ATP Tour 2000

Die ATP Tour 2000 ist die höchste Wettbewerbsserie im männlichen Profitennis im Jahr 2000 und wird von der ATP organisiert. Zunächst werden alle Turniere ihrem Beginn nach mit den jeweiligen Einzel- und Doppelsiegern aufgelistet, danach wird die Weltrangliste zum Saisonabschluss dargestellt. Im weiteren Teil folgt eine detaillierte Liste aller Turniersieger nach der Anzahl ihrer Erfolge sowie eine umfangreiche Nationenwertung, die Einzel- und Doppelerfolge beinhaltet.

Turniere

Einschließlich des World Team Cup und der Einzel- und Doppel-Weltmeisterschaften im Rahmen des Tennis Masters Cups wurden in diesem Jahr 71 Turniere gespielt. Neben den vier Grand-Slam-Turnieren waren dies neun Master-Turniere, welche zuvor noch als ATP Super 9 vermarktet wurden, elf Turniere der International Series Gold sowie 44 Turniere der International Series. Ebenfalls zur Tour zählte das Tennisturnier bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney, womit Sydney Austragungsort zweier Turniere in dieser Saison war. Allerdings fand das Adidas International im Januar noch im alten White City Stadium statt, während bei den Sommerspielen auf der Tennisanlage im neuen Sydney Olympic Park gespielt wurde.

Änderungen zur Vorsaison

Im Vergleich zum Vorjahr wurden in der International Series Gold die Heineken Open Singapore durch das in Mexiko-Stadt ausgetragene Turnier Abierto Mexicano de Tenis Pegaso ersetzt. Bei der International Series wurden jeweils nach einem Jahr Pause die Turniere in Viña del Mar und Bogotá wieder eingeführt. Die Saisonabschlussturniere fanden zum einzigen Mal für das Einzel in Lissabon und für das Doppel in Bengaluru statt.

Einführung des ATP-Race

Zudem wurde mit dem ATP-Race ein zusätzliches Bewertungssystem eingeführt, welches die Teilnahme am Tennis Masters Cup regelte. Die ersten acht Spieler, bzw. die ersten acht Doppel dieser neuen Rangliste qualifizierten sich für das Jahresendturnier. Bei den Doppeln ist zu bemerken, dass das ATP-Race keine Individualstatistik darstellte, sondern die Punkte nach Paarungen vergab. Ein weiterer Unterschied zur klassischen Weltrangliste bestand vor allem darin, dass nur Punkte, die in dieser Saison erreicht wurden, in die Statistik einflossen, sprich die Punktzahl nach Ende der Saison wieder gelöscht wurden.

Die genaue Punktevergabe lässt sich im zugehörigen Artikel finden, der Stand zu Saisonende wird weiter unten dargestellt.

Turnierserien

Anzahl der Turniere nach Turnierserie
4 Grand-Slam-Turniere
Barclays ATP World Tour FinalsTennis Masters Cup
ATP World Tour Masters 10009 Tennis Masters Series
ATP World Tour 50011 International Series Gold
ATP World Tour 25044 International Series
Olympische SpieleOlympische Spiele
Davis CupDavis Cup
Hopman Cup

