1865

Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Sportjahr

1865
Robert Edward Lee bei Kriegsende General Robert Edward Lee
kapituliert bei
Appomattox Court House.
Das Originaldokument des 13. Verfassungszusatzes Der 13. Verfassungszusatz verbietet die Sklaverei in den Vereinigten Staaten.
Lithografie des Attentats auf Lincoln; v. l. n. r.: Henry Rathbone, Clara Harris, Mary Todd Lincoln, Abraham Lincoln und John Wilkes Booth Abraham Lincoln wird während einer Theatervorstellung
von John Wilkes Booth erschossen.
1865 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender1313/14 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender1857/58 (10./11. September)
Baha'i-Kalender21/22 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender1270/71 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung2408/09 (südlicher Buddhismus); 2406/07 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender76. (77.) Zyklus

Jahr des Holz-Büffels 乙丑 (am Beginn des Jahres Holz-Ratte 甲子)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam)1227/28 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea)4198/99 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender1243/44 (um den 21. März)
Islamischer Kalender1281/82 (26./27. Mai)
Jüdischer Kalender5625/26 (20./21. September)
Koptischer Kalender1581/82 (10./11. September)
Malayalam-Kalender1040/41
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich)1280/81 (1. März)
Seleukidische ÄraBabylon: 2175/76 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2176/77 (Jahreswechsel Oktober)

Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender)1921/22 (April)

Im Jahr 1865 endet der amerikanische Sezessionskrieg. Die Sklaverei wird im gesamten Bundesgebiet der Vereinigten Staaten abgeschafft, die Konföderation wird aufgelöst und die Zeit der Reconstruction, der Wiedereingliederung der in den Jahren 1860/61 aus der Union ausgetretenen Südstaaten beginnt. Kurz nach Kriegsende wird jedoch Präsident Abraham Lincoln, der erst Anfang des Jahres seine zweite Amtszeit angetreten hat, ermordet.

Chronologie
Andauernde Ereignisse
Französische Intervention in Mexiko (seit 1861)
Preußischer Verfassungskonflikt (seit 1860)
Rotativismo in Portugal (seit 1856)
Nian-Aufstand (seit 1853) gegen die Qing-Dynastie in China (seit 1644)
Bakumatsu (seit 1853) der Edo-Zeit in Japan (seit 1603)
Zweites Kaiserreich in Frankreich (seit 1852)
Gründerzeit in Deutschland und Österreich (seit etwa 1840)
Tanzimat-Reformen im Osmanischen Reich (seit 1839)
Viktorianisches Zeitalter in Großbritannien (seit 1837)

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen

Vereinigte Staaten von Amerika

Sezessionskrieg
Schiffe des Nordatlantik Blockadegeschwaders beim Vorbereitungsfeuer für den Angriff vom 15. Januar
Das Originaldokument des 13. Verfassungszusatzes
The Burning of Columbia, South Carolina, William Waud für Harper’s Weekly
  • 17. Februar: Truppen der Nordstaaten unter William T. Sherman erobern die nur schwach verteidigte Hauptstadt South Carolinas, Columbia, und brennen sie bis zum nächsten Tag nieder. South Carolina hat 1860 als erster Staat die Union verlassen und wird von den „Yankees“ als Ursprung und Zentrum der Sezession gesehen.
Das zerstörte Charleston
  • 18. Februar: Charleston, die zweitgrößte Stadt South Carolinas, kapituliert vor den Unionstruppen.
  • 22. Februar: Unionstruppen nehmen die Hafenstadt Wilmington in North Carolina ein, den letzten Seehafen der Konföderation.
  • 3. März: Der Kongress verabschiedet als Mittel der Reconstruction ein Gesetz, mit dem das Freedmen’s Bureau aufgestellt wird. Diese Dienststelle untersteht dem Kriegsministerium und soll bis ein Jahr nach Kriegsende für herrenlose Ländereien und für alle Angelegenheiten von Flüchtlingen und befreiten Sklaven aus den konföderierten Staaten, aber auch aus sonstigen vom Krieg betroffenen Gebieten zuständig sein. Der Kriegsminister wird beauftragt, dem Dezernat für sofortige und zeitlich begrenzte Hilfe so viele Mittel für Nahrung, Kleidung und Brennstoff zur Verfügung zu stellen, wie er für notwendig erachtet. Der Dezernatsleiter erhält zusätzlich die Befugnis, herrenlose oder dem Staat gehörende Ländereien an männliche Flüchtlinge oder befreite Sklaven zu vergeben, die diese während einer dreijährigen Nutzung erwerben können.
Lincolns zweite Amtseinführung, am Balkon u. a. John Wilkes Booth
Schlacht von Bentonville. Schlachtplan für den 19. März
Appomattox Court House 1865
Die USA nach dem Bürgerkrieg
Lincoln auf seinem Totenbett, Harper’s Weekly, 1865
  • 14. April: Beim Besuch von Ford’s Theatre in Washington mit seiner Frau Mary wird ein Schussattentat auf US-Präsident Abraham Lincoln verübt. Der Mörder John Wilkes Booth dringt in die Präsidentenloge ein und schießt dem Präsidenten aus unmittelbarer Nähe mit einer Pistole in den Kopf. Dann ruft er die Worte Sic semper tyrannis und springt von der Loge auf die Bühne, wobei er sich jedoch den Fuß bricht und nur hinkend entkommen kann. Am gleichen Abend dringt der Mitverschwörer Lewis Powell mit Unterstützung von David Herold im Haus von Außenminister William H. Seward ein und verletzt ihn mit mehreren Messerstichen schwer. Unmittelbar nach dem Anschlag werden sofort Polizeieinheiten mit Pferden und Kutschen mit der Suche nach den Attentätern beauftragt. Auf Booths Ergreifung wird eine Belohnung von 50.000 US-Dollar ausgesetzt. Lincoln wird in ein benachbartes Gebäude gebracht, wo er rasch ärztliche Betreuung erhält. Er stirbt jedoch, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben, und wird am nächsten Tag um 07:22 Uhr für tot erklärt.
Illustration von Johnsons Vereidigung zum Präsidenten
Die Fluchtroute von John Wilkes Booth
  • 23. April: John Wilkes Booth und seinem Komplizen David Herold gelingt es mit einem Boot, den Potomac River nach Virginia zu überqueren, wo sie sich Unterstützung von der Konföderation erhoffen.
Die Garrett Farm, auf der Booth erschossen wurde
Lincolns Sarg wird durch die Straßen von New York gefahren
  • Lincolns Sarg wird in einem Sonderzug in seine Heimatstadt Springfield in Illinois überführt. Der Zug macht in zahlreichen Städten wie New York und Chicago Halt, wo unter großer Anteilnahme der durch das Attentat geschockten Bevölkerung öffentliche Trauerfeiern abgehalten werden, worüber in den Printmedien ausführlich berichtet wird. Am 5. Mai schließlich wird der ermordete Präsident im kleinen Kreis auf dem Oak Ridge Cemetery in Springfield beigesetzt.
Jefferson Davis in Gefangenschaft
Die Vereinigten Staaten nach Ende des Sezessionskrieges
  • 12. Mai: Mit der Schlacht auf der Palmito Ranch enden die kriegerischen Auseinandersetzungen des Sezessionskrieges zu Lande. Die konföderierten Kräfte bleiben bei dieser letzten Schlacht siegreich.
  • 24./25. Mai: In Washington wird mit Truppenparaden das Ende des Krieges gefeiert.
  • 19. Juni: Nach der Landung in Galveston, Texas, informiert der Unionsgeneral Gordon Granger die Bevölkerung über das Ende der Sklaverei. Des Tages wird in den Vereinigten Staaten als Juneteenth gedacht (seit 2021 staatlicher Feiertag).
  • Am 23. Juni kapitulieren bei Fort Towson im Indianerterritorium die letzten Truppen der Konföderation unter Brigadegeneral Stand Watie.
Die Hinrichtung von Powell, Surratt, Herold und Atzerodt, Photo von Alexander Gardner
  • 7. Juli: Lewis Powell, Mary Surratt, David Herold und George Atzerodt, die ein Gericht in einer kurzen Verhandlung der Mitverschwörung mit John Wilkes Booth beim Attentat auf Präsident Abraham Lincoln für schuldig befunden hat, werden in Fort Lesley J. McNair gehängt. Drei andere erhalten lebenslange Haftstrafen. Mary Surratt, bei der die Beweislage unklar ist, ist die erste Frau, die von einer amerikanischen Bundesbehörde hingerichtet wird.
  • 4. November: In Liverpool, Großbritannien, ergibt sich das letzte Kriegsschiff der Konföderation.
Die Exekution von Henry Wirz
Weitere Ereignisse im Westen der USA
  • April: Nach der Ermordung einer ihrer Häuptlinge durch Siedler beginnt das Volk der Walapai mit einigen Verbündeten entlang des Colorado River einen fünf Jahre dauernden Guerillakrieg gegen die Vereinigten Staaten.
  • 4. Mai: Das mit der Untersuchung beauftragte Congress Joint Committee fällt ein vernichtendes Urteil über die Vorfälle während des Sand-Creek-Massakers, es wird jedoch einschließlich des verantwortlichen Offiziers John M. Chivington nie jemand für das Verbrechen zur Verantwortung gezogen.
  • 5. Mai: In den Vereinigten Staaten wird bei North Bend (Ohio) der erste Eisenbahnzug ausgeraubt. Die Reno-Brüder erbeuten dabei 13.000 US-Dollar.
  • 18. Juli: Wegen Vertuschung des Sand-Creek-Massakers im Vorjahr setzt Präsident Andrew Johnson John Evans als Gouverneur des Colorado-Territoriums ab. Nachfolger wird am 17. Oktober Alexander Cummings. Der neue Gouverneur steht im Gegensatz zu einer erstarkenden Bewegung, die die Aufnahme Colorados als US-Bundesstaat anstrebt und bei einer Versammlung in der Hauptstadt Golden eine entsprechende Verfassung ausarbeitet.
  • September: Beim Überfall am Indian Creek ermorden Indianer zwei weiße Siedler im texanischen Denton County.

