Handball-Bundesliga

Handball-Bundesliga
Das offizielle Logo der Liqui Moly HBL seit der Saison 2021/22

Voller NameLiqui Moly Handball-Bundesliga
Aktuelle Saison2021/22
SportartHandball
AbkürzungHBL
VerbandDeutscher Handballbund
(Organisiert von Handball-Bundesliga GmbH)
Ligagründung1966
Mannschaften18
Land/LänderDeutschlandDeutschland Deutschland
TitelträgerTHW Kiel.svg THW Kiel
RekordmeisterTHW Kiel.svg THW Kiel (22 Titel)
RekordspielerDeutschlandDeutschland Carsten Lichtlein (683 Spiele)
RekordschützeKorea SudSüdkorea Kyung-Shin Yoon (2.905 Tore)
TV-PartnerSky
Websiteliquimoly-hbl.de
Qualifikation zuChampions League
European League

Die Handball-Bundesliga der Männer (vollständiger Name nach dem Hauptsponsor Liqui Moly Handball-Bundesliga) ist seit 1966 die höchste Spielklasse im deutschen Handball. In der Bundesliga werden im Ligasystem, bei dem jeder Verein in Hin- und Rückspielen gegen jeden anderen Verein antritt, der Deutsche Handballmeister sowie die Teilnehmer der Europapokalwettbewerbe ausgespielt. Die Handball-Bundesliga GmbH hat ihren Sitz in Köln und Präsident des Ligaverbandes der Handball-Bundesliga ist seit 2014 Uwe Schwenker.[1] Geschäftsführer der Handball-Bundesliga ist seit 2003 Frank Bohmann. Erfolgreichster Verein der Bundesliga ist der THW Kiel, gefolgt vom VfL Gummersbach.

Von 1967 bis 1973 existierte zudem eine vom Deutschen Handballbund (DHB) ausgerichtete Feldhandball-Bundesliga, die in den Sommermonaten ausgespielt wurde.

Modus und Ausrichtung

Auf- und Abstiegsmodus

Bis 2010/11

Die beiden Erstplatzierten der 2. Handball-Bundesliga stiegen zum Saisonwechsel in die 1. Handball-Bundesliga auf. Die Zweitplatzierten spielten in Play-off-Spielen gegeneinander – der Sieger wiederum spielte gegen den Drittletzten der 1. Bundesliga. Die beiden Letztplatzierten der 1. Bundesliga stiegen direkt in die 2. Bundesliga ab.

2011 bis 2017

Seit der Saison 2011/12 stiegen regulär die letzten drei Vereine der Abschlusstabelle direkt in die 2. Bundesliga ab und die ersten drei Vereine der 2. Bundesliga steigen direkt in die 1. Bundesliga auf.

2014/15 wurde ausnahmsweise mit 19 Mannschaften und mit 4 Absteigern gespielt. Grund war der Lizenzentzug für den HSV Hamburg, wodurch der eigentliche sportliche Absteiger, der HBW Balingen-Weilstetten, den freien Platz zugesprochen bekam. Später wurde der Lizenzentzug zurückgenommen, wodurch auch der HSV Hamburg wieder in der Bundesliga mitspielen durfte.[2]

Ab 2017/18

Ab der Saison 2017/18 gibt es nur noch zwei Absteiger in die 2. Handball-Bundesliga; folglich steigen pro Saison auch nur zwei Vereine in die 1. Bundesliga auf.[3] Ebenfalls dürfen nun 16 Spieler eingesetzt werden und es wurde ein einheitlicher Hallenboden eingeführt.[4]

Durch die COVID-19-Pandemie wurde die Saison 2019/20 am 21. April 2020 für beendet erklärt. Dieses hatte zur Folge, dass durch einen Beschluss des Präsidiums der Handball-Bundesliga e.V., kein Verein aus der 1. Handball-Bundesliga absteigt. Dennoch durften sowohl der Erst- als auch der Zweitplatzierte der 2. Handballbundesliga aufsteigen. Somit geht die 1. Handball-Bundesliga 2020/21 mit 20 Mannschaften in die Saison.[5]

