins westliche Yunnan vor.[1]
  • Musa nanensisSwangpol & Traiperm: Kommt in Thailand vor.[1][26][27]
  • Musa ochraceaK.Sheph.: Sie kommt nur in Assam vor.[1]
  • Musa ornataRoxb.: Sie kommt vom östlichen Himalaya bis Myanmar vor.[1]
  • Musa roseaBaker: Sie kommt nur in Kambodscha vor.[1]
  • Musa rubineaHäkkinen & C.H.Teo: Sie kommt nur im westlichen Yunnan vor.[1]
  • Musa rubraWall. ex Kurz (Syn.: Musa lateritaCheesman): Sie kommt von Assam bis ins nördliche Thailand vor.[1]
  • Musa sanguineaHook.f.: Sie kommt vom südöstlichen Tibet bis Assam vor.[1]
  • Musa schizocarpaN.W.Simmonds: Sie kommt nur in Neuguinea vor.[1]
  • Musa shankariiSubba Rao & Kumari: Sie kommt nur im indischen Andhra Pradesh vor.[1]
  • Musa siamensisHäkkinen & Rich.H.Wallace: Sie kommt nur in Thailand vor.[1]
  • Musa sikkimensisKurz: Sie kommt in zwei Varietäten von Sikkim bis ins nördliche Myanmar vor.[1]
  • Musa thomsonii(King ex Baker) A.M.Cowan & Cowan: Sie kommt von Sikkim bis Yunnan vor.[1][25]
  • Musa tonkinensisR.V.Valmayor et al.: Sie kommt nur im nördlichen Vietnam vor.[1]
  • Musa velutinaH.Wendl. & Drude: Sie wird als Zierpflanze verwendet und auch Kenia-Banane genannt. Die Heimat ist Assam bis zum östlichen Himalaja.[1]
  • Musa yamiensisC.L.Yeh & J.H.Chen: Dieser Endemit kommt nur auf der taiwanischen Insel Lan Yü vor.[1]
  • Musa yunnanensisHäkkinen & H.Wang: Die 2007 erstbeschriebene Art kommt nur in Yunnan vor.[1]
  • Musa zaifuiHäkkinen & H.Wang: Die 2008 erstbeschriebene Art kommt nur in Yunnan vor.[1]
Sektion Callimusa
Die Chromosomengrundzahl beträgt x=10.
In diese Sektion werden auch die Arten der früher gesondert betrachteten Sektionen Australimusa und Ingentimusa gestellt.
Sie enthält etwa 37 Arten (hier mit ihren Verbreitungsgebieten)[1]:
  • Musa arfakianaArgent: Die 2010 erstbeschriebenen Art ist im westlichen Papua-Neuguinea beheimatet.[1]
  • Musa aziziiHäkkinen: Sie kommt nur in Sarawak vor.[1]
  • Musa barioensisHäkkinen: Sie kommt nur in Sarawak vor.[1]
  • Musa bauensisHäkkinen & Meekiong: Sie kommt nur in Sarawak vor.[1]
  • Musa beccariiN.W.Simmonds[28] Sie kommt in zwei Varietäten im nördlichen Borneo vor:[1]
    • Musa beccarii var. beccarii: Sie kommt in Sabah vor.[1]
    • Musa beccarii var. hottanaHäkkinen: Sie kommt in Sabah vor.[1]
Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Musa beccarii var. hottana
Blütenstand von Musa coccinea
  • Musa bomanArgent: Sie kommt in Neuguinea vor.[1]
  • Musa borneensisBecc.: Sie kommt in sieben Varietäten von Borneo bis Sulawesi vor.[1][29]
  • Musa bukensisArgent: Sie kommt auf den Salomonen vor.[1]
  • Musa campestrisBecc.: Sie kommt in sechs Varietäten in Borneo vor.[1]
  • Musa coccineaAndrews: Ihre Heimat ist Vietnam und die chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi sowie südöstliches Yunnan.[1] Es wird vermutet, dass die ursprünglichen chinesischen Populationen erloschen sind. Sie wird als Zierpflanze verwendet und dann Scharlachrote Banane genannt.
  • Musa exoticaR.V.Valmayor: Sie ist in Vietnam heimisch[1] und wird dort „Chuoi Rung Hoa Do“ genannt.
  • Musa fitzalaniiF.Muell.: Sie ist nur von der Erstaufsammlung im nordöstlichen Queensland bekannt und gilt als ausgestorben.[30][1]
  • Musa gracilisHolttum: Sie ist auf der Malaiischen Halbinsel heimisch.[1]