Mexiko

François-Achille Bazaine während des Mexikofeldzuges auf einem Gemälde von Jean-Adolphe Beaucé
  • Januar: Der französische Marschall François-Achille Bazaine erobert die von General Porfirio Díaz verteidigte Stadt Oaxaca. Díaz wird dabei gefangen genommen, entkommt jedoch kurze Zeit später.
  • 29. März: Die Franzosen nehmen Guaymas durch eine erfolgreiche Landeoperation ein.
  • 11. April: Die Republikaner erfechten bei Tacámbaro im Bundesstaat Michoacán zum ersten Mal wieder einen Sieg: Belgische Truppen geraten in einen Hinterhalt und verlieren über 300 Mann.
  • 11. Juli: Im zweiten Gefecht von Tacámbaro werden die Mexikaner von den Belgiern geschlagen, trotzdem hebt der Sieg drei Monate zuvor die Moral der republikanischen Truppen.
  • Nach dem Ende des Sezessionskrieges in den Vereinigten Staaten strömen ehemalige, nun beschäftigungslose Soldaten der Union wie der Konföderierten über den Rio Grande und lassen sich als Söldner anwerben. Die US-amerikanische Regierung, nun nicht mehr durch den Bürgerkrieg gehindert, liefert außerdem große Mengen an Waffen und Ausrüstung an die Republikaner.
  • 21. Oktober: Aufgrund eines 1862 noch von der republikanischen Regierung erlassenen Gesetzes, das jeglichen bewaffneten Widerstand gegen den Staat unter Todesstrafe stellt, werden mehrere gefangene hohe republikanische Offiziere und zivile Würdenträger durch die kaiserliche Regierung Maximilians I. standrechtlich erschossen.
  • Das kaiserliche Ehepaar adoptiert Agustín de Iturbide y Green, den Enkel des früheren mexikanischen Kaisers Agustín de Iturbide.

Weitere Ereignisse in Mittelamerika

Vicente Cerna Sandoval
  • 14. April: Der langjährige guatemaltekische Staatspräsident José Rafael Carrera Turcios stirbt. Er wird unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Guatemala-Stadt beigesetzt. Außenminister Pedro de Aycinena y Piñol übernimmt interimistisch seine Nachfolge. Am 24. Mai übergibt er die Amtsgeschäfte dem neu gewählten Präsidenten Vicente Cerna Sandoval, der die konservative Politik Carreras fortsetzt. Schon bald formiert sich Widerstand der liberalen Opposition.
Barrios’ Grab in San Salvador
  • Der Versuch des ehemaligen Präsidenten Gerardo Barrios, von seinem Exil in Panama aus die Regierung von Francisco Dueñas Díaz in El Salvador zu stürzen, scheitert bereits im Ansatz. Er erleidet Schiffbruch und muss am 28. Juni im nicaraguanischen Hafen Corinto vor Anker gehen. Barrios wird verhaftet und unter der Bedingung, dass sein Leben geschont werde, am 27. Juli nach El Salvador ausgeliefert. Dennoch fällte ein Kriegstribunal unter dem Vorsitz von Kriegsminister Santiago González Portillo am 28. August ein Todesurteil, das um 23 Uhr von Dueñas unterzeichnet wird. Am folgenden Tag wird Barrios um 4 Uhr morgens erschossen.
  • 18. September: Unter Präsident José María Medina erhält Honduras eine neue Verfassung.

Hispaniola

  • 3. März: Nach einem zweijährigen Restaurationskrieg erlangt die Dominikanische Republik neuerlich die Unabhängigkeit von Spanien. Am 25. März wird Antonio Pimentel von der Nationalversammlung der Restauradores zum provisorischen Präsidenten gewählt. Bis zum 11. Juli ist das Land noch unter der formellen Herrschaft eines spanischen Generalgouverneurs, nach dem endgültigen Abzug der spanischen Truppen wird Pimental erster Präsident der Zweiten Dominikanischen Republik.

Jamaika

  • Rund 30 Jahre nach der Abschaffung der Sklaverei in Jamaika lebt die schwarze Bevölkerung der Insel in schwerer Armut, die durch eine zweijährige Dürre noch verschlimmert wird. Das Wahlrecht ist an eine Wahlsteuer geknüpft, die für die Meisten nicht leistbar ist. Edward Underhill, Sekretär der Baptist Missionary Society of Great Britain, verfasst einen Brief an die Kolonialverwaltung, in dem er auf die Missstände aufmerksam macht, während der im Vorjahr eingesetzte Gouverneur Edward John Eyre die Situation zu beschönigen sucht. Landarbeiter in Saint Ann schreiben einen Brief an Königin Victoria, in dem sie um Kronland bitten, das sie bebauen können. Da das Schreiben jedoch über den Gouverneur gesendet wird, fügt dieser einen Kommentar hinzu, der offensichtlich die Meinung der Königin beeinflusst. In ihrer Antwort fordert sie die Armen auf, härter zu arbeiten, ohne Hilfe anzubieten. Der ehemalige Sklave George William Gordon, der es nach seiner Freilassung zu Wohlstand gebracht hat und zum Mitglied des jamaikanischen Kolonialparlaments aufgestiegen ist, ermutigt die Menschen, ihrem Ärger Ausdruck zu verleihen. Einer seiner Anhänger ist der Diakon Paul Bogle. Dessen Versuch, mit dem Gouverneur zu sprechen, wird von Eyre jedoch abgelehnt. Am 7. Oktober wird ein Mann mit schwarzer Hautfarbe zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er eine verlassene Plantage betreten hat. Das führt zu Protesten und Demonstrationen in der Bevölkerung und zu ersten Verhaftungen.
  • 11. Oktober: Bei einer neuerliche Demonstration unter der Führung von Paul Bogle vor dem Gerichtsgebäude in Morant Bay in Saint Thomas Parish geraten die Wachen in Panik und schießen in die Menge, was sieben Menschen das Leben kostet. Daraufhin bricht der Morant-Bay-Aufstand aus und die Demonstrierenden übernehmen bis zum nächsten Tag die Kontrolle in der Stadt. Der britische Gouverneur Edward John Eyre ruft das Kriegsrecht im Parish aus und lässt den Aufstand an den folgenden Tagen blutig niederschlagen. 439 Menschen werden getötet, weitere 354, darunter Paul Bogle, werden verhaftet und später hingerichtet. 600 Menschen, auch schwangere Frauen, werden ausgepeitscht, viele für lange Zeit inhaftiert. Mehr als 1.000 Häuser werden zerstört.
  • George William Gordon, der mit dem Aufstand selbst nichts zu tun hatte, wird in Kingston verhaftet, wo kein Kriegsrecht herrscht. Um ihn vor ein Militärgericht stellen zu können, wird er auf Befehl Eyres nach Morant Bay gebracht. Ein Standgericht lässt ihn am 23. Oktober hängen.
  • Nach Ende des Aufstands erreicht Eyre vom Parlament im November die Aufhebung der Verfassung, um Jamaika zu einer Kronkolonie zu machen. Die Nachricht von der Niederschlagung des Aufstandes verursacht eine heftige Diskussion in Großbritannien. Vertreter verschiedener politischer Richtungen sprechen sich für oder gegen Eyre aus. Eine Untersuchungskommission wird nach Spanish Town geschickt. Die von ihr gesammelten Erkenntnisse führen einige Monate später zu Eyres Abberufung.

