Eishockey-Oberliga 2011/12

Deutscher Eishockey Bund Logo.svgEishockey-Oberliga
◄ vorherigeSaison 2011/12nächste ►
Meister:EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen
Absteiger:Harzer Wölfe Braunlage (Insolvenz), Passau Black Hawks (Rückzug), Wedemark Scorpions, EHC Netphen ’08
↑↑ DEL  |  ↑ 2. Bundesliga  |  • Oberliga  |  Regionalliga ↓

Die Eishockey-Oberliga, die dritthöchste Spielklasse im deutschen Eishockey, wird in der Saison 2011/12 zum zweiten Mal in vier regionalen Gruppen ausgespielt. Der Spielbetrieb in der Gruppe Süd wird vom Deutschen Eishockey-Bund organisiert, die Gruppe Nord vom Landeseissportverband (LEV) Niedersachsen, die Gruppe West vom LEV Nordrhein-Westfalen und die Gruppe Ost von LEV Berlin. Zum Ende der Saison spielen die drei nördlichen Gruppen eine Endrunde, bevor schließlich in gruppenübergreifenden Play-offs ein Aufsteiger in die 2. Eishockey-Bundesliga ausgespielt wird.

Teilnehmer der Eishockey Oberligen 2011/12. Geographische Einteilung der vier Oberligagruppen. Rot: Gruppe Ost, Gelb: Gruppe Süd, Blau: Gruppe Nord, Grün: Gruppe West

Oberliga Nord

Logo der Oberliga Nord

Die Oberliga Nord umfasst das Gebiet der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Spielbetrieb wird vom Landeseissportverband Niedersachsen organisiert.

Festlegung der Teilnehmer

Der Vorjahresletzte Salzgitter Icefighters zog sich aus der Liga zurück, der Regionalligameister REV Bremerhaven 1b verzichtete auf den Aufstieg.

Modus

Die neun Teilnehmer spielen eine Doppelrunde aus. Nach der Doppelrunde qualifizieren sich die beiden besten Mannschaften für die Oberliga-Endrunde. Die restlichen Mannschaften spielen in zwei Gruppen eine Relegationsrunde aus, in der ein Absteiger in die Regionalliga ermittelt wurde. Der Sieger der Pokalrunde qualifizierte sich für den DEB-Pokal 2012/13.[1]

Vorrundentabelle

Pl.MannschaftSpSOTSOTNNPunkteTGT
1.Rostock Piranhas32271138427491
2.EHC Timmendorfer Strand 0632250077724189
3.Harzer Wölfe Braunlage32241077418879
4.Hannover Braves321932865174114
5.Adendorfer EC.svg Adendorfer EC3216211353169132
6.EC Bremen Weserstars Logo.svg Weserstars Bremen3211002133145232
7.Logo HSV (Eishockey).gif Hamburger SV325202519104212
8.Crocodiles Hamburg32411261572217
9.Wedemark Scorpions32303261290292

Relegation

Gruppe A
Pl.SpSUNTorePunkte
1.Adendorfer EC.svg Adendorfer EC650142:1715
2.Harzer Wölfe Braunlage650143:2115
3.Logo HSV (Eishockey).gif Hamburger SV610521:393
4.Wedemark Scorpions610522:513
Gruppe B
Pl.SpSUNTorePunkte
1.Hannover Braves430120:119
2.EC Bremen Weserstars Logo.svg Weserstars Bremen430123:209
3.Crocodiles Hamburg400412:240

Qualifikation für den DEB-Pokal 2012/13

Die Qualifikation für den DEB-Pokal 2012/13 erfolgte durch K.-o.-System. Zunächst traten in Überkreuzvergleichen die beiden Erst- und Zweitplatzierten der Relegationsgruppen gegeneinander an, danach spielten die Sieger um die Pokalteilnahme.