Habitus und Laubblätter von Musa gracilis
  • Musa haekkineniiN.S.Lý & Haev.: Die 2012 erstbeschriebene Art ist in Vietnam heimisch.[1]
  • Musa hirtaBecc.: Sie kommt in Sarawak vor.[1]
  • Musa ingensN.W.Simmonds: Sie ist in Neuguinea beheimatet.[1]
  • Musa jackeyiW.Hill: Sie kommt im nordöstlichen Queensland vor.[1]
  • Musa johnsiiArgent: Sie kommt im westlichen Neuguinea vor.[1]
  • Musa juwinianaMeekiong, Ipor & Tawan: Sie kommt nur in Sarawak vor.[1]
  • Musa lawitiensisNasution & Supard.: Sie kommt auf Borneo vor.[1]
  • Musa lokokGeri & Ng: Sie kommt in Sarawak vor.[1]
  • Musa lolodensisCheesman: Sie kommt von den Molukken bis Neuguinea vor.[1]
  • Musa luteaR.V.Valmayor et al.: Sie kommt im nördlichen Vietnam vor.[1]
  • Musa maclayiF.Muell. ex Mikl.-Maclay: Sie kommt in zwei Unterarten und zwei Varietäten in Neuguinea, im Bismarck-Archipel und auf den Salomonen vor.[1]
  • Musa monticolaM.Hotta ex Argent: Sie kommt in Sabah vor.[1]
  • Musa muluensisM.Hotta: Sie kommt in Sarawak vor.[1]
  • Musa paracoccineaA.Z.Liu & D.Z.Li: Sie kommt im südlichen Yunnan vor.[1]
  • Musa peekeliiLauterb.: Sie kommt in zwei Unterarten vom östlichen Neuguinea bis zum Bismarck-Archipel vor.[1]
  • Musa sakaianaMeekiong, Ipor & Tawan: Sie kommt nur in Sarawak vor.[1]
  • Musa salaccensisZoll. ex Backer: Sie kommt von Sumatra bis zum westlichen Java vor.[1]
  • Musa splendidaA.Chev.: Sie kommt von Guangxi bis ins nördliche Vietnam vor.[1]
  • Musa textilisNée: Abacá, Faserbanane, Manilahanf. Sie ist auf den Philippinen heimisch.[1]
  • Fe'i Banane (Musa troglodytarumL.): Sie ist in Neuguinea und Neukaledonien heimisch.[1]
  • Musa tuberculataM.Hotta: Sie kommt auf Borneo vor.[1]
  • Musa violascensRidl.: Sie kommt auf der Malaiischen Halbinsel vor.[1]
  • Musa viridisR.V.Valmayor, L.D.Danh & Häkkinen: Die 2004 erstbeschriebene Art kommt im nördlichen Vietnam vor.[1]
  • Musa vooniiHäkkinen: Sie kommt in Sarawak vor.[1]
Ohne Zuordnung zu einer Sektion (13 Arten):
  • Musa argentiiGogoi & Borah: Die 2014 erstbeschriebene Art kommt in Arunachal Pradesh vor.[1]
  • Musa arunachalensisA.Joe, Sreejith & M.Sabu: Die 2013 erstbeschriebene Art kommt in Arunachal Pradesh vor.[1]
  • Musa corneriHolttum: Die 2012 erstbeschriebene Art kommt auf der Malaiischen Halbinsel vor.[1]
  • Musa cylindricaA.Joe, Sreejith & M.Sabu: Die 2014 erstbeschriebene Art kommt in Assam vor.[1]
  • Musa kamengensisGogoi & Häkkinen: Die 2013 erstbeschriebene Art kommt in Arunachal Pradesh vor.[1]
  • Musa markkuana(M.Sabu, A.Joe & Sreejith) Hareesh, A.Joe & M.Sabu: Sie kommt von Arunachal Pradesh bis Myanmar vor.[1]
  • Musa markkuiGogoi & Borah: Die 2013 erstbeschriebene Art kommt in Arunachal Pradesh vor.[1]
  • Musa nagalandianaS.Dey & Gogoi: Die 2014 erstbeschriebene Art kommt in Assam vor.[1]
  • Musa puspanjaliaeGogoi & Häkkinen: Die 2013 erstbeschriebene Art kommt in Arunachal Pradesh vor.[1]
  • Musa rubidaHolttum: Die 2012 erstbeschriebene Art kommt auf der Malaiischen Halbinsel vor.[1]
  • Musa ruiliensisW.N.Chen, Häkkinen & X.J.Ge: Die 2014 erstbeschriebene Art kommt in Yunnan vor.[1]
  • Musa sabuanaK.Prasad, A.Joe, Bheem. & B.R.P.Rao: Die 2013 erstbeschriebene Art kommt auf den Andamanen und Nikobaren vor.[1]
  • Musa serpentinaSwangpol & Somana: Die 2011 erstbeschriebene Art kommt im nördlichen Thailand vor.[1]