Spanisch-Südamerikanischer Krieg

  • 27. Januar: Zwischen Peru und Spanien erfolgt im vor einem Monat ausgebrochenen Konflikt ein formaler Friedensschluss, der jedoch von der peruanischen Bevölkerung und dem Kongress vehement abgelehnt wird. Darüber stürzt die peruanische Regierung. Im Hafen von Valparaíso kommt es zu Konflikten zwischen Spaniern und Chilenen, da sich Chile mit Peru solidarisiert.
Manuel Ignacio Prado
  • 25. April: General Mariano Ignacio Prado stürzt die verfassungsmäßige Regierung Juan Antonio Pezets in Peru. Am 25. Juni übergibt er diesem wieder das Amt, um an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen zu können, die er gewinnt.
  • 27. September: Chile erklärt Spanien den Krieg.
  • 8. November: Der peruanische Präsident Juan Antonio Pezet übergibt sein Amt an den Vizepräsidenten Pedro Diez Canseco. Am 26. November übernimmt Mariano Ignacio Prado als verfassungsgemäß gewählter Präsident die Amtsgeschäfte. Er erklärt seine Solidarität mit Chile.
  • 26. November: Beim Seegefecht von Papudo nördlich von Valparaíso erobert der chilenische Kapitän Juan Williams Rebolledo das spanische Schiff Virgen de Covadonga.
  • 5. Dezember: Peru verbündet sich mit Chile.

Tripel-Allianz-Krieg

Montevideo 1865
Schlacht auf dem Riachuelo, Gemälde von Trajano Augusto de Carvalho
  • 11. Juni: In der Schlacht auf dem Riachuelo vernichtet die brasilianische Marine die paraguayische Flotte nahezu vollständig.
  • August: Der Allianz gelingt es, die paraguayischen Uferbatterien südlich von Corrientes außer Gefecht zu setzen. Im gleichen Monat besiegen sie eine der beiden im Süden operierenden Heereseinheiten am Río Yatay, einem Zufluss des Río Uruguay.
  • September: Eine eingeschlossene paraguayische Einheit kapituliert bei Uruguaiana.

Weitere Ereignisse in Südamerika

  • Nachdem sich Präsident José Mariano Melgarejo mit seiner die Großgrundbesitzer bevorzugenden Landgesetzgebung vor allem bei den Indios unbeliebt gemacht hat, kehrt der ehemalige Präsident Manuel Isidoro Belzu aus Europa nach Bolivien zurück. Er besiegt Melgarejo in einer militärischen Kampagne, wird von diesem jedoch am 23. März bei einem Treffen auf den Stufen des Regierungspalasts von La Paz ermordet.

Portugal

Kaisertum Österreich/Preußen

Franz Xaver Winterhalter: Franz Joseph I. 1865
Richard Graf Belcredi
  • 27. Juli: Nach einer einmonatigen Übergangsregierung unter dem bisherigen Außenminister Alexander von Mensdorff-Pouilly ernennt Franz Joseph den Konservativen Richard Graf von Belcredi zum Ministerpräsidenten, der das Amt nur widerstrebend annimmt. Belcredi ist entschiedener Gegner eines Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs und möchte als überzeugter Föderalist das Kaisertum in seine fünf historischen Gebiete Deutsch-Österreich, Böhmen-Mähren-Schlesien, Ungarn, Polen-Ruthenien und Illyrien, d. h. die südslawischen Territorien, mit je einem Landtag einteilen. Ein föderalistisch besetzter Reichsrat soll für die gemeinsamen Kompetenzen Gesamt-Österreichs zuständig sein.
  • 14. August: Preußen und Österreich schließen die zwischen Otto von Bismarck und Gustav von Blome vereinbarte Gasteiner Konvention zur Verwaltung von Schleswig und Holstein. Die im Frieden von Wien nach dem Deutsch-Dänischen Krieg beschlossene gemeinsame Administration beider Herzogtümer wird aufgegeben. Preußen bekommt die Verwaltung von Schleswig und Österreich die von Holstein. Österreich verzichtet auf Lauenburg und tritt seine Rechte an dem Herzogtum für 2,5 Mio. dänische Taler an die preußische Krone ab. Preußen sichert sich das Durchzugsrecht auf zwei alten Heerstraßen durch Holstein, da Schleswig zu Lande nur über Holstein zu erreichen ist. Außerdem wird Preußen gestattet, einen Kanal und eine Telegrafenleitung durch Holstein zu bauen. Vereinbart wird überdies die Schaffung einer Flotte des Deutschen Bundes und der Ausbau von Kiel zum Bundeshafen unter preußischer Oberhoheit. Zur Sicherung der nördlichen Grenze des Deutschen Bundes zu Dänemark soll Rendsburg den Status einer Bundesfestung erhalten und dementsprechend befestigt und bewaffnet werden. Die Vereinbarung führt zu Spannungen innerhalb des Deutschen Bundes und zu scharfen diplomatischen Reaktionen der europäischen Großmächte Frankreich und Großbritannien.
  • 3. September: Bei einem Treffen in Biarritz mit Kaiser Napoleon III. versichert sich Otto von Bismarck der Neutralität Frankreichs in einem möglichen Krieg Preußens gegen Österreich.
  • 11. September: Der unter preußischer Herrschaft befindliche schlesische Ort Katowice erhält die Stadtrechte verliehen.
  • 20. September: Mit dem Sistierungspatent wird das Februarpatent aus dem Jahr 1861 aufgehoben. Das Kaisertum Österreich ist damit neuerlich ohne formale Verfassung.
  • 14. Dezember: Nach einem Besuch Kaiser Franz Josephs in Pest wird der 1861 aufgelöste ungarische Landtag wieder eröffnet.

Weitere Ereignisse im Deutschen Bund

Rumänien

Griechenland

  • 9. Februar: Nach einem halben Jahr an der Macht löst sich in Griechenland das Kabinett von Ministerpräsident Konstantinos Kanaris auf. Ihm folgt Benizelos Rouphos, der allerdings schon am 14. März von Alexandros Koumoundouros abgelöst wird. Dieser behält das Amt zunächst bis zum 1. November und wird dann nach zwei sehr kurzen Übergangsregierung von Epaminondas Deligiorgis und Dimitrios Voulgaris am 18. November erneut Ministerpräsident. Allerdings muss er selbst bereits eine Woche darauf am 25. November wieder zurücktreten. Es folgen erneut Epaminondas Deligiorgis und am 11. Dezember Benizelos Rouphos.

Weitere Ereignisse in Europa

Die Niederschlagung des Aufstands; Le Monde illustré vom 22. April
  • 10./11. April: In der Noche de San Daniel schlagen spanische Truppen gegen Königin Isabella II. gerichtete Studentenproteste an der Universität von Madrid blutig nieder. 14 Menschen kommen ums Leben, 193 werden verletzt. Auslöser für die Proteste war die Suspendierung des beliebten Professors Emilio Castelar aus politischen Gründen.
  • 10. Dezember: Durch den Tod seines Vaters Leopold I. wird Leopold II. zum König der Belgier.
John Stuart Mill 1865

Afrika

Moshoeshoe I.