Unterbau

1981 wurde die 2. Bundesliga eingeführt, die seitdem in zwei Staffeln (Nord und Süd) ausgetragen wurde, in den Jahren 1991–1993 in drei Staffeln Nord, Mitte und Süd. Darunter folgten als dritte Ligen je eine Regionalliga der fünf Regionalverbände, die zum Teil zweistaffelig waren (Nordost 1992–1999, Südwest 1981–1998, West 1981–2000, Süd 1991–2000). Von 2000 bis 2005 betrieben die Regionalverbände gemeinsam eine sechsstaffelige Regionalliga. Bis 2000 unterhielt jeder Landesverband eine eigene viertklassige Oberliga. Die Regionalligen waren daher von insgesamt bis zu 22 Oberligen unterbaut (Situation von 1991 bis 2000, davor einschließlich der Stadtliga Berlin 17 Oberligen), von denen die Landesliga Berlin 1991/92 (Oberliga Berlin erst ab 1992/93) und die Oberliga Hessen von 1981 bis 2000 in zwei Staffeln spielten. Die Struktur konnte also in den obersten vier Spielklassen bis zu 37 Ligen bzw. Staffeln aufweisen (Saison 1991/92 mit zweigeteilter 1. Bundesliga und dreistaffeliger 2. Bundesliga 2-3-8-24). Bis zur Einleitung der Regionalligareform in den Jahren 1998 bis 2000 und dem Beginn der Zusammenlegung von Oberligen ab 2000 war die reguläre Struktur 1-2-9-23 (35 Ligen/Staffeln). Vor der deutschen Wiedervereinigung war eine 1-2-7-17-Struktur mit 27 Ligen/Staffeln üblich. Seit der umfassenden Spielklassenreform im Jahr 2010 mit der Schaffung der 3. Liga in vier Staffeln und der Zusammenlegung weiterer Oberligen wurde die Struktur auf 1-1-4-12 gestrafft. Nur noch sieben Landesverbände unterhalten derzeit eine alleinige Oberliga. Mit der Zusammenlegung der Oberligen Niederrhein und Mittelrhein wird diese Zahl zur Saison 2016/17 auf fünf sinken. Nur noch die Verbände Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Bayern und der Bremer HV, dessen Oberliga allerdings bereits seit 1965 die Vereine aus den westlichen Bezirken des HV Niedersachsen zugeteilt sind (Nordseeliga), werden dann noch eine allein verantwortete Oberliga haben. Den fünften Level bilden zurzeit insgesamt 28 Ligen/Staffeln der Landesverbände. (Zum Vergleich: Im Fußball bilden 22 Ligen die obersten fünf Spielklassen (1-1-1-5-14)).

Geschichte

Logo der Handball-Bundesliga bis 2007

Die Bundesliga wurde mit der Saison 1966/67 in zwei Staffeln eingeführt. In der zweigleisigen Zeit bildeten grundsätzlich die Vereine der Regionalverbände Nord und West die Staffel Nord, Vertreter der Verbände Südwest und Süd die Staffel Süd. (Nur) Berliner Vereine konnten beiden Staffeln zugeteilt werden. In den ersten drei Jahren spielten die Staffelsieger in einem Finale den Deutschen Meister aus. Ab 1969/70 gab es eine Endrunde mit Halbfinale und Endspiel. Das Finale 1970 wurde wegen der schon im Januar des Jahres stattfindenden Weltmeisterschaft bereits am 2. Januar 1970 ausgetragen, die Ligaspiele hatten bereits im November 1969 geendet. Mit dem VfL Gummersbach, Grün-Weiß Dankersen, TuS Wellinghofen und der SG Leutershausen spielten vier Vereine alle elf zweigleisigen Spielzeiten in der Bundesliga. Von diesen verpasste der TuS Wellinghofen 1977 nur aufgrund der durch den Staffelrivalen TuS Derschlag eingeleiteten Protestwelle mit mehreren Annullierungen und Wiederholungsspielen (von denen die Wellinghofer tragischerweise gar nicht selbst betroffen waren) die Qualifikation für die eingleisige Bundesliga und schaffte in der Folgezeit niemals mehr den Aufstieg dorthin. Mit sechs Meistertiteln, neun Finalteilnahmen (immer außer 1971 und 1977) sowie einem Punkteschnitt von über 80 % (281 von 340 möglichen Punkten geholt) ist der VfL Gummersbach der mit Abstand erfolgreichste Club der zweigleisigen Zeit. Insgesamt 41 Vereine spielten von 1966 bis 1977 in der zweigleisigen Bundesliga, davon die Reinickendorfer Füchse als einziger Verein in beiden Staffeln.