Spiel 1Spiel 2
Adendorfer EC.svg Adendorfer ECEC Bremen Weserstars Logo.svg Weserstars Bremen9:36:6
Hannover BravesHarzer Wölfe Braunlage5:015:01

1 Aufgrund ausstehender Zahlungen und der damit verbundenen Weigerung von Spielern, weiter für den Verein anzutreten, mussten die Harzer Wölfe Braunlage beide Spiele absagen.[2]

Spiel 1Spiel 2
Adendorfer EC.svg Adendorfer ECHannover Braves7:16:2

Als Sieger des Oberliga-Nord-Pokals hatte der Adendorfer EC mit seinen "Heidschnucken" die Chance, am DEB-Pokal 2012/13 teilzunehmen. Allerdings wurde durch einen Fehler in den Durchführungsbestimmungen des LEV Niedersachsen ohne Rechtsgrundlage irrtümlich neben den beiden Erstplatzierten der Liga ein dritter Startplatz ausgelobt. Strittig blieb lange die Frage, ob und in welchem Umfang der DEB Kenntnis davon hatte.[3][4]

Oberliga Ost

Logo der Oberliga Ost

Die Oberliga Ost umfasst das Gebiet der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ausrichter ist der Eissportverband Berlin.

Festlegung der Teilnehmer

Das Teilnehmerfeld bleibt im Vergleich zur Vorsaison unverändert. Der Meister der Sachsenliga, der Berliner Schlittschuhclub verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga.

Modus

Die neun teilnehmenden Vereine spielen eine Doppelrunde bis zum 19. Februar 2012. Die beiden ersten der Tabelle qualifizieren sich dann für die Endrunde Nord.

Die Plätze 3 bis 9 der Oberliga Ost und 1 bis 3 der Regionalliga spielen eine Pokalrunde Ost, welche am 24. Februar 2012 startete. Der Sieger der Pokalrunde qualifiziert sich für den DEB-Pokal 2012/13.[5]

Vorrundentabelle

Pl.MannschaftSpSOTSOTNNPunkteTGT
1.Saale Bulls Halle32221547314473
2.Icefighters Leipzig3218311061139112
3.Black Dragons Erfurt321733960155126
4.FASS Berlin3214431153148143
5.EHC Jonsdorfer Falken3210521542106133
6.ELV Tornado Niesky3211241541123132
7.Logo ERV Chemnitz 07.gif Wild Boys Chemnitz3210211935108143
8.EHV Schönheide 09329231834129148
9.ECC Preussen Juniors Berlin32922173397139

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 19. Februar 2012

Pokalrunde

Pokalrunde Gruppe A
Pl.MannschaftSpS3S2N1N0Pkt.T
1.Black Dragons Erfurt8700170:3221
2.Logo ERV Chemnitz 07.gif Wild Boys Chemnitz8420230:26161
3.ECC Preussen Berlin8501148:21161
4.Jonsdorfer Falken8201534:377
5.Logo ESC Dresden.gif ESC Dresden 1b800087:820
Pokalrunde Gruppe B
Pl.MannschaftSpS3S2N1N0TPkt.
1.EHV Schönheide 09860020:0181
2.FASS Berlin860020:0181
3.Tornado Niesky860020:0181
4.ESC Berlin Logo.svg Berliner Schlittschuhclub8100717:9331
5.ETC Crimmitschau.svg ETC Crimmitschau 1b8100718:6331

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore.
1 Bei Punktgleichheit entschied der direkte Vergleich.
Statistik lt. www.icehockeypage.net[6]

Spiel 1Spiel 2
EHV Schönheide 09Black Dragons Erfurt6:33:5

Als Sieger des Oberliga-Ost-Pokals nimmt der EHV Schönheide 09 am DEB-Pokal 2012/13 teil.

Oberliga West

Logo der Oberliga West

Die Oberliga West umfasst das Gebiet der Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Der Spielbetrieb wird vom Landeseissportverband Nordrhein-Westfalen organisiert.

Teilnehmer und Modus

Am 9. Juli 2011 wurde beschlossen, die Liga auf 12 Teams aufzustocken. Damit konnten der Herforder EV, die Löwen Frankfurt, der Krefelder EV, die Kassel Huskies und der EHC Netphen ’08 nachrücken, während Herne und Neuss aus der Liga ausschieden.

Vorrunde

Die Vorrunde begann am 30. September 2011 und endete am 30. Dezember 2011. Die 12 Teams spielten eine Einfachrunde aus. Die Mannschaften auf den Plätzen eins bis acht nahmen an der Qualifikationsrunde für die Endrunde teil. Die letzten vier Mannschaften mussten in der Abstiegsrunde gegen Regionalligavertreter antreten und spielten mit diesen gleichzeitig um den Pokal der Oberliga West.