Asien

Australien/Neuseeland/Ozeanien

  • 6. April: Eine australische Strafexpedition verübt in der Nähe der La Grange Bay in Western Australia das La-Grange-Massaker an einer Gruppe Aborigines, die zuvor drei Siedler ermordet hat. Das Unternehmen hat am 16. Februar mit einer Suchaktion nach den Siedlern in Fremantle begonnen.
  • Der Umzug der neuseeländischen Regierung und des Parlaments nach Wellington wird abgeschlossen. Die erste Parlamentssitzung findet am 26. Juli statt.
Edward William Stafford

Wirtschaft

Ausstellungen

Geldwirtschaft

Vertragsurkunde von 1865
  • 23. Dezember: Frankreich, Belgien, Italien und die Schweiz schließen die lateinische Münzkonvention. Ihre Gold- und Silbermünzen sind in Gewicht, Metallgehalt, Form und ihres Kurses auf der Basis des französischen Systems künftig vereinheitlicht. Es entsteht die Lateinische Münzunion, eine Währungsunion, die am 1. August des folgenden Jahres in Kraft tritt. Diese stellt ihr Währungssystem auf eine reine Goldwährung um, ebenso wie Dänemark, die Niederlande, Schweden und Norwegen.

Patente

  • 10. Oktober: John Wesley Hyatt erhält sein erstes Patent auf die von ihm erfundene Billardkugel aus Nicht-Elfenbein. Einige Jahre später gelingt ihm beim Streben nach Verbesserung der Erfindung der Entwicklungsprozess für Zelluloid.
  • 7. November: Die US-Firma Repeating Light Co. in Springfield erhält ein Patent auf von ihr entwickelte Taschenfeuerzeuge.
  • Der Brite Joseph Hinks lässt in Birmingham die von ihm entwickelte Duplex-Lampe patentieren.
  • Der Chromstahl wird patentiert.

Unternehmensgründungen

Das BASF-Werk Ludwigshafen 1866

Verkehr

Der 1865 eröffnete Bahnhof Broad Street in London
Santa Apolónia 1873
Lok Nr. 1 Talyllyn auf dem Dolgoch-Viadukt etwa 1867
Der erste Bahnhof in Lübeck, ca. 1865
Der Nordbahnhof 1865
Chinesische Arbeiter beim Bau der ersten transkontinentalen Eisenbahn

Wissenschaft und Technik

Afrikaforschung

Gerhard Rohlfs und Diener Noël

Nach einigen Monaten Aufenthalt in Europa geht der deutsche Arzt und ehemalige Fremdenlegionär Gerhard Rohlfs als offiziell unterstützter Forschungsreisender erneut nach Tripolis. Dort reist er im Mai ab, um das Hoggar-Massiv zu erforschen und nach Timbuktu weiterzuziehen. Schon in Ghadames muss er allerdings seine Marschrichtung wegen des feindlichen Verhaltens der Tuareg ändern und zieht nach Murzuk im Fessan. Dort behandelt der erklärte Gegner der Sklaverei einen erkrankten Sklavenhändler aus Kordofan. Aus Dank für seine Genesung schenkt dieser Rohlfs am 25. Dezember einen etwa sieben oder acht Jahre alten Sklaven, dem dieser den Namen Noël gibt. Da Rohlfs den Jungen nicht allein zurücklassen will, nimmt er ihn auf seiner weiteren Reise mit.

Flussdampfer Welf zur Erkundung des Juba

Die letzte Expedition Karl Klaus von der Deckens nach Somalia soll der Erforschung des Flusses Juba dienen. Mit zwei eigens dafür konstruierten Flussdampfern, die in Hamburg gebaut, in Teilen verschifft und in Sansibar zusammengebaut wurden, fährt er flussaufwärts. Bereits in der Mündung geht jedoch eines der Schiffe, die Passepartout verloren. In den Stromschnellen oberhalb von Baardheere (Bardera) erleidet der große Dampfer Welf Schiffbruch. Nach Errichtung eines Lagers gerät die Mannschaft am 2. Oktober in einen Kampf mit aufgebrachten Somali, wobei von der Decken und viele seiner Leute ihr Leben verlieren. Andere Mitglieder der Besatzung können sich retten und die Nachricht nach Sansibar bringen. Der Bericht über die gescheiterte Expedition gilt als wichtige ethnologische Quelle über das südliche Somaliland.

Im Herbst schifft sich der Missionar David Livingstone von London aus in Richtung Sansibar zu einer neuerlichen Afrikaexpedition ein.

Astronomie

Fragment des Meteoriten

Naturwissenschaften und Medizin

Gregor Mendel

Telegrafie

Zeitgenössische Darstellung des Kabelrisses aus The Illustrated London News
  • Der britische Segeldampfer Great Eastern wird erstmals als Kabelleger eingesetzt, wofür zuvor der fünfte Schornstein und ein Teil der Kessel entfernt wurden. Rund acht Jahre nach dem ersten gescheiterten Versuch verlegt der Liniendampfer rund 4.000 km eines Transatlantikkabels. Am 31. Juli reißt das Seekabel jedoch rund 1.000 km vor der Küste Neufundlands und kann nicht wieder geborgen werden. Die Verlegung wird daraufhin auf das folgende Jahr verschoben.

Sonstiges

Schreibkugel, Modell von 1870

Kultur

Bildende Kunst

Manets Olympia

Literatur

Illustration der Erstausgabe von John Tenniel
Max und Moritz

Musik und Theater

Die vier Hauptfiguren der Oper in der Uraufführung: Emilio Naudin als Vasco da Gama, Marie Battu als Inès, Marie Sasse als Sélika, Jean-Baptiste Faure als Nélusco
Ludwig und Malwine Schnorr von Carolsfeld in Tristan und Isolde

Sonstiges

Gesellschaft

Übergabe der Bundesfahne des Deutschen Schützenbundes auf dem Domshof, C. E. Doepler, 1865
Hickok bedroht nach dem Shootout Freunde von Tutt, Darstellung in Harper’s Magazine von 1867
  • 21. Juli: Aus Springfield, Missouri, wird eines der ersten Wildwest-Duelle berichtet. Der Revolverheld „Wild Bill“ Hickok erschießt Dave Tutt auf offener Straße. Nach einem dreitägigen Verfahren wird Hickok am 6. August von einer Jury vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen.
  • Ende Juli: Nachdem er jahrelang versucht hat, seine Kollegen von seinen Erkenntnissen zum Zusammenhang von Kindbettfieber und mangelnder Hygiene zu überzeugen, wird Ignaz Semmelweis ohne Diagnose von drei Ärztekollegen in die staatliche Landesirrenanstalt Döbling bei Wien eingeliefert, wo er zwei Wochen später, am 13. August, unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt.
Hinweistafel in Leipzig, Ritterstraße 12: Hier nahm am 15. Oktober 1865 die Deutsche Frauenbewegung ihren Anfang

Religion

Katastrophen

Die Sultana-Katastrophe,
Harper’s Magazine vom 20. Mai
  • 27. April: Das auf 356 Personen zugelassene Dampfschiff Sultana gerät mit 2.300 Passagieren an Bord – die meisten von ihnen ehemalige Soldaten des Sezessionskriegs auf dem Heimweg – auf dem Mississippi River in Brand und versinkt. 1.700 Menschen werden getötet, es ist die schlimmste Schiffskatastrophe der amerikanischen Geschichte.
Admont, Ruinen nach dem Brand
  • 27. April: Ein verheerender Brand im steirischen Admont fordert 7 Todesopfer. Große Teile des berühmten Klosters sowie des Marktes Admont werden ein Raub der Flammen.
  • 5. Mai: Großer Brand in Oberstdorf: Eine Feuersbrunst vernichtet am 5. und am 6. Mai zwei Drittel der Gebäude des Ortes.
  • 16. Juli: Eisenbahnunglück in Buckau: Ein Sonderzug mit Eisenbahnmitarbeitern fährt am späten Abend auf einen stehenden, mit Kohle beladenen, Güterzug auf. Das Unglück fordert 29 Tote und 50 Schwerverletzte.
  • 30. Juli: Bei stürmischer See prallt der Raddampfer Brother Jonathan vor Crescent City an der kalifornischen Küste auf einen bis dahin nicht verzeichneten Unterwasserfelsen und sinkt. 225 Passagiere und Besatzungsmitglieder ertrinken.
  • 25. Oktober: Das amerikanische Dampfschiff Republic sinkt im Sturm ca. 150 km südöstlich von Savannah (Georgia/USA). 25 der 92 Menschen an Bord sterben.