1977 wurde die eingleisige Handball-Bundesliga eingeführt. Dabei haben nur THW Kiel und der VfL Gummersbach alle bisherigen 42 Spielzeiten absolviert. Diese zwei Vereine teilen sich auch zweiundzwanzig der seither vergeben Meistertitel. Erfolgreichster Verein in dieser Zeit war der THW Kiel, der siebzehn seiner zwanzig Meisterschaften in der eingleisigen Bundesliga holte, die letzte im Jahre 2015. Gummersbach errang fünf seiner insgesamt zwölf Meistertitel in dieser Zeit, den letzten 1991. Dieser Titelgewinn markiert gleichzeitig das Ende einer Ära, denn von 1978 bis zur Saison 1990/91 gelang es mit Gummersbach, Großwallstadt und TUSEM Essen nur drei Mannschaften, den Meistertitel in der eingleisigen Bundesliga zu gewinnen. Seither jedoch gelang es keinem dieser drei bis dahin dominanten Vereine mehr, Meister oder Vizemeister zu werden.

Nach einer „Übergangsphase“, in der 1992 und 1993 die SG Wallau/Massenheim den Titel holte, begann mit der Saison 1993/94 eine Phase der Dominanz des Quartetts aus THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt, TBV Lemgo und SC Magdeburg. In den zwölf aufeinander folgenden Spielzeiten von 1994/95 bis 2005/06 standen am Saisonende immer mindestens drei dieser vier Mannschaften auf den ersten vier Plätzen, viermal sogar alle vier. Die Meistertitel nach 1993 verteilen sich bis 2010 ebenfalls ausschließlich auf diese vier Vereine, wobei Kiel vierzehnmal den Titel gewann, Lemgo zweimal (1997 und 2003), Magdeburg (2001) und Flensburg (2004) je einmal. Erst 2011 wurde mit dem HSV Hamburg ein anderer Verein deutscher Meister.

Insgesamt spielten bisher 95 verschiedene Vereine und Spielgemeinschaften in der Bundesliga, davon 77 in der eingleisigen Zeit. Von den Vereinen, die seit mindestens 20 Spielzeiten in der Bundesliga spielen, sind die HSG Wetzlar (seit 1998), der SC Magdeburg (seit 1991) und der TBV Lemgo (seit 1983) noch nie aus der Bundesliga abgestiegen. Der SC Magdeburg spielte seit 1956 bis zum Ende 1991 in der DDR-Oberliga, also nunmehr seit 63 Jahren ununterbrochen in seiner jeweils höchsten Spielklasse.

In der Saison 1991/92 spielte die Handball-Bundesliga wegen der Wiedervereinigung in zwei Staffeln. Von 1990 bis 1992 wurden Play-off-Spiele um die Meisterschaft ausgetragen.

In der Saison 2014/15 spielten das erste Mal 19 statt 18 Mannschaften im Handball-Oberhaus, da der HSV Handball erst in letzter Instanz die Lizenz erhielt und der HBW Balingen-Weilstetten zu diesem Zeitpunkt schon rechtlich im Oberhaus verblieb. Dieses wurde durch einen zusätzlichen Absteiger kompensiert, so dass die Liga wieder mit 18 Vereinen in die Spielzeit 2015/16 startete; die 2. Bundesliga umfasste dafür in dieser Saison 21 statt 20 Mannschaften.

Aktuelles

Spielorte der Teams der Bundesliga 2021/2022

In der Saison 2021/22 spielen die folgenden 18 Vereine in der 1. Bundesliga:

Namenssponsoring

Am 21. August 2007 wurde mit dem Automobilhersteller Toyota erstmals ein Namenssponsor für die 1. Bundesliga präsentiert. Ab der Saison 2007/08 hieß die Handballbundesliga nun offiziell „Toyota Handball-Bundesliga“ und erhielt inklusive Medialeistungen rund 2,3 Millionen Euro pro Spielzeit. Der Vertrag galt zunächst für zwei Jahre und soll jedem der 18 Erstligisten rund 55.000 Euro in die Kassen gespült haben.[6] Ab der Saison 2012/13 trat die Deutsche Kreditbank als Namenssponsor auf, nachdem Toyota den Vertrag nicht verlängerte, so dass die Liga in „DKB Handball-Bundesliga“ umbenannt wurde. Der Vertrag lief drei Jahre und wurde für die Spielzeiten 2016 bis 2019 verlängert.[7] Seit der Saison 2019/20 ist Liqui Moly der Namenssponsor. Der Vertrag läuft drei Jahre, zudem besteht eine Option auf zwei weitere Jahre.[8]

Statistiken

Deutsche Meister seit 1950

Die Meistertitel des Berliner SV 1892 beim Turnier 1948 und des RSV Mülheim bei der Endrunde 1949 wurden vor der Gründung des Deutschen Handballbundes 1949 gewonnen. Diese Zonenmeisterschaften sind vom DHB nicht anerkannt und gelten heute als inoffizielle Meisterschaften.