Pl.MannschaftSpSOTSOTNNPunkteTGT
1.EHC Dortmund22190125815145
2.EC Bad Nauheim Logo 2016 RGB.svg Rote Teufel Bad Nauheim22181035616243
3.Kassel Huskies22161145114557
4.Füchse Duisburg22141074413346
5.Löwen Frankfurt22130184011267
6.Hammer Eisbären2212208399882
7.Ratinger Ice Aliens221101103410976
8.Königsborner JEC221011103390109
9.Moskitos Essen22600161862118
10.Herforder EV22501161671175
11.WikiProject Ice Hockey logo.svg Krefelder EV2210121442158
12.EHC Netphen ’082210021335234

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Qualifikationsrunde

In einer Qualifikationsrunde spielten die acht qualifizierten Mannschaften vier Teilnehmer an der Endrunde Nord aus. Die Qualifikationsrunde begann am 6. Januar 2012 und endete am 19. Februar 2012.
Die Platzierten auf den Plätzen 5 – 8 spielten im Modus „Best of five“ einen Startplatz für den DEB-Pokal 2012/13 aus.

Pl.MannschaftSpSOTSOTNNPunkteTGT
1.EC Bad Nauheim Logo 2016 RGB.svg Rote Teufel Bad Nauheim1412002367936
2.Füchse Duisburg1411003336337
3.Kassel Huskies149104297844
4.EHC Dortmund149014286842
5.Löwen Frankfurt146008185451
6.Königsborner JEC1440010123679
7.Ratinger Ice Aliens142001263688
8.Hammer Eisbären142001263370

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 19. Februar 2012

Qualifikation für den DEB-Pokal 2012/13

Die Qualifikation für den DEB-Pokal 2012/13 erfolgte durch K.-o.-System. Teilnehmer waren die Platzierten auf den Plätzen 5 bis 8. Es spielten zunächst der 5. gegen den 8. und der 6. gegen den 7., danach spielten die Sieger um die Pokalteilnahme.

Spiel 1Spiel 2Spiel 3Spiel 4Spiel 5
Löwen FrankfurtHammer Eisbären6:13:410:24:53:4
Königsborner JECRatinger Ice Aliens3:24:57:37:0
Spiel 1Spiel 2Spiel 3Spiel 4Spiel 5
Königsborner JECHammer Eisbären2:45:36:35:4-

Der Königsborner JEC ist als Pokalsieger der Oberliga West teilnahmeberechtigt für die Teilnahme am DEB-Pokal 2012/13.

Abstiegs- und Pokalrunde

Die Mannschaften, die nach Abschluss der Vorrunde einen der vier letzten Plätze belegten, spielten mit Platz 1 bis 4 der Regionalliga West den Oberliga-West-Pokal als Einfachrunde ab dem 6. Januar 2012 aus.[7]

Pl.MannschaftSpSNPunkteDiff.
1.WikiProject Ice Hockey logo.svg Krefelder EV (OL)1411334+52
2.Moskitos Essen (OL)1411332+40
3.EHC Neuwied (RL)149527+14
4.Herforder EV (OL)148624+9
5.Hev2007wappen.gif Herner EV (RL)147721+10
6.Grefrather EG (RL)145915−11
7.Logo ESC Darmstadt Dukes.gif Darmstadt Dukes (RL)145914−27
8.EHC Netphen ’08 (OL)1401401−87

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Oberliga-Endrunde der Nordgruppen

An der sogenannten Oberliga-Endrunde nehmen jeweils zwei Mannschaften aus den Oberligen Nord und Ost sowie vier Mannschaften aus der Oberliga West teil. Die acht Teilnehmer spielen in zwei Gruppen vier Mannschaften für die Aufstiegs-Play-Offs aus. Die Endrunde wird vom DEB organisiert und findet nach demselben Modus wie 2010/11 vom 24. Februar bis 11. März 2012 statt.[8]

Teilnehmer

Gruppe AGruppe B
1. Gruppe WestRote Teufel Bad Nauheim2. Gruppe WestFüchse Duisburg
4. Gruppe WestEHC Dortmund3. Gruppe WestKassel Huskies
1. Gruppe NordRostock Piranhas2. Gruppe NordEHC Timmendorfer Strand 06
2. Gruppe OstIcefighters Leipzig1. Gruppe OstSaale Bulls Halle

Endrundentabelle

Gruppe A
Pl.MannschaftSpS3S2N1N0Pkt.TGT
1.EHC Dortmund64110153210
2.Rote Teufel Bad Nauheim6211292928
3.Icefighters Leipzig6111361824
4.Rostock Piranhas6200462643
Gruppe B
Pl.MannschaftSpS3S2N1N0Pkt.TGT
1.Füchse Duisburg64110151811
2.Saale Bulls Halle63102112214
3.Kassel Huskies6200462721
4.EHC Timmendorfer Strand 066101441536

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Oberliga Süd

Logo der Oberliga Süd

Die Oberliga Süd umfasst das Gebiet Baden-Württemberg und Bayern und wird unter der Regie des DEB gespielt.