Sport

Historische Karten und Ansichten

Ansicht Manhattans von 1865

Geboren

Januar

Februar

  • 01. Februar: Theodor Hoffmann, deutsch-baltischer Pastor und evangelischer Märtyrer († 1919)
  • 02. Februar: Hermann Graf von Attems-Heiligenkreuz, österreichischer Politiker und K.u.K. Kämmerer († 1951)
  • 03. Februar: Johannes Giesberts, deutscher Politiker († 1938)
  • 04. Februar: Abe Isoo, japanischer Parlamentarier, Intellektueller und Pazifist († 1949)
  • 05. Februar: Harvey Worthington Loomis, US-amerikanischer Komponist († 1930)
  • 06. Februar: Andrew Crommelin, britischer Astronom († 1939)
  • 06. Februar: Arthur Lemisch, österreichischer Politiker († 1953)
  • 09. Februar: Erich von Drygalski, deutscher Polarforscher († 1949)
  • 10. Februar: Carl Markees, Schweizer Geiger, Musikpädagoge und Komponist († 1926)
  • 11. Februar: Friedrich Ottiker, Schweizer Unternehmer und Politiker († 1929)
  • 12. Februar: Rudolf Ferdinand Theodor Aderhold, deutscher Mykologe († 1907)
  • 13. Februar: Albert Aichele, Schweizer Pionier der Elektrotechnik († 1922)
  • 13. Februar: Dugald C. Jackson, US-amerikanischer Elektroingenieur und Erfinder († 1951)
  • 14. Februar: August Fischer, deutscher Orientalist († 1949)
  • 17. Februar: Karl Schilling, deutsch-baltischer Pastor und evangelischer Märtyrer († 1905)
  • 17. Februar: Ernst Troeltsch, deutscher Theologe und Politiker († 1923)
  • 19. Februar: Sven Hedin, schwedischer Geograf und Forschungsreisender († 1952)
  • 21. Februar: Walter Boveri, deutscher Industrieller, Gründer von Brown, Boveri & Cie (BBC) († 1924)
Otto Modersohn
  • 22. Februar: Otto Modersohn, deutscher Maler († 1943)
  • 24. Februar: Max Askanazy, schweizerischer Pathologe und Onkologe († 1940)
  • 25. Februar: Andranik Torosi Ozanyan, armenischer Widerstandskämpfer († 1927)
  • 27. Februar: Jacques Mieses, deutsch-britischer Schachspieler († 1954)
  • 28. Februar: Arnold von Rutkowski, deutsch-baltischer Geistlicher und evangelischer Märtyrer († 1919)
  • 28. Februar: Moina Mathers, britische Künstlerin und Okkultistin († 1928)

März

  • 02. März: William C. Carl, US-amerikanischer Organist und Musikpädagoge († 1936)
  • 08. März: Frederick William Goudy, US-amerikanischer Typograf († 1947)
  • 08. März: William Henry Sheppard, afro-amerikanischer Missionar in Afrika († 1927)
  • 10. März: Hans Gruner, deutscher Afrikaforscher und Kolonialbeamter in Togo († 1943)
  • 10. März: Pim Mulier, niederländischer Sportfunktionär und Journalist († 1954)
  • 10. März: Tan Sitong, chinesischer Politiker, Denker und Reformer († 1898)
  • 13. März: Paul von Rautenfeld, Schweizer Zollbeamter, Ethnologe und Zoologe († 1957)
  • 13. März: Josef Schregel, deutscher Dichter († 1946)
  • 15. März: Manuk Abeghian, Gelehrter der armenischen Literatur und Folklore († 1944)
  • 16. März: Hans Georg Achelis, deutscher Theologe, Kirchenhistoriker, Christlicher Archäologe und Universitätsprofessor († 1937)
  • 16. März: Aspazija, lettische Schriftstellerin († 1943)
  • 17. März: Gabriel Narutowicz, polnischer Staatspräsident († 1922)
  • 18. März: Eduard Stucken, deutscher Schriftsteller († 1936)
  • 19. März: William Morton Wheeler, US-amerikanischer Ethologe († 1937)
  • 23. März: Paul Leicester Ford, US-amerikanischer Schriftsteller, Historiker und Biograf († 1902)
  • 23. März: Louis Levin, deutscher Jurist († 1939)
  • 23. März: Josef Schwab, deutscher Journalist († 1940)
  • 25. März: Alexej von Jawlensky, deutsch-russischer Künstler des Expressionismus († 1941)
  • 25. März: Pierre-Ernest Weiss, französischer Physiker († 1940)
  • 26. März: Max Neal, deutscher Schwankautor († 1941)
  • 27. März: Alessandro Verde, italienischer römisch-katholischer Kardinal († 1958)
  • 30. März: Guido Maria Conforti, italienischer Seliger, Erzbischof und Ordensgründer († 1931)
  • 30. März: Alma Sorben-Rottock, deutsche Malerin († nach 1952)
  • 31. März: Anandi Gopal Joshi, indische Ärztin († 1887)

April

  • 01. April: Richard Adolf Zsigmondy, ungarisch-österreichischer Chemiker und Bergsteiger († 1929)
  • 02. April: Francis Alexander Anglin, kanadischer Richter († 1933)
  • 04. April: Julie Henriette Johanna Wilhelmine Ahrens, deutsche Schriftstellerin († 1946)
  • 04. April: Zdzisław Lubomirski, polnischer Aristokrat, Großgrundbesitzer und Politiker († 1943)
  • 07. April: Otto Baschin, deutscher Geograph und Meteorologe († 1933)
Erich Ludendorff
Adela Florence Nicolson

Mai

  • 05. Mai: Ede Donáth, ungarisch-jüdischer Dirigent und Komponist († 1945)
  • 06. Mai: John Walter Christie, US-amerikanischer Automobilrennfahrer, Ingenieur, Erfinder und Unternehmer († 1944)
  • 09. Mai: August de Boeck, belgischer Komponist und Organist († 1937)
  • 09. Mai: Leonhard Bauer, deutscher Pionier der arabischen Dialektologie († 1964)
  • 09. Mai: Kalle Løchen, norwegischer Maler und Theaterschauspieler († 1893)
  • 13. Mai: Friedrich Karl Johannes Thiele, deutscher Chemiker († 1918)
  • 14. Mai: Max Herrmann, deutscher Theaterwissenschaftler († 1942)
  • 15. Mai: Joachim von Winterfeldt-Menkin, deutscher Jurist und Rechtsritter des Johanniterordens († 1945)
  • 17. Mai: Tito Ricordi, italienischer Musikverleger († 1933)
  • 18. Mai: Traugott von Jagow, Polizeipräsident von Berlin († 1941)
  • 21. Mai: Meinrad Lienert, Schweizer Mundart- und Heimatdichter († 1933)
  • 22. Mai: Enric Morera, katalanischer Komponist († 1942)
  • 25. Mai: Friedrich August III., letzter sächsischer König († 1932)
  • 25. Mai: John Raleigh Mott, US-amerikanischer methodistischer Theologe († 1955)
  • 25. Mai: Mathilde Verne, englische Pianistin und Musikpädagogin († 1936)
  • 25. Mai: Pieter Zeeman, niederländischer Physiker († 1943)

Juni

Georg V. als Kind (1870)
(c) Bundesarchiv, Bild 183-2005-0621-500 / CC-BY-SA 3.0
Alfred Hugenberg, 1933