Turnierplan

Datum⁠aOrtTurnierPreisgeld
(in US-$)
Belag⁠bSieger
Einzel
Sieger
Doppel
03.01.
Australien PerthHopman Cup–HartplatzSudafrika SüdafrikaThailand Thailand
Katar DohaQatar Open1.000.000HartplatzFrankreich Fabrice SantoroBahamas Mark Knowles
Belarus 1995 Maks Mirny
Indien ChennaiGold Flake Open430.000HartplatzFrankreich Jérôme GolmardFrankreich Julien Boutter
Belgien Christophe Rochus
Australien AdelaideAAPT Championships350.000HartplatzAustralien Lleyton HewittAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
10.01.Australien SydneyAdidas International350.000HartplatzAustralien Lleyton HewittAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
Neuseeland AucklandHeineken Open350.000HartplatzSchweden Magnus NormanSudafrika Ellis Ferreira
Vereinigte Staaten Rick Leach
17.01.Australien MelbourneAustralian Open6.000.000HartplatzVereinigte Staaten Andre AgassiSudafrika Ellis Ferreira
Vereinigte Staaten Rick Leach
07.02.Frankreich MarseilleOpen 13500.000Hartplatz (i)Schweiz Marc RossetSchweden Simon Aspelin
Schweden Johan Landsberg
Vereinigte Staaten San JoséSybase Open375.000Hartplatz (i)Australien Mark PhilippoussisVereinigte Staaten Jan-Michael Gambill
Vereinigte Staaten Scott Humphries
Vereinigte Arabische Emirate DubaiDubai Tennis Championships1.000.000HartplatzDeutschland Nicolas KieferTschechien Jiří Novák
Tschechien David Rikl
14.02.Vereinigte Staaten MemphisKroger St. Jude International800.000Hartplatz (i)Schweden Magnus LarssonVereinigte Staaten Justin Gimelstob
Kanada Sébastien Lareau
Niederlande RotterdamABN/AMRO World Tennis Tournament850.000Hartplatz (i)Frankreich Cédric PiolineSudafrika David Adams
Sudafrika John-Laffnie de Jager
21.02.Mexiko Mexiko-StadtAbierto Mexicano de Tenis Pegaso800.000SandArgentinien Juan Ignacio ChelaSimbabwe Byron Black
Vereinigte Staaten Donald Johnson
Vereinigtes Konigreich LondonAxa Cup800.000Hartplatz (i)Schweiz Marc RossetSudafrika David Adams
Sudafrika John-Laffnie de Jager
28.02.Danemark KopenhagenCopenhagen Open350.000Hartplatz (i)Schweden Andreas VinciguerraTschechien Martin Damm
Deutschland David Prinosil
Chile Santiago de ChileChevrolet Cup375.000SandBrasilien Gustavo KuertenBrasilien Gustavo Kuerten
Brasilien Antonio Prieto
Vereinigte Staaten Delray BeachCitrix Tennis Championships350.000HartplatzOsterreich Stefan KoubekVereinigte Staaten Brian MacPhie
Jugoslawien Bundesrepublik 1992 Nenad Zimonjić
06.03.Kolumbien BogotáCerveza Club Columbia Open375.000SandArgentinien Mariano PuertaArgentinien Pablo Albano
Argentinien Lucas Arnold Ker
Vereinigte Staaten ScottsdaleFranklin Templeton Tennis Classic375.000HartplatzAustralien Lleyton HewittVereinigte Staaten Jared Palmer
Vereinigte Staaten Richey Reneberg
13.03.Vereinigte Staaten Indian WellsTennis Masters Series Indian Wells2.950.000HartplatzSpanien Àlex CorretjaVereinigte Staaten Alex O’Brien
Vereinigte Staaten Jared Palmer
20.03.Vereinigte Staaten MiamiThe Ericsson Open3.200.000HartplatzVereinigte Staaten Pete SamprasAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
10.04.Marokko CasablancaGrand Prix Hassan II350.000SandSpanien Fernando VicenteFrankreich Arnaud Clément
Frankreich Sébastien Grosjean
Vereinigte Staaten AtlantaGalleryfurniture.com Challenge375.000SandAustralien Andrew IlieSudafrika Ellis Ferreira
Vereinigte Staaten Rick Leach
Portugal EstorilEstoril Open625.000SandSpanien Carlos MoyáVereinigte Staaten Donald Johnson
Sudafrika Piet Norval
17.04.Monaco Monte CarloMonte Carlo Masters2.950.000SandFrankreich Cédric PiolineSudafrika Wayne Ferreira
Russland Jewgeni Kafelnikow
24.04.Spanien BarcelonaOpen Seat Godó1.000.000SandRussland Marat SafinSchweden Nicklas Kulti
Schweden Mikael Tillström
01.05.Vereinigte Staaten OrlandoUS Men’s Clay Court Championships350.000SandChile Fernando GonzálezIndien Leander Paes
Niederlande Jan Siemerink
Deutschland MünchenBMW Open400.000SandArgentinien Franco SquillariSudafrika David Adams
Sudafrika John-Laffnie de Jager
Spanien MallorcaMallorca Open500.000SandRussland Marat SafinFrankreich Michaël Llodra
Italien Diego Nargiso
08.05.Italien RomItalian Open2.950.000SandSchweden Magnus NormanTschechien Martin Damm
Slowakei Dominik Hrbatý
15.05.Deutschland HamburgGerman Open2.950.000SandBrasilien Gustavo KuertenAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
21.05.Deutschland DüsseldorfWorld Team Cup1.900.000SandSlowakei Slowakei
22.05.Osterreich St. PöltenInternational Raiffeisen Grand Prix425.000SandRumänien Andrei PavelIndien Mahesh Bhupathi
Australien Andrew Kratzmann
29.05.Frankreich ParisFrench Open4.564.491SandBrasilien Gustavo KuertenAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
12.06.Deutschland HalleGerry Weber Open1.000.000RasenDeutschland David PrinosilSchweden Nicklas Kulti
Schweden Mikael Tillström
Vereinigtes Konigreich LondonStella Artois Championships800.000RasenAustralien Lleyton HewittAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
