Aomori

Aomori-shi
青森市
Aomori
Geographische Lage in Japan
Aomori (Japan)
Region:Tōhoku
Präfektur:Aomori
Koordinaten:40° 49′ N, 140° 45′ O
Basisdaten
Fläche:824,54 km²
Einwohner:271.962
(1. März 2021)
Bevölkerungsdichte:330 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel:02201-2
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Aomori
Baum:Maries-Tanne
Blume:Kartoffel-Rose
Insekt:Leuchtkäfer
Vogel:Habichtskauz
Rathaus
Adresse:Aomori City Hall
1-22-5, Chūō
Aomori-shi
Aomori-ken 030-8555
Webadresse:http://www.city.aomori.aomori.jp/
Lage der Gemeinde Aomori in der Präfektur Aomori
Lage Aomoris in der Präfektur

Aomori (japanisch , -shi, dt. „Stadt des blauen/grünen Waldes“) ist eine Großstadt, ein Seehafen und Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur Aomori an der Nordspitze von Honshū, der Hauptinsel von Japan. Aomori liegt an der Bucht von Aomori.

Holzwirtschaft und Fischerei sind die bestimmenden Wirtschaftsfaktoren von Aomori.

Geschichte

Vor der Edo-Zeit befand sich hier das Dorf Utō (善知鳥村, -mura). Auf Geheiß des Daimyō von Hirosaki, Tsugaru Nobuhiro, wird ein Hafen eröffnet und der Emishi-Name des Dorfes in den japanischen Aomori geändert. Einige Historiker wiederum vermuten dass das Dorf Utō bis ins späte 18. Jahrhundert existierte und dann Teil von Aomori wurde.[1]

Die Ernennung zur Machi erfolgte am 1. April 1889 und zur Shi am 1. April 1898.

Im Rahmen des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt am 28. Mai 1945 durch die United States Army Air Forces (USAAF) mit Napalmbomben bombardiert. Der Angriff zerstörte rund 88 % des Stadtgebietes und forderte 1.016 Tote. Durch den Angriff wurden 18.045 Gebäude der Stadt niedergebrannt. (siehe Luftangriffe auf Japan)

Sehenswürdigkeiten

Verkehr

Aomoris Hafen ist durch eine Eisenbahnfähre und den Seikan-Tunnel mit der Stadt Hakodate auf der Insel Hokkaidō verbunden. Ab 2010 wird der Tōhoku-Shinkansen mit Shin-Aomori seinen neuen Endbahnhof erhalten, wodurch die Stadt an das Hochgeschwindigkeitszugnetz angeschlossen werden wird.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Takaharu Furukawa (* 1984), Bogenschütze und Olympionike
  • Hiroki Iikura (* 1986), Fußballspieler
  • Ibuki Kido (* 1997), Synchronsprecherin
  • Keizō Miura (1904–2006), Skifahrer
  • Yūichirō Miura (* 1932), Alpinist
  • Hitoshi Saitō (1961–2015), Judoka
  • Takanosato Toshihide (1952–2011), Sumō-Ringer
  • Kiyoshi Tanabe (* 1940), Boxer
  • Akira Toda (* 1951), Komponist

Städtepartnerschaften

Angrenzende Städte und Gemeinden

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Aomori. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 44.

Weblinks

Commons: Aomori – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 「青森」地名伝承の誤解=41 by 陸奥新報. Abgerufen am 30. November 2019.


Auf dieser Seite verwendete Medien

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Bei Nutzung der Hauptkarte mit den Hauptinseln gelten folgende geographische Begrenzungen für die (Gesamt-)Karte:

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  • S: 30°01'13" N (30.02°N)
  • W: 128°14'24" O (128.24°O)
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  • N: 39°32'25" N (39.54°N)
  • S: 23°42'36" N (23.71°N)
  • W: 110°25'49" O (110.43°O)
  • O: 131°26'25" O (131.44°O)
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Flagge der japanischen Großstadt Aomori in der gleichnamigen Präfektur Aomori
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