Juli

  • 02. Juli: Lily Braun, deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin († 1916)
  • 02. Juli: Heinrich Waderé, deutscher Bildhauer und Medailleur († 1950)
  • 03. Juli: Ambroise Vollard, französischer Kunsthändler, Galerist und Verleger († 1939)
  • 05. Juli: Edward José, belgischer Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent († 1930)
  • 06. Juli: Émile Jaques-Dalcroze, Schweizer Komponist und Musikpädagoge († 1950)
  • 08. Juli: Rita Strohl, französische Pianistin und Komponistin († 1941)
  • 13. Juli: Ernst Gaupp, deutscher Anatom († 1916)
  • 13. Juli: Gérard Analect Vincent Encausse, französischer Okkultist und Esoteriker († 1916)
  • 14. Juli: Arthur Capper, US-amerikanischer Politiker († 1951)
  • 15. Juli: Alfred Harmsworth, britischer Journalist und Verleger († 1922)
  • 17. Juli: Bernhard Dernburg, deutscher Politiker und Bankier († 1937)
  • 18. Juli: Martin Donndorf, Oberbürgermeister der Stadt Weimar von 1910 bis 1920 († 1937)
  • 18. Juli: Robert Gradmann, deutscher Pfarrer, Geograph, Botaniker und Landeskundler († 1950)
  • 20. Juli: Hans Steffen, deutscher Geograph († 1936)
  • 21. Juli: Robert Kahn, deutscher Komponist und Musikpädagoge († 1951)
  • 22. Juli: Rudolf Heinze, deutscher Jurist und Politiker († 1928)
  • 23. Juli: Friedrich Aereboe, deutscher Agrarökonom († 1942)
  • 23. Juli: Ludwig Sütterlin, deutscher Grafiker, Pädagoge und Schaffer der Sütterlinschriften († 1917)
(c) Bundesarchiv, Bild 146-1970-051-17 / Grohs (Groß), Alfred / CC-BY-SA 3.0
Philipp Scheidemann, 1918

August

Charles Gates Dawes
  • 27. August: Charles Gates Dawes, US-amerikanischer Politiker, Vizepräsident der USA († 1951)
  • 27. August: James H. Breasted, US-amerikanischer Ägyptologe und Historiker († 1935)
  • 28. August: Gerrit Grijns, niederländischer Forscher († 1944)
  • 28. August: Caspar Klein, deutscher Bischof, erster Erzbischof von Paderborn († 1941)
  • 29. August: Hedwig Lachmann, deutsche Schriftstellerin († 1918)
  • 31. August: Heinrich Pudor, deutscher Publizist und Pionier der Freikörperkultur in Deutschland († 1943)

September

  • 01. September: Edgar Aabye, dänischer Sportler († 1941)
  • 01. September: Ishibashi Ningetsu, japanischer Literaturkritiker und Schriftsteller († 1926)
  • 06. September: Jacques Joseph, deutscher Chirurg, Pionier der Rhinoplastik († 1934)
  • 08. September: Howard Sutherland, US-amerikanischer Politiker († 1950)
  • 11. September: Wilford Bacon Hoggatt, US-amerikanischer Politiker († 1938)
  • 11. September: Rainis, lettischer Schriftsteller, Politiker und Journalist († 1929)
  • 12. September: Sophus Claussen, dänischer Schriftsteller († 1931)
  • 19. September: Oskar Dressel, deutscher Chemiker († 1941)
  • 19. September: Maria Gleiss, deutsche Ärztin († 1940)
  • 20. September: Lubor Niederle, tschechischer Archäologe, Anthropologe, Ethnograph und Historiker († 1944)
  • 21. September: Georg Ludwig Rudolf Maercker, deutscher Generalmajor († 1924)
  • 22. September: Jules Caffot, französischer Organist und Komponist († 1942)
  • 23. September: Suzanne Valadon, französische Malerin († 1938)
  • 26. September: Otto Tetens, deutscher Naturwissenschaftler († 1945)
  • 27. September: Sigmund Herland, rumänischer Schachspieler und Schachkomponist († 1954)
  • 27. September: Eligio Pometta, Schweizer Politiker und Heimatforscher († 1950)
  • 28. September: Friedrich Wilhelm Kuhnert, deutscher Maler und Illustrator († 1926)
  • 28. September: Amélie d’Orléans, Prinzessin von Frankreich und Königin von Portugal († 1951)
  • 30. September: Joseph Gaudentius Anderson, US-amerikanischer Weihbischof († 1927)
  • 30. September: Wilhelm Ruthe, deutscher Weinhändler († 1954)
  • 30. September: Roland Scholl, Schweizer Chemiker († 1945)

Oktober

  • 01. Oktober: Paul Dukas, französischer Komponist († 1935)
  • 04. Oktober: Max Halbe, deutscher Schriftsteller und Dramatiker († 1944)
  • 04. Oktober: Friedrich Lienhard, deutscher Schriftsteller († 1929)
  • 06. Oktober: Marcus A. Coolidge, US-amerikanischer Politiker († 1947)
  • 07. Oktober: Theodor Scheimpflug, österreichischer Fotopionier, Entdecker der fotografischen Regel († 1911)
  • 10. Oktober: Rafael Merry del Val, spanischer römisch-katholischer Kardinal († 1930)
  • 11. Oktober: Jovan Cvijić, serbischer Geograph, († 1927)
  • 11. Oktober: Karl Gerold Goetz, Schweizer evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer († 1944)
  • 11. Oktober: Emma Graf, Schweizer Frauenrechtlerin († 1926)
  • 11. Oktober: Jakob Hausheer, Schweizer evangelischer Theologe, Sprachwissenschaftler und Hochschullehrer († 1943)
  • 11. Oktober: Hans E. Kinck, norwegischer Schriftsteller († 1926)
  • 12. Oktober: Arthur Harden, britischer Biochemiker und Nobelpreisträger († 1940)
  • 12. Oktober: Anton Kolm, österreichischer Filmpionier, Regisseur, Produzent († 1922)
  • 14. Oktober: Paul Arndt, deutscher Archäologe († 1937)
  • 14. Oktober: Felix Buttersack, deutscher Militärarzt und Schriftsteller († 1950)
  • 14. Oktober: Edith Rebecca Saunders, britische Genetikerin († 1945)
  • 15. Oktober: Walter Amelung, deutscher klassischer Archäologe († 1927)
  • 16. Oktober: Frederick Rudolph Lambart, britischer Feldmarschall († 1946)
  • 16. Oktober: Václav Laurin, tschechischer Mechaniker und Fabrikant († 1930)
  • 17. Oktober: James Rudolph Garfield, US-amerikanischer Politiker († 1950)
  • 18. Oktober: Karl Eugen Neumann, österreichischer Übersetzer der Reden des Buddha († 1915)
  • 20. Oktober: Mackay Hugh Baillie Scott, britischer Architekt und Innenarchitekt († 1945)
  • 22. Oktober: Otto Antoine, deutscher Werbegrafiker und Vedutenmaler († 1951)
  • 24. Oktober: Edgar Herfurth, deutscher Zeitungsverleger († 1950)
  • 25. Oktober: Walter Leistikow, deutscher Maler († 1908)
Benjamin Guggenheim

November

  • 01. November: Marie Feyler, Schweizer Ärztin und Frauenrechtlerin († 1947)
  • 01. November: Sámuel Teleki, österreichisch-ungarischer Politiker († 1916)
  • 02. November: Paul Olaf Bodding, norwegischer Missionar und Linguist († 1938)
  • 02. November: Carl Grunert, deutscher Schriftsteller († 1918)
Warren G. Harding, 1920
  • 02. November: Warren G. Harding, US-amerikanischer Politiker, Präsident der USA († 1923)
  • 07. November: Dmitri Prjanischnikow, russisch-sowjetischer Agrarwissenschaftler († 1948)
  • 07. November: Kosugi Tengai, japanischer Schriftsteller († 1952)
  • 08. November: Henry L. Fuqua, US-amerikanischer Politiker († 1926)
  • 12. November: Blanche Hoschedé, französische Malerin, Stieftochter Claude Monets († 1947)
  • 19. November: Friedrich Schrader, deutscher Schriftsteller und Orientalist († 1922)
  • 19. November: Otto Eckmann, deutscher Maler und Grafiker († 1902)
  • 20. November: Berthe Weill, französische Kunsthändlerin und Galeristin († 1951)
  • 21. November: Pierre-Barthélemy Gheusi, französischer Schriftsteller, Journalist und Theaterleiter († 1943)
  • 22. November: Alfred Schuler, deutscher Mystiker († 1923)
  • 24. November: Adolf Damaschke, deutscher Pädagoge, Führer der Bodenreformbewegung († 1935)
  • 25. November: Kate Gleason, US-amerikanische Ingenieurin und Erfinderin des Fertighauses († 1933)
  • 28. November: Hans Aronson, deutscher Kinderarzt und Bakteriologe († 1919)
  • 29. November: Teresa Mañé Miravet, spanische Pädagogin, Verlegerin und Anarchistin († 1939)