19.06.Niederlande ’s-HertogenboschHeineken Trophy400.000RasenAustralien Patrick RafterTschechien Martin Damm
Tschechien Cyril Suk
Vereinigtes Konigreich NottinghamNottingham Open375.000RasenFrankreich Sébastien GrosjeanVereinigte Staaten Donald Johnson
Sudafrika Piet Norval
26.06.Vereinigtes Konigreich WimbledonWimbledon Championships6.000.000RasenVereinigte Staaten Pete SamprasAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
10.07.Schweiz GstaadUBS Open Gstaad600.000SandSpanien Àlex CorretjaTschechien Jiří Novák
Tschechien David Rikl
Schweden BåstadWideyes Swedish Open375.000SandSchweden Magnus NormanSchweden Nicklas Kulti
Schweden Mikael Tillström
Vereinigte Staaten NewportMiller Lite Hall of Fame Tennis Championships375.000RasenNiederlande Peter WesselsIsrael Jonathan Erlich
Israel Harel Levy
17.07.Niederlande AmsterdamEnergis Dutch Open400.000SandSchweden Magnus GustafssonArgentinien Andrés Schneiter
Argentinien Sergio Roitman
Deutschland StuttgartMercedes Cup1.000.000SandArgentinien Franco SquillariTschechien Jiří Novák
Tschechien David Rikl
Kroatien UmagCroatia Open400.000SandChile Marcelo RíosSpanien Álex López Morón
Spanien Albert Portas
24.07.San Marino San MarinoInternazionali di Tennis di San Marino350.000SandSpanien Álex CalatravaTschechien Tomáš Cibulec
Tschechien Leoš Friedl
Osterreich KitzbühelGenerali Open750.000SandSpanien Àlex CorretjaArgentinien Pablo Albano
Tschechien Cyril Suk
Vereinigte Staaten Los AngelesMercedes-Benz Cup375.000HartplatzVereinigte Staaten Michael ChangAustralien Paul Kilderry
Australien Sandon Stolle
31.07.Kanada Torontodu Maurier Open2.450.000HartplatzRussland Marat SafinKanada Daniel Nestor
Kanada Sébastien Lareau
07.08.Vereinigte Staaten CincinnatiWestern & Southern Financial Group Masters2.950.000HartplatzSchweden Thomas EnqvistAustralien Todd Woodbridge
Australien Mark Woodforde
14.08.Vereinigte Staaten Washington, D.C.Legg Mason Tennis Classic800.000HartplatzSpanien Àlex CorretjaVereinigte Staaten Alex O’Brien
Vereinigte Staaten Jared Palmer
Vereinigte Staaten IndianapolisRCA Championships800.000HartplatzBrasilien Gustavo KuertenAustralien Lleyton Hewitt
Australien Sandon Stolle
21.08.Vereinigte Staaten Long IslandHamlet Cup415.200HartplatzSchweden Magnus NormanVereinigte Staaten Jonathan Stark
Simbabwe Kevin Ullyett
28.08.Vereinigte Staaten New York CityUS Open6.834.415HartplatzRussland Marat SafinAustralien Lleyton Hewitt
Belarus 1995 Maks Mirny
11.09.Rumänien BukarestGelsor Open Romania375.000SandSpanien Juan BalcellsSpanien Alberto Martín
Israel Eyal Ran
Usbekistan TaschkentPresident’s Cup525.000HartplatzRussland Marat SafinVereinigte Staaten Justin Gimelstob
Vereinigte Staaten Scott Humphries
19.09.Australien SydneyOlympische Sommerspiele–HartplatzRussland Jewgeni KafelnikowKanada Sébastien Lareau
Kanada Daniel Nestor
25.09.Italien PalermoCampionati Internazionali di Sicilia375.000SandBelgien Olivier RochusSpanien Tomás Carbonell
Argentinien Martín García
02.10.Hongkong HongkongSalem Open375.000HartplatzDeutschland Nicolas KieferSimbabwe Wayne Black
Simbabwe Kevin Ullyett
09.10.Japan TokioJapan Open800.000HartplatzNiederlande Sjeng SchalkenIndien Mahesh Bhupathi
Indien Leander Paes
Osterreich WienCA Tennis Trophy800.000Hartplatz (i)Vereinigtes Konigreich Tim HenmanRussland Jewgeni Kafelnikow
Jugoslawien Bundesrepublik 1992 Nenad Zimonjić
16.10.Frankreich ToulouseGrand Prix de Tennis de Toulouse400.000Hartplatz (i)Frankreich Nicolas EscudéFrankreich Julien Boutter
Frankreich Fabrice Santoro
China Volksrepublik ShanghaiHeineken Open Shanghai375.000HartplatzSchweden Magnus NormanNiederlande Paul Haarhuis
Niederlande Sjeng Schalken
23.10.Russland MoskauKremlin Cup1.000.000Teppich (i)Russland Jewgeni KafelnikowSchweden Jonas Björkman
Deutschland David Prinosil
Schweiz BaselDavidoff Swiss Indoors Basel1.000.000Teppich (i)Schweden Thomas EnqvistVereinigte Staaten Donald Johnson
Sudafrika Piet Norval
30.10.Deutschland StuttgartTennis Masters Series Stuttgart2.950.000Hartplatz (i)Sudafrika Wayne FerreiraTschechien Jiří Novák
Tschechien David Rikl
06.11.Frankreich LyonGrand Prix de Tennis de Lyon800.000Teppich (i)Frankreich Arnaud ClémentNiederlande Paul Haarhuis
Australien Sandon Stolle
Russland St. PetersburgSt. Petersburg Open800.000Hartplatz (i)Russland Marat SafinKanada Daniel Nestor
Simbabwe Kevin Ullyett
13.11.Frankreich ParisTennis Masters Series Paris2.950.000Teppich (i)Russland Marat SafinSchweden Nicklas Kulti
Belarus 1995 Maks Mirny
20.11.Vereinigtes Konigreich BrightonSamsung Open400.000Hartplatz (i)Vereinigtes Konigreich Tim HenmanAustralien Michael Hill
Vereinigte Staaten Jeff Tarango
Schweden StockholmScania Stockholm Open800.000Hartplatz (i)Schweden Thomas JohanssonBahamas Mark Knowles
Kanada Daniel Nestor
27.11.Portugal Lissabon
Indien Bangalore
Tennis Masters Cup4.450.000Hartplatz (i)Brasilien Gustavo KuertenVereinigte Staaten Donald Johnson
Sudafrika Piet Norval
a 
Turnierbeginn ohne Qualifikation
b 
(i) bedeutet das Turnier findet indoors statt