Teilnehmer und Modus

Der SC Riessersee stieg als Meister in die 2. Bundesliga auf. Der Absteiger aus der 2. Bundesliga, der EHC Freiburg ging in Insolvenz und trat nicht in der Oberliga an. Der EV Landsberg stieg aus der Oberliga ab. Neu in der Liga sind die Erding Gladiators, der als Vizemeister der Bayerischen Eishockeyliga den Aufstieg in die Oberliga wahrnahm; Meister ERC Sonthofen hatte auf den Aufstieg verzichtet. Der ebenfalls aufstiegsberechtigte Meister der Regionalliga Süd-West, die Stuttgart Rebels bekamen zunächst eine Fristverlängerung, nahmen aber das Aufstiegsrecht ebenfalls nicht wahr.

Vorrunde

Die Mannschaften sind nach regionalen Gesichtspunkten in drei Dreiergruppen eingeteilt. Es wird sowohl ligaweit als auch gruppenintern jeweils eine Doppelrunde ausgespielt; dadurch bekommt jede Mannschaft 20 Heimspiele.

Pl.MannschaftSpSOTSOTNNPunkteTGT
1.Ecpeiting.gif EC Peiting402434982172108
2.EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen4023421179173121
3.EV Füssen Logo.png EV Füssen4020121764146155
4.Selber Wölfe4016551463175183
5.Deggendorf fire.gif Deggendorf Fire4016341758152161
6.EHC Klostersee.svg EHC Klostersee4016231955129130
7.Passau Black Hawks4012641852135163
8.Ev regensburg.jpg EV Regensburg4015212250139153
9.Erding Gladiators4011122637127174

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Die Mannschaft des Erding Gladiators ist damit sportlicher Absteiger in die Bayernliga.[9] Durch den Klassenerhalt des SC Riessersee und der Bietigheim Steelers in der 2. Eishockey-Bundesliga sowie dem Rückzug der Passau Black Hawks verblieb die Erdinger Mannschaft in der Oberliga. Beide Mannschaften wären als Absteiger in die Oberliga Süd in Frage gekommen. Die entsprechende Regelung in den Durchführungsbestimmungen besagt jedoch, dass der sportliche Absteiger in der Oberliga verbleibt, wenn die Sollstärke der Liga von 12 Mannschaften nicht erreicht wird.[10]

Qualifikations-Play-offs

Nach Ende der Vorrunde spielen die ersten acht Mannschaften in einer Best-of-Five-Serie die vier Mannschaften der Oberliga Süd aus, die in den Aufstiegs-Play-offs auf die Vertreter der Oberligen West, Ost und Nord treffen. Sie fanden zwischen dem 2. und dem 11. März 2012 statt.[11]

Serie12345
Ecpeiting.gif EC PeitingEv regensburg.jpg EV Regensburg2:36:14:3 n. V.1:52:52:3 n. V.
EC Bad Tölz3.gif Tölzer LöwenPassau Black Hawks3:07:15:27:1
EV Füssen Logo.png EV FüssenEHC Klostersee.svg EHC Klostersee3:07:25:4 n. V.6:3
Selber WölfeDeggendorf fire.gif Deggendorf Fire3:15:25:65:34:2

Play-offs

An den Play-offs um den Aufstieg in die 2. Bundesliga nehmen die vier qualifizierten Mannschaften aus der Gruppe Süd und die vier qualifizierten Mannschaften aus der Endrunde der Nordgruppen teil. Im K.-o.-System wird ein Aufsteiger in die 2. Bundesliga nach dem Modus Best-of-five ermittelt. Die Spiele finden zwischen dem 16. März 2012 und dem 15. April 2012 statt.[12]

Die Rangfolge der Endrundenteilnehmer für die Play-offs wurde wie folgt ermittelt:

  • 1. Platzierung des Clubs in der jeweiligen Endrunden Tabelle (Erster einer Gruppe wird höher eingestuft als Zweiter einer Gruppe)
  • 2. bessere Platzierung in der Abschlusstabelle der regionalen Hauptrunde, für den Fall, dass gleichplatzierte Clubs aus derselben Oberliga stammen. (Bsp.: in einer Gruppe wird der Erste einer Oberliga Erster und in der anderen Gruppe wird der Zweite derselben Oberliga Erster)
  • 3. für den Fall, dass gleichplatzierte Clubs aus unterschiedlichen Oberligen stammen, wird derjenige Club höher eingestuft, der in seiner Gruppe mehr Punkte erzielt hat. Falls beide Clubs die gleiche Punktzahl aufweisen, entscheidet das bessere Torverhältnis, falls dieses ebenfalls identisch ist, entscheiden die mehr geschossenen Tore und falls diese ebenfalls identisch sein sollten, entscheidet das Losverfahren. (Bsp.: In Gr. A wird Erstplatzierter der OL Nord Erster mit 12 Punkten und in Gr. B wird Drittplatzierter der OL West Erster mit 14 Punkten – Erster Gr. B nimmt Platz 1 und erster Gr. A nimmt Platz 2 ein)

Teilnehmer

aus der Endrunde der Nordgruppenaus der Oberliga Süd
1.Füchse Duisburg1.Tölzer Löwen
2.EHC Dortmund2.EV Füssen
3.Saale Bulls Halle3.Selber Wölfe
4.Rote Teufel Bad Nauheim4.EV Regensburg

Play-off-Baum

 ViertelfinaleHalbfinaleFinale
              
 1. SüdEC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen3    
4. NordEC Bad Nauheim Logo 2016 RGB.svg RT Bad Nauheim2 
1. VFEC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen3
 4. VFSaale Bulls Halle0 
2. SüdEV Füssen Logo.png EV Füssen1
3. NordSaale Bulls Halle3 
1. HFEC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen3
 2. HFEV Duisburg1
1. NordFüchse Duisburg3  
4. SüdEv regensburg.jpg EV Regensburg0 
2. VFFüchse Duisburg3
 3. VFEHC Dortmund1 
2. NordEHC Dortmund3
 3. SüdSelber Wölfe1 

Viertelfinale

Die Spiele des Viertelfinales fanden am 16., 18., 20., 23. und 25. März 2012 statt.

Serie12345
Füchse Duisburg
1. Platz der OL-Endrunde
Ev regensburg.jpg EV Regensburg
4. Platz der OL-Süd
3:05:23:28:4
EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen
1. Platz der OL-Süd
EC Bad Nauheim Logo 2016 RGB.svg Rote Teufel Bad Nauheim
4. Platz der OL-Endrunde
3:22:1 n. V.1:24:10:15:1
EHC Dortmund
2. Platz der OL-Endrunde
Selber Wölfe
3. Platz der OL-Süd
3:16:26:51:29:5
EV Füssen Logo.png EV Füssen
2. Platz der OL-Süd
Saale Bulls Halle
3. Platz der OL-Endrunde
1:34:54:52:1 n. V.3:5

Halbfinale

Die Spiele des Halbfinales fanden am 27. und 30. März, am 1. April und 3. April 2012 statt. Der Termin am 5. April 2012 wurde nicht mehr benötigt.

Serie12345
EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen
verbleibender bestplatzierter Club
Saale Bulls Halle
verbleibender viertbester Club
3:05:34:14:2
Füchse Duisburg
verbleibender zweitbester Club
EHC Dortmund
verbleibender drittbester Club
3:14:11:54:13:2 n. V.

Finale

Die Finalspiele fanden am 7., 9., 11. und 13. April 2012 statt, ein geplanter Termin für ein eventuelles Entscheidungsspiel am 15. April 2012 war nicht mehr notwendig.