Dezember

  • 01. Dezember: Friend Richardson, 25. Gouverneur von Kalifornien († 1943)
  • 03. Dezember: Gustav Jenner, deutscher Komponist († 1920)
  • 04. Dezember: Edith Cavell, britische Krankenschwester († 1915)
  • 08. Dezember: Jacques Salomon Hadamard, französischer Mathematiker († 1963)
  • 08. Dezember: Jean Sibelius, finnischer Komponist († 1957)
  • 10. Dezember: René de Knyff, französischer Automobilrennfahrer und Vorsitzender der Motorsportvereinigung CSI († 1954)
  • 11. Dezember: Édouard LeBel, kanadischer Sänger († 1939)
  • 11. Dezember: Carl Georg Schillings, deutscher Fotograf († 1921)
  • 17. Dezember: Paul Oskar Höcker, deutscher Redakteur und Schriftsteller († 1944)
  • 19. Dezember: Hermann Hirt, deutscher Indogermanist († 1936)
  • 20. Dezember: Heinrich Friedrich Wilhelm Arning, deutscher Mediziner, Kolonialpolitiker und Politiker († 1943)
  • 21. Dezember: Georg Deycke, deutscher Arzt († 1938)
  • 22. Dezember: Frank Merriam, 28. Gouverneur von Kalifornien († 1955)
  • 23. Dezember: Joseph E. Atkinson, kanadischer Zeitungsverleger und Aktivist († 1948)
  • 23. Dezember: Albrecht von Württemberg, deutscher Adliger († 1939)
  • 24. Dezember: Amalie Maria, Gräfin von Württemberg († 1912)
  • 26. Dezember: Ludwig Ascher, deutscher Sozialhygieniker († 1942)
  • 28. Dezember: Félix Vallotton, Schweizer, später französischer Maler, Holzstecher und Schriftsteller († 1925)
Rudyard Kipling
  • 30. Dezember: Rudyard Kipling, britischer Schriftsteller und Nobelpreisträger († 1936)
  • 31. Dezember: Ferdinand Noack, deutscher Archäologe († 1931)

Genaues Geburtsdatum unbekannt

Gestorben

Januar bis März

  • 02. Januar: Gustaw Olizar, Adelsmarschall von Kiew, Schriftsteller und Eigentümer der Ortschaft Korestyszow in Wolhynien (* 1798)
  • 03. Januar: Maria von Sachsen, Großherzogin der Toskana (* 1796)
  • 04. Januar: Mary Baker, bekannt als Prinzessin Carabu, englische Hochstaplerin (* 1791)
  • 09. Januar: William Tharp, US-amerikanischer Politiker (* 1803)
  • 11. Jänner: Franz von Hartig, österreichischer Staatsmann und Publizist (* 1789)
  • 13. Januar: Charles Monnard, Schweizer Historiker, Politiker, reformierter Pfarrer, Schriftsteller und Hochschullehrer (* 1790)
  • 14. Januar: Marie-Anne Libert, belgische Mykologin (* 1782)
  • 18. Januar: Magnus Jacob Crusenstolpe, schwedischer Adeliger, Publizist und Schriftsteller (* 1795)
  • 19. Januar: Clementina Maude, Viscountess Hawarden, britische Adelige und Pionierin der Fotografie (* 1822)
Pierre-Joseph Proudhon et ses enfants, Gemälde von Gustave Courbet, 1865
  • 19. Januar: Pierre-Joseph Proudhon, französischer Ökonom, Soziologe und Anarchist (* 1809)
  • 21. Januar: Johan Erik Lindh, schwedischer Maler (* 1793)
  • 21. Januar: Xavier-Boniface Saintine, französischer Lustspiel-, Vaudeville- und Romanautor (* 1798)
  • 24. Januar: Stephen Allen Benson, Präsident von Liberia (* 1816)
  • 25. Januar: Karl Henrik Anckarswärd, schwedischer Oberst und Politiker (* 1782)
  • 25. Jänner: Karl Thurwieser, österreichischer Meteorologe, Alpinist und Theologe (* 1789)
  • 28. Januar: Felice Romani, italienischer Opernlibrettist (* 1788)
  • 03. Februar: Eugène Devéria, französischer Maler (* 1805)
  • 08. Februar: Jules de Joly, französischer Architekt (* 1788)
  • 09. Februar: Julius Muhr, deutscher Maler (* 1819)
  • 10. Februar: Emil Lenz, deutsch-baltischer Physiker (* 1804)
  • 14. Februar: Thomas Holliday Hicks, US-amerikanischer Politiker (* 1798)
  • 15. Februar: Georg Landau, deutscher Archivar und Historiker (* 1807)
  • 17. Februar: Juan José de Aycinena y Piñol, guatemaltekischer Geistlicher, Unternehmer und Politiker (* 1792)
  • 20. Februar: Pierre-Louis Dietsch, französischer Dirigent, Chorleiter und Komponist (* 1808)
  • 21. Februar: Stapleton Cotton, 1. Viscount Combermere, britischer Feldmarschall (* 1773)
  • 21. Februar: Constant Troyon, französischer Maler (* 1810)
  • 25. Februar: Otto Ludwig, deutscher Schriftsteller (* 1813)
  • 27. Februar: Miklós Jósika, ungarischer Romanschriftsteller (* 1794)
  • 01. März: Anna Pawlowna, Königin der Niederlande (* 1795)
  • 01. März: William Cannon, US-amerikanischer Politiker (* 1809)
  • 01. März: Madison Perry, US-amerikanischer Politiker (* 1814)
  • 06. März: August Viereck, deutscher Porträtmaler (* 1825)
  • 08. März: Albertus Gerardus Bilders, niederländischer Maler und Kunstsammler (* 1838)
  • 12. März: Jakob Adam, Schweizer Politiker und Jurist (* 1797)
  • 14. März: Wilhelm Theodor von Chézy, österreichischer Schriftsteller, Romancier, Übersetzer und Journalist (* 1806)
  • 16. März: Gustav Kolb, deutscher Publizist und Redakteur (* 1798)
Friedrich August Stüler, 1863

April bis Juni

Abraham Lincoln, vier Tage vor dem Attentat, Photo: Alexander Gardner
Magdalena Sophie Barat auf dem Sterbebett
  • 25. Mai: Sophie Barat, französische Gründerin des katholischen Frauenordens der Sacré-Cœur-Schwestern (* 1779)
  • 29. Mai: Bernard-Pierre Magnan, französischer General und Marschall von Frankreich (* 1791)
  • 29. Mai: Heinrich von Rosenthal, deutscher Politiker (* 1808)
  • 31. Mai: Oskar Pichler, deutscher Architekt (* 1826)
  • Mai: Senggerinchin, mongolischer Prinz und Militärbefehlshaber der Qing-Dynastie (* 1811)
  • 06. Juni: William Clark Quantrill, Partisanen-Führer im amerikanischen Sezessionskrieg (* 1837)
  • 08. Juni: Joseph Paxton, britischer Gärtner, Eisenbahnunternehmer und Architekt (* 1803)
  • 10. Juni: Ulrik Anton Motzfeldt, norwegischer Jurist und Politiker (* 1807)
  • 14. Juni: Heinrich von der Mark, bayerischer Generalleutnant und Kriegsminister (* 1784)
  • 15. Juni: Louis Leresche, Schweizer evangelischer Geistlicher (* 1796)
  • 15. Juni: Pedro Ignacio Meza, Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Paraguays (* 1813)
  • 18. Juni: Antoine Joseph Wiertz, belgischer Maler, Zeichner und Kupferstecher (* 1806)
  • 19. Juni: Evangelos Zappas, griechischer Kaufmann und Mäzen (* 1800)
  • 20. Juni: Rudolf Gustav Puff, steirischer Dichter, Schriftsteller und Förderer der slowenischen Kultur (* 1808)
  • 22. Juni: Ángel de Saavedra, spanischer Ministerpräsident, Schriftsteller und Diplomat (* 1791)

Juli bis September

  • 01. Juli: David Levy Elkan, deutscher Maler, Zeichner und Lithograf (* 1808)
  • 03. Juli: John Hardy Steele, US-amerikanischer Politiker (* 1789)
  • 07. Juli: George Atzerodt, deutsch-US-amerikanischer Verschwörer (* 1835)
  • 07. Juli: David Herold, US-amerikanischer Verschwörer und Attentäter (* 1842)
  • 07. Juli: Lewis Powell, US-amerikanischer Verschwörer und Attentäter auf William H. Seward (* 1844)
  • 07. Juli: Mary Surratt, mögliche Mitverschwörerin beim Attentat auf Abraham Lincoln, erste Frau, die von einer amerikanischen Bundesbehörde hingerichtet wurde (* 1823)
Robert Remak

Oktober bis Dezember

Karl Klaus von der Decken
Heinrich Barth
Adolph Kolping
  • 04. Dezember: Adolph Kolping, deutscher katholischer Priester (* 1813)
  • 05. Dezember: Carl Albert Leopold von Stengel, bayerischer Jurist und Verwaltungsbeamter (* 1784)
  • 06. Dezember: Sebastián de Yradier, spanisch-baskischer Komponist (* 1809)
  • 07. Dezember: Antonio Fontana, Schweizer römisch-katholischer Geistlicher und Pädagoge (* 1784)
  • 08. Dezember: Vinzenz Rosenzweig von Schwannau, österreichischer Diplomat und Orientalist, Übersetzer orientalischer Literatur (* 1791)
  • 09. Dezember: Auguste Stourm, französischer Politiker, Generaldirektor der Post (* 1797)
  • 10. Dezember: Louis Adrien Huart, französischer Journalist, Schriftsteller und Theaterdirektor (* 1813)
Grabstätte König Leopolds I.