Hybriden

Es gibt einige Hybriden, beispielsweise:

  • Musa × alinsanayaR.V.Valmayor, eine Hybride von Musa acuminata subsp. banksii × M. textilis auf den Philippinen.[1]
  • Musa × paradisiacaL., Dessertbanane: Wohl entstanden durch Kreuzung aus Musa acuminata und Musa balbisiana. Sie dürfte die weltweit meistangebaute Art sein. Sie ist in Malaysia und auf den Philippinen heimisch.[1]

Literatur

  • Alan T. Whittemore: Musaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Magnoliophyta: Alismatidae, Arecidae, Commelinidae (in part), and Zingiberidae. Volume 22. Oxford University Press, New York und Oxford 2000, ISBN 0-19-513729-9, Musa (online – gedrucktes Werk textgleich Online).
  • Pavla Christelová, Miroslav Valárik, Eva Hřibová, Edmond De Langhe, Jaroslav Doležel: A multi gene sequence-based phylogeny of the Musaceae (banana) family. In: BMC Evolutionary Biology, 2011. doi:10.1186/1471-2148-11-103
  • Danilo Scholz: Bananen: eine kleingedruckte Assoziation Europas. In: Idee: Zeitschrift für Ideengeschichte. Heft XVII/1 (Frühjahr 2023) S. 71–86.
  • Ai-Zhong Liu, W. John Kress, De-Zhu Li: Phylogenetic analyses of the banana family (Musaceae) based on nuclear ribosomal (ITS) and chloroplast (trnL-F) evidence. In: Taxon, Volume 59, Issue 1, 2010, S. 20–28.
  • Carol Wong, R. Kiew, G. Argent, O. Set, S. K. Lee, Y. Y. Gan: Assessment of the validity of the sections in Musa (Musaceae) using AFLP. In: Annals of Botany, Volume 90, Issue 2, 2002, S. 231–238.
  • Markku Häkkinen: Reappraisal of sectional taxonomy in Musa (Musaceae). In: Taxon, Volume 62, Issue 4, 2013, S. 809–813.
  • S. C. Nelson, R. C. Ploetz, A.K. Kepler: Musa species (banana and plantain). In: Species Profiles for Pacific Island Agroforestrywww.traditionaltree.org, 2006: Volltext-PDF.
  • Anne Vézina: Musa sections bei ProMusa. Letzter Update der Webseite 29. August 2013
  • Delin Wu, W. John Kress: Musaceae. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Flagellariaceae through Marantaceae. Volume 24. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2000, ISBN 0-915279-83-5, Musa, S. 315 (online – gedrucktes Werk textgleich Online).

