Thomas Bedorf

Thomas Bedorf (* 1969) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Philosophie an der Fernuniversität in Hagen.

Leben

Von 1990 bis 1997 studierte er Philosophie, Romanistik, Geschichts- und Politikwissenschaft in Münster, Bochum und Paris. Von 1997 bis 1998 war er wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum (Bernhard Waldenfels). Von 1997 bis 1998 war er Kollegiat des DFG-Graduiertenkollegs „Phänomenologie und Hermeneutik“ Bochum/Wuppertal. 1999 hatte er ein Forschungsstipendium am Department of Philosophy der Stony Brook University. Nach der Promotion 2002 zum Dr. phil. an der Ruhr-Universität Bochum wurde er 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet Philosophie, insbes. Praktische Philosophie in Hagen. Nach der Habilitation 2008 in Philosophie ebenda war er 2009/2010 Gastprofessor am Instituto Italiano di Scienze Umane in Neapel und Vertretungsprofessor für Politische und Sozialphilosophie an der Universität Wien. 2011 wurde er Professor an der Fernuniversität in Hagen. Von 2015 bis 2017 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung (DGPF).[1]

Schriften (Auswahl)

  • Dimensionen des Dritten. Sozialphilosophische Modelle zwischen Ethischem und Politischem. München 2003, ISBN 3-7705-3870-6.
  • Marginalien zu Adorno. Münster 2003, ISBN 3-89691-553-3.
  • Verkennende Anerkennung. Über Identität und Politik. Berlin 2010, ISBN 978-3-518-29530-4.
  • Andere. Eine Einführung in die Sozialphilosophie. Bielefeld 2011, ISBN 3-8376-1710-6.
  • mit Emmanuel Alloa, Christian Grüny, Tobias Nikolaus Klass: Leiblichkeit. Geschichte und Aktualität eines Konzeptes. Tübingen 2019, ISBN 978-3-8252-5038-6.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Forschung. Abgerufen am 1. September 2019 (deutsch).