Antoniuskirche (Gliwice)

Antoniuskirche
Gefallenendenkmal

Die Antoniuskirche ist eine römisch-katholische Kirche an der ul. Glowackiego im Stadtteil Wójtowa Wieś (Richtersdorf) in Gliwice (Gleiwitz).

Geschichte

Die Kirche wurde im Stil der Moderne erbaut mit Anlehnungen an die Neoromanik und Neogotik. Der Kirchturm hat eine Höhe von 67 Metern und besitzt eine Aussichtsplattform. Baubeginn war am 30. Juni 1925, 1927 wurde die Kirche fertiggestellt. Für die Bauleitung waren Hans Sattler und Stadtbaurat Karl Schabik zuständig.

Ein Teil der Ausstattung der Kirche wurden in der Werkstatt der Firma Türcke in Zittau hergestellt. Die farbigen Kirchenfenster wurden von 1943 bis 1944 durch August Wagner aus Berlin geschaffen. Sie zeigen die Heiligen Barbara, Katharina, Hubert, Nikolaus, Georg, Wendelin, Notburga, Leonhard und Wolfgang. In der Nachkriegszeit schuf der Künstler Leon Wiktor Strządała mehrere Heiligenfiguren.[1]

Gefallenendenkmal

An der Kirche befindet sich ein Denkmal aus Muschelkalkstein für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs aus Richtersdorf mit einer Skulptur des Heiligen Georg. Das Denkmal wurde vom Gleiwitzer Bildhauer Hanns Breitenbach geschaffen. An der Säule des Denkmals befanden sich mehrere Inschriften, darunter die Namen der 160 Gefallenen. Die Einweihung fand am 21. Juni 1931 statt.[2] Die Inschriften wurden alle nach 1945 ausgeschlagen. In neuer Zeit wurde das Denkmal restauriert und ein Teil der Inschriften wiederhergestellt.

Weblinks

Commons: Antoniuskirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Miejski Serwis Informacyjny Gliwice: Nr. 37, 2020
  2. Zeitschrift Oberschlesien im Bild. Ausgabe 19, 1931

Koordinaten: 50° 17′ 10,7″ N, 18° 38′ 37,5″ O

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Sw. Antoni (Gliwice).JPG
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Kościół pw. św. Antoniego.
Gliwice All Saints tower.jpg
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Der Turm der Gleiwitzer Allerheiligenkirche aus dem 15. Jahrhundert von der Ratiborer Straße gesehen.
Hl. Georg von Hanns Breitenbach an St. Antonius (Gleiwitz).jpg
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St. Georg–Skulptur, Gefallenendenkmal an der Antoniuskirche in Gleiwitz, 1931.