THW Kiel221957, 1962, 1963, 1994, 1995, 1996, 1998, 1999, 2000, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015, 2020, 2021
VfL Gummersbach121966, 1967, 1969, 1973, 1974, 1975, 1976, 1982, 1983, 1985, 1988, 1991
Frisch Auf Göppingen091954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961, 1965, 1970, 1972
TV Großwallstadt061978, 1979, 1980, 1981, 1984, 1990
SV Polizei Hamburg041950, 1951, 1952, 1953
SG Flensburg-Handewitt032004, 2018, 2019
TUSEM Essen031986, 1987, 1989
Rhein-Neckar Löwen022016, 2017
TBV Lemgo021997, 2003
SG Wallau/Massenheim021992, 1993
GWD Minden021971, 1977
Berliner SV 1892*021956, 1964
HSV Hamburg012011
SC Magdeburg012001
SG Leutershausen011968

Saisonüberblick seit Einführung der Bundesliga

SaisonMeisterMeistertrainerPokalsiegerTorjägerZuschauerschnitt
1966/67VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachHorst Dreischang (1)nicht ausgetragenHansi Schmidt (91/26)1.140
1967/68SG Leutershausen Logo.gif SG LeutershausenBernhard Kuchenbecker (1)nicht ausgetragenHansi Schmidt (94/13)1.210
1968/69VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachHorst Dreischang (2)nicht ausgetragenHansi Schmidt (107/24)1.290
1969/70Wappen-TPSG-Frisch-Auf logo.svg Frisch Auf GöppingenBernhard Kempa (1)nicht ausgetragenHansi Schmidt (94/20)1.170
1970/71GWD Minden Logo 01.svg Grün-Weiß DankersenFriedrich Spannuth (1)nicht ausgetragenHansi Schmidt (89/15)2.060
1971/72Wappen-TPSG-Frisch-Auf logo.svg Frisch Auf GöppingenEdmund Meister (1)nicht ausgetragenJosef Karrer (97/27)2.090
1972/73VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachDjordje Vucinić (1)nicht ausgetragenRolf Harjes (98/34)
1973/74VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachHeiner Frohwein (1)nicht ausgetragenPeter Pickel (114/42)
1974/75VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachVictor Chița (1)GWD Minden Logo 01.svg Grün-Weiß DankersenSimon Schobel (112/48)
1975/76VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachRolf Jaeger (1)GWD Minden Logo 01.svg Grün-Weiß DankersenDjordje Lavrnić (96/34)
1976/77GWD Minden Logo 01.svg Grün-Weiß DankersenVitomir Arsenijević (1)VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachDjordje Lavrnić (105/42)
1977/78TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtKlaus Zöll (1)VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachDjordje Lavrnić (173/98)2.039
1978/79TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtKlaus Zöll (2)GWD Minden Logo 01.svg Grün-Weiß DankersenArno Ehret (152/53)2.039
1979/80TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtRüdiger Schmacke (1)TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtPredrag Timko (178/97)2.230
1980/81TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtKlaus Zöll (3)TuS Nettelstedt-Lübbecke.svg TuS NettelstedtArno Ehret (173/68)2.032
1981/82VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachPetre Ivănescu (1)VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachErhard Wunderlich (214/91)2.087
1982/83VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachPetre Ivănescu (2)VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachErhard Wunderlich (182/60)2.298
1983/84TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtKarl-Heinz Bergsträßer (1)TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtZdravko Miljak (188/61)2.300
1984/85VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachKlaus Brand (1)VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachSiggi Sveinsson (191/81)2.258
1985/86TUSEM Essen Logo 01.svg TUSEM EssenPetre Ivănescu (3)MTSV Schwabing Logo.jpg MTSV SchwabingJerzy Klempel (233/59)2.383
1986/87TUSEM Essen Logo 01.svg TUSEM EssenJóhann Ingi Gunnarsson (1)TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtJerzy Klempel (239/77)2.365
1987/88VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachHeiner Brand (1)TUSEM Essen Logo 01.svg TUSEM EssenJerzy Klempel (198/86)2.331