Serie12345
EC Bad Tölz3.gif Tölzer LöwenFüchse Duisburg3:14:12:3 n. V.6:34:3 n. V.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Modus für Oberliga Nord steht - Gute Nachrichten von den Wölfen - News - Info Harz. In: info-harz.de. 16. August 2010, abgerufen am 4. Juli 2017.
  2. Oberliga Nord-Pokal: Halbfinalpartie Hannover gegen Braunlage abgesagt. (Nicht mehr online verfügbar.) 23. März 2012, ehemals im Original; abgerufen am 5. April 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.eishockeynews.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. AEC soll trotz Qualifikation nicht am DEB-Pokal teilnehmen dürfen, Pressemitteilung des Adendorfer EC auf www.adendorfer-ec.com, 13. Juni 2012, abgerufen am 19. September 2012
  4. DEB erklärt sich zum Pokal-Streit mit Adendorf, Hockeyweb.de, 13. August 2012, abgerufen am 19. September 2012
  5. eishockey.info 19. Juni 2011, Oberliga Ost wieder mit neun Teams - Sachsen-Meister Berlin verzichtet auf Aufstieg
  6. Statistik. icehockeypage.net. Archiviert vom Original am 30. August 2009.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.icehockeypage.net Abgerufen am 25. März 2019.
  7. Durchführungsbestimmungen 2011/12 (Anhang). (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen e. V., 31. August 2011, ehemals im Original; abgerufen am 4. April 2012 (PDF).@1@2Vorlage:Toter Link/www.lev-nrw.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. DEB-Durchführungsbestimmungen OL-Endrunde und Aufstiegsplayoffs@1@2Vorlage:Toter Link/www.deb-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF, 227kB, zuletzt abgerufen am 11. März 2012)
  9. DEB-Durchführungsbestimmungen Oberliga Süd (Memento des Originals vom 11. Juni 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deb-online.de (aufgerufen 3. Januar 2012)
  10. Schöne Bescherung für Erdings Eishackler zum Osterfest (aufgerufen 6. Juni 2016)
  11. DEB-Durchführungsbestimmungen Oberliga Süd@1@2Vorlage:Toter Link/www.deb-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF, 166kB, zuletzt abgerufen am 11. März 2012)
  12. DEB-Durchführungsbestimmungen OL-Endrunde und Aufstiegsplayoffs (Memento des Originals vom 11. Juni 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deb-online.de (aufgerufen 3. Januar 2012)

Auf dieser Seite verwendete Medien

Germany icehockey oberliga.svg
Autor/Urheber: Tommes (Roter Frosch)at de.wikipedia, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Positionskarte von Deutschland mit Färbung der Eishockey-Oberligen ab 2010

Quadratische Plattkarte, N-S-Streckung 150 %. Geographische Begrenzung der Karte:
N: 55.1° N
S: 47.2° N
W: 5.5° O

O: 15.5° O
Deggendorf fire.gif
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

Logo des Deggendorfer SC

Ev regensburg.jpg
Autor/Urheber:

Eissportverein Regensburg e.V.

, Lizenz: Logo

Logo der Eishockeyabteilung des EV Regensburg e.V.

WikiProject Ice Hockey logo.svg
Autor/Urheber: Hucz (talk · contribs), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Firmenzeichen für das Eis-Hockey WikiProject.
Adendorfer EC.svg
Autor/Urheber:

unbekannt
SVG neu erstellt

, Lizenz: Logo

Logo des Adendorfer EC

EC Bremen Weserstars Logo.svg
Autor/Urheber:

unbekannt
SVG neu erstellt

, Lizenz: Logo

Logo der Eishockeymannschaft Weserstars Bremen im EC Bremen

Hev2007wappen.gif
Autor/Urheber:

Herner EV 2007

, Lizenz: Logo

Herner EV 2007 Wappen

Logo ERV Chemnitz 07.gif
Autor/Urheber:

ERV Chemnitz 07

, Lizenz: Logo

Logo der Eishockeymannschaft ERV Chemnitz 07

Logo ESC Darmstadt Dukes.gif
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

Logo des ESC Darmstadt Dukes

Logo ESC Dresden.gif
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

Logo des ESC Dresden e.V., Stammverein der Dresdner Eislöwen

Logo HSV (Eishockey).gif
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

Logo der Frauen-Eishockeymannschaft des Hamburger SV

EC Bad Tölz3.gif
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

Wappen des EC Bad Tölz

ESC Berlin Logo.svg
Autor/Urheber:

Berliner Schlittschuhclub
SVG neu erstellt

, Lizenz: Logo

Logo des "Eissport und Schlittschuh-Club Berlin 2007 e. V."

Ecpeiting.gif
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

Logo des EC Peiting

EHC Klostersee.svg
Autor/Urheber:

Unbekannt

, Lizenz: Logo

Logo des EHC Klostersee

ETC Crimmitschau.svg
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

ETC Crimmitschau Vereinslogo