Film

Weblinks

Commons: Bananen (Musa) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Banane – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch ci cj ck cl Musa. In: Plants of the World Online. Bereitgestellt durch die Royal Botanic Gardens, Kew, abgerufen am 10. August 2018..
  2. a b c d Delin Wu & W. John Kress: Musaceae. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Flagellariaceae through Marantaceae. Volume 24. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2000, ISBN 0-915279-83-5, Musa, S. 315 (online – gedrucktes Werk textgleich Online).
  3. a b c d Alan T. Whittemore: Musaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Magnoliophyta: Alismatidae, Arecidae, Commelinidae (in part), and Zingiberidae. Volume 22. Oxford University Press, New York und Oxford 2000, ISBN 0-19-513729-9, Musa (online – gedrucktes Werk textgleich Online).
  4. Morphology of the banana plant auf promusa.org, abgerufen am 16. Mai 2018.
  5. Bananas. FAO, 1977, 1984, 1992, ISBN 92-5-100149-9, online.
  6. Banana Project (Memento desOriginals vom 11. Oktober 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uq.edu.au bei The University of Queensland, Australia, abgerufen am 16. Mai 2018.
  7. Banane. In: exotenfrucht.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juli 2013; abgerufen am 23. Januar 2013.
  8. Nutzpflanzendatenbank – Musa × paradisiaca L. Philipps-Universität Marburg, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2014; abgerufen am 1. Februar 2014.
  9. Bild von »Black sigatoka« (Memento vom 30. Juni 2013 im Internet Archive) in: daserste.de, 30. Juni 2013
  10. Sprühflugzeug (Memento vom 30. Juni 2013 im Internet Archive) in: daserste.de, 30. Juni 2013
  11. Atlant Bieri: Bananenrepublik Schweiz. (Memento vom 15. Oktober 2010 im Internet Archive) In: NZZ am Sonntag, 6. Januar 2008, S. 60
  12. Pro-Kopf-Konsum von Bananen in Deutschland bis 2015/16 | Statistik. Abgerufen am 26. Februar 2019.
  13. Esendugue Fonsah, Richard Wallace, Gerard Krewer (2008): Why Are There Seeds In My Banana? A Look at Ornamental Bananas. Journal of Food Distribution Research 39 (1) PDF download
  14. Musa ornata – Flowering Banana. Hawaiian Plants and Tropical Flowers, by T. Beth Kinsey.
  15. Alfred Joe, Mamiyil Sabu (2016): Wild ornamental Bananas in India: an overview. South Indian Journal Of Biological Sciences 2(1): 213‐221.
  16. Musa basjoo – Pflege, Vermehren und Überwintern. In: gartendialog.de, aufgerufen am 28. Juni 2014
  17. Ein Pilz bedroht die Supermarkt-Banane kleinezeitung.at, 3. Jänner 2016, abgerufen am 3. Jänner 2016.
  18. Leuven – the banana metropolis diplomatie.belgium.be, 20. Januar 2017.
  19. Genbank für Bananen: Plantage im Reagenzglas spiegel.de, 30. August 2017.
  20. Erstveröffentlichung eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  21. Musa bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 5. Mai 2013.
  22. Musa im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 5. Mai 2013.
  23. Markku Häkkinen: Epitypification of some Musa sect. Callimusa Cheesman and Musa L. sect. Musa names from Vietnam (Musaceae), In: NeBIO, Volume 4, No. 4, August 2013, S. 7–8. ISSN 2278-2281 Volltext-PDF.
  24. Anne Vézina: Musa sections bei ProMusa. Letzter Update der Webseite 29. August 2013
  25. a b Alfred Joe, P. E. Sreejith & M. Sabu: Notes on the Rediscovery and Taxonomic Status of M. flaviflora N.W.Simmonds and M. thomsonii (King ex Schumann) A.M.Cowan & Cowan (Musaceae) From India. In: Annals of Plant Sciences, Volume 2, Issue 8, 2013. S. 260–267, archiviert vom Original am 4. April 2014; abgerufen am 15. Januar 2015.
  26. Musa nanensis: New Species of Wild Banana Discovered in Thailand. In: Sci-News. 18. Oktober 2015.
  27. The Biology of Musa L. (banana). Version 2: Oktober 2016. (Memento desOriginals vom 11. März 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ogtr.gov.au (PDF; 1,5 MB), bei Office of the Gene Technology Regulator, abgerufen am 16. Mai 2018.
  28. M. Häkkinen, M. Suleiman & J. Gisil: Acta Phytotaxonomica et Geobotanica. Volume 56, Issue 2, 2005, S. 135–140.
  29. M. Häkkinen & H. Väre: Typification and check-list of Musa L. names (Musaceae) with nomenclatural notes. In: Adansonia, III, 30, 2008, S. 63–112
  30. Musa fitzalanii – Daintree's River Banana. In: Species Profile and Threats Database. Australian Government – Department of the Environment, abgerufen am 15. Januar 2015 (englisch).