Ranglisten

Weltranglisten

Einzel
Stand vom 18. Dezember 2000[1]
RangSpielerPunkte
1.Brasilien Gustavo Kuerten4.195
2.Russland Marat Safin4.120
3.Vereinigte Staaten Pete Sampras3.385
4.Schweden Magnus Norman3.110
5.Russland Jewgeni Kafelnikow2.935
6.Vereinigte Staaten Andre Agassi2.765
7.Australien Lleyton Hewitt2.625
8.Spanien Àlex Corretja2.475
9.Schweden Thomas Enqvist2.210
10.Vereinigtes Konigreich Tim Henman2.020
Doppel
Stand vom 18. Dezember 2000[2]
RangSpielerPunkte
1.Australien Mark Woodforde4.985
2.Australien Todd Woodbridge4.970
3.Australien Sandon Stolle4.085
4.Niederlande Paul Haarhuis3.850
5.Sudafrika Ellis Ferreira3.565
6.Vereinigte Staaten Rick Leach3.565
7.Vereinigte Staaten Jared Palmer3.260
8.Vereinigte Staaten Alex O’Brien3.020
9.Belarus 1995 Maks Mirny2.990
10.Tschechien Jiří Novák2.960

ATP-Race

  • Rang: Gibt die Reihenfolge der Spieler gemäß ihren erreichten Punkten an.
  • Spieler: Nennt Namen und Nationalität des Spielers. Fett markierte Spieler nahmen am Tennis Masters Cup teil.
  • Turniere: Gibt die Anzahl aller gespielten und damit in die Wertung eingeflossenen Turniere der Saison an.
  • Punkte Ges.: Nennt die erreichte Gesamt-Punktzahl des Spielers.
  • Punkte GS: Nennt die bei Grand-Slam-Turnieren erreichte Punktzahl des Spielers.
  • Punkte TMS: Nennt die bei der Tennis Masters Series erreichte Punktzahl des Spielers.
  • Punkte Rest: Nennt die Punktzahl des Spielers, die bei Turnieren anderer Kategorie erreicht wurden.

