Almadén

Gemeinde Almadén
Almadén en verde y gris.jpg
WappenKarte von Spanien
Almadén (Spanien)
Basisdaten
Land:Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft:Kastilienla Mancha Kastilien-La Mancha
Provinz:Ciudad Real
Comarca:Alcudia
Koordinaten38° 46′ N, 4° 50′ W
Höhe:589 msnm
Fläche:239,64 km²
Einwohner:5.312 (1. Jan. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte:22 Einw./km²
Postleitzahl(en):13400
Gemeindenummer (INE):13011 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeisterin:María Carmen Montes Pizarro
Website:www.almaden.es
Lage der Gemeinde
Karte Gemeinde Almadén 2022.png

Almadén ist eine Gemeinde in der spanischen Provinz Ciudad Real der Autonomen Region Castilla-La Mancha.

Der Name leitet sich vom arabischen Begriff المعادن / al-maʿādin /‚die Mineralien‘ ab.

In der Nähe von Almadén befinden sich die größten Zinnobervorkommen der Erde. Diese werden bereits seit der Antike zur Quecksilbergewinnung abgebaut. Etwa ein Drittel des weltweit jemals geförderten Quecksilbers stammt von hier.[2] In früheren Jahrhunderten wurden zu diesem Zweck oft Häftlinge eingesetzt, die häufig Quecksilbervergiftungen erlitten. Laut einer zeitgenössischen Untersuchung aus dem 16. Jahrhundert starben 24 % der Häftlinge vor Vollendung ihrer Strafzeit. Die Förderung wurde aus wirtschaftlichen Gründen und wegen des Umweltschutzes 2003 eingestellt.[2]

An Stelle des Bergwerks Almadén wird gegenwärtig (Stand März 2013) mit Ko-Finanzierung aus dem LIFE (EU)-Programm ein Europäisches Quecksilber-Endlager errichtet. Die Abbaustätte wurde 2012 gemeinsam mit dem slowenischen Bergwerk Idrija in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.[3] Auf dem Gelände der Mine wurde ein Museum errichtet, von dem aus auch Führungen ins Innere der Anlagen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert angeboten werden.[4]

Weblinks

Commons: Almadén – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. a b Milara, F. Javier Carrasco: The mining park of Almadén. In: Urban Research & Practice. 4(2), 2011, S. 215–218, doi:10.1080/17535069.2011.605847.
  3. UNESCO World Heritage Centre: Heritage of Mercury. Almadén and Idrija
  4. MAYASA: Mining park of Almadén (Memento vom 11. Juni 2013 im Internet Archive)

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Quadratische Plattkarte, N-S-Streckung 130 %. Geographische Begrenzung der Karte:

  • N: 44.4° N
  • S: 34.7° N
  • W: 9.9° W
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Almadén desde la ermita de la Virgen del Castillo
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Bandera de la provincia de Ciudad Real (España)
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