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Detailaufnahme von Blattstil und Blattspreite einer unbestimmten Banane (Musa)
Inside a wild-type banana.jpg
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Wilde Banane - unreif angeschnitten zeigen sich darin viele große harte Samenkerne
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Gardenology.org-IMG 7536 qsbg11mar.jpg
Autor/Urheber: Raffi Kojian, Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Musa acuminata (AAA Group) 'Red Dacca' - red banana.jpg
(c) Genet, CC BY-SA 3.0
Musa acuminata (AAA Group) 'Red Dacca' - red banana
Purple banana dsc00195.jpg
Autor/Urheber: David Monniaux, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Photograph taken at the Jardin des parfums et des épices, Saint-Philippe, Réunion Island.
Banane-Fruchtansatz.jpeg
(c) Esskay, CC BY-SA 3.0
Detail: Fruchtansatz der Banane mit Blüte
Musa mannii.JPG
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Musa mannii at Jardín de Aclimatación de la Orotava.
Musa-sp3.1.jpg
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Musa sp. (banana tree)
M. acuminata x balbisiana.JPG
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Musa paradisiaca. El nombre de plátano, banana, banano, cambur, topocho o guineo agrupa a un gran número de plantas herbáceas del género Musa, tanto híbridos obtenidos horticulturalmente a partir de las especies silvestres del género Musa acuminata y Musa balbisiana como cultivares genéticamente puros de estas especies. Clasificado originalmente por Linnaeus como Musa paradisiaca en 1753, la especie tipo del género Musa, estudios posteriores han llevado a la conclusión de que la compleja taxonomía del género incluye numerosos híbridos, de variada composición genética, y se ha desarrollado un sistema estrictamente sui generis de clasificación para dar cuenta de esta variación.
Banane mit Schale.jpg
aufgeschnittene Banane mit Schale
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Zwei Bananen Samen
Banane (Frucht) jm98240.jpg
© Jörgens.mi, CC BY-SA 3.0
Querschnitte durch Früchte. Banane
Musa ornata.jpg
Autor/Urheber: Muséum de Toulouse from Toulouse, France, Lizenz: CC BY 2.0

Musa ornata MUSACEAE Bangladesh, Pakistan, Birmanie

En fleur en ce moment au Jardin botanique Henri-Gaussen , Muséum d'histoire naturelle de Toulouse (centre ville).