Einzel

RangSpielerTurnierePunkte
Ges.
Punkte
GS
Punkte
TMS
Punkte
Rest
1.Brasilien Gustavo Kuerten23839217490132
2.Russland Marat Safin30824258356210
3.Vereinigte Staaten Pete Sampras1667743121234
4.Schweden Magnus Norman26622267208147
5.Russland Jewgeni Kafelnikow32587212188187
6.Vereinigte Staaten Andre Agassi1955330418465
7.Australien Lleyton Hewitt21525151202172
8.Spanien Àlex Corretja2549572233190
9.Schweden Thomas Enqvist2544276232134
10.Vereinigtes Konigreich Tim Henman2640490148166

Stand vom 4. Dezember 2000[3]

Preisgelder

Einzel und Doppel
Stand vom 18. Dezember 2000[4]
Pos.SpielerPreisgeld in US-$
1.Brasilien Gustavo Kuerten4.701.610
2.Russland Jewgeni Kafelnikow3.755.599
3.Russland Marat Safin3.524.959
4.Schweden Thomas Enqvist2.381.060
5.Vereinigte Staaten Pete Sampras2.254.598
6.Vereinigte Staaten Andre Agassi1.884.443
7.Schweden Magnus Norman1.846.269
8.Australien Lleyton Hewitt1.642.572
9.Spanien Àlex Corretja1.530.062
10.Sudafrika Wayne Ferreira1.237.864

Turniersieger

Die meisten Turniersiege im Einzel konnte Marat Safin für sich verbuchen, der insgesamt sieben Turniere, darunter die US Open, gewann und dem damit sein Durchbruch gelang. Zum Ende des Jahres war Gustavo Kuerten Spitzenreiter der Tennisweltrangliste, der unter anderem bei den French Open und dem Tennis Masters Cup als Sieger vom Platz ging.

Im Doppel war es das Jahr des australischen Doppels Woodbridge/Woodforde, das sich bei acht Turnieren in die Siegerliste eintrug, u. a. bei den French Open und in Wimbledon. Sie beendeten das Jahr folgerichtig auf Rang 1 und 2 der individuellen Doppel-ATP-Weltrangliste. Sieger der ATP Tour World Championship Doubles am Saisonende wurde jedoch die Paarung Donald Johnson/Piet Norval.

  • Rang: Gibt die Reihenfolge der Spieler gemäß ihrer Anzahl an Siege wieder.
  • Spieler: Nennt den Namen sowie anhand der Flagge die Nationalität des Spielers. Die Nationalität kann durch Drüberscrollen mit der Maus auch in Textform angezeigt werden.
  • Siege: Nennt die Gesamtzahl aller gewonnenen Turniere des Spielers in dieser Saison.
  • Turnierkategorie: Listet die Turniergewinne des Spielers nach der Wertigkeit des Turniers auf. Diese ist in absteigender Reihenfolge Grand Slam, Tennis Masters Cup, Tennis Masters Series, International Series Gold und International Series.
  • Turnierbedingungen: Listet die Turniergewinne des Spielers nach den Eigenschaften des Turniers auf. So wird sowohl zwischen den einzelnen Belägen (Hartplatz, Sand, Rasen oder Teppich) als auch zwischen den Stadionsbedingungen (Freiluft oder Halle) unterschieden.