Genaues Todesdatum unbekannt

  • Pierre-Auguste-Louis Blondeau, französischer Komponist und Musikwissenschaftler (* 1784)
  • Claude Montal, französischer Klavierbauer (* 1800)

Weblinks

Commons: 1865 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Stift Admont - Brandruinen.png
Markt- und Stift Admont nach dem Brand 1865.
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Lewis Powell (AKA Lewis Payne) at the Washington Navy Yard, District of Columbia. Powell, wearing an issued navy shirt, is seated and manacled aboard a prison barge. Powell attempted to assassinate U.S. Secretary of State William Seward on April 14, 1865.
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Broad Street station, London - print from "Illustrated Times" of 11 November 1865. First uploaded on en-wiki by ChrisO, 6 March 2004
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"The Bombardment of Fort Fisher, January 15, 1865"

Ships of the North Atlantic Blockading Squadron bombarding Fort Fisher, North Carolina, prior to the ground assault that captured the fortification.

Identifiable ships include:

  • USS Monadnock (twin-turret monitor in the right center);
  • USS Vanderbilt (grey two-stack side-wheel steamer in right foreground); and
  • USS New Ironsides (at the right end of the main battle line).
http://www.history.navy.mil/photos/sh-usn/usnsh-n/new-ir-m.htm
Joseph Albert - Ludwig und Malwine Schnorr von Carolsfeld - Tristan und Isolde, 1865e.jpg
Joseph Albert: Ludwig und Malwine Schnorr von Carolsfeld als »Tristan und Isolde« der Münchner Uraufführung, 1865, München, Staatliche Verwaltung der Schlösser.
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Sir Edward William Stafford, served as Premier of New Zealand on three occasions in the mid 19th century.
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Übergabe der Bundesfahne am Domshof. Lithografie von C. E. Doepler zum Zweiten Deutschen Bundesschießen in Bremen im Jahr 1865.
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Erich Ludendorff, deutscher General und Politiker.
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Otto Modersohn

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ca. Januar - Juni 1933
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Confederate General Robert E. Lee poses in a late April 1865([1]) portrait taken by Mathew Brady in Richmond, Virginia. Lee's surrender to Union General Ulysses S. Grant at Appomattox Court House on 9 April 1865, soon before this portrait was taken, marked the end of the American Civil War. Dust and scratches removed by Thegreenj
Lincolnassassination.jpg
Lithograph of the Assassination of Abraham Lincoln. From left to right: Henry Rathbone, Clara Harris, Mary Todd Lincoln, Abraham Lincoln, and John Wilkes Booth. Rathbone is depicted as spotting Booth before he shot Lincoln and trying to stop him as Booth fired his weapon. Rathbone actually was unaware of Booth’s approach, and reacted after the shot was fired. While Lincoln is depicted clutching the flag after being shot, it is also possible that he just simply pushed the flag aside to watch the performance.
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Senator (later US President) Warren G. Harding, head-and-shoulders portrait, facing front.
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Heinrich Barth (1821 - 1865) prussian explorer of western Africa, linguist, geographer, ethnologist et anthropologist.
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Deutsch: Brasilianische Fregatte Amazonas versenkt den Dampfer Marqués de Olinda (Gemälde von Trajano Augusto de Carvalho).
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A slab of the Shergotty meteorite. It fell on August 25, 1865, in Shergotty, Gaya, Bihar, India.
Alice par John Tenniel 25.png
"Alice in Wonderland" illustration №25 by Tenniell
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en:Mary Surratt; from [1]. Picture obviously pre-1923.
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Gerhard Rohlfs und Diener Henry Noel
United States 1865-1866.png
Autor/Urheber: Made by User:Golbez., Lizenz: CC BY 2.5
Map of the states and territories of the United States as it was from 1865 to 1866. On April 9 1865, the Confederate States of America surrendered. On May 5 1866, a portion of Utah Territory was given to Nevada.
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Latin Monetary Union Treaty (1865)
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King George V of the United Kingdom as a young boy
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The burning of Columbia, South Carolina, February 17, 1865, at the end of the Civil War.
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Reißen des Transatlantikkabels 1865 während der Verlegung durch die Great Eastern.
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Robert Remak
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Abraham Lincoln, three-quarter length portrait, seated and holding his spectacles and a pencil
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The four principals in costume for Giacomo Meyerbeer's opera L'Africaine in the Paris 1865 premiere (press illustration). From left to right: Emilio Naudin as Vasco da Gama; Marie Battu as Inès; Marie Sasse as Sélika; Jean-Baptiste Faure as Nélusko.
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Proudhon and his children (1865). Oil on canvas, 147 × 198 cm (58 × 78 in). Petit Palais, Paris Strukturierte Daten auf Commons bearbeiten
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View of the Cerro de Montevideo from the rooftops of the city, in 1865.
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Gerardo Barrios' tomb(salvadorean patriot), in Cementerio de los Ilustres in San Salvador,El Salvador.
Aspect de la Puerta del Sol pendant les troubles suscités par les étudiants dans la soirée du 11 avril.jpg
Madrid.– Aspecto de la Puerta del Sol durante los disturbios suscitados por los estudiantes en la tarde del 11 de abril. (Del boceto del ingeniero de Bordier.)
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Hinrichtung der vier Mitverschwörer des Lincoln-Attentats (Mary Surratt, Lewis Powell, David Herold und George Atzerodt)
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President Lincoln's funeral procession in New York City
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Count Richard Belcredi (1823 - 1902), as shown on the title page of Zlatá Praha magazine, 1st year, volume 12
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Wild Bill Hickok threatens the friend of Davis Tutt after defeating Tutt in a duel, in an illustration from Harper’s New Monthly Magazine, February 1867.
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August Stüler
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David E. Herold, one of the conspirators in the assassination of Abraham Lincoln, photographed in the Washington Navy Yards, Washington D.C., after his arrest. Retouched to clean up dust and scratches. Cropped from the original in the Library of Congress archives.
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McLean house where General Lee surrendered. Appomattox Court House, Virginia, April 1865. Photographed by Timothy H. O'Sullivan.
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13th Amendment of the United States Constitution.
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Source: en:National Park Service"John Wilkes Booth's Escape Route".
Derivative work for Wikipedia by en:User:JGHowes – added state flags/icons; revised map colors.
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King Moshoeshoe (1786-1870), founder or Lesotho
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Portrait of François Achille Bazaine on campaign in Mexico
Allgemeiner Deutscher Frauenverein - Schild.jpg
Autor/Urheber: Amrei-Marie, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Hinweis-Tafel in Leipzig, Ritterstraße 12: Hier nahm am 15. 10.1865 die Deutsche Frauenbewegung ihren Anfang
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Charles G. Dawes
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Ruins at Charleston, South Carolina
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Gregor Mendel (1822-1884)
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Andrew Johnson taking the oath of office in the small parlor of the Kirkwood House [Hotel], Washington, [April 15, 1865].
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The execution of Henry Wirz, commandant of the (Confederate) Andersonville Prison, near the US Capitol moments after the trap door was sprung. Washington, D.C. Soldier springing the trap; men in trees and Capitol dome beyond