1988/89TUSEM Essen Logo 01.svg TUSEM EssenHans-Dieter Schmitz (1)TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtZbigniew Tłuczyński (172/72)2.400
1989/90TV Grosswallstadt Logo 01.svg TV GroßwallstadtPeter Meisinger (1)TSV Milbertshofen Logo.jpg TSV MilbertshofenAndreas Dörhöfer (178/78)2.500
1990/91VfL Gummersbach Logo 01.svg VfL GummersbachHeiner Brand (2)TUSEM Essen Logo 01.svg TUSEM EssenJochen Fraatz (207/57)2.550
1991/92SG WALLAU-MASSENHEIM.gif SG Wallau/MassenheimVelimir Kljaić (1)TUSEM Essen Logo 01.svg TUSEM EssenJochen Fraatz (212/79)1.922
1992/93SG WALLAU-MASSENHEIM.gif SG Wallau/MassenheimHeiner Brand (3)SG WALLAU-MASSENHEIM.gif SG Wallau/MassenheimAndreas Dörhöfer (212/82)2.323
1993/94THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (1)SG WALLAU-MASSENHEIM.gif SG Wallau/MassenheimPeter Gerfen (224/79)2.225
1994/95THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (2)TBV Lemgo.svg TBV LemgoMarek Kordowiecki (199/88)2.377
1995/96THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (3)SC Magdeburg Logo.svg SC MagdeburgMartin Schwalb (230/102)2.507
1996/97TBV Lemgo.svg TBV LemgoJuri Schewzow (1)TBV Lemgo.svg TBV LemgoYoon Kyung-shin (209/41)2.718
1997/98THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (4)THW Kiel.svg THW KielStéphane Stoecklin (207/52),
Yoon Kyung-shin (207/53)
3.069
1998/99THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (5)THW Kiel.svg THW KielYoon Kyung-shin (228/27)2.983
1999/00THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (6)THW Kiel.svg THW KielYoon Kyung-shin (256/26)2.748
2000/01SC Magdeburg Logo.svg SC MagdeburgAlfreð Gíslason (1)VfL Bad Schwartau Logo.jpg VfL Bad SchwartauYoon Kyung-shin (324/76)2.542
2001/02THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (7)TBV Lemgo.svg TBV LemgoYoon Kyung-shin (263/59)3.305
2002/03TBV Lemgo.svg TBV LemgoVolker Mudrow (1)SG Flensburg-Handewitt.svg SG Flensburg-HandewittLars Christiansen (289/121)3.651
2003/04SG Flensburg-Handewitt.svg SG Flensburg-HandewittKent-Harry Andersson (1)SG Flensburg-Handewitt.svg SG Flensburg-HandewittYoon Kyung-shin (261/85)3.921
2004/05THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (8)SG Flensburg-Handewitt.svg SG Flensburg-HandewittLars Christiansen (258/100)4.141
2005/06THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (9)HSV Hamburg.svg HSV HamburgGuðjón Valur Sigurðsson (264/69)4.575
2006/07THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (10)THW Kiel.svg THW KielYoon Kyung-shin (209/80)4.585
2007/08THW Kiel.svg THW KielZvonimir Serdarušić (11)THW Kiel.svg THW KielKonrad Wilczynski (237/128)4.863
2008/09THW Kiel.svg THW KielAlfreð Gíslason (2)THW Kiel.svg THW KielSavas Karipidis (282/116)4.802
2009/10THW Kiel.svg THW KielAlfreð Gíslason (3)HSV Hamburg.svg HSV HamburgHans Lindberg (251/132)4.718
2010/11HSV Hamburg.svg HSV HamburgMartin Schwalb (1)THW Kiel.svg THW KielAnders Eggert (248/132)4.694
2011/12THW Kiel.svg THW KielAlfreð Gíslason (4)THW Kiel.svg THW KielUwe Gensheimer (247/84)4.541
2012/13THW Kiel.svg THW KielAlfreð Gíslason (5)THW Kiel.svg THW KielHans Lindberg (235/99)4.540
2013/14THW Kiel.svg THW KielAlfreð Gíslason (6)Füchse BerlinMarko Vujin (248/66)4.627
2014/15THW Kiel.svg THW KielAlfreð Gíslason (7)SG Flensburg-Handewitt.svg SG Flensburg-HandewittRobert Weber (271/99)4.591
2015/16Rhein-Neckar LöwenNikolaj Bredahl Jacobsen (1)SC Magdeburg Logo.svg SC MagdeburgPetar Nenadić (229/63)4.967
2016/17Rhein-Neckar LöwenNikolaj Bredahl Jacobsen (2)THW Kiel.svg THW KielPhilipp Weber (224/66)4.884
2017/18SG Flensburg-Handewitt.svg SG Flensburg-HandewittMaik Machulla (1)Rhein-Neckar LöwenCasper Ulrich Mortensen (230/98)4.673[9]
2018/19SG Flensburg-Handewitt.svg SG Flensburg-HandewittMaik Machulla (2)THW Kiel.svg THW KielMatthias Musche (256/97)4.806
2019/20THW Kiel.svg THW KielFilip Jícha (1)TBV Lemgo.svg TBV LemgoBjarki Már Elísson (216/72)4.878
2020/21THW Kiel.svg THW KielFilip Jícha (2)nicht ausgetragenÓmar Ingi Magnússon (274/134)