Einzel

RangSpielerSiegeTurnierkategorieTurnierbedingungen
Grand SlamTennis Masters CupTennis Masters SeriesInternational Series GoldInternational SeriesHartplatzSandRasenTeppichFreiplatzHalle
01.Russland Marat Safin71–21342–152
02.Brasilien Gustavo Kuerten51111123––41
02.Schweden Magnus Norman5––1–432––5–
04.Spanien Àlex Corretja4––12122––4–
04.Australien Lleyton Hewitt4––––43–1–4–
05.Schweden Thomas Enqvist2––1–11––111
05.Vereinigtes Konigreich Tim Henman2–––112––––2
05.Russland Jewgeni Kafelnikow⁠b2––––11––111
05.Deutschland Nicolas Kiefer2––––22–––2–
05.Frankreich Cédric Pioline2––11–11––11
05.Schweiz Marc Rosset2–––112––––2
05.Vereinigte Staaten Pete Sampras21–1––1–1–2–
05.Argentinien Franco Squillari2–––11–2––2–
13.Vereinigte Staaten Andre Agassi11––––1–––1–
13.Spanien Juan Balcells1––––1–1––1–
13.Spanien Álex Calatrava1––––1–1––1–
13.Vereinigte Staaten Michael Chang1––––11–––1–
13.Argentinien Juan Ignacio Chela 1–––1––1––1–
13.Frankreich Arnaud Clément1––––1–––1–1
13.Frankreich Nicolas Escudé1––––11––––1
13.Sudafrika Wayne Ferreira1––1––1––––1
13.Frankreich Jérôme Golmard1––––11–––1–
13.Chile Fernando González1––––––1––1–
13.Frankreich Sébastien Grosjean1––––1––1–1–
13.Schweden Magnus Gustafsson1––––1–1––1–
13.Australien Andrew Ilie1––––1–1––1–
13.Schweden Thomas Johansson1––––11––––1
13.Osterreich Stefan Koubek1––––11–––1–
13.Schweden Magnus Larsson1–––1–1––––1
13.Spanien Carlos Moyá1––––1–1––1–
13.Rumänien Andrei Pavel1––––1–1––1–
13.Australien Mark Philippoussis1––––11––––1
13.Deutschland David Prinosil1––––1––1–1–
13.Argentinien Mariano Puerta1––––1–1––1–
13.Australien Patrick Rafter1––––1––1–1–
13.Chile Marcelo Ríos1––––1–1––1–
13.Belgien Olivier Rochus1––––1–1––1–
13.Frankreich Fabrice Santoro1––––11–––1–
13.Niederlande Sjeng Schalken1–––1–1–––1–
13.Spanien Fernando Vicente1––––1–1––1–
13.Schweden Andreas Vinciguerra1––––11––––1
13.Niederlande Peter Wessels1––––1––1–1–
Gesamt7041911443624645217
b 
Kafelnikows Sieg bei den Olympischen Spielen wird als Titelgewinn und gemäß dem Belag als Hartplatz-Titel gewertet, wird aber zu keiner der aufgelisteten Turnierkategorien dazugezählt.

Doppel

RangSpielerSiegeTurnierkategorienTurnierbedingungen
Grand SlamTennis Masters CupTennis Masters SeriesInternational Series GoldInternational SeriesHartplatzSandRasenTeppichFreiplatzHalle
1.Australien Todd Woodbridge82–3-3422–8-
1.Australien Mark Woodforde82–3-3422–8-
3.Vereinigte Staaten Donald Johnson5–1-13121141
4.Schweden Nicklas Kulti4––112–21131
4.Kanada Daniel Nestor⁠c4––1–24–––22
4.Sudafrika Piet Norval4–1––3111131
4.Tschechien Jiří Novák4––11222––22
4.Tschechien David Rikl4––11222––22
9.Sudafrika David Adams3–––2121––12
9.Tschechien Martin Damm3––1–2111–21
9.Sudafrika John-Laffnie de Jager3–––2121––12
9.Sudafrika Ellis Ferreira31–––221––3–
9.Kanada Sébastien Lareau⁠c3––11–3–––21
9.Vereinigte Staaten Rick Leach31–––221––3–
9.Belarus 1995 Maks Mirny31–1–12––121
9.Vereinigte Staaten Jared Palmer3––11131––3–
9.Australien Sandon Stolle3–––122––121
9.Schweden Mikael Tillström3–––12–21–3–
9.Simbabwe Kevin Ullyett3––––33–––21
20.Argentinien Pablo Albano2–––11–2––2–
20.Frankreich Julien Boutter2––––22–––11
20.Indien Mahesh Bhupathi2–––1111––2–
20.Vereinigte Staaten Justin Gimelstob2–––112–––11
20.Niederlande Paul Haarhuis2––––21––111
20.Australien Lleyton Hewitt21––1–2–––2–
20.Vereinigte Staaten Scott Humphries2––––22–––11
20.Russland Jewgeni Kafelnikow2––11–11––11
20.Bahamas Mark Knowles2––––22–––11
20.Vereinigte Staaten Alex O’Brien2––11–21––2–
20.Indien Leander Paes2–––1111––2–
20.Deutschland David Prinosil2––––21––111
20.Tschechien Cyril Suk2–––11–11–2–
20.Jugoslawien Bundesrepublik 1992 Nenad Zimonjić2–––1121––11
34.Schweden Simon Aspelin1––––11––––1
34.Schweden Jonas Björkman1––––1–––1–1
34.Tschechien Tomáš Cibulec1––––1–1––1–
34.Frankreich Arnaud Clément1––––1–1––1–
34.Belgien Christophe Rochus1––––11–––1–
34.Simbabwe Byron Black1–––1––1––1–
34.Simbabwe Wayne Black1––––11–––1–
34.Spanien Tomás Carbonell1––––1–1––1–
34.Israel Jonathan Erlich1––––1––1–1–
34.Sudafrika Wayne Ferreira1––1–––1–––1
34.Tschechien Leoš Friedl1––––1–1––1–
34.Vereinigte Staaten Jan-Michael Gambill1––––11––––1
34.Argentinien Martín García1––––1–1––1–
34.Frankreich Sébastien Grosjean1––––1–1––1–
34.Australien Michael Hill1––––11––––1
34.Slowakei Dominik Hrbatý1––1–––1––1–
34.Argentinien Lucas Arnold Ker1––––1–1––1–
34.Australien Paul Kilderry1––––11–––1–
34.Australien Andrew Kratzmann1––––1–1––1–
34.Brasilien Gustavo Kuerten1––––1–1––1–
34.Schweden Johan Landsberg1––––11––––1
34.Israel Harel Levy1––––1––1–1–
34.Frankreich Michaël Llodra1––––1–1––1–
34.Spanien Álex López Morón1––––1–1––1–
34.Vereinigte Staaten Brian MacPhie1––––11–––1–
34.Spanien Alberto Martín1––––1–1––1–
34.Italien Diego Nargiso1––––1–1––1–
34.Spanien Albert Portas1––––1–1––1–
34.Brasilien Antonio Prieto1––––1–1––1–
34.Israel Eyal Ran1––––1–1––1–
34.Vereinigte Staaten Richey Reneberg1––––11–––1–
34.Argentinien Sergio Roitman1––––1–1––1–
34.Frankreich Fabrice Santoro1––––11––––1
34.Niederlande Sjeng Schalken1––––11–––1–
34.Argentinien Andrés Schneiter1––––1–1––1–
34.Niederlande Jan Siemerink1––––1–1––1–
34.Vereinigte Staaten Jonathan Stark1––––11–––1–
34.Vereinigte Staaten Jeff Tarango1––––11––––1
Gesamt14082182288724812810434
c 
Der Sieg beim Doppelturnier der Olympischen Spiele durch Nestor und Lareau wird zwar als Titelgewinn und gemäß dem Belag als Hartplatz-Titel gewertet, wird aber zu keiner der aufgelisteten Turnierkategorien dazugezählt.