Rekordspieler

Stand: Saisonende 2020/21, noch in der Bundesliga aktive Spieler sind fett markiert, Torhüter kursiv:

RangSpielerSpieleVereineZeitraum
1Carsten Lichtlein683TV Großwallstadt, TBV Lemgo, VfL Gummersbach, HC Erlangen, GWD Minden2000–
2Jan Holpert625TSV Milbertshofen, SG Flensburg-Handewitt1986–2007
3Christian Schwarzer600VfL Fredenbeck, TV Niederwürzbach, TBV Lemgo, Rhein-Neckar Löwen1988–2009
4Henning Fritz589SC Magdeburg, THW Kiel, Rhein-Neckar Löwen, SG Flensburg-Handewitt1992–2012, 2020/21
5Volker Zerbe586TBV Lemgo1986–2006
6Mattias Andersson571THW Kiel, TV Großwallstadt, SG Flensburg-Handewitt2001–2018, 2020/21
7Stefan Hecker561TuSEM Essen, VfL Gummersbach1979–2004
8Johannes Bitter558Wilhelmshavener HV, SC Magdeburg, HSV Hamburg, TVB 1898 Stuttgart2002–
9Holger Glandorf543HSG Nordhorn, TBV Lemgo, SG Flensburg-Handewitt2001–2020
10Michael Haaß537TuSEM Essen, HSG Düsseldorf, Rhein-Neckar Löwen, GWD Minden, Frisch Auf Göppingen, SC Magdeburg, HC Erlangen2001–2020
11Andreas Thiel528VfL Gummersbach, TSV Bayer Dormagen1979–2000
12Silvio Heinevetter524SC Magdeburg, Füchse Berlin, MT Melsungen2005–
13Thomas Knorr501VfL Bad Schwartau, THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt, HSV Hamburg, SC Magdeburg1988–2014

Siehe auch

Weblinks

Commons: Handball-Bundesliga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. handball-world.com: Uwe Schwenker neuer Präsident der Handball-Bundesliga vom 3. Juli 2014, abgerufen am 3. Juli 2014.
  2. HSV hat es nicht verdient. Süddeutsche Zeitung, 21. August 2014, abgerufen am 27. August 2020.
  3. "Drei Absteiger sind zuviel" - ab der Saison 2017/18 nur noch zwei Absteiger 3. Februar 2017, abgerufen am 3. Mai 2017.
  4. sportschau.de: Handball, Bundesliga: Spitzenklubs jubeln über umstrittene -Reform. 6. Juli 2017 (sportschau.de [abgerufen am 9. Juli 2017]).
  5. Corona-Pandemie zwingt Handball-Bundesligen zu vorzeitigem Saisonabbruch | LIQUI MOLY HBL. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  6. Toyota wird Namenssponsor der Handball-Bundesliga. Vize-Präsident Markus Schrick: "Langfristige Kooperation ist geplant". toyota-media.de, 21. August 2007, abgerufen am 15. April 2019.
  7. Partnerübersicht HBL
  8. http://www.spox.com/de/sport/handball/1906/News/liqui-moly-neuer-titelsponsor-der-hbl.html
  9. Mein Handball Ticket: DKB Handball-Bundesliga - Zuschauer 2017/18, abgerufen am 18. September 2018.

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