Nationenwertung

  • Rang: Gibt die Reihenfolge der Nationen gemäß der Anzahl der gewonnenen Turnier wieder. Die Spalte ist sortierbar.
  • Nation: Nennt die Nation.
  • Siege: Nennt die Anzahl aller gewonnenen Einzel- und Doppelturniere dieser Saison durch Spieler der Nation. Kamen bei einem siegreichen Doppel beide Spieler aus demselben Land, wird der Titel nur einfach gewertet.
  • Gesamttitel: Listet die Siege der Nation nach Einzel- (E) und Doppelsiegen (D) auf.
  • Turnierkategorie: Listet die Turniergewinne der Nation nach der Wertigkeit des Turniers auf. Diese ist in absteigender Reihenfolge Grand Slam, Tennis Masters Cup, Tennis Masters Series, International Series Gold und International Series. Außerdem erfolgt eine Unterteilung nach Einzel- und Doppelerfolgen.
  • Turnierbedingungen: Listet die Turniergewinne der Nation nach den Eigenschaften des Turniers auf. Es wird zwischen den einzelnen Belägen (Hartplatz, Sand, Rasen oder Teppich) unterschieden, sowie nach Einzel- und Doppelerfolgen unterteilt.
RangNationSiegeGesamttitelTurnierkategorieTurnierbedingungen
Grand SlamTennis Masters CupTennis Masters SeriesInternational Series GoldInternational SeriesHartplatzSandRasenTeppich
EDEDEDEDEDEDEDEDEDED
1.Australien Australien21714–3–––3–17749–322–1
1.Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten2141721–111–3111312–311–1
3.Schweden Schweden17116––––2111847132–112
4.Sudafrika Südafrika12111–1–111–2–614–4–1–2
5.Spanien Spanien1183––-–1–2–532–63––––
5.Frankreich Frankreich1174––––1–1–5442121–1–
6.Russland Russland⁠d10911–––211–4–4–21––3–
7.Tschechien Tschechien9–9–––––2–2–5–3–5–1––
9.Argentinien Argentinien844––––––2123––44––––
10.Brasilien Brasilien6511–1–1–1–112–31––––
11.Deutschland Deutschland532––––––––3221––1––1
11.Niederlande Niederlande523––––––1–1311–11––1
11.Kanada Kanada⁠d5–5–––––1–1–213–––––1
14.Simbabwe Simbabwe4–4–––––––1–3–2–1–––1
15.Belarus 1995 Belarus3–3–1–––1–––1–2–––––1
16.Bahamas Bahamas2–2–––––––––2–2––––––
16.Belgien Belgien211––––––––11–11–––––
16.Chile Chile22–––––––––2–––2–––––
16.Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich22–––––––1–1–2–––––––
16.Indien Indien2–2–––––––––2–––2––––
16.Israel Israel2–2–––––––––2–––1–1––
16.Slowakei Slowakei2⁠e–1––1––1–––––––1––––
16.Schweiz Schweiz22–––––––1–1–11––––––
16.Jugoslawien Bundesrepublik 1992 Jugoslawien2–2–––––––1–1–2––––––
25.Osterreich Österreich11–––––––––1–1–––––––
25.Italien Italien1–1–––––––––1–––1––––
25.Rumänien Rumänien11–––––––––2–––1–––––
d 
Die Siege Russlands und Kanadas bei den Olympischen Spielen werden in der Statistik als Turniersiege gewertet, die zu keiner der in der Tabelle aufgelisteten Turnierkategorien zählt. Sie werden allerdings als Hartplatz-Sieg gewertet.
e 
Die Slowakei gewann den ARAG ATP World Team Championship, welches zwar als Titelgewinn gewertet wird, aber nicht in einer Turnierkategorie oder bei den Turnierbedingungen Erwähnung findet.

Einzelnachweise

  1. ↑ Ranking 18. Dezember 2000 Einzel. In: atptour.com. Abgerufen am 5. November 2020 (englisch).
  2. ↑ Ranking 18. Dezember 2000 Doppel. In: atptour.com. Abgerufen am 5. November 2020 (englisch).
  3. ↑ ATP Race Ranking. In: stevegtennis.com. Archiviert vom Original am 24. Juni 2004; abgerufen am 6. November 2020 (englisch).
  4. ↑ ATP Prize Money. In: stevegtennis.com. Archiviert vom Original am 8. November 2012; abgerufen am 6. November 2020 (englisch).

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Olympische Flagge
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Flag of Australia, when congruence with this colour chart is required (i.e. when a "less bright" version is needed). See Flag of Australia.svg for main file information.
Flag of South Africa.svg

Flagge Südafrikas

Verwendete Farbe: National flag | Mzansi Government and Pantone Color Picker

     Grün gerendert als RGB 000 119 073Pantone 3415 C
     Gelb gerendert als RGB 255 184 028Pantone 1235 C
     Rot gerendert als RGB 224 060 049Pantone 179 C
     Blau gerendert als RGB 000 020 137Pantone Reflex Blue C
     Weiß gerendert als RGB 255 255 255
     Schwarz gerendert als RGB 000 000 000
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Flag of Belarus 1995-2012
Flag of Belarus (1995–2012).svg
Flag of Belarus 1995-2012
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Die quadratische Nationalfahne der Schweiz, in transparentem rechteckigem (2:3) Feld.
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Flag of Canada introduced in 1965, using Pantone colours. This design replaced the Canadian Red Ensign design.
Flag of the United Kingdom.svg
Flagge des Vereinigten Königreichs in der Proportion 3:5, ausschließlich an Land verwendet. Auf See beträgt das richtige Verhältnis 1:2.
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Flagge des Vereinigten Königreichs in der Proportion 3:5, ausschließlich an Land verwendet. Auf See beträgt das richtige Verhältnis 1:2.
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Flag of Serbia and Montenegro, was adopted on 27 April 1992, as flag of Federal Republic of Yugoslavia (1992-2003).
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Flag of Serbia and Montenegro, was adopted on 27 April 1992, as flag of Federal Republic of Yugoslavia (1992-2003).
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Flagge Portugals, entworfen von Columbano Bordalo Pinheiro (1857-1929), offiziell von der portugiesischen Regierung am 30. Juni 1911 als Staatsflagge angenommen (in Verwendung bereits seit ungefähr November 1910).
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